BMS Finanz Consulting GmbH
Haushoferstraße 1, 81925 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Birgit Andrea Miehle seit 25.10.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Birgit Nieble-Schloz | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BMS Finanz Consulting GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BMS Finanz Consulting GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BMS Finanz Consulting GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichend Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 31.05.2024 BMG
Braun Moser Graf PartG mbB
gez. Johannes Moser, Wirtschaftsprüfer gez. Thomas Graf, Wirtschaftsprüfer JAHRESBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
ANHANG zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die BMS Finanz Consulting GmbH mit Sitz in München ist beim Handelsregister München unter B 123144 eingetragen. Der Jahresabschluss der BMS Finanz Consulting GmbH für das Wirtschaftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Zudem waren die ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute zu beachten. Die Gesellschaft gilt gem. § 340 Abs. 4 i. V. m. § 340a Abs. 1 HGB als große Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 3 HGB. Die Darstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) nach dem Formblatt 1 (Bilanz) bzw. nach dem Formblatt 3 (Gewinn- und Verlustrechnung in Kontoform). B. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten stehen dem nicht entgegen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Bewertungseinheiten im Sinne des § 254 HGB wurden nicht gebildet. C. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung 1.) Forderungen Der Ausweis der Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden erfolgt zum Nennwert. Aufgrund der Werthaltigkeit der Forderungen wurde keine Einzelwertberichtigung oder Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Restlaufzeitengliederung:
2.) Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die immateriellen Anlagenwerte und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige sowie gegebenenfalls erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über Euro 250,00 bis Euro 800,00 werden gem. § 8 KStG in Verbindung mit § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Einzelnen ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. ANLAGENSPIEGEL ZUM 31.12.2023
3.) Sonstige Vermögensgegenstände Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet und, soweit gegeben, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bzw., soweit ein solcher nicht feststellbar war, auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
4.) Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet und sind spätestens innerhalb eines Jahres ab Bilanzstichtag zur Zahlung fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
5.) Rückstellungen Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden restlaufzeitkongruent auf Basis der durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichten Zinssätze diskontiert. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
6.) Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 80.000,00 und ist in voller Höhe einbezahlt. Das Eigenkapital ist mit dem Nominalbetrag bilanziert. 7.) Provisionserträge Die Provisionserträge untergliedern sich wie folgt:
8.) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge untergliedern sich wie folgt:
9.) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB bestehen nicht. 10.) Honorar des Abschlussprüfers
11.) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht getätigt. D. Angaben zu bestimmten anderen Sachverhalten 1.) Geschäftsführer Frau Dipl.-Kfm. Birgit Miehle, Vermögensverwalterin Auf die Angabe des Gehalts wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2.) Beschäftigte Es werden keine Mitarbeiter beschäftigt. 3.) Nachtragsbericht Vorgänge oder Ereignisse von besonderer Bedeutung mit Auswirkungen auf den Jahresabschluss sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. 4.) GewinnverwendungsvorschlagDer Jahresabschluss wurde vor Gewinnverwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.
