Barlu-Lebensmittel-Service GmbH

Havelring 11, 16727 Velten, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuruppin HRB 5147
Eingetragen
29.3.2005
Branche
Großhandel mit Fisch und FischerzeugnissenGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit tiefgefrorenen Lebensmitteln aller Art sowie der Im- und Export derselben und die Durchführung von Hilfs- und Nebengeschäften einschließlich des Versandhandels, die dem Unternehmenszweck dienlich sind. Die Gesellschaft führt außerdem Dienstleistungen der Distribution von Lebensmitteln aller Art durch.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Möritz
seit 29.12.2020
Prokura
Marcel Siegert
seit 29.12.2020
Prokura
Stephan Brandt
seit 17.3.2008
Geschäftsführer
Christian Zoch
seit 29.3.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
68.85%
25.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Berlin
1.170.412 €
68.85%
Berlin
425.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Barlu-Lebensmittel-Service GmbH

Velten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsmodell

Die Unternehmenstätigkeit der BARLU GmbH umfasst wie in den Vorjahren einen Groß- und Einzelhandel mit tiefgefrorenen und frischen Lebensmitteln aller Art sowie die Durchführung von Hilfs- und Nebengeschäften, die dem Unternehmensgegenstand dienlich sind. Seit 2002 führen wir außerdem Dienstleistungen der Distribution von Lebensmitteln aller Art durch.

Unsere Kunden kommen aus Gastronomie, Großküche und Hotellerie.

Der Betriebssitz im Berliner Umland erfüllt nach wie vor die Erfordernisse unseres Betriebes. Der Lagerplatz war nahezu ganzjährig vollständig ausgelastet. Bereits in 2006 hatten wir durch organisatorische Maßnahmen die Lagerverwaltung optimiert, und dadurch das vorhandene Volumen besser ausgenutzt. In 2017 wurde zur weiteren Verbesserung der Prozessabläufe die Tiefkühl- und Frischlagerfläche verdoppelt.

2. Branchenbezogene Lage

Aufgrund der Corona-Pandemie war die Entwicklung im Lebensmittelgroßhandel noch in das 1. Quartal 2022 hinein rückläufig. Durch die Schließung der Gastronomie, Hotellerie, Schulverpflegung und den Homeoffice-Auflagen kam es im Branchenbereich Lebensmittelgroßhandel zu Umsatzeinbrüchen von im Jahresmittel bis zu 36 %.

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft nach dem Ende der Pandemie fast wieder die Umsatzzahlen der "Vor-Pandemie-Zeit" erreicht. Diese Entwicklung hat im Vergleich zum Vorjahr wiederum zu einem Beschäftigungsanstieg geführt, der sich auch auf nahezu alle beschäftigungsabhängigen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewirkt hat.

3. Darstellung des Geschäftsverlaufs

3.1 Umsatz-/ Auftrags- sowie Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2023

Unser Unternehmen konnte sich im Jahr 2023 nach auslaufender Pandemie in diesem schwierigen Marktumfeld behaupten. Durch konsequente Akquisition konnte ein Jahresumsatz von 27,5 Mio. EUR (Vorjahr: 26,3 Mio. EUR) erzielt werden, was einem Wert um ca. 0,5 Mio. EUR über Plan bedeutet. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 schließt mit TEUR 361 um TEUR 190 unterhalb der Planung ab, was im Wesentlichen auf die gestiegenen Personalkosten zurückzuführen ist.

Der Umsatzanstieg ist unseres Erachtens auf viele Faktoren zurückzuführen. Zum einen trug die sehr stabile und gute Wetterlage in 2023 dazu bei, außerdem liegt die Vermutung nahe, dass die gestiegene Nachfrage im Gastronomiebereich auch die Nachholbedürfnisse durch die während der Pandemie eingeschränkten Kultur- und Freizeitaktivitäten der Bevölkerung widerspiegelt.

Der im Plan vorausgesetzte Margendruck für 2023 hat sich grundsätzlich bestätigt. Allerdings konnte die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr auch Preisanpassungen durchsetzen.

3.2 Investitionen

Die Investitionen beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 284 und betrafen im Wesentlichen Investitionen in die Software (Warenwirtschaft) und in den Fuhrpark. Neue Leasingverpflichtungen im wesentlichen Umfang sind wir nicht eingegangen.

