Bauträger für Wohngebäude
Unitymedia Services GmbHLiquidiert
Aachener Straße 746, 50933 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Winfried Rapp seit 28.10.2013 | Geschäftsführer |
Lutz Markus Schüler seit 8.2.2011 | Geschäftsführer |
Christoph Lüthe seit 21.11.2008 | Prokura |
Herbert Anton Dr. Leifker seit 21.11.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Unitymedia NRW GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Unitymedia Services GmbH
|
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| T€ | |
| Anlagevermögen | 30.171 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 7.391 |
| Liquide Mittel | 4.231 |
| Rückstellungen | -8.563 |
| Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten | -5.331 |
| 27.899 |
Das übertragene Buchvermögen in Höhe von T€ 27.899 wurde bis auf € 100 aus der Erhöhung des Stammkapitals in die Kapitalrücklage eingestellt.
Das Eigenkapital beträgt T€ 27.948 (67,7 % der Bilanzsumme). Das Anlagevermögen beträgt insgesamt T€ 29.023 und damit 70,3 % der Bilanzsumme. Der Deckungsgrad durch Eigenkapital beläuft sich auf 96,3 %.
Die Gesellschaft erzielte in 2008 einen Cash Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 6.419. Sie weist zum Bilanzstichtag liquide Mittel von T€ 10.549 aus.
Investitionen
Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Geschäftsjahres betrugen T€ 101 und betreffen im Wesentlichen den Ausbau des Kabelnetzes.
Personal
Ansprechpartner für unsere Kunden und Geschäftspartner sind vor allem unsere Mitarbeiter. Durch ihr persönliches Engagement und ihre hohe Verantwortungsbereitschaft prägen sie unser Unternehmensbild. Sie tragen in ihren jeweiligen Aufgabenfeldern zum Erfolg unseres Unternehmens bei und gestalten die Zukunft unseres Unternehmens entscheidend mit.
Die Zahl unserer Mitarbeiter ist aufgrund der durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen und die Integration unserer Gesellschaft in die Unitymedia Gruppe gesunken. Am 31. Dezember 2008 wurden 51 Mitarbeiter beschäftigt. Für die Monate November und Dezember 2008 betrug die Mitarbeiterzahl durchschnittlich 53 Mitarbeiter (Vorjahr: Null Mitarbeiter).
Ausblick
Im Rahmen der verbesserten Großkundenbetreuung haben wir in 2008 begonnen diese Kundenverhältnisse der Unitymedia NRW zuzuordnen. Diesbezüglich wurde ein Kooperationsvertrag mit entsprechender Vergütung mit der Unitymedia NRW als Treuhänder geschlossen. Die Kooperation wird für 2009 weiter ausgebaut. Wir erwarten außerdem aufgrund des Konkurrenzdrucks weitere Kundenverluste im BCS Segment, aber insgesamt weiterhin ein positives Ergebnis vor Gewinnabführung. Für 2010 und die folgenden Jahre erwarten wir einen weiteren Umsatz- und Ergebnisrückgang.
C. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Am 21. Januar 2009 hat Unitymedia bekannt gegeben, dass mit Wirkung zum 1. März 2009 Joachim Grendel Chief Operating Officer der Unitymedia Gruppe wird. Joachim Grendel kommt von der Boston Consulting Group zu Unitymedia, wo er seit zehn Jahren beschäftigt war und zuletzt als Partner den Bereich Technologie-, Medien- und Telekommunikation für Osteuropa und Russland verantwortete. Er wird künftig die Verantwortung für den Bereich Kundenmanagement übernehmen, der alle Aspekte des Kundenservice, der Informationstechnologie und der Prozessentwicklung umfasst.
D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Risikomanagement
Die Unitymedia Services GmbH ist in das Risk Management der Unitymedia Gruppe integriert. Das Management versucht, Risiken soweit wie möglich dadurch zu minimieren, dass die vollständige Finanzierung des Geschäftsplans gesichert und ein bereits in der Vergangenheit erfolgreiches Management Team vorhanden ist.