München, 31. Mai 2024 gez. Dipl.-Kfm. Birgit Miehle, Geschäftsführerin Der Jahresabschluss wurde am 13. Juni 2024 festgestellt. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der BMS Finanz Consulting GmbHA) Darstellung des Geschäftsverlaufes 1. Branchensituation und Auswirkungen auf die BMS Finanz Consulting GmbH: Im Geschäftsjahr 2023 wurde die BMS Finanz Consulting und damit die Finanzbranche im Allgemeinen von folgenden wesentlichen Einflüssen geprägt: Lage an den weltweiten Aktien- und Rentenmärkten im Jahresverlauf 2023 und deren Investmentumfeld: Ein turbulentes Jahr mit starkem Endspurt Das Jahr 2023 wird für Aktionäre in guter Erinnerung bleiben. Trotz weiterhin schwieriger Umstände mit hoher Inflation und hohen Leitzinsen, mit anhaltenden geopolitischen Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und Nahost, konnten die großen Aktienmärkte kräftig zulegen. Dabei sah es lange Zeit nicht nach einem derart starken Aktienjahr aus. Nach einem herausfordernden Umfeld im Jahr 2022 starteten die Aktienmärkte zunächst positiv in das Jahr 2023, jedoch mussten sie auch in den traditionell schwierigen Sommer- und Herbstmonaten wieder ordentlich Federn lassen. Erst die Ende Oktober einsetzende Jahresendrally machte dann aus einem passablen ein sehr gutes Aktienjahr. Erwartet wurden fallende Zinsen und eine weiche Landung. Das verlieh den Märkten in den letzten Monaten Flügel. Die US-Notenbank hielt im Dezember 2023 den Leitzins erneut unverändert in einer Spanne von 5,25 bis 5,5% und somit auf dem höchsten Wert seit 22 Jahren. Für 2024 rechnet die FED aber im Mittel mit einem Leitzins von 4,6%. Das deutet auf etwa drei Zinssenkungen im Jahr 2024 in einem Gesamtvolumen von 0,75 Prozentpunkte hin, worauf die Aktienmärkte Mitte Dezember nochmal deutlich nach oben gingen. Seit März 2022 hat die FED ihren Leitzins im Kampf gegen die hohe Inflation um mehr als 5% angehoben. Die rasante Teuerung war unter anderem vom Anstieg der Energiepreise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ausgelöst worden. Die Inflation schwächte sich in 2023 deutlich ab und lag in den USA im November bei 3,1%. In Europa hat sich die Teuerungsrate im November mit 2,4% dem Inflationsziel der EZB von 2,0% deutlich angenähert. Das beherrschende Thema an den Börsen sind noch immer die Zinsentscheidungen der großen Notenbanken. Bis März 2023 gingen die Investoren noch davon aus, dass die US-Notenbank FED und die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen schon in 2023 senken würde. Das sorgte bei Aktien für einen teils historisch guten Jahresstart. Die Hoffnung auf frühe Zinssenkungen wurde jedoch enttäuscht und führte dazu, dass die Kurse von Aktien und Anleihen auf Talfahrt gingen. Hinzu kamen im März die Pleiten von US-Regionalbanken und in der Schweiz die Notübernahme der Credit Suisse durch die UBS. Zudem sorgten die Kriege in der Ukraine und in Israel für schockierende Nachrichten, die auch die Märkte belasteten. Während europäische Aktien zunächst tendenziell stagnierten, konnten insbesondere US-Mega-Caps durch die Euphorie rund um das Thema Künstliche Intelligenz im ersten Halbjahr deutlich zulegen. Doch vor allem die US-Wirtschaft erwies sich in 2023 mit einem realen Wachstum von über 2% als robust. Die von vielen Investoren befürchtete Rezession in den USA blieb trotz der gestiegenen Zinsen aus. Global wurde ein Wachstum von knapp 3% erzielt. Gleichzeitig verdienten auch die Unternehmen in den USA und in Europa mehr als Analysten erwartet hatten. Dieser Umstand sowie die Hoffnung auf deutliche Leitzinssenkungen im Jahr 2024 hat den Märkten seit Mitte Oktober neuen Schub verliehen. Der globale Aktienmarkt erlebte in 2023 sein stärkstes Jahr seit 