SPIE Automation GmbHLiquidiert

Hansaring 18, 63843 Niedernberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 6503
Vorher
APE Automation ProcessControl Engineering GmbHAPE Engineering GmbHROBUR Automation GmbH
Eingetragen
25.3.1997
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen AnlagenIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Automatisierungstechnik, Elektro-Engineering, EMSR, Technische Software-Entwicklung, Technische Dokumentation, sonstige technische Dienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ulf Kaiser
seit 1.2.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ROBUR Digital GmbH
Germany
34.800 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SPIE Automation GmbH

Niedernberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

SPIE Automation GmbH, Niedernberg

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 133.319,00 93.380,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 75,00 727,00
II. Sachanlagen 133.244,00 92.653,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.004.857,19 7.448.222,99
I. Vorräte 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.831.861,26 6.359.600,99
- davon gegen verbundene Unternehmen € 5.486.205,27 (Vorjahr: € 3.992.378,18)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.172.995,93 1.088.622,00
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 41.554,55 40.161,39
9.179.730,74 7.581.764,38

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 3.899.596,67 3.053.275,47
I. Gezeichnetes Kapital 34.800,00 34.800,00
II. Gewinnrücklagen 1.369.838,50 1.369.838,50
III. Bilanzgewinn 2.494.958,17 1.648.636,97
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.884.558,42 2.251.938,95
C. VERBINDLICHKEITEN 2.395.575,65 2.276.549,96
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen € 1.194.018,83 (Vorjahr: € 1.194.018,83)
- davon aus Steuern: € 298.826,25 (Vorjahr: € 656.310,33)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 920,93 (Vorjahr: € 1.850,38)
9.179.730,74 7.581.764,38

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 9.253.261,83 8.459.200,73
2. Personalaufwand 6.779.012,35 6.028.425,92
a) Löhne und Gehälter 5.706.351,81 5.063.325,94
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.072.660,54 965.099,98
- davon für Altersversorgung: € 23.751,96 (Vorjahr: € 22.890,84)
3. Abschreibungen 360.886,27 59.430,81
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 52.066,75 59.430,81
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 308.819,52 0,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.243.973,52 946.105,88
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 294.075,33 187.783,51
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 633,69 712,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 314.057,13 456.088,33
8. Ergebnis nach Steuern 848.774,20 1.156.221,30
9. Sonstige Steuern 2.453,00 2.749,00
10. Jahresüberschuss 846.321,20 1.153.472,30
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.648.636,97 495.164,67
12. Bilanzgewinn 2.494.958,17 1.648.636,97

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

SPIE Automation GmbH, Niedernberg

I. Allgemeine Angaben

Die SPIE Automation GmbH, Niedernberg, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aschaffenburg unter HRB 6503 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB auf.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 3 Satz 2 HGB).

Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet worden.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Lagerhüter und schwergängige Bestände wurden zum niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch Bildung einer angemessenen dotierten Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2023 ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB).

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 5.478.864,80 Euro (Vorjahr 3.978.915,15 Euro) auf Gesellschafter. Von diesen Forderungen haben 1.050.000,00 Euro (Vorjahr 1.050.000,00 Euro) eine Restlaufzeit von über einem Jahr, sowie 1.600.000,00 Euro (Vorjahr 1.600.000,00 Euro) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.395.575,55 Euro (Vorjahr: 2.276.549,96 Euro).

In den übrigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 241.017,27 Euro (Vorjahr 119.044,35 Euro) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 1.194.018,83 Euro (Vorjahr 1.194.018,83 Euro) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

< 1 Jahr
Euro
1 - 5 Jahre
Euro
> 5 Jahre
Euro
aus Miet- und Leasingverträgen 261.694,57 692.742,85 0,00

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

VI. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 108.

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der SPIE Automation GmbH durch die Geschäftsführer:

- Herr Norbert Reuter, Diplom-Ingenieur, Großwallstadt

- Herr Ulf Kaiser, Dipl.-Kaufmann, Großostheim (ab 1. Februar 2024)

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Niedernberg, den 28. Juni 2024

SPIE Automation GmbH

gez. Norbert Reuter, Geschäftsführer

gez. Ulf Kaiser, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 21. November 2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS-/HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
Zugänge
31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 168.429,90 0,00 168.429,90
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.565,50 0,00 7.565,50
Technische Anlagen und Maschinen 54.804,61 0,00 54.804,61
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.204.162,59 92.005,75 1.296.168,34
1.266.532,70 92.005,75 1.358.538,45
1.434.962,60 92.005,75 1.526.968,35
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
Zugänge
31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 167.702,90 652,00 168.354,90
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.444,50 640,00 7.084,50
Technische Anlagen und Maschinen 54.782,61 0,00 54.782,61
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.112.652,59 50.774,75 1.163.427,34
1.173.879,70 51.414,75 1.225.294,45
1.341.582,60 52.066,75 1.393.649,35
BUCHWERTE
31.12.2023
31.12.2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 75,00 727,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 481,00 1.121,00
Technische Anlagen und Maschinen 22,00 22,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 132.741,00 91.510,00
133.244,00 92.653,00
133.319,00 93.380,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

