Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH

Fichtenstraße 31, 85649 Brunnthal, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 266567
Vorher
Geldhauser Linien- und Reiseverkehr Asset & Management GmbH
Eingetragen
28.5.2021
Branche
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der StraßeBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenBetrieb von Verkehrswegen für Straßenfahrzeuge
Gegenstand
Betrieb eines Omnibusunternehmens im Linien- und Reiseverkehr sowie die Unterhaltung eines Meisterbetriebs des Kraftfahrzeughandwerks.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nina Riedl
seit 6.10.2025
Prokura
Bernd Trilling
seit 6.10.2025
Prokura
Prokura
Jürgen John
seit 8.9.2023
Prokura
Norbert Rudzki
seit 8.9.2023
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

85649 Brunntal, Riedhauser Straße 8
25.870 €
99.50%

Beteiligungen

NameAnteil
14.29%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH
(vormals: Geldhauser Linien- und Reiseverkehr Asset & Management GmbH)

Brunnthal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsbedingungen

1.1 Allgemeine Angaben zur Gesellschaft

Die Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH wurde am 21.05.2021 gegründet und hat Ihren Sitz in Brunnthal-Hofolding. Die Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH ist ein Busunternehmen welches im Großraum München und Oberbayern im Schul- und Linienverkehr tätig ist. Daneben ist die GmbH auch Veranstalter von Busreisen ins europäische Ausland.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

1.2. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind einer der größten Mobilitätspartner der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV) und unsere Linienbusse fahren täglich in den Verbundlandkreisen des MVV. Außerdem sind wir für die Regionalverkehr Oberbayern GmbH, Gemeinden und privaten Trägern mit Schuld- und Werksverkehr im Großraum München und Oberbayern tätig. Daneben sind wir auch als Busreiseveranstalter tätig.

In diesen Bereichen haben wir uns durch unsere Verlässlichkeit und Qualität einen guten Ruf erworben. Wir legen Wert auf langfristige Partnerschaften sowie einen guten Service, um die Zufriedenheit unserer Kunden zu gewährleisten.

1.3. Steuerungssystem

Das unternehmensinterne, wertorientierte Steuerungssystem wird im Wesentlichen durch die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Rohergebnis und Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) determiniert. Die Steuerungsgrößen werden durch das Management permanent überwacht. Das Controlling umfasst dabei Analysen auf Ebene des Kunden und des Einzelauftrages bzw. Einzelprojektes.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2022 brachte für alle Unternehmen im öffentlichen Personennahverkehr erstmals nach der Corona-Pandemie eine deutliche Erholung, wobei jedoch noch nicht an das Niveau der Jahre vor der Corona-Pandemie angeknüpft werden konnte. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gemäß deren Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona Pandemie, war das BIP um 0,7 % höher. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 ins Stocken. Die Erholung der deutschen Wirtschaft setzte sich damit nicht weiter fort, so das statistische Bundesamt.

Bereits Anfang 2020 hat die Bundesregierung eine umfangreiche Förderung der Verkehrsinfrastruktur bis 2031 festgelegt. So wurde z.B. Anfang 2023 die Einführung des Deutschland-Tickets ab Mai 2023 beschlossen. Laut Pressemitteilung vom 08.04.2024 des statistischen Bundesamt ist die Fahrgastzahl im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen um 7 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Mit dem Deutschland-Ticket wuchs das Fahrgastaufkommen auf 10,9 Milliarden Fahrgäste. Trotzdem waren 2023 noch immer rund 8 % weniger Fahrgäste unterwegs als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019.

Der Liniennahverkehr mit Bussen verzeichnet mit 5,0 Milliarden Fahrgästen einen Zuwachs um 5 % gegenüber dem Vorjahr. Laut Pressemitteilung des statistischen Bundesamt fällt der tatsächliche Zuwachs wohlmöglich noch größer aus, da den regionalen Verkehrsunternehmen Daten zu Verkäufen des Deutschland-Tickets fehlen.

Im Fernverkehr stieg das Fahrgastaufkommen im Jahr 2023 auf 159 Millionen Reisenden, was einen anstieg um 9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. 10,4 Millionen der Reisenden war mit Fernbussen unterwegs und somit 39 % mehr als im Vorjahr. Dennoch war die Zahl der Reisenden nur halb so hoch wie 2019.

