Tradehandel E-Com GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ina Lübke seit 9.11.2021 | Geschäftsführer |
Thorsten Freese seit 9.11.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GROOVE ATTACK GMBHKölnKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Inhalt Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2017 Konzernanlagespiegel 2017 Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 Konzern-Eigenkapitalspiegel für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 2017 Datum der Billigung des Konzernabschlusses 2017 Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2017
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2017der Groove Attack GmbH, KölnI. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss wird vom Mutterunternehmen, der Firma "Groove Attack GmbH", eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB Nr. 34178, aufgestellt. Der Konzernabschluss erfolgt grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den geltenden Vorschriften des HGB. Seit 2016 erfolgt die Berücksichtigung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird mit den Anschaffungskosten angesetzt und auf seine voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten in der Bilanz angesetzt. Immaterielle Vermögenswerte mit beschränkter Nutzungsdauer werden planmäßig linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungsberechnung im Jahr des Zuganges erfolgt zeitanteilig. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden - soweit sie länger als ein Jahr genutzt werden - zu ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich noch der linearen Methode. Die Abschreibungsberechnung im Jahr des Zuganges erfolgt zeitanteilig. Finanzielle Vermögenswerte - dazu gehören die Anteile an nicht konsolidierten Gesellschaften, sonstige Beteiligungen, Ausleihungen sowie Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Den erkennbaren Risiken wird durch individuelle Abwertungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird außerdem durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Aufgrund der Regelungen des BilMoG sind Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen für Altersversorgungen dienen, mit diesen Schulden zu verrechnen (vgl. § 246 Abs. 2 HGB). Die Berechnung latenter Steuern der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Die latenten Steuern sind mit einem unternehmensindividuellen Ertragsteuersatz von 32,45 % zum Bilanzstichtag bewertet (vgl. nachfolgende Aufstellung).
Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte auf der Basis eines versicherungsmathematische Gutachtens. Diese wurden mit dem Anwortschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Durch die Umstellung der Bewertung nach BilMoG im Jahr 2010 ergab sich bei den Rückstellungen für Pensionszusagen und laufenden Pensionen ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 23.961,00. Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde nicht Gebrauch gemacht. Der zusätzliche Rückstellungsbetrag wurde somit vollständig in die Rückstellung für Pensionen eingestellt. Aufgrund § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte die Verrechnung von Vermögensgegenständen mit den Verpflichtungen zur Altersversorgung. Zum Abschlussstichtag betrug der beizulegende Wert dieser Vermögensgegenstände TEUR 827 sowie der Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen zur Altersversorgung TEUR 751. Es ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von TEUR 75 (Vj.: TEUR 114). Wie im Vorjahr, wird der Zinssatz aus dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB angesetzt. Bei einer Berechnung mit dem bisher angesetzten Durchschnittszinssatz der vergangenen sieben Jahre von 2,80 %, ergäbe sich eine um TEUR 121 höhere Pensionsrückstellung. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Bankguthaben, Forderungen bzw. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Unterjährig erfolgten die Umrechnungen zum den jeweiligen Tageskursen. III. Angaben zum Konsolidierungsverfahren Muttergesellschaft ist die Groove Attack GmbH, Köln. In den Konzernabschluss sind alle Unternehmen, die unter dem beherrschenden Einfluss ("Control") der Muttergesellschaft stehen (,,Tochtergesellschaften"), durch Vollkonsolidierung einbezogen. Tochtergesellschaften, die einzeln und zusammen für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind, werden in Ausübung des Wahlrechtes nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der für Erwerbe bis 31. Dezember 2009 noch zulässigen Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. für die nachfolgenden Gesellschaften - mit einem Anteilsbesitz von jeweils 100% -:
