Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 781985
Vorher
Johanna 340 Vermögensverwaltungs GmbHALUCA Holding GmbH
Eingetragen
28.6.2021
Branche
Erzeugung und erste Bearbeitung von AluminiumHerstellung von Ausbauelementen aus MetallBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Metallprodukten, insbesondere von Fahrzeugeinrichtungen aus Aluminium, ferner die Metallverarbeitung und Lohnveredelung sowie die Erbringung von Dienstleistungen für verbundene Unternehmen und Dritte.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Thomas Steiert
seit 4.2.2026
Geschäftsführer
Susanne Bücher
seit 1.3.2024
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
Dr. C******** W****** K***
15.50%
C******** B*****
7.75%
H*** R******
5.00%

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
ALUCA GmbHEigenbeteiligung
3.00%

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
HJH Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
15.000 €
60.00%
ALUCA Initiatoren GmbH
Germany
6.250 €
25.00%
FST Beteiligungen UG (haftungsbeschränkt)
Germany
1.750 €
7.00%
JULISA GmbH
Germany
1.250 €
5.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
3.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALUCA GmbH (vormals: ALUCA Holding GmbH)

Rosengarten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Unternehmensprofil

Die heutige ALUCA GmbH, die im Mai 2021 als "Johanna 340 Vermögensverwaltungs GmbH" durch die Industrieholding Operando Partners GmbH gegründet wurde, hat im Jahr 2021 die langjährig am Markt etablierte "alte" ALUCA GmbH erworben und auf sich verschmolzen. Entsprechend sind im Folgenden, unter Berücksichtigung von Ausnahmen, welche aus dem Unternehmenserwerb resultieren, Vorjahresvergleiche mit der "alten" ALUCA GmbH angesetzt, um einen Rückblick zu gewährleisten. Die ALUCA GmbH, ehemals eine 100%ige Tochtergesellschaft der Pon Holding Germany GmbH, entwickelt, produziert und vertreibt seit 1993 hochwertige Fahrzeugeinrichtungen aus Aluminium für leichte Nutzfahrzeuge. Als Premiumanbieter in diesem Marktsegment produziert sie ausschließlich in Deutschland. Im Zuge der Übernahme wurden 100% der Anteile der seit dem Jahr 2021 bestehenden Auslandsvertriebsgesellschaften der PON Europe B.V. (ALUCA Austria GmbH und ALUCA Benelux B.V.) durch die heutige ALUCA GmbH erworben.

II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für das Berichtsjahr erzielte die Weltwirtschaft ein reales Wachstum des BIP von + 3,5 % (Vorjahr + 6,3 %). (Quelle: IMF 07/2023). Im Vergleich hierzu liegen die realen BIP-Wachstumsraten für die EU mit + 3,5 % (Vorjahr + 5,4 %) sowie für Deutschland mit + 1,8 % (Vorjahr + 2,6 %) deutlich zurück. (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Nachdem sich im Jahr 2021 primär pandemiebedingte Faktoren auf die europäische Produktionstätigkeit auswirkten, sorgte zunehmend der im Februar 2022 begonnene russische Angriff auf die Ukraine, einhergehend mit der durch Russland verursachten Energiekrise und Blockaden von Getreideausfuhren, für erhebliche Belastungen nicht nur der europäischen Wirtschaft. Auch im Jahr 2022 blieben die Lieferkettenprobleme erhalten bzw. haben sich teilweise auf andere wichtige Zulieferprodukte verlagert. Durch die nachhaltig hohen Energie- und Nahrungsmittelpreise stieg die Inflation in Deutschland auf + 7,9 % (Vorjahr + 3,1 %), im Euroraum auf + 8,5 %. Viele energieintensive Unternehmen mussten, aufgrund der hohen Energiepreise und Versorgungsknappheit fossiler Energieträger, ihre Produktion drosseln bzw. einstellen. Die auch in 2022 vorherrschende Null-Covid-Strategie Chinas mit umfangreichen, langanhaltenden Lockdowns in wichtigen Industriemetropolen führten zudem zu Versorgungsengpässen in vielen Branchen. Die Preisexplosion bei Stahl und Aluminium hatte sich auch im Jahr 2022 fortgesetzt. Trotz weitreichender staatlicher Unterstützungsprogramme prognostiziert das DIHK keine Veränderung der Wirtschaftsleistung, das BIP soll auf dem Niveau des Vorjahres bleiben. Unverändert hohe Rohstoff- und Energiepreise lassen allgemein die Geschäftserwartungen für das Jahr 2023 verhalten ausfallen. Die hohe Inflation drückt die Konsumlaune auf dem nationalen und internationalen Markt und beeinflusst die Geschäftslage deutscher Unternehmen (Quelle: DIHK- Prognose 2023 vom 10.02.2023). So sind auch die deutschen Autohersteller mittelbar von der Energiepreisexplosion vor allem auf der Absatzseite getroffen. Die deutsche Wirtschaft ist nach allgemeiner Auffassung auf dem Weg in eine Rezession (BIP-Erwartung gem. IW-Prognose -0,75 %, Stand 14. Dez. 2022)

