Beteiligungsgesellschaften
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Dieter Dr. Oehmke seit 15.11.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Dr. Ralf Helmut OehmkeInterlübke GmbH | 50.00% |
Dr. Frank Dieter OehmkeInterlübke GmbH | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lübke GmbHRheda-WiedenbrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht der für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Lübke GmbH, Rheda-WiedenbrückI. Gegenstand des Unternehmens Seit über 85 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt die Gesellschaft unter der Marke Interlübke hochwertige Kastenmöbel im Premiumbereich. Hierbei arbeitet man mit renommierten europäischen Designern eng zusammen. Am Standort Rheda-Wiedenbrück werden die Produkte nach individuellen Kundenwünschen geplant und hergestellt. Angeboten werden insbesondere Sideboards, Regale Schränke, Beimöbel und Betten. Weitere Standorte bestehen nicht. II. Wirtschaftsbericht A. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig, wesentliche Treiber sind der Russland-Ukraine-Konflikt welcher im Februar 2022 ausbrach, eine Inflationsrate von +5,9% im Jahresdurchschnitt 2023 und der schwachen Bauindustrie sowie die hieraus resultierende Zurückhaltung bei den Konsumausgaben. Der Umsatz in der Möbelbranche sank gemäß dem Branchenverband VDM in der Sparte "sonstige Möbel", zu denen auch die Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel gezählt werden, im Vorjahresvergleich um 12,6 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Rückgänge mussten dabei auch die Hersteller von Polstermöbeln (minus 3,2 Prozent auf rund 1 Milliarde Euro) hinnehmen. Bei den Küchenmöbeln gab es ein leichtes Minus von 0,3 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Zulegen konnten dagegen die Büromöbelproduzenten (plus 2,6 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro). B. Geschäftsverlauf der Lübke GmbH Vermögenslage Das Anlagevermögen reduziert sich bedingt durch Abschreibungen in Höhe von 78 TEUR und Investitionen von 20 TEUR um insgesamt 58 TEUR auf 183 TEUR. Das Umlaufvermögen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.120 TEUR auf 3.104 TEUR. Der Rückgang war insbesondere durch das um 751 TEUR reduzierte Vorratsmögen und die um 318 TEUR verminderten liquiden Mitteln bedingt.Auf der Passivseite erhöhten sich insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und nahe stehenden Unternehmen um 349 TEUR bedingt durch die Aufnahme von Darlehen. Aufgrund von Rangrücktrittsvereinbarungen auf Darlehen in Höhe von 4.682 TEUR weist die Gesellschaft zum 31.12.2023 ein positives wirtschaftliches Eigenkapital in Höhe von 1.030 TEUR auf. Ertragslage inkl. Beschaffung Im Geschäftsjahr 2023 verringerte sich der Umsatz um 25,5% auf 14.875 TEUR. Der Rückgang ist jeweils zur Hälfte auf die Aufgabe einer Fremdfertigung zurückzuführen, die sich als unwirtschaftlich herausgestellt hat. Im Übrigen beruht er auf konjunkturellen Einflüssen, die ihrerseits auf äußere Umstände wie den Ukrainekrieg, im Wesentlichen aber auf die Wirtschaftspolitik der sogenannten Ampel-Regierung zurückzuführen sind. Der Umsatz verteilte sich wie folgt auf die wesentlichen Produktgruppen: Schränke 35 %, Regalsysteme 20 %, Sideboards 45 % und Betten 7 %. Der Exportanteil lag bei 23% (gegenüber 18 % im Vorjahr). Die bestehenden Produktionskapazitäten waren nicht voll ausgelastet und wurden durch Personalreduzierung und Kurzarbeit teils dauerhaft und teils temporär reduziert. Der Materialaufwand reduzierte sich entsprechend der Umsatzentwicklung um 26,4 % auf 6.045 TEUR. Der Personalaufwand verminderte sich aufgrund der Personalmaßnahmen um 978 TEUR auf 6.449 TEUR. Die im Vorjahresbericht erwähnten Lieferkettenunterbrechungen haben sich in nur noch geringem Umfang fortgesetzt. Die Einkaufspreise sind durchgängig gestiegen. Die hohen Energiepreise wurden durch staatliche Unterstützungsmaßnahmen nur teilweise kompensiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 3.707 um 173 TEUR unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.509 TEUR ausgewiesen. Die Geschäftsführung ist mit dem Ergebnis insgesamt nicht zufrieden, da das eigentlich geplante ausgeglichene Ergebnis nicht erreicht werden konnte. Die Geschäftsführung weist jedoch daraufhin, dass das Ergebnis auch stark durch externe Faktoren und die Umstrukturierungsmaßnahmen belastet wurde. Die Geschäftsführung ist zuversichtlich, dass die vorgenommenen Umstrukturierungsmaßnahmen mittelfristig Wirkung zeigen und ab dem Geschäftsjahr 2025 wieder ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden kann. Dies zeichnet sich bereits durch aktuelle Ergebnisverbesserungen Anfang 2025 ab. Finanzlage Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit belief sich auf -612 TEUR, der Cashflow aus Investitionstätigkeit auf -20 TEUR und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit auf 314 TEUR. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen unter Ausnutzung von Skonto nachzukommen. Als Finanzierungsinstrument bediente sich die Gesellschaft seit Anfang 2013 des Factorings von Kundenforderungen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden keine, die Fremdfinanzierung erfolgte aus Darlehen seitens Unternehmen der Gesellschafter. Produktentwicklung Im Geschäftsjahr wurde insbesondere das neue Sideboard-Konzept tavi eingeführt, das anschließend auf der IMM Cologne Anfang 2024 gezeigt wurde. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden nur geringfügige Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 20 TEUR getätigt. Personal Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 138 Arbeitnehmer gegenüber 151 im Vorjahreszeitraum. Im Geschäftsjahr 2023 der Zeit Januar bis Juni 2023 und November 2023 und Dezember 2024 hat die Gesellschaft Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen. In 2024 wurde Kurzarbeitergeld im Zeitraum Januar bis April 2024, im Juni 2024 sowie im Zeitraum August bis Dezember 2024 in Anspruch genommen. C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht) Die Gesellschaft hat sich durch die im Geschäftsjahr begonnenen und aktuell weitgehend umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen auf die geringer gewordenen Umsätze eingestellt. Diese Maßnahmen wurden Anfang 2025 weitgehend abgeschlossen. Zudem wurde zur Stabilisierung und Erhöhung der Umsätze eine erfolgreiche Produktoffensive gestartet. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit sowie zum Erkennen möglicher Liquiditätsrisiken werden regelmäßige Liquiditätsplanungen durchgeführt. So können potenzielle Verschlechterungen frühzeitig erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Das Risiko, durch erneute Umsatzrückgänge erneut in die Verlustzone zu geraten, wird als gering eingeschätzt. Zudem hat die Gesellschaft 2024 in eine neue Produktionstechnik investiert, die ab 2025 durch Losgröße-1-Fertigung und die damit drastisch verringerte Bevorratung von Halbfertigware in erheblichem Umfang bislang gebundene Liquidität freisetzen wird. Risiken bestehen weiterhin durch den Russland-Ukraine-Konflikt und zudem durch den sich anbahnenden Zoll-Streit auf internationaler Ebene. Die Auswirkungen dieser Konflikte auf die Gesellschaft lassen sich nicht beziffern. Die Fragilität der Lieferketten und der nationalen Energieversorgung stellen weitere Risiken dar. Bei den Kundenforderungen ist das Risiko aufgrund der Kundenstrukturen und des Factorings gering und es ist nicht mit außerordentlichen Zahlungsausfällen zu rechnen. Risiken und Unsicherheiten bestehen naturgemäß in weiteren, von der Gesellschaft nicht steuerbaren Umsatzrückgängen, wenn diese ein Ausmaß erreichen, das durch betriebswirtschaftliche Gegenmaßnahmen nicht mehr kompensiert werden kann. Anhaltspunkte für eine solche Entwicklung liegen nicht vor. Aus heutiger Sicht besteht weiterhin die Unsicherheit, dass die Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung auch nachhaltig zu einer Ergebnisverbesserung führen, insbesondere, dass nicht weitere externe Faktoren auftreten, die diese Verbesserungen wieder kompensieren. Mittel- und langfristig ist der Fortbestand der Gesellschaft daher weiter von der erfolgreichen Umsetzung der Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung abhängig. Insoweit ist die Gesellschaft weiterhin abhängig von der finanziellen Unterstützung der Gesellschafter, da die Gesellschaft ohne deren finanzielle Unterstützung ansonsten ihren Zahlungsverpflichtungen möglicherweise nicht mehr nachkommen kann (bestandsgefährdendes Risiko). Die Zuversicht der Gesellschafter in die weitere Entwicklung der Gesellschaft und die damit verbundene weitere finanzielle Unterstützung spiegelt sich neben der auch in 2024 und 2025 fortgeführten finanziellen Unterstützung in Form von Darlehen auch in den umfangreichen Investitionen in den Jahren 2024 und 2025 in den Maschinenbestand der Gesellschaft wider, deren Finanzierung über die Muttergesellschaft erfolgt ist und der Gesellschaft zur Miete überlassen wurde. Die finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafter stellt somit auch eine Chance dar, sich in