Unitymedia Services GmbHLiquidiert

Aachener Straße 746, 50933 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 64415
Vorher
RKS Rhein-Ruhr Regionale Kabel- Service Beteiligungs-GmbHTele Columbus West Beteiligungs-GmbHUnitymedia Services Verwaltung GmbH
Eingetragen
9.3.1999
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
die BeteiIigung als geschäftsführende Gesel!schafterin an KabeI-Servicegesellschaften, deren Gegenstand die Projektierung, PLanung, Errichtung und Betrieb von Breitbandkabelanlagen zu Zwecken der Telekommunikation,insbesondere zur Verteilung von Femseh- und Hörfunkprograrnmen sowie Multimedia- und Telefondiensten und weiteren Diensten, sowie der Abschluss von Verträgen mit Programm- und Diensteanbietem zwecks Einspeisung in die Breitbandkabelanlagen und die Vermarktung solcher Programme und Dienste ist.

Historie

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Management

NameRolle
Winfried Rapp
seit 28.10.2013
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Christoph Lüthe
seit 21.11.2008
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Unitymedia NRW GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Unitymedia NRW GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Unitymedia Services GmbH
(vormals Unitymedia Services Verwaltung GmbH)

Köln

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 und Lagebericht 2008

Lagebericht

A. Geschäftsverlauf

Umfeld und rechtliche Veränderungen

Die Gesellschaft unterhält ihren Geschäftssitz in Köln. Das Vermögen der Gesellschaft besteht aus einem Breitbandkabelnetz der Netzebene 4 innerhalb des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Das Breitbandkabelnetz dient als Plattform für die Übertragung unseres analogen und digitalen TV-Programmangebots, Internet und Telefonie. Ca. 384.500 Kunden sind an unser Kabelnetz angeschlossen, hauptsächlich unter langfristigen Verträgen mit kleinen bis mittelgroßen Service-Providern bzw. mit Unternehmen der Wohnungswirtschaft. Der größte Umsatzanteil unseres Geschäftes wird mit unserem analogen Kabelanschluss erzielt, der durch stabile Umsätze und Cash Flows gekennzeichnet ist. Unser Ziel ist es, durch überzeugende Produkte und Kundenservice unter der Dachmarke "Unitymedia" der führende Anbieter von Kabel TV-Produkten und Dienstleistungen der Netzebene 4 in Nordrhein-Westfalen zu werden.

Die Unitymedia Services Verwaltung GmbH wurde gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 22. August 2008 in Unitymedia Services GmbH umfirmiert. Das Stammkapital der Unitymedia Services GmbH wurde von € 51.500 um nominal € 100 durch Ausgabe einer neuen Stammeinlage erhöht. Die neue Stammeinlage wurde nicht in bar erbracht, sondern dadurch, dass die Unitymedia NRW GmbH ihren Kommanditanteil im Nennbetrag von T€ 5.133 an der Unitymedia Services GmbH & Co. KG mit allen Rechten und Pflichten einschließlich des Gewinnbezugsrechtes für das laufende Geschäftsjahr mit steuerlicher Wirkung rückwirkend zum 31.12.2007 an die Unitymedia Services GmbH abtritt. Der somit einzig verbleibenden Gesellschafterin Unitymedia Services GmbH wächst das Vermögen der Unitymedia Services GmbH & Co. KG ab dem Datum der Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister (30. Oktober 2008) an. Die Gewinn- und Verlustrechnung zeigt damit nun zusätzlich die operative Tätigkeit der Unitymedia Services GmbH & Co. KG für die Monate November und Dezember 2008. Mit der Unitymedia NRW GmbH als herrschendem Unternehmen ist am 22. August 2008 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung zum 1. Januar 2008 geschlossen worden. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 30. Oktober 2008. Laut Gesellschafterbeschluss vom 5. November 2008 wurde der Sitz der Gesellschaft von Bochum nach Köln verlegt.

