Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 222406
Vorher
aptus 1676. GmbH
Eingetragen
26.10.2020
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
Der Handel von Lebensmitteln aller Art sowie mit diesen Aktivitäten zusammenhängende Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Sylvia Abel
seit 6.2.2025
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

NameAnteil
49.00%
32.21%
G***** v** S**********
4.29%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Weihe GmbHEigenbeteiligung
8.05%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Cormoran GR1 GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lykos GmbH (vormals: aptus 1676. GmbH)

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

der Lykos GmbH (vormals: aptus 1676. GmbH)

Berlin

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Lykos GmbH ist ein Gastronomieversorger und Lebensmittelgroßhändler mit Sitz auf dem Berliner Großmarkt. Mit einem umfangreichen Sortiment von Obst und Gemüse, ungekühlten, gekühlten und tiefgekühlten mediterranen Spezialitäten, Gastronomiefertigprodukten und einem Basis-Sortiment von Non-Food-Artikeln bedienen wir Gastronomielieferanten, Restaurants, Hotels, Obst- und Gemüsehändler, Feinkostläden und Supermärkte in Berlin, den angrenzenden Bundesländern und einigen benachbarten EU-Staaten.

Ein wesentlicher Teil unserer Kunden kommt aus dem Bereich der ethnischen Gastronomie, die wir mit einem spezialisierten Produktportfolio aber auch mit der Fähigkeit zur individuellen Ansprache und Betreuung von uns überzeugen. Wir beziehen und importieren unsere gehandelten Waren aus Deutschland, sowie dem gesamten europäischen Ausland. Traditionell liegt ein Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit in der Zusammenarbeit mit griechischen Feinkostproduzenten aber auch dem Direktimport von Obst- und Gemüse Süd- und Südosteuropa.

Die Anzahl der Mitarbeiter zum Jahresende betrug 60.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist gut durch die beiden Coronawellen im zurückliegenden Winterhalbjahr gekommen. Nach einem leichten Rückgang um 0,3 % im Schlussquartal 2021 konnte die Wirtschaftsleistung bereits im ersten Quartal 2022 wieder zulegen und lag zuletzt noch knapp 1 % unter ihrem Vorkrisenwert von Ende 2019. Damit legte die konjunkturelle Erholung eine vorübergehende Pause ein.

Das Konsumverhalten privater Haushalte in Deutschland war auch im Jahr 2021 stark von den Covid-Schutzmaßnahmen beeinträchtigt. So waren die preisbereinigten Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland in 2021 um 0,2 % niedriger als 2020 und blieben somit im zweiten Covid-Jahr 5 % unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019.

Die Konsumausgaben des Staates waren auch in 2021 eine Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen im zweiten Jahr der Covid-Pandemie, ausgehend von dem bereits hohen Vorjahresniveau, preisbereinigt um weitere 3,4 %.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren etwa genauso viele Erwerbstätige wie im Vorjahr. Allerdings arbeiteten viele Erwerbstätige nun in anderen Wirtschaftsbereichen oder anderen Beschäftigungsverhältnissen als zuvor.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2021 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 153,9 Milliarden EUR. Das war noch etwas mehr als im Jahr 2020 mit 145,2 Milliarden EUR und das zweithöchste Defizit seit der deutschen Vereinigung. Das Defizit des Bundes stieg beträchtlich und war in 2021 mit 155,3 Milliarden EUR sogar etwas höher als das Defizit des Staates insgesamt. Dagegen waren die Finanzierungssalden der Länder (-1,6 Milliarden EUR) und der Sozialversicherungen (-0,1 Milliarden EUR) nur leicht im Minus. Die Gemeinden schlossen das Haushaltsjahr sogar mit einem kleinen Überschuss von 3,1 Milliarden EUR ab. Gemessen am nominalen BIP errechnet sich für den Staat im Jahr 2021 eine Defizitquote von 4,3 %.

Im Jahr 2021 lagen die preisbereinigten Konsumausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke 3,4 % über dem Vorkrisenniveau von 2019 und waren somit weiterhin auf einem hohen Niveau. Nach dem starken Anstieg in 2020 um 3,6 % waren sie in 2021 im Vergleich zum Vorjahr mit -0,3 % leicht rückläufig.

Besonders deutlich waren die Auswirkungen auf das Gastgewerbe: Nach dem starken Rückgang der preisbereinigten Konsumausgaben für die Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen im Jahr 2020 um 34,2 % wurde in 2021 nochmals 1,7 % weniger ausgegeben. Damit erreichten die Konsumausgaben im Gastgewerbe im zweiten Corona-Jahr nur knapp 65 % des Vorkrisenniveaus von 2019.

Im Jahr 2021 stiegen die Verbraucherpreise für Gemüse gegenüber dem Vorjahr um rund 3,88 %, während sich die Preise für Obst um 1,67 % erhöhten.

