Key Consult Vermögenstreuhand GmbH
Selbe AdresseKreditinstitute mit Sonderaufgaben
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Heinrich Gosch seit 13.7.2017 | Geschäftsführer |
Erwin Schneider seit 21.1.2015 | Geschäftsführer |
Anja Keßner seit 21.5.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.02% | |
| 18.78% | |
| 11.84% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 6 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ABACUS Asset Management GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht 2015Allgemeine Entwicklung Die Herausforderungen des Geschäftsjahres im Hinblick auf unsere Kernaufgabe, das Management von Kundenvermögen, waren in diesem Jahr extrem anspruchsvoll. Krisenszenarien im Wochentakt, Notenbanken die sich gegenseitig übertreffen wollten, Zinsentwicklungen die wir vorher noch niemals erlebt haben (z.B. Negativzinsen), mangelnde Inflation, usw. sorgten über das ganze Jahr gesehen für starke Schwankungen in allen Anlageklassen. Nach einem Rekordhoch im Dax bei rund 12.300 Punkten im April, verfielen die Bewertungen bis zum Jahresende auf deutlich unter 10.000 Punkte und hinterließen, auch auf Sicht der Gesamtjahresbetrachtung, ein deutliches Minus. Ebenfalls konnten die Anleihen kaum merkenswerte Beiträge leisten. Insgesamt gesehen haben wir die Situation gut gemeistert. Rechtliche Information ABACUS Asset Management GmbH besitzt die Erlaubnis zur Erbringung von Finanzdienstleistungen gemäß § 1 KWG Abs. 1a Satz 2 Nr. 1,2,3 und 11 und umfasst:
Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Finanzportfolioverwaltung. Die anderen Zulassungstatbestände spielen zurzeit keine Rolle. Neugeschäft und Bestand Der Umzug in die neuen Räume hat uns in der Wahrnehmung von außen auf eine neue Ebene getragen. Man sieht jetzt alleine durch die Räume deutlich besser die Größe und Bedeutung des Unternehmens. Kunden und Mitarbeiter fühlen sich hier sehr wohl. Zur Mitte des Jahres wurde unser Team durch einen weiteren Portfoliomanager verstärkt. Somit werden die Assets von 9 Portfoliomanagern und 4 Mitarbeitern im Bereich BackOffice und Assistenz betreut. Die Kundenzahl stieg per Stichtag Jahresende auf 373 (311), das verwaltete Volumen auf rd. 144 Mio. € (115 Mio. €). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft belief sich per 31.12.2015 auf € 200.000,--. Das Eigenkapital gemäß Jahresbilanz zum 31.12.2015 betrug € 277.303,99 (Vj € 217.545,57). Es setzt sich zusammen aus € 200.000,-- (Vj € 140.000,--) voll eingezahltem Kapital, € 49.545,57 Gewinnrücklage (Vj € 9.410,72) und dem Bilanzgewinn von € 27.758,42 (Vj € 28.134,85). Bilanz und Vermögenslage Die Bilanzsumme ermäßigte sich im Berichtsjahr von T€ 395 auf T€ 387 zum 31.12.2015. Hier ist eine Kontinuität zu erkennen. Die Aktivseite besteht überwiegend aus Honorarforderungen an Kunden und Provisionsforderungen an Banken, sowie Forderungen an Banken aus eigenen Bankguthaben. Die Passivseite wird deutlich beherrscht durch Eigenkapital und kurzfristige Verbindlichkeiten. Ertragslage Der Provisionsertrag in Höhe von T€ 1.033 (Vj T€ 951) wird durch die Positionen Honorare für Vermögensverwaltung: T€ 823 (Vj T€ 732) und Erträge aus Vereinbarungen mit den depotführenden Banken: T€ 210 (Vj T€ 219) erzielt. Analog zum Provisionsertrag erhöhten sich auch die Kosten auf T€ 1.000 (Vj T€ 872). Kosten für den neuen Mitarbeiter sowie die Einrichtung seines Arbeitsplatzes waren für den Großteil der Steigerung verantwortlich. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit war sehr konstant bei € 42.592,74 (Vj € 42.542,31) festzustellen, ein Bilanzgewinn wurde in Höhe von € 27.758,42 (Vj 28.134,85) erzielt. Vorgesehen ist, nach Beschluss, eine Ausschüttung von € 27.000,-- an die Gesellschafter vorzunehmen und einen Betrag in Höhe von € 758,42 in die Gewinnrücklage einzustellen. Liquiditätslage Die regelmäßigen, vierteljährlichen Einnahmen aus Honoraren und Provisionen sichern einen laufenden Cashflow. Die in den Vorjahren gegebenen Darlehen zur Liquiditätssicherung und zur Bereitstellung der Mietkaution durch drei Gesellschafter wurden zurückgeführt. Die Liquidität war stets und ohne Einschränkungen jederzeit gegeben. Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter wurde zum 30.06.2015 um einen weiteren Portfoliomanager erhöht. Somit waren zum Jahresende 13 Mitarbeiter für unser Unternehmen tätig. 9 Portfoliomanager und 4 Mitarbeiter im BackOffice. Lagebericht zur Risikosituation Allgemeines Das Risikomanagement der Gesellschaft ist organisatorisch dem Geschäftsführer Herrn Claus Bögeholz zugeordnet, die Risikokontrollfunktion gemäß MaRisk wird von der Geschäftsführerin Frau Anja Keßner wahrgenommen. Die Geschäftsführung wird laufend über den Risikomanagementprozess unterrichtet. Die Geschäftsführung unterrichtet sich gegenseitig in den regelmäßig stattfindenden Geschäftsführersitzungen, bei Bedarf auch zwischendurch. Adressenausfallrisiko Durch die regelmäßigen quartalweisen Zahlungen unserer depotführenden Banken, drei namhaften deutschen Kreditinstituten, entsteht ein Kontrahenten Risiko. Wir betrachten dieses Risiko als gering. Einnahmen aus diesen Zahlungen entsprechen ca. 20 % unserer Gesamteinnahmen. Zusätzlich ist das Risiko auf drei Kreditinstitute verteilt. Kreditrisiko Als Kreditrisiko definieren wir unerwartete Zahlungsausfälle von Mandantenhonoraren. Wir stufen dieses Risiko als gering ein. Die Zahlung der Honorare erfolgt durch Lastschrift-Einzugsaufträge zu Lasten der Mandantenkonten. Es sind die gleichen Konten, über die wir die Kapitalanlagen buchen. Wir haben ständig Einblick in die Kontostände. Es gibt keine Klumpen-Risiken. Die zehn größten Mandanten liegen addiert bei ca. 20,1 % des betreuten Gesamtvermögens, der größte Einzelkunde liegt bei 3,48%. Operationelle Risiken Wir definieren als operationelle Risiken alle Risiken, die direkt oder indirekt negative Auswirkungen auf die Lage der Gesellschaft haben könnten. Das kann auftreten aufgrund von Fehlern oder Unzulänglichkeiten in den internen Abläufen, technischen Systemen, handelnden Personen oder externen Effekten. Das schließt Rechtsrisiken mit ein. Entwicklungen in der Rechtsordnung durch den Gesetzgeber oder durch aktuelle Rechtsprechung werden durch unseren Verband VuV (Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e. V.) und direkt durch uns beobachtet und, falls erforderlich, in unseren Verträgen bzw. der internen Organisation umgesetzt. Ständige weitere Regulierungen erfordern hohe Aufmerksamkeit. Immer wieder kurzfristige Änderungen von Gesetzen und Verordnungen erschweren die Arbeit erheblich. Wir betrachten diese Risiken als wesentlich. Die Aufgaben der ABACUS im Bereich IT werden wahrgenommen durch vertraglich geregelten IT-Support der Gesellschaft BASE 2 IT GmbH in Hamburg. Darüber hinaus werden von VWD in Frankfurt Portfoliomanagementsysteme mit Kursversorgung bezogen. Sämtliche Daten von ABACUS werden auf einem Zentralserver in einer spezialisierten Serverfarm in Frankfurt gelagert. Der passwortgesicherte Zugang CITRIX verfügt über einen hohen Sicherheitsstandard, der ständig durch Beratung von BASE2 IT überwacht und verbessert wird. Über VWD beziehen wir unsere Kursdaten und das