Unternehmensentwicklung

In Übereinstimmung mit Unitymedias Gesamtvertriebsstrategie wurden seitens Unitymedia Services folgende Schwerpunkte in 2008 gesetzt: Ausbau unserer Marketingaktivitäten, weitere Verbesserung der Qualität unserer Dienste, die Konzentration auf noch mehr Produktinnovationen und der Vertrieb möglichst vieler Kabel TV-Produkte an unsere Endkunden.

B. Geschäftsentwicklung

Folgen der gesellschaftsrechtlichen Änderungen und Anwachsungen der ehemaligen Unitymedia Services Gruppe auf die Unitymedia Services GmbH sind eine auf zwei Monate beschränkte operative Geschäftstätigkeit der Unitymedia Services GmbH. Die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft beinhaltet die Monate November und Dezember 2008. Innerhalb dieser zweimonatigen Geschäftstätigkeit wurden Umsätze in Höhe von T€ 8.395 erzielt. Insgesamt betrugen die Erträge T€ 8.756. Das operative Ergebnis von T€ 1.104 beinhaltet neben einem negativen Zinsergebnis von T€ - 560 Aufwendungen in Höhe von T€ 7.092, im Wesentlichen verursacht durch Aufwendungen für bezogene Leistungen von T€ 4.294 insbesondere aufgrund von Signallieferungen, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (T€ 1.201) und sonstige betriebliche Aufwendungen (T€ 1.174).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (T€ 1.916) resultieren aus der Bildung einer Rückstellung für Risiken aus einer Betriebsprüfung. Hierfür wurden zusätzlich noch Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 511 berücksichtigt.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Unitymedia NRW wurde der Verlust des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 764 von der Gesellschafterin übernommen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage in 2008 ist geprägt durch die im Rahmen der Anwachsung der Unitymedia Services GmbH & Co. KG übernommenen folgenden Vermögens- und Schuldposten:

  T€
Anlagevermögen 30.171
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.391
Liquide Mittel 4.231
Rückstellungen -8.563
Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten -5.331
  27.899

Das übertragene Buchvermögen in Höhe von T€ 27.899 wurde bis auf € 100 aus der Erhöhung des Stammkapitals in die Kapitalrücklage eingestellt.

Das Eigenkapital beträgt T€ 27.948 (67,7 % der Bilanzsumme). Das Anlagevermögen beträgt insgesamt T€ 29.023 und damit 70,3 % der Bilanzsumme. Der Deckungsgrad durch Eigenkapital beläuft sich auf 96,3 %.

Die Gesellschaft erzielte in 2008 einen Cash Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 6.419. Sie weist zum Bilanzstichtag liquide Mittel von T€ 10.549 aus.

Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Geschäftsjahres betrugen T€ 101 und betreffen im Wesentlichen den Ausbau des Kabelnetzes.

Personal

Ansprechpartner für unsere Kunden und Geschäftspartner sind vor allem unsere Mitarbeiter. Durch ihr persönliches Engagement und ihre hohe Verantwortungsbereitschaft prägen sie unser Unternehmensbild. Sie tragen in ihren jeweiligen Aufgabenfeldern zum Erfolg unseres Unternehmens bei und gestalten die Zukunft unseres Unternehmens entscheidend mit.

Die Zahl unserer Mitarbeiter ist aufgrund der durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen und die Integration unserer Gesellschaft in die Unitymedia Gruppe gesunken. Am 31. Dezember 2008 wurden 51 Mitarbeiter beschäftigt. Für die Monate November und Dezember 2008 betrug die Mitarbeiterzahl durchschnittlich 53 Mitarbeiter (Vorjahr: Null Mitarbeiter).

