Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 98449
Eingetragen
11.9.2006
Branche
Anbau von sonstigem Obst und Nüssen a. n. g.Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Veredelung und Abfüllung von Nüssen, Nuss- und Trockenfruchtmischungen, Saaten, Hülsenfrüchten etc. und der Imund Export von Nüssen und Trockenfrüchten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kadir Kilic
seit 11.9.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fresh Nuts GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Geschäft ist der Im- und Export von sowie der Handel mit Nüssen und Trockenfrüchten. Hierbei werden die Artikel teilweise vor dem Verkauf in unserer eigenen Rösterei veredelt.

Unsere direkten Handelspartner sind Großhändler, die unsere Waren in Europa und darüber hinaus - z.B. in Frankreich, Polen und mehreren Balkanländern - im eigenen Namen ein- und verkaufen und hauptsächlich den ethnischen Einzelhandel beliefern. In Europa zählen wir zu den drei führenden Anbietern in diesem Segment.

Darüber hinaus liefern wir ohne Zwischenhandel Großgebinde unserer Waren direkt an Lebensmittel-Einzelhändler und Bäckereien.

1.2. Konjunkturelles Umfeld, Branche, Geschäftsverlauf

Die gesamtwirtschaftliche Leistung in den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern (G20) ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um +3,2 % gestiegen (Vorjahr: +3,2 %). Im Euro-Raum fällt das Wirtschaftswachstum mit einem Anstieg von +0,4 % (Vorjahr: +3,4 %) deutlich schwächer aus. Die Bundesrepublik Deutschland ist innerhalb der G20 eines von lediglich zwei Ländern deren Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorjahr geschrumpft ist (-0,3 %, Vorjahr: +1,8 %) und fällt damit im internationalen Vergleich deutlich ab.

Die konjunkturelle Entwicklung war im Jahr 2023 geprägt von einem Inflationsschock auch aufgrund der anhaltenden globalen Energiekrise infolge des Ukraine-Konflikts und einer massiven Straffung der Geldpolitik.

Führende Wirtschaftsinstitute gehen in ihren neuesten Prognosen von einem moderaten weltwirtschaftlichen Wachstum mit deutlichen regionalen Unterschieden aus. Ein wesentlicher Grund dafür ist die hohe Unsicherheit aufgrund der aktuellen geopolitischen Konflikte die Ausweitung des Nahostkonfliktes, der andauernde Krieg in der Ukraine sowie die Zunahme der Spannungen zwischen den USA und China. Daneben dämpfen aber auch die anhaltend hohen Zinsen sowie die Probleme der chinesischen Wirtschaft die Erwartungen.

Für die Jahre 2024 und 2025 werden für die Weltwirtschaft Wachstumsraten von +3,1 % bzw. +3,2 % prognostiziert. Die Erwartungen für den Euro-Raum und die Bundesrepublik Deutschland fallen für 2024 mit +0,7 % bzw. +0,2 % und für 2025 mit +1,5 % bzw. +1,1 % deutlich schwächer aus. Insbesondere die deutsche Wirtschaft ist gegenüber anderen großen westlichen Volkswirtschaften aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung, der ausgeprägten Außenhandelsorientierung sowie der Wiedereinsetzung der Schuldenbremse stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt.

Unsere Marktsituation bleibt weiterhin durch die zunehmende Konzentration des Einkaufs und den festen Kundenstamm stabil. Wir arbeiten durchgehend an der Entwicklung von innovativen Produkten, neuen Produktmarken und einem hohen Maß an Qualität und Frische sowie einer zeitnahen und verlässlichen Belieferung unserer Kunden.

Den stetigen Wachstumskurs konnten wir im Jahr 2023 weiter stabilisieren und leicht steigern.

Die in der Pandemie angespannte Beschaffungssituation hat sich im Verlauf des Jahres 2023 entspannt. Insbesondere die Frachtkosten sind für alle Destinationen gesunken und teilweise auf das Niveau vor der Pandemie zurückgefallen.

