P & P Real Estate GmbHLiquidiert

95697 Nagel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 11740
Vorher
P & P Wohn- und Gewerbebau GmbHAdtectum Liegenschaften GmbHP & P Liegenschaften GmbH
Eingetragen
22.12.2008
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
a. der Handel mit Immobilien, b. die Entwicklung und Projektierung von Immobilien, c. die Erbringung von Planungsleistungen im Zusammenhang mit Erschließung, Bebauung, Sanierung, Umbau, Renovierung oder Nutzungsänderung von Grundstücken, d. die Vermittlung von Vertragsabschlüssen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume, Wohnräume und Darlehen oder der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge, e. die Vorbereitung oder Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen und für eigene oder fremde Rechnung unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern oder sonstigen Nutzungsberechtigten oder von Bewerbern um Erwerbs- und Nutzungsrechten, f. die wirtschaftliche Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Baubetreuer im eigenen Namen und für fremde Rechnung, g. die Vermittlung von Beteiligungen an Kommanditgesellschaften, a-typischen stillen Beteiligungen mit Verlustbeteiligungen. Die Gesellschaft vermittelt außerdem Investmentanteile. Hierbei erbringt die Gesellschaft ausschließlich die Anlage und/oder Abschlußvermittlung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nrn. 1 und 2 KWG von Anteilscheinen von Kapitalanlagegesellschaften (inländische Investmentfonds) oder ausländischen Investmentanteilen, die nach dem Auslandsinvestment-Gesetz vertrieben werden dürfen, für die in § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 8 KWG genannten Unternehmen, d. h. lizenzierten Kredit- bzw. Finanzdienstleistungsinstituten und/oder Kapitalanlagegesellschaften bzw. ausländischen Investmentgesellschaften und/oder Zweigniederlassungen ausländischer Kreditinstitute bzw. Wertpapierhandelsunternehmen aus dem Europäischen Wirtschaftsraum, die nach § 53b Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 KWG tätig sein dürfen. Die Gesellschaft ist nicht befugt, sich bei der Erbringung dieser Finanzdienstleistung(en) Eigentum oder Besitz an Geldern, Anteilscheinen oder Anteilen von Kunden zu verschaffen; h. die Leitung, Verwaltung und Veräußerung von Gesellschaften und Gesellschaftsanteilen sowie Übernahme der Stellung als beschränkt haftender Gesellschafter wie auch als unbeschränkt haftender Gesellschafter in allen zulässigen in- und ausländischen Rechtsformen, i. der Aufbau eines Immobilienportfolios sowie die Bewirtschaftung eigener Immobilien. j. die Wohnungseigentumsverwaltung (Gesamtanlage und/oder Einzelobjekte) gemäß § 20 WEG und damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen. Bankgeschäfte sind nicht Gegenstand des Unternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Eva-Maria Zurek
seit 2.11.2021
Prokura
Jürgen Eschbach
seit 11.2.2014
Prokura
Michael Peter
seit 22.12.2008
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

P&P Real Estate GmbH

Fürth

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

P&P REAL ESTATE GMBH, FÜRTH

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der deutsche Immobilienmarkt profitierte von dem anhaltend niedrigen Zinsniveau und der Konjunktur. Auch im Jahr 2021 rechnen wir mit einer starken Nachfrage nach Büro- und Einzelhandelsflächen sowie insbesondere Wohnraum. Diese Nachfrage impliziert ein stabiles Mietpreiswachstum und eine positive Wertentwicklung. Durch das Mietpreiswachstum wird sich die Nachfrage nach Immobilien als Kapitalanlage weiter erhöhen. Dieser Effekt wurde durch die Einführung eines Verwahrentgelts bei Kreditinstituten noch verstärkt.

Der Mietpreisanstieg gerade in den Städten macht deutlich, dass ein weiteres Wachstum an Wohnraum zu verzeichnen ist.

