Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 6506
Vorher
Meixe Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
9.12.1996
Branche
Institute für Factoring-GeschäfteBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Der laufende Ankauf von Forderungen auf der Grundlage von Rahmenverträgen mit oder ohne Rückgriff (Factoring).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Heribert Bauer
seit 27.11.2025
Prokura
Benjamin Baier
seit 8.5.2018
Geschäftsführer
Stefan Schmid
seit 20.6.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Benjamin Baier
Geigant
125.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

mb.for GmbH

Cham

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Die Gesellschaft hat seit September 2013 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Erlaubnis, als Finanzdienstleistung das Factoring (§ 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 9 KWG) zu betreiben.

1. Allgemeine wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

Die Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft sind kurz- und mittelfristig nach wie vor gedämpft und die Abwärtsrisiken sind erhöht. Mit Blick auf die Straffung des geldpolitischen Kurses zur Eindämmung der Inflation wirken sich unter anderem der Krieg Russlands gegen die Ukraine belastend auf die Konjunktur und die makrofinanzielle Stabilität aus und erzeugt Stress im Finanzsektor. Schwächt sich die Inflation einerseits ab, erweist sich der zugrunde liegende Preisdruck anderseits als hartnäckig. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften dämpfen weiterhin starke Verteuerungen von Gütern und Dienstleistungen sowie ein hohes Zinsniveau die Kauf- und Investitionstätigkeiten der privaten Haushalte und Unternehmen. Nach Einschätzung des IW (Institut der deutschen Wirtschaft) wird die Weltkonjunktur 2024 von den geopolitischen Verunsicherungen durch den Ukrainekrieg, die weltpolitische Haltung großer Schwellenländer und den aktuellen Nahostkonflikt bestimmt. Die damit einhergehenden Rohstoffpreisrisiken bestimmen die Preis- und Zinsentwicklung und die damit verbundenen monetären Effekte.

Die deutsche Wirtschaft verzeichnet laut statistischem Bundesamt im Jahr 2023 einen Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 durch das weiterhin krisenbedingte Umfeld ins Stocken. Faktoren wie die hohen Preise, die ungünstigen Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpfen die Konjunktur. Die Entwicklung ist wie im Vorjahr weiterhin in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Bereiche wie zum Beispiel die Automobilindustrie zeigten positive Impulse, wohingegen im produzierenden Gewerbe ein deutlicher Rückgang von 2,0 % verzeichnet werden musste, was auf gestiegene Energiekosten zurückzuführen ist. Das größte Wachstum verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit 2,6 % Zuwachs, wohingegen das Baugewerbe durch die weiterhin hohen Baukosten, den zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen und den Fachkräftemängel lediglich 0,2 % Zuwachs erzielte. Auch der private Konsum sank um 0,8 % zum Vorjahr, was vor allem auf die hohen Verbraucherpreisen zurückzuführen ist. Aus Sicht des IW schafft die unsichere Haushaltslage des Staates Verunsicherung über die fiskalischen Effekte im kommenden Jahr und gefährdet die Zeitkonsistenz der Wirtschaftspolitik.

Gemäß dem BFM (Bundesverband Factoring für den Mittelstand) lag das mittlere Wachstum mit von Factoring-Unternehmen im Jahr 2023 mit 13 % deutlich über der Inflationsrate. Vor allem bei mittelständischen Unternehmen zeigt sich aufgrund der aktuellen Herausforderungen am Markt ein gestiegener Bedarf an schnelleren und konstanten Liquiditätsfluss, welchen das Factoring anbietet. Zudem führt der gegenwärtige Personal- und Fachkräftemangel zu einer Nachfrage nach Dienstleistungen, unter anderem das Management von Forderungen und Schulden, die ebenfalls durch Factoringunternehmen angeboten werden. Außerdem wird durch die Warenkreditversicherung des Factors eine Absicherung gegen Zahlungsausfälle geschaffen. Aufgrund der aktuellen Lage, in der das Risikomanagement an wesentlichem Interesse gewinnt, blickt die Factoring Branche daher mit einer positiven Geschäftserwartung in das neue Jahr. Für 2024 erwarten über 70 % der Factoringunternehmen eine Fortsetzung des Wachstums. Blicken einerseits auf das Neukundengeschäft fast 65 % der Unternehmen optimistisch in das Jahr 2024, rechnen über 31 % der Befragten mit einem Rückgang der Bestandskunden. Grund dafür sind die Risiken, unter anderem die steigenden Insolvenzzahlen.

