Carpet Concept Werbeagentur GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Werbeagenturen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lisa Sachau seit 11.3.2020 | Geschäftsführer |
Monika Sachau seit 9.9.2015 | Prokura |
Andrea Sachau seit 9.9.2015 | Prokura |
Michael Sachau seit 9.9.2015 | Prokura |
Frank Sachau seit 3.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Teppich-Kibek GmbHElmshornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Teppich-Kibek GmbH ist Markenanbieter für Teppiche, Bodenbeläge, Haus- und Heimtextilien, Leuchten und Wohnaccessoires. Der Vertrieb erfolgt über ein breit gefächertes Filialnetz, dem Online- und Versandhandel sowie dem Objektgeschäft. In der Kibek-Gruppe werden bundesweit 16 Filialen an folgenden Standorten betrieben:
Die Standorte Weinheim, Taufkirchen, Spandau und Waltersdorf werden in eigenen Rechtsformen betrieben. Seit dem Jahr 2022 werden Lagerleistungen durch die dft Logistik GmbH erbracht. In Deutschland ist Kibek das führende Unternehmen im Bereich Teppiche. Bei der operativen finanziellen Leistungsmessung stellen die Kennzahlen Umsatz und Jahresüberschuss bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren für uns dar. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen weiterhin erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Sollte sich der Rückgang der Inflation im Euro-Raum am aktuellen Rand verlangsamen, könnte dies die Europäische Zentralbank (EZB) veranlassen, die ersten Leitzinssenkungen zu verschieben. International stellen diese geopolitischen Unsicherheiten ein erhebliches Risiko für die allgemeine Konjunktur dar. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht 1. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zum Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin in einer Schwächephase. Das Bruttoinlandsprodukt fiel im 4. Quartal 2023 preis -, saison- und kalenderbereinigt um 0,5 %. Dabei wird davon ausgegangen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf etwas an Fahrt gewinnen wird, die Inflation zurückgeht und die Nominallöhne steigen. Im Ergebnis soll ein anhaltendes Wachstum der Realeinkommen im Verlauf des Jahres 2024 zu einer moderaten Belebung der privaten Konsumausgaben führen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank der reale Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln im Jahr 2023 um 3,1 % gegenüber 2022, womit die reale Umsatzentwicklung erstmals seit 2013 rückläufig war. Der nominale Umsatz blieb 2023 nahezu auf dem Vorjahresniveau (+0,1 %), nachdem er im Vorjahr einen besonders hohen Zuwachs (+8,8 %) verzeichnet hatte. Im Weihnachtsgeschäft des Dezembers 2023 setzten die Einzelhandelsunternehmen nach vorläufigen Ergebnissen real 1,7 % weniger um als im Dezember 2022. Im Vergleich zum November 2023 ging der Umsatz kalender- und saisonbereinigt real 1,6 % und nominal 1,2 % zurück. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln waren die Umsätze im Dezember sowohl im Vormonatsvergleich (real -1,6 % und nominal -1,3 %) als auch im Vorjahresvergleich (real -2,5 % und nominal -1,2 %) rückläufig 2. Das Beschäftigungswachstum ist nach den Zuwächsen der vergangenen Jahre nahezu zum Erliegen gekommen. Im Winter 2023/24 haben die andauernden Streiks und der weiterhin erhöhte Krankenstand, aber auch eine allgemein schwache Nachfrage die Konjunktur belastet. In diesem komplexen Marktumfeld hat sich die Teppich-Kibek GmbH weiterhin gut positionieren können. 2.2. Lage des Unternehmens 2.2.1. Ertragslage Der Umsatz hat sich im Jahr 2023 auf € 111,6 Mio. (Vorjahr: € 116,5 Mio.) verringert und damit entsprechend unserer ursprünglichen Prognose entwickelt. Für das Jahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von € 1,1 Mio. (Vorjahr: € 1,5 Mio.) erzielt und spiegelt unsere Erwartung zur Ergebnisentwicklung unter Beibehaltung einer stabilen Rohertragsquote wider. 2.2.2. Vermögens- und Finanzlage Die in der Bilanz der Teppich-Kibek GmbH zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen liquiden Mittel beliefen sich zum Stichtag auf € 60,9 Mio. Das Eigenkapital ist im Jahr 2023 auf € 42,3 Mio. gestiegen (Vorjahr: € 41,2 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt damit 37,4 %.