SPIE Automation GmbH, Niedernberg

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die SPIE Automation GmbH ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Automatisierungstechnik. Sie bietet umfassende Lösungen für Einzel-, Serien- und Sondermaschinen sowie komplexe Anlagenbauprojekte. Der Unternehmenssitz befindet sich in Niedernberg. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 beschäftigte die Gesellschaft rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Bereichen Engineering, technische IT, technische Dokumentation sowie Übersetzung und F+E tätig sind.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäftsumfeld und Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 war durch verschiedene wirtschaftliche Herausforderungen geprägt. Die anhaltenden Lieferkettenprobleme und die geopolitischen Spannungen hatten erhebliche Auswirkungen auf die globale Wirtschaft. Die Automatisierungsbranche erlebte eine steigende Nachfrage nach effizienten und nachhaltigen Lösungen.

2.2 Branchenentwicklung

Der Markt für Automatisierungslösungen ist stark umkämpft, mit zahlreichen etablierten Akteuren und neuen Marktteilnehmern. Partnerschaften und strategische Allianzen spielen eine wichtige Rolle, um Wettbewerbsvorteile zu sichern und Zugang zu neuen Technologien und Märkten zu erhalten.

Das Jahr 2023 war durch eine moderate wirtschaftliche Erholung in Europa und global geprägt. Die pandemiebedingten Einschränkungen wurden weitgehend überwunden, was zu einer Stabilisierung der Wirtschaftsaktivitäten führte. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und anhaltender Lieferkettenprobleme, insbesondere durch die Spannungen zwischen wichtigen Handelsnationen, blieb die Nachfrage in der Automatisierungsbranche robust.

Die Automatisierungsbranche verzeichnete 2023 ein starkes Wachstum, getrieben durch die steigende Nachfrage nach Digitalisierung und Industrie 4.0-Lösungen. Unternehmen investieren vermehrt in Automatisierungstechnik, um ihre Effizienz zu steigern und wettbewerbsfähig zu bleiben. Besonders die Integration von Industrial Internet of Things (IIoT), künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen (ML) hat die Branche revolutioniert. Diese Technologien ermöglichen präzisere, vernetztere und effizientere Produktionsprozesse, was die Nachfrage nach den Dienstleistungen der SPIE Automation GmbH erhöht hat.

2.3 Technologische Trends

Technologische Innovationen spielen eine entscheidende Rolle für das Wachstum der Automatisierungsbranche. Die Nutzung von Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) für Schulungen und Wartungen, die Implementierung von Edge-Computing-Lösungen für Echtzeitanalysen und die zunehmende Anwendung von KI für prädiktive Wartung sind bedeutende Trends. IT-Security ist bei allen technologischen Trends eine essenzielle Grundvoraussetzung. Diese Entwicklungen bieten der SPIE Automation GmbH erhebliche Chancen zur Erweiterung ihres Dienstleistungsportfolios und zur Steigerung der Effizienz ihrer Lösungen.

2.4 Regulatorische Rahmenbedigungen

Die regulatorischen Anforderungen im Bereich der Automatisierung und Industrie 4.0 unterliegen ständigen Anpassungen. Sicherheitsstandards, Datenschutzbestimmungen und Umweltauflagen beeinflussen die Geschäftstätigkeit der Branche maßgeblich. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist unerlässlich und erfordert kontinuierliche Anpassungen und Investitionen.

Positive Entwicklungen wie Förderprogramme der EU zur Unterstützung der Digitalisierung und Nachhaltigkeit bieten jedoch auch Chancen für zusätzliche finanzielle Mittel und Innovationsprojekte.

2.5 Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel bleibt eine der größten Herausforderungen der Wirtschaft. Aufgrund des allgemeinen Fachkräftemangels ist die Automatisierungsbranche besonders betroffen, insbesondere im Bereich Maschinenbau und Automatisierungstechnik. Die starke Nachfrage nach hochqualifizierten Fachkräften in diesen spezialisierten Bereichen hat zu einem intensiven Wettbewerb um Talente geführt.

3. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

3.1 Geschäftsverlauf

Die SPIE Automation GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 11,5 Millionen Euro, was einem Anstieg von 2 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf die erfolgreiche Umsetzung von Großprojekten und die Erweiterung des Kundenportfolios zurückzuführen. Besonders hervorzuheben ist die Einführung neuer digitaler Automatisierungslösungen, die bei den Kunden auf große Resonanz stießen. Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel auf 1,2 Millionen Euro, was zum größten Teil auf die Insolvenz eines großen Kunden und die daraus resultierende Forderungsabschreibung zurückzuführen ist.

3.2 Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Der Jahresüberschuss fiel auf 0,84 Millionen Euro, gegenüber 1,15 Millionen Euro im Vorjahr, was jedoch, wie bereits erwähnt, durch die Insolvenz eines Kunden verursacht wurde.

3.3 Finanzlage

Die Finanzlage der SPIE Automation GmbH ist weiterhin sehr stabil. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 beträgt die Eigenkapitalquote 42 %, was die finanzielle Stabilität der Gesellschaft unterstreicht. Die liquiden Mittel belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro und gewährleisten eine ausreichende Liquidität für geplante Investitionen und operative Aktivitäten. Kredite werden keine benötigt.

3.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt 9,2 Millionen Euro. Das Anlagevermögen macht knapp 2 % der Bilanzsumme aus, während das Umlaufvermögen 98 % beträgt.

4. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten. Die Geschäfte verlaufen planmäßig und es sind keine unvorhergesehenen Entwicklungen aufgetreten.

5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

5.1 Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die SPIE Automation GmbH eine Fortsetzung des Wachstums. Basierend auf Marktanalysen und internen Planungen wird ein Umsatzanstieg von 10 % prognostiziert. Die Ertragslage soll sich durch weitere Effizienzsteigerungen und Kostensenkungsmaßnahmen verbessern.

5.2 Chancenbericht

Die SPIE Automation GmbH sieht erhebliche Wachstumschancen durch die Erweiterung des Produktportfolios und die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung und Industrie 4.0. Innovationsprojekte, insbesondere im Bereich der nachhaltigen und energieeffizienten Automatisierungslösungen, bieten weiteres Wachstumspotential. Die zunehmende Nachfrage nach Automatisierungslösungen zur Optimierung von Produktionsprozessen bietet ebenfalls große Chancen.

5.3 Risikobericht

Hauptsächliche Risiken bestehen in der Abhängigkeit von Zulieferern und den volatilen Rohstoffpreisen. Potenzielle wirtschaftliche Unsicherheiten und geopolitische Spannungen könnten die Investitionsbereitschaft der Kunden beeinträchtigen. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken durch Diversifizierung der Lieferantenbasis. Zusätzlich werden kontinuierlich Maßnahmen zur Verbesserung der internen Prozesse und zur Steigerung der Effizienz umgesetzt, um den Einfluss externer Risiken zu minimieren.

6. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem

Die SPIE Automation GmbH verfügt über ein umfassendes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem, das kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt wird. Wesentliche Risiken werden regelmäßig identifiziert und bewertet, um frühzeitig geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

7. Forschung und Entwicklung

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Fachkompetenzen innerhalb der einzelnen Geschäftsbereiche ist ein zentraler Bestandteil unserer F&E-Strategie. Hier werden innovative Projekte in den Bereichen künstliche Intelligenz, Datenanalyse und -visualisierung, intelligente Informationsdarstellung sowie Augmented und Virtual Reality initiiert. Unsere Abteilung für Forschung und Entwicklung fungiert als Innovationsmotor und als Talentförderer, was häufig zu tragfähigen Geschäftsmodellen führt und neue Chancen für die SPIE Automation GmbH sowie deren Kunden eröffnet.

Die Schwerpunkte lagen auf der Entwicklung energieeffizienter und digitaler Automatisierungslösungen sowie der Optimierung bestehender Technologien. Ein bedeutendes Projekt war die Entwicklung neuer Steuerungs- und Überwachungssysteme, die eine erhebliche Effizienzsteigerung in Produktionsprozessen ermöglichen.

8. Abschluss des Lageberichts

Der Lagebericht wurde von der Geschäftsführung erstellt und am 30. Mai 2024 unterzeichnet. Die Gesellschaft blickt optimistisch auf das kommende Geschäftsjahr und ist zuversichtlich, die gesteckten Ziele erreichen zu können.

 

Niedernberg, den 28. Juni 2024

SPIE Automation GmbH

gez. Norbert Reuter, Geschäftsführer

gez. Ulf Kaiser, Geschäftsführer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SPIE Automation GmbH, Niedernberg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SPIE Automation GmbH, Niedernberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SPIE Automation GmbH, Niedernberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkrafttreten interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit und, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 9. August 2024

DORNBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Siegel

gez. Brendt, Wirtschaftsprüfer

gez. Streubel, Wirtschaftspürfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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8 nahegelegene Organisationen

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