2. Bericht über die wirtschaftliche Lage

2.1 Ertragslage

Zur Darstellung der Ertragslage sind in der folgenden Übersicht die Posten aus der Gewinn- und Verlustrechnung zu einer wirtschaftlichen Erfolgsrechnung verdichtet worden:

2023 Vorjahr 2022 Veränderungen
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 48.670 100,0 45.749 100,0 + 2.921 + 6,4
Bestandsveränderung -1.817 -3,8 473 1,0 - 2.290 -484,1
Materialaufwand -30.875 -63,4 -30.225 -66,0 - 650 + 2,2
Rohertrag 15.978 32,8 15.997 35,0 - 19 - 0,1
Personalaufwand -5.875 -12.0 -4.718 -10,3 - 1.157 + 24,5
übrige Aufwendungen/Erträge (saldiert) -5.109 -10,5 -4.648 -10,2 - 461 + 9,9
EBITDA 4.994 10,3 6.631 14,5 - 1.637 - 24,7
Abschreibungen -805 -1,7 -715 -1,6 - 90 + 12,6
Betriebsergebnis 4.189 8,6 5.916 12,9 - 1.727 - 29,2
Finanzergebnis -19 0,0 4 0,0 - 23 -575,0
Ergebnis vor Steuern 4.170 8,6 5.920 12,9 - 1.750 - 29,2
Ertragsteuern -1.743 -3,6 -3.069 -6,7 + 1.326 - 43,2
Jahresüberschuss 2.427 5,0 2.851 6,2 - 424 - 14,9

Die in den Vorjahren begonnene Ausweitung der Geschäftstätigkeit durch den Ausbau des Standorts Bad Oldesloe hat sich im Jahr 2023 fortgesetzt. Dementsprechend hat sich die Ertragslage im Berichtsjahr weiterhin positiv entwickelt. Es war eine Erhöhung der Umsatzerlöse um TEUR 2.921 (+6,4 %) zu verzeichnen, dem eine hohe Verminderung der Vorratsbestände gegenüberstand. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Materialaufwand um TEUR 650 (+2,2 %). Insgesamt fiel der Rohertrag um TEUR 19 (-0,1 %) und betrug im Verhältnis zu den Umsatzerlösen zum Bilanzstichtag 32,8 % (Vorjahr: 35,0 %). Demgegenüber erhöhten sich die Personalaufwendungen um TEUR 1.157 (+24,5 %) und die übrigen Aufwendungen, saldiert mit den übrigen Erträgen, um TEUR 461 (+9,9 %).

Aufgrund gestiegener Kosten minderte sich das Ergebnis EBITDA gegenüber dem Vorjahr von TEUR 6.631 um TEUR 1.637 (24,7 %) auf TEUR 4.994. Unter Berücksichtigung der um TEUR 90 höheren Abschreibungen und des um TEUR 23 verschlechtertes Finanzergebnisses, ergibt sich ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von TEUR 4.170 und ein um TEUR 424 vermindertes Jahresergebnis in Höhe von TEUR 2.427. Das Ergebnis entspricht einer Umsatzmarge von 5,0 % (Vorjahr: 6,2 %).

Insgesamt blicken wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, in welchem sich die Investitionen der Vorjahre weiter rentiert haben.

2.2 Vermögens- und Finanzlage

Zur Beurteilung der Vermögens- und Finanzlage werden die Posten der Bilanz des Berichtsjahres zusammengefasst und den Vergleichswerten der Vorperiode gegenübergestellt. Im Geschäftsjahr 2023 wies die Gesellschaft die folgende Vermögensstruktur auf:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Anlagevermögen 7.364 25,0 7.855 34,5 - 491
Umlaufvermögen
Vorräte 4.907 16,6 5.987 26,3 - 1.080
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände 16.697 56,5 8.680 38,0 + 7.391
Liquide Mittel 539 1,8 247 1,1 + 292
Rechnungsabgrenzungsposten 17 0,1 16 0,1 + 1
22.160 75,0 14.930 65,5 + 7.230
Gesamtvermögen 29.524 100,0 22.785 100,0 + 6.739

Das Anlagevermögen hat sich aufgrund geringerer Investitionen im laufenden Geschäftsjahr insgesamt um TEUR 491 auf TEUR 7.364 verringert.