1 Wachstumsschwäche überwinden - In
die Zukunft investieren, Sachverständigenrat der
Deutschen Wirtschaft, Jahresgutachten 2023/2024 vom 8.
November 2023
Der Aufbau der langfristigen Finanzierung hat sich im Jahr 2023 nicht geändert. Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. 2.2.3. Investitionen Im Jahr 2023 sind ca. € 0,3 Mio. in das Anlagevermögen investiert worden. Insoweit verweisen wir auf den Anlagenspiegel im Anhang. Hervorzuheben sind hier Investitionen in den Fuhrpark sowie in die Betriebs- und Geschäftsausstattungen. 2.2.4. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Gravierende gesellschaftsrechtliche Veränderungen haben sich im Jahr 2023 nicht ergeben. 3. Leistungsindikatoren 3.1. Vertrieb Teppich-Kibek GmbH ist spezialisiert auf die Sortimente Teppiche, Teppichboden, Hartbodenbeläge, Heim- und Haustextilien, Leuchten und Wohnaccessoires. Die Waren werden in großer Auswahl mit entsprechenden Serviceleistungen angeboten. 3.2. Beschaffung Auch im Jahr 2023 hat Teppich-Kibek GmbH die vertikale Beschaffungsstruktur weiterverfolgt. Der weltweite Einkauf, direkt in den Erzeugerländern, trägt zum Erfolg des Unternehmens bei. Das Warenwirtschaftssystem ermöglicht eine kontinuierliche Bestandsoptimierung. 3.3. Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2023 ist die bewährte Gestaltung der Organisation beibehalten worden. Hinsichtlich der Mitarbeiterzahlen wird auf den Anhang verwiesen. Neben dem Kundenpotential stellen die Mitarbeiter die wichtigste Ressource bei der Teppich- Kibek GmbH dar. Durch regelmäßige Schulungen wurden die Mitarbeiter bei der Erreichung ihrer anspruchsvollen Verkaufsziele durch ein Coaching unterstützt. 3.4. Umweltschutz Im Rahmen des Umweltschutzes existieren keine Verpflichtungen zur Beseitigung von Altlasten. Die Verwertung bzw. Beseitigung von Abfällen erfolgt nach den gesetzlichen Vorgaben durch qualifizierte Entsorgungsunternehmen. Das Thema Nachhaltigkeit ist eng verknüpft mit den Unternehmenswerten und wird konsequent umgesetzt. Für Kibek bedeutet Nachhaltigkeit, ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Ziele im Unternehmen in Einklang zu bringen. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das abgelaufene Geschäftsjahr war wiederholt durch besondere Herausforderungen für alle Unternehmen - und somit auch für uns - gekennzeichnet. Für das Geschäftsjahr 2024 sind wir vorsichtig optimistisch. Dabei setzen wir allerdings voraus, dass sich die private Nachfrage im Prognosehorizont erholen wird und sich die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nachhaltig erholen. 5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 5.1. Prognose der weiteren Entwicklung Mit der Eskalation im Nahen Osten hat sich neben dem Russland-Ukraine-Krieg ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor für die Weltwirtschaft manifestiert. Ein anspruchsvoller Logistikmarkt, die Entwicklung beim Abschluss von Tarifverträgen, die Inflation sowie die Finanz- und Fiskalpolitik haben unmittelbar Einfluss auf die Binnennachfrage. Für 2024 geht die Geschäftsleitung unter Berücksichtigung der vorgenannten Ausführungen von Umsätzen moderat oberhalb des Niveaus des Vorjahres aus (Bandbreite von € 112 Mio. bis € 120 Mio.). Korrespondierend dazu wird bei gestiegenen Kostenpositionen und einem stabilen Rohertrag ein Ergebnis moderat unterhalb des Vorjahres erwartet. 5.2. Chancen- und Risikobericht In der Teppich-Kibek GmbH versteht man unter dem Begriff Chancen und Risiken alle internen und externen Ereignisse und Entwicklungen, die das Erreichen der Unternehmensziele fördern oder gefährden. Hierzu zählen im wesentlichen Umfang monetäre Risiken. Die Risiken, die auf sich verändernde rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Bereich des Vertriebs von Teppichen und sonstigen Wohnraumtextilien zurückzuführen sind, werden systematisch analysiert. Die klassischen Hauptrisiken im Handelsbereich stellen Finanzierungsrisiken, Risiken bei der Beschaffung der Einzelhandelsware sowie die weitere Absatzentwicklung der Produkte und Sortimente dar, die vor allen Dingen durch den Wandel des modischen Geschmacks eine stetige Veränderung erfahren. Das Risikomanagement bei der Teppich-Kibek GmbH fokussiert sich auf die Beschaffungs- und Absatzrisiken. Das Unternehmen begegnet den Risiken