Der für ALUCA relevante Markt für hochwertige Fahrzeugeinrichtungen bleibt von den Veränderungen in der Automobilbranche, stand heute, weitestgehend unberührt. Es besteht lediglich eine direkte Abhängigkeit von den Absatzzahlen und vor allem den Auslieferungen von leichten Nutzfahrzeugen (leichten Transportern bis 3,5t Gesamtgewicht, LCV), unabhängig vom Antrieb. Die Neuzulassungen in diesem Segment 2022 betrugen 1,28 Mio. Einheiten in Europa (Vj.1,56 Mio.), wodurch sich das europäische Marktvolumen um - 18,1 % verringerte. Auch in Deutschland (Kernmarkt) blieb das Volumen mit -13,0 % unter dem Vorjahr (ACEA - Economic and Market Report, January 2023).

Der zweite Abhängigkeitsfaktor, das Handwerk, verzeichnete in Deutschland im Jahr 2021 mit 1,7% (Vorjahr + 1,4 %) ein leichtes Umsatzwachstum, konnte aber das Niveau der Vorjahre noch nicht erreichen (Quelle: Destatis).

III. Geschäftsverlauf

Wie schon in den vorangegangenen Geschäftsjahren, stand auch im Geschäftsjahr 2022 das Partnernetzwerk neben dem Direktkundengeschäft im Vordergrund. Für ALUCA ist, neben dem bedeutenden deutschen Markt, das angrenzende europäische Ausland, dessen Umsatzanteil überproportional gestiegen ist und mittlerweile 45 % beträgt, ein wichtiger geographischer Markt. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten neue Partner und Direktkunden hinzugewonnen werden, was sowohl die Marktdurchdringung als auch die Bekanntheit der Marke ALUCA weiter steigern konnte.

Die seit Februar 2020 weltweit anhaltende Coronapandemie hatte im Jahr 2022 nicht mehr die drastischen Einflüsse auf die Automobilindustrie. Dennoch blieb die Verfügbarkeit von klassischen leichten Nutzfahrzeugen mit Verbrennungsmotor, wie auch schon im Vorjahr, schwierig. Außer den anhaltenden Lieferketten- und Kapazitätsproblemen seitens der Lieferanten einzelner Komponenten für die Automobilwerke wirkten die verzögerte Versorgung mit Rohstoffen wie Stahl und Aluminium sowie der beschleunigte Transformationsprozess in der Automobilbranche hemmend auf die Verfügbarkeit von leichten Nutzfahrzeugen. Die E-Mobilität wird bei unserem Klientel, primär bestehend aus Handwerksunternehmen, noch sehr zurückhaltend angenommen. Die Ursache liegt, trotz der Fördergelder, an den hohen Anschaffungskosten und geringen Reichweiten der Fahrzeuge. Die Beschaffung von leichten Nutzfahrzeugen mit klassischem Verbrennungsmotor wurde für unsere Kunden im Jahr 2022 erheblich erschwert. Auch für 2023 deutet sich keine nennenswerte Entspannung an.

Die allgemeinen Schwierigkeiten auf Kundenseite zeigen sich jedoch nicht in der Entwicklung des Auftragseingangs der ALUCA, der sich im Vergleich zu 2021 auf gleichem Niveau behaupten konnte und durch vorgezogene Auftragsplatzierungen sogar zu einem deutlichen Mehrumsatz von 10,6 % im Jahr 2022 geführt hat. Diese Entwicklung vor dem Hintergrund der Marktgegebenheiten lässt auf den Ausbau der Marktposition und damit Marktanteilsgewinne schließen. Hierdurch bestätigt sich die konsequente Fokussierung auf Leichtbau und überragenden Service als Erfolgsfaktor von ALUCA.

Die Materialaufwandsquote (inkl. Fremdleistungen) bezogen auf die Gesamtleistung ist gegenüber 2021 um 3,0 Prozentpunkte gestiegen. Ursache für die Steigerung bei der ALUCA GmbH sind vorwiegend die im Geschäftsjahr massiv gestiegenen Rohstoffpreise. Die im ersten Halbjahr vollzogenen Preiserhöhungen gegenüber den Kunden haben sich als zu zögerlich erwiesen. Durch eine signifikante zweite Preiserhöhungsrunde im zweiten Halbjahr wurden die Rohstoffpreisanstiege nunmehr vollständig kompensiert. Dadurch sind die Materialaufwandsquoten im zweiten Halbjahr wieder in Sichtweite der Quoten aus dem Vorjahr gekommen, ohne jedoch die Rohmargen für das Gesamtjahr vollständig erreichen zu können.

Die Kostenerhöhungen bei den Personalkosten sind auf Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie auf die durch die Leistungserhöhung bedingte Personalaufstockung zurückzuführen. Des Weiteren wurden gezielte Ergänzungen im administrativen Bereich vorgenommen.

