Herstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
STP Aichach GmbHLiquidiert
Hanns-Martin-Schleyer-Straße 15, 86551 Aichach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
German Reimer seit 2.4.2007 | Geschäftsführer |
Andreas Reinhold Sülzle seit 2.4.2007 | Geschäftsführer |
Heinrich Sülzle seit 2.4.2007 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STP Aichach GmbHAichachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die STP Aichach GmbH mit Sitz in Aichach ist ein Stahlhandelsunternehmen und Zulieferer für die Bauindustrie. Das Angebot im Stahlhandel umfasst sowohl Standardprodukte als auch Individuallösungen. Das Portfolio umfasst Betonstahl, Baustahlmatten, Lagermatten, Abstandshalter, Bewehrungskörbe und vieles mehr. Ein breites Lagersortiment und schnelle Lieferzeiten ermöglichen die schnelle Weiterverarbeitung beim Kunden und helfen so, laufende Kosten niedrig zu halten. Die STP Aichach GmbH ist damit der Stahlpartner für Hoch- und Tiefbaubetriebe und steht für höchste Flexibilität, Qualität und Präzision beim Biegen und Schneiden von Betonstahl ein. Dies gilt für die gesamte Produktpalette und natürlich auch für die SAK Armierungskörbe: Jeder Armierungskorb wird vom Fundament bis zum Kappenbügel kundengerecht konfektioniert. CNC-gesteuert wird mit höchster Präzision gearbeitet. Gemeinsam wird die Bewehrung bis ins Detail geplant. Die gesamte Stahlbewehrung wird durch die STP Aichach GmbH maßgerecht nach Plänen, Stahlbiegelisten und Schneideskizzen geliefert. Modernste Maschinentechnik kombiniert mit fachlichem Knowhow präzisieren die Biegegenauigkeit und sorgen für verlässliche Biegequalität. Als Stützpunkthändler von Peikko Deutschland liefert die STP Aichach GmbH zudem mit Peikko Modix eine einfache und wirtschaftliche Schraubverbindung. Diese ermöglicht die direkte Verbindung von Betonstahl ohne zusätzliches Werkzeug, allein über Standard-, Positions- oder Reduziermuffen. Die Bewehrungsabnahme wird damit zur einfachen Sichtkontrolle. Der Hauptabsatzmarkt des Unternehmens befindet sich in Bayern. Durch die Zugehörigkeit zur Sülzle Gruppe ist die Gesellschaft jedoch in der Lage Kunden und Projekte jeglicher Größe auch über die Landesgrenzen von Bayern hinaus zu bedienen. 2. Zweigniederlassungsbericht Zum 01. April 2018 wurde durch die STP Aichach GmbH die BTM Bewehrungstechnik GmbH mit Sitz in München-Aubing von der insolventen REMAG Gruppe übernommen. Seither verfügt die Gesellschaft neben dem Sitz in Aichach über eine Niederlassung in München-Aubing. Am 31. Dezember 2018 wurden in Aichach 11 Arbeitnehmer und in München-Aubing 9 Arbeitnehmer im Sinne des § 267 HGB beschäftigt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Internationale Währungsfonds geht in seinem World Economic Outlook Update vom Januar 2019 von einem globalen Wachstum für 2018 von 3,7 % aus. Die Prognose des World Economic Outlook vom Oktober 2018 wird damit trotz der schwächeren Entwicklung einiger Volkswirtschaften, insbesondere Europa und Asien, aufrechterhalten. Nach Informationen der Europäischen Kommission hat sich das Wirtschaftswachstum in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 abgeschwächt. Dadurch ist das Wachstum des Bruttoinlandprodukts sowohl im Euroraum als auch in der EU von 2,4 % im Jahr 2017 auf 1,9 % im Jahr 2018 zurückgegangen. Nach Informationen der Bundesregierung ist die Arbeitslosigkeit 2018 im Euroraum weiter zurückgegangen und liegt auf dem niedrigsten Stand seit der Finanzkrise. Gemäß ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt 2018 um 1,5 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Damit ist die deutsche Wirtschaft das neunte Jahr in Folge gewachsen. Positive Wachstumsimpulse kamen dabei vor allem aus dem Inland. Bei den preisbereinigten Bruttoinvestitionen