3.3 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung der Investitionen in das Anlagevermögen erfolgte aus dem operativen Cash Flow. Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Gesellschaft Investitionen von ca. TEUR 61 in die Software der Warenwirtschaft.

3.4 Personal- und Sozialbereich

Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 71 Mitarbeiter (Vorjahr 70), davon zwei Geschäftsführer, 65 gewerbliche Mitarbeiter sowie drei Teilzeitkräfte. Zum Stichtag waren 69 Mitarbeiter (inkl. 2 Geschäftsführern) beschäftigt.

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z. B. Unfallschutz, Berufsunfälle etc. haben sich in 2023 keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

Die Personalkosten haben sich bei nahezu konstanter Mitarbeiteranzahl von TEUR 3.055 um TEUR 500 auf TEUR 3.555 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die seit dem 01.04.2022 wieder gestiegenen Provisionszahlungen und dem Auslaufen der Kurzarbeit ab dem gleichen Zeitraum zurückzuführen.

4. Darstellung der wirtschaftlichen Lage

4.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 720 (+9,3%) auf TEUR 6.989 erhöht.

Auf der Aktivseite ergaben sich investitions- und abschreibungsbedingte Veränderungen beim Anlagevermögen von TEUR -40. Daneben erhöhten sich zum Stichtag umsatzbedingt das Vorratsvermögen um TEUR 64 und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 215. Zum Stichtag stiegen die flüssigen Mittel um TEUR 465 auf TEUR 771.

Auf der Passivseite erhöhte sich das wirtschaftliche Eigenkapital bedingt um den Jahresüberschuss von TEUR 354 auf TEUR 3.383 (VJ: TEUR 3.029). Unter Berücksichtigung der um TEUR 720 angestiegenen Bilanzsumme liegt die Eigenkapitalquote bei 48,4% (VJ: 48,3%).

Das mittel- und langfristige Fremdkapital (Bankverbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten) verminderte sich tilgungsbedingt um TEUR -111 auf TEUR 1.368. Die Darlehen valutierten insgesamt zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 1.600 (VJ. TEUR 1.806). Unter den kurzfristigen Bankverbindlichkeiten von TEUR 237 sind die im Folgejahr fälligen Tilgungsleistungen und der Saldo aus Kontokorrentverbindlichkeiten erfasst.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 477. Dies beruht im Wesentlichen auf im Vergleich zum Vorjahr durch den verstärkten Wareneinkauf gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 753 bei rückläufigen kurzfristigen Bankverbindlichkeiten von TEUR 95.

4.2 Finanzlage

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden auch in 2023 stets durch schnelle Zahlung erfüllt.

Die Gesellschaft hat für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 955 (VJ. TEUR 601) erzielt. Er errechnet sich danach wie folgt:

2023
TEUR
Jahresüberschuss 354
+ Abschreibungen auf das Anlagevermögen 324
+ Veränderung der Rückstellungen -1
- Veränderung der Forderungen -215
- Veränderungen der Lieferverbindlichkeiten 753
+ Veränderung sonstiger Aktiva -80
+ Veränderung sonstiger Passiva -180
= Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 955

4.3 Ertragslage

Die im Geschäftsjahr erzielten Umsatzerlöse liegen mit rund 27,5 Mio. EUR deutlich um 1,1 Mio. EUR über denen des Vorjahres (26,3 Mio. EUR) und ebenfalls über 0,5 Mio. EUR über denen der Planung. Die Entwicklung der Marge aus Umsatzerlösen und Materialaufwand ist zum Vorjahr leicht verbessert.

Zu den um TEUR 500 gestiegenen Personalkosten vergleiche die Ausführungen unter Punkt 3.4.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne die KFZ-Aufwendungen von TEUR 542 (VJ TEUR 588)) erhöhten sich beschäftigungsbedingt um TEUR 98 auf TEUR 1.338 EUR, was im Wesentlichen auf gestiegene Beratungs- und Energiekosten ist zurückzuführen.