Herausforderungen bestehen in der logistischen Anbindung und Abwicklung, welche durch verschiedene Einflüsse, z.B. Kostenerhöhungen und Personalmangel, eine immer größer werdende Aufgabe für unsere mittelständische Struktur darstellt.

2. Geschäftsverlauf

Wir blicken auf ein herausforderndes erstes Geschäftsjahr zurück. In Anbetracht der Komplexität eines Betriebsübergangs im laufenden Geschäft, den administrativen Hürden, die insbesondere aus einer geringen Vorbereitungszeit der Betriebsübernahme der insolventen Imex-Lykos GmbH resultierten und einer deutlich länger als erwartet präsenten Covid-Krise, kann das Jahresergebnis als noch zufriedenstellend angesehen werden.

Dennoch blieb der Geschäftsverlauf hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück, was im Wesentlichen mit weiterhin erheblichen Einschränkungen durch Covid im vierten Quartal 2021 zusammenhängt, die in dieser Form nicht eingeplant worden waren.

Als juristische Neugründung ist die Lykos GmbH zudem für die verschiedenen Covid- Hilfsprogramme nicht antragsberechtigt und musste die Auswirkungen der Krise aus eigener Kraft bzw. mit Mitteln der Gesellschafter bewältigen.

Im Berichtsjahr wurde insbesondere Wert auf die Aufrechterhaltung der notwendigen Liquidität des Unternehmens gelegt und dafür gesorgt, dass die Kunden des Unternehmens trotz aller Beschränkungen und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bedarfsgerecht beliefert werden konnten. Die Stabilisierung interner Prozesse und die Einleitung erster wesentlicher Maßnahmen zur Digitalisierung waren dabei im Fokus.

Unsere Kundenstruktur ist stabil. Wir konnten unsere Marktposition im Vergleich zu Mitbewerbern und vor dem Hintergrund der Covid-Krise festigen.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist geprägt vom operativen Geschäft und der insbesondere administrativen Neuaufstellung nach der Betriebsübernahme des Geschäftsbetriebs der insolventen Imex-Lykos GmbH.

a) Ertragslage

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr Umsätze von 13.497 TEUR.

Der Materialaufwand beträgt insgesamt 10.856 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 900 TEUR. Dabei stellen die Raumkosten mit 499 TEUR sowie die Fahrzeugkosten mit 121 TEUR die größten Positionen dar.

b) Finanzlage

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 252 TEUR aus.

Das Fremdkapital beträgt zum Bilanzstichtag 2.180 TEUR. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (771 TEUR) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (1.063 TEUR).

Die Gesellschaft hat ein geordnetes Mahnwesen; sie kommt ihren Zahlungsverpflichtungen nach. Durch das Finanzmanagement wird sichergestellt, dass jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung steht.

Die wesentlichen Positionen der Finanzlage der Gesellschaft stellen sich zum Stichtag wie folgt dar:

scroll
2021
TEUR
Jahresfehlbetrag -277
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -780
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -242
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit +1.075

Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrifft im Wesentlichen Investitionen in den Fuhrpark.

Der Cashflow aus Finanzierung wurde ausschließlich durch Mittelbereitstellung der Gesellschafter sichergestellt. Zinstragende Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten etc. bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag 53 TEUR.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtsjahr stets gesichert.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt 2.180 TEUR.

Das Anlagevermögen betrug mit 191 TEUR 8,77 % der Bilanzsumme.

Wesentliches nicht betriebsnotwendiges Vermögen besteht nicht.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Über die Ertragslage geben u. a. folgende Rentabilitätszahlen Aufschluss:

scroll
2021 %
Umsatzrentabilität -2,05
Handelsspanne 19,57

Die Umsatzrentabilität berechnen wir mit dem Jahresergebnis im Verhältnis zur Gesamtleistung.

Die Umlaufvermögensintensität beträgt 78,48 %.

Die Gesellschaft führt jährlich Umfragen zur Kundenzufriedenheit durch. Die Ergebnisse münden in Strategieauswertungen zur praktischen Umsetzung.

Die Arbeitnehmer werden regelmäßig in externen und internen Fortbildungen geschult. Hierbei spielen der Arbeitsschutz und die Befolgung von Hygienevorschriften eine wesentliche Rolle.

5. Gesamtaussage

Die Entwicklung der Gesellschaft blieb im Berichtsjahr teilweise hinter den Prognosen zurück.

Die Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens ist im ersten Geschäftsjahr noch nicht zufriedenstellend und dabei im Wesentlichen durch die deutlich länger und intensiver als erwartet sich auswirkenden Covid-Maßnahmen beeinflusst.

III. Prognosebericht

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 um 1,8 % höher als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise auch für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie.

Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,6 % höher.