Ausblick

Im Rahmen der verbesserten Großkundenbetreuung haben wir in 2008 begonnen diese Kundenverhältnisse der Unitymedia NRW zuzuordnen. Diesbezüglich wurde ein Kooperationsvertrag mit entsprechender Vergütung mit der Unitymedia NRW als Treuhänder geschlossen. Die Kooperation wird für 2009 weiter ausgebaut. Wir erwarten außerdem aufgrund des Konkurrenzdrucks weitere Kundenverluste im BCS Segment, aber insgesamt weiterhin ein positives Ergebnis vor Gewinnabführung. Für 2010 und die folgenden Jahre erwarten wir einen weiteren Umsatz- und Ergebnisrückgang.

C. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Am 21. Januar 2009 hat Unitymedia bekannt gegeben, dass mit Wirkung zum 1. März 2009 Joachim Grendel Chief Operating Officer der Unitymedia Gruppe wird. Joachim Grendel kommt von der Boston Consulting Group zu Unitymedia, wo er seit zehn Jahren beschäftigt war und zuletzt als Partner den Bereich Technologie-, Medien- und Telekommunikation für Osteuropa und Russland verantwortete. Er wird künftig die Verantwortung für den Bereich Kundenmanagement übernehmen, der alle Aspekte des Kundenservice, der Informationstechnologie und der Prozessentwicklung umfasst.

D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Risikomanagement

Die Unitymedia Services GmbH ist in das Risk Management der Unitymedia Gruppe integriert. Das Management versucht, Risiken soweit wie möglich dadurch zu minimieren, dass die vollständige Finanzierung des Geschäftsplans gesichert und ein bereits in der Vergangenheit erfolgreiches Management Team vorhanden ist.

Im Rahmen der Neuausrichtung des Konzerns wurden die Maßnahmen zum Chancen- und Risikomanagement verstärkt. Die zeitnahe Analyse der Geschäftsentwicklung, die Analyse der damit verbundenen Entwicklung der Liquidität und des Eigenkapitals sowie die Einhaltung der in den Kreditverträgen vereinbarten Auflagen stehen dabei im Vordergrund. Die Ergebnisse dieser Analysen werden zeitnah der Geschäftsführung vorgelegt. Darüber hinaus findet ein regelmäßiger Austausch und Zustandsbericht sowohl über die Chancen als auch über die Risiken statt, so z.B. anlässlich der regelmäßigen Direktoren- und Managementmeetings oder der jährlichen Budgetgespräche.

Als weitere Instrumente des Chancen- und Risikomanagements sind eine sich den ständig ändernden Marktgegebenheiten angepasste Langfristplanung zu nennen, die deutlich die Chancen insbesondere unseres Produktportfolios darlegt, deren Stärken und Schwächen aufzeigt und so Verbesserungspotenziale zur weiteren Entwicklung unserer Produktpalette liefert. Kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanungen sowie vertriebliche und technische Auswertungen sind implementiert.

Risikomanagement im Hinblick auf die Finanzmarktkrise: Ein lang anhaltender Liquiditätsengpass auf den Finanzmärkten könnte eine negative Auswirkung im Hinblick auf die finanzielle Situation der Unitymedia Services GmbH bzw. der Unitymedia Gruppe haben. Aufgrund der langfristigen Liquiditätsplanung kann die Gruppe flexibel auf die jeweiligen Liquiditätserfordernisse reagieren. Die Gruppe hat ihren Geschäftsplan vollständig und langfristig finanziert, ohne dass größere Rückzahlungsverpflichtungen vor dem Jahr 2013 anfallen werden. Eine zunehmende Zurückhaltung unserer Kunden in der Nachfrage nach unseren Produkten könnte im Verlauf des Jahres 2009 zu Umsatzrückgängen führen; dennoch gehen wir davon aus, dass sich unser Umsatz als robust erweisen wird. Chancen in der wirtschaftlichen Entwicklung sehen wir in der Ankündigung der im 2. Konjunkturprogramm vorgesehenen Unterstützung im Ausbau von leistungsfähigen Internetanschlüssen im Rahmen der Verbesserung der Kommunikationsinfrastruktur in bisher nicht versorgten Gebieten. Zuschüsse könnten hier unsere Bemühungen in der Aufrüstung unseres Breitbandkabelnetzes auf höhere Bandbreiten und Rückkanalfähigkeit unterstützen. Jedoch steht eine Konkretisierung dieser Vorhaben zur Stützung der Konjunktur noch aus und könnte auch in Zuschüssen der konkurrierenden DSL Infrastruktur führen.

