Ferro Energy GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Wärmepumpen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Knut-Joachim Sladek seit 26.6.2025 | Prokura |
Eike Barczynski seit 8.5.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
bda connectivity GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
bda connectivity GmbHAßlarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht Wirtschaftsjahr 2022I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens sind die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Kabeln, Messtechnik und Antennen. 2. Forschungs- und Entwicklungsbericht Im Bereich Forschung und Entwicklung lag der Fokus der Aktivitäten der Gesellschaft weiterhin auf Optimierung, um den Kunden durch den Einsatz innovativer Produkte einen Wettbewerbsvorteil zu ermöglichen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsklima in der Kabelindustrie hat sich in 2022 negativ entwickelt. Das ifo Institut weist ein Klima von -28,4 aus. Die Erwartungen sind sogar auf einen Wert von -83,9 gesunken. Die negative Entwicklung ist zudem mit Risiken belegt. Die Energiekrise ist noch nicht überwunden. Zudem ist noch nicht ganz absehbar, inwieweit die Coronakrise tatsächlich als überwunden angesehen werden kann. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022 ergab sich ein Jahresfehlbetrag von 908 TEUR (Vorjahr: Jahresüberschuss 112 TEUR). Es war durch die Energiekrise und die dadurch anziehenden Rohstoffpreise geprägt. Erschwerend dazu kamen Versorgungsengpässe im Bereich vieler wichtiger Rohstoffe. Auftrags- und Umsatzentwicklung/Produktion Die Umsatzerlöse lagen mit 10.825 TEUR leicht über dem Niveau des Vorjahres. Der Auftragseingang war deutlich höher und lag bei 11.716 TEUR. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass einige Kunden länger laufende Rahmenaufträge erteilt haben, um ihre Versorgung mit fertigen Kabeln zu sichern. Investitionen Das Geschäftsjahr 2022 war von einer gegenüber dem Vorjahr leicht höheren Investitionstätigkeit in Höhe von 70 TEUR geprägt. Im Wesentlichen wurden Investitionen in neue Aggregate und Werkzeuge durchgeführt. 3. Darstellung der Lage 3.1 Ertragslage
Erläuterungen: Rohergebnis: Die Verschlechterung des Rohergebnisses ist im Wesentlichen auf die geringere Bestandsveränderung zurückzuführen. Diese lag in 2022 1.043 TEUR unter dem Wert des Vorjahres. Betriebsergebnis: Das Betriebsergebnis verschlechterte sich durch das schlechtere Rohergebnis einerseits und den deutlich gestiegenen Personalaufwand andererseits. Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um 461 TEUR. Finanzergebnis: Das negative Finanzergebnis ist auf die Erhöhung der Zinsaufwendungen zurückzuführen. Die Erhöhung der Zinsaufwendungen resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten. 3.2 Finanzlage Das Finanzmanagement der Gesellschaft hat als oberste Aufgabe die Sicherstellung der benötigten Liquidität. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben: Im Geschäftsjahr wurden die Investitionen und der Liquiditätsabfluss durch Aufnahme neuer Kredite i. H. von 500 TEUR finanziert. Die planmäßige Tilgung der Bankdarlehen war zu jeder Zeit im Berichtsjahr gewährleistet. Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Vermögensstruktur Verantwortlich für die Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 434 ist im Wesentlichen die Erhöhung der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Kapitalstruktur Der Aufbau des Fremdkapitals in Höhe von T€ 128 resultiert überwiegend aus der Nutzung der vorhandenen Kreditlinien. Zudem sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 504 angestiegen. 3.4 Zusammenfassende Aussage über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2022 blieb die Entwicklung in allen Bereichen hinter den Erwartungen zurück. Um die Existenz und Liquidität des Unternehmens zu sichern wurde im Geschäftsjahr 2023 das vorhanden Betriebsgrundstück verkauft. Der Verkaufserlös betrug 3.600 TEUR. Davon wurden dann Kredite in Höhe von 1.750 TEUR getilgt (Grundschuld). 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die finanzwirtschaftlichen Kennzahlen entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
*) bezogen auf die Gesamtleistung
