Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 104522
Eingetragen
15.9.1986
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit sonstigen Maschinen
Gegenstand
Der Vertrieb von Maschinen, Anlagen, Ersatzteilen und Serviceleistungen hierfür. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte betreiben, die dem vorgenannten Gegenstand des Unternehmens zu dienen bestimmt sind. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten und sich an Unternehmen ähnlicher Art beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Wieland
seit 8.11.2006
Geschäftsführer
Martin Pabst
seit 8.11.2006
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wiggert & Co. GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Darstellung des Unternehmens und des Geschäftsverlaufs

1. Darstellung des Unternehmens

Wiggert & Co. GmbH produziert und liefert schlüsselfertige Betonmischanlagen und Betontransportsysteme, welche kundenspezifisch für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Betonsorten ausgelegt sind und somit vornehmlich im Bereich der Infrastrukturprojekte und -maßnahmen zum Einsatz kommen. Es werden alle Sektoren der Betonindustrie abgedeckt, insbesondere wenn es um die Herstellung von Fertigteilen, Hohldecken, Rohren, Pflastersteinen, Blöcken, Dachziegeln und anderen ähnlichen vorproduzierten Produkten geht. Die komplette Entwicklung unserer Produkte, das Engineering, die Projektierung und Konstruktion der Anlagen sowie die Fertigung einschließlich der Endmontage und des Testlaufs finden an unseren beiden Standorten in Karlsruhe statt. Unsere Anlagen werden weltweit vertrieben und in Betrieb genommen. Insofern ist unsere Geschäftsentwicklung von den konjunkturellen Entwicklungen in den einzelnen weltweiten Märkten abhängig.

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

a. Berichterstattung über die Branchensituation

Aufgrund wirtschaftlicher und auch politischer Veränderungen ergibt sich für die Branche weiterhin ein sehr heterogenes Marktgefüge. Insbesondere volumenmäßig große Märkte, wie z.B. Russland, sind als Absatzmarkt infolge der reglementierenden Rahmenbedingungen derzeit vollständig verschwunden. Dies wird aller Voraussicht nach auch auf absehbare Zeit so bleiben. Dies hat auch Auswirkungen auf andere angestammte Märkte, da infolge des Wegfalls die bisherigen Anbieter, welche diese weggefallenen Märkte hauptsächlich bedienten, sich diese Anbieter auch auf die verbleibenden Märkte konzentrieren. Die zunehmenden Schwierigkeiten mit China als Absatzmarkt infolge wirtschaftlicher Abkühlung und weiter zunehmender Reglementierung waren für Wiggert & Co. GmbH infolge der Entscheidung, den chinesischen Markt generell nicht zu bedienen, nicht von Bedeutung.

b. Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Situation auf die Wiggert & Co. GmbH

Der Umsatz der Wiggert & Co. GmbH konnte trotz des sehr schwierigen Marktumfeldes im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 nochmals gesteigert werden. Die Gesamtleistung stieg infolge der Struktur unseres Projektgeschäftes und der damit verbundenen Verschiebungen bei der Projektfertigstellung um 4,2%. Der Auftragseingang entsprach noch unseren Erwartungen. Die Zurückhaltung bzw. der Wegfall der u.a. oben beschriebenen Märkten konnte noch durch bessere Marktpositionen in anderen Märkten ausgeglichen werden.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 steigerten sich gegenüber 2022 um 4,6%.

Die Gesamtleistung stieg als Folge der Projektstruktur und der damit verbundenen Ertragswirksamkeit infolge der Bestandsveränderung ebenfalls um 4,2%.

Der Wareneinsatz konnte trotz gestiegenem Umsatz sogar etwas reduziert werden (Margenerhöhung).

Der Auftragsbestand zum Ende des Berichtszeitraumes lag im Bereich des Vorjahres und entspricht einer Umsatzreichweite von ca. 5-6 Monaten.

Die Auftragslage kann als befriedigend bezeichnet werden. Der Ausblick ist jedoch weniger positiv.

