Tätigkeiten von Werbeagenturen
Ciociola GmbH
Christinenstraße 13, 40880 Ratingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pasquale Ciociola seit 11.1.2021 | Geschäftsführer |
Lorenzo Ciociola seit 11.1.2021 | Geschäftsführer |
Luigi Ciociola seit 5.6.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 48.26% | |
| 30.45% | |
L****** C******* | 20.31% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ciociola GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma Ciociola GmbH ist ein Unternehmen, das den Glasfaserausbau für große Telekommunikationsunternehmen plant und durchführt. Neben den großen Telekommunikationsanbietern unterstützt die Gesellschaft auch eine Reihe von regionalen Netzbetreibern sowie kommunale Unternehmen, z.B. Stadtwerke. Die Gesellschaft wurde im Jahr 1999 gegründet und hat ihren Sitz seit 2018 in Ratingen. Die gegenseitige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Lieferanten und Nachunternehmern sowie Kunden sind Basis der unternehmerischen Aktivität. Der Hauptfokus liegt im innerdeutschen Geschäft. Zum Geschäftsmodell der Gesellschaft gehören neben einem ganzheitlichen Projektmanagement für den Glasfaserausbau die damit verbundenen Tiefbau- und Montagearbeiten, Planungs- und Vermessungsdienstleistungen sowie bauleitende Dienstleistungen als sog. Turn-Key-Anbieter. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 68022 registriert. Das Stammkapital der Gesellschaft ist vollständig einbezahlt und beträgt nach einem Verschmelzungsvorgang mit der D-Net Kommunikation GmbH im Berichtsjahr 50.770 €. Gesellschafter sind Herr Luigi Ciociola und Frau Vincenza Ciociola, beide wohnhaft in Mülheim an der Ruhr und die beiden Söhne, Pasquale Ciociola und Lorenzo Ciociola, beide wohnhaft in Duisburg. II. Ziele und Strategien Unser langfristiges Ziel ist es, in unserem Geschäftsbereich in einer Qualitäts- und Leistungsbreite eine führende Position zu übernehmen und unsere Marktposition weiter zu festigen. Wir können seit unserer Gründung auf eine langjährige Branchenerfahrung zurückgreifen. Mit unseren aktuell insgesamt rd. 93 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbringen wir bundesweit für unser Kunden und Geschäftspartner nachhaltige Dienstleistungen. Ein wesentlicher Aspekt unserer Firmenpolitik ist es seit jeher, mit den natürlichen Ressourcen ökologisch aber auch ökonomisch sinnvoll zum Schutz der Umwelt und zum Wohl der heutigen und folgenden Generationen zu haushalten. III. Innovation und Flexibilität Wir legen großen Wert darauf, unsere Kunden mit Full-Service-Dienstleistungen zu bedienen. Wir profitieren hierbei durch durchgängig von einer hohen Qualität, Kapazität und Flexibilität im Rahmen unserer mittlerweile langjährigen und vertrauensvollen Kundenbeziehungen. Unsere Investitionen tätigen wir unter den Schwerpunkten neuer Technologien und nachhaltiger Ressourcenorientierung, um unsere Kunden und anderen Stakeholdern mit modernen Lösungsansätzen nachhaltig zu begeistern. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft war, nach Auskunft des statistischen Bundesamtes und des Bundesministeriums für Wirtschaft, im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Die rückgängigen Inflationsraten belasten die Konsum- und Baukonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten auch im Jahr 2023. Gleichzeitig erholt sich die Industriekonjunktur aufgrund nachlassender Lieferengpässe bei Vorprodukten und Rückgängen bei den Energiepreisen. Das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird lt. Ifo-Institut in diesem Jahr in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren (-0,1%) und im kommenden Jahr 2024 erneut preisbereinigt um 0,2% zurückgehen. Die Inflationsrate wird im Jahr 2024 mit durchschnittlich 2,3% wesentlich niedriger liegen als im Vorjahr und somit nahe dem 2-prozentigen Inflationsziel der EZB. 2. Branchenentwicklung Im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Lage verlief die Entwicklung der (Bau-)Branche im Berichtsjahr nicht korrespondierend, da sich nahezu alle wirtschaftlichen Kennzahlen der (Bau-)Branche negativ entwickelten. Dem gegenüber steht eine moderate Entwicklung der Telekommunikationsbranche, welche Haupttreiber für die Auftragslage des Berichtsunternehmens ist. Lt. Ifo-Bitkom-Digitalindex zeigen sich die Unternehmen in der Telekommunikation weniger investitionsfreudig. Lt. Bitkom-ifo-Geschäftsklimaindex sanken im Jahr 2023 die Geschäftslage und die Geschäftserwartungen bei den meisten Unternehmen der Telekommunikationsbranche. Gigabit-Strategien der Telekommunikationsunternehmen und eine anhaltende bundesweite Breitbandausbauförderung bis voraussichtlich zum Jahr 