Die positive Entwicklung der Branche spiegelt sich auch bei der Gesellschaft wider. Diese hat im Berichtsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von Euro 957.159,30 (Vj. Euro 892.881,49) erzielt.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1 Vermögenslage

Maßgebliche Position auf der Aktivseite sind im Berichtsjahr die Forderungen an Kunden in Höhe von TEuro 6.743 (Vj. TEuro 5.805), welche die von Kunden erworbenen Forderungen enthalten.

Korrespondierend dazu sind unter der Position Verbindlichkeiten gegenüber Kunden die Sicherheitseinbehalte aus den angekauften Forderungen in Höhe von TEuro 1.007 (Vj. TEuro 885) passiviert.

Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um TEuro 957 auf insgesamt TEuro 5.065 erhöht. Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 74,44 % (Vj. 69,06 %).

2.2 Finanzlage

Zur Liquiditätsbeurteilung gibt die nachfolgende Kapitalflussrechnung auf der Grundlage des Finanzmittelbestandes Aufschluss:

2023 2022
Euro Euro
1. Jahresüberschuss 957.159 892.881
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.676 1.321
3. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen -241.122 131.141
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge -49.232 112.844
5. - /+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Leasing- und Anlagenvermögens 0 0
6. -/+ Zunahme / Abnahme der Forderungen an Kunden, der sonstigen Vermögensgegenstände sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -885.877 -1.218.026
7. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, der sonstigen Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 120.076 166.252
8. +/- Ein- und Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
9. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 8) -95.320 86.413
10. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 0 0
11. - Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -18.102 -995
12. + Einzahlungen auf Grund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
13. - Auszahlungen auf Grund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
14. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 10 bis 13) -18.102 -995
15. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Kapitalerhöhungen, Verkauf eigener Anteile, etc.) 0 0
16. - Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter (Dividenden, Erwerb eigener Anteile, Eigenkapitalrückzahlungen, andere Ausschüttungen) 0 0
17. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0 0
18. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 15 bis 17) 0 0
19. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 9, 14 und 18) -113.422 85.418
20. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -468.544 -553.962
21. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 19 bis 20) -581.966 -468.544

Die mb.for GmbH verfügt zum Bilanzstichtag über offene Kreditlinien - bereit gestellt durch die Bayerische Landesbank und die Norddeutsche Landesbank (ehem. Bremer Landesbank) - in Höhe von Euro 3,4 Mio. (Vorjahr: Euro 3,4 Mio.) und ist jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

2.3 Ertragslage

Die Gesellschaft verzeichnete gegenüber dem Vorjahr bei den Factoringerträgen eine Zunahme von TEuro 64 auf TEuro 1.856. Der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um TEuro 64 auf TEuro 957 erhöht. Das Ergebnis des Berichtsjahres ist durch endgültige Forderungsverluste und Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEuro 118 gemindert. In Vorjahren gebildete Wertberichtigungen auf Forderungen wurden in Höhe von TEuro 27 erfolgswirksam aufgelöst.

Das von der Geschäftsleitung formulierte Ziel der Erreichung eines Jahresergebnisses vor Steuern in Höhe von rd. TEuro 900 für das Geschäftsjahr 2023 wurde mit dem endgültigen Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von TEuro 1.313 deutlich übertroffen.