4. Produktion

Die Fertigung und Montage waren im Berichtszeitraum sehr gut ausgelastet. In einzelnen Bedarfsfällen wurde im 2-Schicht-Betrieb gefertigt, um die geforderten Liefertermine einhalten zu können. Der in der Vergangenheit eingeschlagene Weg der Produktion in Karlsruhe ("Made in Germany - Made in Karlsruhe") wurde weiter fortgeführt. Die in 2021 in Betrieb genommene zusätzliche Produktionsstätte in Karlsruhe konnte vollumfänglich genutzt werden und trug auch aufgrund der guten Auftragslage somit - wie bereits im Vorjahr zur Umsatzentwicklung bei.

Durch weitere Investitionen insbesondere in Fertigungsmaschinen an den beiden Standorten Karlsruhe soll in Zukunft eine Steigerung der Produktivität und somit eine Kostenoptimierung realisiert, sowie der zunehmend schwierigen Personalsituation im gewerblichen Bereich begegnet werden.

5. Beschaffung

Das Auftragsvolumen an Lieferanten blieb im Berichtsjahr nahezu konstant, reduzierte sich sogar um 6,2% gegenüber dem Vorjahr.

Die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen war im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht immer einfach, jedoch jederzeit sichergestellt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in Zukunft weiter mit Schwierigkeiten in der Lieferkette insbesondere bei elektronischen Bauteilen zu rechnen ist, die auch zu Umsatz- und damit Ergebnisverschiebungen führen könnten. Die Situation hatte sich jedoch in 2023 gegenüber den Vorjahren etwas entspannt.Unsere Lagerhaltung für Ersatzteillieferungen war auf die Verfügbarkeit für unsere Kunden ausgerichtet, teilweise erhöht, um Schwierigkeiten in den Lieferketten zuvor zu kommen bzw. lieferfähig zu sein. Die Beschaffung der Teile für die Produktion von Neuanlagen war weitestgehend - so möglich - den Lieferterminen angepasst.

6. Investitionen

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von T€ 536 getätigt.Der Schwerpunkt dieser Investitionen im Geschäftsjahr 2023 lag auf folgenden Bereichen:

Erweiterung Oberflächen-Beschichtungs-Kapazitäten

Austausch und Erweiterung von Computer Hard- und Software Fahrzeuge

Diesen Investitionen stehen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von T€ 743 (744) gegenüber.

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus Eigenmitteln.

7. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes erfolgte aus Eigenmitteln. Es bestanden Bankverbindlichkeiten für den Immobilienkredit für den neuen Produktionsstandort in Höhe von 1,747 Mio. Euro, sowie für einen Kredit (Anteilsübernahme) in Höhe von 0,714 Mio. Euro, per 31.12.2023.

Zum Bilanzstichtag verfügten wir über Bankguthaben in Höhe von rd. T€ 10.234.

8. Personal- und Sozialbereich

Beschäftigt wurden zum Berichtsstichtag des abgelaufenen Geschäftsjahres 96 Personen, darunter 12 Teilzeitkräfte und Aushilfen.

9. Umweltschutz

Wir beachten grundsätzlich die Gesetze und Vorschriften den Umweltschutz betreffend.Unsere Produkte entsprechen den allgemeinen Sicherheits- und Immissionsschutz-Vorschriften.

B. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. T€ 5.199 bzw. 23,0% erhöht.

Die Eigenkapitalquote hat sich leicht auf lediglich 52,3% erhöht.

Die Sachanlageinvestitionen betrugen T€ 536 und lagen damit rd. T€ 207 niedriger als die Abschreibungen auf Sachanlagen.

Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2023 rd. T€ 3.781.

2. Finanzlage

Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr ausreichend. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

3. Ertragslage

Das Betriebsergebnis vor Steuern beträgt T€ 6.028.

