Irbis Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Engelhardt seit 9.1.2025 | Geschäftsführer |
Marc Patrick Kuhn seit 6.11.2023 | Prokura |
Ejvind Pedersen seit 2.10.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Scanmetals A/S | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Scanmetals Deutschland GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die Scanmetals Deutschland GmbH ("Scanmetals") ist als spezialisiertes Metallrecyclingunternehmen in der Rückgewinnung von Nichteisenmetallen (NE-Metalle) aus Müllverbrennungsasche tätig. Der Materialeinkauf der Scanmetals erfolgt überwiegend in der Bundesrepublik Deutschland und im benachbarten Ausland. Die zurückgewonnenen Nichteisenmetalle werden gereinigt, in verschiedene Fraktionen getrennt und an Primär und Sekundärhütten, Raffinerien, Barrenhersteller und Gießereien verkauft. Die Scanmetals wird in den Konzernabschluss der Scanmetals A/S einbezogen. Der Konzern ist in Skandinavien, Großbritannien und Deutschland tätig. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Inflationsdruck und das allgemein schlechte weltwirtschaftliche Umfeld im Jahr 2023 hatten erhebliche negative Auswirkungen auf den Fertigungssektor und die Endverbrauchermärkte für Nichteisenmetalle. Die Bedingungen in der Abfall- und Recyclingindustrie, in der Scanmetals tätig ist, blieben im Jahr 2023 aufgrund des verstärkten Wettbewerbs und der höheren Betriebskosten sehr schwierig. Die Abfallentsorgungs- und Recyclingbranche war auch 2023 von einer weiteren Konsolidierung und intensivem Wettbewerb geprägt. Die Marktstruktur ist sowohl vertikal als auch horizontal vielfältig, und der Sektor wird von einigen großen Privatunternehmen sowie öffentlich-rechtlichen Unternehmen dominiert. Die Müllverbrennungsanlagen als indirekte Rohstofflieferanten von Scanmetals sind gut ausgelastet, auch wenn die Gesamtabfallmenge im Vergleich zu den Vorjahren gesunken ist. 2023 war ein sehr schwieriges Jahr für die internationalen Rohstoffmärkte, in dem die meisten Preise für Nichteisenmetalle im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind. Die Preise für Aluminium und Kupfer an der LME bewegten sich über weite Strecken des Jahres in einer Bandbreite mit geringer Volatilität. Dies wirkte sich insgesamt negativ auf die Bruttomarge aus, die Scanmetals mit dem Verkauf seiner zurückgewonnenen Metalle erzielen konnte. Auf der Kundenseite erlebte die Aluminiumindustrie weiterhin schwierige Märkte mit weiteren Kürzungen in der Produktion von Primäraluminiumlegierungen aufgrund der geringeren Nachfrage sowohl aus dem Automobil- als auch aus dem Bausektor. Dies wirkte sich erneut negativ auf Scanmetals Fähigkeit aus, Metallverkäufe mit einer starken inhärenten Bruttomarge zu erzielen. II. Geschäftsverlauf Wie in den Vorjahren liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit von Scanmetals auf der Rückgewinnung und Aufbereitung von Nichteisenmetallen aus Post-Consumer-Abfällen zu sortierten homogenen Produkten für Schmelz- und Verarbeitungsprozesse. Im Laufe des Jahres wurde eine umfassende Modernisierung der Scanmetals-Aufbereitungsanlagen vorgenommen und etwa 1,1 Millionen Euro in neue Anlagen investiert. Dies führte zu einem zweimonatigen Produktionsstillstand, der sich negativ auf das Jahresergebnis auswirkte. Die Verarbeitungsanlagen verfügen nun jedoch über eine erhebliche zusätzliche Produktionskapazität und sind in der Lage, qualitativ hochwertigere Endprodukte zu gewinnen und zu produzieren. Der Bruttogewinn lag mit 9.130 TEUR unter dem Niveau des Vorjahres (10.655 TEUR). Das Betriebsergebnis (EBIT) ist mit 1.458 TEUR um 51 % gegenüber dem Vorjahr (2.960 TEUR) gesunken. Der Personalaufwand ist um 111 TEUR gestiegen. Dies ist auf inflationsbedingte Lohn- und Gehaltsanpassungen zurückzuführen. Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 wird insgesamt positiv bewertet. Die produzierte Menge war stabil. Das EBIT lag unter dem erwarteten Ergebnis für 2023. Die strategischen Ziele wurden in Bezug auf Entwicklung, Produktionsvolumen und Ergebnisse teilweise erreicht. III. Wirtschaftliche Lage Die folgenden Kennzahlen (finanzielle Leistungsindikatoren) geben einen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung und der Vermögens- Finanz- und Ertragslage:
Der Rohertrag verringerte sich um 1.525 TEUR (14,3 %), während das Betriebsergebnis (EBIT) um 1.502 TEUR (50,7 %) zurückging. Der Rückgang resultiert aus höheren Personalkosten und geringeren Margen aufgrund sinkender Rohstoffpreise. Die Anlagenintensität erhöhte sich im Berichtsjahr auf 18,5 %. Das Eigenkapital erhöhte sich um 16,5 %. Zum 31. Dezember 2023 beträgt die gesamte Eigenkapitalquote von Scanmetals 54,7 % (Vorjahr 40,0 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um 2.378 TEUR, während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1.450 TEUR stiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden durch planmäßige Tilgungen um 779 TEUR auf 695 TEUR reduziert. Die Verschuldungsquote sank im Vergleich zum Vorjahr auf 45,3 %. Die Gesellschaft verfügte über langfristige Fremdmittel von 464 TEUR (Vorjahr 714 TEUR) und kurzfristige Fremdmittel von 5.345 TEUR (Vorjahr 8.313 TEUR). Liquiditätsengpässe werden im Jahr 2024 nicht erwartet. Die Ermittlung des Cashflows entwickelte sich wie folgt und erfolgt unter Anwendung des Deutschen Rechnungslegungs-Standards Nr. 21 (DRS 21):
C. Prognosebericht, Chancen- und Risikobericht Die letzten Jahre waren geprägt von Krisen und Konflikten, mit entsprechenden Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Diese allgemeine Ausnahmesituation wird sich auch nach unserer Einschätzung im Jahr 2024 fortsetzen. Die Unsicherheiten durch die militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Nahen Osten, Rezessionsängste sowie die mit den militärischen Auseinandersetzungen verbundene Unsicherheit über die Entwicklung der Energiemärkte stellen die Wirtschaft weiterhin vor große Herausforderungen. Die Bundesregierung geht in Ihrer Frühjahresprognose 4/2024 (Quelle: Pressemitteilung vom 24.04.2024 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) von einem konjunkturellen Wendepunkt für die deutsche Wirtschaft aus. Während die beiden vergangen Jahre infolge des Energiepreisschocks durch eine weitgehende wirtschaftliche Stagnationsphase geprägt waren, haben sich seit Jahresbeginn zunehmend die Auftriebskräfte verstärkt. Insbesondere sind die Börsenpreise für Strom auf ein Niveau wie vor dem Energieschock gefallen, was auch zu einem Rückgang der Inflation führt. Insgesamt erwartet die Bundesregierung eine Steigerung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,3 %. Auf Grund der wirtschaftlichen Entwicklung zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 gehen wir davon aus, dass trotz der anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen das Geschäftsjahr 2024 einen deutlich besseren Verlauf als das vergangene Geschäftsjahr 2023 nehmen wird. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir, dass die verarbeiteten Rohstoffe und die produzierten Mengen an NE-Metallen mit rd. 22% über dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen werden. Die Entwicklung des Rohergebnisses wird jedoch von den zugrundeliegenden Fundamentaldaten des Metall- und Fertigungsmarktes abhängen. Die diesbezüglichen Entwicklungen sind schwer abzuschätzen und prognostizierbar. In den aktuellen Planungen gehen wir von einem Jahresüberschuss in einer Bandbreite von EUR 2,5 Mio. bis EUR 3,7 Mio. aus. Der zukünftige wirtschaftliche Erfolg der Scanmetals richtet sich im Wesentlichen nach der Verarbeitungsmenge, der weiteren Preisentwicklung für NE-Metalle sowie weiterer Maßnahmen zur Verbesserung der Sortiertiefe. Hier gilt es, technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben, um Chancen aus bestehenden Wettbewerbsvorteilen auf dem deutschen Markt zu erhalten und auszubauen. Durch den weltweiten Ausbau von Müllverbrennungskapazitäten steigt die Verfügbarkeit an Schlacken. Dies bietet Chancen auf neue globale Einkaufsmöglichkeiten und damit eine breitere Verfügbarkeit an zu verarbeitenden NE-Rohstoffen. In der Folge können drohende Engpässe in den Bezugsquellen reduziert werden. Mit dem Ausbau von Müllverbrennungskapazitäten steigt allerdings auch das Risiko eines zunehmenden Wettbewerbsdrucks. Das Risikomanagement der Scanmetals ist zentral bei der Geschäftsführung angesiedelt. Ziel des Risikomanagements ist im Wesentlichen die Vermeidung von offenen Risikopositionen durch entsprechende vertragliche Gestaltungen mit den Lieferanten und Kunden. Zudem werden durch eine bewusste Geschäftspolitik identifizierte Risiken vermieden, beispielsweise durch Verzicht auf risikobehaftete Kapitalanlagen im Bereich der liquiden Mittel. Aufgrund der Unternehmensgröße und der Komplexität der Geschäftsabläufe stellt das Vertragscontrolling sowie die Soll-Ist-Analyse von finanzwirtschaftlichen Kennzahlen mit dem Budget eine wichtige Komponente im Risikomanagementsystem dar. Die Rohstoffrückgewinnung von NE-Metallen ist Risiken aus Rohstoffpreisschwankungen unterworfen. Diesen Schwankungen begegnet Scanmetals durch