Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH

Otto-Braun-Straße 78, 10249 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 81121
Vorher
debis AdvancedCommunication Services GmbHDaimlerChrysler Financial Services Portfolio GmbHDaimler Financial Services Portfolio GmbH
Eingetragen
17.10.1994
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem Versicherungsgeschäft
Gegenstand
a) die Erbringung von Dienstleistungen für die Mercedes-Benz Bank AG mit dem Sitz in Stuttgart im Zusammenhang mit den in § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 5 und Nr. 7 bis 8 des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG) aufgeführten Bankgeschäften und Finanzdienstleistungen gemäß § 1 Abs. 1a) Satz 2 Nr. 1 KWG, jedoch nicht im Zusammenhang mit Pfandbriefgeschäften gern. § 1 Abs. 1 Satz 2 N.1a KWG; b) die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Finanzierungsgeschäften für die Daimler AG mit dem Sitz in Stuttgart und mit ihr verbundene Unternehmen im Sinne der § § 15 ff AktG, insbesondere der Abschluss und die Bearbeitung von Leasingverträgen gem. § 1 Abs. 1 a) Nr. 10 KWG im Namen und für Rechnung von mit der Daimler AG mit dem Sitz in Stuttgart verbundenen Unternehmen; c) die gewerbsmäßige Vermittlung, Betreuung und Verwaltung von Versicherungen aller Art sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Beratungsleistungen; d) die gewerbsmäßige Vermittlung oder der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über den Erwerb von Anteilsscheinen einer Kapitalanlagegesellschaft, von ausländischen Investmentanteilen, von sonstigen öffentlich angebotenen Vermögensanlagen, die für gemeinsame Rechnung der Anleger verwaltet werden, oder von öffentlich angebotenen Anteilen an einer und von verbrieften Forderungen gegen eine Kapitalgesellschaft oder Kommanditgesellschaft. Die Gesellschaft führt zur Abwicklung aller vorstehend genannten Tätigkeiten ein Kundenservice Center. Die Gesellschaft betreibt keine erlaubnispflichtigen Geschäfte im Sinne des § 1 Abs. 1 KWG. Die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes ist ausgeschlossen.

Historie

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Management

NameRolle
Ingo Krüger
seit 27.2.2025
Geschäftsführer
Ute Rieger
seit 27.2.2025
Geschäftsführer
Frank Maruna
seit 8.7.2024
Prokura
Fabian Dr. Hannich
seit 24.9.2021
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2.045.200 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

der Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH, Berlin

STRUKTUR/INHALT

1
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
1.1
Geschäftsmodell
1.1.1

Das Unternehmen

1.1.2

Die strukturelle Einbindung der Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH in den Daimler Konzern

1.1.3

Rechtliche Rahmenbedingungen

1.2

Steuerungssystem

2
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf
2.1

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2

Geschäftsverlauf

3
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
3.1

Ertragslage

3.2

Vermögenslage

3.3

Finanzlage

3.4

Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren.

3.5

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

4

Nachtragsbericht

5
Risiko- und Chancenbericht
1.1

Risikobericht

1.2

Chancenbericht

6

Prognosebericht

1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1 Geschäftsmodell

1.1.1 Das Unternehmen

Die Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH, Berlin (MBBSC), gehört zum Verbund der Mercedes-Benz Bank Gruppe (MB Bank Gruppe).

Das Unternehmen hat zum 25. Juli 2011 die operative Geschäftstätigkeit aufgenommen und erbringt Dienstleistungen für die Mercedes-Benz Bank AG, Stuttgart (MB Bank AG), Mercedes-Benz Leasing GmbH, Stuttgart (MBL), Daimler Fleet Management GmbH, Stuttgart (DFM), Mercedes-Benz CharterWay GmbH, Berlin (MBCW) sowie innerhalb der Daimler Financial Services AG (DFS) für Retailsegmente einzelner europäischer DFS-Landesgesellschaften. Das Serviceportfolio beinhaltet insbesondere die Erfassung, Genehmigung, Betreuung und Abwicklung von Leasing- und Finanzierungsverträgen, das frühe und späte Forderungsmanagement, die Betreuung und Verwaltung von Versicherungen aller Art sowie damit im Zusammenhang stehende Beratungsleistungen.

Die MBBSC führt zur Erbringung dieser Tätigkeiten ein Service-Center in Berlin.

1.1.2 Die strukturelle Einbindung der Mercedes-Benz Bank Service Center

GmbH in den Daimler Konzern

Daimler AG

Treuhandvermögen
Firmenangehörige

Treuhandvermögen
Drittleasing

100 %

Daimler Financial Services AG

Mercedes-Benz
Bank AG

100 %

Mercedes-Benz
Bank Service
Center GmbH Bank AG

Mercedes-Benz
Banking Service
GmbH

100%

100%

Mercedes-Benz
Leasing GmbH

100%

Daimler Fleet
Management GmbH

50 %
+1 Stimme

Mercedes-Benz
CharterWay GmbH

50%
-1 Stimme

Mercedes-Benz
Leasing Treuhand
GmbH

100%

99%

Mercedes-Benz
Mitarbeiter-Fahrzeuge
Leasing GmbH

1%

Die MBBSC ist eine 100 %-ige Tochter der MB Bank AG, die wiederum über die DFS zu 100 % in den Daimler Konzern einbezogen ist. Die MBBSC und die Mercedes-Benz Banking Service GmbH, Saarbrücken (MBBS), erbringen hauptsächlich Dienstleistungen für die MB Bank Gruppe.

1.1.3 Rechtliche Rahmenbedingungen

Unternehmensleitung

Die MBBSC ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Deutschland. Das Unternehmen wird gemäß § 6 GmbHG von einem oder mehreren Geschäftsführern geleitet und gegenüber Dritten vertreten. Sind laut § 4 der Satzung mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Die Gesellschafterversammlung kann einzelne oder alle Geschäftsführer zur Einzelvertretung der Gesellschaft ermächtigen und von den Bestimmungen des § 181 BGB befreien. Die Geschäftsführer haben die Geschäfte nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen, des Gesellschaftsvertrages, der Geschäftsordnung für die Geschäftsführung und der Gesellschafterbeschlüsse zu führen.