kam es im Vergleich zum Vorjahr zu einem Anstieg von insgesamt 4,8 %. Die Investitionen in Ausrüstungen stiegen um 4,5 %, die Bauinvestitionen um 3,0 %. Bei den Bauinvestitionen wurde vor allem im öffentlichen Tiefbau mehr investiert als im Vorjahr. Die sonstigen Anlagen, zu denen auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung zählen, lagen um 0,4 % über dem Vorjahresniveau. Auch bei der Zahl der Erwerbstätigen wurde mit durchschnittlich 44,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland ein Höchststand erzielt. Nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e.V. konnten die Betriebe des Bauhauptgewerbes 2018 ein Umsatzplus von 11,3 % (real 5,4 %) erzielen und erwirtschafteten einen baugewerblichen Umsatz von 127 Mrd. Euro. Die ursprünglich prognostizierten 6,0 % wurden damit deutlich übertroffen. Nach Informationen der Wirtschaftsvereinigung Stahl ist die weltweite Rohstahlproduktion im Jahr 2018 um 4,6 % auf 1,8 Mrd. Tonnen gestiegen. Der Anteil Chinas an der globalen Rohstahlproduktion erhöhte sich von 50,3 % in 2017 auf 51,3 % in 2018. In der EU ging die Rohstahlproduktion um 0,3 % auf 168,1 Mio. Tonnen zurück, in allen anderen Regionen der Welt legte die Rohstahlproduktion zu. Die deutsche Rohstahlproduktion betrug im Jahr 2018 42,4 Mio. Tonnen. Damit ist die Produktionsmenge gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % gesunken. Auch gegenüber dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre blieb die Erzeugung unterdurchschnittlich. Die Kapazitätsauslastung dürfte von rund 87,5 % auf knapp 86,0 % zurückgegangen sein. Im stark fragmentierten Markt für Baustahl, Bewehrung und Anarbeitung nimmt die Sülzle Gruppe und damit auch die STP Aichach GmbH eine führende Stellung in der Branche ein. Durch die Übernahme der BTM Bewehrungstechnik GmbH zum 01. April 2018 konnte die Marktposition in der Boom-Region München deutlich ausgebaut werden, verbunden mit neuen Möglichkeiten und Synergien für die Unternehmung sowie die Kunden. 2. Geschäftsverlauf Die Übernahme der BTM Bewehrungstechnik GmbH zum 01. April 2018 wirkte sich positiv auf den Geschäftsverlauf der STP Aichach GmbH aus. Im Juni 2018 wurde am neuen Standort München-Aubing ein gut sortiertes Stabstahllager installiert, welches unter anderem eine schnellere Ein- und Auslagerung des Materials ermöglicht. Ansonsten wurde das Produktportfolio der Gesellschaft in unveränderter Form fortgeführt. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a. Ertragslage Insbesondere aufgrund erhöhter Verkaufspreise sowie des zusätzlichen Standorts in München-Aubing konnten die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres um 54,0 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Der Materialaufwand ist im gleichen Zeitraum, aufgrund gestiegener Einkaufspreise sowie einer erhöhten Ausbringungsmenge um 57,6 % und damit stärker als die Umsatzerlöse gestiegen. Auch im Geschäftsjahr 2018 konnte das Ergebnis vor Steuern wieder verbessert werden. Der Anstieg beträgt 203 TEuro bzw. 11,1 %. Die Ertragssteuerbelastung im Kalenderjahr 2018 hat sich im Einklang mit dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöht. Die Entwicklung der Auftragslage der Gesellschaft ist sehr zufriedenstellend. b. Finanzlage Die Bankguthaben sind im Geschäftsjahr um 800 TEuro gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Gleichzeitig nahmen die Bankverbindlichkeiten um 2.200 TEuro zu. Die Nettoverschuldung betrug zum 31.12.2018 2.134 TEuro (Vorjahr: 734 TEuro). Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 304 TEuro in das Anlagevermögen der Gesellschaft investiert. Von dem Investitionsvolumen entfällt ein wesentlicher Anteil auf übernommene Vermögensgegenstände der BTM Bewehrungstechnik GmbH. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt aufgrund des zusätzlich aufgebauten Working Capitals am Standort München-Aubing -272 TEuro und ist damit vor dem Hintergrund der strukturellen Veränderungen zufriedenstellend. c. Vermögenslage Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus technischen Anlagen und anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Investitionen des Geschäftsjahres 2018 betreffen vollumfänglich diese beiden Bilanzposten. Die größte Einzelinvestition war ein Bügelbiegeautomat mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 78 TEuro. Bei den Vorräten handelt es sich um ein umfangreiches Warenlager, welches sich auf die beiden Standorte der Gesellschaft verteilt. Die Forderungen resultieren im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sind allesamt kurzfristiger Natur. Im Anstieg des Eigenkapitals ist der Jahresüberschuss enthalten. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag solide 57,5 %, nach 74,4 % im Vorjahr. Der Rückgang der Eigenkapitalquote ist auf die Bilanzverlängerung in Folge der Akquisition der BTM Bewehrungstechnik GmbH zurückzuführen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten ist insbesondere auf die Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+2.200 TEuro) sowie der Verbindlichkeiten aus Steuern (+617 TEuro) zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die sonstigen Verbindlichkeiten bilden zudem die beiden größten Verbindlichkeitsposten in der Bilanz der STP Aichach GmbH. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft liegt der Fokus auf dem Ergebnis vor Steuern (2.040 TEuro / Vorjahr: 1.837 TEuro) sowie der Eigenkapitalquote (57,5 % / Vorjahr: 74,4 %). Insbesondere die Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern wird laufend überwacht, um bei Notwendigkeit frühzeitig steuernde Maßnahmen ergreifen zu können. 5. Gesamtaussage Die Geschäftsleitung ist mit der Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern sowie der Eigenkapitalquote im abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. Das Ergebnis vor Steuern hat die Erwartungen übertroffen. III. Prognosebericht Zu Beginn des Jahres 2019 weist die Weltwirtschaft ein etwas schwächeres Wachstumstempo auf als im Vorjahr, entwickelt sich aber insgesamt weiterhin solide. In seinem World Economic Outlook Update vom Januar 2019 geht der Internationale Währungsfonds vom einem Rückgang des globalen Wachstums in 2019 auf 3,5 % und einer anschließenden leichten Zunahme auf 3,6 % in 2020 aus. Das Wachstumsmuster spiegelt einen anhaltenden Rückgang der Wachstumsraten in den Industrieländern wider, verbunden mit einem vorübergehenden Rückgang der Wachstumsraten in den Schwellenländern und sich entwickelnden Volkswirtschaften im Jahr 2019. Eine Gefahr im globalen Umfeld stellen die zunehmenden protektionistischen Entwicklungen dar. Auch die Konjunkturdynamik in der Europäischen Union war zu Beginn des Jahres 2019 verhalten. Die Fundamentalfaktoren bleiben jedoch weiterhin günstig. Die europäische Wirtschaft dürfte weiterhin von einer sich verbessernden Arbeitsmarktlage, günstigen Finanzierungsbedingungen und einer leicht expansiven Fiskalpolitik profitieren. In ihrer Winterprognose 2019 geht die Europäische Kommission von einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts 2019 im Euroraum von 1,3 % und in der EU von 1,5 % aus. Das Wirtschaftswachstum verlangsamt sich somit voraussichtlich weiter. Risiken für das Wachstum bilden unter anderem der mögliche Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU ("Brexit") sowie teilweise weniger nachhaltige Haushaltspolitiken. Die deutsche Bundesregierung erwartet für das Jahr 2019 einen Anstieg des Bruttoinlandprodukts in Höhe von 1,0 %. Das Wirtschaftswachstum fällt damit schwächer aus als im Vorjahr, dennoch