Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuruppin HRB 8164
Eingetragen
6.5.2008
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
Die Erbringung logistischer Dienstleistungen aller Art, soweit keine anderen Erlaubnisse oder Genehmigungen erforderlich sind, als eine EU-Lizenz oder eine Erlaubnisurkunde für den Güterverkehr.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jessika Buskow
seit 29.1.2024
Prokura
Prokura
Sebastian Schneider
seit 3.2.2015
Prokura
Andreas Buskow
seit 6.5.2008
Geschäftsführer
Mike Buskow
seit 6.5.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Buskow Verwaltungs GmbH
Germany
200.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Buskow Logistik GmbH

Hennigsdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Buskow Logistik GmbH führt schwerpunktmäßig Transporte verschiedener Güter in Deutschland durch. Die Transporte im Nah- und Fernverkehr werden mit eigenen, gemieteten und geleasten LKW, Sattelaufliegern und Wechselbrücken durchgeführt.

II. Wirtschaftsbericht

II.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Wirtschaftszweig Spedition ist von der Konjunktur des Verkehrsgewerbes, insbesondere von der Entwicklung des Straßengüterverkehrs abhängig. Dabei spielt sowohl die Binnennachfrage - insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen - als auch der Export - eher für große Speditionsunternehmen eine Rolle. Es besteht somit eine direkte Abhängigkeit vom gesamtwirtschaftlichen Konjunkturverlauf.

Im deutschen Transportlogistikgewerbe war im Jahr 2023 die wirtschaftliche Lage erneut geprägt von diversen Kostenexplosionen. Die Anpassung der Maut und hohe Zinsen auf Investitionen verschlechterten die Kostensituation. Diese konnten jedoch nur zum Teil in den Frachtpreisen weitergegeben werden.

In politischer Sicht beeinflussen die jeweiligen nationalen Gesetze bzw. das EU-Recht die Speditionen stark, wie sich im Rahmen der EU-Osterweiterung gezeigt hat. Zu nennen ist hier z.B. das Steuerrecht - insbesondere die je nach Land unterschiedliche Besteuerung von Dieselkraftstoff, Umweltschutzvorschriften und LKW-Mautgebühren. Die dargestellten Wettbewerbs- und Kostennachteile haben zu Marktverlusten des deutschen Speditionsgewerbes geführt.

II.2 Geschäftsverlauf

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung wird von der Geschäftsführung unter der Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen als gut angesehen. Gegenüber dem Vorjahr sind die Umsatzerlöse leicht gesunken.

II.3 Lage

II.3.a Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft wurde im Berichtszeitraum überwiegend durch die in den Umsatzerlösen ausgewiesenen Transportentgelte, Kosten für Kraftstoffe, Maut, Reparaturen, Leasing und Mitarbeiter sowie der Kosten der Betriebsführung geprägt.

Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die Umsätze gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 nur leicht verringert.

Im Vergleich zum Vorjahr senkte sich der Materialaufwand, da sich die Kosten für Kraftstoff reduzierten.

Die Erhöhung der Personalaufwendungen sind auf die Anpassung des Mindestlohnes und der im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Anzahl an Arbeitnehmern zurückzuführen.

Mit Hinblick auf das Jahr 2024 wird, neben den bereits genannten Faktoren, das Kostenmanagement und Controlling von grundlegender Bedeutung für den Erfolg der Buskow Logistik GmbH sein. Die teils sprunghaften Preisentwicklungen gilt es zu überwachen und an die Auftraggeber weiterzureichen.

II.3.b Finanzlage

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten i.H.v. 3.630 TEUR sind durch die liquiden Mittel, die kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie kurzfristig liqudierbare Wertpapiere (3.797 TEUR) gedeckt.

Durch ein effizientes Cashflow-Management war die Liquidität der Gesellschaft zu jeder Zeit sichergestellt.

II.3.c Vermögenslage

Die Investitionen in den Fuhrpark wurden zum überwiegenden Teil durch Einzelfahrzeugkredite der Herstellerbanken finanziert.

Die Finanzierungen der übrigen Investitionen erfolgten aus dem laufenden Geldverkehr.

Die Bilanzsumme ist zum 31. Dezember 2023 von TEUR 6.671 auf TEUR 6.728 stichtagsbezogen leicht gestiegen.

Das Eigenkapital erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr entsprechend des ausgewiesenen Jahresüberschusses um TEUR 375 auf TEUR 1.698. Damit beträgt die Eigenkapitalquote 25,23%

II.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im finanzbezogenen Bereich wird, neben der Entwicklung der Umsatzerlöse, die Entwicklung der Kosten für den Fuhrpark sowie die Personalkostenentwicklung als wesentliche Größen zur Steuerung des Unternehmens herangezogen.

Zu den finanziellen Leistungsindikatoren zählt für die Gesellschaft vor allem die Steigerung des Umsatz- und Auftragsvolumens sowie die Auslastung der Fahrzeugflotte.

