Centaurus 8 GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helge Kienast seit 15.1.2024 | Vorstandsmitglied |
Till Weber seit 15.1.2024 | Vorstandsmitglied |
Ilka von Elling seit 12.12.2005 | Prokura |
Marco Linde seit 12.12.2005 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ANT Applied New Technologies AktiengesellschaftLübeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Anhang zum Geschäftsjahr 2023ANT Applied New Technologies Aktiengesellschaft, LübeckA. Allqemeine Angaben Die ANT Applied New Technologies Aktiengesellschaft mit Sitz in Lübeck ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter der Nummer HRB 4730 HL. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt. Es handelt sich um eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 1 HGB. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unter teilweiser Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen des HGB. Die Gesellschaft erstellt freiwillig einen Bericht des Vorstands zum Geschäftsjahr in Anlehnung an die Vorschriften zum Lagebericht gemäß § 289 HGB. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertunq Die immateriellen Vermögensqegenstände und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden im Berichtsjahr nach der linearen Methode berechnet. Die Nutzungsdauer bei den immateriellen Vermögensgegenständen beträgt zwischen 3 und 10 Jahre. Bei den Sachanlagen wird eine Nutzungsdauer von 3 Jahre bis 14 Jahre zugrunde gelegt. Für geringwertige Anlagegüter bis 1.000,00 Euro wurde im Vorjahr ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Im Berichtsjahr angeschaffte geringwertige Vermögensgegenstände wurden analog § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bilanziert. Auf die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens wird nach § 274 a Nr. 1 HGB verzichtet. Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, soweit nicht nach § 253 Abs. 4 HGB ein niedrigerer Wert zulässig oder geboten ist. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden mit ihren durchschnittlichen Einkaufspreisen bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Individuelle Wertminderungen sind durch Abschläge berücksichtigt. Bestände an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen sowie an Fertigerzeugnissen werden zu Herstellungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensqegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kredit- und Ausfallrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgte in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung (unter Berücksichtigung von Zinseffekten und Kostensteigerungen) erforderlich war. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Bewertung bei Geschäftsvorfällen in Fremdwährung erfolgte zum Umrechnungskurs am Entstehungstag soweit nicht ein gesunkener bzw. gestiegener Wechselkurs eine Abwertung (eines Vermögensgegenstandes) oder Aufwertung (einer Verpflichtung) erforderlich macht. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Es handelt sich um Kosten der Entwicklung von Prototypen und Zubehörteilen für Anwendungen und neue Produktlinien. Die aktivierten Aufwendungen für selbst hergestellte Maschinen, die zur Nutzung bereit stehen, wurden in 2023 unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer von 5 bis 10 Jahren weiter abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Zugänge von 707 TEUR als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 HGB aktiviert. 2. Beteiligungen Es bestehen folgende Beteiligungen:
3. Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital ist eingeteilt in EUR 1.490.000 (Vorjahr 1.490.000) auf den Inhaber lau- tende Aktien mit einem Nennbetrag von 1 Euro je Aktie. 4. Kapitalrücklaqe Auf Grundlage der von der Hauptversammlung vom 25. September 2018 erteilten Ermächtigung-Genehmigtes Kapital 2018/1 wurde das Grundkapital um 100.000,00 Euro durch Ausgabe neuer Aktien erhöht. Im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung wurden 100.000 auf den Inhaber lautende Aktien im Nennbetrag von je 1,00 Euro gegen Bareinlage ausgegeben. Neben der Bareinlage haben die übernehmenden Aktionäre ein Agio in Höhe von 900.000,00 Euro eingezahlt, das in die Kapitalrücklage eingestellt wurde. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen beinhalten übliche Abgrenzungsposten wie Rückstellungen für die Erstellung des Jahresabschlusses, der betrieblichen Steuererklärungen, Personalrückstellungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Garantierückstellungen. 6. Forderungen und Verbindlichkeiten Forderungen Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Ergebnisverwendunq/-entwicklung