handelt es sich um den zehnten Anstieg in Folge. Die konjunkturelle Grunddynamik dürfte sich gegenüber dem Vorjahr merklich verlangsamen. Bei zunehmenden Risiken aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld bildet eine solide binnenwirtschaftliche Entwicklung eine wichtige Basis für den Anstieg. Die verfügbaren Einkommen werden auch 2019, insbesondere aufgrund bereits getätigter Tarifabschlüsse und zunehmender Knappheit am Arbeitsmarkt, zunehmen. Die erhöhten Einkommen und weiterhin guten Perspektiven am Arbeitsmarkt werden die privaten Ausgaben, unter anderem für Investitionen in private Wohnbauten, steigen lassen. Auch für das Jahr 2019 sind die Bauunternehmen, dank anhaltender Investitionen, ausgesprochen optimistisch. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich sowohl der Wohnungs- und Wirtschaftsbau, als auch der öffentliche Bau umsatztechnisch positiv entwickeln werden. Insgesamt rechnet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. für 2019 mit einem nominellen Umsatzwachstum von ca. 6,0 % (real 1,0 %). Im Bereich der weltweiten Stahlproduktion wird mit einem moderaten Anstieg von 0,5 % gerechnet. Hiervon dürften ca. 43,5 Mio. Tonnen aus Deutschland kommen. Wie sich die Preise entwickeln werden, wird entscheidend von den Vormaterialpreisen beeinflusst. Der Dammbruch in einer brasilianischen Mine des weltgrößten Eisenerzproduzenten Vale könnte dabei zu Lieferstörungen führen, was die Spotmarktpreise für Eisenerz anziehen lassen dürfte. Für die STP Aichach GmbH erwarten wir für 2019 eine Erhöhung der Ausbringungsmenge bei etwa konstanter Materialeinsatzquote. Gründe für die erwartete Erhöhung der Ausbringungsmenge bilden die gute Lage in der Bauindustrie sowie die erstmalige ganzjährige Erfassung des Standorts München-Aubing im Geschäftsjahr 2019. Bei der Ergebnisentwicklung gehen wir von einem weiterhin stabilen, zufriedenstellenden Niveau aus. Insgesamt wird für 2019 eine stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erwartet, die gestützt wird durch entsprechende fortlaufende Investitionen in den Maschinen- und Fuhrpark sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung. IV. Chancen- und Risikobericht Ein maßgeblicher Einflussfaktor der Chance und Risiko zugleich darstellt, ist die Entwicklung der Stahlpreise. Aufgrund deren Volatilität wird ein spekulatives Kaufverhalten auf der Einkaufs- und Verkaufsseite begünstigt. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, regelmäßig die Mengen- und Fristenkongruenz der jeweiligen Auftragsbestände zu prüfen, um damit eine geeignete Datenbasis für die Entscheidungsfindung bereitzustellen. Eine umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden, unterstützt durch eine Warenkreditversicherung, führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Aufgrund des weltweiten Anstiegs von Bedrohungen in der Informationstechnik in Form von Viren- oder auch Phishing-Angriffen ist es von entscheidender Bedeutung, die Sicherheit und Verfügbarkeit der IT-Systeme bestmöglichst sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund ist es unerlässlich, anhaltend in die Sicherheit der IT-Systeme zu investieren und die Mitarbeiter zu sensibilisieren. Die geplanten Investitionen sowie die Schwankungen im Working Capital werden im Wesentlichen durch die im operativen Geschäft erwirtschafteten Mittel abgedeckt. Zusätzlich stehen der Gesellschaft Finanzierungslinien in ausreichendem Maße zur Verfügung. Aus derzeitiger Sicht stellen die beschriebenen Risiken aufgrund ihrer potentiellen Auswirkungen für die STP Aichach GmbH keine für den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken dar. Die Risiko-Tragfähigkeit der Gesellschaft schätzen wir aufgrund unserer Analysen und der Geschäftsentwicklung als mindestens gut ein.