III. Prognosebericht Das Unternehmen verfolgt hochgesteckte Qualitätsziele und zielt auf ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit. Für das Wirtschaftsjahr 2023 war eine Absatzmenge auf einem deutlich höheren Niveau geplant. Das Geschäftsjahr 2023 zeigte bisher jedoch leider einen schwächeren Auftragseingang und Umsatz, der insgesamt unter Vorjahresniveau lag. Durch den Verkauf der Immobilie rechnen wir mit einem ausgeglichenen Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023. Dennoch ist für die Sicherung der Existenz des Unternehmens eine Steigerung des Umsatzes unerlässlich. Da aber gerade zum Ende des Jahres 2023 eine spürbare Verbesserung des Auftragseingangs feststellbar ist und dies der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung entspricht, gehen wir von wieder steigenden Umsätzen in 2024 aus. Es wird erwartet, dass das Unternehmen ab Juni 2024 wieder operative Gewinne erwirtschaftet. Zur Überbrückung des Liquiditätsengpasses soll im Januar 2024 ein Kredit aufgenommen werden, der mit dem Kupferbestand im Warenlager besichert wird. Es wird ein Volumen von 500 T€ als realistisch angesehen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung Das größte Risiko der Gesellschaft ist die Sicherstellung der Liquidität. Andere wesentliche Risiken Für sonstige, unter die Vorsorgedefinition des HGB fallende Risiken wurden Rückstellungen in ausreichender Höhe gebildet. Finanzinstrumente Sicherungspolitik: Durch ein umfassendes Planungs-, Forecast- und Berichtswesen wird sichergestellt, dass die Geschäftsleitung über mögliche Risiken regelmäßig und zeitnah informiert wird. Die Sicherungsmaßnahmen werden ausschließlich durch die Geschäftsleitung koordiniert und durchgeführt. Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird die Finanzierungsform des Factorings genutzt. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil unserer Kunden. Sicherungsrichtlinien Sicherungsrichtlinien bestehen z.Z. nicht, da der überwiegende Teil der Umsätze in Euro abgewickelt wird. Für größere Fremdwährungspositionen wird eine direkte Abstimmung zwischen dem Rechnungswesen und den Hausbanken, unter Information der Geschäftsführung, herbeigeführt. Zins- und Preisänderungsrisiken Da die Gesellschaft zwar überwiegend durch fest verzinsliches Fremdkapital finanziert wird, aber derzeit überwiegend feste Zinssätze vereinbart sind, besteht nur ein sehr geringfügiges Zinsrisiko. Die Bankdarlehen der Gesellschaft bestehen in Euro. Ein Zinsänderungsrisiko kann erst bei einer Erneuerung der Bankdarlehen auftreten. Liquiditätsrisiko Zur Überwachung und Steuerung der Liquidität bzw. der Liquiditätsrisiken besteht ein Cash Management mit Prüfung und Koordinierung der Zahlungsströme. Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau stellt die Liquiditätsversorgung sicher. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Politik. Um die Liquidität der Gesellschaft sicherzustellen, ist die Zusage eines Bankkredits in Höhe von TEUR 500 im Geschäftsjahr 2024 notwendig. Die Zusage dieser Kreditlinie ist zur Sicherung und dem Fortbestand der Gesellschaft erforderlich. Weiterhin sind wir in Verhandlungen mit unseren Lieferanten bezüglich Anpassung bzw. Verlängerung der vorhandenen Zahlungsziele. In 2024 sind weitere liquiditätsverbessernde Maßnahmen geplant, insbesondere ein Sale and Lease back des Maschinenparks und eine Reduzierung des Warenbestandes. Beschaffungsrisiken Nur mit langfristiger Vorplanung und vertraglicher Absicherung war die Versorgung mit den benötigten Rohstoffen zu gewährleisten. Mit der hohen Inflation und gestiegenen Ölpreisen sind auch Strom- und Gaspreise angestiegen, bda hat sowohl für Strom langfristige Verträge abgeschlossen. Gas wir einmal jährlich beschafft, da der Verbrauch sehr gering ist. Öl muss in den kalten Monaten ca. alle zwei Wochen beschafft werden, ein Sicherungsinstrument steht dem Unternehmen derzeit nicht zur Verfügung. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende Risiken sind für den von uns zugrunde gelegten Prognosezeitraum aufgrund der bestehenden Kreditlinien nur dann gegeben, wenn die Liquidität durch den Verkauf des nicht betriebsnotwendigen Anlagevermögens nicht sichergestellt werden kann. Daher wurde der Verkaufsprozess bereits abgeschlossen. Dadurch wurde die Liquidität für das Geschäftsjahr 2023 gesichert. Im Geschäftsjahr 2024 wird die erfolgreiche Umsetzung der geplanten, liquiditätsverbessernden Maßnahmen (Sale and Lease back des Maschinenparks, Reduzierung des Warenlagers) entscheidend für die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sein. Sonstige Risiken Rechtliche Risiken aus juristischen Auseinandersetzungen, Produktionsrisiken, Finanzrisiken, Umweltrisiken und sonstigen Risiken sind zum Bilanzstichtag nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Das Geschäftsjahres 2023 zeigt einen schwachen Verlauf, schwächer als geplant. Das Unternehmen ist mit seinem Produkt- und Leistungsangebot zwar gut positioniert, allerdings schwächen hohe Lagerbestände bei den Kunden und eine allgemein schwächelnde Konjunktur die Nachfrage deutlich. 3. Gesamtaussage Nach der personellen Anpassung im Unternehmen und dem durchgeführten Verkauf der Immobilie rechnet die Geschäftsführung in 2023 mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 sollte durch die Erholung des operativen Geschäfts ein positives Ergebnis erreicht werden können.