Das ordentliche Betriebsergebnis (EBIT) der Gesellschaft schließt vor dem neutralen Ergebnis von TEUR -1 für das Berichtsjahr mit TEUR 571 (VJ: TEUR 577). Unter Berücksichtigung eines negativen Finanzergebnisses von TEUR -41 und Ertragssteuern von TEUR 175 schließt das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis von TEUR 354 ab.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Entwicklung der Gesellschaft für das abgelaufene Geschäftsjahr als zufriedenstellend.

5. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Im abgelaufenen Berichtsjahr generierte die Gesellschaft seit Aufhebung der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sowie der Wiedereröffnung von Restaurants und Hotels wieder Umsätze, die sich derzeit auf diejenigen Umsätze einpendeln, die regelmäßig in der Zeit vor der Corona-Pandemie erzielt wurden. Die Geschäftsführung hat diesen Umsätzen die Kostenstruktur der Gesellschaft unter anderem durch veränderte Arbeitsabläufe angepasst.

Hinsichtlich der verschiedenen Coronahilfen, die die Gesellschaft bereits erhalten hat, weist die Gesellschaft darauf hin, dass aufgrund der sich unregelmäßig ändernden Rechtsauffassungen zu den Voraussetzungen einzelner Hilfen Rückzahlungen in Abhängigkeit der von der Gesellschaft erreichten Ergebnisse nicht gänzlich ausgeschlossen werden können.

Im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine können sich negative Entwicklungen für künftige Kosten für Energie bzw. Kraftstoff und die Kosten des Lebensmitteleinkaufs ergeben. Preissteigerungen bei Lebensmittelkosten konnten durch die Gesellschaft bisher unter Einhaltung der Marge weitergereicht werden. Im Energiebereich hat die Gesellschaft bis Ende Geschäftsjahr 2024 vertragliche Absicherungen erreichen können, mit denen die Energiekosten zunächst auf einem konstanten Niveau gehalten werden. Höhere Kraftstoffkosten und Mautkosten werden erfolgreich durch die Einführung einer Logistikpauschale bei der Belieferung kompensiert. Ab dem Jahr 2025 wurden langfristige Energieversorgungsverträge mit dann wieder geringeren Kosten vereinbart.

Weitere bestandsgefährdende oder existenzbedrohende Risiken der künftigen Entwicklung, auf die nach § 289 Abs. 1 HGB hinzuweisen wäre, bestehen nach Überzeugung der Geschäftsleitung nicht. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt.

Die Gesellschaft hat für das Erkennen von wesentlichen Risiken ein Kontrollsystem als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert.

Für Schadens- und Haftungsrisiken bestehen Versicherungen, die finanzielle Folgen auf Liquidität, Finanzlage und Ertragssituation limitieren.

Die Gefahr aus unwägbaren Umweltrisiken im Unternehmen ist nach wie vor gering, da die Bereiche, in denen mit Gefahrenstoffen gearbeitet wird, nämlich das Kühlhaus, sich auf dem neuesten Stand der Technik befinden und sämtliche Abfälle umweltgerecht entsorgt werden.

Die sich auch im Jahr 2023 allgemein verschärfende Situation auf dem Arbeitsmarkt im Wettbewerb um gutes Fachpersonal vor allem im Bereich der Fahrer und motivierte und engagierte Führungskräfte kann zu Risiken bei der Besetzung offener Stellen, insbesondere im Bereich der qualifizierten Fachkräfte sowie der Entwicklung des Führungspersonals führen.

Dem allgegenwärtigen Margendruck im Bereich des Lebensmittelgroßhandels sieht sich auch die Gesellschaft ausgesetzt.

Die bereits langjährigen und guten Kundenbeziehungen, sowie deren Zufriedenheit im Bereich der fristgerechten Lieferung von qualitativ hochwertigen tiefgefrorenen und frischen Lebensmitteln aller Art, zahlen sich aus und ermöglichen dadurch eine persönliche enge Kundenbetreuung und die Akquirierung von Neukunden. Die provisionsabhängige Personalvergütung im Verkauf führt zu einer starken, aktiven Kundenbetreuung. Der Einsatz von geschultem Fachpersonal führt aufgrund der angebotenen Beratungsleistung zu einem für den Kunden attraktiven Mehrwert.