2.2 Geschäftsverlauf

Die operative Geschäftsentwicklung der Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH war im Jahr 2023 zufriedenstellend.

Von der gesamt positiven Entwicklung des öffentlichen Personennachverkehrs sowie des Fernverkehrs konnte auch die Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH profitieren, so dass ein Jahresüberschuss in Höhe von 635,8 TEUR erzielt werden konnte.

2.3 Ertrags, Finanz-, und Vermögenslage

Der Zuwachs der Reisenden im Nah- und Fernverkehr haben die operative Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Geldhauser Linien und Reiseverkehr GmbH im Geschäftsjahr 2023 positiv beeinflusst.

Das Rohergebnis nach § 276 S.1 HGB liegt bei 23,8 Mio EUR. Die Personalkosten liegen bei 61,5 % im Verhältnis zum Rohgewinn. Sie betrugen absolut 14,6 Mio EUR.

Das Ergebnis nach Ertragsteuern liegt bei 661 TEUR. Der Jahresüberschuss beträgt 635,8 TEuro. Das EBIT beläuft sich auf 963 TEUR.

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft soll vollständig auf neue Rechnung vorgetragen werden und damit die Eigenkapitalbasis stärken. Langfristige Bankdarlehen bestehen nicht. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Stichtag auf 2.054 TEUR.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Die Investitionen im Berichtsjahr betrugen insgesamt 499 TEUR.

Die Bilanzsumme der Geldhauser Linien und Reiseverkehr belief sich zum Bilanzstichtag auf auf 11,0 Mio EUR. Da die Gesellschaft im Vorjahr als Vorratsgesellschaft diente, ist das Geschäftsjahr nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 6,7 % und einem Anteil der liquiden Mittel an der Bilanzsumme in einer Höhe von 18,7 % gekennzeichnet.

Das Eigenkapital beträgt insgesamt 2.986,1 TEUR und hat sich absolut aufgrund der Einbringung des operativen Geschäftsbteriebes um 1.894,8 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr 2023 27,2 % gegenüber 80,8 % im Vorjahr. Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital decken mit 2.986,1 TEUR das Anlagevermögen zu 406,4 %.

2.4 Gesamtaussage

Die operative Ertragslage hat sich im Jahr 2023 nach der Corona Pandemie trotz der, aufgrund des Ukraine-Kriegs und der damit verbunden Kostensteigerungen, weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage erholen können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2023 zeigt eine solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird sich auf Grund der weiterhin hohen Energiekosten und Inflation auch im Geschäftsjahr 2024 widerspiegeln. Daneben hat auch die politische Lage entscheidenden Einsfluss auf den Geschäftsverlauf.

Das Kundenverhalten kann nur schwer prognostiziert werden. Die Entwicklung des Jahres 2023 und der damit verbundenen Steigerung der Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr zeigen eine positive Tendenz für die Branche. Wir rechnen daher in 2024 mit weiterem Wachstum und einer leichten Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.

2.5 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Personal- und Sozialbereich

Die Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH beschäftigten im Jahresdurchschnitt 302 Mitarbeiter.

Die Personalentwicklung ist ein zentrales Element der Unternehmensführung. Langjährige Mitarbeiter/innen, die durch Schulungen ihr Wissen erweitern und Kompetenzen hinzugewinnen, tragen entscheidend zum Erfolg der Firma bei. Deshalb werden Mitarbeiter/innen fachspezifische Schulungsprogramme angeboten. Ein wesentlicher Punkt der Personalpolitik ist die Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften.

Nachhaltigkeit

Das sehr hohe Umweltbewusstsein im Unternehmen ist ein zentrales Element hinsichtlich der immer größer werdenden Anforderungen an eine nachhaltige Unternehmensstrategie. Die Forderungen der Kunden für eine nachhaltige Unternehmensführung rücken immer stärker in den Fokus und werden vom Unternehmen auch bei der Lieferantenauswahl berücksichtigt.