Im Rahmen der Neuausrichtung des Konzerns wurden die Maßnahmen zum Chancen- und Risikomanagement verstärkt. Die zeitnahe Analyse der Geschäftsentwicklung, die Analyse der damit verbundenen Entwicklung der Liquidität und des Eigenkapitals sowie die Einhaltung der in den Kreditverträgen vereinbarten Auflagen stehen dabei im Vordergrund. Die Ergebnisse dieser Analysen werden zeitnah der Geschäftsführung vorgelegt. Darüber hinaus findet ein regelmäßiger Austausch und Zustandsbericht sowohl über die Chancen als auch über die Risiken statt, so z.B. anlässlich der regelmäßigen Direktoren- und Managementmeetings oder der jährlichen Budgetgespräche.
Als weitere Instrumente des Chancen- und Risikomanagements sind eine sich den ständig ändernden Marktgegebenheiten angepasste Langfristplanung zu nennen, die deutlich die Chancen insbesondere unseres Produktportfolios darlegt, deren Stärken und Schwächen aufzeigt und so Verbesserungspotenziale zur weiteren Entwicklung unserer Produktpalette liefert. Kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanungen sowie vertriebliche und technische Auswertungen sind implementiert.
Risikomanagement im Hinblick auf die Finanzmarktkrise: Ein lang anhaltender Liquiditätsengpass auf den Finanzmärkten könnte eine negative Auswirkung im Hinblick auf die finanzielle Situation der Unitymedia Services GmbH bzw. der Unitymedia Gruppe haben. Aufgrund der langfristigen Liquiditätsplanung kann die Gruppe flexibel auf die jeweiligen Liquiditätserfordernisse reagieren. Die Gruppe hat ihren Geschäftsplan vollständig und langfristig finanziert, ohne dass größere Rückzahlungsverpflichtungen vor dem Jahr 2013 anfallen werden. Eine zunehmende Zurückhaltung unserer Kunden in der Nachfrage nach unseren Produkten könnte im Verlauf des Jahres 2009 zu Umsatzrückgängen führen; dennoch gehen wir davon aus, dass sich unser Umsatz als robust erweisen wird. Chancen in der wirtschaftlichen Entwicklung sehen wir in der Ankündigung der im 2. Konjunkturprogramm vorgesehenen Unterstützung im Ausbau von leistungsfähigen Internetanschlüssen im Rahmen der Verbesserung der Kommunikationsinfrastruktur in bisher nicht versorgten Gebieten. Zuschüsse könnten hier unsere Bemühungen in der Aufrüstung unseres Breitbandkabelnetzes auf höhere Bandbreiten und Rückkanalfähigkeit unterstützen. Jedoch steht eine Konkretisierung dieser Vorhaben zur Stützung der Konjunktur noch aus und könnte auch in Zuschüssen der konkurrierenden DSL Infrastruktur führen.
Risikomanagement im Hinblick auf Finanzinstrumente: Die Gruppe weist zum Stichtag Verbindlichkeiten aus der Begebung von Anleihen in Höhe von nominal insgesamt € 1.850,1 Mio aus, die eine Laufzeit bis 2013 bzw. 2015 haben. Hierbei sind Anleihen von $ 151 Mio inbegriffen. Zur Absicherung des Währungskursrisikos für die Dollar-Anleihe und die entsprechenden Zinszahlungen ist die Gruppe Sicherungsgeschäfte für die Hauptverbindlichkeit und die entsprechenden Zinszahlungen eingegangen. Des Weiteren besteht ein Swap für € 800 Mio der Senior Secured Floating Rate Notes zur Absicherung des Zinsrisikos mit einer Laufzeit bis April 2011.