3. Ausblick - Risiken und Chancen

Für 2024 wird die kontinuierliche und konstante Weiterentwicklung des Neugeschäftes angestrebt. Die Geschäftsführung plant Forderungen mit einem Volumen von rd. 48 Mio. Euro zu erwerben. Jedoch wird mit einem deutlich rückläufigen Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von rd. Teuro 400 gerechnet, da aufgrund des Antrags auf Eröffnung des Insolvenzverfahren eines Kunden ein mit hoher Wahrscheinlichkeit erhöhter Wertberichtigungsbedarf in 2024 besteht. Darüberhinaus wurden die nach wie vor bestehenden Unsicherheiten aufgrund der Ukraine-Krise und potentielle Insolvenztendenzen im Geschäftsjahr 2024 angemessen berücksichtigt.

Risiken

Bestandgefährdende Risiken oder sonstige Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht vorhanden. Insbesondere sind keine Finanzierungsrisiken bekannt, die über die volkswirtschaftlich bedingten Zinsveränderungen hinausgehen.

- Risikomanagement:

Das interne Kontrollsystem der mb.for GmbH ist geprägt durch eine flache Hierarchie sowie klar abgegrenzte Arbeitsgebiete bei übersichtlicher Prozessstruktur. Interne Kontrollen sind, der Größe und Komplexität der Prozesse angepasst, in ausreichendem Maß vorhanden. Alle wesentlichen Entscheidungen werden durch die Geschäftsführung getroffen. Erkennbare Risiken werden - sofern nicht selbst durch die Geschäftsführung erkannt - umgehend an diese kommuniziert.

Darüber hinaus steht der Geschäftsführer der WHI Warenhandels GmbH & Co. Leasing KG, Herr Josef Meixensperger, mit seinen langjährigen Erfahrungen regelmäßig der Geschäftsführung der Gesellschaft beratend zur Seite.

Im Rahmen des Risikomanagements vermeidet die mb.for GmbH zusätzlich die grundsätzlich latenten Risiken eines Factoring Unternehmens mit folgenden Mitteln:

- Zinsänderungsrisiken:

Aufgrund der vereinbarten kurzfristigen Zahlungsziele ist das Zinsänderungsrisiko grundsätzlich gering. Sofern längerfristige Forderungen angekauft werden, soll durch eine fristenkongruente Finanzierung das Zinsänderungsrisiko begrenzt werden. Darüber hinaus wird - sofern der Refinanzierungszins eine variable Komponente enthält - diese in der Regel an den Kunden über eine korrespondierende variable Zinsvereinbarung weitergegeben.

- Währungsrisiken:

Währungsrisiken bestehen nicht, da keine Geschäfte in Fremdwährung durchgeführt werden.

- Liquiditätsrisiken:

Aufgrund der Rahmenkreditvereinbarungen mit der Norddeutschen Landesbank (ehem. Bremer Landesbank) über Euro 2,0 Mio. und der Bayerischen Landesbank über Euro 2,0 Mio. ist eine ausreichende Ausstattung der Gesellschaft mit Liquidität gewährleistet.

- Adressenausfallrisiken:

Die erworbenen Forderungen sind durch eine Warenkreditversicherung gesichert. Darüber hinaus erfolgt eine intensive Bonitätsprüfung der Kunden sowie die ständige Überwachung des Zahlungsverhaltens. Die regelmäßige (vierteljährliche) Auswertung der Factoringkunden und der Debitoren nach Branchenzugehörigkeit soll Klumpenrisiken vermeiden. Zum 19. März 2024 sind von den zum 31. Dezember 2023 offenen Forderungen an Kunden noch Forderungen in Höhe von TEuro 1.271 mit korrespondierenden Einbehalten in Höhe von TEuro 257 offen.

- Veritätsrisiken:

Durch einen nahen Kontakt zum Kunden, unregelmäßige Stichproben beim Kunden und auch beim Zahlungspflichtigen sowie eine möglichst breite Streuung der einzelnen Forderungen wird dieses Risiko so weit als möglich eingegrenzt. Die Gesellschaft betreibt, von wenigen begründeten Ausnahmen abgesehen, ausschließlich das sog. "offene Factoring".