Nach den Angaben des Immobilienverbands Deutschland (IVD) zeigt sich der deutsche Wohnungsmarkt trotz Corona-Krise sehr wertstabil und die Preise für Wohneigentum sind weiter gestiegen. Dies gilt gleichermaßen für Wohnhäuser als auch für Neubau und Bestandwohnungen jeglichen Standards. Im bundesweiten Durchschnitt stiegen die Kaufpreise bei Eigentumswohnungen für Neubauten um 7,0 % und bei Bestandsimmobilien um 7,5 % gegenüber dem Vorjahr. Zudem sind die Mieten im bundesweiten Durchschnitt für Bestandswohnungen gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % gestiegen.

Der seit 2010 begonnene Trend des Kaufpreis- und des Mietanstiegs wird somit weiter fortgesetzt. Jedoch stiegen die Wohnungsmieten im Durchschnitt langsamer als im Vorjahr.

Der von unserem Unternehmen besetzte Markt - Metropolregion Nürnberg - profitiert von den oben dargestellten Entwicklungen. Die Kaufpreise sind im Jahr 2020 wiederum gestiegen, die Mieten zogen nach.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

2.1 Geschäftsfelder

Die P&P Real Estate GmbH ist als Tochtergesellschaft der P&P Gruppe GmbH in den Unternehmensverbund der P&P Gruppe eingebunden.

Innerhalb der P&P Gruppe liegen die Kerngeschäftsbereiche der P&P Real Estate GmbH im Aufbau eines soliden und nachhaltigen Immobilienportfolios sowie im Handel mit und in der Wertschöpfung durch Bestandsimmobilien. In diesem Rahmen zählen insbesondere die nachfolgenden Tätigkeiten zu den Geschäftsfeldern der P&P Real Estate GmbH:

- Handel mit gewerblichen und wohnwirtschaftlichen Einzelimmobilien bzw. Immobilienportfolios

- Optimierung, Strukturierung, Modernisierung und Revitalisierung von Bestandsimmobilien mit Wertsteigerungspotential

- Bewirtschaftung eigener Immobilien.

2.2 Entwicklungen und Geschäftsverlauf im Einzelnen

a) Handel mit Immobilien

Im Jahr 2020 ist der Immobilienbestand aufgrund eines geringeren Ankaufsvolumens der Gesellschaft gesunken. Hintergrund dafür ist das Bestreben der Unternehmensgruppe, Objekte vorwiegend durch eigenständige Projektgesellschaften zu kaufen. Der Buchwert des Immobilienbestandes im Anlage- und Umlaufvermögen liegt zum 31.12.2020 bei € 6 Mio. im Vergleich zu € 20,5 Mio. im Vorjahr.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde kein neues Objekt erworben.

Im Jahr 2020 wurden zwei Immobilien verkauft. Der im Rahmen der Veräußerungen erzielte Umsatz beläuft sich auf rund € 15,2 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich damit eine Verringerung um 41,4 %.

In den vergangenen Jahren wurde erfolgreich begonnen, Mehrfamilienhäuser in Wohneigentum aufzuteilen und die Wohnungen einzeln zu verkaufen. Aus diesem Geschäftsbereich versprechen wir uns bei geeigneten Objekten weiterhin einen nicht unerheblich höheren Ertrag als bei einem Globalverkauf der jeweiligen Immobilie.

b) Optimierung, Strukturierung, Modernisierung und Revitalisierung von Bestandsimmobilien

Im Immobilienbestand der Gesellschaft befinden sich mehrere Objekte, an denen im vergangenen Geschäftsjahr Entwicklungsmaßnahmen durchgeführt wurden und teils aktuell noch werden.

c) Bewirtschaftung von Immobilien

Die Umsätze aus Vermietung von Bestandsimmobilien - ohne Berücksichtigung konzerninterner Umsätze - verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um € 1,0 Mio. (70,6 %) auf € 0,3 Mio.

Die Anzahl der bewirtschafteten Objekte verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von 4 Objekten auf 1 Objekt. Es wurden mehrere bewirtschaftete Objekte im Vorjahr sowie im aktuellen Geschäftsjahr veräußert.