Risikomanagement im Hinblick auf Finanzinstrumente: Die Gruppe weist zum Stichtag Verbindlichkeiten aus der Begebung von Anleihen in Höhe von nominal insgesamt € 1.850,1 Mio aus, die eine Laufzeit bis 2013 bzw. 2015 haben. Hierbei sind Anleihen von $ 151 Mio inbegriffen. Zur Absicherung des Währungskursrisikos für die Dollar-Anleihe und die entsprechenden Zinszahlungen ist die Gruppe Sicherungsgeschäfte für die Hauptverbindlichkeit und die entsprechenden Zinszahlungen eingegangen. Des Weiteren besteht ein Swap für € 800 Mio der Senior Secured Floating Rate Notes zur Absicherung des Zinsrisikos mit einer Laufzeit bis April 2011.

Risiken zu Forderungsausfällen: Daneben wurden ein stetiges Überwachungssystem bzgl. Forderungen sowie ein regelmäßiges Mahnwesen eingerichtet. Ausfallrisiken wurde durch entsprechende pauschale Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Darstellung potentieller Chancen und Risiken

Für die Unitymedia Services GmbH ergeben sich folgende Chancen und Risiken aus ihrer Geschäftstätigkeit:

Kundenverluste - In 2008 sanken unsere Kundenzahlen von 0,5 Mio Umsatz erzielende Einheiten - Revenue Generating Units (RGUs) - auf 0,4 Mio RGUs; ca. 70.000 Kundenverhältnisse wurden durch Umstellung auf Großkundenkonditionen der Unitymedia NRW zugeordnet. Für 2009 erwarten wir weitere Kundenverluste.

Im Zuge der Aufrüstungen wird unser bestehendes Breitbandkabelnetz modernisiert; je nach Alter der Anlagen werden somit Verluste aus Anlagenabgängen möglich. Das Angebot neuer Dienste wird die Attraktivität des Kabelanschlusses erhöhen, so dass das Substitutionsrisiko durch das Betreiben privater lokaler Satellitenanlagen und den Empfang terrestrisch digitaler Signale (DVB-T) vermindert wird.

Einige Gestattungen laufen wegen Ablauf der ursprünglichen Vertragsdauer aus. Hier besteht das Risiko, das diese Verträge nicht verlängert werden können. Wegen der bisherigen sehr hohen Vertragsverlängerungsquoten ist das Risiko als gering einzustufen. Durch vertriebliche Aktivitäten besteht jedoch auch die Chance, Verträge neu zu gewinnen, die bislang durch andere Netzbetreiber versorgt wurden. Zur Bestandssicherung, das heißt für den Abschluss eines Gestattungsvertrages mit einer erneuten mehrjährigen Laufzeit werden verschiedene Kooperationsmodelle mit wohnungswirtschaftlichen Großkunden diskutiert beziehungsweise bereits umgesetzt.

Die Gesellschaft hat bereits einen Teilbestand des Kabelnetzes rückkanalfähig aufgerüstet. Die bedarfsgerechte Aufrüstung, um unseren Kunden neue Dienste, Digital-TV, Internet und Telefonie anbieten zu können, wird auch künftig betrieben. Hierzu werden vorab Projektkalkulationen in enger Abstimmung zwischen Finance und Vertrieb und Technik innerhalb Unitymedia Services gerechnet, um die Wirtschaftlichkeit dieser Investitionen zu gewährleisten.