Weitere Risiken sind nicht offenkundig.

Chancen

Das bisherige (erfolgreiche) Geschäftsmodell der Gesellschaft wird unverändert fortgeführt, insofern ist auch keine nennenswerte Veränderung in der Geschäftsstrategie veranlasst. Die Gesellschaft sieht ihre Vorteile gegenüber Mitwettbewerbern insbesondere in der großen Flexibilität als auch in der zügigen Bearbeitung von Factoringanfragen. Mit der gebotenen Gründlichkeit und Vorsicht versucht die Gesellschaft sehr schnell und zielgenau auf die Kundenwünsche einzugehen, wobei alle Anfragen intensiv im Hinblick auf etwaige Risiken geprüft werden. Auf dieser Basis wird die mb.for GmbH versuchen, sich in der Factoringbranche kontinuierlich weiterzuentwickeln.

 

Cham, den 29. Mai 2024

mb.for GmbH

Stefan Schmid, Geschäftsführer

Benjamin Baier, Geschäftsführer

BILANZ zum 31. Dezember 2023

mb.for GmbH, Cham

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 45.656,90 139.026,86
2. Forderungen an Kunden 6.742.677,70 5.804.845,27
3. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.125,15 564,00
4. Sachanlagen 13.864,00 0,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 63,08 53,77
6. Rechnungsabgrenzungsposten 183,00 2.915,22
6.803.569,83 5.947.405,12

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 627.623,18 607.571,15
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) andere Verbindlichkeiten
aa) täglich fällig 1.009.761,68 894.245,34
1.009.761,68 894.245,34
3. Sonstige Verbindlichkeiten 38.087,33 33.527,51
4. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 23.225,00 264.350,78
b) andere Rückstellungen 40.243,00 40.240,00
63.468,00 304.590,78
5. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125.000,00
b) Gewinnvortrag 3.982.470,34 3.089.588,85
c) Jahresüberschuss 957.159,30 892.881,49
Summe Eigenkapital 5.064.629,64 4.107.470,34
6.803.569,83 5.947.405,12

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

mb.for GmbH, Cham

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Zinserträge aus Kredit - und Geldmarktgeschäften 1.856.150,93 1.792.434,23
2. Zinsaufwendungen 42.185,52 21.785,39
3. Provisionsaufwendungen 12.939,98 11.301,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 57.298,98 76.661,88
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 268.617,52 247.978,48
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 33.857,08 31.199,74
302.474,60 279.178,22
b) andere Verwaltungsaufwendungen 116.431,58 108.962,66
418.906,18 388.140,88
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 3.676,56 1.320,55
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.390,55 1.750,00
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 117.518,25 203.027,81
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 1.312.832,87 1.241.770,48
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 355.286,55 348.522,99
11. Sonstige Steuern 387,02 366,00
12. Jahresüberschuss 957.159,30 892.881,49

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Das Factoring gilt gemäß § 1 Abs. 1a Nr. 9 KWG als erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung. Folglich ist der Jahresabschluss entsprechend den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und 264 ff. HGB sowie auch nach den für Institute geltenden Regelungen der §§ 340 ff. HGB i.V.m. der RechKredV aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Obwohl die mb.for GmbH eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB ist, sind die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden. Factoringinstitute haben außerdem die zusätzlichen Vorschriften gem. § 340 a HGB unabhängig von ihrer Größe und Rechtsform zu beachten.

2.1 Gliederung

Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß den Formblättern der RechKredV, welche nach § 2 RechKredV verpflichtend anzuwenden sind.

2.2 Ansatz- und Bewertungsgrundsätze

Die Forderungen an Kreditinstitute sind mit dem Nennwert bewertet.

Die Forderungen an Kunden beinhalten alle Ansprüche aus dem Factoringgeschäft mit Nichtbanken (§ 15 RechKredV).