Risiken zu Forderungsausfällen: Daneben wurden ein stetiges Überwachungssystem bzgl. Forderungen sowie ein regelmäßiges Mahnwesen eingerichtet. Ausfallrisiken wurde durch entsprechende pauschale Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Darstellung potentieller Chancen und Risiken
Für die Unitymedia Services GmbH ergeben sich folgende Chancen und Risiken aus ihrer Geschäftstätigkeit:
Kundenverluste - In 2008 sanken unsere Kundenzahlen von 0,5 Mio Umsatz erzielende Einheiten - Revenue Generating Units (RGUs) - auf 0,4 Mio RGUs; ca. 70.000 Kundenverhältnisse wurden durch Umstellung auf Großkundenkonditionen der Unitymedia NRW zugeordnet. Für 2009 erwarten wir weitere Kundenverluste.
Im Zuge der Aufrüstungen wird unser bestehendes Breitbandkabelnetz modernisiert; je nach Alter der Anlagen werden somit Verluste aus Anlagenabgängen möglich. Das Angebot neuer Dienste wird die Attraktivität des Kabelanschlusses erhöhen, so dass das Substitutionsrisiko durch das Betreiben privater lokaler Satellitenanlagen und den Empfang terrestrisch digitaler Signale (DVB-T) vermindert wird.
Einige Gestattungen laufen wegen Ablauf der ursprünglichen Vertragsdauer aus. Hier besteht das Risiko, das diese Verträge nicht verlängert werden können. Wegen der bisherigen sehr hohen Vertragsverlängerungsquoten ist das Risiko als gering einzustufen. Durch vertriebliche Aktivitäten besteht jedoch auch die Chance, Verträge neu zu gewinnen, die bislang durch andere Netzbetreiber versorgt wurden. Zur Bestandssicherung, das heißt für den Abschluss eines Gestattungsvertrages mit einer erneuten mehrjährigen Laufzeit werden verschiedene Kooperationsmodelle mit wohnungswirtschaftlichen Großkunden diskutiert beziehungsweise bereits umgesetzt.
Die Gesellschaft hat bereits einen Teilbestand des Kabelnetzes rückkanalfähig aufgerüstet. Die bedarfsgerechte Aufrüstung, um unseren Kunden neue Dienste, Digital-TV, Internet und Telefonie anbieten zu können, wird auch künftig betrieben. Hierzu werden vorab Projektkalkulationen in enger Abstimmung zwischen Finance und Vertrieb und Technik innerhalb Unitymedia Services gerechnet, um die Wirtschaftlichkeit dieser Investitionen zu gewährleisten.
Technologie - Die Technologie in der Medien- und Telekommunikationsindustrie ist einem schnellen Wandel unterworfen. Ein neues preiswerteres Netzwerksubstitut, das neue Produkte und Dienstleistungen liefert, könnte ernste Auswirkungen auf unseren Geschäftsplan haben. Die behördliche Unterstützung beispielsweise für DVB-T, digitale terrestrische Übertragung, und Zuschüsse für den DSL Ausbau, stellen ebenfalls potenzielle Risiken dar.
Die Gebiete für den Empfang von terrestrisch digitalen Signalen (DVB-T) sind in 2008 weiter ausgedehnt worden. In 2009 ist die Ausbreitung auf weitere Regionen vorgesehen. Insbesondere in Gebieten mit einem hohen Anteil von Einzelnutzerverträgen, die entsprechend hochpreisig sind und mehr Umsatz generieren, werden verstärkt Kündigungen von bestehenden Anschlussverträgen zu verzeichnen sein. Auch kann es in diesen Gebieten schwieriger werden, umzugsbedingte Kündigungen durch die Akquisition des Nachmieters zu kompensieren. Es bedarf daher erhöhter Marketing- und Kundenbindungsmaßnahmen, um eine stärkere Kundenabwanderung zu verhindern.
Durch eine Entscheidung der EU-Kommission hinsichtlich der unzulässigen Subventionierung für DVB-T werden sich die privaten Sender an einer Einspeisung ihrer Programme in den neuen DVB-T-Gebieten nicht beteiligen, solange die Finanzierung nicht gesichert ist. Dadurch ist der DVB-T-Inhalt zunächst auf die öffentlich-rechtlichen Programme beschränkt, was dessen Attraktivität stark vermindert. Daher ist das Substitutionsrisiko vermindert. In den bestehenden DVB-T-Gebieten wird zudem erwartet, dass durch das Angebot der neuen Dienste der Verlust von Kunden reduziert werden kann. Auch die Rückgewinnung von Kunden ist möglich.