Im Jahr 2023 ist ein negatives Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von minus 0,3 % zu verzeichnen. Für das Jahr 2024 wird mit einem Wachstum des BIP von 1,0 % gerechnet.

Investitionen sind im Wesentlichen in die laufende Erneuerung der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie in Hardware / Software im Rahmen einer breit angelegten Digitalisierungsstrategie geplant.

Neben der Anschaffung eines E-Transporters soll insbesondere in die Server-Infrastruktur sowie in die Ertüchtigung zahlreicher (mobiler) PC-Arbeitsplätze investiert werden.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Im Jahr 2022 ist es der Gesellschaft gelungen, die Umsätze deutlich auszuweiten. Der in der Folge ebenfalls verbesserte Rohertrag hilft dabei, die Kostensteigerungen im Bereich des Personals und sonstiger, insbesondere energiepreisgetriebener Kosten, teilweise zu kompensieren. Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2022 liegt nach vorläufigem Stand jedoch über dem Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2021.

Für 2023 wird im Vergleich zu 2022 nach vorläufigem Stand mit einer leichten Verbesserung der Umsatzerlöse gerechnet. Der in der Folge ebenfalls verbesserte Rohertrag hilft dabei, die Kostensteigerungen im Bereich des Personals teilweise zu kompensieren. Der Jahresfehlbetrag 2023 ist deutlich geringer als im Jahr 2022, das Jahresergebnis ist aber immernoch leicht negativ.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Neben den Auswirkungen des Coronavirus und den allgemeinen Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sind wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, insbesondere bestandsgefährdende Risiken, derzeit nicht erkennbar und auch nicht zu befürchten.

Branchenspezifische Risiken

Trotz umfangreicher staatlicher Anstrengungen und Unterstützungen erwarten wir im Zusammenhang mit dem sich einerseits verschärfenden Fachkräftemangel und den andererseits erheblichen inflationsbedingten Kostensteigerungen größere Herausforderungen für die Gastronomie und Hotellerie.

Unsere Kunden sind preissensibel und versuchen, mehrere Sortimente bei einem Anbieter zu bündeln. Dies könnte zur Folge haben, dass Umsatz und Rohertrag nicht in der zu erwartenden Höhe erreicht werden können. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wird die Neukundenakquise im Zuge der personellen Stärkung des Innen- und Außendienstes vorangetrieben.

Die Wettbewerbssituation, insbesondere im Frischesegment, wird weiterhin intensiv beobachtet.

Darüber hinaus besteht weiterhin die Gefahr von Störungen in den Lieferketten. Diese versuchen wir - mit Ausnahme von Produkten mit kurzem MHD - durch eine gezielte Erhöhung der Bestände sowie den Abschluss von langfristigen Lieferverträgen abzufedern.

Dem Risiko weiter steigender Energiepreise wurde im Bereich des Strombezugs durch den Abschluss mehrjähriger Lieferverträge mit Preisbindung entgegengetreten.

Ertragsorientierte Risiken

Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Möglicherweise sind damit jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten verbunden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Liquiditätsrisiken werden derzeit durch Gesellschafterdarlehen abgesichert.

Währungsrisiken bestehen nicht.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind aufgrund der Kapitalausstattung durch die Gesellschafter keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Unsere hohen Qualitätsansprüche stellen wir durch Qualitätskontrollen direkt bei unseren Lieferanten durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen sowie durch regelmäßige Zertifizierungen sicher.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch unsere Erfahrung, unsere Zuverlässigkeit sowie durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Konsequente Service- Orientierung ist und bleibt der zentrale Schlüssel für die Bindung und Gewinnung von Kunden.

3. Gesamtaussage

Die Geschäftsführung beobachtet intensiv und regelmäßig die Entwicklung der Konjunktur und des Marktes, die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie allgemeine unternehmerische Risikofaktoren.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld sowie steigenden Beschaffungskosten.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sind wir für die Bewältigung dieser Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Berlin, 21.03.2024

Stephan Lotz

BILANZ zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

scroll
31.12.2020
TE
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.184,00 0
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.950,00 0
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 174.182,00 0
177.132,00 (0)
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 100,00 0
191.416,00 (0)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
II. Fertige Erzeugnisse und Waren Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 830.546,37 0
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 625.284,54 0
2. Ausstehende Einlagen 0,00 12
3. Sonstige Vermögensgegenstände 202.346,74 0
827.631,28 (12)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 52.784,89 13
1.710.962,54 (25)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.945,90 0
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 251.814,22 0
2.180.138,66 25

PASSIVA

scroll
31.12.2020
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Jahresfehlbetrag -276.814,22 0
III. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 251.814,22 0
0,00 (25)
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 181.380,00 0
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 771.006,27 0
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 771.006,24 (Vorjahr: T€ 0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.063.469,45 0
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 1.063.469,45 (Vorjahr: T€ 0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 164.282,94 0
davon 1.998.758,66 (0)
- mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 164.282.94 (Vorjahr: T€ 0)
- aus Steuern: € 109.240,21 (Vorjahr: T€ 0)
2.180.138,66 25