Die Investitionen konzentrierten sich im operativen Bereich der Gesellschaft im Wesentlichen auf Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen für technische Anlagen und Maschinen. Von den insgesamt 0,3 Mio. € entfallen rd. 0,1 Mio. € auf einen Teilbetrag der Anschaffung eines ERP-Systems, außerdem schlugen Mietereinbauten und Betriebs- und Geschäftsausstattung mit 0,1 Mio. € zu Buche. Die Abschreibungen haben sich im Bereich der immateriellen Wirtschaftsgüter um 214 % erhöht. Ursache hierfür ist der, durch den Unternehmenserwerb seit Oktober 2021 aktivierte Firmenwert sowie die Aktivierung der Markenrechte und Kundenbeziehungen, deren Abschreibung sich in 2022 auf das gesamte Jahr niederschlagen.

Die Mitarbeiteranzahl der ALUCA GmbH stieg von 181 Mitarbeitern im Vorjahr um 16,5 Mitarbeiter auf durchschnittlich 197,5 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2022. Im Geschäftsjahr waren 3 Auszubildende für ALUCA GmbH tätig. Produktionsspitzen wurden über Leiharbeitnehmer abgedeckt.

Infolge des Unternehmenskaufs durch Operando Partners GmbH im Jahr 2021 sowie der Umfirmierung ergaben sich Sondereffekte auf die Gewinn- und Verlustrechnung der ALUCA GmbH. Dies führte zu Mehraufwendungen mit Einmalcharakter bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Diese Kosten sind auf rechtsanwaltliche, notarielle und wirtschaftsprüferische Tätigkeiten, aber auch auf Arrangierungskosten für die Unternehmensfinanzierung zurückzuführen und betrugen 0,14 Mio. € (Kosten Vorjahr 0,7 Mio. €).

Ein weiterer die Gewinn- und Verlustrechnung belastender Effekt ist die Abschreibung auf die im Rahmen der Verschmelzung aufgedeckten stillen Reserven aus dem Unternehmenskauf. Die Positionen "Kundenbeziehungen", "Markenrechte" und "Geschäfts- und Firmenwert", führen zu einer Abschreibungsmehrbelastung in Höhe von 0,61 Mio. € pro Jahr.

Insbesondere angesichts des schwierigen Marktumfeldes zeigt sich die Geschäftsleitung mit dem operativen Geschäftsverlauf sehr zufrieden. Die im Vorjahreslagebericht genannte Prognose zur Umsatzentwicklung im zweistelligen Prozentbereich konnte trotz der Rahmenbedingungen erfüllt werden.

IV. Lage

Vermögenslage

Der Buchwert des Anlagevermögens beläuft sich auf 10,3 Mio. € (Vorjahr 11,5 Mio. €). Davon entfallen auf das operative Sachanlagevermögen Buchwerte in Höhe von 3,7 Mio.€. Auf immaterielle Vermögenswerte, wie erworbene Markenrechte und Kundenbeziehungen sowie den Geschäfts- und Firmenwert entfallen 5,4 Mio. €. In den Finanzanlagen sind die Beteiligungen für die Auslandstöchter in Höhe von 1,2 Mio. € enthalten.

Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. € auf 7 Mio. € erhöht (Vorjahr 6,7 Mio. €). Bei den Vorräten war ein Anstieg um 1,0 Mio. € zu verzeichnen, verursacht durch Preiserhöhungen bei dem für die ALUCA wesentlichen Einsatzmaterial Aluminium (Preisanstieg allein des LME im Jahr 2022 + 9,4 %) sowie dem Rohstofflageraufbau zur Versorgungssicherheit. Die Debitorenforderungen hatten sich durch den Umsatzanstieg und Preiserhöhungen unserer Fertigerzeugnisse zum Jahresende auf 1,8 Mio. € erhöht. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen 0,3 Mio.€ (primär verursacht durch Lieferantenboni, debitorische Kreditoren, Kautionen und Umsatzsteuerforderungen aus dem Jahr 2021). Das Guthaben bei Kreditinstituten beträgt zum Jahreswechsel bei 0,7 Mio.€.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt 0,2 Mio. €.

Aufgrund bestehender steuerlicher Verlustvorträge wurde im Geschäftsjahr die Position der aktiven latenten Steuern gebildet.

Im Zuge einer Teilrückführung eines Verkäuferdarlehens von PON wurde die Gesellschaft im Geschäftsjahr mit einer Erhöhung der Kapitalrücklage in Höhe von 0,4 Mio. € finanziell gestärkt. Das Eigenkapital hat sich durch den im Geschäftsjahr entstandenen Verlust auf 0,1 Mio. € vermindert.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 0,7 Mio. € haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Mio. € verringert. Die Rückstellungen wurden für Personalkosten, ausstehende Rechnungen sowie WKZ und Kundenboni gebildet.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich aufgrund des Umsatzwachstums, aber auch aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. € erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 13,9 Mio. € beinhalten 10,9 Mio. € für die langfristige Finanzierung des Beteiligungserwerbs, sowie 1,7 Mio. € für noch ausstehende Kaufpreiszahlungen.