Starker Wettbewerb - Wir stehen in erheblichem Wettbewerb mit Unternehmen, die digitales Kabel-TV anbieten, andere Übertragungswege für ihre TV-Signale nutzen (z.B. DVB-T) sowie mit aufkommender Technologie wie IPTV oder drahtlosem Breitband. Die Nachfrage nach DVB-T könnte in Zukunft aufgrund ihres zunehmenden Roll-Outs und sinkender Preise für das Empfangs-Equipment steigen. Verbesserungen ergeben sich gleichfalls in alternativen Übertragungsmöglichkeiten, wie z.B. die Bereitstellung von TV- und Videosignalen über Internet Service Provider. Marketingstrategien und Wettbewerb von Anbietern von TV- und Video-Signalen über Internet, wie z.B. die Deutsche Telekom Tochtergesellschaft T-Home anbietet, könnte in Zukunft mehr Kunden anziehen. Ende 2008 buchten ca. 500.000 Teilnehmer das IPTV Produkt der Deutsche Telekom; die Verfügbarkeit ihres IPTV-Produktes ist auf in über 750 Städte und Gemeinden Deutschlands angewachsen. Als Übertragungsweg wird "asymmetric digital subscriber line 2+" ("ADSL2+") Technologie genutzt. Des Weiteren bieten auch regional fokussierte Telekommunikationsanbieter IPTV und Video on Demand ("VoD") Dienste in ausgewählten Städten an.
Gesetz und Regulierungen - Ungünstige rechtliche und regulatorische Entscheidungen könnten die Effektivität unserer Strategie beeinträchtigen oder sogar unsere gesamten Investitionen in Frage stellen. Ein schwieriges Umfeld oder ein Umfeld mit zu vielen Wettbewerbern könnte unseren Geschäftsplan in Frage stellen und den Wert unserer Investitionen negativ beeinträchtigen.
Genereller Refinanzierungsbedarf - Durch die getätigten Akquisitionen von Unitymedia NRW, Arena, Unitymedia Services und den Erwerb der Rechte für Live-Spiele der Bundesliga und der 2. Bundesliga im Pay-TV bestand in 2005 und 2006 ein Refinanzierungsbedarf für die Gruppe. Durch den hohen Verschuldungsgrad der Gruppe können sich wesentliche Konsequenzen ergeben; diese sind - wobei es sich nicht um eine abschließende Aufzählung handelt:
| • |
wachsende Anfälligkeit bezüglich eines Abschwungs unseres Geschäftes bzw. des wirtschaftlichen Umfelds |
| • |
Beschränkung unserer Möglichkeiten, den künftigen Betrieb, Investitionen, Geschäftsmöglichkeiten sowie andere Anforderungen zu finanzieren |
| • |
wesentliche Teile unseres Cashflows werden zur Finanzierung der Zinsen und Tilgungen gebunden sein und stehen damit nicht zur Verfügung zur Finanzierung des Betriebs, der Investitionen und sonstiger Anforderungen |
| • |
unsere Flexibilität bezüglich Planung und Agieren auf Änderungen im Geschäft, dem Wettbewerb und den Industrien ist begrenzt. |
Das Eintreten dieser oder anderer Konsequenzen kann unsere Fähigkeit zur Bedienung der Finanzschulden beeinträchtigen.
Insgesamt, nach Bewertung aller potentiellen Chancen und Risiken, sieht die Geschäftsführung die Fortführung des Geschäftsbetriebs (Going Concern) als ungefährdet an.