Unser Geschäft ist als Handelsunternehmen sehr vorratsintensiv, entsprechend entfallen 16,6 % (Vorjahr: 26,3 %) des Gesamtvermögens auf die Vorräte. Der Vorratsbestand verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.080 und die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEUR 8.017. Dies führte zu einer Erhöhung des Umlaufvermögens um TEUR 7.230, sodass sich die Bilanzsumme um TEUR 6.739 auf insgesamt TEUR 29.524 erhöhte.

Die Kapitalstruktur im Geschäftsjahr 2023 stellte sich wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Eigenkapital 15.405 52,2 12.963 56,9 + 2.442
Langfristiges Fremdkapital
Sonstige Verbindlichkeiten 708 2,4 708 3,1 0
16.113 54,6 13.671 60,0 + 2.442
Kurzfristiges Fremdkapital
Rückstellungen 5.308 18,0 4.730 20,7 + 578
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.862 26,6 4.143 18,2 + 3.719
Übrige Passiva 241 0,8 241 1,1 0
13.411 45,4 9.114 40,0 + 4.297
Gesamtkapital 29.524 100,0 22.785 100,0 + 6.739

Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 7.364 wird vollständig durch langfristige Mittel (Eigenkapital in Höhe von TEUR 15.405 abzüglich der übrigen langfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 708) gedeckt. Die Eigenkapitalquote hat sich von 56,9 % am 31. Dezember 2022 auf 52,2 % am 31. Dezember 2023 vermindert.

Die grundsätzlichen Ziele des Finanzmanagements sind die Sicherstellung der Liquidität sowie die Bereitstellung ausreichender Finanzierungsquellen, um laufenden und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können.

Die Fresh Nuts GmbH verfügte im Geschäftsjahr 2023 aus dem laufenden Cashflow sowie aus den verfügbaren Kreditlinien über ausreichende finanzielle Mittel, um den Zahlungsverpflichtungen jederzeit unter weitgehender Ausnutzung der günstigsten Zahlungsbedingungen nachkommen zu können.

Neben der Finanzierung aus eigenen Mitteln finanziert sich die Fresh Nuts GmbH hauptsächlich über Lieferantenverbindlichkeiten.

2.3 Mitarbeiter

Der Personalbestand beträgt zum Ende des aktuellen Geschäftsjahres 113 (Vorjahr: 117) Mitarbeiter.

Der Weg über die Ausbildung qualifizierter junger Leute wird weiterverfolgt, so dass neue ausgebildete Kaufleute, wie auch Fachlageristen die Belegschaft verstärken können.

2.4 Qualitätsverbesserung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Erweiterung unseres Produktportfolios stetige Qualitätsverbesserung im Hinblick auf Geschmack und Haltbarkeit unserer Produkte sowie die Optimierung unserer Verpackungen. Das Qualitätssicherungssystem der Gesellschaft ist außerdem nach dem internationalen Standard "IFS Food" zertifiziert.

2.5 Corporate Social Responsibility

Das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) nimmt bei der Fresh Nuts GmbH einen hohen Stellenwert ein. Die Geschäftsführung ist stetig darum bemüht, etwaige Umweltrisiken zu vermeiden und den CO 2 -Fußabdruck ihrer geschäftlichen Aktivitäten weiter zu reduzieren.

3. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht)

3.1 Ausblick

Das Risiko einer Bestandsgefährdung kann vor dem Hintergrund einer Eigenkapitalquote der Fresh Nuts GmbH von 52,2 % sowie unter Annahme eines zukünftig weiterhin positiven Geschäftsverlaufs für einen Prognosezeitraum von zwei Jahren ausgeschlossen werden.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir dennoch bei stark schwankenden Transportkosten, Energiekosten und Rohstoffpreisen und einem hohen Preisdruck für unsere Produkte vom Einzelhandel. Vor dem Hintergrund unserer sicheren und stabilisierten Lieferbeziehungen sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken jedoch gut gerüstet.