Technologie - Die Technologie in der Medien- und Telekommunikationsindustrie ist einem schnellen Wandel unterworfen. Ein neues preiswerteres Netzwerksubstitut, das neue Produkte und Dienstleistungen liefert, könnte ernste Auswirkungen auf unseren Geschäftsplan haben. Die behördliche Unterstützung beispielsweise für DVB-T, digitale terrestrische Übertragung, und Zuschüsse für den DSL Ausbau, stellen ebenfalls potenzielle Risiken dar.

Die Gebiete für den Empfang von terrestrisch digitalen Signalen (DVB-T) sind in 2008 weiter ausgedehnt worden. In 2009 ist die Ausbreitung auf weitere Regionen vorgesehen. Insbesondere in Gebieten mit einem hohen Anteil von Einzelnutzerverträgen, die entsprechend hochpreisig sind und mehr Umsatz generieren, werden verstärkt Kündigungen von bestehenden Anschlussverträgen zu verzeichnen sein. Auch kann es in diesen Gebieten schwieriger werden, umzugsbedingte Kündigungen durch die Akquisition des Nachmieters zu kompensieren. Es bedarf daher erhöhter Marketing- und Kundenbindungsmaßnahmen, um eine stärkere Kundenabwanderung zu verhindern.

Durch eine Entscheidung der EU-Kommission hinsichtlich der unzulässigen Subventionierung für DVB-T werden sich die privaten Sender an einer Einspeisung ihrer Programme in den neuen DVB-T-Gebieten nicht beteiligen, solange die Finanzierung nicht gesichert ist. Dadurch ist der DVB-T-Inhalt zunächst auf die öffentlich-rechtlichen Programme beschränkt, was dessen Attraktivität stark vermindert. Daher ist das Substitutionsrisiko vermindert. In den bestehenden DVB-T-Gebieten wird zudem erwartet, dass durch das Angebot der neuen Dienste der Verlust von Kunden reduziert werden kann. Auch die Rückgewinnung von Kunden ist möglich.

Starker Wettbewerb - Wir stehen in erheblichem Wettbewerb mit Unternehmen, die digitales Kabel-TV anbieten, andere Übertragungswege für ihre TV-Signale nutzen (z.B. DVB-T) sowie mit aufkommender Technologie wie IPTV oder drahtlosem Breitband. Die Nachfrage nach DVB-T könnte in Zukunft aufgrund ihres zunehmenden Roll-Outs und sinkender Preise für das Empfangs-Equipment steigen. Verbesserungen ergeben sich gleichfalls in alternativen Übertragungsmöglichkeiten, wie z.B. die Bereitstellung von TV- und Videosignalen über Internet Service Provider. Marketingstrategien und Wettbewerb von Anbietern von TV- und Video-Signalen über Internet, wie z.B. die Deutsche Telekom Tochtergesellschaft T-Home anbietet, könnte in Zukunft mehr Kunden anziehen. Ende 2008 buchten ca. 500.000 Teilnehmer das IPTV Produkt der Deutsche Telekom; die Verfügbarkeit ihres IPTV-Produktes ist auf in über 750 Städte und Gemeinden Deutschlands angewachsen. Als Übertragungsweg wird "asymmetric digital subscriber line 2+" ("ADSL2+") Technologie genutzt. Des Weiteren bieten auch regional fokussierte Telekommunikationsanbieter IPTV und Video on Demand ("VoD") Dienste in ausgewählten Städten an.

Gesetz und Regulierungen - Ungünstige rechtliche und regulatorische Entscheidungen könnten die Effektivität unserer Strategie beeinträchtigen oder sogar unsere gesamten Investitionen in Frage stellen. Ein schwieriges Umfeld oder ein Umfeld mit zu vielen Wettbewerbern könnte unseren Geschäftsplan in Frage stellen und den Wert unserer Investitionen negativ beeinträchtigen.