2. Ausschüttunqssperre §§ 268 Abs. 8, 295 Nr. 28 HGB In Höhe der für die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktivierten Herstellungskosten (3.069.545,76 Euro) wäre eine Ausschüttung aus frei verfügbaren Rücklagen sowie aus einem Bilanzgewinn nicht möglich. 3. Aufwendungen aus Verlustübernahme und auf Grund eines Teilgewinnabführungsvertrags (§ 277 (3), S. 2 HGB) Die Aufwendungen aus Verlustübernahme betreffen den Ergebnisabführungsvertrag mit der ConSus - ANT Stationary Cutting Solutions GmbH. Die aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführten Gewinne betreffen die Vergütung der stillen Gesellschafterin MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH. 4. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen In 2023 ist die gesamte Leistung des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um 12,7 % auf 8,1 Mio. Euro zurückgegangen. Die Umsatzerlöse sind dabei um 16,0 % auf 7,4 Mio. Euro gesunken. Der Aufwand für Wareneinsatz und Fremdleistungen betrug 47,0 % der Gesamtleistung (Vorjahr 43,1 %). Die Rohertragsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung sank von 57,0 % auf 53,0 %. E. Weitere Angaben 1. Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt 43 Mitarbeiter im Berichtsjahr. 2. Im Geschäftsjahr 2023 waren Herr Franz Eder, Berlin, und Herr Marco Linde, Lübeck, im Vorstand und der Aufsichtsrat bestand aus folgenden Mitgliedern: Herr Martin A. Kilduff, Kaufmann, Dublin (Vorsitzender); Emmit Kilduff, Dublin; Herr Matthias Kohl, Bankkaufmann, Berlin 3. Unterschrift des Vorstands
Lübeck, den 22. Feburar 2024 Marco Linde Helge Kienast Till Weber Bericht des Vorstands über das Geschäftsjahr 2023Geschäftsentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 entsprach nicht den Erwartungen und war geprägt von Zurückhaltung auf Kundenseite. So konnten einige, lang geplante Aufträge erst zum Jahresende unterschrieben werden. Unter diesen Aufträgen waren erfreulicherweise einige größere Projekte dabei, so zum Beispiel als Highlight im On-/Offshore-Bereich eine Bestellung eines chinesischen Kunden, die den größten Auftragseingang in der Firmengeschichte der ANT AG darstellt. Diese positiven Entwicklungen in der Auftragslage zum Jahresende konnten jedoch keinen Effekt mehr auf das Jahresergebnis 2023 erzielen. Der anhaltend hohe Ölpreis hat das Investitionsklima im Bereich Abbau von Ölplattformen über einen längeren Zeitraum deutlich gedämpft und zu diversen Verschiebungen von Projekten geführt, die sich aber nun zu realisieren scheinen. Darüber hinaus sehen wir weiterhin gestörte Lieferketten und Materialverteuerungen im Bereich der Elektronik- und Steuerungskomponenten sowie bei Stahlprodukten, die ebenfalls zu einer Verlängerung der Projektdurchlaufzeiten führen. Diese Einflussfaktoren und insbesondere die Verschiebung von zwei großen On-/Offshore-Projekten in das Folgejahr führten zu einem außergewöhnlich hohen Verlust im Geschäftsjahr 2023. Die ANT AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 nur einen Gesamtumsatz von 7,4 Mio. € (- 17 % zum Vorjahr) und eine Gesamtleistung von 8,1 Mio. € (- 13 % zum Vorjahr) bei einem Verlust nach Steuern von -1,4 Mio. € (2022: 0,1 Mio. €). Der Auftragseingang lag mit insgesamt 10,3 Mio. € (2022: 8,1 Mio. €) über dem Vorjahr, der Auftragsbestand betrug zum Stichtag 4,6 Mio. € (2022: 1,6 Mio. €). Nachfolgend eine Darstellung nach Geschäftsbereichen: • EOD / IEDD - Kampfmittelbeseitigung Der Bereich EOD konnte im Jahr 2023 mit einem Umsatz von 2,4 Mio. € (2022: 3,3 Mio. €) die Erwartungen erfüllen. Hervorzuheben ist hier insbesondere der Abschluss eines Projektes zur robotergestützten Kampfmittelräumung in Indien, das mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Folgeaufträgen in den kommenden Jahren führen wird. • On-/Offshore - Bereich Öl und Gas Der Bereich On-/ Offshore litt - wie bereits beschrieben - in 2023 unter Auftragsverschiebungen, so dass der Umsatz auf 2,9 Mio. € (2022: 3,7 Mio. €) zurückging, was das negative Gesamtjahresergebnis maßgeblich beeinflusste. Wie oben beschrieben, ist aber in 2024 mit einem deutlichen Umsatzanstieg in diesem Geschäftsbereich zu rechnen, was bereits