Marktbeobachtung und kurzfristige Anpassung der Einkaufspreise. Auch sind die Vertragsvereinbarungen mit Lieferanten und Kunden aufeinander abgestimmt, so dass Scanmetals flexibel auf veränderte Marktbedingungen reagieren kann. Bewertungs und Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen begegnet Scanmetals mit einer regelmäßigen Kreditprüfung und sichert Warenlieferungen durch Kreditversicherung und Anzahlungen sowie Akkreditive ab. Darüber hinaus stellen die Schwankungen der Energiepreise ein Risiko für das Unternehmen dar, das von der Geschäftsleitung ständig überwacht und neu bewertet wird. In ihrer unternehmerischen Tätigkeit eröffnen sich der Scanmetals Chancen, allerdings geht sie auch Risiken ein. Beides wird sorgsam gegeneinander abgewogen. Der zukünftige Geschäftserfolg bleibt weiter davon abhängig, dass die Risiken und globalen, wie branchenbezogenen Herausforderungen beherrscht werden und die Chancen überwiegen.
Bremen, den 6. Mai 2024 Scanmetals Deutschland GmbH Geschäftsführung gez. Ejvind Pedersen Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Weitere Angaben zur Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023Datum der Feststellung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 21. August 2024 festgestellt. Anlagenspiegel 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Scanmetals Deutschland GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Scanmetals Deutschland GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Scanmetals Deutschland GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 7. August 2024 konja GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Marcinek, Wirtschaftsprüfer "Hinweis gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB: Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss." Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023I. Registerangaben Der Sitz der Gesellschaft ist Bremen. Sie ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter der Registernummer HRB 28506. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Von größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Bilanz wurde vor Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode monatsgenau unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Vorräte sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten für die fertigen Erzeugnisse umfassen auch die notwendigen Gemeinkosten. Für alle Bestände wurde das Niederstwertprinzip beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Wertminderungsrisiko wurde durch eine pauschale Wertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Liquide Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert. Auf Fremdwährung lautende liquide Mittel sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Betrag bilanziert, der Aufwand für einen bestimmten Zeitraum in Folgeperioden darstellt. Die Bewertung der Steuerrückstellungen erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Die sonstigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Preise und Kostenentwicklung in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften angemessen zu berücksichtigen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Besicherungen ergeben sich wie folgt:
1) Sicherheitsübereignungen, Globalzession
der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 594 (im Vorjahr: 2.971 TEUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen laufende sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Satz 1 Nr. 3a HGB im Gesamtbetrag von 1.151 TEUR p.a. (Hallen- und Büromieten, Leasingraten und laufende Maschinenmieten). 2. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft neben den zwei Geschäftsführern durchschnittlich 58 Arbeitnehmer, die sich wie folgt verteilen:
3. Angaben zu Gesellschaftsorganen Geschäftsführer sind Herr Ejvind Pedersen, Slagelse/Dänemark, und Herr Björn Gerrit Schütt, Bremen. Die Geschäftsführer sind einzeln vertretungsberechtigt. Hinsichtlich der Angabe von der Geschäftsführervergütung wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Der Geschäftsführer Ejvind Pedersen erhält von der Gesellschaft keine Vergütung. 4. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Scanmetals A/S, Slagelse/Dänemark einbezogen, die den Konzern für den größten und kleinsten Kreis vom Unternehmen aufstellt, der beim dänischen Handelsregister erhältlich ist. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 995.009,95 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Bremen, den 6. Mai 2024 Geschäftsführung gez. Ejvind Pedersen |
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