3. Prognose- und Chancenbericht

3.1 Prognosebericht

Die Corona-Krise und Ihre Nachwirkungen konnten im Jahr 2023 weitesgehend überwunden werde. Die infolge des Ukraine-Kriegs gestiegenen Preise für für Diesel und Fahrstrom stellen die Branche jedoch weiterhin vor große Herausforderungen. Daneben stellt auch der Fachkräftemangel insbesondere beim Fahrpersonal eine weitere Herausforderung der Zukunft dar. Qualifiziertes Personal ist esenziell für den Unternehmenserfolg. Weiterhin wird die Entwicklung im ÖPNV stark durch Maßnahmen der Bundesregierung und auch des Freisstaat Bayern beeinflusst. Dies hat beispielsweise die Einführung des 49 Euro-Tickets im aktuellen Geschäftsjahr verdeutlicht.

Wir erwarten für die Zukunft eine kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Unternehmens und eine moderate Steigerung des Umsatzes. Es ist davon auszugehen, dass sich diese positive Entwicklung in der Zukunft fortsetzt und die Umsätze in 2024 sowie das Ergebnis im Vergleich zu 2023 leicht steigen werden.

3.2 Chancenbericht

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über die erwartete Entwicklung. Diese beruhen auf den aktuellen Einschätzungen und Erwartungen und sind naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Ereignisse können von den prognostizierten Ereignissen abweichen. Das anhaltende Kriegsgeschehen in der Ukraine sowie im nahen Osten, die konjunkturelle Entwicklung bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH.

Basis für eine erfolgreiche Zukunft sind für uns die langjährigen Partnerschaften mit Kunden sowie Lieferanten. Daneben hat die Kundenzufriedenheit, welche wir durch Zuverlässigkeit und Qualität gewährleisten wollen, für uns oberste Priorität.

Für die angestrebte Verkehrswende ist der ÖPNV von zentraler Bedeutung und sollte im Zeichen des Klimaschutzes an Nachfrage gewinnen. Aus unsere Sicht ergeben sich hier Chancen, da der Bus als klimafreundliches und unverzichtbares Verkehrsmittel derzeit in fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens eine neue Wertigkeit erfährt. Offizielle wissenschaftliche Ergebnisse bestätigen, dass der Bus - insbesondere als Alternative zu Pkw und Flieger - ein wichtiger Baustein für die klimaschonende Mobilität der Zukunft ist. Dennoch bleibt der private Pkw der größte Konkurrent des ÖPNV.

Wie in allen Lebensbereichen gewinnt auch in unserer Branche die Digitalisierung an Bedeutung. Durch frühzeitige Investitionen und vorausschauende Instandhaltung sehen wir Chancen unsere Markposition zu stärken.

Ingesamt sehen wir daher die Chance, dass wir mittelfristig wachsen können. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir ein gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr ein operativ verbessertes Ergebnis. Angesichts der weiterhin erheblichen Unsicherheiten aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage rechnen wir für das laufende Geschäftsjahr mit einem leicht verbesserten Ergebnis.

4. Risikobericht

4.1 Risikomanagementziele und -methoden

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf mögliche Chancen sowie wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben könnten, hinzuweisen.

Von uns wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Zu diesen Instrumenten des internen Überwachungssystems gehören:

- den Einsatz zuverlässiger Software

- die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- Abweichungsanalysen

- sowie Arbeitsanweisungen

- Zertifizierung nach ISO für Qualitätsmanagement und Umweltmanagement.

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen haben wir ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Risiken der Tätigkeiten werden frühzeitig erkannt. Entsprechend dem Risikoprofil werden dabei unterschiedliche Instrumente eingesetzt, die stetig weiterentwickelt werden.

4.2 Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Die Gesellschaft ist dem allgemeinen Risiko von Preisänderungen insbesondere im Beschaffungsbereich ausgesetzt. Insbesondere die zuletzt stark gestiegenen Energiepreise sind nicht kalkulierbar und können sich jederzeit durch das politische Weltgeschehen stark verändern. Hier konnten Preissteigerungen bisher an die Kunden weitergegeben werden. Das Risiko und die Auswirkung auf die Ertragslage werden insgesamt als gering angesehen, können jedoch grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Im Bereich des Linienverkehrs sind die Risiken durch entsprechende Inexvereinbarungen minimal.