Unternehmensgegenstand, Satzungsänderung

Der Umfang der Tätigkeit, die das Unternehmen ausführen kann, ist in § 2 des Gesellschaftsvertrags definiert. Die Satzung kann gemäß § 53 GmbHG nur durch Beschluss der Gesellschafter geändert werden. Mit Gesellschafterbeschluss vom 12. Dezember 2014 wurde die Satzung hinsichtlich der Bildung eines Aufsichtsrats ergänzt.

Kapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2014 T€ 2.045. Mit Gesellschafterbeschluss vom 11. November 2014 wurde nach Verrechnung mit dem Verlustvortrag der verbleibende Gewinnvortrag i. H. v. T€ 1.708 an die Mercedes-Benz Bank AG ausgeschüttet. Des Weiteren wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 12. Dezember 2014 ein Vorabgewinn i. H. v. T€ 1.900 an die Mercedes-Benz Bank AG ausgeschüttet. Der Bilanzgewinn beträgt zum Stichtag T€ 296.

1.2 Steuerungssystem Ziele und Strategien

Die Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH ist der exklusive Service Provider der Mercedes-Benz Bank AG für die Abwicklung des gewerblichen Kredit- und Leasinggeschäfts. Unter diesen Rahmenbedingungen ist die Strategie der MBBSC von den Stoßrichtungen Kosteneffizienz und Abwicklungsqualität geprägt.

Durch eine weitere Standardisierung der Abwicklung von Finanzierungs- und Leasinggeschäften sowie durch die Bereitstellung des entsprechenden Services mit einer hohen Kunden- und Händlerzufriedenheit konnten in 2014 weitere Fortschritte erzielt werden. Eine wesentliche Rolle spielt dabei auch die weitere fachliche Qualifizierung des gesamten Personals und die stetige Verbesserung der Servicekommunikation.

Um die Erfolge bei Effizienz und Qualität messbar zu machen, besteht ein professionelles Servicecenter-Steuerungstool. Auf dieser Basis gelingt es die Bearbeitungsqualität und den Serviceanspruch noch transparenter zu machen und entsprechend zielgerichtet zu steuern.

Darüber hinaus verfolgt die MBBSC eine europäische Wachstumsstrategie. Dies zeigt sich durch die zusätzliche Übernahme von Tätigkeiten für einzelne europäische DFS Landesgesellschaften. Nach der Übernahme des frühen und späten Forderungsmanagements der Retailsegmente für die spanische und italienische DFS Landesgesellschaft konnten in 2014 diese Aufgaben auch von der französischen Landesgesellschaft, der Mercedes-Benz Financial Services France, Montigny-le-Bretonneux, erfolgreich übernommen werden.

Steuerungssystem

Durch die Einbettung der MBBSC in die MB Bank Gruppe und ihr internes Steuerungsmodell wird die Kopplung der MBBSC an die Geschäftsentwicklung ihrer Kunden sichergestellt. Die MBBSC unterliegt daher einem ständigen Veränderungsbedarf hinsichtlich der Prozesse und der Leistungsfähigkeit in Bezug auf Effizienz und Effektivität.

2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wirtschaftliche Entwicklung

Als eines von zwei Dienstleistungsunternehmen rund um die Bearbeitung und Betreuung von Leasing- und Finanzverträgen innerhalb des Finanzverbundes der MB Bank Gruppe hängt die wirtschaftliche Entwicklung der MBBSC von der Geschäftsentwicklung ihrer Kunden MB Bank AG, MBL, DFM, MBCW sowie einzelner europäischer DFS-Landesgesellschaften ab. Produkte, Prozesse und Mitarbeiterentwicklung der MBBSC sind direkt mit der Geschäftsentwicklung der Kunden verbunden. Demnach sind die Entwicklung des Automobilmarktes und insbesondere der Absatz von Mercedes-Benz- und smart-Fahrzeugen eine wichtige Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung.

Wichtige Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung der MBBSC ist die Entwicklung des Automobilmarktes und insbesondere der Absatz von Mercedes-Benz und smart Fahrzeugen in Deutschland.

Das Autojahr 2014 schloss in Deutschland mit 3,04 Millionen neu zugelassenen PKW. Das sind +2,9 % mehr als 2013. Mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen entfielen auf die Segmente Kompaktklasse (26,4 %), Kleinwagen (15,1 %) und Mittelklasse (12,5 %), wobei die Kompakt-klasse mit gut einem Viertel erneut den größten Anteil ausmacht. Die SUVs (+20,6 %) und die Oberklasse (+19,1 %) verzeichneten die deutlichsten Zuwächse. Die Anteile der benzin-(50,5 %) und dieselbetriebenen (47,8 %) PKW waren nahezu identisch. Der Anteil der Neuwagen mit alternativen Antriebsarten stieg von 1,6 % auf 1,7 %, darunter 27.435 Hybride und 8.522 Elektro - PKW.

Der Marktanteil von Mercedes-Benz (MB) und smart PKW lag auf Basis der Neuzulassungen bei insgesamt 9,7 %. Damit ging der Marktanteil der MB PKW im Vergleich zum Vorjahr zurück (von 9,4 % auf 9,0 %). Ebenfalls rückläufig war der Marktanteil der smart - Fahrzeuge (von 0,9 % auf 0,7 %).

Der PKW-Absatz der Marken MB und smart ging mit 248.299 Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 % zurück. Die Ursache hierfür lag in einem Absatzrückgang bei den MB PKW - Fahrzeugen von 2,9 %. Zusätzlich verzeichnete der Absatz der smart - Neufahrzeuge ebenfalls einen deutlichen Rückgang um 19,9 %.

Auf dem Nutzfahrzeugmarkt lagen ausschließlich die Kraftomnibusse (-3,0 %) unter dem Vorjahresniveau. Die Lastkraftwagen (+4,1 %) und die Zugmaschinen (+3,3 %) schlossen das Jahr mit einem Plus ab. Insgesamt wurden 3,55 Millionen Kfz und 271.340 Kfz - Anhänger neu in den Verkehr gebracht.

Dem Trend folgend stieg der Absatz der MB - Nutzfahrzeuge um 2,7 % auf 107.507 Einheiten gegenüber dem Vorjahr an. Während der Verkauf von Mercedes-Benz-Transportern gegenüber 2013 mit 10,1 % einen deutlichen Anstieg verzeichnen konnte, ging der Absatz der Trucks um 13,4 % zurück (in 2013 +7,4 %). Entgegen des allgemeinen Trends stieg der Absatz bei den Daimler Bussen. Der Absatz konnte um 10,3 % im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden.