gez. German Reimer Heinrich Sülzle Andreas Sülzle BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die STP Aichach GmbH hat ihren Sitz in Aichach und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Augsburg HRB 22535. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der STP Aichach GmbH wird nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 HGB. Von den Aufstellungserleichterungen gem. § 276 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend Ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei den planmäßigen Abschreibungen wurde für technische Anlagen und Maschinen, andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung von einer Nutzungsdauer von 3 bis 14 Jahren ausgegangen. Geringwertige Anlagengegenstände bis zu 800,00 Euro Anschaffungs- oder Herstellungskosten wurden sofort abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tagespreisen bewertet, unfertige und fertige Erzeugnisse zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen nur das Fertigungsmaterial, da der Bestand gering ist. Abwertungen wurden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Die Herstellungskosten umfassen die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst. Bei der Berechnung der Herstellungskosten wurden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und - soweit unverzinslich - bei Restlaufzeiten von über einem Jahr auf den Bilanzstichtag abgezinst. Risikobehafteten Posten wurde durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen, für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen abgesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung wurden berücksichtigt. Ggf. bestehende Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Steuerrückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bestehen Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so werden aktive und passive latente Steuern berechnet. Steuerliche Verlustvorträge werden bei der Berechnung ebenfalls berücksichtigt. Wenn insgesamt von einer Steuerbelastung auszugehen ist, d.h. nach Verrechnung ein Überhang passiver latenter Steuern besteht, wird dieser angesetzt. Verbleibt nach Verrechnung ein Überhang aktiver latenter Steuern, wird vom Ansatzwahlrecht des § 274 Abs.1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden latente Steuern saldiert ausgewiesen. IV. Angaben zur Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich.
2. Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich zum 31.12.2018 auf insgesamt 1.862,8 TEuro (Vj. 896,6 TEuro) und sind innerhalb eines Jahres fällig. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
3. Stammkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 50.000,00 Euro und ist in voller Höhe einbezahlt. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEuro 154), ausstehende Rechnungen (TEuro 225), Abschluss- und Prüfungskosten (TEuro 25) sowie Aufbewahrungskosten (TEuro 6). 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
6. Latente Steuern Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag keine. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Leasingverpflichtungen, Wartungsverträge, Miet- und Pachtaufwendungen, Bestellobligo und setzen sich nach Restlaufzeiten wie folgt zusammen:
Ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB liegen nicht vor. Die Zahl der durchschnittlichen Arbeitnehmer (§ 267 Abs. 5 HGB) beträgt ohne Geschäftsführer und Auszubildende:
Während des abgelaufenen Wirtschaftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer German Reimer, Verkehrsfachwirt, Friedberg, Heinrich Sülzle, Diplom-Betriebswirt (BA), Rosenfeld, und Andreas Sülzle, Maschinenbauingenieur (FH), Rosenfeld, geführt. Die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Jahresabschluss wird quotal in den Konzernabschluss der Sülzle Holding GmbH & Co. KG, Rosenfeld, Amtsgericht Stuttgart HRA 725719, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. VI. Vorschlag der ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnungen vorgetragen.
Aichach, den 31.03.2019 gez. German Reimer, Geschäftsführer Heinrich Sülzle, Geschäftsführer Andreas Sülzle, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2019 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die STP Aichach GmbH, AichachPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der STP Aichach GmbH, Aichach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STP Aichach GmbH, Aichach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Weil im Schönbuch, 14. Juni 2019 FIDAUDIT
GMBH
Jürgen Wagner, Wirtschaftsprüfer |
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