4.3 Verbundrisiken

Ausfallrisiken bei einzelnen Gesellschaften hinsichtlich untereinander bestehender Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Haftungsrisiken aus gemeinsam abgeschlossenen Krediten begegnen wir mit Planungen auf Ebene aller deutschen RIBE-Gesellschaften. Das Risiko hieraus wird daher als gering eingeschätzt.

4.4 weitere wesentliche Risiken

Die Risiken im Personalbereich ergeben sich insbesondere in der Gewinnung und Ausbildung von Fach- und Führungskräften. Die Gesellschaft ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Vor allem im Bereich der Busfahrer besteht weiterhin Bedarf an qualifiziertem Personal, was vor allem unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnamen erfordert. Die umfangreiche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Ein Risiko im Bereich ÖPNV liegt darin, dass in bestehenden Verkehrsverträgen teilweise eine Fortschreibung der Lohnkosten nicht nach dem geltenden Tarif des LBO (Landesverband Bayrischer Omnibusunternehmer) vereinbart sind. Sofern der Tarifabschluss des LBO oberhalb der vertraglich vereinbarten Indizes liegt besteht ein Kostenrisiko für die berichtende Gesellschaft.

Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Auf Grund des aktuellen Liquiditätsstatus sind derzeit keine Risiken zu erkennen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens nachhaltig wesentlich zu beeinträchtigen.

 

Brunnthal-Hofolding, 16.07.2024

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 734.797,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00
II. Sachanlagen 609.497,86
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.254,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 86.224,80
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 499.019,06
III. Finanzanlagen 125.298,71
B. Umlaufvermögen 9.935.213,65 1.349.939,56
I. Vorräte 157.072,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.724.055,41 1.324.571,82
1. Forderungen gegen Gesellschafter 2.307,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.793.462,61
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 148.846,56
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.324.516,03
4. sonstige Vermögensgegenstände 5.928.285,29 55,79
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.054.086,17 25.367,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 326.778,21
Summe Aktiva 10.996.789,43 1.349.939,56

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.986.141,06 1.091.298,29
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 1.259.057,39
III. Bilanzgewinn 1.701.083,67 1.065.298,29
davon Gewinnvortrag 1.065.298,29 -1.217,00
B. Rückstellungen 1.223.186,29 258.641,27
C. Verbindlichkeiten 6.787.462,08
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 986.349,63
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 986.349,63
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.705.910,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.566.789,03
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 139.121,05
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.095.202,37
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.051.913,89
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 43.288,48
Summe Passiva 10.996.789,43 1.349.939,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 23.781.706,38
2. Personalaufwand 14.637.227,75
a) Löhne und Gehälter 11.883.016,65
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.754.211,10
davon für Altersversorgung 5.960,24
3. Abschreibungen 5.597,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.597,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.151.310,36 2.359,47
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 5.305,31
5. Erträge aus Beteiligungen 1.324.516,03
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.354,31
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.441,31
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 325.220,86 255.641,27
9. Ergebnis nach Steuern 661.263,41 1.066.515,29
10. sonstige Steuern 25.478,03
11. Jahresüberschuss 635.785,38 1.066.515,29
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.065.298,29
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 1.217,00
14. Bilanzgewinn 1.701.083,67 1.065.298,29

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt nur im Anhang aufgehführt.

Die Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Kommanditisten der Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH & Co. KG, Martin Egon Geldhauser (jun.) und Christian Geldhauser, haben Ihre Beteiligungen in die Berichtsfirma eingebracht. Diese ist zuvor als Komplementärin in die Gesellschaft eingetreten. So ist die Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH & Co. KG im Wege der sog. "erweiterten Anwachsung" in die Berichtsfirma überführt worden. Die Eintragung ist am 06.04.2023 erfolgt. Die eingebrachte Firma ist damit erloschen.

Aufgrund der Einbringung handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Weiterhin weisen wir daraufhin, dass die Vorjahreszahlen daher nur bedingt vergleichbar sind.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Der Firmenname laut Registergericht lautet Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH, der Firmensitz ist laut Registergericht in 85649 Brunnthal. Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister des Registergerichts München unter der Register-Nr. 266567.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Ausleihungen zum Nennwert

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gehören auch die unter Forderungen gegen verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Forderungen in Höhe von 1,6 Mio EUR.