Die Gesellschaft sieht unter Berücksichtigung der aktuellen Markt- und Wettbewerbssituation gute Chancen, die derzeitige Marktposition zu behaupten.

Die beschriebenen Chancen und Risiken können positive und negative Auswirkungen auf den Umsatz der Gesellschaft und das Ergebnis nach Steuern haben. Eine genaue Quantifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit kann aufgrund der bestehenden Unsicherheit nicht vorgenommen werden.

6. Voraussichtliche Entwicklung

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein um TEUR 150 geringeres Jahresergebnis von ca. TEUR 200. Bei den Umsatzerlösen erwartet die Gesellschaft aufgrund der genannten Entwicklung eine Zielgröße von ca. 28,5 Mio. EUR.

Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Gesellschaft Investitionen von ca. TEUR 60 in die Software der Warenwirtschaft.

Mit den in den vergangenen Jahren durchgeführten Maßnahmen der Akquisition und des Kostenmanagements hat die Gesellschaft die Voraussetzungen geschaffen, mit denen eventuell auftretende Margenschwankungen kompensiert werden können. Der Bestand und die Entwicklung der Gesellschaft erscheinen daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt sicher.

 

Velten, 10. Juli 2024

gez. Christian Zoch

gez. Stephan Brandt

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.891.469,42 2.931.376,92
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 135.818,50 79.306,00
II. Sachanlagen 2.750.450,92 2.846.870,92
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.179.252,92 2.242.844,92
2. technische Anlagen und Maschinen 211.614,00 243.070,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 359.584,00 360.956,00
III. Finanzanlagen 5.200,00 5.200,00
B. Umlaufvermögen 4.080.473,19 3.327.010,34
I. Vorräte 1.769.278,93 1.704.483,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.540.126,28 1.316.063,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 771.067,98 306.462,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.744,72 11.095,71
Aktiva 6.989.687,33 6.269.482,97

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.383.548,23 3.029.277,76
I. Gezeichnetes Kapital 1.700.000,00 988.000,00
II. Gewinnrücklagen 0,00 712.000,00
III. Bilanzgewinn 1.683.548,23 1.329.277,76
davon Gewinnvortrag 1.329.277,76 1.372.149,64
B. Rückstellungen 203.142,03 204.186,89
C. Verbindlichkeiten 3.402.997,07 3.036.018,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.600.245,87 1.806.057,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 236.934,96 332.111,83
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.363.310,91 1.473.945,17
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.613,82 34.470,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.613,82 29.856,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.613,82
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.798.137,38 1.195.491,19
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.798.137,38 1.195.491,19
Passiva 6.989.687,33 6.269.482,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.810.814,57 5.980.120,11
2. Personalaufwand 3.555.399,44 3.054.691,39
a) Löhne und Gehälter 3.045.973,85 2.597.092,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 509.425,59 457.599,23
davon für Altersversorgung 24.079,80 24.079,80
3. Abschreibungen 324.088,16 309.292,40
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 324.088,16 309.292,40
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.353.522,26 1.655.821,55
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 156,00 104,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.346,74 1.503,01
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.782,09 51.077,05
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 175.321,24 253.716,61
9. Ergebnis nach Steuern 361.204,12 657.128,12
10. sonstige Steuern 6.933,65
11. Jahresüberschuss 354.270,47 657.128,12
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.329.277,76 1.372.149,64
13. Einstellungen in Gewinnrücklagen 700.000,00
a) in andere Gewinnrücklagen 700.000,00
14. Bilanzgewinn 1.683.548,23 1.329.277,76

Anhang

ALLGEMEINE ANGABEN

Die Barlu Lebensmittel Service GmbH hat ihren Sitz in Velten-Businesspark und ist beim Amtsgericht Neuruppin, im Handelsregister Abteilung B unter der Registernummer 5147 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

BESONDERHEITEN DER FORM DES JAHRESABSCHLUSSES

Geschäftszweigtypische Ergänzungen der Gliederung

Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses enthält gegenüber der Gliederung nach HGB folgende Besonderheiten:

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde für die in § 275 Abs. 2 Nr. 5a HGB vorgeschriebene Bezeichnung von den Regelungen des § 265 Abs. 6 HGB Gebrauch gemacht und der Posten wie folgt angepasst: Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren = Aufwendungen für bezogene Lebensmittel.

ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Bilanzierung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten.

Soweit in den vergangenen Jahren die entsprechenden Voraussetzungen vorlagen, wurden Sonderabschreibungen gem. § 4 Fördergebietsgesetz vorgenommen und der die planmäßigen Abschreibungen übersteigende Betrag in den Sonderposten mit Rücklageanteil eingestellt.

Die Wertberichtigungen für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen wurden zur erfolgsneutralen Behandlung der gewährten öffentlichen Finanzierungszuwendungen für die durchgeführten Investitionen gebildet. Die Auflösung der Wertberichtigungen erfolgt anhand der durchschnittlichen Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 150,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 liegen wurden auf insgesamt fünf Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung der Warenbestände erfolgt zu Anschaffungskosten nach dem Durchschnittsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Wertabschläge aufgrund nur eingeschränkter Haltbarkeit der Waren wurden - wegen Geringfügigkeit - nicht vorgenommen.

Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zum Nennwert angesetzt.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen.

Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN

DER BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist ebenfalls dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die Finanzanlagen von TEUR 5 betreffen Genossenschaftsanteile bei der Berliner Volksbank e.V.

Forderungen

Die Forderungen haben insgesamt eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Die Veränderung der Gewinnrücklagen resultiert aus der Kapitalerhöhung in gleichlautender Höhe.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen zum Bilanzstichtag aus Rückforderungen von Überbrückungshilfen sowie für den voraussichtlichen Aufwand für Personalkosten, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Abschluss- und Prüfungskosten und Archivierungskosten.

Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

davon mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
EUR
< 1 Jahr
EUR
1 - 5 Jahre
EUR
> 5 Jahre
EUR
gegenüber Kreditinstituten 1.600.245,87 236.934,96 611.076,69 752.234,22
aus Lieferungen und Leistungen 1.613.916,76 1.613.916,76 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 4.613,82 4.613,82 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 184.220,62 184.220,62 0,00 0,00
Summe 3.402.997,07 2.039.686,16 611.076,69 752.234,22
Summe Vorjahr 3.036.018,32 1.557.459,33 547.099,92 931.459,07

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 4.613,82 handelt sich um sonstige Verbindlichkeiten.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 2.301. Die Besicherung gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Grundschulden von TEUR 2.301 (Vorjahr: TEUR 2.301)sowie Sicherungsübereignungen von TEUR 665 (Vorjahr: TEUR 665).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von EUR 180.312,39 (Vorjahr: EUR 332.648,01) enthalten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB aus Pacht-, Miet- und Leasingverträgen von insgesamt TEUR 315. Die jährlichen Belastungen belaufen sich auf ca. TEUR 105. Die zugrundeliegenden Verträge haben eine Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren.

Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind EUR 24.079,80 (Vorjahr: EUR 24.079,80) für Altersversorgung enthalten.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 11 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 19.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:

EUR
Stand am 01.01. 1.329.277,76
Jahresüberschuss 354.270,47
Stand am 31.12. 1.683.548,23

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Auf neue Rechnung werden EUR 1.683.548,23 vorgetragen.

SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren folgende Personen als Geschäftsführer bestellt:

- Herr Christian Zoch, Kaufmann

- Herr Stephan Brandt, Dipl.-Ingenieur, Kaufmann

Die Geschäftsführer Herr Christian Zoch und Herr Stephan Brandt sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen (ohne Geschäftsführung und Auszubildenden) waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 65
Aushilfen 3

Honorar des Abschlussprüfers

Als Abschlussprüfer des Jahresabschlusses 2023 wurde die ECOVIS Audit AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bestellt. Das berechnete Gesamthonorar für 2023 beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 17.

Entwicklungen / Ereignisse nach Bilanzstichtag

Die Folgen der seit Ende Februar 2022 fortschreitenden Ukraine-Krise vor allem im Bereich der Preisentwicklung auf dem Energiesektor sind auch in 2024 noch nicht abschätzbar.

Das Ereignis kann sich jedoch spürbar auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken.