Gewinn- und Verlustrechnung vom 26.01.2021 bis 31.12.2021

Lykos GmbH Großhandel, Berlin

scroll
EUR EUR
1. Rohergebnis 2.661.153,69
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.601.816,31
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 369.572,75
- davon für Altersversorgung EUR 8.566,80 1.971.389,06
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 55.316,35
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 900.485,32
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.356,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.069,45
7. Ergebnis nach Steuern 276.750,46-
8. sonstige Steuern 63,76
9. Jahresfehlbetrag 276.814,22

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

Lykos GmbH (vormals aptus 1676. GmbH), Berlin

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Lykos GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Registernummer HRB 222406 B eingetragen. In 2021 erfolgte eine Umfirmierung. Die ursprüngliche Firmenbezeichnung lautete aptus 1676. GmbH. Die Gesellschaft übernimmt ab dem 01. Februar 2021 die wesentlichen Vermögensgegengestände der Imex-Lykos GmbH (in Insolvenz) und führt die Geschäfte in Form eines Betriebsübergangs weiter.

Aufgrund der wirtschaftlichen Neugründung in 2021 und dem Überschreiten der Größenmerkmale für mittelgroße Kapitalgesellschaften im ersten Jahr, wird der Jahresabschluss nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt in Anlehnung an die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften (§§ 265 ff. HGB). Zur Erhöhung der Darstellungsklarheit werden einige Postenbezeichnungen in der Bilanz angepasst. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die insbesondere durch die andauernden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie entstehenden Anlaufverluste wurden durch Mittel aus dem Gesellschafterbereich ausgeglichen. Für die kommenden Geschäftsjahre wird schrittweise mit umfassender Verbesserung des Betriebsergebnisses gerechnet. Die Gesellschafter unterstützen die Gesellschaft auf dem eingeschlagenen Weg und stellen derzeit die Finanzierung durch Gesellschafterdarlehen sicher.

Die Geschäftsführung geht auf Basis der aktuellen Unternehmensplanung von einer positiven Fortführungsprognose für die Gesellschaft aus. Der Jahresabschluss wurde daher unter Beachtung des Grundsatzes der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Die Wertansätze der Schlussbilanz zum 31. Dezember 2020 wurden unverändert vorgetragen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Den planmäßigen, linear vorgenommenen Abschreibungen liegt eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 - 3 Jahren zugrunde.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Den planmäßigen, linear vorgenommenen Abschreibungen liegt eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 - 10 Jahren zugrunde.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet.

Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Eine Pauschalwertberichtigung wird nicht gebildet.

Die Bilanzierung des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennbetrag.

Von der Möglichkeit eines unverrechneten Ausweises aktiver und passiver latenter Steuern wird kein Gebrauch gemacht. Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern wird ebenfalls nicht ausgeübt.

Dir Rückstellungen werden in Höhe der notwendigen Erfüllungsbeträge gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Der Posten sonstige Rückstellungen enthält im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht fakturierte Wareneingänge sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten.

Sonstige Angaben

Mutterunternehmen

Die Lykos GmbH ist eine konsolidierungspflichtige Tochtergesellschaft der Weihe GmbH, Berlin.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 194 sowie aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 525 p. a. bis zum Jahr 2026 und weitere finanzielle Verpflichtungen i.H.v. 21 TEUR p.a.

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 60 Mitarbeiter beschäftigt, davon 28 kaufmännische und 31 gewerbliche Mitarbeiter sowie ein Auszubildender.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

scroll
Geschäftsführer: Stephan Lotz ausgeübter Beruf: Kaufmann

Auf die Angabe der Höhe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 21.03.2024

Unterschrift

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2021

(Anlagenspiegel)

scroll
Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 17.880,00 0,00 17.880,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.000,00 0,00 3.000,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 240.702,35 -16.309,00 224.393,35
0,00 243.702,35 -16.309,00 227.393,35
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 100,00 0,00 100,00
0,00 100,00 0,00 100,00
0,00 261.682,35 -16.309,00 245.373,35
scroll
kumulierte Abschreibungen
1.1.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.696,00 0,00 3.696,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 50,00 0,00 50,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 51.570,35 -1.359,00 50.211,35
0,00 51.620,35 -1.359,00 50.261,35
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 55.316,35 -1.359,00 53.957,35
scroll
Restbuchwerte
31.12.2021 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.184,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.950,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 174.182,00 0,00
177.132,00 0,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 100,00 0,00
100,00 0,00
191.416,00 0,00

B. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:

„Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Lykos GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lykos GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lykos GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.“

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

99 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.