Die flüssigen Mittel, Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear nach dem Zeitablauf.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechendem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gehören auch die unter Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von 1,7 Mio EUR.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Aktiva

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2023 zeigt der nachfolgend dargestellte Anlagespiegel. Dort werden auch die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe zu Beginn und Ende des Geschäftsjahres und die im Laufe des Geschäftsjahres vorgenommenen Abschreibungen vermerkt.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Anschaffungs- Herstellungskosten- 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 30.000,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 30.000,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 50.374,29 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geschäftsausstattung Geschäftsausstattung 86.224,80 0,00 0,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 499.019,06 0,00
Summe Sachanlagen 136.599,09 499.019,06 0,00
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 233.240,00 0,00 0,0
Summe Finanzanlagen 233.240,00 0,00 0,00
399.839,09 499.019,06 0,00851.188,41
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten- 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 30.0000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 30.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 50.374,29
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geschäftsausstattung Geschäftsausstattung 86.224,80
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 499.019,06
Summe Sachanlagen 0,00 635.618,15
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 233.240,00
Summe Finanzanlagen 233.240,00
0,00 898.858,15
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 29.999,00 0,00 0,00 29.999,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 29.999,00 0,00 0,00 29.999,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.523,29 5.597,00 0,00 26.120,29 24.254,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00 86.224,80
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 499.019,06
Summe Sachanlagen 20.523,29 5.597,00 0,00 26.120,29 609.497,86
III. Finanzanlagen
1. sonstige Auslihungen 67.414,14 40.527,15 0,00 00 107.941,29 125.298,71
Summe Finanzanlagen 67.414,14 40.527,15 0,00 107.941,29 125.298,71
117.936,43 46.124,15 0,00 164.060,58 734.797,57

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind 148 TEUR enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Passiva

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Der Gewinnvortrag beinhaltet Einstellungen aus Ergebnisbestandteilen vergangener Geschäftsjahre.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:

Euro
Personalverpflichtungen 487.211,52
Jahresabschlusskosten 35.000,00
nicht abgerechnete Reisevorleistungen 25.199,00
sonstige Rückstellungen 16.578,50
Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 4.704,00
568.693,02

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Stand davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit 31.12.2023
Euro
kleiner 1 J.
Euro
1 bis 5 J.
Euro
größer 5 J.
Euro
aus Lieferungen und Leistungen 2.880.319,88 2.880.319,88
Vorjahr 0,00 0,00
ggü verbundenen Unternehmen 1.705.910,08 1.705.910,08
Vorjahr 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.105.429,73 1.105.429,73
Vorjahr 0,00 0,00
ggü. Gesellschaftern 986.349,63 986.349,63
Vorjahr 0,00 0,00
erhaltene Anzahlungen 109.452,76 109.452,76
Vorjahr 0,00 0,00
Summe 6.678.462,08 6.678.462,08 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 117.003,21 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) und aus sozialer Sicherheit in Höhe von 30.748,33 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) enthalten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige Angaben

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB wird nach § 286 Abs. 3 HGB verzichtet.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Art Euro
Miet- und Pachtverpflichtungen (Jahresbeträge) 12.265.233,73
Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen: 12.265.233,73

Die vorgenannten Verträge haben eine Laufzeit bis zu 78 Monaten.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, welche nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind liegen nicht vor.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 302,25.

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH durch den Geschäftsführer Herr Martin Geldhauser (jun.) (KFZ-Mechatroniker).

Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V. m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresabschluss in voller Höhe auf neue Rechnungen vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

Der Jahresabschluss wird nach § 245 HGB wie folgt unterzeichnet:

 

85649 Brunnthal-Hofolding, 16.07.2024

Martin Geldhauser (jun.)

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Geldhauser Linien- und Reiseverkehr GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v3-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Schwabach, den 11.02.2025

WPH GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Stefan Maier, Wirtschaftsprüfer

Tobias Göstl, Wirtschaftsprüfer

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