Aus der nur handelsrechtlich wirksamen Aufdeckung der stillen Reserven ergeben sich künftig Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Ergebnissen, für die passive latente Steuern zu bilden waren. Zum Jahresende beträgt der Wertansatz 0,9 Mio.€ (Vorjahr 1 Mio. €).

Die Eigenkapitalquote 2022 beträgt 0,6 %. Unter Berücksichtigung der als Eigenkapital qualifizierten Gesellschafterdarlehen mit einer Festlaufzeit bis September 2028, welche mit einer Rangrücktrittsvereinbarung nach den § § 19 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. 39 Abs. 2 Insolvenzordnung ausgestattet ist, entsteht ein erweitertes Eigenkapital in Flöhe von 5,5 Mio. €. Die entsprechende wirtschaftliche Eigenkapitalquote 2022 beträgt damit 24 % und wird noch ergänzt durch ein weiteres langfristiges Darlehen eines Mezzanine-Investors in Höhe von 5,5 Mio. €.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse der ALUCA GmbH konnten sich mit einer Steigerung um 11,7 % gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern. Der Rohertrag konnte um 5,1 % gesteigert werden. Das Rohergebnis beträgt 15,4 Mio. € nach 14,7 Mio. € im Vorjahr.

Die Personalkostenquote gegenüber der Gesamtleistung des Unternehmens verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 2 %-Punkte, während sich die absoluten Personalkosten durch den Personalaufbau (+ 8,4%) im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Mio. € erhöht haben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. sonstiger Steuern) erhöhten sich zum Vorjahr um 0,2 Mio. €, die Quote verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 %.

Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. € erhöht. Diese Erhöhung resultiert aus den nicht operativ bedingten Abschreibungen auf Firmenwert, Kundenbeziehungen und Markenrechte. Die operativ bedingten Abschreibungen entsprechen denen des Vorjahres.

Das EBIT im Verhältnis zur Gesamtleistung war mit - 1,4 % um 1,2 %-Punkte negativer als im Vorjahr, es beträgt -1,4 Mio. € nach -0,2 Mio. € im Vorjahr. Für die wirtschaftliche Aussagekraft der Gesellschaft wird als Steuerungsgröße das "adjusted" (bereinigte) EBITDA herangezogen, das nicht operative, einmalige Effekte nicht berücksichtigt und das tatsächliche operative Ergebnis widerspiegelt:

in Mio EUR
EBITDA unbereinigt 0,890
bereinigt um:
- Management Fee 0,300
- Restrukturierungskosten 0,270
- Sonstige 0,139

Finanzlage

Die Kapitalflüsse der ALUCA stellen sich unter dem Einfluss der gesellschaftlichen Umstrukturierung wie folgt dar:

TEUR VJ TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -1.099 209
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -288 -5.120
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 1.699 10.893
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -588 5.982
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.325 -4.682
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 737 1.325

Die Auftragslage stellt sich zum Ende des Geschäftsjahres sehr zufriedenstellend dar. Eine Auswertung der Auftragsreichweite ist branchen- und kundenstrukturbedingt nicht aussagekräftig.

Zusammenfassend lässt sich zur Finanzlage feststellen, dass die ALUCA GmbH weit überwiegend durch langfristiges, eigenkapitalnahes Fremdkapital von Gesellschaftern und externen Kapitalgebern finanziert ist. Jedoch stehen Finanzierung und Liquidität des Unternehmens mittelfristig aufgrund der operativen Leistungsfähigkeit und der von den Gesellschaftern und Kapitalgebern auf Dauer gewährten Unterstützung auf einer soliden Basis.

V. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Wesentliche Risiken und Risikomanagement

Wir streben ein ehrgeiziges Wachstum auf dem europäischen Markt an. Oberste Priorität haben hierbei nachhaltige kontinuierliche Erträge, eine ausreichende Liquidität und eine maximale Kundenzufriedenheit.

Als ein international agierendes Unternehmen sind wir dabei verschiedenen unternehmens- und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. Durch ein aktuelles Controlling und Reporting sowie einem angemessenen Cash Management und ständigen Kontakt zu Kunden und Lieferanten wird gewährleistet, dass eventuelle Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Strategien und Aktionen eingeleitet werden.

Die wesentlichen Risiken, wie Elementarschaden, Betriebsunterbrechung und Haftpflicht sind in einem ausreichenden Rahmen versichert. Forderungsausfälle sind bei den bestehenden Kunden nur in geringem Umfang aufgetreten. Bei ausländischen Kunden besteht kein Währungsrisiko, da ausschließlich in Euro fakturiert wird.

Preissicherungen sind durch Mengenkontrakte bei den wichtigsten Lieferanten und Preisgleitklauseln bei Lohnfertigern gegeben. Zudem arbeiten wir mit leistungsfähigen und zuverlässigen Lieferanten zusammen, damit die benötigten Materialen in ausreichendem Maße zum gewünschten Termin und vorgegebener Qualität zu günstigen Preisen zur Verfügung stehen.