Die Immobilienbewirtschaftung im vergangenen Geschäftsjahr erfolgte durch die Gesellschaft selbst. Der Mietausfall bei nicht bewusst unvermieteten Flächen beträgt nach wie vor weniger als 1% der Sollmieten.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme der P&P Real Estate GmbH verringerte sich zum 31.12.2020 auf rd. € 7,8 Mio. und liegt damit deutlich unter der des Vorjahres (rd. € 41,0 Mio.).

Das Stammkapital der Gesellschaft liegt unverändert bei € 1,0 Mio. Die Kapitalrücklage hat sich im Vorjahr aufgrund der Abspaltung von Unternehmensteilen auf € 6,0 Mio. reduziert und bleibt im aktuellen Geschäftsjahr weiter bestehen. Unter Berücksichtigung des Jahresverlustes in Höhe von € 4,8 Mio. und einem Gewinnvortrag in Höhe von € 18,7 Mio. abzüglich der Ausschüttungen an die P&P Gruppe GmbH und an die P&P Gruppe Nürnberg GmbH in Höhe von € 18,7 Mio. ergibt sich ein Eigenkapital in Höhe von insgesamt € 2,2 Mio.

Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt somit rund 28,21 % und liegt damit deutlich unter der des Vorjahres (62,6 %).

Auf der Aktivseite ist eine Minderung des Immobilienbestandes von € 20,5 Mio. um € 14,5 Mio. auf € 6,0 Mio., ein Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um EUR 14,9 Mio. und eine Senkung der Bankguthaben um € 9,3 Mio. auf € 1,1 Mio. zu verzeichnen.

Durch die Verringerung der Immobilienbestände, verringerte sich auch der Darlehensbestand. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich um € 2,5 Mio. auf € 0,0 Mio., die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr von € 1,5 Mio. um € 1,5 Mio. auf € 0,0 Mio.

Auf der Passivseite reduzieren sich die Steuerrückstellungen um € 1,4 Mio. auf € 3,0 Mio. Die Verbindlichkeiten haben sich insgesamt deutlich um € 3,9 Mio. verringert, was vor allem auf das konstante Verkaufsvolumen zurückzuführen ist.

Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich die Gesamtleistung um € 18,7 Mio. auf € 3,9 Mio. Zudem reduzierte sich der Materialaufwand um € 14,3 Mio. auf € 2,0 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sinken im Vergleich zum Vorjahr um € 6,5 Mio. auf € 0,2 Mio. Im Vorjahr beruhte der erhöhte Betrag im Wesentlichen auf den Gewinnen aus dem Verkauf von Sachanlagevermögen.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Zinsen und ähnliche Aufwendungen im Wesentlichen durch die Inanspruchnahme der Drohverlustrückstellungen für Swaps um € 4,5 Mio. auf € 1,4 Mio. reduziert.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr weist die P&P Real Estate GmbH einen Jahresverlust in Höhe von € 4,8 Mio. aus. Im Vorjahr hingegen hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von € 4,0 Mio. ausgewiesen. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem oben dargestellten Bestreben - im Gegensatz zu den Jahren vor 2019 - Objekte vorwiegend durch eigenständige Projektgesellschaften zu erwerben. Zudem sind weitere ausschlaggebende Komponenten für das Ergebnis die Abgänge von Sachanlagevermögen und die erhöhte Verwaltungskostenumlage der P&P Gruppe. Aufgrund dieser Aspekte wurde die Prognose des Vorjahres zwar nicht erreicht, die Erwartungen insgesamt an das Geschäftsjahr 2020 dennoch erfüllt.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2020 zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

4. Risiken der künftigen Entwicklung

4.1 Allgemeine Risiken

Die langfristigen Auswirkungen der europäischen Finanz- und Staatsschuldenkrise auf die Realwirtschaft sind noch nicht vollumfänglich absehbar. Auch negative Auswirkungen auf heute gesund erscheinende Finanzinstitute sind nicht ausgeschlossen. In Deutschland ist hier jedoch sicherlich das regional verankerte System der Sparkassen sowie der Volks- und Raiffeisenbanken als stabilisierender Anker zu sehen. Die Kreditversorgung von Unternehmen und Privatpersonen sollte damit - soweit überregionale Finanzinstitute von der Krise beeinträchtigt werden - zumindest von diesen Regionalinstituten auch weiterhin gut gewährleistet werden.