Darüber hinaus sind wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

 

Velten-Businesspark, 10. Juli 2024

gez. Christian Zoch

gez. Stephan Brandt

sonstige Berichtsbestandteile

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software-Lizenzen 46.278,89 0,00 0,00 0,00 46.278,89
2. Geleistete Anzahlungen 79.287,00 56.512,50 0,00 0,00 135.799,50
125.565,89 56.512,50 0,00 0,00 182.078,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a. Grundstücke 585.164,92 0,00 0,00 0,00 585.164,92
b. Bauten auf fremden Grundstücken 4.322.689,33 0,00 0,00 0,00 4.322.689,33
c. Außenanlagen 318.021,06 0,00 0,00 0,00 318.021,06
5.225.875,31 0,00 0,00 0,00 5.225.875,31
2. Technische Anlagen und Maschinen 744.755,99 0,00 0,00 0,00 744.755,99
744.755,99 0,00 0,00 0,00 744.755,99
3. Andere Anlagen,Betriebs- und Geschäftsausstattung
a. Kraftfahrzeuge 182.057,97 27.731,09 0,00 21.840,34 187.948,72
b. Betriebsfahrzeuge 1.583.733,06 70.700,00 68.200,00 0,00 1.722.633,06
c. Betriebs- und Geschäftsausstattung 513.414,52 52.773,94 800,00 865,69 566.122,77
d. Geringwertige Anlagegüter 0,00 7.465,13 0,00 7.465,13 0,00
2.279.205,55 158.670,16 69.000,00 30.171,16 2.476.704,55
4. geleistete Anzahlungen 0,00 69.000,00 -69.000,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 8.249.836,85 227.670,16 0,00 30.171,16 8.447.335,85
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 5.200,00 0,00 0,00 0,00 5.200,00
5.200,00 0,00 0,00 0,00 5.200,00
Summe Anlagevermögen 8.380.602,74 284.182,66 0,00 30.171,16 8.634.614,24
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software-Lizenzen 46.259,89 0,00 0,00 46.259,89
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
46.259,89 0,00 0,00 46.259,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a. Grundstücke 0,00 0,00 0,00 0,00
b. Bauten auf fremden Grundstücken 2.691.773,33 58.055,00 0,00 2.749.828,33
c. Außenanlagen 291.257,06 5.537,00 0,00 296.794,06
2.983.030,39 63.592,00 0,00 3.046.622,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 501.685,99 31.456,00 0,00 533.141,99
501.685,99 31.456,00 0,00 533.141,99
3. Andere Anlagen,Betriebs- und Geschäftsausstattung
a. Kraftfahrzeuge 135.724,97 23.302,09 21.839,34 137.187,72
b. Betriebsfahrzeuge 1.336.382,06 173.199,00 0,00 1.509.581,06
c. Betriebs- und Geschäftsausstattung 446.142,52 25.073,94 864,69 470.351,77
d. Geringwertige Anlagegüter 0,00 7.465,13 7.465,13 0,00
1.918.249,55 229.040,16 30.169,16 2.117.120,55
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.402.965,93 324.088,16 30.169,16 5.696.884,93
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.449.225,82 324.088,16 30.169,16 5.743.144,82
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software-Lizenzen 19,00 19,00
2. Geleistete Anzahlungen 135.799,50 79.287,00
135.818,50 79.306,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a. Grundstücke 585.164,92 585.164,92
b. Bauten auf fremden Grundstücken 1.572.861,00 1.630.916,00
c. Außenanlagen 21.227,00 26.764,00
2.179.252,92 2.242.844,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 211.614,00 243.070,00
211.614,00 243.070,00
3. Andere Anlagen,Betriebs- und Geschäftsausstattung
a. Kraftfahrzeuge 50.761,00 46.333,00
b. Betriebsfahrzeuge 213.052,00 247.351,00
c. Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.771,00 67.272,00
d. Geringwertige Anlagegüter 0,00 0,00
359.584,00 360.956,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.750.450,92 2.846.870,92
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 5.200,00 5.200,00
5.200,00 5.200,00
Summe Anlagevermögen 2.891.469,42 2.931.376,92

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Barlu Lebensmittel-Service GmbH, Velten-Businesspark

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Barlu Lebensmittel-Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Barlu Lebensmittel-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 10. Juli 2024

ECOVIS Audit AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. Ralph Riese, Wirtschaftsprüfer

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