Köln, den 20. Februar 2009
Unitymedia Services GmbH
Parm Sandhu
Dr. Herbert Leifker
Christopher Winfrey
Bilanz
Aktiva
|
31.12.2008
T€ |
31.12.2007
T€ |
|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 2.184 | 0 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Breitbandkabelnetzwerk | 26.124 | 0 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftausstattung | 90 | 0 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 624 | 0 |
| 26.838 | 0 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Beteiligungen | 1 | 0 |
| 29.023 | 0 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 353 | 0 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 767 | 53 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 542 | 0 |
| 1.662 | 53 | |
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 10.549 | 0 |
| 12.211 | 53 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 22 | 0 |
| 41.256 | 53 | |
|
Passiva |
||
| 31.12.2008
T€ |
31.12.2007
T€ |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 52 | 51 |
| II. Kapitalrücklage | 27.899 | 0 |
| III. Bilanzverlust | -3 | -3 |
| 27.948 | 48 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 306 | 0 |
| 2. Steuerrückstellungen | 4.291 | 4 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 6.390 | 1 |
| 10.987 | 5 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 403 | 0 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 706 | 0 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 868 | 0 |
| (davon aus Steuern T€ 54; Vorjahr T€ 0) | ||
| 1.977 | 0 | |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 344 | 0 |
| 41.256 | 53 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
2008
T€ |
2007
T€ |
|
| 1. Umsatzerlöse | 8.395 | 0 |
| 2. Andere aktivierte Eigenleistungen | 22 | 0 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 339 | 0 |
| 4. Materialaufwand | ||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -4.294 | 0 |
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -357 | 0 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -66 | 0 |
| (davon für Altersversorgung T€ 9; Vorjahr T€ 0) | ||
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -1.201 | 0 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.174 | 0 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 26 | 0 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -586 | 0 |
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.104 | 0 |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.916 | -1 |
| 12. Sonstige Steuern | 48 | 0 |
| 13. Erträge aus Verlustübernahme | 764 | 0 |
| 14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0 | -1 |
| 15. Verlustvortrag | -3 | -2 |
| 16. Bilanzverlust | -3 | -3 |
Anhang
Der Jahresabschluss der Unitymedia Services GmbH (ehemals: Unitymedia Services Verwaltung GmbH) zum 31. Dezember 2008 wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.
Auch wurden die handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes angewendet.
Mit der Unitymedia NRW GmbH, Köln, als herrschendem Unternehmen ist am 22. August 2008 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung zum 1. Januar 2008 geschlossen worden.
Die Unitymedia Services Verwaltung GmbH wurde gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tage in Unitymedia Services GmbH umfirmiert. Das Stammkapital der Unitymedia Services GmbH wurde von € 51.500 um nominal € 100 durch Ausgabe einer neuen Stammeinlage erhöht. Die neue Stammeinlage wurde nicht in bar erbracht, sondern dadurch, dass die Unitymedia NRW GmbH ihren Kommanditanteil im Nennbetrag von T€ 5.133 an der Unitymedia Services GmbH & Co. KG mit allen Rechten und Pflichten einschließlich des Gewinnbezugsrechtes für das laufende Geschäftsjahr rückwirkend zum 31. Dezember 2007 an die Unitymedia Services GmbH abtritt. Der somit einzig verbleibenden Gesellschafterin Unitymedia Services GmbH wächst das Vermögen der Unitymedia Services GmbH & Co. KG an.
Laut Gesellschafterbeschluss vom 5. November 2008 wurde der Sitz der Gesellschaft von Bochum nach Köln verlegt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung wurde in Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas der Posten Breitbandkabelnetzwerk als Posten des Sachanlagevermögens in die Bilanz aufgenommen.
I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer und im Zugangsjahr pro rata temporis. Die Nutzungsdauer der Software beträgt 2 bis 4 Jahre. Die aktivierten Bereitstellungsentgelte für das Recht der Nutzung neu bereitgestellter Übergabepunkte durch die Unitymedia NRW GmbH werden über 10 Jahre abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen in der steuerlich zulässigen Höhe, angesetzt.
Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten sowie einen angemessenen Teil der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Darüber hinaus wurden die auf den Herstellungszeitraum entfallenen Kosten der allgemeinen Verwaltung und Einmalentgelte, die beim erstmaligen Anschluss eines Teilnehmers an das Breitbandkabelnetz der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH & Co. KG, Unterföhring, eingerechnet.