Bestehende und/oder neu eingeführte Preisgleitklauseln auf Kundenseite sowie eine nachgewiesene Preishoheit bieten in Zeiten volatiler Rohstoffpreise hinreichende Sicherheit bei der mittel- und langfristigen Entwicklung der Rohmarge. Kurzfristige Schwankungen können aufgrund unterschiedlicher Faktoren hingegen nicht ausgeschlossen werden.

Es ist weiterhin schwierig, in der Region qualifizierte Fachkräfte zu finden. Der Aus- und Weiterbildung und Personalentwicklung wird daher nach wie vor ein hoher Stellenwert zugemessen.

Alle Geschäftsprozesse werden durch das integrierte Qualitäts- und Umweltmanagementsystem überwacht, gesichert und optimiert.

Es bestehen neben den gesamtwirtschaftlichen Risiken wie Handelskonflikten und finanzpolitische Risiken im Euroraum auch weitere Risiken, die derzeit von ihrem Umfang nicht immer voraussehbar sind und teilweise nur ein "Fahren auf Sicht" gestatten. Hierbei handelt es sich unter anderem um Unsicherheiten bei der Versorgung mit Rohstoffen, Preiserhöhungen am Energie- und Rohstoffmarkt und schließlich die weitere Entwicklung des Kriegsverlaufs in der Ukraine mit dessen globalen Auswirkungen.

Wesentliche Chancen

Der Ausbau des Vertriebs von hochwertigen Fahrzeugeinrichtungen wird im In- und Ausland stetig vorangetrieben. Durch Nutzung der Geschäftsbeziehungen, des Netzwerkes über Operando Partners GmbH sowie der seit dem Jahr 2016 entwickelten und kontinuierlich adaptierten und erweiterten Unternehmensstrategie erwarten wir auch in den nächsten Jahren ein deutliches Wachstum. Die klare strategische Ausrichtung von ALUCA hat sich in einem schwierigen Umfeld als sehr erfolgreich erwiesen und sollte auch zukünftig eine gute Grundlage für überproportionales Wachstum und Marktanteilsgewinne darstellen. Die Personalkapazitäten werden in den relevanten Bereichen punktuell ergänzt und verstärkt. Das Umsatzwachstum wird durch gesteigerte Marketingaktivitäten unterstützt.

Entsprechend der von Operando Partners GmbH forcierten Lean Transformation werden alle Unternehmensbereiche konsequent auf die Umsetzung der Unternehmensstrategie ausgerichtet. Das Streben nach Exzellenz stellt somit für die Umsetzung der Strategie ein tragendes Element dar.

Die fortschreitende digitale Transformation unterstreich die Lean Philosophie. Das Projekt der Einführung eines neuen ERP Systems, mit klarem Fokus auf Digitalisierung, Automatisierung und Prozesssicherheit, sorgt für die systemische Unterstützung des Ansatzes.

Wir sehen in diesem kulturellen Wandel, der Lean Philosophie und der konsequenten Digitalisierungsstrategie sowohl in den Beschaffungs- als auch Abwicklungsprozessen, die größten Chancen für eine gesicherte Zukunft der ALUCA.

Prognosebericht

Für 2023 gehen wir davon aus, dass die Umsatzsteigerung, trotz der aktuellen, vom Krieg in der Ukraine ausgelösten Energiekrise, der Rezession in der Wirtschaft, deutlich im zweistelligen Prozentbereich liegen wird. Hierbei spielen zwei Stoßrichtungen im Vertrieb eine tragende Rolle.

Der strategische Aufbau eines Key Account Managements, mit dem Ziel dieses potenzialträchtige Marktsegment kontinuierlich und nachhaltig zu entwickeln. Hierbei konnten in den ersten Monaten bereits mehrere namenhafte Kunden mit relevantem Umsatzpotenzial akquiriert werden.

Die Intensivierung und Ausweitung der Vertriebsaktivitäten in klar identifizierten Märkten mit hohem Potenzial im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge und entsprechend attraktiver Kundenstruktur.

Preiserhöhungen auf der Rohstoff- und Energieseite können über Verkaufspreisanpassungen kompensiert werden.

Bei einem leicht steigenden Materialkostenanteil, einer Optimierung der Personalkosten und einer Konsolidierung bei den übrigen Kosten, erwarten wir ein bereinigtes EBITDA von ca. 1,9 Mio. €.

Für die Folgejahre gehen wir, durch die angestoßenen Aktivitäten in den Bereichen Digitalisierung, Produktion und Vertrieb trotz steigender Materialkosten, von weiteren Umsatz- und Ergebnisverbesserungen aus.

VI. Forschung und Entwicklung

ALUCA unterhält weiterhin eine eigene Entwicklungs- und Konstruktionsabteilung. Neue Entwicklungen werden, wo notwendig, grundsätzlich über Patente geschützt.