4. Voraussichtliche Entwicklung (Chancen und Risiken)

Für 2024 ist bei Berücksichtigung aller nationalen und globalen Einflussfaktoren und der starken Abschwächung der wirtschaftlichen Lage mit einer schwierigeren Geschäftslage zu rechnen, die sich negativ auf die Unternehmensergebnisse auswirken werden.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist geprägt von vielfältigen Problemen national und weltweit, wie z.B. Wegfall von Absatzmärkten infolge politischer Entwicklungen, Konzentration aller Marktbegleiter auf weniger aktive Märkte, trotz aller Ankündigungen immer noch zunehmender bürokratischen Hürden, katastrophalen nationalen politischen Rahmenbedingungen etc.. Die strategischen Entscheidungen in Stärkung und die Realisierung der Produktionserweiterung an unseren Produktionsstandorten in Karlsruhe sowie forcierte Produktentwicklung werden unsere Marktposition weiter stützen. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2024 ein ausgeglichenes Ergebnis. Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit aber trotz der sich verschlechternden Situationen nicht erkennbar.

C. Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGB

1. Risikomanagementziele und -methoden (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Das Unternehmen verfügt über Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützten die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Dazu zählen beispielsweise monatliche betriebswirtschaftliche Auswertungen, um mögliche Fehlentwicklungen zeitnah zu erkennen und ggfs. Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Ferner wird das Vier-Augen-Prinzip als Kontroll- und Fehlererkennungsmaßnahme konsequent angewandt.Möglichen Währungsrisiken wird bedarfsgemäß mit dem Abschluss von Devisentermingeschäften begegnet.

2. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Im Einzelnen werden zum Bereich Forschung und Entwicklung folgende Erläuterungen gegeben:

Für Entwicklungsarbeiten im Bereich der Betonmischanlagen wurden 3 Mitarbeiter aus dem Bereich Konstruktion ausgegliedert, um sich verstärkt und vom Tagesgeschäft unbeeinflusst, um die Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte konzentrieren zu können. Von diesen 3 Mitarbeitern wurden rund 3.800 Ingenieur- und Technikerstunden dafür aufgewendet.

Folgende Zielsetzungen sind mit den Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung verbunden:

Erweiterung und Komplettierung unseres Produktangebotes als Komplettanbieter unter Berücksichtigung produktionstechnischer Effizienzsteigerungen. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf der technisch wie technologisch hochwertigen Lösung unter Berücksichtigung der kommerziellen Marktvorgaben.

 

Karlsruhe, 02.12.2024

gez. Martin Wieland

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 15.736,00 3.929,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.988.895,88 5.138.288,88
2. technische Anlagen und Maschinen 1.461.741,17 1.680.633,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 697.116,46 510.345,46
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 40.800,00
Summe Sachanlagen 7.147.753,51 7.370.067,34
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.119,01 19.119,01
Summe Finanzanlagen 19.419,01 19.419,01
Summe Anlagevermögen 7.182.908,52 7.393.415,35
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.781.323,36 3.915.886,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.596.781,57 4.288.173,38
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.547.868,26 5.271.879,15
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.233.792,21 5.965.633,43
Summe Umlaufvermögen 20.562.983,83 15.153.399,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.512,64 63.295,17
Bilanzsumme Aktiva 27.809.404,99 22.610.109,66

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 9.333.677,02 4.039.218,70
III. Jahresüberschuss 4.212.288,40 5.294.458,32
Summe Eigenkapital 14.545.965,42 10.333.677,02
B. Rückstellungen 8.430.436,04 7.432.324,50
C. Verbindlichkeiten 4.833.003,53 4.844.108,14
Bilanzsumme Passiva 27.809.404,99 22.610.109,66