Der Gebrauchtwagenmarkt stand am Jahresende leicht im Minus. Mit 7,07 Millionen Besitzwechseln bei den PKW wurde im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Rückgang von 0,3 % verzeichnet. Der Absatz von gebrauchten Nutzfahrzeugen steigerte sich bei den Lastkraftwagen um 4,9 %, der Absatz von Sattelzugmaschinen um 0,2 %. 1

Das spezifische Ertragsmodell der MBBSC innerhalb der MB Bank Gruppe sichert kontinuierliche positive Deckungsbeiträge aus dem operativen Geschäft. Hierbei werden alle betrieblichen Aufwendungen aus dem operativen Geschäft zur Bearbeitung und Betreuung der Leasing- und Finanzierungsverträge gemäß dem arms-length-Prinzip mit einem angemessenen Gewinnaufschlag durch die MB Bank Gruppe sowie die europäischen DFS-Landesgesellschaften vergütet. Das Vergütungsmodell bezüglich der Transferpreise entspricht den internen Regeln des Daimler Konzerns.

1 Quelle: Kraftfahrtbundesamt

2.2 Geschäftsverlauf

Auch im Jahr 2014 wurden weitere Funktionen in die Dienstleistungsstruktur des Service Centers integriert.

Seit der Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebes im Juli 2011 wurden die Geschäftstätigkeiten bis heute sukzessive ausgebaut. Nachdem im Verlauf des Jahres 2012 die Verantwortung für die Bearbeitung und Betreuung der Leasing- und Finanzierungsverträge von den früheren Geschäftsstellen und der Zentrale der MB Bank AG auf die MBBSC übertragen und die Fachbereiche Collections Workout, Händlerfinanzierung und das Firmenangehörigengeschäft in die MBBSC integriert worden waren, wurde 2014 das Geschäftsfeld "Shared Service Center Collections" im Retailbereich auf Frankreich ausgeweitet.

In 2014 generierte die MBBSC aus dem operativen Geschäftsbetrieb Erträge, welche die betrieblichen Aufwendungen aus dem operativen Geschäft decken. Durch den weiteren Ausbau der MBBSC sind für das Jahr 2014 Aufwendungen in Höhe von € 0,2 Mio. entstanden, die nicht über das Ertragsmodell abgedeckt werden.

3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.1 Ertragslage

Nachfolgend zeigen wir die Gewinn- und Verlustrechnung der MBBSC für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 in einer nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gegliederten Ergebnisdarstellung. Die MBBSC hat im Berichtszeitraum vom Umsatzkostenverfahren nach § 275 Abs. 3 HGB auf das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB umgestellt. Die Umstellung erfolgte, um ein besseres Bild von der Ertragslage als Dienstleistungsunternehmen zu vermitteln. Hierdurch wird insbesondere ein sachgerechter Ausweis der einzelnen Aufwandsarten gewährleistet, indem ein für Dienstleistungsunternehmen verbesserter Einblick in die betriebliche Leistungserstellung ermöglicht wird.

Ergebniskennzahlen

Betriebswirtschaftliche Ergebnisdarstellung

in T€ 2013 2014 Delta abs. Delta %
Umsatzerlöse 50.148 57.251 7.103 14,2 %
Sonstige betriebliche Erträge 1.563 1.856 293 18,7 %
Materialaufwand -4 -2 2 50,0 %
Personalaufwand -22.463 -27.683 -5.220 -23,2 %
Abschreibungen -317 -281 36 11,4 %
Sonstige betriebliche Aufwendungen -26.717 -28.589 -1.872 -7,0 %
Zinsergebnis -107 -171 -64 -59,8 %
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.103 2.381 278 13,2 %
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -140 -185 -45 -32,1 %
Jahresüberschuss vor Ausschüttung 1.962 2.196 234 11,9 %

Die Ergebnisentwicklung der MBBSC wurde im Jahr 2014 im Wesentlichen geprägt durch den weiteren Ausbau der Geschäftstätigkeit sowie durch die daraus resultierende angestiegene Realisierung von Providererlösen für die Erbringung von Dienstleistungen und liegt im Plan.

Die Umsatzerlöse belaufen sich in 2014 auf T€ 57.251 (Vorjahr: T€ 50.148) und leiten sich aus der Vergütung der betrieblichen Aufwendungen aus dem operativen Geschäft zuzüglich Gewinnaufschlag ab. Der Anstieg im Berichtsjahr ist auf die Anbindung der französischen DFS-Landesgesellschaft Mercedes-Benz Financial Services France S.A., Montigny-le-Bretonneux, zurückzuführen.

Im Berichtsjahr stiegen die sonstigen betrieblichen Erträge um T€ 293 auf T€ 1.856 aufgrund höherer Weiterbelastungen von Kosten und der Auflösung von Rückstellungen.

Bei den Personalkosten ist ein Anstieg um T€ 5.220 auf T€ 27.683 aufgrund der durchschnittlichen gestiegenen Mitarbeiteranzahl bei der MBBSC zu verzeichnen.

Die Abschreibungen sanken planmäßig um T€ 36 auf T€ 281.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vorjahresvergleich um T€ 1.872 auf T€ 28.589 gestiegen. Diese setzten sich im Wesentlichen aus den sonstigen Personalkosten i. H. v. T€ 11.831 (Vorjahr: T€ 11.372), den EDV-Kosten i. H. v. T€ 9.106 (Vorjahr: T€ 7.875) sowie Miet- und Instandhaltungskosten i. H. v. T€ 4.511 (Vorjahr: T€ 4.699) zusammen.

Das Zinsergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 64 und beträgt T€ 171. Maßgeblich war hier der angestiegene Zinsaufwand für die Abzinsung von Rückstellungen.

Insgesamt konnte im Geschäftsjahr ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 2.381 (Vorjahr: T€ 2.103) erwirtschaftet werden.

Belegschaft

Die MBBSC beschäftigt zum 31. Dezember 2014 insgesamt 725 Mitarbeiter (Vorjahr: 639). Davon arbeiteten im Rahmen von Arbeitnehmerüberlassungsverträgen für die MBBSC 118 Mitarbeiter (Vorjahr: 152) der MB Bank AG, 3 Mitarbeiter der DFM (Vorjahr: 9), aber keine Mitarbeiter der MBBS (Vorjahr: 13).

Auch im Jahr 2014 wurde die Ausbildung von Kaufleuten für Büromanagement weiter fokussiert. Insgesamt wurden 2014 acht Ausbildungsplätze bei der MBBSC besetzt.

