Douglas Cosmetics GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulf Marquardt seit 10.11.2021 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FrieslandCampina Cheese GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell Die FrieslandCampina Cheese GmbH hat als Gegenstand des Unternehmens den Handel mit Käse und ähnlichen Produkten und ist innerhalb der Business Group "Dairy Essentials" der niederländischen FrieslandCampina-Gruppe für die Bereiche Käse-Eigenmarken und die Marke Valess verantwortlich. Valess bietet herzhafte, vegetarische Produkte, die auf der Basis von Milch in Kombination mit Pflanzenfasern hergestellt werden. Die Gesellschaft ist organisatorisch in den Konzern der Royal FrieslandCampina N.V., Amersfoort/Niederlande, eingebunden. Die von der FrieslandCampina Cheese GmbH vertriebenen Produkte werden ausschließlich von der niederländischen FrieslandCampina-Gruppe bezogen, die diese in den Niederlanden produziert. Diesbezüglich hat die FrieslandCampina Cheese GmbH mit der FrieslandCampina Cheese & Butter B.V., Amersfoort/Niederlande, einen Vertriebsvertrag mit Wirkung zum 1. Dezember 2015 geschlossen. Die FrieslandCampina Cheese GmbH vertreibt die niederländischen Produkte im eigenen Namen und auf eigene Rechnung im Wesentlichen auf dem deutschen Markt sowie teilweise im übrigen Europa. Die Steuerung des Unternehmens erfolgt auf Basis von finanziellen Leistungsindikatoren, die im Wesentlichen auf Konzernvorgaben aus den Niederlanden beruhen. Hierbei beziehen sich die Analyse der Finanzkennzahlen EBIT und Working Capital auf die IFRS-Konzernrechnungslegung. 2. Forschung und Entwicklung Die Forschung und Entwicklung neuer Produkte findet ausschließlich in den Niederlanden innerhalb der niederländischen FrieslandCampina-Gruppe statt. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2019 gekennzeichnet durch ein geringes Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahresdurchschnitt um 0,5% höher als im Vorjahr und ist damit deutlich schwächer gestiegen als im Vorjahr (1,5%). Ausschlaggebend für das geringere Wachstum der deutschen Wirtschaft im Jahr 2019 war vor allem eine schwächere Entwicklung in der Industrie, vor allen Dingen getrieben durch internationale Handelskonflikte. Die Auslastung am deutschen Arbeitsmarkt war im Jahr 2019 erneut hoch. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Vorjahresvergleich noch weiter, nachdem auch bereits im Jahr 2018 eine höhere Beschäftigtenzahl als 2017 erreicht wurde. Die Inflation war mit rund 1,4% in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Im Jahr 2019 blieb der Absatz des Gesamtmarktes für Molkereiprodukte relativ stabil. Ein wesentlicher Treiber innerhalb der Branche sind Premium-Molkereiprodukte. Hierbei entwickeln sich vor allem Produkte zu einem Standard, die die Kriterien des "Verband für Lebensmittel ohne Gentechnik" erfüllen. Das Jahr 2019 war für die Milcherzeuger vergleichbar mit dem Vorjahr. In Deutschland und auch in Europa blieben die Milcherzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahr auf einem vergleichbaren Niveau. Der Preis für konventionelle Milch (4,0% Fett / 3,4% Eiweiß) für die Milcherzeuger lag im Jahresmittel bei ca. 35,7 Cent/kg (Vorjahr 33,8 Cent/kg). 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Geschäftsverlauf Die FrieslandCampina Cheese GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 186 Mio. € erzielt. Gegenüber dem Vorjahr stellt dies einen Umsatzanstieg in Höhe von 8 Mio. € dar und entspricht der Prognose aus 2018. Das Käse-Eigenmarkengeschäft entwickelte sich 2019 in einem angespannten Wettbewerbsumfeld relativ stabil. Insbesondere war bei den privaten Konsumenten eine verstärkte Nachfrage nach gentechnik (GVO)-freien Milchprodukten zu verzeichnen. Im Geschäftsjahr 2019 wurde das Markengeschäft Valess an die Muttergesellschaft übertragen, weshalb die Umsätze nur anteilig innerhalb der FrieslandCampina Cheese GmbH bilanziert wurden. Die Umsatzerlöse der FrieslandCampina Cheese GmbH insgesamt stiegen im Vorjahresvergleich um rund 4%, was vor allem aus einem höheren Absatz im Käsebereich resultiert. Durch die inhaltliche Verknüpfung von Verkaufspreisen und den Milchpreisen als wesentlicher Rohstoff der durch die FrieslandCampina Cheese GmbH verkauften Produkte ist auch der Materialeinsatz mit rund 5% nahezu im gleichen Maße gestiegen. b) Ertragslage