2019. Entwicklung an den europäischen Aktienmärkten Der deutsche Aktienindex DAX markierte Anfang Dezember mit 17.003 Punkten ein Allzeithoch. Er beendete das Jahr bei 16.751 Punkten und bewegte sich mit einem Gewinn von 20,3% auf das beste Anlagejahr seit 2019 zu. Der M-DAX stieg im gleichen Zeitraum um 8%. Der europäische Aktienindex Euro-Stoxx 50 verzeichnete in 2023 ein Kursplus von 19,47%. Positiv beendete auch der Schweizer-Aktienindex SMI das Jahr mit einem Plus von 8,01%. Der MSCI-World Index, ein zwar US-lastiges, aber dennoch breites Investment in Aktien der Industrienationen, hat in Euro gerechnet im Jahr 2023 um 17,7% zugelegt. Entwicklung an den amerikanischen Aktienmärkten - Kl treibt Aktienkurse Die Kursentwicklung an der Wall Street vermittelt ein unvollständiges Bild des Börsenjahres 2023. Der marktbreite Aktienindex S&P 500 legte in 2023 um 23,9% zu und steuerte damit auf ein Allzeithoch zu. Vor allem die sogenannten "Magnificent Seven", zu denen die großen Tech-Konzerne wie Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla gehören, trugen maßgeblich zu den Kursgewinnen im S&P 500 bei. Der Dow Jones Index verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Zuwachs von 13,7%. Der technologielastige Nasdaq 100 Index stieg im Jahr 2023 um 53,8%. Neben den Hoffnungen auf Zinssenkungen trieb hier vor allem der Boom rund um das Thema Künstliche Intelligenz (Kl) die Kurse. Allerdings ging es an den US-Börsen im Jahr 2023 nicht geradlinig und stabil nach oben. Die restriktive Geldpolitik der FED machte Marktteilnehmern zu schaffen. So sorgte sie dafür, dass Anleihen in den Bilanzen der US-Regionalbanken massiv an Wert verloren. Einige Häuser mussten daraufhin im Frühjahr aufgrund von Einlagenabflüssen Assets verlustreich verkaufen, um die Liquidität zu sichern. Der anschließende Bank Run in den USA sandte Schockwellen durch den Finanzmarkt. Dazu kam noch der lange Streit um die Anhebung der US-Schuldenobergrenze. Im Nachgang des Konflikts erreichte die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen im Oktober den höchsten Stand seit 2007, was auch die Stimmung am Aktienmarkt belastete. Neben dem Kl- Hype wurden ab Herbst 2023 auch Spekulationen um Zinssenkungen der FED ab 2024 zur Stütze für die Wall Street. Die Hoffnung, dass der Wirtschaft eine weiche Landung gelingt, hat ebenfalls zu dem starken Kursanstieg in 2023 beigetragen. Entwicklung an den asiatischen Aktienmärkten - Schwellenländer-Aktien mit Währungsrisiken Die Aktienmärkte der Schwellenländer entwickelten sich gemessen am breiten Aktienindex MSCI-Emerging Markets Index enttäuschend. In Euro gerechnet legte der Index nur gut 1,8% zu. Das lag vor allem am Indexschwerpunkt China. Chinas Wirtschaft entwickelte sich nicht so stark wie erhofft, die Immobilienkrise und die anhaltenden Streitigkeiten zwischen China und USA belasteten den Aktienmarkt. Der prognostizierte Anstieg von etwa 15% für das Blue-Chip-Barometer der Börsen in Schanghai und Shenzhen verkehrte sich in das Gegenteil. Man landete bei einem Minus von 15,1% für den chinesischen Aktienindex CSI 300 in 2023. Die Gewinne der Aktienmärkte in Indien, Taiwan, Südkorea oder Brasilien von jeweils mehr als 20% hoben den MSCI Emerging Markets Index aber immerhin ganz leicht ins Plus. Rechnet man jedoch "Ex-China", kamen Schwellenländer Aktien in 2023 mit einem Anstieg um 16% gut voran. Der japanische Nikkei 225 Index konnte sogar um fast 30% zulegen. Entwicklung an den Anleihemärkten - Kurse steigen nach Horrorjahr 2022 Nach dem Horrorjahr 2022, in dem die Indizes für US-Staatsanleihen um fast 13% und für deutsche Bundesanleihen sogar um 17,6% einbrachen, hatten viele Strategen auf Anleihen gesetzt. Bis Anfang Oktober fielen