auf der Beschaffungsseite weiterhin mit einem gezielten Waren- und Lieferantenrisikomanagement. Dazu zählt auch die permanente Beobachtung der Entwicklung im Logistikbereich. Absatzrisiken können durch ein verändertes Wettbewerbsumfeld entstehen. Dem Risiko begegnet die Gesellschaft u.a. mit der Umsetzung eines Multi-Channel-Konzeptes. Risiken einer veränderten Binnennachfrage begegnet man mit einem stringenten Markenkonzept. Im klassischen stationären Handel bestehen kaum finanzielle Ausfallrisiken. Liquidität und Eigenkapitalquote sind überdurchschnittlich gegenüber vergleichbaren Unternehmen. Im Versandbereich betreffen finanzielle Ausfallrisiken in erster Linie mögliche Forderungsausfälle. Durch eine effiziente Kreditprüfung, die zeitnahe Überwachung von Außenständen und vertraglich geregelten Zahlungsbedingungen wird das Risiko gering gehalten. Darüber hinaus ermöglicht das Warenwirtschaftssystem eine permanente Bestandsüberwachung. Monatlich erstellte betriebswirtschaftliche Auswertungen gewähren die detaillierte Darstellung einer jeden Kostenstelle und die ausführliche Sicht auf die aktuelle Gesamtlage des Unternehmens. Abweichungen werden zeitnah analysiert, so dass unter Umständen schnell auf Marktpreis- und Absatzrisiken reagiert werden kann. Insgesamt betrachtet existieren für das Unternehmen keine Risiken, die nicht bewältigt werden könnten bzw. deren Ausprägung als unternehmensgefährdend eingestuft werden müssten. Die Liquidität wird laufend gesteuert. Im EDV-Bereich sind umfangreiche Backup- und Sicherungssysteme installiert, um gegen Datenverlust oder den Ausfall vom IT-System abgesichert zu sein.
Elmshorn, den 29. März 2024 Teppich-Kibek GmbH Elmshorn Frank Sachau, Geschäftsführer Lisa Sachau, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
(Amtsgericht Pinneberg, HRB 53 EL)Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des Handelsgesetzbuches. Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen erfolgten planmäßig unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Im laufenden Geschäftsjahr wurde von dem Wahlrecht, die Sofortabschreibung von Anschaffungen geringwertiger Wirtschaftsgüter bis € 800,00 vorzunehmen, Gebrauch gemacht. 2. Vorräte Beim Vorratsvermögen wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die bezogenen Waren zu Anschaffungskosten, erforderlichenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet. Absatz- und sonstigen Risiken wird - soweit erforderlich - durch Einzelabschläge, im Übrigen durch angemessene Pauschalabschläge, Rechnung getragen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit den Nennwerten angesetzt. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Kundenforderungen enthalten, deren Gewinnrealisation erst im Folgejahr eintritt. Für diesen Sachverhalt wird eine vorzeitige Gewinnrealisierung durch den Ansatz einer Rückstellung in Höhe des bis zum Bilanzstichtag entstandenen Warenrohertrags korrigiert. Die Risiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung, der die Erfahrungen aus der Vergangenheit zugrunde liegen, Rechnung getragen. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden in Höhe von T€ 63 (Vorjahr: T€ 145) berücksichtigt. 4. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. 5. Rechnungsabgrenzungsposten Bei dem Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 6. Rückstellungen Für die Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Für die Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck gewählt. Bei der Berechnung der Teil- und Barwerte wurde die Teilwertmethode angewandt. Die Diskontierung erfolgte im Geschäftsjahr 2023 in Übereinstimmung mit § 253 HGB in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11. März 2016 mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten zehn Jahre. Dieser beträgt gemäß RückAbzinsV pauschal für Laufzeiten größer 10 Jahre 1,82 %. Bei einer Diskontierung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre hätte sich ein um € 17.726,00 höherer Zuführungsbetrag ergeben (§ 253 Abs. 6 HGB). Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 1 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt zum Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs. Langfristige Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestehen nicht. 