II.5 Gesamtaussage

Der Gesellschaft ist es im Geschäftsjahr 2023 gelungen, sich in einem stark umworbenen Markt zu behaupten, womit die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als stabil einzuschätzen ist, was sich in der positiven Entwicklung des Jahresüberschusses, trotz der Kostenexplosion und des Rückgangs der Konjunktur zeigt.

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung der Gesellschaft zu unterstützen, wird im Jahr 2024 die Digitalisierung innerhalb des Unternehmens weiter vorangetrieben. In der Verwaltung ergeben sich durch die Vernetzung einzelner EDV-Programme vielfältige Möglichkeiten der Prozessoptimierung. Ebenfalls können viele Arbeitsschritte standardisiert werden, was ebenfalls zu weiteren Produktivitätssteigerungen führt.

Zusammenfassend stellt die aktuelle Situation die gesamte Wirtschaft weiterhin vor gewaltige Herausforderungen und wird sich vermutlich negativ auf die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2024 auswirken.

Die Gesellschaft erwartet eine schlechtere Ertragslage bei gleich bleibender Vermögens- und Finanzlage.

Wir werden uns noch stärker auf unsere langjährigen Kunden konzentrieren, um vorhandene Potenziale zu nutzen um damit die Geschäftsbeziehungen weiter auszubauen. Um neben den Transporten eine höhere Wertschöpfung zu erzielen, werden wir unseren Kunden zusätzliche Dienstleistungen anbieten.

Die Deckung unseres Personalbedarfes erfolgt überwiegend durch eigene Mitarbeiter, sowie durch die Zusammenarbeit mit ausgewählten Personaldienstleistern.

Weiterhin sind Kostensteigerungen im Bereich Personalaufwand zu erwarten. Der verschärfte Wettbewerb um Fachkräfte sorgt für zunehmende Gehaltsforderungen, insbesondere bei Neueinstellungen. Zur Wahrung bestehender Vergütungsstrukturen im Unternehmen, wird dies auch weitere Lohnanpassungen und Zusatzleistungen nach sich ziehen.

Ebenso werden wir im Fuhrpark diverse Maßnahmen, wie Fahrerschulungen, Risk-Management, ständige Überwachung der Fahrweise mit Fahrerprämienmodell, Geschwindigkeitsreduzierungen, Reifenmanagement usw. fortsetzen, um unsere Fahrzeugkosten weiter zu optimieren und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.

IV. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestehen gute Zukunftsaussichten für vielen Speditionen sowie die Möglichkeit an diesen zu partizipieren. Dies ergibt sich für die Gesellschaft auf Grund ihrer langjährigen guten Zusammenarbeit mit Großkunden, die hohe Termintreue und Qualität ihrer Leistungen im Bereich des Gütertransports sowie das flexible und schnelle Eingehen auf Kundenbedürfnisse. Im Marktumfeld der Transportunternehmer ist eine Konsolidierung zu beobachten. Die Marktbegleiter sind vornehmlich kleine Unternehmen, die vor dem geplanten Ruhestand keine Nachfolger finden oder aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben müssen. Im Rahmen dieser Marktbereinigung fragen unsere Auftraggeber häufiger an, ob wir das Geschäft der ausscheidenden Transportunternehmer übernehmen wollen. Diese Konsolidierung wird in den nächsten Jahren deutlich zunehmen und ist als Wachstumschance zu betrachten.

Der anhaltende Krieg in der Ukraine, der Rückgang der Konjunktur, die Inflation und der sich zuspitzende Fachkräftemangel wird den Kostendruck im Geschäftsjahr 2024 weiter erhöhen.

Gefragt sind in Zukunft Speditionen, die über branchenspezifisches Know-How verfügen und den Auftraggebern hohe Sicherheit in der Erfüllung der angebotenen Dienstleistung bieten können. Die Chancen des Mittelstandes liegen darin, dass er näher am Kunden ist. So zeichnen sich viele Mittelständler durch hohe Anpassungsfähigkeit an die Bedürfnisse der Kunden aus und erbringen spezialisierte Leistungen.

Was die Risiken betrifft, so ergibt sich durch die Liberalisierung des europäischen Speditionsmarktes ein zusätzlicher Wettbewerbs- und Kostendruck. Hinzu kommen die stark gestiegenen Treibstoff- und Energiekosten. Durch den starken Rückgang von Schulabgängern macht sich im Gewerbe, insbesondere bei den Kraftfahrern, ein Mangel an gut ausgebildetem Personal bemerkbar. Diese Lücke wurde mit vornehmlich polnischen Kraftfahrern gefüllt. Insgesamt ist der Fachkräftemangel immer noch signifikant und führt zu Kapazitätsengpässen.