3.2 Vermögenslage

Die Entwicklung der Vermögenslage ist im Wesentlichen von weiteren angebotenen Dienstleistungen an weitere europäische DFS-Landesgesellschaften geprägt.

Das Sachanlagevermögen ist um T€ 247 auf T€ 1.589 (Vorjahr: T€ 1.836) gesunken und beinhaltet im Wesentlichen Mietereinbauten sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ist im Geschäftsjahr ein Anstieg um T€ 1.601 auf T€ 9.084 (Vorjahr: T€ 7.483) zu verzeichnen. Maßgeblich waren hier die Endabrechnungen von Serviceleistungen gegenüber der MB Bank AG und MBL.

Die Rückstellung für Pensionen erhöhte sich um T€ 218 auf T€ 1.058 (Vorjahr: T€ 840) aufgrund des gesunkenen Diskontierungssatzes, welcher sich von 4,90 % auf 4,55 % reduziert hat. Ferner waren die steigende Anzahl der Berechtigten sowie Einkommenserhöhungen ursächlich für den Anstieg.

Die Rückstellungen für sonstige Steuern betragen T€ 253 und damit T€ 96 mehr als im Vorjahr.

Eine Erhöhung hat sich auch für die sonstigen Rückstellungen ergeben. Der Gesamtbetrag beläuft sich auf T€ 5.269 (Vorjahr: T€ 4.112). Insbesondere stiegen die Rückstellungen für variable Vergütung (T€ 620) aufgrund erhöhter Mitarbeiterzahl und der planmäßigen Gehaltserhöhung sowie Jubiläumsrückstellung (T€ 128). In 2014 wurde erstmals eine Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe von T€ 127 gebildet.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten stieg im Berichtsjahr um T€ 1.317 auf T€ 1.835 (Vorjahr: T€ 518). Davon entfallen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 183. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um T€ 1.077 auf T€ 1.279 aufgrund der Weiterbelastung von EDV-Kosten der Mercedes-Benz Financial Services UK Limited, Milton Keynes. Der Anstieg bei den sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 144 auf T€ 373 resultieren aus höheren abzuführenden Lohn- und Kirchensteuern sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeiten.

Die Bilanzsumme stieg zum 31. Dezember 2014 gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.377 auf T€ 10.756.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist geordnet.

3.3 Finanzlage

Die MBBSC war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die Refinanzierungsquellen der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 stellten im Wesentlichen die laufenden Konten bei der MB Bank AG und der Daimler AG dar. Des Weiteren ist die MBBSC in den Cash-Pooling-Verbund der MB Bank AG eingebunden.

Die Liquidität beträgt zum 31. Dezember 2014 T€ 3.204 und war im Geschäftsjahr 2014 jederzeit gegeben.

3.4 Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die MBBSC ist innerhalb der MB Bank Gruppe und für weitere europäische DFS-Landesgesellschaften für die Abwicklung von Leasing- und Finanzierungsverträgen zuständig, so dass die Entwicklung von Umsatz und Ertrag vom Ausmaß der in Anspruch genommenen Dienstleistungen der oben genannten Gesellschaften abhängt. Das Vergütungsmodell für die erbrachten Leistungen erfolgt dabei nach der sog. Cost-Plus-Methode. Zur Steuerung der MBBSC werden daher keine finanziellen Leistungsindikatoren herangezogen und entsprechend geplant.

Zu den nichtfinanziellen Indikatoren zählen die Entwicklung der Mitarbeiter-, Verkäufer- und Kundenzufriedenheit sowie die telefonische Erreichbarkeit. Im Rahmen der Teilnahme an der "Great Place to Work "-Befragung bzw. der "Daimler Employee Survey" wird jährlich die Zufriedenheit der Belegschaft ermittelt. Die Mitarbeiterzufriedenheit konnte 2014 auf 90 % gesteigert werden (Index von 100 maximal möglich). Die Verkäuferzufriedenheit liegt 2014 auf Vorjahresniveau bei 2,0. Die Kundenzufriedenheit im Automotive-Bereich ging gegenüber dem Vorjahr auf 1,7 % (Vorjahr: 1,8 %) zurück. Bei der telefonischen Erreichbarkeit im Kundenservice (88 % - Ziel 90 %) und im Händlerservice (91 % - Ziel 95 %) konnten die Zielwerte nicht ganz erreicht werden. Entsprechende Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau sind eingeleitet. Für 2015 wird die Sicherstellung dieser Servicelevel im Fokus liegen.

3.5 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Gemäß den Erwartungen verzeichnete die MBBSC im Jahr 2014 einen positiven Geschäftsverlauf. Unsere Vorhaben wie die Integration des Forderungsmanagements für Retailsegmente einzelner europäischer DFS-Landesgesellschaften konnten erfolgreich umgesetzt werden.

4 Nachtragsbericht

Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres 2014

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2014 sind keine Ereignisse eingetreten, die für die MBBSC von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Lage der Gesellschaft führen könnten.

5 Risiko- und Chancenbericht

5.1 Risikobericht

Die Risikosteuerung der MBBSC findet im Rahmen der gruppenweiten Gesamtrisikosteuerung statt.

Der Gruppenbegriff bezieht sich dabei auf die Finanzholding - Gruppe um die MB Bank AG. Neben der MB Bank AG, ihren Leasingtöchtern MBL, DFM und MBCW sowie der DFS umfasst die Finanzholding-Gruppe im Hinblick auf die internen Risikosteuerungs- und -controllingprozesse auch die MBBSC und die MBBS als Anbieter von Nebendienstleistungen.

Aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit, welche in der Erbringung von Dienstleistungen für die MB Bank AG, MBL, DFM und MBCW besteht, weist die MBBSC in ihrem Risikoprofil vor allem wesentliche operationelle Risiken auf, die einer dezidierten Steuerung unterzogen werden. In Anlehnung an Artikel 4 Ziffer 52 CRR werden operationelle Risiken als die Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, von Menschen oder in Folge externer Ereignisse eintreten, definiert. Infolge ihres spezifischen Geschäftsmodells ist die MBBSC grundsätzlich keinen Marktpreis- und Liquiditätsrisiken in nennenswertem Umfang unterworfen. Die sich für die MBBSC aufgrund ihrer operativen Geschäftstätigkeit ergebenden Liquiditätsrisiken weisen einen geringfügigen Umfang auf und sind in die gruppenweite dispositive Liquiditätsrisikosteuerung eingebunden. Kreditrisiken weist die MBBSC aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit nicht auf. Geschäftsrisiken wie etwa Investitionsrisiken aus Projekten sowie Image- und Reputationsrisiken werden im Rahmen der gruppenweiten Risikosteuerung in der Risikotragfähigkeitsbetrachtung des Liquidationsansatzes und des Going-Concern-Ansatzes wie auch in den Szenariobetrachtungen (Stresstests) auf Basis qualifizierter Expertenschätzungen adressiert. Die Überwachung von Geschäftsrisiken wird darüber hinaus zusätzlich anhand qualitativer Verfahren vorgenommen. Klumpenrisiken bestehen für die MBBSC bezüglich ihrer Ausrichtung auf die Erbringung von Dienstleistungen für die MB Bank AG und die ihr nachgeordneten Leasinggesellschaften und sind somit dem spezifischen Geschäftsmodell der MBBSC immanent.

Das operationelle Risiko als wesentliche Risikoart der MBBSC unterliegt einer modellbasierten Risikoquantifizierung. Die Quantifizierungsmethodik für diese Risikoart wird nachstehend beschrieben.

Operationelle Risiken

Die sich aus den Geschäftsaktivitäten ergebenden operationellen Risiken sind in die gruppenweite Steuerung eingebunden. Für Zwecke der internen Steuerung operationeller Risiken wird gruppenweit ein internes Value-at-Risk-Quantifizierungsmodell eingesetzt. Als Basismethoden für die Risikoidentifizierung, Risikobewertung und -steuerung stehen das OpRisk Loss Tracking als systematische Sammlung von Schadensereignissen einerseits und das OpRisk Assessment als strukturierte Bewertung von Risiken auf Basis von Expertenschätzungen andererseits zur Verfügung. Auf der Grundlage der aus der Verlustsammlung und aus dem OpRisk Assessment gewonnenen Daten erfolgt die Ermittlung der Verlustverteilung für operationelle Risiken durch die

Anwendung statistischer Methoden. Das eingesetzte Value-at-Risk-Quantifizierungsmodell stellt eine Mischung aus Verlustverteilungsansatz und Szenarioansatz dar. Dabei werden für jede einzelne Risikokategorie Verlustverteilungen mittels der Monte-Carlo-Technik simuliert, die zu einer Gesamtverlustverteilung aggregiert werden, was eine Value at Risk (VaR)-Steuerung sowie den Einbezug operationeller Risiken in das risikoartenübergreifende Stresstesting ermöglicht.

Die MBBSC ist in die gruppenweite Steuerung operationeller Risiken eingebunden, dies umfasst sowohl die gruppenweite Sammlung von Verlustdaten als auch die Ermittlung von Risikoszenarien. Die entsprechenden Ergebnisse sind Bestandteil der Quantifizierungsergebnisse des Value-at-Risk Modells.

Mit dem OpRisk Committee besteht für die aufgrund der Geschäftstätigkeit der MBBSC maßgebliche Risikoart ein bereichsübergreifendes Risikokomitee, welches den Gesamtvorstand der MB Bank AG bei der Wahrnehmung der Risikomanagementaufgaben, insbesondere bei der Definition von Methoden und Verfahrung zur Identifikation, Messung und Bewertung von operationellen Risiken sowie bei der Definition und Implementierung geeigneter Steuerungsmaßnahmen, unterstützt.

Die Ergebnisse der Risikoüberwachung werden dem Vorstand der MB Bank AG wie auch den Geschäftsführern der MBBSC in Form der Regelberichtserstattung zur Verfügung gestellt, welche einen detaillierten Überblick über die einzelnen Risikoarten sowie über das Gesamtrisikoprofil der Finanzholding-Gruppe um die MB Bank AG einschließlich der MBBSC gibt.

Die MBBSC ist in das Risikotragfähigkeitskonzept auf Gruppenebene integriert. Das Risikotragfähigkeitskonzept bezieht alle wesentlichen Risiken der Gruppe und damit auch der MBBSC ein. Das Risikotragfähigkeitskonzept stützt sich dabei auf zwei Säulen: Neben der Risikoquantifizierung im Rahmen von Value-at-Risk-Modellen stellen risikoartenspezifische und risikoartenübergreifende Szenariobetrachtungen (Stresstests) das zweite Fundament des Risikotragfähigkeitskonzeptes dar. Die Stressszenarien umfassen neben marktweiten auch institutsindividuelle Faktoren. Mit szenariobasierten Stresstests wird überprüft, ob die Gruppe auch unter bestimmten negativen Marktentwicklungen bzw. adversen Ereignissen in der Unternehmenssphäre eine ausreichende Risikodeckungsmasse besitzt. Die risikoartenübergreifenden Stresstests sind mehrperiodig ausgestaltet und schließen im Sinne einer vollständigen ökonomischen Betrachtung sowohl die Auswirkungen auf die Ergebnissituation als auch die nach Eintritt des Stressfalls bestehende Risikosituation auf Basis konsistenter Stressprämissen über alle Risikoarten ein. Darüber hinaus wird das inverse Stresstesting als Ergänzung des risikoartenübergreifenden Stresstestings durchgeführt.

5.2 Chancenbericht

Die Identifikation und Bewertung von Chancen erfolgt als integraler Bestandteil der Gruppensteuerung, da beim Ergreifen von Chancen auch Risiken entstehen können. Bei Chancen kann es sich um interne oder externe Potenziale handeln. Sowohl die Betrachtung von Chancen als auch die Betrachtung von Risiken werden innerhalb der strategischen Stoßrichtungen der Mercedes-Benz Bank durch die Balanced Scorecard operationalisiert. Über die strategische Stoßrichtung "Profitabilität" wird sichergestellt, dass der unternehmerische Erfolg, auch aus der Nutzung von Marktchancen, in einem ausgewogenen Verhältnis zu den eingegangenen Risiken steht. Sofern es wahrscheinlich ist, dass Chancen eintreten, werden diese im Rahmen der Planungen und Erwartungen berücksichtigt.

Chancen aus strategischer Weiterentwicklung

Chancen für die Geschäftstätigkeit der MBBSC können sich aus der zunehmend europäischen Ausrichtung der Gesellschaft in Form des Projekts "Get One" ergeben. Aus der Umsetzung dieser Strategie leitet die MBBSC Chancen auf zusätzliche Aufträge im Rahmen der Providertätigkeit und ein daraus resultierendes Wachstum sowie eine kontinuierliche Optimierung der Prozesse verbunden mit der Erzielung von Kosteneinsparungen ab.

