Handelsgesellschaft Frantz Kragh GmbH

Lindenweg 1A, 28355 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 3731 HB
Eingetragen
30.8.2005
Branche
Großhandel mit TabakwarenGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und FuttermittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Import- und Exportgeschäfte jeder Art, insbesondere der Import, Export und Vertrieb von Rohtabak einschließlich der Erledigung sämtlicher damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten und Handelsgeschäfte. Unternehmensgegenstand ist ferner die Übernahme der Geschäftsführung als persönlich haftende Gesellschafterin der Frantz Kragh Immobilien GmbH & Co KG mit dem Sitz in Bremen (nachfolgend "Kommanditgesellschaft" genannt) sowie die Vornahme aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte und die Förderung des Unternehmenszwecks der vorgenannten Kommanditgesellschaft.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Hans-Dieter Lampe
seit 30.8.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Handelsgesellschaft Frantz Kragh GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019

Bilanz

Aktiva

31.3.2019
EUR
31.3.2018
EUR
A. Anlagevermögen 324.839,00 372.910,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 530,00
II. Sachanlagen 324.837,00 372.380,00
B. Umlaufvermögen 2.242.066,04 2.511.156,56
I. Vorräte 0,00 1.376.395,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 362.359,23 141.883,63
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.879.706,81 992.877,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.497,60 7.222,83
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.573.402,64 2.891.289,39

Passiva

31.3.2019
EUR
31.3.2018
EUR
A. Eigenkapital 763.593,27 827.355,40
I. gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Kapitalrücklage 700.000,00 940.000,00
III. Bilanzgewinn 3.593,27 -172.644,60
B. Rückstellungen 1.761.129,00 1.700.748,00
C. Verbindlichkeiten 48.680,37 363.185,99
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.573.402,64 2.891.289,39

Anhang


 
1. Allgemeine Angaben

Die Handelsgesellschaft Frantz Kragh GmbH, Bremen, ist beim Amtsgericht Bremen unter HRB 3731 eingetragen.

Von der Handelsgesellschaft Frantz Kragh GmbHsind die Vorschriften für kleine Gesellschaften zu beachten.

Die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 HGB wurden in Anspruch genommen.


2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Sachanlagen werden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden aus Verein­fachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit in den Aufwendungen ausgewiesen werden.

Fertige Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Der Kassenbestand und die auf Euro lautenden Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected Unit-Credit-Methode bewertet. Die Abzinsung erfolgte bis zum 31. Dezember 2014 pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Im Geschäftsjahr 2015 wurde von dem Wahlrecht der § 253 Absatz 2 und Absatz 6 HGB n. F. Gebrauch gemacht, die Abzinsung mit den durchschnittlichem Marktzinssatzder vergangenen zehn Geschäftsjahre vorzunehmen. Den Berechnungen liegen die Generationentafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2005 G) zugrunde.

Die Steuerrückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen werden alle ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Posten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschluss­stichtag umgerechnet. Bei Restlaufzeiten bis zu einem Jahr finden abweichend von den dargestellten Bewertungsmethoden das Anschaffungskosten- und das Realisationsprinzip keine Anwendung, d. h. die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag erfolgt bei diesen Posten unabhängig vom Kurs zum Zeitpunkt der Transaktion.

Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen unter Berücksichtigung von in den nächsten fünf Jahren zu erwartenden nutzbaren steuer­lichen Verlust­vorträgen ein passiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird dieser in einem gesonderten Bilanzposten bilanziert. Eine Abzinsung dieser Beträge erfolgt nicht.


3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind alle wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Der Bewertung der Pensionsverpflichtungen liegt ein Zinssatz von 3,07  % p.a. (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre) zugrunde. Gehaltssteigerungen werden nicht erwartet. Im Vergleich zur bisherigen Bewertungsmethode (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre = 2,23% p.a.) ergibt sich eine um EUR 146.434,00 geringere Rückstellung. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB n. F. einer Ausschüttungssperre.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 7,56 (Vorjahr: TEUR 12,35) und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 12,41 (Vorjahr: TEUR 325,94) enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.


4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 8,50 (Vorjahr: TEUR 52,25) enthalten.

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 54,26  (Vorjahr: TEUR 19,20) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 101,13 (Vorjahr: TEUR 22,52) enthalten.

5. Sonstige Angaben

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen für das Folgejahr beträgt EUR 62.006,00.

Bremen, den 8. Juli 2019

Hans-Dieter Lampe
(Geschäftsführer)
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2019 festgestellt.

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