Genereller Refinanzierungsbedarf - Durch die getätigten Akquisitionen von Unitymedia NRW, Arena, Unitymedia Services und den Erwerb der Rechte für Live-Spiele der Bundesliga und der 2. Bundesliga im Pay-TV bestand in 2005 und 2006 ein Refinanzierungsbedarf für die Gruppe. Durch den hohen Verschuldungsgrad der Gruppe können sich wesentliche Konsequenzen ergeben; diese sind - wobei es sich nicht um eine abschließende Aufzählung handelt:

wachsende Anfälligkeit bezüglich eines Abschwungs unseres Geschäftes bzw. des wirtschaftlichen Umfelds

Beschränkung unserer Möglichkeiten, den künftigen Betrieb, Investitionen, Geschäftsmöglichkeiten sowie andere Anforderungen zu finanzieren

wesentliche Teile unseres Cashflows werden zur Finanzierung der Zinsen und Tilgungen gebunden sein und stehen damit nicht zur Verfügung zur Finanzierung des Betriebs, der Investitionen und sonstiger Anforderungen

unsere Flexibilität bezüglich Planung und Agieren auf Änderungen im Geschäft, dem Wettbewerb und den Industrien ist begrenzt.

Das Eintreten dieser oder anderer Konsequenzen kann unsere Fähigkeit zur Bedienung der Finanzschulden beeinträchtigen.

Insgesamt, nach Bewertung aller potentiellen Chancen und Risiken, sieht die Geschäftsführung die Fortführung des Geschäftsbetriebs (Going Concern) als ungefährdet an.

 

Köln, den 20. Februar 2009

Unitymedia Services GmbH

Parm Sandhu

Dr. Herbert Leifker

Christopher Winfrey

Bilanz

Aktiva

  31.12.2008
T€
31.12.2007
T€
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.184 0
II. Sachanlagen    
1. Breitbandkabelnetzwerk 26.124 0
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftausstattung 90 0
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 624 0
  26.838 0
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 1 0
  29.023 0
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 353 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 767 53
3. Sonstige Vermögensgegenstände 542 0
  1.662 53
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 10.549 0
  12.211 53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22 0
  41.256 53

Passiva

   
31.12.2008
T€
31.12.2007
T€
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 52 51
II. Kapitalrücklage 27.899 0
III. Bilanzverlust -3 -3
  27.948 48
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 306 0
2. Steuerrückstellungen 4.291 4
3. Sonstige Rückstellungen 6.390 1
  10.987 5
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 403 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 706 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 868 0
(davon aus Steuern T€ 54; Vorjahr T€ 0)    
  1.977 0
D. Rechnungsabgrenzungsposten 344 0
  41.256 53

Gewinn- und Verlustrechnung

  2008
T€
2007
T€
1. Umsatzerlöse 8.395 0
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 22 0
3. Sonstige betriebliche Erträge 339 0
4. Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.294 0
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -357 0
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -66 0
(davon für Altersversorgung T€ 9; Vorjahr T€ 0)    
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.201 0
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.174 0
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -586 0
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.104 0
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.916 -1
12. Sonstige Steuern 48 0
13. Erträge aus Verlustübernahme 764 0
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0 -1
15. Verlustvortrag -3 -2
16. Bilanzverlust -3 -3

Anhang

Der Jahresabschluss der Unitymedia Services GmbH (ehemals: Unitymedia Services Verwaltung GmbH) zum 31. Dezember 2008 wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Auch wurden die handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes angewendet.

Mit der Unitymedia NRW GmbH, Köln, als herrschendem Unternehmen ist am 22. August 2008 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung zum 1. Januar 2008 geschlossen worden.

Die Unitymedia Services Verwaltung GmbH wurde gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tage in Unitymedia Services GmbH umfirmiert. Das Stammkapital der Unitymedia Services GmbH wurde von € 51.500 um nominal € 100 durch Ausgabe einer neuen Stammeinlage erhöht. Die neue Stammeinlage wurde nicht in bar erbracht, sondern dadurch, dass die Unitymedia NRW GmbH ihren Kommanditanteil im Nennbetrag von T€ 5.133 an der Unitymedia Services GmbH & Co. KG mit allen Rechten und Pflichten einschließlich des Gewinnbezugsrechtes für das laufende Geschäftsjahr rückwirkend zum 31. Dezember 2007 an die Unitymedia Services GmbH abtritt. Der somit einzig verbleibenden Gesellschafterin Unitymedia Services GmbH wächst das Vermögen der Unitymedia Services GmbH & Co. KG an.