Hinzu kommt, dass aufgrund der Corona-Pandemie eine globale Rezession eingetreten ist und in diesem Zusammenhang die Arbeitslosenquote sowie die Inflationsrate weiter steigen werden. Die volkswirtschaftlichen bzw. wirtschaftlichen Folgen sind nicht vollumfänglich absehbar.

Nach den Angaben des Immobilienverbands Deutschland (IVD) sind massive Wertverluste auf dem Wohnimmobilienmarkt nicht zu erwarten. Im Jahr 2021 werden erneut Preissteigerungen bei den Wohnungsmieten aufgrund des Nachfrageüberschusses, zwischen 2,5 % bis 3,0 % erwartet. Das Zinsniveau wird sich auch im Geschäftsjahr auf dem Niveau des Vorjahres bewegen, sodass mangels Anlagealternativen die Nachfragen nach Immobilien weiter steigen wird.

Generell befinden wir uns in Deutschland innerhalb der Euro-Staaten immer noch auf einer vergleichsweisen guten Position. Die Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft im Rahmen von Rettungsaktionen darf jedoch - nach wie vor - nicht überschätzt werden.

Wir erwarten im Jahr 2021 in Deutschland ein Wirtschaftswachstum, das gegenüber dem Niveau des Jahres 2020 weiterhin rückläufig ist. Die Erwerbslosenquote wird künftig steigen, was sich negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirkt. Dennoch bleiben die Finanzierungsbedingungen günstig und durch den Mangel an Anlagealternativen erwarten wir eine Erhöhung der Nachfrage privater Kapitalanleger nach Wohnungen.

Dieser Effekt wird noch durch die Erhebung von Strafzinsen der Kreditinstitute verstärkt. Allerdings warnt die Deutsche Bundesbank vor einer Überhitzung des deutschen Immobilienmarktes und einer Immobilienblase.

Überhitzungstendenzen, die aktuell für einige Großstädte in Deutschland diskutiert werden, sind in unserem regionalen Markt, der Metropolregion Nürnberg, noch nicht zu erkennen.

Insgesamt betrachten wir mittelfristig die Erwartung an die gesamtwirtschaftliche Entwicklung als positiv.

4.2 Unternehmensspezifische Risiken

Die Immobilienbranche zählt zu einem der vielfältigsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Neben der Immobilienbewirtschaftung gehören auch das Baugewerbe sowie die mit der Immobilienverwaltung und der -finanzierung verbundenen Tätigkeiten dazu. Im Rahmen von Bauträger- und Entwicklungsmaßnahmen ist auch das Baukostenrisiko zu nennen. Insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Rohstoffkosten und der hohen Auslastung von Bau- und Handwerksunternehmen ist dieses Risiko nicht zu vernachlässigen.

Durch langfristige Vertragsbeziehungen zu Bau- und Handwerksunternehmen, frühzeitige und vorausschauende vertragliche Vereinbarungen haben wir die Baupreise gut im Blick. Wir können die Auswirkungen in den Projektkalkulationen somit frühzeitig berücksichtigen. Zudem wird durch die Erweiterung der Wertschöpfungskette das Unternehmensrisiko minimiert und höhere Zielrenditen erwartet. Im Rahmen des Konjunkturpaketes zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurde die Absenkung des Umsatzsteuersatzes um 3% beschlossen und für den Zeitraum 01.07.2020 bis 31.12.2020 umgesetzt. Eine unmittelbare Kostenreduktion ergab sich in den Bereichen, in denen die Leistungen der Handwerksunternehmen bzw. die Bewirtschaftungskosten zur Generierung von umsatzsteuerfreien Ausgangsumsätzen bezogen wurden, die den Vorsteuerabzug ausgeschlossen haben.