 

Rosengarten 29. August 2023

ALUCA GmbH

gez. Frédéric Straß, Geschäftsführer

gez. Christian Breuer, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2022

AKTIVA

EUR EUR VJ TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.459.562,69 5.996
II. Sachanlagen 3.694.646,30 4.146
III. Finanzanlagen 1.157.521,23 10.311.730,22 1.316
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.093.879,08 3.111
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.150.542,25 6.244.421,33 2.218
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 737.223,93 1.325
C. Rechnungsabgrenzungsposten 178.868,69 148
D. Aktive latente Steuern 275.000,00 0
Summe AKTIVA 17.747.244,17 18.261

PASSIVA

EUR EUR VJ TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 1.820.961,00 1.396
III. Ergebnisvortrag -415.435,25 0
IV. Jahresergebnis -1.324.315,65 106.210,10 -415
B. Rückstellungen 740.202,47 918
C. Verbindlichkeiten 15.989.081,68 15.322
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 4.054.599,97 (VJ TEUR 5.440)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 11.934.481,71 (VJ TEUR 9.882)
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 329.562,42 (VJ TEUR 19)
D. Passive latente Steuern 911.749,92 1.016
Summe PASSIVA 17.747.244,17 18.261

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2022

EUR VJ TEUR
1. Rohergebnis 15.595.423,86 14.886
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.239.648,77 -7.001
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -1.624.267,24 -8.863.916,01 -1.523
- davon für Altersvorsorge EUR 67.395,29 (VJ TEUR 67)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.275.645,09 -822
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.830.039,39 -5.588
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 117,58 (VJ TEUR 0)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.834,19 4
6. Abschreibungen auf Finanzanlagevermögen -158.906,06 0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.167.865,39 -385
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 385.200,08 26
- davon Ertrag aus der Auflösung von passiven latenten Steuern: EUR 379.200,08 (VJ TEUR 26)
9. Ergebnis nach Steuern -1.312.913,81 -403
10. Sonstige Steuern -11.401,84 -12
11. Jahresergebnis -1.324.315,65 -415

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die heutige ALUCA GmbH mit Sitz in Rosengarten, wurde im Mai 2021 durch die Industrieholding Operando Partners GmbH gegründet. Die Gesellschaft wird seit 28.06.2021 beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 781985 geführt.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Sofern es der Übersichtlichkeit dient, wurden bei Wahlrechten entsprechende Angaben im Anhang vermerkt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen nach Maßgabe der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die immateriellen Wirtschaftsgüter werden linear über folgende Nutzungsdauern abgeschrieben:

- Erworbener Kundenstamm 10 Jahre
- Erworbene Markenrechte 10 Jahre
- Geschäfts- oder Firmenwert 10 Jahre (§ 285 Nr. 13 HGB)

Anlagegüter mit Anschaffungskosten von über € 250,00 bis € 800,00 werden als Geringwertige Wirtschaftsgüter abgebildet und im Wirtschaftsjahr vollständig abgeschrieben. Wirtschaftsgüter bis € 250,00 werden im Zugangsjahr als Betriebsausgabe sofort ausgabenwirksam gebucht. Die aus der Verschmelzung im Jahr 2021 vorhandenen Bestände aus GWG-Sammelposten der Jahre 2017 bis 2021 wurden im Geschäftsjahr 2022 wie im Vorjahr mit einem Fünftel des Anschaffungswerts aufgelöst.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden nach Art und Menge körperlich aufgenommen und in einer Einzelaufstellung belegt. Der Ansatz in der Bilanz erfolgt zu Anschaffungskosten beziehungsweise dem beizulegenden niedrigeren Wert.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, entsprechend dem Leistungsstand zum 31. Dezember 2022. Neben den Materialeinzelkosten sind Fertigungseinzelkosten zuzüglich notwendiger Gemeinkosten (ohne Fremdkapitalzinsen) berücksichtigt. Soweit ein niedriger Wert beizulegen war, kam dieser zum Ansatz.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden, soweit erforderlich, auf risikobehaftete Posten vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen berücksichtigt.

Die liquiden Mittel (Kassenbestand, Bankguthaben) sind zu Nennbeträgen angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben ausgewiesen, welche im Geschäftsjahr noch keine Aufwendungen darstellen.

Erstmals wurde im Geschäftsjahr eine aktive latente Steuer gebildet.

Die Rückstellungen sind in Höhe der Beträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Vorsicht für erkennbare Risiken, ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste unter Beachtung des § 249 HGB notwendig waren. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen, Finanzmittel und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Der Anlagenspiegel wurde als Anlage dem Anhang beigefügt. Er zeigt die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagenvermögens sowie der Abschreibungen entsprechend § 284 Abs. 3 HGB. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert.