 

Hennigsdorf, den 11. Oktober 2024

Andreas Buskow, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.930.740,00 2.954.756,00
I. Sachanlagen 2.924.490,00 2.948.506,00
II. Finanzanlagen 6.250,00 6.250,00
B. Umlaufvermögen 3.630.054,57 3.605.926,78
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.915.006,36 1.823.700,43
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 25.985,95 62.348,09
II. Wertpapiere 410.366,39
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.304.681,82 1.782.226,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 167.496,90 110.024,54
D. Aktive latente Steuern 0,00
Aktiva 6.728.291,47 6.670.707,32

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.697.619,44 1.323.000,84
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnrücklagen 325.000,00 325.000,00
III. Gewinnvortrag 798.000,84 556.187,34
IV. Jahresüberschuss 374.618,60 241.813,50
B. Rückstellungen 163.480,69 256.284,71
C. Verbindlichkeiten 4.867.191,34 5.091.421,77
D. Passive latente Steuern 0,00
Passiva 6.728.291,47 6.670.707,32

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.578.235,61 10.810.976,62
2. Personalaufwand 8.988.617,55 8.450.645,21
a) Löhne und Gehälter 7.463.067,27 7.016.867,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.525.550,28 1.433.777,29
davon für Altersversorgung 59.488,49 57.187,54
3. Abschreibungen 752.891,96 719.788,42
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 752.891,96 719.788,42
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.246.689,65 1.131.448,31
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.004,82 9.262,56
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 8.431,86
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 71.640,48 54.760,92
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 106.204,03 175.748,05
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 13.961,18
9. Ergebnis nach Steuern 428.764,90 287.848,27
10. sonstige Steuern 54.146,30 46.034,77
11. Jahresüberschuss 374.618,60 241.813,50

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

I.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Buskow Logistik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hennigsdorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Neuruppin
Register-Nr.: 8164

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

II.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

II.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Wertpapieres des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 410 (Vorjahr: TEUR 419) wurden im Vorjahr unter den flüssigen Mitteln ausgewiesen.

III. Angaben zur Bilanz

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Angaben zur Beteiligung gem. §285 Nr. 11 HGB unterbleiben gem. §286 Abs. 3 HGB.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.672.696,30 124.167,87 896.087,85
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.790,00 951.906,09 0,00
Summe Sachanlagen 4.720.486,30 1.076.073,96 896.087,85
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 6.250,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 6.250,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.726.736,30 1.076.073,96 896.087,85
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 999.696,09 4.900.472,41
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -999.696,09 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 4.900.472,41
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 6.250,00
Summe Finanzanlagen 0,00 6.250,00
Summe Anlagevermögen 0,00 4.906.722,41
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.771.980,30 752.891,96 548.889,85 0,00 1.975.982,41
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.771.980,30 752.891,96 548.889,85 0,00 1.975.982,41
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.771.980,30 752.891,96 548.889,85 0,00 1.975.982,41
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.924.490,00 2.900.716,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 47.790,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.924.490,00 2.948.506,00
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 6.250,00 6.250,00
Summe Finanzanlagen 0,00 6.250,00 6.250,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.930.740,00 2.954.756,00

III.1 Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 41.681,43 EUR (Vorjahr: 62.348,09 EUR) und betrifft die sonstigen Vermögensgegenstände.

III.2 Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 147.035,79 0,00 EUR (Vorjahr: 105.863,93 EUR).

III.3 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Personalverpflichtungen in Höhe von 106.175,11 EUR sowie für ausstehende Rechnungen, die Aufbewahrung von Unterlagen und Jahresabschlusserstellung und -prüfung in Höhe von 57.305,58 EUR enthalten.

III.4 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit >5 Jahre und der Sicherungsrechte

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter 5 Jahren.

III.5 Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 3.493.007,21 EUR (Vorjahr: 3.144.990,63 EUR) und setzt sich wie folgt zusammen:

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.470.504,95 EUR (Vorjahr: 1.210.037,12 EUR)

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.163.371,19 EUR (Vorjahr: 1.057.712,36 EUR)

3. sonstige Verbindlichkeiten 859.131,07 EUR (Vorjahr: 877.241,15 EUR)

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.374.184,13 EUR (Vorjahr: 1.946.431,14 EUR) und betrifft ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

III.6 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.675.071,71 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Aus unbefristeten Immobilienmietverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 140.862,96 EUR p.a und aus Leasingverträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.534.208,78 EUR.

IV. Sonstige Angaben

IV.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigen Arbeitnehmer betrug 231.

IV.2 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Andreas Buskow ausgeübter Beruf: Betriebswirt

Auf die Angaben nach §285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB wird gemäß §286 Abs. 4 HGB verzichtet.

IV.3 Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 374.618,60 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 1.172.619,44 EUR, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 1.172.619,44 EUR vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

IV.4 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hennigsdorf, 11.10.2024

gez. Andreas Buskow

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

(1) Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlage 1 bis 3) und dem Lagebericht (Anlage 4) der Gesellschaft den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Buskow Logistik GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Buskow Logistik GmbH, Hennigsdorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Buskow Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

(2) Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW Prüfungsstandard PS 450).

(3) Eine Verwendung des oben genannten Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Potsdam, den 25. Oktober 2024

BerKon GmbH
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