6 Prognosebericht

Die konjunkturelle Dynamik der deutschen Wirtschaft hat sich seit dem Frühjahr 2014 abgeschwächt. Die Ursache hierfür liegt vor allem in dem weniger freundlichen außenwirtschaftlichen Umfeld. Dabei zeigte sich die wichtigste binnenwirtschaftliche Auftriebskraft weiterhin intakt: Der Arbeitsmarkt erwies sich als robust. Er entwickelte sich trotz der konjunkturellen Abkühlung weiter günstig und blieb Garant für eine zuverlässige Entwicklung der privaten Konsumausgaben, die sich nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes kräftig erhöhten. Vom Außenhandel ging trotz des schwierigen außenwirtschaftlichen Umfelds per Saldo ein positiver Wachstumsimpuls aus, da die Exporte stärker wuchsen als die Importe. Die Perspektiven für das Auslandsgeschäft bleiben verhalten positiv. Die Bestellungen aus dem Ausland für Industrieprodukte sind zwar in der Tendenz aufwärtsgerichtet, aber die Exporterwartungen der Unternehmen lagen trotz leichter Verbesserung unter dem langjährigen Durchschnitt. Das Produzierende Gewerbe durchlief ebenfalls eine Schwächephase aufgrund des schwierigen Umfelds. Die Auftragseingänge in der Industrie konnten sich aber stabilisieren. Es ist daher mit einer Seitwärtsbewegung im Produzierenden Gewerbe zu rechnen. Insgesamt setzt die deutsche Wirtschaft ihre Erholung kontinuierlich fort. [1]

Im Euroraum verlief die Erholung bisher recht zögerlich. Die Konjunktur entwickelte sich in den einzelnen Ländern heterogen. Positive Impulse kamen unter anderem aus Frankreich und Spanien, während Italiens Wirtschaft erneut schrumpfte und Österreich stagnierte. Außerhalb des Euroraums setzte das Vereinigte Königreich seinen kräftigen Aufschwung fort. Insgesamt bleibt die konjunkturelle Erholung im Euroraum aber weiterhin fragil und die Erholung dürfte sich erst im Verlauf des kommenden Jahres etwas beschleunigen. Der IWF rechnet für das Gesamtjahr 2014 mit einem BW-Wachstum von +0,8 % und für 2015 wird ein Wachstum von +1,3 % erwartet. [2]

Vor diesem Hintergrund wird ein mittel- bis langfristiges Portfoliowachstum der MB Bank Gruppe erwartet. Ein wesentlicher Schwerpunkt des MBBSC wird hierbei weiterhin die Unterstützung dieser Wachstumsziele sein.

Mittelfristig erfolgen die Übernahme von weiteren europäischen Funktionen und eine europäische Ausrichtung der MBBSC. Diese europäische Ausrichtung entspricht der Strategie der DFS und der MB Bank AG.

Zielsetzung für das Jahr 2015 ist die Sicherstellung und Weiterentwicklung der erreichten Qualitätsstandards sowie die Gewährleistung der Service Levels auf hohem und gemäß der Planung definiertem Niveau (92,5 %). Dazu gehören insbesondere eine hohe telefonische Erreichbarkeit und Servicequalität für unsere Geschäftspartner (Erstbearbeitung Kundenauftrag in 24h zu 80%). Die Kunden- und Händlerzufriedenheit steht dabei immer im Mittelpunkt und soll stets maximiert werden.

[1] Schlaglichter der Wirtschaftspolitik, 12-2014: Überblick über die wirtschaftliche Lage, S.12
[2] Schlaglichter der Wirtschaftspolitik, 12-2014: Internationale Wirtschaftsentwicklung, S. 31

Dabei ist eine weitere Effizienzsteigerung in allen Bereichen unser stetiges Ziel.

Parallel ist es unser erklärtes strategisches Ziel, die Mitarbeiterzufriedenheit auf dem aktuell hohen Niveau nachhaltig sicherzustellen.

Durch das geplante Portfoliowachstum in der MB Bank Gruppe und die Ausweitung der Übernahme von Tätigkeiten von europäischen DFS-Landesgesellschaften erwarten wir leichte Umsatzsteigerungen und gehen entsprechend des Geschäftsmodells von einer leichten Ergebnisverbesserung aus.

 

Berlin, den 24. März 2015

Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH

Geschäftsführung

Tom Schneider

Marc Voss-Stadler

Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

31.12.2014 31.12.2013
A. Anlagevermögen      
I. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 906.518,27   1.049.637,49
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung 682.052,22   786.769,19
    1.588.570, 49 1.836.406, 68
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.084.187,94   7.483.037,83
-davon gegen Gesellschafter € 3.549.292,81 (T€ 4.321)      
2. Sonstige Vermögensgegenstände 46.164,14   40.471,00
    9.130.352,08 7.523.508,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten   10.499,71 5.513,25
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   26.897,60 13.777,06
    10.756.319,88 9.379.205,82

Passiva

     
  31.12.2014 31.12.2013
 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 2.045.200,00   2.045.200,00
II. Bilanzgewinn 295.913,58   1.708.271,80
    2.341.113,58 3.753.471,80
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.057.864,00   839.847,00
2. Steuerrückstellungen 253.306,12   156.558,89
3. Sonstige Rückstellungen 5.269.199,80   4.111.676,16
    6.580.369,92 5.108.082,05
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 183.036,68   86.683,36
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 183.036,68 (i. Vj. T€ 87)-      
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.278.696,93   201.684,10
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.278.696,93 (i. Vj. T€ 202)-      
-davon gegen die Gesellschafterin € 0,00 (i. Vj. T€ 0)-      
3. Sonstige Verbindlichkeiten 373.102,77   229.284,51
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 373.102,77 (i. Vj. T€ 229)-      
-davon aus Steuern € 314.423,46 (i. Vj. T€ 229)-      
    1.834.836,38 517.651,97
    10.756.319,88 9.379.205,82