Beteiligungsbesitz i.S. des § 285 Nr. 11 HGB:

Beteiligungsbesitz i.S. des § 285 Nr. 11 HGB Anteilsbesitz Eigenkapital zum 31.12.2022 Jahresergebnis 2022
Name und Sitz in % in EUR in EUR
ALUCA Austria GmbH, Wien, Österreich 100 -36.452 -32.915
ALUCA Benelux B.V., Amersfoort, Niederlande 100 716.683 419.379

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 316 betreffen im Wesentlichen Lieferantenboni (T€ 99), debitorische Kreditoren (T€ 63), Umsatzsteuer 2021 (T€ 68), Forderungen gegenüber Gesellschaftern (T€ 33) sowie Kautionen (T€ 30).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 30 eine Restlaufzeit >1 Jahr.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen vorab bezahlte Messekosten, Versicherungen und Mieten.

Im Geschäftsjahr wurden aufgrund bestehender Verlustvorträge (Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer) aktive latente Steuern gebildet.

Das Eigenkapital zum 31.12.2022 beträgt T€ 106 und setzt sich aus dem gezeichneten Kapital (T€ 25), der Kapitalrücklage (T€ 1.821) und dem kumulierten Verlust (T€ 1.740) zusammen.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 740 betreffen den Personalbereich (T€ 517), Gewährleistungen (T€ 41), ausstehende Rechnungen (T€ 55), Verpflichtungen mit Kunden und Partnern (T€ 61), Beiträge (T€ 24) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 42).

Die Aufteilung der Verbindlichkeiten nach ihrer Restlaufzeit ist dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

Posten Restlaufzeit bis zu einem Jahr VJ Restlaufzeit von mehr als einem Jahr VJ
EUR TEUR EUR TEUR
1 Erhaltene AZ auf Bestellungen 73.172,22 44 0,00 0
2 Verbindlichkeiten L+L 1.671.133,02 1.716 0,00 0
3 Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen 329.562,42 19 0,00 0
-davon Verbindlichkeiten L+L 329.562,42 19 0,00 0
4 sonstige Verbindlichkeiten 1.980.732,31 3.661 11.934.481,71 9.882
- davon gegenüber Gesellschaftern 0,00 0 5.830.720,25 4.263

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert. Lediglich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Das Gesellschafterdarlehen in Höhe von € 5.830.720,25 hat eine Restlaufzeit von über 5 Jahren. Außerdem ist im Gesellschafterdarlehen eine Rangrücktrittsvereinbarung gemäß § 19 Abs.2, S.2 in Verbindung mit § 39 Abs. 2 enthalten.

Aufgrund der nur handelsbilanziell vorgenommenen Aufdeckung der stillen Reserven im Zuge der Verschmelzung im Jahr 2021 (steuerlich wurden die Buchwerte übernommen), waren passive latente Steuern in Höhe von € 1.042.000,00 zu bilden. Zum Bilanzstichtag werden noch € 911.749,92 ausgewiesen.

Als nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte wurden eingegangen:

ALUCA nutzt im Rahmen von Leasingverträgen derzeit mehrere Stapler sowie ca. 24 Kraftfahrzeuge. Die Operating Lease Verträge haben Restlaufzeiten bis 42 Monaten. Die Kosten dieser Verträge betragen in 2023 T€ 126, in 2024 T€ 92, in 2025 T€ 51 und in 2026 T€ 12.

Das Betriebsgelände in Rosengarten nutzt ALUCA im Rahmen eines Mietvertrags mit einer ursprünglichen Laufzeit bis zum 30. Juni 2023. Dieser Vertrag wurde 2022 aufgrund einer Erweiterung des Betriebsgeländes mit Gebäudeneubau um 10 Jahre bis 31.12.2031 verlängert. Die jährliche Miete beträgt T€ 682.

Darüber hinaus bestehen branchenübliche Miet- und Wartungsverträge insbesondere im Bereich EDV/Verwaltung. Die Miet- und Leasingverträge dienen der gleichmäßigen Liquiditätsbelastung in Bezug auf die betriebsnotwendigen Investitionsgegenstände.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind nachhaltige Ergebniseffekte aus der Gesellschaftsgründung und der Kapitalbeschaffung zur Finanzierung des Erwerbs von GmbH-Beteiligungen enthalten.

Nachhaltige Effekte auf das Finanzergebnis:

Zinsaufwendungen zum Erwerb der GmbH-Anteile in Höhe von T€ 1.093

Nachhaltige Effekte auf die Abschreibung auf immaterielle Wirtschaftsgüter (Abschreibungsdauer 10 Jahre):

Posten AHK in 2021 AfA 2021 (3 Monate) jährliche AfA ab 2022
EUR EUR EUR
1 "Geschäfts-/Firmenwert 2.427.947,17 60.699,17 242.796,68
2 "Kundenbeziehungen" 869.000,00 21.725,00 86.900,00
3 "Markenrechte" 2.796.000,00 69.900,00 279.600,00

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 198 Arbeitnehmer beschäftigt, die sich wie folgt aufteilen:

Gruppe Arbeitnehmer 2022 Vorjahr
Produktion 134 14
Vertrieb 47 51
Verwaltung 7 7
Geringfügig Beschäftigte 3 4
Inaktive 7 5
Summe 198 181

Nachrichtlich sei erwähnt, dass im Geschäftsjahr durchschnittlich drei Auszubildende für ALUCA tätig waren.