Zudem ergab sich im Bereich Projektentwicklung ein Gestaltungsspielraum. Erstreckte sich eine Bauleistung über einen Zeitraum mit unterschiedlichen Steuersätzen, kommt der Steuersatz zur Anwendung, der zu dem Zeitpunkt gilt, in dem die Leistung des jeweiligen Handwerksunternehmens erbracht wurde.

Im Bereich Real Estate könnte es zunehmend anspruchsvoller werden, geeignete Objekte mit entsprechenden Zielrenditen zu erwerben. Aus diesem Grunde unterziehen wir potenzielle Investitionsobjekte einer genauen und gründlichen Prüfung.

Im Vermietungsmarkt könnten ein Flächenüberangebot zu Preisdruck und Leerstand führen. Im Gegenzug dazu könnte eine Knappheit an geeigneten Flächen zu einer steigenden Nachfrage und damit zu steigenden Preisen führen. Aufgrund unserer Investitionen in mehrere Asset-Klassen und einem aktiven Leerstands-Management haben wir keine signifikanten Leerstände zu verzeichnen.

Zur Absicherung von Finanzrisiken in Form von Zinsänderungsrisiken hatte die P&P Real Estate GmbH Swap-Geschäfte in Höhe von € 27,0 Mio. abgeschlossen. Diese wurden im Jahr 2020 aufgelöst. Die hierzu - im Rahmen des Jahresabschlusses 2019 - gebildeten Drohverlustrückstellungen wurden im aktuellen Geschäftsjahr entsprechend aufgelöst bzw. in Anspruch genommen.

Aufgrund des "Bestellerprinzips" ist ein Rückgang der angebotenen Mietwohnungen am Markt erkennbar. Durch die Einführung eines Mietpools konnte das Mietausfallrisiko des Investors minimiert werden, was sich positiv auf die Anzahl der verkauften Objekte auswirkt.

Für gewährte Mietgarantien wurden adäquate Rückstellungen gebildet, die die sich hieraus ergebenden finanziellen Risiken berücksichtigen.

Insgesamt erachten wir die Risiken für die P&P Real Estate GmbH für überschaubar und gut beherrscht.

5. Ausblick und Chancen für die zukünftige Entwicklung

Die Geschäftsfelder der P&P Real Estate GmbH sind ein wichtiger Bestandteil der P&P Gruppe. Ziel für die nächsten Jahre ist es, geeignete Objekte mit entsprechenden Zielrenditen zu erwerben, um sich weiterhin am Immobilienmarkt zu behaupten.

Der Immobilienbestand der P&P Real Estate GmbH hat sich im Geschäftsjahr zum Vorjahr durch den Verkauf von mehreren Objekten und durch ein geringeres Ankaufsvolumen deutlich verringert. Aufgrund der bestehenden Nachfrage nach Wohnimmobilien bleibt jedoch eine merkliche Erhöhung der Umsatzerlöse zu erwarten.

Im nächsten Jahr sind Projekte zur Schaffung neuer Wohnräume durch Umnutzung von ehemals gewerblich genutzten Immobilien der Stadt Fürth geplant. Unter Beachtung der Auflagen des Denkmalschutzes möchte die Gesellschaft in der Fürther Gebhardtstraße, bis zu 180 Wohnungen errichten, die im Wesentlichen für Studenten vorgesehen werden. Ein kleinerer Bestandteil ist für den gewerblichen Bereich bestimmt. Das Projekt Gebhardtstraße soll dann entweder nach der Fertigstellung oder bereits als Projektentwicklung als Foreward-Deal veräußert werden.

Die für den Ankauf von Objekten und für die Umsetzung des Wertsteigerungspotentials bei Bestandsimmobilien benötigten finanziellen Mittel werden aus den operativen Gewinnen und über Bankenfinanzierungen generiert. Zusätzlich werden Mittel verbundener Unternehmen zur Verfügung stehen. Ziel für die Folgejahre wird es sein, über eine solide wirtschaftliche Eigenkapitalbasis ähnliche Umsatzrenditen wie in den Vorjahren zu erzielen.