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

2014 2013
1. Umsatzerlöse   57.250.625,53 50.147.521,49
2. Sonstige betriebliche Erträge   1.856.218,49 1.562.675,67
3. Materialaufwand   2.429,65 4.113,60
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 22.953.920,57   18.728.998,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, 4.728.369,72   3.733.443,05
-davon für Altersversorgung € 142.771,83 (i.Vj. T€ 8)-   27.682.290,29  
5. Abschreibungen   280.550,45 317.259,11
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   28.589.349,77 26.716.971,80
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   9.061,91 353,91
-davon Zinsen aus verbundenen Unternehmen € 728,80 (i. Vj. T€ 0)-      
-davon Zinsertrag aus Rückstellungen € 6.177,97 (i. Vj. T€ 0)-      
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   179.911,40 107.105,82
-davon an verbundene Unternehmen € 13.917,56 (i. Vj. T€ 10)-      
-davon Zinsaufwand aus Rückstellungen € 164.157,84 (i. Vj. T€ 97)-      
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   2.381.374,37 2.102.659,28
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   185.460,79 140.435,25
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   2.195.913,58 1.962.224,03
12. Verlustvortrag aus dem Vorjahr   0,00 -2.937.891,28
13. Entnahme aus der Kapitalrücklage   0,00 2.683.939,05
14. Vorabausschüttung   -1.900.000,00 0,00
15. Bilanzgewinn   295.913,58 1.708.271,80

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

1. Grundlagen und Methoden

Der Jahresabschluss der MB Bank Service Center GmbH wird nach handelsrechtlichen Anforderungen gemäß §§ 264 ff. HGB unter Gegenüberstellung der Werte zum 31. Dezember 2013 ausgewiesen. Die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten sind im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB.

Die MB Bank Service Center GmbH hat im Berichtszeitraum vom Umsatzkostenverfahren nach § 275 Abs. 3 HGB auf das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB umgestellt. Die Umstellung erfolgte, um ein besseres Bild von der Ertragslage als Dienstleistungsunternehmen zu vermitteln. Hierdurch wird insbesondere ein sachgerechter Ausweis der einzelnen Aufwandsarten gewährleistet, indem ein für Dienstleistungsunternehmen verbesserter Einblick in die betriebliche Leistungserstellung ermöglicht wird.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird über ihre Gesellschafterin MB Bank AG, Stuttgart, in den IFRS-Konzernabschluss der Daimler AG, Stuttgart, zum 31. Dezember 2014 einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger eingereicht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen oder zum gegebenenfalls niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Vermögensgegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 1.000 werden aktiviert und sofort vollständig abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Nominalbeträgen abzüglich Wertberichtigungen bilanziert. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Risiken - sofern erforderlich - durch angemessene Wertberichtigung Rechnung getragen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Eigenkapitalposten sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahrens durch einen versicherungsmathematischen Gutachter ermittelt. Die Bewertung erfolgt grundsätzlich gemäß § 253 Abs. 2 HGB unter Anwendung des laut RückAbzinsV von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatzes, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Für den 31. Dezember 2014 wurde am 31. Oktober 2014 ein Zinssatz in Höhe von 4,55 % (i. Vj. 4,90 %) prognostiziert und der Bewertung zugrunde gelegt. Die Pensionsanwartschaft wird auf Basis der Heubeck-Richttafeln (2005 G) sowie der geschätzten künftigen Gehaltssteigerungen im Tarifbereich in Höhe von 3,00 % (für 2015) bzw. 3,50 % für leitende Angestellte berechnet. Des Weiteren wurden Fluktuationswahrscheinlichkeiten aufgrund effektiver Erfahrungen der Vergangenheit und ein Renteneintrittsalter von 67 Jahren berücksichtigt.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den entsprechenden Verpflichtungen verrechnet. Die Bewertung der verrechneten Vermögensgegenstände erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Die Ermittlung der Jubiläumsrückstellungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung von Fluktuationswahrscheinlichkeiten.

Die Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgte im Geschäftsjahr durch einen versicherungsmathematischen Gutachter. Die Mitarbeiter der MB Bank Service Center GmbH haben die Möglichkeit, z.B. bei besonderen Projekten über einen Zeitraum von fünf Jahren ein Langzeitkonto aufzubauen. Die daraus resultierende Rückstellung wird mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von fünf Jahren abgezinst.

Für ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf die Anlage zum Anhang (Anlagespiegel).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen i.H.v. T€ 3.549 (i. Vj. T€ 4.321) die Alleingesellschafterin MB Bank AG, i.H.v. T€ 2.739 (i. Vj. T€ 1.911) die MB Leasing GmbH, i.H.v. T€ 823 (i. Vj. T€ 738) die Mercedes-Benz Financial Services Italia SpA, i.H.v. T€ 679 (i. Vj. T€ 449) die Mercedes-Benz Financial Services Espana, E.F.C., S.A. und i.H.v. T€ 491 (i. Vj. T€ 0) die Mercedes-Benz Financial Services France S.A

Die sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. T€ 46 (i. Vj. T€ 40) beinhalten hauptsächlich Forderungen aus Sozialversicherungsbeiträgen aus Überzahlungen i.H.v. T€ 19 (i. Vj. T€ 1), Forderungen an Mitarbeiter i.H.v. T€ 9 (i. Vj. T€ 19), insbesondere aus Gehaltsvorschüssen sowie Forderungen aus Mietkautionen i.H.v. T€ 8 (i. Vj. T€ 8).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf.

Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurde der Aktivwert aus Zeitkontenrückdeckung (Deckungsvermögen) i.H.v. T€ 127 (i. Vj. T€ 103) mit den entsprechenden Rückstellungen aus Langzeit-/Jahreskonten i.H.v. T€ 100 (i. Vj. T€ 90) saldiert. Ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (Deckungsvermögen) wird mit T€ 27 ausgewiesen.

Passiva

Das Eigenkapital beinhaltet ein Stammkapital i.H.v. T€ 2.045 (i. Vj. T€ 2.045). Mit Gesellschafterbeschluss vom 11. November 2014 wurde nach Verrechnung mit dem Verlustvortrag der verbleibende Gewinnvortrag i.H.v. T€ 1.708 an die Mercedes-Benz Bank AG ausgeschüttet. Des Weiteren wurde eine Vorabausschüttung i.H.v. T€ 1.900 mit Gesellschafterbeschluss vom 12. Dezember 2014 an die Mercedes-Benz Bank AG vorgenommen. Der Bilanzgewinn beträgt zum Stichtag T€ 296.

Die Pensionsverpflichtungen betragen zum Stichtag T€ 1.058 (i. Vj. T€ 840).