Laut Gesellschafterbeschluss vom 5. November 2008 wurde der Sitz der Gesellschaft von Bochum nach Köln verlegt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung wurde in Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas der Posten Breitbandkabelnetzwerk als Posten des Sachanlagevermögens in die Bilanz aufgenommen.

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer und im Zugangsjahr pro rata temporis. Die Nutzungsdauer der Software beträgt 2 bis 4 Jahre. Die aktivierten Bereitstellungsentgelte für das Recht der Nutzung neu bereitgestellter Übergabepunkte durch die Unitymedia NRW GmbH werden über 10 Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen in der steuerlich zulässigen Höhe, angesetzt.

Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten sowie einen angemessenen Teil der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Darüber hinaus wurden die auf den Herstellungszeitraum entfallenen Kosten der allgemeinen Verwaltung und Einmalentgelte, die beim erstmaligen Anschluss eines Teilnehmers an das Breitbandkabelnetz der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH & Co. KG, Unterföhring, eingerechnet.

Die Nutzungsdauer von Neuzugängen bei den technischen Einrichtungen bei Kunden (ausgewiesen unter Breitbandkabelnetzwerk) wurde gemäß der Bewertungsrichtlinien der Unitymedia Gruppe auf generell 10 Jahre festgelegt. Für Zugänge bis Ende 2006 wurde die Nutzungsdauer gemäß der Vertragslaufzeit festgelegt.

Abschreibungen erfolgen linear unter Verwendung der folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern:

Anlagevermögen Nutzungsdauer
Mietereinbauten und Kabelrohranlagen Breitbandkabelnetzwerk 10 - 35 Jahre
• Technische Anlagen 10 - 15 Jahre
• Breitbandkabel 15 - 20 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre

Geringwertige Vermögensgegenstände werden entsprechend den am 1. Januar 2008 wirksamen steuerlichen Regeln abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert bis € 150, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für Vermögenswerte mit einem Wert zwischen € 150 und € 1.000 wird ein Sammelposten gebildet, der über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben wird. Dies gilt nicht für die im Geschäftsjahr aktivierten Digital Receiver und Kabel Modems; diese werden linear über ihre betriebliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben.

Sofern der beizulegende Wert für das Anlagevermögen niedriger als der fortgeführte Buchwert ist, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern keine außerplanmäßigen Abschreibungen wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erforderlich sind.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Den erkennbaren Risiken im Forderungsbestand wird durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Ausfallrisiko der Forderungen wird durch angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Forderungen mit einer Fälligkeit größer 120 Tage wurden im Berichtsjahr vollständig wertberichtigt.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag enthalten, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden gemäß § 6a EStG mit dem versicherungsmathematischen Teilwert auf Basis der Generationentafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Es wird ein Zinssatz von 6 % p.a. zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken Rechnung tragen. Sie wurden grundsätzlich einzeln bewertet. Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen bildet die zukünftigen Verpflichtungen aufgrund zum Stichtag bereits abgeschlossener Verträge sowie die Wahrscheinlichkeit der weiteren Inanspruchnahme von Altersteilzeitverträgen ab.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, sind mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles unter Beachtung des Niederst- bzw. Höchstwertprinzips bewertet.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, die Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen.

II. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im folgenden Anlagespiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2008
T€
Zugang durch Anwachsung
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2008
T€
Anlagevermögen          
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte          
und ähnliche Rechte 0 22.178 0 0 22.178
  0 22.178 0 0 22.178
Sachanlagen          
Breitbandkabelnetzwerk 0 134.636 101 0 134.737
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 2.353 0 30 2.323
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 667 0 43 624
  0 137.656 101 73 137.684
Finanzanlagen          
Beteiligungen 0 1 0 0 1
  0 159.835 101 73 159.863
  Abschreibungen
  01.01.2008
T€
Zugang durch Anwachsung
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2008
T€
Anlagevermögen          
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte          
und ähnliche Rechte 0 19.917 77 0 19.994
  0 19.917 77 0 19.994
Sachanlagen          
Breitbandkabelnetzwerk 0 107.492 1.121   108.613
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 2.255 3 25 2.233
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  0 109.747 1.124 25 110.846
Finanzanlagen          
Beteiligungen 0 0 0 0 0
  0 129.664 1.201 25 130.840
  Buchwert
  31.12.2008
T€
31.12.2007
T€
Anlagevermögen    
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte    
und ähnliche Rechte 2.184 0
  2.184 0
Sachanlagen    
Breitbandkabelnetzwerk 26.124 0
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 90 0
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 624 0
  26.838 0
Finanzanlagen    
Beteiligungen 1 0
  29.023 0

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 767 resultieren aus laufenden Verrechnungen sowie Ergebnisabführung (Verlustausgleich) gegen die Unitymedia NRW GmbH.

Eigenkapital

Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Gesellschafterin Unitymedia NRW GmbH wird der Jahresfehlbetrag 2008 in Höhe von T€ 764 von der Organträgerin übernommen. In den Bilanzverlust wurde der bestehende Verlustvortrag von T€ -3 einbezogen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, die sich insbesondere aus dem bestehenden Sozialplan ergeben; des Weiteren Rückstellungen für Vertragsrisiken, ausstehende Rechnungen von Dienstleistern und Lieferanten sowie für Vertriebskosten.

Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

  Bis zu einem Jahr
T€
Ein bis fünf Jahre
T€
Mehr als fünf Jahre
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 403 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 706 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 868 0 0
  1.977 0 0
31.12.2007 0 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 706 enthalten laufende Verrechnungen gegenüber der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG.

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt. Sie gliedern sich wie folgt:

in T€ 2008 2007
Umsatzerlöse 8.395 0
davon aus    
Kabelfernsehen 7.837 0
Einmalentgelte 427 0
Einspeiseentgelte 116 0
Neue Dienste (Digital TV, Internet, Telefon) 3 0
Sonstige Umsätze 12 0

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 279, im wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Periodenfremde Aufwendungen

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 1.915, die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 586.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Miete und Leasing sowie aus dem Bestellobligo:

Sachverhalt Zeitraum bis 2013 2014 und später (jährlich)
  T€ T€
Bestellobligo 360 0
Miete und Leasing 114 0
  474 0

Mitarbeiter

In den Monaten November und Dezember 2008 wurden durchschnittlich 53 Arbeitnehmer beschäftigt.

Konzernabschluss

Die Unitymedia Services GmbH wird in den Konzernabschluss der Unitymedia Hessen GmbH

& Co. KG, Köln, eingebunden. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Unitymedia S.C.A., Luxemburg. Der Konzernabschluss wird am Sitz der Gesellschaft erhältlich sein.

Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer im Laufe des Geschäftsjahres 2008 waren:

Parm Sandhu, Geschäftsführer (CEO), Köln,

Dr. Herbert Leifker, Geschäftsführer (CCO), Jurist, Hannover,

Christopher Winfrey, Geschäftsführer (CFO), Köln, seit dem 9. April 2008

Heribert Clemens, Geschäftsführer, Düsseldorf, bis 9. April 2008

Josef Vossel, Geschäftsführer, Recklinghausen, bis 9. April 2008.

 

Köln, den 20. Februar 2009

Unitymedia Services GmbH

Die Geschäftsleitung

Parm Sandhu

Dr. Herbert Leifker

Christopher Winfrey

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Unitymedia Services GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 20. Februar 2009

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Brigitte Dreßel, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dirk Sattler, Wirtschaftsprüfer

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