Die immateriellen Anlagenwerte und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten kleiner Euro 800 werden entsprechende der steuerlichen Vorschriften sofort abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nominalwerten angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern des Vorjahres sowie des Berichtsjahres. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Kosten für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung sowie Kosten für ausstehenden Urlaub und Tantieme.

3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres Anlagenspiegel (Anlage zu diesem Anhang) dargestellt.

Die Forderungen an Kunden beinhalten keine Forderungen mit unbestimmter Laufzeit. Sie gliedern sich wie folgt auf:

Fristigkeit in EUR 2023 2022
bis 3 Monate 6.742.677,70 5.804.845,27
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 0,00 0,00
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 0,00 0,00
mehr als 5 Jahre 0,00 0,00
Summe 6.742.677,70 5.804.845,27

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Abtretung der finanzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus dazugehörigen Warenkreditversicherungen im Wege der Globalzession gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden haben ausschließlich eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von TEuro 33 (Vj.: TEuro 31) aus Steuern.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

4. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEuro 27 (Vj.: TEuro 60), welche in vollem Umfang aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen resultieren.

5. Sonstige Angaben

5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 2 Angestellte (Vj: 2) beschäftigt.

5.2 Geschäftsführung

Geschäftsführer der mb.for GmbH sind Herr Stefan Schmid, Bankkaufmann und Herr Benjamin Baier, Master of Science.

5.3 Sonstiges

Sitz der Gesellschaft ist Cham. Sie ist unter der Nummer HRB 6506 im Register des Amtsgerichts Regensburg eingetragen.

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf Euro 10.000.

Die Angabe nach § 285 Nr. 9 a) HGB wurde in Anwendung des § 286 IV HGB unterlassen.

5.4 Vorgänge von wesentlicher Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Im April 2024 wurde durch einen unserer Factoring-Kunden aufgrund Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Zum Abschlussstichtag lagen keine Hinweise auf eine mögliche Zahlungsunfähigkeit vor. Vielmehr ist die eingetretene Zahlungsunfähigkeit ausschließlich auf Entwicklungen im Jahr 2024 zurückzuführen, weshalb aufgrund dieser wertbeständigeren Tatsache keine Wertberichtigung dieser Kundenforderung am Abschlussstichtag vorgenommen wurde, sondern erst im Geschäftsjahr 2024 erfolgen wird.

5.5 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Berichtsjahres in Höhe von Euro 957.159,30 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von Euro 3.982.470,34 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Cham, den 29. Mai 2024

mb.for GmbH

Stefan Schmid, Geschäftsführer

Benjamin Baier, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

mb.for GmbH, Cham

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 36.401,76 771,15 0,00 37.172,91
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 36.401,76 771,15 0,00 37.172,91
II. Sachanlagen
Fuhrpark 0,00 17.330,56 0,00 17.330,56
andere Anlagen, und Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.498,91 0,00 1.498,91 0,00
Summe Sachanlagen 1.498,91 17.330,56 1.498,91 17.330,56
Summe Anlagenvermögen 37.900,67 18.101,71 1.498,91 54.503,47
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 35.837,76 210,00 0,00 36.047,76
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 35.837,76 210,00 0,00 36.047,76
II. Sachanlagen
Fuhrpark 0,00 3.466,56 0,00 3.466,56
andere Anlagen, und Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.498,91 0,00 1.498,91 0,00
Summe Sachanlagen 1.498,91 3.466,56 1.498,91 3.466,56
Summe Anlagenvermögen 37.336,67 3.676,56 1.498,91 39.514,32
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 1.125,15 564,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.125,15 564,00
II. Sachanlagen
Fuhrpark 13.864,00 0,00
andere Anlagen, und Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 13.864,00 0,00
Summe Anlagenvermögen 14.989,15 564,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die mb.for GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der mb.for GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der mb.for GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, den 29. Mai 2024

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