Die Steuerrückstellungen beinhalten Rückstellungen für Gewerbesteuer i.H.v. T€ 179 (i. Vj. T€ 131), für Körperschaftsteuer i.H.v. T€ 70 (i. Vj. T€ 24) und für Solidaritätszuschlag i.H.v. T€ 4 (i. Vj. T€ 2).

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Personal- und Sozialrückstellungen i.H.v. T€ 4.995 (i. Vj. T€ 3.935), Rückstellungen für ausstehende Gemeinkostenrechnungen i.H.v. T€ 209 (i. Vj. T€ 121) sowie Rückstellungen für Jahresabschlussprüfungskosten i.H.v. T€ 30 (i. Vj. T€ 30) und Rückstellungen für Prozesskosten i.H.v. T€ 35 (i.Vj. T€ 26).

Gegenüber Dritten bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 183 (i. Vj. T€ 87).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen i.H.v. T€ 656 (i. Vj. T€ 0) die Mercedes-Benz Financial Services UK Limited, i.H.v. T€ 577 (i. Vj. T€ 0) die Daimler Fleet Management GmbH, i.H.v. T€ 30 (i. Vj. T€ 11) die Daimler Financial Services AG und i.H.v. T€ 11 (i. Vj. T€ 188) die Daimler AG.

Es bestehen übrige sonstige Verbindlichkeiten i.H.v. T€ 373 (i. Vj. T€ 229), davon T€ 314 (i. Vj. T€ 228) gegenüber dem Finanzamt und T€ 59 (i. Vj. T€ 1) gegenüber Mitarbeitern.

Alle Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bei den Umsatzerlösen i.H.v. T€ 57.251 (i. Vj. T€ 50.148) handelt es sich ausschließlich um Providererlöse.

Die sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. T€ 1.856 (i. Vj. T€ 1.563) setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Erträgen aus weiterberechneten Kosten im Konzernverbund i.H.v. T€ 1.509 (i. Vj. T€ 952). Diese beinhalten u.a. Mietkosten i.H.v. T€ 581 (i. Vj. T€ 412), Gehaltszahlungen i.H.v. T€ 423 (i. Vj. T€ 417) sowie Beratungskosten i.H.v. T€ 310 (i. Vj. T€ 30). Des Weiteren bestehen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. T€ 309 (i. Vj. T€ 83).

Der Personalaufwand i.H.v. T€ 27.682 (i. Vj. T€ 22.462) setzt sich zusammen aus den Löhnen und Gehältern i.H.v. T€ 22.954 (i. Vj. T€ 18.729) und den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung i.H.v. T€ 4.728 (i. Vj. T€ 3.733).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen i.H.v. T€ 28.589 (i. Vj. T€ 26.717) setzen sich wie folgt zusammen:

sonstiger betrieblicher Aufwand 2014 2013
T€ T€
- Sonstige Personalkosten und Personalleasing 11.831 11.372
- EDV-Kosten 9.106 7.875
- Miete, Instandhaltung 4.511 4.699
- Fuhrpark 755 699
- Beratung 587 462
- Reisekosten 569 452
- Porto 308 275
- Seminare 281 319
- Büromaterial 83 70
- Auskünfte 73 93
- Sonstiges 485 401
Summe 28.589 26.717

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen gegenüber Dritten i.H.v. insgesamt T€ 20.304 (i. Vj. T€ 24.298).

Steuerergebnis

Für die MB Bank Service Center GmbH besteht über die MB Bank AG mittelbar eine umsatzsteuerliche Organschaft zur Daimler AG.

Eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft ist nicht gegeben.

Bezüge der Organe

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft. Für das Geschäftsjahr 2014 erhält der Aufsichtsrat keine Bezüge.

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Hinsichtlich der Angabe des für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars des Abschlussprüfers nimmt die MB Bank Service Center GmbH die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 285 Nr. 17 Halbsatz 2 HGB in Anspruch.

Sonstige Angaben

Geschäftsführer

Ort Position
Marc Voss-Stadler Karlsruhe Bereichsleiter Credit Operations Mercedes-Benz Bank AG
Tom Schneider Weinstadt Bereichsleiter Operations Service Centers MB Bank & Europe

Aufsichtsrat

Mit Gesellschafterbeschluss vom 12. Dezember 2014 erfolgte die Bestellung eines Aufsichtsrats zum 1. Januar 2015. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:

Mitglieder des Aufsichtsrats Ort Beruf Position
Dr. Dieter Buhl Stuttgart Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der Daimler Financial Services AG Aufsichtsratsvorsitzender
Jörg Lamparter Grafenberg Bereichsleiter Vertrieb Mercedes- Benz Bank AG stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender
Kristina Nachtwey Berlin Teamleiterin Qualifizierung und Administration der Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH  

Mitarbeiter

Arbeitnehmer Auszubildende/(Werk-)studenten Gesamt
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2014 499 47 546
Anzahl der Mitarbeiter zum 31. Dezember 2014 548 56 604

 

Berlin, den 24. März 2015

Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH

Geschäftsführung

Tom Schneider

Marc Voss-Stadler

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014

Anschaffungskosten
Stand 1.1.2014 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2014
A Anlagevermögen          
I. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.340.598,66 0,00 0,00 0,00 1.340.598,66
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, GWG 2.286.307,13 32.714,26 0,00 0,00 2.319.021,39
  3.626.905,79 32.714,26 0,00 0,00 3.659.620,05
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2014 Abschreibungen des Geschäftsjahres Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2014
A Anlagevermögen          
I. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 290.961,17 143.119,22 0,00 0,00 434.080,39
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, GWG 1.499.537,94 137.431,23 0,00 0,00 1.636.969,17
  1.790.499,11 280.550,45 0,00 0,00 2.071.049,56
Buchwerte
31.12.2014 31.12.2013
A Anlagevermögen    
I. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 906.518,27 1.049.637,49
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, GWG 682.052,22 786.769,19
  1.588.570,49 1.836.406,68

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 24. März 2015

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schallenberger, Wirtschaftsprüfer

Raschka, Wirtschaftsprüfer

Auszug des Gesellschafterbeschlusses der Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH vom 26. Juni 2015

Die Mercedes-Benz Bank AG, Stuttgart, hat gemäß § 48 Abs. 2 GmbHG als alleinige Gesellschafterin der Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH beschlossen, dass der Bilanzgewinn in Höhe von € 295.913,58 in die Gewinnrücklagen eingestellt wird.

 

Berlin, den 26.06.2015

Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH

Marc Voss-Stadler

Tom Schneider

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