die Kurse aber weiter. Im Gegenzug stieg die Rendite der viel beachteten Anleihen mit 10 Jahren Laufzeit in den USA auf 5% und in Deutschland auf 3%. Die Hoffnung auf Zinssenkungen und die hohen Renditen haben Investoren wieder stärker zu Anleihen greifen und so die Kurse steigen lassen. Entsprechend ist die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe unter 4%, die der 10-jährigen Bundesanleihe unter 2% gefallen. Seit Januar 2023 brachten Indizes auf Bundesanleihen quer über alle Laufzeiten Investoren einen Gesamtertrag an Kursgewinnen und Zinseinnahmen von gut 5,9%. Bei US-Staatsanleihen sind die Erträge geringer. Zudem zehrt für Euro-Anleger der Verlust des Dollars die Erträge in diesem Jahr fast auf. Anleihen von Unternehmen brachten noch mehr Gewinne als Staatsanleihen. Die Risikofreude, die sich auch an den Aktienmärkten zeigt, spiegelt sich bei Anleihen wider. Die Erträge der riskantesten Anleihen, also von den Unternehmen mit schwacher Bonität, stiegen im Euro-Raum um 11,9%. Entwicklung an den Rohstoffmärkten: Gold glänzt, Öl schmiert ab Für die beiden wichtigen Rohstoffe Gold und Öl lief das Jahr höchst unterschiedlich. Der Preis für die Nordseesorte Brent hat in 2023 eine Berg- und Tal-Fahrt hinter sich. Im Frühsommer dominierten Nachfragesorgen, die den Brent-Ölpreis auf nur noch knapp über 70 USD je Barrel drückten. Umfangreiche Förderkürzungen vor allem von Saudi-Arabien trieben den Ölpreis bis zum Herbst hin über die Marke von 90 USD, danach sank er wieder und lag Ende Dezember bei 79 USD. In Euro gerechnet sind das 11,9% weniger als zu Jahresanfang. Das liegt vor allem am nach wie vor hohen Angebot. Der Goldpreis hat 2023 stark geschwankt, bewegte sich zwischen Tiefs um 1.800 USD und einem Rekordhoch bei 2.135 USD. Der Preis für die Feinunze des Edelmetalls stieg bis zum Frühjahr kräftig, gab aber bis Oktober seine Gewinne wieder mehr oder weniger komplett ab. Nur die Hoffnung auf sinkende Zinsen und der Krieg in Israel sorgten danach wieder für einen Kursanstieg im Goldpreis. In Euro gerechnet stieg der Goldpreis seit Januar um rund 9,8% und steht damit so gut da wie zuletzt in Zeiten der Coronapandemie 2020. Bitcoin ist der Top-Performer im Jahr 2023 mit einer Rendite in Höhe von 145%. 2022 verloren Euro-Anleger mit dem Bitcoin noch rund 65% und damit mehr als mit jeder anderen Anlage. Das Kursplus liegt nicht nur an den fallenden Zinserwartungen, sondern auch an der Erwartung der Investoren, dass die US-Börsenaufsicht im Jahr 2024 den ersten börsengehandelten Indexfonds auf Bitcoin zulässt. Ausblick: Aktuell preisen die Märkte nach Meinung vieler Beobachter zu viele Zinssenkungen ein. An den Zinsterminmärkten rechnen Investoren mit mindestens sechs Zinssenkungen der FED und EZB. EZB-Chefin Christine Lagarde und FED-Chef Jerome Powell wollen die Zinsen nicht so stark senken, wie die Märkte erwarten. Die Mitglieder der FED haben nur drei Zinsschritte avisiert. EZB-Chefin Christine Lagarde betonte zuletzt, dass die EZB noch nicht über Zinssenkungen diskutiert. Angesichts der ersten Bremsspuren am US-Arbeitsmarkt durch das hohe Zinsniveau schlug FED-Chef Jerome Powell zum Jahresende 2023 falkenhaftere Töne an, als dies Christine Lagarde macht. Nachdem die FED vor der EZB die Zinsen erhöhte, könnte die FED im Jahr 2024 auch als Erste die Geldpolitik wieder lockern. Bei der US-Notenbank erwarten viele Volkswirte im Jahr 2024 im Schnitt vier Zinssenkungen, um insgesamt einen vollen Prozentpunkt auf ein Band von dann 4,25 bis 4,50%. Bei der EZB rechnen sie mit drei Zinsschritten nach unten. Der Leitzins für kurzfristige Ausleihungen an Banken würde demnach Ende 2024 bei 3,75 % und damit 0,75 Prozentpunkte niedriger liegen als derzeit. Hinzu