Aßlar, 12. Dezember 2023 bda connectivity GmbH gez. Christian Harel gez. Eike Barczynski Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022- unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen -
Anhang 20221. Allgemeine Erläuterungen 1.1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Aßlar und ist beim Amtsgericht Wetzlar unter der Registernummer HRB 7503 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Aufgrund elektronischer Rechenhilfen können sich bei den Angaben in T€ Rundungsdifferenzen ergeben. 1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig linear abgeschrieben. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Vermögensgegenstände mit einem geringeren Wert (Anschaffungs-/Herstellungskosten bis € 800,-) werden sofort in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden Abschreibungen für Verwertungsrisiken vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, die angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bei der Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt seit dem Geschäftsjahr 2021 die Bewertung zu Durchschnittspreisen. Bei den Forderungen wird dem allgemeinen Ausfallrisiko durch Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Für die Übernahme einer von Stilllegung bedrohten Teilbetriebsstätte hat die bda connectivity GmbH von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank in 2019 einen Zuschuss in Höhe von T€ 350 erhalten. Der Zuschuss ist als Sonderposten passiviert. Da von dem bewilligten Zuschuss der größte Teil auf den Erwerb der Betriebsstätte und hierbei auf das Gebäude sowie den Grund und Boden entfällt, wird der Sonderposten analog der durchschnittlich ermittelten Nutzungsdauer aller erworbener Wirtschaftsgüter, gewichtet nach deren Zugangswert, über 30 Jahre abgeschrieben. Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen wurden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem nach der Projected Unit Credit Method (PUCM) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags in Höhe von 2% berücksichtigt. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz von 1,78 % zum 31.12.2022. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Die sonstigen Rückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssätzen abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Erläuterungen zur Bilanz 2.1 Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB
* es besteht kein
Ergebnisabführungsvertrag.
2.2 Pensionsrückstellungen Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum Stichtag € 40.333. 2.3 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Resturlaubstage und Zeitguthaben (T€ 70), Gewährleistungen (T€ 45) sowie zu erwartende Rückzahlungen für Überbrückungshilfe (T€ 43). 2.4 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 3.788 durch eine Grundschuld auf das Firmenobjekt in Aßlar sowie durch eine Sicherungsübereignung des gesamten Warenlagers der Gesellschaft besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 292,5 (Vorjahr T€ 292,5) enthalten. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 62 bestehen im Wesentlichen aus Erträgen aus Kfz Gestellung an Arbeitnehmer (T€ 24) sowie staatlichen Zuschüssen zur SMM Messe (T€ 8). Daneben sind Erträge aus der Weiterberechnung von Messestandkosten (T€ 7,5) enthalten. 3.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Vertreterprovisionen (T€ 243), Rechts- und Beratungskosten (T€ 181) sowie Verkaufsfrachten (T€ 144). 4. Sonstige Angaben 4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2022 Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 183 eingegangen 4.2 Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Zum Bilanzstichtag ist ein Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoring-Vertrages abgetreten. Diese Maßnahme diente der Verbesserung der Liquidität; die Finanzierungskosten stehen dem gegenüber. Zum Bilanzstichtag flossen dadurch T€ 460 an Liquidität zu. 4.3 Mitarbeiter
4.4 Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022: Herr Christian Harel, Dipl. Betriebswirt Herr Eike Barczynski, staatl. geprüft. Betriebswirt Die Angabe der Organbezüge unterbleibt gem. § 286 Absatz 4 HGB. 4.5 Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. 5. Nachtragsbericht Mit Kaufvertrag vom 7. August 2023 hat die bda connectivity GmbH, Aßlar, die Grundstücke sowie die Betriebsimmobilie der Gesellschaft in der Herborner Straße 61 A, 35614 Aßlar, an die HW-Immobilien GmbH & Co. KG Mitte, Menden, verkauft. Der Kaufpreis für das Objekt betrug 3.600.000,00 €.
Aßlar, den 12. Dezember 2023 bda connectivity GmbH gez. Eike Barczynski gez. Christian Harel Entwicklung des Anlagevermögens
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11. Januar 2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die bda connectivity GmbH, Aßlar Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der bda connectivity GmbH, Aßlar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der bda connectivity GmbH, Aßlar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Aussagen im Abschnitt III. Prognosebericht und Abschnitt IV. Chancen- und Risikobericht/ Bestandsgefährdende Risiken des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft in einer angespannten Ertrags- und Liquiditätssituation befindet. Wie in den Abschnitten III. und IV. des Lageberichts dargelegt, wird sich danach in 2024 ein Liquiditätsengpass ergeben. Um eine Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen ist es erforderlich, dass die dort beschriebenen liquiditätsverbessernden Maßnahmen umgesetzt werden und ein weiterer Kredit von den Banken gewährt wird. Diese dargestellte Entwicklung zusammen mit den weiteren dort ausgeführten Sachverhalten zeigt, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gießen, den 12. Dezember 2023 Westprüfung
GmbH & Co. KG
gez. Benecke, Wirtschaftsprüfer gez. Becker, Wirtschaftsprüfer |
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