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, investieren wir weiter verstärkt in die Bereiche Produktion, Autarkie der Energieversorgung, Außendienst und Kundenbetreuung. Dabei decken wir sowohl den inländischen als auch den ausländischen Markt ab.

Da der Handel mit Nüssen und Trockenfrüchten ein sehr großes Wachstumspotential bietet, schätzen wir die Entwicklungsmöglichkeiten des Unternehmens als weiterhin stabil ein.

Um unsere Geschäftsaktivitäten zu erweitern und damit Effizienzgewinne zu erzielen, werden wir weiterhin umfangreiche Rationalisierungs- und Modernisierungsinvestitionen in unserem Maschinenpark vornehmen sowie den Mitarbeiterbestand weiterbilden. Gleichzeitig sind wir dabei, neuartige Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

3.2 Chancen und Risiken

3.2.1 Konjunkturelle Entwicklung

Im Jahr 2023 hatte Deutschland mit einer herausfordernden wirtschaftlichen Lage zu kämpfen. Die ifo-Institut Herbstprognose 2023 deutete darauf hin, dass sich die Wirtschaft weiter abkühlen werde, mit einem preisbereinigten BIP, das voraussichtlich um 0,4 % sinken würde. Die hohe Inflationsrate, die durchschnittlich etwa 6,0 % betrug, war ein bedeutender Faktor, der die wirtschaftliche Leistung beeinflusste. Es wird jedoch erwartet, dass die Inflation 2024 auf 2,6 % und 2025 auf 1,9 % sinken würde.

Der BVR-Jahresbericht 2023 hob ebenfalls hervor, dass die wirtschaftlichen Folgen des russischen Einmarsches in die Ukraine und die anhaltenden Auswirkungen der COVID-19- Pandemie weiterhin Deutschland belasteten. Das BIP verzeichnete einen leichten Rückgang von 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr, während es 2022 um 1,8 % gewachsen war. Insgesamt war der wirtschaftliche Ausblick für Deutschland im Jahr 2023 von Stagnation und einem Mangel an signifikanter Erholung geprägt.

Diese angebotsseitigen Schwierigkeiten treffen voraussichtlich noch auf eine weiterhin zurückhaltende Konsumnachfrage. Im Zuge einer weiteren Normalisierung der Konsumstruktur zwischen Gütern und Dienstleistungen haben die pandemiebedingten Engpässe im Verlauf des Jahres an Einfluss verloren. Im Jahr 2023 war der Arbeitsmarkt in Deutschland trotz schwacher Konjunktur bemerkenswert widerstandsfähig. Die Bundesagentur für Arbeit berichtete, dass die Erwerbstätigkeit und Beschäftigung auf einem historischen Höchststand waren.

3.2.2 Branche und Wettbewerb

Die Chancen des Segments erscheinen für die nächsten Jahre weiterhin stabil. Wir gehen jedoch davon aus, dass wir unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausweiten können, da unsere neuen Produkte sowohl in bestimmten Qualitätsmerkmalen, der Verpackungsqualität sowie der verbesserten Einkaufspolitik echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten. Um unsere Marktpräsenz zu stärken planen wir künftig mehr in Werbeaktivitäten, wie Verkostungsaktionen oder Werbeaktionen in den Supermärkten, zu investieren.

3.2.3 Produktrisiken

Die importierten Nüsse und Früchte unterliegen regelmäßigen Qualitäts- und Gesundheitskontrollen, die sowohl intern als auch durch unabhängige externe Prüfer erfolgen. Die internen Prozesse werden regelmäßig nach internationalen Standards (IFS Food) zertifiziert.

3.2.4 Risiken von Forderungsausfällen

Um das Risiko von Forderungsausfällen zu begrenzen, erfolgen bereits in der Angebotsphase Bonitätsprüfungen der Kunden. Ausfallrisiken begrenzen wir zudem durch ein aktives Debitorenmanagement und die ständige Überwachung von Bonitäten und Zahlungsverhalten. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung.