2025 stützen diese Prognosen. Die Anzahl der mit Glasfaser versorgten bzw. unmittelbar erreichbaren Endkundinnen und Endkunden (Homes Passed) hat sich im Jahr 2023 um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 17,9 Mio. erhöht. Die aktiven und nicht aktiven Glasfaseranschlüsse (Homes Connected) verzeichneten allerding einen geringeren Anstieg (14 Prozent) von 6,4 Mio. im Jahr 2022 auf 7,3 Mio. im Jahr 2023. Zugleich stieg die Verbreitung aktiver Glasfaseranschlüsse auf 4,3 Mio. und übertraf den Bestand Ende 2022 lt. Der Bundesnetzagentur um ca. 900.000. Dennoch hinkt Deutschland bei der Versorgung mit Highspeed-Internet im europäischen Vergleich hinterher. Weitere Investitionen in die Infrastruktur sind dringend notwendig, das bestätigen auch die Daten der OECD. Denen zufolge waren Ende 2023 hierzulande nur 8,6 Prozent aller stationären Breitbandanschlüsse in Deutschland mit einem Glasfaserkabel verbunden. Fast nirgendwo in den Industriestaaten ist der Glasfaseranteil derartig niedrig. Um die ambitionierten Ausbauziele für Glasfaseranschlüsse und den Ausbau von Mobilfunkstandorten in Deutschland erreichen zu können sind umfangreiche Investitionen erforderlich, die die Telekommunikationsbranche in den kommenden Jahren plant. Die Entwicklung der tangierten Branchen des Berichtsunternehmens, die (Tief-)Baubranche und die Telekommunikationsbranche, werden sich in den Folgejahren voraussichtlich unterschiedlich entwickeln. Während sich die (Tief-)Baubranche sinkenden Wachstumsraten gegenübersieht, sind die Aussichten in der Telekommunikationsbranche, insbesondere für den Breitband- und Mobilfunkausbau positiver, was dem Berichtsunternehmen durch seinen branchenspezifischen Fokus in der Telekommunikation entgegenkommt. II. Geschäftsverlauf 1. Ertragslage Parallel zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen war die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 negativ. Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr ist um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Ursache hierfür sind im Wesentlichen eine Diversifizierung und Ausweitung der Kundenbeziehungen, welche anbahnungsbedingt anfänglich höhere (zeitliche) Aufwendungen und zeitlich nachlaufende Erlöse durch die Akquirierung neuer Aufträge nach sich ziehen. Die Projekte wurden durch das Team von hochqualifizierten und engagierten Mitarbeitern, ebenso wie durch den Einsatz moderner Technologien erfolgreich umgesetzt. Durch ein flexibles und vorausschauendes Beschaffungsmanagement in Verbindung mit den angesammelten Erfahrungen langjähriger Geschäftsbeziehungen mit unseren Nachunternehmen und Zulieferern konnten die knappen Kapazitäten auf der Beschaffungsseite und die damit verbundene Entstehung von Lieferengpässen kompensiert werden. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um TEUR 7.579 auf 26.084 TEUR gesunken, was vor allem durch die gesunkenen Umsatzerlöse verursacht wurde. Infolge dieser Entwicklungen stieg das Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 818 TEUR im Jahr 2023 auf 8.887 TEUR. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Verschmelzung der D-Net Telekommunikation GmbH auf die Ciociola GmbH und der steigenden Durchschnittslöhne um 1.971 TEUR auf 5.616 TEUR erhöht. Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 216 TEUR verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen der Gesellschaft haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 415 TEUR erhöht. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag von 1.449 TEUR gegenüber einem Jahresüberschuss von 1.062 TEUR im Vorjahr ab. 2. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist als sehr solide zu bezeichnen. Die liquiden Mittel beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.007 TEUR (Vorjahr: 1.225 TEUR). Die Gesellschaft finanziert sich, exklusive eines Mietkaufs für ein langfristiges Investitionsgut in Höhe von 89 TEUR, zum Ende des Berichtsjahres ohne Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die laufende Geschäftstätigkeit wird größtenteils aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. Für die Zukunft gehen wir davon aus, dass wir im kommenden Geschäftsjahr keine Kontokorrentkredite in Anspruch nehmen werden und auch weiterhin alle Möglichkeiten zur Skontierung ausnutzen können. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Ausweitung der Geschäftstätigkeit um 567 TEUR auf 2.203 TEUR abgenommen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um 490 TEUR auf 888 TEUR gestiegen. Die Gesellschaft ist in der Lage, jederzeit Ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vorjahresvergleich um 647 TEUR erhöht und beträgt zum 31. Dezember 2023 10.859 TEUR. Auf der Aktivseite zeigt sich diese stichtagsbedingte Entwicklung im Wesentlichen im Anstieg der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände. Das Sachanlagevermögen der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahresende 2023 2.845 TEUR (Vorjahr: 2.619 TEUR). Die eigenen Investitionen in das Sachanlagevermögen betrafen in erster Linie Anschaffungen von PKW. Der Anstieg auf der Passivseite entfällt vor allem auf den Anstieg der Rückstellungen für Personalkosten. Diese haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 128 TEUR auf 298 TEUR erhöht. Andererseits hat sich das Eigenkapital um das Jahresergebnis 2023 erhöht. Insgesamt wird eine Eigenkapitalquote von 67% (Vorjahr: 56%) ausgewiesen. Unsere Vermögenslage beurteilen wir dementsprechend als sehr solide. C. Chancen- und Risikobericht, Prognosebericht I. Chancenbericht Die Ciociola GmbH sieht das Chancenmanagement als fortwährend unternehmerische Aufgabe. Die Geschäftsführung ist bestrebt, fortlaufend Trends, Anforderungen und Chancen zu erkennen, zu analysieren und die Gesellschaft entsprechen auszurichten. Der Chancenausblick wird von der Geschäftsführung der Gesellschaft insgesamt als „gut“ bezeichnet. Unter Berücksichtigung der gegenwärtig sehr zufrieden stellenden Auslastung und der vorliegenden Auftragslage geht die Geschäftsführung der Gesellschaft davon aus, dass auch im laufenden Geschäftsjahr 2024 und im kommenden Geschäftsjahr 2025 weitere Aufträge mit soliden kalkulierten Preisen abgeschlossen werden können. Neue Auftraggeber stützen diese Aussichten durch bereits bis über das zum Geschäftsjahr 2025 hinaus platzierten Aufträge. Durch die mit unseren Kunden teils langjährig bestehenden Geschäftsbeziehungen, welche sich durch einen hohen Grad an langfristiger Dienstleistungsorientierung, Partnerschaftlichkeit und den damit verbunden erfolgreichen Abschlüssen der laufenden Projekte auszeichnen, ergeben sich immer wieder erneute Beauftragungen in den diversen Bereichen unseres Leistungsportfolios. Auch die langjährig bewährten Partnerschaften mit unseren Nachunternehmern sichern der Gesellschaft die zukünftig benötigten handwerklichen Kapazitäten zu. Die gute strategische Positionierung und die beschriebene Auftragslage ermöglichen es dem Unternehmen sich auch zukünftig erfolgreich am Markt zu behaupten. Da die Gesellschaft selbst Fachkräfte ausbildet, Berufseinsteiger fördert und dies auch bereits in der Vergangenheit getan hat, wird diesbezüglich ebenfalls die Chance von Wettbewerbsvorteilen gesehen. II. Risikobericht Neben den dargestellten Chancen bestehen Risiken, deren Management die fortwährende Aufgabe der Geschäftsführung ist. Das Marktumfeld wird von der Gesellschaft fortlaufend beobachtet und der enge Kontakt zu Kunden und den weiteren Stakeholdern gepflegt, um Veränderungen des Umfelds frühzeitig zu erkennen und um darauf reagieren zu können. Dabei beschränken sich die Risiken für das Geschäftsmodell in der Regel spezifisch auf das jeweilige Projekt sowie die wirtschaftliche Stabilität und die strategische Ausrichtung der Auftraggeber. Die Geschäftsführung ist somit bestrebt, lediglich Aufträge anzunehmen, welche von vorneherein beherrschbar sind und denen eine angemessene Vergütung gegenübersteht sowie langfristig ausgerichtete Partnerschaften mit Auftraggebern einzugehen, die über eine strategische und wirtschaftliche Solidität verfügen, welche in angemessenen Umfang Teil des eigenen Risikomanagements ist. Für die Gesellschaft können sich zudem Risiken ergeben, welche von der Geschäftsführung nicht steuerbar sind. Hierzu zählt insbesondere auch die allgemeine konjunkturelle Entwicklung und nicht absehbare Folgen des Ukraine Krieges. Die Risiken für das Jahr 2023 belaufen sich im Wesentlichen auf die weiteren Entwicklungen der Lieferketten, eventuelle Lockdowns durch post-pandemische Einflüsse, dauerhafte Erkrankung von Schlüsselmitarbeitern, den Entwicklungen in der Ukraine Krise und der auch damit in Zusammenhang stehenden Preisentwicklung am Markt. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine am 24. Februar 2022 hat es u.a. einen massiven Kostenanstieg in vielen Bereichen gegeben. Dies hat zum einen zu einer erheblichen Verteuerung von Materialien und zum anderen zu einer Materialknappheit für die diversen notwendigen Verbrauchsgüter geführt. Hinzu kommen Lieferengpässe auf Ebene unserer Zulieferer. Durch vorausschauende Einkaufspolitik und langjährig ausgelegter Vertragsmodelle konnten die Auswirkungen der Materialknappheit bislang kompensiert werden. Es sind gegenwärtig keine Risiken erkennbar, die zu einer dauerhaften Bestandsgefährdung durch Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft führen können. Zur Deckung unseres Finanzbedarfs stehen ausreichend liquide Mittel aus dem laufenden Cashflow sowie den vereinbarten Kreditlinien zur Verfügung. III. Prognosebericht In Abwägung der vorgenannt dargestellten und analysierten künftigen Chancen und Risiken der Gesellschaft, geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich die Gesamtleistung auf Grund der gegenwärtigen Auslastungen und Auftragslage im Jahr 2025 auf dem Niveau des Vorjahres sein wird. Durch den Anstieg der Energiekosten und der damit verbundenen Verteuerung der notwendigen Verbrauchsmaterialien wird in den Folgejahren mit einem nennenswerten Anstieg im Kostenbereich gerechnet, welcher sich jedoch im budgetierten Bereich bewegen dürfte. Insgesamt wird von der Geschäftsführung erwartet, dass das Jahresergebnis 2024 über dem des Berichtsjahres liegen wird. Gleiches gilt für das Folgejahr 2025. Die Auswirkungen der Post-Corona-Situation sowie die Auswirkungen des Ukraine Krieges, soweit diese zum Zeitpunkt der Lageberichterstellung bereits ersichtlich waren, sind in der vorgenannten Prognose, soweit evaluierbar, berücksichtigt. Durch nachhaltiges und qualitatives Wachstum und eine effiziente Struktur ist die Gesellschaft in der Lage ein langfristiges positives Wachstum umzusetzen. Auf Ebene der strategischen personellen Ausrichtung sind somit weitere Neueinstellungen für die Folgejahre geplant, um den Wachstumspfad beibehalten zu können. Der Fokus auf Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter bleibt weiterhin ein zentrales Element, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Hier sieht die Geschäftsführung auf Grund der gegenwärtig bestehenden Basis an Mitarbeitern Wettbewerbsvorteile für die künftigen Geschäftsjahre, unabhängig etwaiger Kostensteigerungen für Löhne und Gehälter. Die Branche für den Glasfaserausbau sieht sich derzeit mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Insbesondere die vorgenannte Ressourcen- und Materialknappheit sowie die damit in Zusammenhang stehenden massiven Verteuerungen stellen viele Unternehmen vor große Probleme. Die Geschäftsführung verfolgt diese Entwicklungen sehr genau, sodass der enge Kontakt und der konstruktive Austausch zu Geschäftspartnern und Kunden noch mehr als schon üblich in den Vordergrund gerückt sind. Das bestehende Netzwerk hat in der Vergangenheit außerordentlich dazu beigetragen, dass Veränderungen am Markt, wie etwa preisliche Veränderungen oder Versorgungsengpässe, frühzeitig erkannt und durch entsprechende Reaktionen kompensiert werden konnten. BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Ciociola GmbH hat Ihren Sitz in Ratingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 68022 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Anlehnung an die für große Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungsvorschriftenvorgenommen. Die Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften sowie den relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetztes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Bilanzierung erfolgt unter der Annahme von Going-Concern. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde auf die Angabe von Restlaufzeiten in der Bilanz verzichtet. Sie werden stattdessen in diesem Anhang dargestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - soweit es sich um abnutzbare Gegenstände handelt - reduziert um planmäßige Abschreibung bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Geschäftsjahres werden grundsätzlich pro rata temporis linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Bei den Abgängen wurden die Abschreibungen pro rata temporis berücksichtigt. Geringwertige bewegliche Anlagegüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel im Jahr des Zugangs gleichzeitig als Abgang ausgewiesen. Insgesamt waren diese Positionen von untergeordneter Bedeutung, sodass diese Vorgehensweise auch für handelsbilanzielle Zwecke übernommen wurde. Die Bewertung der Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe/Waren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB bewertet. Eine Abwertung zu den niedrigeren Marktwerten wird nicht vorgenommen, da diese Vermögensgegenstände an mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem Preis über den Anschaffungskosten veräußert werden können bzw. verarbeitet werden. Die Bewertung der Vorräte unfertige Erzeugnisse/Leistungen (im Bau befindliche Arbeiten) erfolgt grundsätzlich zu den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Anhand der Auftragssumme bzw. noch nicht teilverrechneten Leistungen wird eine retrograde Bewertung vorgenommen. Je nach Projektart wird zunächst ein Ansatz von 10% bis 100% der noch nicht teilverrechneten Leistungen vorgenommen und anschließend um eine pauschale Profitmarge gekürzt. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden in 2023 alle verkauft. Bei der Bewertung der Fertigerzeugnisse werden entweder niedrigere Herstellungskosten oder Nettoverkaufserlöse berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet; dem möglichen Ausfall- und Zinsrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel wurden mit ihrem jeweiligen Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen des Geschäftsjahres für Aufwendungen künftiger Zeiträume. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr weitestgehend unverändert geblieben. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibung des Geschäftsjahres haben wir in einem Anlagespiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt. Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert.Sie beinhalten Kautionen in Höhe von TEUR 70,6. Die D-Net Telekommunikation GmbH, Ratingen hat als übertragender Rechtsträger mit der Ciociola GmbH hat als übernehmende Rechtsträgerin am 17.08.2023 einen Verschmelzungsvertrag abgeschlossen. Die Verschmelzung wurde mit Eintrag in das Handelsregister der Ciociola GmbH (Amtsgericht Düsseldorf, HRB 68022) am 29.08.2023 handeslrechtlich rückwirkend auf den 1. Januar 2023 wirksam. Die Ciociola GmbH wurde durch die Eintragung der Verschmelzung Gesamtrechtsnachfolgerin der D-Net Telekommunikation GmbH. Im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vertragliche Vereinbarungen wie Darlehensverträge übergegangen. Der Übergang erfolgte zu Buchwerten. Es ergab sich kein ergebniswirksamer Effekt aus der Verschmelzung. Aufgrund der Verschmelzung zum 1. Januar 2023 ist die Vergleichbarkeit i.S.d. § 265 Abs. 2 HGB zum Vorjahr eingeschränkt und bei wesentlichen Änderungen im Zusammenhang mit der Verschmelzung werden diese im Anhang erläutert. Durch die Verschmelzung ist eine Eigenkapitalrücklage in Höhe von TEUR 3.022 entstanden. Das gezeichnete Kapital beträgt € 50.770,00 und hat sich gegenüber dem Vorjahr durch die Verschmelzung erhöht. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Kosten für den Personalbereich, für die künftigen Gewährleistungsverpflichtungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten. scroll
Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr i. H. v. TEUR 35 und eine Restlaufzeit zwischen 1 - 5 Jahre i. H. v. TEUR 54. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Eine Vereinnahmung der Umsatzerlöse erfolgt nach Stellung der jeweiligen Teilrechnung. Sonstige Angaben Zum 31. Dezember 2023 bestand neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen (§285 Nr. 3a HGB) in Höhe von T€ 5.614 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 87 Arbeitnehmer im Sinne des § 267 HGB beschäftigt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung von Herrn Luigi Ciociola, Duisburg, Herrn Pasquale Ciociola, Duisburg und Herrn Lorenzo Ciociola, Duisburg wahrgenommen. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgangs wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Ratingen, 06.01.2025 Luigi Ciociola Lorenzo Ciociola Pasquale Ciociola sonstige Berichtsbestandteile
Ratingen, den 20.12.2024 gez. Herr Luigi Ciociola Herr Pasquale Ciociola Herr Lorenzo Ciociola Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 07.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkFür Zwecke der Offenlegung wurden größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Ciociola GmbH, Ratingen Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ciociola GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ciociola GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Wir wurden am 25. April 2023 als gesetzlicher Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und Lageberichts der Ciociola GmbH für das Geschäftsjahr 2022 bestellt und haben daher die Inventur zum 31. Dezember 2022 (01.01.2023 - Beginn des Jahres) nicht beobachten können. Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von 1.408 TEUR zum 31. Dezember 2022 (Vorjahr) ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand gewinnen konnten. Da die Vorräte zu Beginn der Periode in die Bestimmung der Ertragslage eingehen, können wir nicht ausschließen, dass Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres ausgewiesenen Jahresergebnisses sowie des Eigenkapital hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Recklinghausen, 20. Dezember 2024 TC Treuhand GmbH Edwin Haverkamp, Wirtschaftsprüfer Phil Feldmann, Wirtschaftsprüfer |
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