durch weitere hohe Auftragseingänge in den ersten Wochen des Jahres untermauert wird. So beträgt der aktuelle Auftragsbestand im Bereich On-/Offshore zum 20.02.2024 bereits 5,5 Mio. €. • WellANT - Öl- und Gasindustrie: Der Bereich WellANT, eine unserer wichtigsten Innovationen mit der Entwicklung eines Bohrwerkzeugs zur Beseitigung von Verstopfungen in Bohrlöchern und Brunnen, erzielte einen Umsatz aus Entwicklungsleistungen in Höhe von 0,2 Mio. € (2022: 0,3 Mio. €). Mit den erreichten Produktfortschritten in 2023 sind wir sehr zufrieden und erwarten erste Feldeinsätze im Jahr 2024. • ConSus: Die Umsätze aus der Produktion von ConSus-Anlagen für die Tochtergesellschaft ConSus ANT Stationary Cutting Solutions GmbH beliefen sich auf 0,4 Mio. € (2022: 0,3 Mio. €). Wir hoffen, dass wir einige Projekte, an denen wir bereits länger arbeiten, nun in 2024 endlich zum Abschluss bringen können. • Energie & Sonstiges: Im Bereich des Spezialmaschinenbaus für den Rückbau kerntechnischer Anlagen erzielten wir im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 1,7 Mio. € (2021: 1,3 Mio. €). Der Personalaufwand stieg leicht um 2 % auf 3,2 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €), die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit 1,4 Mio. € auf Vorjahresniveau. Tochterunternehmen Die ANT Immobilien GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der ANT Applied New Technologies AG. Sie verwaltet die Immobilien am Standort Lübeck. Alleiniger Mieter ist die ANT Applied New Technologies AG. Die Gesellschaft erzielte ein positives Ergebnis aus Mieterträgen in Höhe von 12 T€ (2022: 14 T€). Die ConSus ANT Stationary Cutting Solutions GmbH erzielte einen Gesamtumsatz von 0,2 Mio. €. Das Ergebnis von minus 383 T€ wurde durch die Muttergesellschaft ANT AG ausgeglichen. Entwicklungsbericht WellANT WellANT ist die zentrale Innovation der ANT AG für das Erodieren von kollabierten Bohrungen im On-/ Offshorebereich mit einem äußerst vielversprechenden Marktvolumen. Wir sind sehr stolz darauf, dass die in 2023 getätigten Investitionen in den Testaufbau zu signifikanten Fortschritten in der Erodierzeit geführt haben. Die erzielten Produktfortschritte werden es uns ermöglichen, unsere Technologie in 2024 im Feld einzusetzen. Die bei der ANT AG angefallenen Entwicklungskosten in Höhe von 484 T€ (303 T€) wurden aktiviert. ConSus/ARU In diesem Produktbereich wurden zwei sehr vielversprechende F&E-Projekte - die ressourcenschonende Suspensionsschneidtechnologie sowie die Aufbereitungslösung für Abrasiv Sand - weiterentwickelt. Insgesamt wurden 417 T€ (167 T€) aktiviert. Der Prototyp für das Projekt Schienenreinigung wurde erstmals getestet und soll in 2024 in den Testbetrieb gehen. Weitere neue Anwendungsgebiete, wie das Schiffsrecycling werden mit Kunden intensiv verfolgt. AMU (Abrasiv-Mischanlagen) - EOD/IEDD und On-/Offshore In diesem für die ANT wichtigsten Produktbereich und Kerngeschäft wurden insgesamt 213 T€ (2022: 146 T€) für Entwicklungsaktivitäten zu den Themen DCH, PCH, AMU für die Öl- und Gasindustrie aufgewendet und aktiviert. Über alle Produktbereiche wurden im Berichtsjahr insgesamt Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Höhe von 1,1 Mio. € aktiviert. Prognosebericht Aufgrund des deutlich gestiegenen Auftragseingangs gehen wir in unserer Planung für das Geschäftsjahr 2024 von einer deutlichen Steigerung der Gesamtleistung und des operativen Ergebnisses aus. Im ersten Quartal sind bereits Aufträge eingegangen, die einen Abverkauf der hohen Lagerbestände im On-/Offshorebereich ermöglichen. Die Fertigstellung und Auslieferung der Projekte wird bereits zu einem frühen Zeitpunkt im Jahr, Ende des 2. Quartals 2024, erwartet und über 50% des Umsatzjahreszieles liegen bereits jetzt als Aufträge vor. Bei der ANT AG gab es zum Ende des Geschäftsjahres 2023 einen personellen Umbruch. Franz Eder trat zum 31.12.2023 als Vorstand/CEO ab und wechselte zum 01.01.2024 in den Aufsichtsrat. Till Weber führt seit dem 01.01.2024 als Vorstand/CEO das Team und wird neben dem Vorstand/CTO, Marco Linde, von Helge Kienast als Vorstand/CFO unterstützt.
Lübeck, 22. Feburar 2024 Marco Linde Helge Kienast Till Weber sonstige Berichtsbestandteile
Lübeck, 06.03.2024 Marco Linde Helge Kienast Till Weber Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 06.03.2024 festgestellt. |
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