kommt, dass im November 2024 als politisches Großereignis die US-Wahl ansteht, die nochmals für Unruhe an den Märkten sorgen könnte. In der Vergangenheit waren US-Wahljahre jedoch in der Regel gute Börsenjahre, weil die amtierenden Regierungen oft versuchten, die Konjunktur zu stimulieren, um so ihre Chancen auf eine Wiederwahl zu erhöhen. Das unterstützt tendenziell den US-Aktienmarkt. Zudem rechnen einige Analysten, dass die US-Unternehmen wieder- wie auch in der Vergangenheit- überdurchschnittliche Gewinne erwirtschaften werden. Die gute Entwicklung im Jahr 2023 liefert die Antriebsenergie für 2024. Insgesamt erwarten die meisten Strategen auch für 2024 ein gutes Anlagejahr. Zudem wird die High-Tech-Revolution, angetrieben durch Künstliche Intelligenz die Ausgaben für Software und Technologie-Ausrüstungen und damit auch die Produktivität ankurbeln. Die Weichen der Geldpolitik sind klug gestellt. Die Konzerne und auch die meisten Mittelständler haben gelernt, mit externen Schocks zu leben. Die meisten Volkswirte gehen von einer abnehmenden Inflation, von sinkenden Zinsen, von steigenden Aktienmärkten und einer weiter wachsenden Realwirtschaft in 2024 aus. Die Entwicklung der Branche der Vermögensverwalter steht auch wie in den Vorjahren in engem Zusammenhang mit der Entwicklung der Aktienmärkte und der zunehmenden Regulatorischen Anforderungen. Es sollte davon ausgegangen werden, dass es in den nächsten Jahren auch weiterhin zu einer Konsolidierung der Zahl der Vermögensverwalter kommt. 2. Geschäftsverlauf 2023: a) Allgemeiner Geschäftsverlauf: Die Depots der Kunden der BMS Finanz Consulting GmbH konnten in 2023 - ähnlich wie die weltweiten Aktienbörsen und Anleihemärkte- Gewinne erzielen. Die Anzahl der Transaktionen erhöhte sich um 149,3 %, das Volumen der Transaktionen steigerte sich um 171,8 %. Da alle Verträge der Kunden der BMS Finanz Consulting mit einer fixen Management-Fee ohne Erfolgsbeteiligung pro Jahr abgeschlossen sind, entwickelte sich die Vermögenslage des Unternehmens aufgrund der konstanten Erträge aus der Vermögensverwaltung analog zu der positiven Kursentwicklung in den Kundendepots. Das Jahresergebnis- als die zur Unternehmenssteuerung maßgebende Kennziffer- hat sich von T EUR 28 in 2022 um T EUR 19 auf T EUR 47 in 2023 erhöht. b) Umsatzentwicklung: Die Provisionserträge der BMS Finanz Consulting GmbH haben sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um T EUR 27 auf T EUR 525 erhöht. c) Vermögenslage: Die Bilanzsumme der BMS Finanz Consulting GmbH beträgt T EUR 753 (Vorjahr: T EUR 686). Die Forderungen an Kunden haben sich hierbei um T EUR 23 auf T EUR 311 erhöht. d) Finanzlage: Die bilanzielle Eigenkapitalquote der BMS Finanz Consulting GmbH beläuft sich auf 85,94% (Vorjahr: 87,5%). Darstellung der Lage Die Gesellschaft hat sich über meinen Vorstellungen entsprechend entwickelt. Die Personalkosten wie auch die allgemeinen Verwaltungskosten stellen einen festen Bestandteil im Budget dar. Trotz positiver Betrachtung muss festgestellt werden, dass die Abhängigkeit von der Entwicklung der Aktienmärkte und der damit verbundenen Performance in den Kundendepots, für das Geschäft und den daraus resultierenden Einnahmen der BMS Finanz Consulting, der Dreh- und Angelpunkt bleibt. Was die ursprünglichen Annahmen bei Gründung, die Eigendynamik des Unternehmens und den weiteren Zuwachs betrifft, bin ich mehr als zufrieden. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Verwaltung und Verwahrung der Kundengelder zum überwiegenden Teil bei der DAB BNP Paribas, München. Für einige Kunden wurden Konten und Depots bei der St. Galler Kantonalbank, St. Gallen und der V-Bank, München geführt. Die der BMS von ihren Kunden eingeräumte Transaktionsvollmacht umfasst das Recht zum An- und Verkauf von Wertpapieren und zur Eröffnung von Festgeldkonten als Unterkonten zu den Kundenkonten. Ausgeschlossen sind Dispositionen zugunsten Dritter sowie zugunsten der BMS - mit Ausnahme der Belastung der laufenden Vergütung. Für Kunden der Finanzportfolioverwaltung erfolgt die Vergütung der BMS Finanz Consulting GmbH halbjährlich. Finanzdienstleistungen, die von § 2 Abs. 2 WpIG nicht erfasst werden, wurden von der BMS im Jahr 2023 nicht vermittelt. Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich bei der BMS Finanz Consulting GmbH das betreute Depotvolumen um 7,02%. C) Risikomanagement Grundsätzlich werden Marktpreisrisiken (einschließlich des Zinsänderungsrisikos), Liquiditätsrisiken, Ertragsprovision und operative Risiken seitens der Gesellschaft analysiert, überwacht und aktiv gesteuert. Für die Gesellschaft selbst bestehen aufgrund der Struktur der Bilanz allenfalls geringe Marktpreisrisiken. Insbesondere ist das Zinsänderungsrisiko aufgrund der kurzfristigen Aktiva und Passiva als sehr gering einzuordnen. Das bei einem Kreditinstitut geführte Girokonto stellt insoweit ein Adressausfallrisiko dar. Entsprechend gilt insoweit für das Liquiditätsrisiko, dass durch die tägliche Fälligkeit reduziert wird. Den operativen Risiken (im Wesentlichen EDV Soft- und Hardware und unrichtige Auftragsausführung) stehen wirksame Kontrollmechanismen und alternative Kommunikationswege gegenüber. Bezüglich der Ertragsrisiken darf hier an die anderen Ausführungen im Lagebericht verwiesen werden. Darüber hinaus ist das Risiko durch eine hohe Zahl von Kunden begrenzt. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 Zentral für die Kapitalmärkte dürften die Entwicklung der Inflation und die Reaktion der Zentralbanken sein. Da die Portfolien der Kunden ausgewogen aufgestellt sind, sollte in 2024 eine positive Performance in den Kundendepots erzielt werden. Das Kundenverhalten zeigt ein durchaus stabiles Profil. Die Ertragslage der Gesellschaft ist somit gesichert ist. Aus heutiger Sicht ist mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis für 2024 zu rechnen. Ein Sachverhalt, welcher in Zukunft eine große Rolle spielen wird, ist das Thema ESG. Aufgrund gesetzlicher Vorschriften (Art. 4 Abs. 1 a Abs. 2 OffenlegungsVO) ist die BMS Finanz Consulting GmbH zu den nachfolgenden Angaben verpflichtet. Die Investitionsentscheidungen können nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt (z.B. Klima, Wasser, Artenvielfalt), auf soziale - und Arbeitnehmerbelange haben und auch der Bekämpfung von Korruption und Bestechung abträglich sein. Die BMS Finanz Consulting GmbH hat grundsätzlich ein erhebliches Interesse daran, dazu beizutragen, derartige Auswirkungen im Rahmen ihrer Anlageentscheidungen zu vermeiden. Die Umsetzung der hierfür vorgegebenen rechtlichen Vorgaben ist nach derzeitigem Sachstand jedoch aufgrund der bestehenden und noch drohenden bürokratischen Rahmenbedingungen unzumutbar. Überdies sind wesentliche Rechtsfragen noch ungeklärt. Zur Vermeidung rechtlicher Nachteile ist die BMS Finanz Consulting GmbH daher derzeit daran gehindert, eine öffentliche Erklärung dahingehend abzugeben, dass und in welcher Art und Weise sie die im Rahmen ihrer Investitionsentscheidungen nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren (Umweltbelange usw.) berücksichtigt. Aus diesem Grund berücksichtigt die BMS Finanz Consulting GmbH diese vorläufig und bis zu einer weiteren Klärung nicht. (Art. 4 Abs. 1 b) OffenlegungsVO). E) Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält keine Zweigstellen.
München, den 15.05.2024 gez. Dipl.-Kfm. Birgit Miehle |
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