Die Kapitalkonsolidierung noch der Buchwertmethode erfolgte durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden anteiligen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt bzw. zum Gründungszeitpunkt. Die Rough Trade Distribution GmbH wurde mit Wirkung ab dem 1. April 2008 übernommen. Ein sich zu diesem Zeitpunkt ergebender aktivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 938.534,95 wurde als Firmenwert aktiviert. Die GoodToGo GmbH (vormals Loop23 GmbH) wurde am 4. Juli 2006 gegründet. Es ergab sich kein Unterschiedsbetrag. Die vor der Erstkonsolidierung entstandenen Vorjahresverluste 2006 und 2007 in Höhe von EUR 70.256,38 wurden mit dem Gewinnvortrag verrechnet. Mit Wirkung ab 6. Februar 2014 wurde die VCL Entertainment GmbH zu 100,00 % übernommen. Ein sich zu diesem Zeitpunkt ergebender aktivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 9.567,13 wurde als Firmenwert aktiviert und mangels Ertrogsaussichten mit dem Gewinnvortrag verrechnet. Die Gesellschaft wurde mit Beschluss vom 17. Juli 2014 umbenannt in Justbridge Entertainment GmbH. Seit dem Jahr 2014 werden die erworbenen jeweils 30 %-tigen Beteiligungen an der Chimperator Productions GmbH & Co. KG und der Chimperator Productions Verwaltungs GmbH, mit Sitz jeweils in Stuttgart, als assoziierte Unternehmen ausgewiesen. Die Bilanzierung erfolgt nach der Equity-Methode. Es ergaben sich keine Unterschiedsbeträge aus dem erstmaligen Ansatz dieser Unternehmen. Abschlussstichtag aller einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2017. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Konzernabschlusses lagen die Jahresabschlüsse der Chimperator Productions GmbH & Co. KG und der Chimperator Productions Verwaltungs GmbH für das Jahr 2017 noch nicht vor. Die Fortschreibung dieser Beteiligungen nach der Equity-Methode erfolgte jedoch durch die Berücksichtigung der Ergebnisse der Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2016. IV. Angaben zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Entwicklung des Anlagevermögens Die Aufgliederung der Anlagepositionen sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres des Anlagevermögens ergeben sich aus der Anlage zu diesem Konzernanhang. 2. Geschäfts- oder Firmenwert Bei der ersten Beurteilung des Firmenwertes, zum Zeitpunkt der Übernahme der Rough Trade Distribution GmbH im Jahr 2008, wurde, aufgrund ihrer 30 jährigen Tradition, eine 15 jährige Nutzung als sinnvoll unterstellt. Der dynamische Verlauf in den Jahren 2009 bis 2012 - insbesondere die Entwicklung des Neugeschäftes und des Wachstums - hat sich eher aus der neuen Firmenkonstellation GoodToGo / Rough Trade / Groove Attack heraus entwickelt. Aus diesem Grunde ging die Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2012 von einer geschätzten Nutzungsdauer von insgesamt sechs Jahren aus. Die jährliche Abschreibung für den Zeitraum 2012 bis 2014 betrug TEUR 250. 3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus Reisekostenvorschüssen gegenüber geschäftsführenden Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1 sowie Ausleihungen an Gesellschafter von TEUR 100. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen (Vorjahr: TEUR 594). 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich im Wesentlichen aus der Anmietung von Geschäftsräumen, Kfz-Leasingverträgen sowie Hardware- bzw. Softwaremietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 521 (Vorjahr: TEUR 611) bei Restlaufzeiten bis zu sechs Jahren. 5. Umsatzerlöse Von den Gesamtumsatzerlösen in Höhe von TEUR 55.136 (Vorjahr: TEUR 48.447) entfallen auf digitale Umsatzerlöse TEUR 21.499 (Vorjahr: TEUR 13.452). Die Umsatzerlöse verteilen sich nach geographischen Märkten wie folgt:
6. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 18) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 225 (Vorjahr: TEUR 24). 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten den Zinsaufwand aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 27. Hiermit wurde der Ertrag aus der Rückdeckungsversicherung über TEUR 13 gemäß § 242 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. V. Sonstige Angaben Zur Verbesserung der Liquidität und Verringerung der Verschuldung werden fast die gesamten Vorräte als Konsignationsläger der Lieferanten geführt. Außerdem werden der Fuhrpark und Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung geleast. Aus beiden Maßnahmen resultieren zu dem eine Verkürzung der Bilanz und damit eine Verbesserung der Bilanzstrukturen. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 35 für Prüfungsleistungen sowie T€ 1 für andere Bestätigungsleistungen. Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften haben von der Befreiungsvorschrift des Paragraphen 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. Hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung nimmt die Gesellschaft die Schutzklausel gemäß Paragraph 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Im Berichtsjahr wurden 86 Angestellte (Vorjahr 84) beschäftigt. Der Gesamtbetrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB (Ausschüttungssperre) beträgt TEUR 182. Hiervon entfallen auf Beträge aus der Aktivierung latenter Steuern TEUR 61 sowie TEUR 121 auf den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB. Im Geschäftsjahr 2017 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer:
Beide Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Köln, im Juli 2018 Konzernanlagespiegel 2017
Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2017Als Ausgangspunkt der Kapitalflussrechnung nach DRS 21 sind die liquiden Mittel als Finanzmittelfonds definiert. Hierin eingeschlossen werden neben Wertpapieren des Umlaufvermögens Bankguthaben auch Kontokorrentverbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Bei indirekter Ermittlung ergeben sich folgende Zahlungssalden:
Konzern-Eigenkapitalspiegel für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2017
Bezüglich der Entwicklung des Bilanzgewinns und der Einstellung in die Gewinnrücklage wird auf den Anhang (Anlage III) verwiesen. Basierend auf dem Jahresabschluss der Groove Attack GmbH ist ein Betrag in Höhe von T€ 4.834 ausschüttbar. Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2017Die stetigen Rückgänge der physischen Formate der letzten Jahre hat dazu geführt, dass die CD in Deutschland ihre Stellung als marktbeherrschendes Musikmedium eingebüßt hat. Obwohl das wesentlich kleinere Segment Vinyl immer noch einen Zuwachs von 5,4% zu verzeichnen hatte, sorgten diese beiden Formate nur noch für ca. 50% der Umsätze in Deutschland. Inclusive der Musik DVD und Blue - Ray Video betrug der physische Anteil in Deutschland 53,4% Vor allem durch den weiterhin starken Anstieg digitaler Verkäufe, konnte die Musikindustrie in 2017 den Umsatz bei einem Minus von 0,3% in etwa halten. Die "Mutter des Digitalgeschäftes", der klassische Downloadbereich entwickelte sich weiter rückläufig, vor allem im Single Bereich, während sich das Audio - Streaming mit einem Wachstum von über 40% zum Motor der Zuwächse im Digitalgeschäft entwickelte und mittlerweile auf einen Umsatzanteil von 34,6% am gesamten Musikverkauf erreichte. 1. Geschäftsverlauf Der Verlauf des Geschäftsjahres 2017 entsprach in Struktur und Modell dem des Jahres 2016, der Umsatz hingegen lag insbesondere aufgrund von VÖ Verschiebungen von 2016 in 2017, zwar leicht über dem geplanten allerdings deutlich mit 13,8% über dem Vorjahresumsatz. Die Steigerung im Streaming konnte den Rückgang der Downloads mehr als kompensieren, so dass der digitale Umsatz weiter wuchs, die Planung um 24%, das Vorjahr um 54% übertraf und somit bei gleich gebliebenem physischen Umsatz zu dem Mehrergebnis führte. 2. Umsatz, Ergebnis Der Gesamtumsatz nach Retouren, Boni und Skonti in Höhe von TEUR 55.136 setzt sich wie folgt zusammen:
Die Umsatzanteile entfielen zu 87,5% auf Musik und zu 12,5% auf die DVD. Vom Gesamtumsatz Musik entfallen 44% auf CD und 16,6% auf Vinyl sowie 39,4% auf digitale Erlöse. Der Gewinn betrug im Geschäftsjahr 2017 vor Steuern TEUR 3.355. 2. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 2.1 Chancen Neben der Akquise von neuen Labeln setzt die Gesellschaft auf eine aktive Antizipation der Konsolidierungstendenzen am Markt für ihre Geschäftszwecke. D.h. die Integration bestehender Vertriebe in die Vertriebsstruktur der GoodToGo. Mit der Firma Delta Music & Entertainment ist die erste Integration ist in Q3 2017 erfolgt, für Q3 2018 ist die nächste Integration geplant, Gespräche mit 3 weiteren Interessenten erfolgen bereits hinsichtlich einer Integration im Jahre 2019. Die Gesellschaft rechnet sich deshalb weiterhin gute Chancen aus, die tendenziell leicht rückläufige Entwicklung physischer Verkäufe zumindest kompensieren zu können. Und zwar insbesondere durch die oben erwähnte aktive Akquise neuer Labels ( Neugeschäft ) und / oder kompletter bestehender Vertriebe, ebenso wie mit einem innovativen Umgang mit den technischen Möglichkeiten (B2B, VMI, digitale Verwertung etc), ihr breitgefächertes Dienstleistungsangebot und den Ausbau von flexiblen Vertragskonstellationen. Einhergehend mit der Akquise neuer Kunden, der Gewinnung neuer Labelpartner für die digitale Auswertung sowie der Erschließung neuer digitaler Geschäftsfelder, erwartet die Gesellschaft im Jahr 2018 wieder wachsende Umsätze und Erlöse im digitalen Vertrieb. Durch die Kompetenz der Mitarbeiter und das hervorragende Standing bei Kunden und Lieferanten, den Leistungen einer Majorcompany kombiniert mit dem Charme eines flexiblen Indies, wird die Gesellschaft auch zukünftig für neue Labels interessant bleiben. Aufgrund der positiven Entwicklung der ersten Monate in 2018, sowie den vielversprechenden Aussichten für die Folgezeit, sieht sich die Gesellschaft in ihrer strategischen Ausrichtung bestätigt. 2.2 Risiken Eine Besonderheit der Kommissionsgeschäfte liegt in der Bildung einer vertraglich festgelegten Retourenreserve, die zwischen 15% und 25% schwanken kann und je nach Vertrag 3 bis 12 Monate später wieder aufgelöst wird. Die tatsächlich angefallenen Retouren werden monatlich mit den Verkäufen des jeweiligen Labels direkt verrechnet. Da der Wareneinsatz zu 100% gebucht wird, hat die Reserve keine Auswirkung auf das Ergebnis der Gesellschaft. Diese Verschiebung der Zahlungsströme kann allerdings in einer Situation stark sinkender Vertriebsumsätze zu einer Liquiditätsbelastung führen. Weitere Risiken in Bezug auf die Ergebnisplanung ergeben sich zum einen durch die zeitliche Befristung von Vertriebsverträgen, sowie der Gefahr von Insolvenzen. Solche Fälle können zu einer zukünftigen Ergebnisbelastung führen, da eventuell notwendige Korrekturen nur mit einer zeitlichen Verzögerung vorgenommen werden können. In der Regel hatten solche Abgänge bislang keine nennenswerten Auswirkungen und konnten in der Vergangenheit mit den Umsätzen neu akquirierter Labels mehr als ausgeglichen werden. Das allgemeine Geschäftsrisiko ist in der Musikwirtschaft unverändert. Die Erfolge von Künstlern / Labels oder bestimmten Musikgenres können aufgrund von sich verändernden Trends vergehen. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mit einem breiten Portfolio von Künstlern und Genres, und dem steten Aufbau langfristiger Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten. Ob und wieweit sich ökonomische oder geopolitische Veränderungen auf das Konsumverhalten der Musikkäufer auswirken und die Umsätze im Handel bremsen werden, ist momentan schwer einzuschätzen, stellt insofern aber ein permanentes Planungsrisiko dar. Mögliche Ausfallrisiken bei den Kundenforderungen begegnet die Gesellschaft durch eine Kreditversicherung. Bestandsgefährdende Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben sind beim heutigen Stand nicht zu erwarten. 2.3 Zukünftige Entwicklung Die Umsatz- wie auch die Ergebnisziele der Ende 2016 erstellten Mehrjahresplanung für 2017 - 2021 konnten für die ersten 6 Monate 2018 erfüllt werden. Da die Veröffentlichungen in der zweiten Jahreshälfte, ein ähnliches Niveau haben dürften, wie in der ersten Jahreshälfte, geht die Gesellschaft davon aus, dass sowohl der Umsatz wie auch das Jahresergebnis in den Jahren 2018 und 2019 zumindest dem Niveau des Jahres 2017 entsprechen werden.
Köln, 05. Juli 2018 Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den von der GROOVE ATTACK GMBH, Köln, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben. Die Abschlussprüfung wurde nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen wurden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für mein Prüfungsurteil bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düren, 5. Juli 2018 Martin Herpertz, Wirtschaftsprüfer Die Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 5. Juli 2018. |
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