Neben der Erlösrealisierung des Vorratsvermögens wird versucht, den langfristigen Immobilienbestand konstant zu halten und gleichbleibende Mietererträge zu erzielen. Unsere weiterhin sehr gute Eigenkapitalbasis sowie bestehende offene Finanzierungsrahmen und aktuell generell ein sehr guten Zugang zu Bankdarlehen bieten gute finanzielle Voraussetzungen, um unsere Ziele zu erreichen.

Trotz des aktuell vergleichsweise hohen Immobilienpreisniveaus ist davon auszugehen, dass die P&P Real Estate GmbH auch künftig - insbesondere auf Basis der guten Marktkenntnis vorwiegend Immobilien unter Marktniveau erwerben und mit ähnlichen Gewinnmargen wie im Vorjahr veräußern kann.

Wir sehen unseren aktuellen Immobilienbestand als gut und zukunftsträchtig aufgestellt und mit nicht unerheblichen stillen Reserven versehen, so dass sich bereits auf Basis des aktuellen Immobilienbestandes Chancen auf gute Erträge im Bereich des Immobilienhandels ergeben.

Nach dem negativen Jahresergebnis im aktuellen Geschäftsjahr gehen wir davon aus, dass im Jahr 2021 wieder ein Jahresüberschuss erwirtschaftet werden kann.

 

Fürth den 26.03.2021

gez. Michael Peter, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020

P&P REAL ESTATE GMBH, FÜRTH

AKTIVA

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 0,00 2.836.290,56
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 4,00
II. Sachanlagen 0,00 2.836.286,56
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.751.251,67 36.453.669,23
I. Vorräte 4.884.885,54 10.077.489,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.719.212,03 15.912.336,88
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.147.154,10 10.463.842,98
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 1.861,80
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 36.167,91 1.695.681,99
7.787.419,58 40.987.503,58

PASSIVA

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. EIGENKAPITAL 2.197.301,54 25.659.346,59
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 6.036.782,96 6.036.782,96
III. Gewinn-/Verlustvortrag -17.268,88 14.664.797,58
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -4.822.212,54 3.957.766,05
B. RÜCKSTELLUNGEN 4.205.550,21 10.078.272,73
C. VERBINDLICHKEITEN 1.384.567,83 5.249.884,26
- davon aus Steuern: EUR 484.373,36 (Vorjahr: EUR 344,33)
7.787.419,58 40.987.503,58

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

2020
EUR
2019
EUR
1. Rohergebnis 2.081.124,39 13.023.923,78
2. Abschreibungen 0,00 -105.628,00
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.369.693,84 -1.388.767,82
4. Betriebsergebnis -2.288.569,45 11.529.527,96
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 413.931,66 154.637,25
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 359.417,08 (Vorjahr: EUR 152.515,58)
- davon aus Abzinsung: EUR 11.524,08 (Vj.: EUR 2.120,89)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.353.089,91 -5.867.723,51
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
- davon aus Aufzinsung: EUR 4.406,24 (Vorjahr: EUR 8.444,54)
7. Finanzergebnis -939.158,25 -5.713.086,26
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.051.044,83 -1.802.605,45
- davon aus latenten Steuern: EUR 1.659.514,08 (Vorjahr: EUR 1.668.443,67)
9. -4.278.772,53 4.013.836,25
10. Sonstige Steuern -543.440,01 -56.070,20
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -4.822.212,54 3.957.766,05

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

P&P REAL ESTATE GMBH, FÜRTH

A. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter HRB 11740 eingetragen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und einen Teil der davon-Vermerke in diesem Anhang erläutert.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren (im Wesentlichen) unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten entsprechend den Grundsätzen zur verlustfreien Bewertung bewertet.

Die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie werden bis zur Höhe der auf sie entfallenden Vorräte von diesen offen abgesetzt.