Die Nutzungsdauer von Neuzugängen bei den technischen Einrichtungen bei Kunden (ausgewiesen unter Breitbandkabelnetzwerk) wurde gemäß der Bewertungsrichtlinien der Unitymedia Gruppe auf generell 10 Jahre festgelegt. Für Zugänge bis Ende 2006 wurde die Nutzungsdauer gemäß der Vertragslaufzeit festgelegt.
Abschreibungen erfolgen linear unter Verwendung der folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern:
| Anlagevermögen | Nutzungsdauer |
| Mietereinbauten und Kabelrohranlagen Breitbandkabelnetzwerk | 10 - 35 Jahre |
| • Technische Anlagen | 10 - 15 Jahre |
| • Breitbandkabel | 15 - 20 Jahre |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 - 10 Jahre |
Geringwertige Vermögensgegenstände werden entsprechend den am 1. Januar 2008 wirksamen steuerlichen Regeln abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert bis € 150, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für Vermögenswerte mit einem Wert zwischen € 150 und € 1.000 wird ein Sammelposten gebildet, der über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben wird. Dies gilt nicht für die im Geschäftsjahr aktivierten Digital Receiver und Kabel Modems; diese werden linear über ihre betriebliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben.
Sofern der beizulegende Wert für das Anlagevermögen niedriger als der fortgeführte Buchwert ist, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern keine außerplanmäßigen Abschreibungen wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erforderlich sind.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Den erkennbaren Risiken im Forderungsbestand wird durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Ausfallrisiko der Forderungen wird durch angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Forderungen mit einer Fälligkeit größer 120 Tage wurden im Berichtsjahr vollständig wertberichtigt.
In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag enthalten, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen.
Die Rückstellungen für Pensionen werden gemäß § 6a EStG mit dem versicherungsmathematischen Teilwert auf Basis der Generationentafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Es wird ein Zinssatz von 6 % p.a. zugrunde gelegt.
Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken Rechnung tragen. Sie wurden grundsätzlich einzeln bewertet. Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen bildet die zukünftigen Verpflichtungen aufgrund zum Stichtag bereits abgeschlossener Verträge sowie die Wahrscheinlichkeit der weiteren Inanspruchnahme von Altersteilzeitverträgen ab.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, sind mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles unter Beachtung des Niederst- bzw. Höchstwertprinzips bewertet.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, die Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen.
II. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im folgenden Anlagespiegel dargestellt.
Entwicklung des Anlagevermögens
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|
01.01.2008
T€ |
Zugang durch Anwachsung
T€ |
Zugänge
T€ |
Abgänge
T€ |
31.12.2008
T€ |
|
| Anlagevermögen | |||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte | |||||
| und ähnliche Rechte | 0 | 22.178 | 0 | 0 | 22.178 |
| 0 | 22.178 | 0 | 0 | 22.178 | |
| Sachanlagen | |||||
| Breitbandkabelnetzwerk | 0 | 134.636 | 101 | 0 | 134.737 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0 | 2.353 | 0 | 30 | 2.323 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 667 | 0 | 43 | 624 |
| 0 | 137.656 | 101 | 73 | 137.684 | |
| Finanzanlagen | |||||
| Beteiligungen | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 0 | 159.835 | 101 | 73 | 159.863 | |
| Abschreibungen | |||||
|
01.01.2008
T€ |
Zugang durch Anwachsung
T€ |
Zugänge
T€ |
Abgänge
T€ |
31.12.2008
T€ |
|
| Anlagevermögen | |||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte | |||||
| und ähnliche Rechte | 0 | 19.917 | 77 | 0 | 19.994 |
| 0 | 19.917 | 77 | 0 | 19.994 | |
| Sachanlagen | |||||
| Breitbandkabelnetzwerk | 0 | 107.492 | 1.121 | 108.613 | |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0 | 2.255 | 3 | 25 | 2.233 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 109.747 | 1.124 | 25 | 110.846 | |
| Finanzanlagen | |||||
| Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 129.664 | 1.201 | 25 | 130.840 | |
| Buchwert | ||
|
31.12.2008
T€ |
31.12.2007
T€ |
|
| Anlagevermögen | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte | ||
| und ähnliche Rechte | 2.184 | 0 |
| 2.184 | 0 | |
| Sachanlagen | ||
| Breitbandkabelnetzwerk | 26.124 | 0 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 90 | 0 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 624 | 0 |
| 26.838 | 0 | |
| Finanzanlagen | ||
| Beteiligungen | 1 | 0 |
| 29.023 | 0 | |
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 767 resultieren aus laufenden Verrechnungen sowie Ergebnisabführung (Verlustausgleich) gegen die Unitymedia NRW GmbH.