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern fällt mit T€ 2.538 im Vorjahresvergleich um T€ 101 niedriger aus. Der bedingt durch die höhere Absatzmenge gestiegene Umsatz hat sich spiegelbildlich auch auf den Materialeinsatz ausgewirkt, sodass das niedrigere Ergebnis im Wesentlichen auf der Volumenseite erzielt worden ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge fallen mit T€ 134 ähnlich aus wie im Vorjahr (T€ 166). Der Personalaufwand fällt mit T€ 1.071 niedriger als aus im Vorjahr (T€ 1.378). Dies begründet sich hauptsächlich durch die Auslagerung der Buchhaltungsaktivitäten und einigen unbesetzten Vakanzen während des Jahres 2019. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich auf dem Vorjahresniveau. Das negative Zinsergebnis von T€ 64 resultiert aus der Verzinsung der konzerninternen Forderungen innerhalb der FrieslandCampina Gruppe und hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 27 verschlechtert. Das Ergebnis vor Gewinnabführung ist mit T€ 2.474 um T€ 127 (5%) niedriger als im Vorjahr und liegt um T€ 503 unterhalb der Prognose aus 2018. c) Finanzlage Im Geschäftsjahr wurden keine Investitionen in das Anlagevermögen getätigt, daher ergibt sich aufgrund planmäßiger Abschreibung eine Reduzierung gegenüber dem Vorjahr um T€ 3. Die Eigenkapitalquote bleibt bei einem, aufgrund der Ergebnisabführung, unveränderten Eigenkapital in Höhe von T€ 60 und einer im Wesentlichen unveränderten Bilanzsumme mit 0,19 % (Vorjahr 0,19 %) nahezu identisch. Die liquiden Mittel haben sich um T€ 426 von T€ 2.619 im Vorjahr auf T€ 2.193 reduziert. Aufgrund der Cashpool-Vereinbarung mit der niederländischen FrieslandCampina-Gruppe weist die Gesellschaft keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus. Die Liquidität zur Working-Capital-Finanzierung (kurzfristige Vermögenspositionen abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten) wird bei Bedarf über den konzerninternen FrieslandCampina-Cashpool bereitgestellt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist trotz des rückläufigen Jahresergebnisses weiterhin positiv. d) Vermögenslage
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 798 auf T€ 28.091 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Saldo um T€ 391 auf T€ 26.856 gegenüber dem Vorjahr reduziert. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Rückgang um T€ 1.356 von T€ 1.665 auf T€ 309 zu verzeichnen. Die Rückstellungen sind im Geschäftsjahr um T€ 518 auf T€ 3.556 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Boni mit T€ 2.264 und ausstehende Eingangsrechnungen mit T€ 1.117. Der Rückgang der Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus geringeren Kosten für den Ausbau des gentechnikfreien Käsegeschäftes. 3. Gesamtaussage Insgesamt ist unsere Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage, auch im Hinblick auf die Einbindung in die Konzernfinanzierung der FrieslandCampina-Gruppe, als stabil zu bezeichnen. Den Verlauf des Geschäftsjahres 2019 beurteilen wir als günstig und unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung seit Änderung des Geschäftsmodells zum 1. Dezember 2015 ist zufriedenstellend. III. PrognoseberichtWie auch bereits im Jahr 2019 erwarten wir für 2020 einen preisgetriebenen Markt mit starkem Wettbewerb. Nachhaltigkeitsstandards wie beispielsweise "Ohne Gentechnik" werden auch im Jahr 2020 ein wichtiges Thema für Händler und Verbraucher im deutschen Markt für Molkereiprodukte sein. Auch wenn viele Händler bereits große Teile der Handelsmarken in den Basis-Segmenten auf "GOV-frei" umstellen konnten, dürften noch weitere Handelsmarken und Segmente folgen. Trotz der bislang erzielten beachtlichen Verhandlungsergebnisse haben die Jahresgespräche mit unseren Hauptabnehmern sowie die Milchpreisentwicklung in der Vergangenheit gezeigt, dass das Halten und Ausbauen von profitablen Marktpositionen