Kundenverwaltungsprogramm Market Maker. Dieses Programm ist Standard bei deutschen Vermögensverwaltern. Es erfolgt ein regelmäßiger Abgleich der bei Market Maker verbuchten Depots mit den bei unseren depotführenden Banken verbuchten Depots. Die IT ist für uns ein wesentliches Hilfsinstrument bei der Überwachung der internen Kontrollsysteme. Auch zu Market Maker erfolgt der Zugang durch den Standard CITRIX auf dem Zentralserver. Durch ständige Sicherung der Daten in der Serverfarm und durch hohen Sicherheitsstandard beim Zugang zu den Servern stufen wir das Risiko als "mittel" ein. Regelmäßige Updates sorgen zusätzlich für eine Verbesserung der IT-Qualität. Risiken aus dem Geschäftsmodell ABACUS übernimmt vornehmlich für vermögende Privatkunden das Portfoliomanagement. Es besteht das Risiko, dass das bestehende Geschäftsmodell nicht mehr marktfähig ist. Es besteht auch das Risiko, dass die Geschäftsleitung wesentliche Entwicklungen und Trends im Finanzdienstleistungsbereich nicht rechtzeitig erkennt oder falsch einschätzt. Dadurch sind Grundsatzentscheidungen möglich, die eine langfristige Erreichung der Unternehmensziele erschweren oder sogar unmöglich machen. Die zunehmende Komplexität von Finanzprodukten steht einer verstärkten Nachfrage nach Vermögensverwaltung vor allem zum Zweck der Vorsorge bzw. der Vermögenssicherung gegenüber. ABACUS hält daher das Geschäftsmodell für zukunftsfähig. ABACUS wird sich durch fortwährende Marktbeobachtung über Veränderungen informieren. Auf Bedrohungen für das Geschäftsmodell und die Dienstleistungen wird die Gesellschaft angemessen reagieren. Dabei werden anhand von Stresstests die verschiedenen Szenarien analysiert. Mindestens einmal im Jahr wird die Geschäftsleitung eine kritische Bewertung des Geschäftsmodells vornehmen und eventuell notwendig werdende Veränderungen im Geschäftsmodell besprechen und evaluieren. Strategisches Risiko Durch den im Jahr 2015 neu hinzugekommenen Mitarbeiter hat sich die Kundenbasis der Firma weiter verbreitert und die Skalierung der Risiken weiter verringert. Durch Etablierung von Spezialisten Teams für die Kapitalmarktbereiche "Aktien", "Anleihen", "Währungen" und "Investmentfonds" unterbinden wir risikoreiche Einzelentscheidungen. Diese Teams erarbeiten Anlagevorschläge für die drei Musterdepots. Das Investmentkomitee entscheidet über die Vorschläge der einzelnen Teams und setzt die Entscheidungen in den drei Musterdepots um. Diese Musterdepots sind die Grundlage der Kundendepots, dienen einer Orientierung bei der Anlage der Kundenvermögen. Damit wurde das strategische Risiko einer eventuellen Fehleinschätzung der Kapitalmärkte verbunden mit Verlusten in den Kundendepots verringert. Für unsere Gesellschaft betrachten wir dieses Risiko als "hoch". Politische Risiken werden als "hohes Risiko" betrachtet. Die politischen Risiken durch laufende Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen haben zugenommen. Veränderungen an Gesetzen und Verordnungen werden in immer kürzeren Zeitabständen verkündet, für die Umsetzung bleibt immer weniger Zeit.Durch die Mitgliedschaft im VuV (Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e. V.) und durch regelmäßige Beteiligungen an Veranstaltungen unserer depotführenden Banken sowie Informationsveranstaltungen von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wird versucht, politische Pläne zu analysieren und Schlüsse für Entscheidungen im Unternehmen zu ziehen. Liquiditätsrisiko Darunter verstehen wir das Risiko, unseren gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht jederzeit in voller Höhe nachkommen zu können. Unsere Liquiditätsplanung wird ständig überwacht. Der regelmäßige Abgleich von Soll- und IST-Zahlen gibt einen soliden Überblick über die jeweilige Situation. Wir haben auf der Einnahmeseite keine Klumpen-Risiken. Wir betrachten das Liquiditätsrisiko als "wesentliches" Risiko für unsere Gesellschaft. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Jahres 2015 wurden Maßnahmen zur Kapitalstärkung beschlossen. Das Kapital wurde im Januar 2016 von € 200.000,-- um € 45.000,-- auf € 245.000,-- erhöht. Am erhöhten Kapital sind ausschließlich Mitarbeiter beteiligt. Ein weiterer Portfoliomanager ist seit dem 1.Januar 2016 für die ABACUS tätig. Prognosebericht Wir wollen die Empfehlungsquote durch gezielte Ansprache erhöhen und durch diese Maßnahmen Kundenanzahl und Depotvolumen steigern. Weitere, geplante Investitionen in die Ausstattung der Räume sowohl in Hamburg als auch in Bremen sind von der Geschäftsführung bereits verabschiedet und in unsere Planrechnungen eingeflossen. Für 2016 ist eine weitere Personalaufstockung geplant. Durch neue Portfoliomanager sollte es uns gelingen, die Kundenzahl und das verwaltete Vermögen stetig zu erhöhen. Ausblick 2016 Die Märkte werden uns in 2016 weiterhin stark beschäftigen. Das politische und wirtschaftliche Umfeld stellt an uns als Verwalter herausragende Anforderungen. Durch intensive Betreuung unserer Bestandsmandanten und den Möglichkeiten unserer neuen Portfoliomanager haben wir das Potential, unseren Mandantenstamm bedeutend auszubauen.
Bremen, den 23. März 2016 Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA . Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist ein Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne der Vorschrift des § 1 Abs. 1a Kreditwesengesetz (KWG). Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB, des GmbH-Gesetzes und der RechKredV aufgestellt worden. Gemäß §§ 340 ff. HGB hat die Gesellschaft die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften für den Jahresabschluss und den Lagebericht anzuwenden. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des HGB und der RechKredV. Bei der Bewertung der ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden die allgemeinen Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB sowie die für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Vorschriften des § 340e HGB beachtet. Die Forderungen an Kreditinstitute sowie die Forderungen an Kunden, gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Zinsen, sind zum Nennbetrag aktiviert. Im Geschäftsjahr 2015 waren keine Wertberichtigungen für erkennbare oder latente Risiken erforderlich. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden, bis auf den nicht abnutzbaren Kunstgegenstand, planmäßig linear abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer vorgenommen, die den steuerrechtlichen Vorschriften entsprechen. Geringwertige bewegliche Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens, das heißt solche mit einem Anschaffungswert größer als 150,00 Euro und nicht mehr als 1.000,00 Euro, für die bis zum 31.12.2014 ein Sammelposten gebildet wurde, werden jährlich pauschal mit 20 Prozent über 5 Jahre gemäß § 6 Abs. 2a EstG abgeschrieben. Da der Posten insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Ab 2015 werden geringwertige bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von 410,00 Euro im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und anderen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Zur Ermittlung der anderen Rückstellungen wurden jeweils adäquate Schätzverfahren angewendet oder Erfahrungswerte, unter der Berücksichtigung der bisherigen Entwicklung, herangezogen. Die Rückstellungen sind ausreichend bemessen und tragen den erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung. C. Erläuterungen zur Bilanz Aktivseite Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von Euro 51.548,75 sind täglich fällig. In Höhe von Euro 37.100,00 wurde die Mietkaution an den Vermieter für einen Zeitraum zwischen 1 bis 5 Jahren verpfändet. Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden in Höhe von Euro 261.879,61 sind täglich fällig. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von Euro 2.300,00 (Vorjahr: Euro 2.300,00) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Anlagevermögen lt. Anlagenspiegel D. Erläuterungen zur Bilanz Passivseite Sonstige Verbindlichkeiten Es bestanden sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 41.948,53, die sich wie folgt zusammensetzen:
Rückstellungen Steuerrückstellungen Die ausgewiesenen und nachstehend aufgeführten Steuerrückstellungen belaufen sich auf Euro 23.396,00, wovon Euro 10.279,00 (Vorjahr: Euro 13.117,00) für das laufende Geschäftsjahr gebildet wurden.
Andere Rückstellungen Es wurden andere Rückstellungen in Höhe von Euro 44.650,00 gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Einzelnen gebildet für:
Nachrangige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Zum 31.12.2015 bestanden keine Verbindlichkeiten mehr gegenüber Gesellschaftern. Unter den nachrangigen Verbindlichkeiten wurden im Vorjahr vier Gesellschafterdarlehen von insgesamt Euro 87.100,00 ausgewiesen, für die jeweils ein qualifizierter Rangrücktritt vereinbart wurde. Darin enthalten waren zwei in 2013 gewährte Gesellschafterdarlehen, für die später in 2014 ein Rangrücktritt vereinbart wurde, in Höhe von insgesamt Euro 50.000,00. Die Rückzahlung erfolgte im Januar 2015. Weiterhin enthalten waren zwei Gesellschafterdarlehen, die der Gesellschaft in 2014 in Höhe von insgesamt Euro 37.100,00 - als Mietsicherheit - gewährt wurden. Die Rückzahlung der beiden Darlehen erfolgte im Dezember 2015. Die Verzinsung aller Darlehen erfolgte mit 6% p.a. Die in 2015 angefallenen Aufwendungen für die Gesellschafterdarlehen betrugen Euro 2.476,00 (Vorjahr: Euro 4.306,70). Eigenkapital Unter Berücksichtigung des Bilanzgewinns in Höhe von Euro 27.758,42 für das Geschäftsjahr 2015 beträgt das bilanzierte Eigenkapital Euro 277.303,99 (Vorjahr: Euro 217.545,57). Das gezeichnete Kapital beträgt Euro 200.000,00 (Vorjahr: Euro 140.000,00). Auf der Gesellschafterversammlung vom 29. Januar 2015 wurde beschlossen, das Stammkapital von Euro 140.000,00 auf Euro 200.000,00 zu erhöhen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 20. Februar 2015. Auf der Gesellschafterversammlung vom 10. Dezember 2015 wurde beschlossen, das Stammkapital von Euro 200.000,00 auf Euro 245.000,00 zu erhöhen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 27. Januar 2016. Andere Gewinnrücklagen betrugen zum 31.12.2015 Euro 49.545,57 (Vorjahr: Euro 49.410,72). Der Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von Euro 28.134,85 wurde aufgrund des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 09. Juni 2015 in Höhe von Euro 134,85 den anderen Gewinnrücklagen zugeführt und in Höhe von Euro 28.000,00 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Der Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2015 beträgt Euro 27.758,42 (Vorjahr: Euro 28.134,85). E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinsaufwendungen In 2015 wurden Zinsaufwendungen in Höhe von Euro 2.525,20 (Vorjahr: Euro 5.807,10) geleistet. Davon