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr für die ALUCA tätig:

Herr Frederic Straß, Master Business Administration (MBA)

Herr Christian Breuer, Dipl. Wirtschaftsingenieur

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB zur Angabe der Vergütungen für die Geschäftsführer wurde Gebrauch gemacht.

Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 32 und betrifft die Jahresabschlussprüfung der ALUCA GmbH sowie die Konzernabschlussprüfung der ALUCA Gruppe.

VI. Ereignisse nach dem Stichtag

Durch den im Februar 2022 erfolgten Kriegsausbruch in der Ukraine, der in verschiedenen Industriebereichen zu Engpässen in den Lieferketten führt, ist das Unternehmen ALUCA nicht direkt betroffen. Jedoch erzeugen die gestiegenen Energiepreise europaweit Mehrkosten in der Produktion und Fertigung. Die Folgen hieraus sind durchgereichte Preiserhöhungen über die Zulieferanten. Durch die drastisch gestiegenen Mineralstoffpreise ergeben sich Auswirkungen auf die Transportkosten der Speditionen und der Schifffahrt. Dies führt zur Erhöhung der Transportpreise, die wiederum zu Preisanpassungen bei den Zulieferern auf der Beschaffungsseite von ALUCA führen. Die Produktion von Aluminium und dessen Verarbeitung zu dem für ALUCA bedeutenden Materials an Aluminiumblechen, unterliegt primär den Gegebenheiten in China (Marktanteil über 50 %), wo u.a. Produktions- und Ausfuhreinschränkungen auch im Nachgang der "Null-Covid-Strategie" bestehen. Diese Faktoren haben entscheidenden Einfluss auf die hohen Börsennotierungen. Der Anteil der globalen Versorgung durch Russland liegt lediglich bei etwa sechs Prozent. Die angeführten Teuerungen auf der Beschaffungsseite veranlassen auch die ALUCA mit Preiserhöhungen zu reagieren.

 

Rosengarten, 29. August 2023

ALUCA GmbH

gez. Frédéric Straß, Geschäftsführer

gez. Christian Breuer, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31.12.2022

Ursprüngliche Anschaffungs-/Herstellungskosten
EB Zugänge im Geschäftsjahr Abgänge im Geschäftsjahr am Ende des Geschäftsjahres
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.254.897,38 16.349,00 -13.068,61 4.258.177,77
Geschäfts- oder Firmenwert 2.427.947,17 0,00 0,00 2.427.947,17
geleistete Anzahlungen 22.952,50 76.410,19 0,00 99.362,69
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 6.705.797,05 92.759,19 -13.068,61 6.785.487,63
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 75.052,63 0,00 0,00 75.052,63
Technische Anlagen und Maschinen 4.271.383,46 24.522,00 0,00 4.295.905,46
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.391.414,77 170.798,09 -348.852,65 2.213.360,21
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.764,00 0,00 0,00 17.764,00
6.755.614,86 195.320,09 -348.852,65 6.602.082,30
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.316.427,29 0,00 0,00 1.316.427,29
14.777.839,20 288.079,28 -361.921,26 14.703.997,22
Abschreibungen
EB laufendes Geschäftsjahr Änderungen im Zusammenhang mit Abgängen am Ende des Geschäftsjahres
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 648.724,38 386.773,00 -13.066,61 1.022.430,77
Geschäfts- oder Firmenwert 60.699,17 242.795,00 0,00 303.494,17
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 709.423,55 629.568,00 -13.066,16 1.325.924,94
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 42.381,63 46.225,63 0,00 88.607,26
Technische Anlagen und Maschinen 1.068.570,96 1.496.764,96 0,00 2.565.335,92
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.498.740,97 1.364.445,41 0,00 2.863.186,38
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.609.693,56 2.907.436,00 0,00 5.517.129,56
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 158.906,06 0,00 158.906,06
3.319.117,11 3.695.910,06 -13.066,61 7.001.960,56
Buchwerte
31.12.22 EB
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.235.747,00 3.606.173,00
Geschäfts- oder Firmenwert 2.124.453,00 2.367.248,00
geleistete Anzahlungen 99.362,69 22.952,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5.459.562,69 5.996.373,50
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der 28.827,00 32.671,00
Technische Anlagen und Maschinen 2.799.140,50 3.202.812,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 848.914,80 892.673,80
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.764,00 17.764,00
3.694.646,30 4.145.921,30
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.157.521,23 1.316.427,29
10.311.730,22 11.458.722,09

Ergänzender Hinweis

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ALUCA GmbH, Rosengarten

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ALUCA GmbH, Rosengarten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALUCA GmbH, Rosengarten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der

Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 7. September 2023

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hermann Schulze Osthoff, Wirtschaftsprüfer

Robert Schreiner, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Angaben zur Offenlegung gem. §§ 325 bis 328 HGB

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 04. Oktober 2023 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.