8. Passive Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf den temporären Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Das Wahlrecht, nur den Saldo aus aktivischen und passivischen Differenzen zu bilanzieren, wird in Anspruch genommen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 30,5 %. III. Angaben zur Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel, Seite 14. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen (T€ 3.839) und sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 6.081) haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für verschiedene Rücknahmeverpflichtungen (T€ 2.336), die mögliche Rückzahlungsverpflichtung aus der Corona Überbrückungshilfe (T€ 1.965) sowie Personalrückstellungen (T€ 748). 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 1.722 (Vorjahr: T€ 899). 5. Latente Steuern Im Rahmen einer Gesamtdifferenzbetrachtung ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Überhang passiver latenter Steuern von T€ 97 (Vorjahr: T€ 95). Die saldiert ausgewiesenen latenten Steuern beruhen auf passiven latenten Steuern aus temporären Differenzen aufgrund steuerlicher Sondervorschriften im Zusammenhang mit der Realisierung von Buchgewinnen. Weiterhin ergeben sich aktive latente Steuern aus temporären Differenzen im Bereich der Pensionsrückstellungen. Die bei der Bewertung steuerlicher Latenzen zugrunde gelegten Steuersätze betragen für Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag 15,83 % sowie für Gewerbesteuer 14,67 %. IV. Informationen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren überwiegend aus dem Verkauf von Handelswaren in Deutschland. In den Umsatzerlösen sind Umsätze enthalten, bei denen eine vorzeitige Gewinnrealisierung durch Bildung entsprechender Rückstellungen ausgeschlossen wurde. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 500 (Vorjahr: T€ 1.219), periodenfremde Erträge aus Eingängen auf ausgebuchte Kundenforderungen (T€ 137; Vorjahr: T€ 75) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 164; Vorjahr: T€ 295) enthalten. 3. Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Erträge aus der Auflösung der Pensionsverpflichtung in Höhe von T€ 117 (Vorjahr: Auflösung von T€ 87). 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung mit T€ 673 (Vorjahr: T€ 1.057) sowie Abschreibungen auf Forderungen mit T€ 435 (Vorjahr: T€ 382) enthalten. 5. Zinsaufwendungen und -erträge Im Zinsergebnis sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 38 (Vorjahr: T€ 41) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Die Gesellschaft hat Mietverträge für Grundstücke und Gebäude (ohne Mietereinbauten), auf denen die Filialen betrieben werden, abgeschlossen. Die Verträge haben unterschiedliche Restlaufzeiten (bis zu 12 Jahren), so dass sich die Belastung innerhalb der nächsten 12 Jahre auf T€ 54.873 beläuft. 2. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt werden
beschäftigt. 3. Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB Das im Berichtsjahr im Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 101; davon entfallen T€ 43 auf die Jahresabschlussprüfung sowie T€ 58 auf die Steuerberatung. 4. Angaben zu Organen der Gesellschaft Während des Geschäftsjahres waren Herr Dipl .- Kfm. Frank Sachau, Hamburg, und Frau Lisa Sachau, Kauffrau, Pinneberg, Geschäftsführer der Gesellschaft. Die Angaben zu den Gesamtbezügen des Geschäftsführers unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 5. Ergebnisverwendungen Die Geschäftsführung der Gesellschaft schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.103.263,45 auf neue Rechnung vorzutragen.
Elmshorn, den 29. März 2024 Teppich-Kibek GmbH Elmshorn Frank Sachau, Geschäftsführer Lisa Sachau, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sowie dem Lagebericht der Teppich-Kibek GmbH, Elmshorn, den folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Teppich-Kibek GmbH, Elmshorn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Teppich-Kibek GmbH, Elmshorn, - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Teppich-Kibek GmbH, Elmshorn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 4. Juli 2024 Roser
GmbH
Bischoff, Wirtschaftsprüferin Faust, Wirtschaftsprüfer Die Billigung bzw. Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 19. November 2024. |
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