Eigenkapital
Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Gesellschafterin Unitymedia NRW GmbH wird der Jahresfehlbetrag 2008 in Höhe von T€ 764 von der Organträgerin übernommen. In den Bilanzverlust wurde der bestehende Verlustvortrag von T€ -3 einbezogen.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, die sich insbesondere aus dem bestehenden Sozialplan ergeben; des Weiteren Rückstellungen für Vertragsrisiken, ausstehende Rechnungen von Dienstleistern und Lieferanten sowie für Vertriebskosten.
Verbindlichkeiten
Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
|
Bis zu einem Jahr
T€ |
Ein bis fünf Jahre
T€ |
Mehr als fünf Jahre
T€ |
|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 403 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 706 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 868 | 0 | 0 |
| 1.977 | 0 | 0 | |
| 31.12.2007 | 0 | 0 | 0 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 706 enthalten laufende Verrechnungen gegenüber der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG.
2. Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt. Sie gliedern sich wie folgt:
| in T€ | 2008 | 2007 |
| Umsatzerlöse | 8.395 | 0 |
| davon aus | ||
| Kabelfernsehen | 7.837 | 0 |
| Einmalentgelte | 427 | 0 |
| Einspeiseentgelte | 116 | 0 |
| Neue Dienste (Digital TV, Internet, Telefon) | 3 | 0 |
| Sonstige Umsätze | 12 | 0 |
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 279, im wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen.
Periodenfremde Aufwendungen
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 1.915, die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 586.
Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Miete und Leasing sowie aus dem Bestellobligo:
| Sachverhalt | Zeitraum bis 2013 | 2014 und später (jährlich) |
| T€ | T€ | |
| Bestellobligo | 360 | 0 |
| Miete und Leasing | 114 | 0 |
| 474 | 0 |
Mitarbeiter
In den Monaten November und Dezember 2008 wurden durchschnittlich 53 Arbeitnehmer beschäftigt.
Konzernabschluss
Die Unitymedia Services GmbH wird in den Konzernabschluss der Unitymedia Hessen GmbH
& Co. KG, Köln, eingebunden. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Unitymedia S.C.A., Luxemburg. Der Konzernabschluss wird am Sitz der Gesellschaft erhältlich sein.
Mitglieder der Geschäftsführung
Geschäftsführer im Laufe des Geschäftsjahres 2008 waren:
| • |
Parm Sandhu, Geschäftsführer (CEO), Köln, |
| • |
Dr. Herbert Leifker, Geschäftsführer (CCO), Jurist, Hannover, |
| • |
Christopher Winfrey, Geschäftsführer (CFO), Köln, seit dem 9. April 2008 |
| • |
Heribert Clemens, Geschäftsführer, Düsseldorf, bis 9. April 2008 |
| • |
Josef Vossel, Geschäftsführer, Recklinghausen, bis 9. April 2008. |
Köln, den 20. Februar 2009
Unitymedia Services GmbH
Die Geschäftsleitung
Parm Sandhu
Dr. Herbert Leifker
Christopher Winfrey
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Unitymedia Services GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 20. Februar 2009
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Brigitte Dreßel, Wirtschaftsprüfer
ppa. Dirk Sattler, Wirtschaftsprüfer
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