im Molkereisektor nach wie vor sehr schwierig sind. Aufgrund der konzerninternen Firmenpolitik soll das Warenangebot von Handelsmarken-Käse für den deutschen Markt ausgebaut und profitabler werden, was langfristig zu einer Steigerung der Umsatzerlöse führen könnte. Auf Basis der voraussichtlichen Zahlen für das Jahr 2020 erwarten wir einen in etwa gleichbleibenden Umsatz hauptsächlich resultierend aus vergleichbaren Absatzmengen. Für das Jahr 2019 erwarten wir spiegelbildlich zu einem konstanten Umsatz ein vergleichbares Jahresergebnis. IV. Chancen und RisikoberichtChancen Chancen zeigen sich für die Gesellschaft in der Zukunft vor allem in einer stärkeren Einbindung in den Konzern, insbesondere durch Ausweitung des Vertriebsvertrages mit der FrieslandCampina Cheese & Butter B. V., LE Amersfoort/Niederlande. Der im Dezember 2015 in Kraft getretene Vertriebsvertrag hatte zunächst eine Laufzeit bis zum 30. November 2018. Dieser wurde zum 4. September 2017 mit einer Laufzeit von 3 Jahren erneuert und verlängert sich um jeweils ein Jahr, sofern er nicht mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt wird. Die Einkaufspreise für die Produkte des niederländischen Unternehmens werden in regelmäßigen Abständen überprüft und neu vereinbart. Gemäß vertraglicher Vereinbarung sind die Preise so bemessen, dass der Friesland-Campina Cheese GmbH eine angemessene Gewinnmarge verbleibt. Diese ist vergleichbar mit dem EBIT eines unabhängigen Unternehmens, das dieselben Aufgaben und Risiken bezüglich des Verkaufs, der Vermarktung und des Vertriebs der Produkte übernimmt. Risiken Die Risiken sind im Folgenden in von ihrer Bedeutung absteigenden Rangfolge aufgeführt. Um Risiken frühzeitig zu erkennen, ihre Folgen zu bewerten und, soweit notwendig, entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu treffen, nutzt die FrieslandCampina Cheese GmbH insbesondere die turnusmäßigen detaillierten Strategie-, Budgetierungs- und Forecastprozesse. Zur Minderung und frühen Indikation prozessbedingter Risiken ist das "Internal Control Frame-work" fest im FrieslandCampina-Konzern verankert. Im Jahr 2015 wurde das ICF im Zusammenhang mit der Einführung des nahezu konzernweiten SAP-Systems "Summit" überarbeitet und unter dem Namen "ICF 3.0" auf die neue Systemumgebung sowie veränderte Unternehmensprozesse angepasst. Ferner wurde die strategische Risikoanalyse unter der Bezeichnung "Enterprise Risk Assessment" im Berichtsjahr turnusmäßig vom Managementteam aktualisiert. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld bei stagnierenden Preisen. Für mögliche Haftungsrisiken und Schadensfälle besteht ein angemessener Versicherungsschutz, der in den wesentlichen Sparten zentral vom FrieslandCampina-Konzern bereitgestellt, laufend überprüft und bei Bedarf angepasst wird. Das Zinsrisiko wird im Rahmen der Gesamtfinanzierung über den FrieslandCampina-Cashpool auf Konzernebene überwacht und gesteuert. Die Auswirkungen des sogenannten "Corona-Virus" auf den deutschen beziehungsweise europäischen Markt für Molkereiprodukte sind nach aktueller Lage nicht einschätzbar. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität innerhalb des FrieslandCampina-Konzerns sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. Insgesamt sieht sich unser Unternehmen zu den gegenüberstehenden Risiken als ausreichend und gut abgesichert. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nach unserer Einschätzung nicht. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Des Weiteren hat die niederländische FrieslandCampina-Gruppe durch das Cash- und Liquiditätsmanagement die positive Liquiditätssituation innerhalb des Konzerns sicherzustellen. Gesamtaussage zu den Risiken und Chancen Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine wesentlichen Änderungen bei der Risiko- und Chancenbetrachtung ergeben. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität innerhalb des FrieslandCampina-Konzerns sehen wir derzeit keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen können. Insgesamt sieht sich unser Unternehmen zu den gegenüberstehenden Risiken als ausreichend gut abgesichert.