3.2.5 Prognose

Für die Geschäftsjahre 2024 planen wir weiterhin mit einer stabilen Entwicklung von Umsatz und Ertrag auf dem Niveau des Berichtsjahres. Steigender Nachfrage werden wir mit Kapazitätserweiterungen begegnen und dadurch unser Geschäftsvolumen weiter erhöhen.

Die weltweiten kriegerischen Auseinandersetzungen sind für die Märkte weiterhin eine große Herausforderung. Die Auswirkungen der Energiekrise und steigenden Kosten für Strom und Gas in Europa haben auch in 2024 weiterhin entscheidenden Einfluss auf die Rohstoffpreise. Bis zur Erstellung dieses Lageberichts lagen die anteiligen Planzahlen für das Jahr 2024 dennoch im Rahmen des Budgets.

Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2023 und des hohen Eigenkapitals können wir von einem Fortbestehen des Unternehmens über 2024 hinaus ausgehen.

 

Hamburg, den 29. Oktober 2024

Fresh Nuts GmbH

Kadir Kilic, Geschäftsführer

AKTIVA

31. Dezember 2023 Vorjahr 31. Dezember 2022
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61.710,00 89.136,00
II. Sachanlagen 7.301.964,32 7.765.698,00
7.363.674,32 7.854.834,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 4.907.621,68 5.987.456,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.696.997,88 8.679.990,66
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 539.080,00 246.867,87
22.143.699,56 14.914.315,39
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 17.000,00 15.954,42
29.524.373,88 22.785.103,81

PASSIVA

31. Dezember 2023 Vorjahr 31. Dezember 2022
EUR EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Kapitalrücklage 29.483,80 29.483,80
III. Gewinnvortrag 12.873.554,20 10.006.615,29
IV. Jahresüberschuss 2.427.140,00 15.405.178,00 2.851.886,36 12.962.985,45
B. RÜCKSTELLUNGEN 5.308.000,00 4.730.000,00
C. VERBINDLICHKEITEN 8.811.195,88 5.092.118,36
davon
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 8.103.146,69 (31.12.2022: EUR 4.384.069,17)
- mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 708.049,19 (31.12.2022: EUR 708.049,19)
29.524.373,88 22.785.103,81
2023 Vorjahr 2022
EUR EUR EUR EUR
1. - 4. Rohergebnis 16.428.589,25 16.307.729,50
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.889.202,92 3.867.451,18
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 986.047,95 850.808,98
5.875.250,87 4.718.260,16
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 805.224,79 715.198,46
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.550.227,94 -12.230.703,60 4.942.085,46 -10.375.544,08
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 198.107,05 (Vorjahr 2022: EUR 511.765,16)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.620,13 2.796,47
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 24.938,93 -18.318,80 0,00 2.796,47
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.742.708,39 -3.068.870,06
11. Ergebnis nach Steuern 2.436.858,46 2.866.111,83
12. Sonstige Steuern -9.718,46 -14.225,47
13. Jahresüberschuss 2.427.140,00 2.851.886,36

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Fresh Nuts GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft wird unter der Handelsregisternummer HRB 98449 beim Amtsgericht Hamburg geführt und hat ihren Sitz im Pinkertweg 10, 22113 Hamburg.

Sie weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches (HGB) auf. Die handelsrechtlich zulässigen, größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurden teilweise in Anspruch genommen.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bilanziert.

Für im Geschäftsjahr 2023 angeschaffte Anlagegüter, deren Einzelanschaffungswert EUR 800 nicht übersteigt, wurde von der Möglichkeit der Vollabschreibung im Jahr der Anschaffung Gebrauch gemacht.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte - bei Beachtung des strengen Niederstwertprinzips - zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Für ungängige bzw. schwer gängige Artikel wurden nach Gängigkeitsstufen gestaffelte Bewertungsabschläge vorgenommen. In die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten eingerechnet.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Nennwerten bilanziert. Zur Berücksichtigung allgemeiner Ausfall- und Zinsrisiken wurde von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine nach betrieblichen Erfahrungswerten ermittelte Pauschalwertberichtigung von TEUR 119 abgesetzt.

Die übrigen Aktiva wurden mit dem Nominalwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Sonstigen Rückstellungen decken alle bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages ab, der zu ihrer Erfüllung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.