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 17.382.404,78 16.604.456,04
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -5.375.337,01 -6.224.915,19
b. soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.070.656,73 -364.292,87
- davon für Altersversorgung: -11.846,26 (Vj: 609.996,74)
Summe Personalaufwand -6.445.993,74 -6.589.208,06
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -743.546,80 -696.659,32
Summe Abschreibungen -743.546,80 -696.659,32
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.145.844,43 -4.550.086,60
- davon aus der Währungsumrechnung: -334.897,22 (Vj: -125.178,10)
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 2.048.340,84
- davon aus verbundenen Unternehmen: 0,00 (Vj: 2.048.340,84)
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 9,00 9,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 163.661,04 25,68
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -88.566,12 -108.827,87
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: -47.933,75 (Vj: -62.164,02)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.899.732,59 -1.404.245,49
10. sonstige Steuern -10.102,74 -9.345,90
11. Jahresüberschuss 4.212.288,40 5.294.458,32

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Wiggert & Co. GmbH, Karlsruhe

A. Allgemeine Angaben

Die Wiggert & Co. GmbH mit Sitz in Karlsruhe ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 104522 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in Verbindung mit rechtsformspezifischen Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben bzw. auf die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge verteilt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen bei Gebäuden erfolgen linear über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von 33 bis 50 Jahren. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear bzw. degressiv abgeschrieben. Sobald die lineare Abschreibung die degressive Abschreibung übersteigt, wird von der degressiven zur linearen Abschreibung übergegangen. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Zugänge mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Gruppen zusammengefasst und mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag bewertet.

Der Ansatz der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt mit den Herstellungskosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht angesetzt. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert übersteigen, werden Abschreibungen auf den niedrigeren Wert zum Bilanzstichtag vorgenommen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet.

Bei den Waren erfolgt die Bewertung mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag.

Die erhaltenen und geleisteten Anzahlungen werden zu Nettowerten (ohne Umsatzsteuer) bilanziert. Erhaltene Anzahlungen werden nicht auftragsbezogen offen von den Vorräten abgesetzt, soweit sie diese nicht übersteigen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen.

Soweit Forderungen unverzinslich sind und eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr besitzen, erfolgt der Ansatz mit dem Barwert. Die Abzinsung erfolgt mit einem frist- und risikoadäquaten Zinssatz.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und gebildet. Die sich danach ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden verrechnet und angesetzt, soweit sich ein Passivüberhang ergibt.

Die Rückstellungen für Pensionen sowie die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Projected Unit Credit Verfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Der sich durch Anwendung der neuen Richttafeln zum aktuellen Bilanzstichtag ergebene Unterschiedsbetrag wurde in der Steuerbilanz gleichmäßig auf drei Wirtschaftsjahre verteilt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2 % und Rentensteigerungen von jährlich 2 % unterstellt. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %).

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände sind mit dem Kurs im Zeitpunkt ihres Zugangs oder mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind mit dem Tageskurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem höheren Stichtagskurs bewertet. Hiervon abweichend werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes erfolgt über 5 Jahre. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wurden folgende Aspekte berücksichtigt:

die Art und die voraussichtliche Bestandsdauer des erworbenen Unternehmens einschließlich der gesetzlichen und vertraglichen Regelungen, die sich auf seine Lebensdauer auswirken,

die Stabilität und die voraussichtliche Bestandsdauer der Branche des verschmolzenen Unternehmens.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Stand 31.12.2023 (31.12.2022)
T€
Restlaufzeit > 1 Jahr
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 539 0
(695) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.597 0
(4.288) (0)
sonstige Vermögensgegenstände 412 0
(289) (0)
6.548 0
(5.272) (0)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 5.597 (Vorjahr: T€ 4.288).

3. Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden miteinander verrechnet. Auf die Aktivierung des danach verbleibenden Aktivüberhangs wird verzichtet.

4. Eigenkapital

Der in der Bilanz ausgewiesene Gewinnvortag zuzüglich des Jahresergebnisses ist in Höhe von T€ 39 (Vorjahr: T€ 179) anteilig ausschüttungsgesperrt. Die Ausschüttungssperre resultiert aus der Bewertung von Rückstellungen für Pensionen.

5. Rückstellungen für Pensionen

Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre. Würde die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre erfolgen, würde sich der Bilanzansatz um T€ 39 (Vorjahr: T€ 179) erhöhen (Unterschiedsbetrag im Sinne von § 253 Abs. 6 S. 1 HGB).