Düsseldorf, den 13. März 2020 FrieslandCampina Cheese GmbH Sven Kollmann Joris Vogelpoel Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019I. Allgemeine AngabenDie FrieslandCampina Cheese GmbH hat ihren Sitz im Jahr 2019 von Essen nach Düsseldorf verlegt. Sie ist im Handelsregister des AG Düsseldorf unter HRB 85989 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die §§ 242 bis 256, 264 bis 288 HGB sowie § 42 GmbHG beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDas Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die geringwertigen Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen Euro 250,00 und Euro 1.000,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 a EStG zu einem Sammelposten zusammengefasst und werden linear über fünf Jahre verteilt abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis von Mitteilungen der Versicherer mit dem jeweiligen Aktivwert zum Bilanzstichtag bewertet. Die Rückdeckungsversicherungsansprüche sind verpfändet und daher nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen saldiert. Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Kongruent rückgedeckte Versorgungszusagen werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB zum beizulegenden Zeitwert (Aktivwert) der Rückdeckungsversicherungsansprüche bewertet, da sie nach IDW RS HFA 30 wie wertpapiergebundene Zusagen zu behandeln sind. Die Bilanzierung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Angaben zur BilanzDie Gliederung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres wurden im Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) dargestellt. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Kautionen in Höhe von T€ 10 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurde eine Saldierung der Pensionsrückstellungen mit dem Deckungsvermögen vorgenommen. Der Zeitwert des mit der Rückstellung verrechneten Deckungsvermögens entspricht dem Aktivwert und beträgt T€ 129 (Vorjahr: T€ 126). Der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beträgt zum Stichtag T€ 129 (Vorjahr: T€ 126). Die Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 2) wurden mit den Zinsaufwendungen in gleicher Höhe gemäß § 246 Abs. 2 HGB saldiert. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Mitzugehörigkeitsvermerk gemäß § 265 Abs. 3 HGB sowie Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs, 3 GmbHG / § 264 c Abs. 1 HGB):
Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag insgesamt T€ 130 (Vorjahr T€ 207), davon entfallen auf Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 119 (Vorjahr T€ 158). IV. Angaben zu der Gewinn- und VerlustrechnungRund T€ 120.215 (ca. 65%) der Umsatzerlöse entfallen auf den Kernmarkt Deutschland. 35% der Umsatzerlöse werden im Ausland erzielt. Damit hat sich der Anteil der Verkäufe im Kernmarkt Deutschland im Vergleich zum Vorjahr leicht verringert. Mit Blick auf die Produktpalette ist die Umsatzverteilung zum Vorjahr vergleichbar. Der Anteil der Eigenmarken am Umsatz beträgt rund 99%. Auf Valess entfallen rund 1% der Umsatzerlöse. Der Rückgang des Umsatzanteils des Valessgeschäftes begründet sich durch den Konzerninternen Transfer des Geschäftszweiges. V. Sonstige Pflichtangaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen T€ 111 (Vorjahr T€ 116). 2. Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr durchschnittlich 11 Angestellte (Vorjahr 15). 3. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. 4. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr beträgt T€ 30. 5. Konzernzugehörigkeit Die FrieslandCampina Cheese GmbH wird in den Konzernabschluss der Royal FrieslandCampina N.V., Amersfoort/Niederlande, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. 6. Ergebnisverwendung Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der FrieslandCampina Germany GmbH, Heilbronn, wird der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.474 an die Muttergesellschaft abgeführt.
Düsseldorf, den 13. März 2020 FrieslandCampina Cheese GmbH Sven Kollmann Joris Vogelpoel Entwicklung des Anlagevermögens 2019
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FrieslandCampina Cheese GmbH, DüsseldorfPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FrieslandCampina Cheese GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FrieslandCampina Cheese GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 13. März 2020 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Norbert Niedenhof, Wirtschaftsprüfer ppa. David Benjamin Lecomte, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde am 30. Juli 2020 festgestellt. |
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