in Höhe von Euro 2.476,00 (Vorjahr: Euro 4.306,70) für Gesellschafterdarlehen und in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 1.500,00) für Geschäftsführerdarlehen. Provisionserträge Die Provisionserträge betragen Euro 1.033.080,54 (Vorjahr: Euro 951.017,92). Die Provisionserträge in Höhe von Euro 823.364,22 (Vorjahr: Euro 731.916,12) resultieren insbesondere aus den Honoraren der Finanzportfolioverwaltung für Kunden und den steuerfreien Provisionserträgen in Höhe von Euro 209.716,32 (Vorjahr: Euro 219.101,80) aus den Provisionsvergütungen der Banken. Allgemeine Verwaltungskosten Die allgemeinen Verwaltungskosten beliefen sich in 2015 auf insgesamt Euro 999.790,35 (Vorjahr: Euro 871.613,16). Es handelt sich im Wesentlichen um direkte Aufwendungen für den laufenden Geschäftsbetrieb. Personalaufwand Löhne und Gehälter Die Kosten für Löhne und Gehälter betragen Euro 627.749,45 (Vorjahr: Euro 575.912,73). Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Die sozialen Abgaben belaufen sich auf Euro 110.283,90 (Vorjahr: Euro 98.023,37).
Andere Verwaltungsaufwendungen Die anderen Verwaltungsaufwendungen des Geschäftsjahres betragen Euro 261.757,00 (Vorjahr: Euro 197.677,06). Sie entfallen insbesondere auf Kosten für die Nutzung der gemieteten Räumlichkeiten Euro 85.777,41 (Vorjahr: Euro 46.303,66), Rechts- und Beratungskosten Euro 53.192,11 (Vorjahr: Euro 51.147,70), Kommunikationskosten Euro 36.700,33 (Vorjahr: Euro 32.934,48) sowie auf Kosten für Beiträge, Gebühren und Versicherungen Euro 20.988,47 (Vorjahr: Euro 17.866,66). Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern in Höhe von Euro 14.834,32 (Vorjahr: Euro 14.407,46) betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. F. Sonstige Angaben sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen: a) mit einer monatlichen Verpflichtung (Miete Hamburg) von Euro 5.206,69 zzgl. 19% USt (bis zum 30.09.2019 fest) b) mit einer monatlichen Verpflichtung (Miete Bremen) von Euro 1.252,68 zzgl. 19% USt (halbjährlich kündbar) c) mit einer monatlichen Verpflichtung (Miete Server) von Euro 418,00 zzgl. 19% USt (drei Monate zum Quartal kündbar) d) mit einer monatlichen Verpflichtung (Entgelt Alarmschutz) von Euro 74,79 zzgl. 19% USt (bis zum 28.04.2018 fest) Abschlussprüferhonorar Folgende Honorare sind für das Geschäftsjahr 2015 vom Abschlussprüfer berechnet worden:
Mitgliedschaften Die Gesesellschaft ist Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. (VuV). Entschädigungseinrichtung Die Gesellschaft ist der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) zugeordnet . Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gesellschafter Die Gesellschaftsanteile in Höhe von Euro 200.000,00 werden zum 31.12.2015 wie folgt gehalten:
Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Von dem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 27.758,42 soll ein Betrag in Höhe von Euro 27.000,00 an die Gesellschafter ausgeschüttet werden. Der verbleibende Betrag in Höhe von Euro 758,42 soll in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Bremen, den 23. März 2016 gez. Claus Bögeholz gez. Anja Keßner gez. Erwin Schneider Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.06.2016 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ABACUS Asset Management GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31.Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Hamburg, den 12. Mai 2016 Roever
Broenner Susat Mazars GmbH & Co. KG
gez. Jessen Wirtschaftsprüfter gez. Hartenberger, Wirtschaftsprüferin |
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