6. Verbindlichkeiten

Stand 31.12.2023 (31.12.2022)
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit > 1 Jahr
T€
davon Restlaufzeit > 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.462 244 977 1.241
(3.706) (1.243) (971) (1.492)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.234 1.234 0 0
(358) (358) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 868 868 0 0
(628) (628) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 269 269 0 0
(152) (152) (0) (0)
4.833 2.615 977 1.241
(4.844) (2.381) (971) (1.492)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 4.000 (Vorjahr: T€ 4.000) durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Bei Art und Form der Sicherheiten handelt es sich um eine Grundschuld.

7. sonstige finanzielle Verpflichtungen

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Verpflichtungen aus Miet-/Pacht- und Leasingverträgen 28 32
davon fällig innerhalb eines Jahres 18 23

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für das Berichtsjahr und das Vorjahr waren Pflichtangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung nicht vorzunehmen.

E. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung und das Vorjahr waren Pflichtangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung nicht vorzunehmen.

F. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Jahresdurchschnitt
2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 48 47
Angestellte 38 38
86 85

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

Herr Martin Wieland , Dipl.-Ing. (BA), Dipl.-Kfm., Karlsruhe

3. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Karlsruhe, 02. Dezember 2024

gez. Martin Wieland

Anlagenspiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 197.000,00 0,00 0,00 0,00 197.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 378.197,99 15.432,00 0,00 0,00 393.629,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.705.429,42 0,00 0,00 0,00 6.705.429,42
2. technische Anlagen und Maschinen 2.935.175,18 95.328,17 4.140,36 40.800,00 3.067.162,99
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.245.210,51 440.301,16 252.636,22 0,00 2.432.875,45
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.800,00 0,00 0,00 -40.800,00 0,00
Summe Sachanlagen 11.926.615,11 535.629,33 256.776,58 0,00 12.205.467,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.459,55 0,00 0,00 0,00 42.459,55
Summe Finanzanlagen 42.759,55 0,00 0,00 0,00 42.759,55
Summe Anlagevermögen 12.347.572,65 551.061,33 256.776,58 0,00 12.641.857,40

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
außerplanmäßige Abschreibungen
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 196.999,00 0,00 0,00 0,00 196.999,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 374.268,99 0,00 3.625,00 0,00 377.893,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.567.140,54 0,00 149.393,00 0,00 1.716.533,54
2. technische Anlagen und Maschinen 1.254.542,18 0,00 350.879,64 0,00 1.605.421,82
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.734.865,05 4.063,00 239.649,16 238.755,22 1.735.758,99
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.556.547,77 4.063,00 739.921,80 238.755,22 5.057.714,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.340,54 0,00 0,00 0,00 23.340,54
Summe Finanzanlagen 23.340,54 0,00 0,00 0,00 23.340,54
Summe Anlagevermögen 4.954.157,30 4.063,00 743.546,80 238.755,22 5.458.948,88

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 15.736,00 3.929,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.988.895,88 5.138.288,88
2. technische Anlagen und Maschinen 1.461.741,17 1.680.633,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 697.116,46 510.345,46
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 40.800,00
Summe Sachanlagen 7.147.753,51 7.370.067,34
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.119,01 19.119,01
Summe Finanzanlagen 19.419,01 19.419,01
Summe Anlagevermögen 7.182.908,52 7.393.415,35

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bei dem nachfolgenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 326 f. HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wiggert & Co. GmbH, Karlsruhe

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Wiggert & Co. GmbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wiggert & Co. GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen

Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 02. Dezember 2024

gez. Till Schätz, Wirtschaftsprüfer

gez. Cornelia Kneuker, Wirtschaftsprüferin

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 4.212.288,40 zuzüglich des Gewinnvortrages in Höhe von € 9.333.677,02 (somit ein Bilanzgewinn in Höhe von € 13.545.965,42) wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Andere Berichtsbestandteile

Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt.

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