Für die mit den Erfüllungsbeträgen bilanzierten Verbindlichkeiten bestehen keine über den üblichen Eigentumsvorbehalt aus Lieferungen hinausgehenden Sicherheiten.

Die Umrechnung der auf Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Euro erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens sowie die Zusammensetzung und Entwicklung der darauf entfallenden Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 sind in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Sonstigen Rückstellungen von insgesamt TEUR 1.130 enthalten die üblichen Rückstellungen aus dem Vertriebsbereich (Gewährleistungen usw.) von TEUR 196, aus dem Lohn- und Gehaltsbereich (Tantiemen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, nicht genommener Urlaub usw.) von TEUR 116 sowie aus dem Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Abschlusskosten, ausstehende Rechnungen, usw.) von TEUR 818.

Die sonstigen, nicht in der Bilanz erscheinenden finanziellen Verpflichtungen von insgesamt TEUR 1.437 entfallen im Wesentlichen auf die üblichen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Leasing- und Mietverträge). Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen betragen TEUR 1.159 im Jahr 2023 und TEUR 278 in den Folgejahren.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Von den Umsatzerlösen von insgesamt TEUR 48.670 entfallen TEUR 26.753 (55,0 %) auf das Inland, TEUR 15.671 (32,1 %) auf das europäische Ausland und TEUR 6.246 (12,9 %) auf das übrige Ausland.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die gemäß § 285 Nr. 33 HGB zu berichten wäre, lagen bis zur Erstellung dieses Anhangs nicht vor.

Der durchschnittliche Personalbestand der Gesellschaft entwickelte sich in den Jahren 2021 bis 2023 wie folgt:

2023 2022 2021
Gewerbliche Arbeitnehmer 90,0 94,0 90,0
Kaufmännische Arbeitnehmer 23,0 23,0 23,0
(davon Auszubildende) (2,0) (2,0) (2,0)
113,0 117,0 113,0

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war

 

Herr Kadir Kilic, Kaufmann, Hamburg.

Hinsichtlich der Angaben über die Gesamtbezüge des Geschäftsführers wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Ergebnisverwendungsvorschlag: Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Gewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 29. Oktober 2024

Der Geschäftsführer

Kadir Kilic

Ergänzende Angaben zur Bilanz gemäß § 327 Abs. 1 Nr. 1 HGB:

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
EUR EUR
Grundstücke, grundstücksähnliche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.385.270,32 2.422.035,32
Technische Anlagen und Maschinen 3.959.777,00 4.286.912,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 956.917,00 821.225,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 235.525,68
Forderungen gegen Gesellschafter 918.329,59 918.329,59

Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Entwicklung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 259.693,75 0,00 0,00 0,00 259.693,75
259.693,75 0,00 0,00 0,00 259.693,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.687.368,77 0,00 0,00 0,00 2.687.368,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.347.208,54 169.280,00 0,00 0,00 6.516.488,54
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.604.672,12 381.681,79 8.226,00 0,00 1.978.127,91
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 235.525,68 0,00 235.525,68 0,00 0,00
10.874.775,11 550.961,79 243.751,68 0,00 11.181.985,22
11.134.468,86 550.961,79 243.751,68 0,00 11.441.678,97
Entwicklung der Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 170.557,75 27.426,00 0,00 197.983,75
170.557,75 27.426,00 0,00 197.983,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 265.333,45 36.765,00 0,00 302.098,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.060.296,54 496.415,00 0,00 2.556.711,54
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 783.447,12 244.618,79 6.855,00 1.021.210,91
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.109.077,11 777.798,79 6.855,00 3.880.020,90
3.279.634,86 805.224,79 6.855,00 4.078.004,65
Bilanzwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.710,00 89.136,00
61.710,00 89.136,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.385.270,32 2.422.035,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.959.777,00 4.286.912,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 956.917,00 821.225,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 235.525,68
7.301.964,32 7.765.698,00
7.363.674,32 7.854.834,00

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fresh Nuts GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fresh Nuts GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fresh Nuts GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks .

 

Hamburg, den 14. November 2024

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