Forderungen, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand bzw. einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen (KSt: 15,8%, GewSt: 15,4%) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Die sich ergebende Steuerbelastung wird nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden, sofern vorhanden, saldiert ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der sich die ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf EUR 13.213,20 (Vj.: TEUR 149) und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegen bei EUR 0,00 (Vj.: TEUR 14.949); davon betragen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen EUR 0,00 (Vj.: TEUR 434). Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf EUR 1.697.995,39 (Vj.: TEUR 813).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsverpflichtungen, ausstehende Baukosten, Mietgarantien und Provisionen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

In EUR RLZ < 1 Jahr 1 Jahr < RLZ < 5 Jahre RLZ > 5 Jahre
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 5,76 0,00 0,00
(Vj. 2.543.755,90) (Vj. 0,00) (Vj. 0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 118.437,77 55.231,92 173.641,71
(Vj. 496.381,08) (Vj. 66.154,96) (Vj. 547.006,72)
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
(Vj. 1.501.246,26) (Vj. 0,00) (Vj. 0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.037.250,67 0,00 0,00
(Vj. 95.339,14) (Vj. 0,00) (Vj. 0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf EUR 5,76 (Vj.: TEUR 2.544).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 0 (Vj.: TEUR 1.501). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 484.456,58 (Vj.: TEUR 0).

Derivative Finanzinstrumente / Bewertungseinheiten

Die Swap-Geschäfte in Höhe von 27,0 Mio. EUR, die zur Absicherung von Finanzrisiken in Form von Zinsänderungsrisiken dienten, wurden im Geschäftsjahr aufgelöst. Den Zinsswaps lagen sowohl bereits bilanzierte Grundgeschäfte als auch zukünftige, mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretende Geschäfte mit vergleichbaren, gegenläufigen Risiken zugrunde (Micro Hedge). Die hierzu - im Rahmen des Jahresabschlusses 2019 - gebildeten Drohverlustrückstellungen wurden im aktuellen Geschäftsjahr entsprechend aufgelöst bzw. in Anspruch genommen.

Die Regelungen zur Bildung von Bewertungseinheiten zur kompensatorischen Bewertung der Sicherungsbeziehungen werden für die in die Bewertungseinheit einbezogenen Bestandteile angewandt. Die gegenläufigen Wertänderungen bzw. Zahlungsströme gleichen sich diesbezüglich während der Laufzeit von Grund- und Sicherungsgeschäft aus.

Ausschüttungssperre

In Höhe von EUR 36.167,91 ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierungen latenter Steuern eine Gewinnausschüttungssperre.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

Periodenfremde Erträge betreffen Versicherungsentschädigungen in Höhe von EUR 142.524,75 (Vj.: TEUR 0) sowie die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 41.233,82 (Vj.: TEUR 139).

E. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr waren folgende Geschäftsführer bestellt:

- Herr Michael Peter

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 i. V. m. § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchst. a HGB wird angewendet.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der MP Holding GmbH, Fürth, einbezogen (kleinster und größter Kreis), welcher im Bundesanzeiger offen gelegt wird.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird nicht angegeben, da es in die Angaben im Konzernabschluss der MP Holding GmbH einbezogen wird.

 

Fürth, den 26.03.2021

Michael Peter, Geschäftsführer

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.051,55 0,00 5.051,55 0,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.836.284,56 0,00 2.836.284,56 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.982,30 0,00 111.982,30 0,00
2.948.266,86 0,00 2.948.266,86 0,00
2.953.318,41 0,00 2.953.318,41 0,00
Abschreibungen
Stand am 1.1.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.047,55 0,00 5.047,55 0,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.980,30 0,00 111.980,30 0,00
111.980,30 0,00 111.980,30 0,00
117.027,85 0,00 117.027,85 0,00
Buchwerte
Stand am 31.12.2020
EUR
Stand am 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.836.284,56
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2,00
0,00 2.836.286,56
0,00 2.836.290,56

Bestätigungsvermerk

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die P&P Real Estate GmbH, Fürth:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der P&P Real Estate GmbH, Fürth, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31.Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der P&P Real Estate GmbH, Fürth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 26. März 2021

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Prof. Dr. Keller, Wirtschaftsprüfer

gez. Appel, Wirtschaftsprüfer

(An dieser Stelle endet die Wiedergabe des Bestätigungsvermerks.)"

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