dem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld zu behaupten und weitere Marktanteile zu gewinnen, da die Gesellschaft nicht auf die finanzielle Unterstützung von externen Dritten angewiesen ist und Ihr Produktangebot darüber hinaus durch gezielte Investitionen weiter an die Kundenbedürfnisse anpassen kann. D. Ausblick und Prognose In den Jahren 2024 bis 2025 werden umfangreichere Investitionen in die Modernisierung der Maschinen vorgenommen, um die Produktion effizienter und flexibler zu gestalten. Die Maschinen werden von der Muttergesellschaft gemietet. Unser Ziel ist es, maßgeschneiderte Designmöbel in höchster Qualität und mit maximaler Individualisierung zu fertigen. Ein zentraler Schritt in diesem Prozess ist die Umstellung unserer Fertigung auf Stückzahl 1 - also genau das zu produzieren, was tatsächlich benötigt wird. Der Jahresverlust 2023 wird sich im Jahr 2024 halbiert haben. Erst im Jahr 2025 kommen aufgrund des zeitlichen Vorlaufs die in den Vorjahren initiierten Maßnahmen zu Kostenreduzierung, Umstellung der Produktionstechnik und Sortimentserweiterung zum Tragen, so dass Kostendeckung und voraussichtlich Profitabilität erreicht werden.
Rheda-Wiedenbrück, 09. Mai 2025 Lübke GmbH Geschäftsführung Dr. Frank Oehmke BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023der Lübke GmbH, Rheda-Wiedenbrück1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Lübke GmbH, Rheda-Wiedenbrück, die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanzierung erfolgte unter Annahme von Going Concern (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2025 aufgrund der vorgenommenen Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung wieder positive Ergebnisse erzielen wird. Bis zur Wiedergewinnung der Ertragskraft ist der Bestand der Gesellschaft weiterhin von dem Fortbestand der finanziellen Unterstützung durch die Gesellschafter abhängig, was insofern ein bestandsgefährendes Risiko darstellt. Die anhaltende finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafter stellt gleichzeitig eine Chance dar, sich in dem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld zu behaupten und weitere Marktanteile zu gewinnen, da die Gesellschaft nicht auf die finanzielle Unterstützung von externen Dritten angewiesen ist und Ihr Produktangebot darüber hinaus durch gezielte Investitionen weiter an die Kundenbedürfnisse anpassen kann. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Herstellungskosten (Ansatz Wertuntergrenze) abzüglich planmäßiger sowie außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet und waren im Vorjahr bereits voll abgeschrieben. Entgelt erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Berichtszeitraum wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis 800,00 EUR zu erfassen und voll abzuschreiben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Einbezug der Kosten nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Latente Steuern werden grundsätzlich insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen, Vorräten, und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden grundsätzlich steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Diese wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. b. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Von dem Wahlrecht der Aktivierung aktiver latenter Steuern wurde erstmals im Geschäftsjahr 2023 Gebraucht gemacht. 3. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Der gesondert dargestellte Anlagenspiegel ist integraler Bestandteil des Anhangs. Latente Steuern Der Saldo der aktiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 140.260,80 EUR. Ausschüttungssperre Der für Ausschüttung gesperrte Betrag beträgt 140.260,80 EUR und resultiert aus aktiven latenten Steuern. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Es besteht ein Rangrücktritt auf Darlehen der Oehmke GbR in Höhe von TEUR 4.682, die unter den sonstigen Verbindlichkeiten (Vorjahr Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen) ausgewiesen werden. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.395.860,00 EUR. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen für die Miete der Betriebstätte, Fahrzeuge, Maschinen und Photovoltaik rund 700 TEUR pro Jahr. Es besteht seit dem Jahr 2023 ein Factoring-Vertrag in Bezug auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, mit dem die Liquidität und der Finanzmittelfonds gestärkt wird und die latenten Ausfallrisiken im Forderungsbestand an den Factor übertragen wird. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Jahresfehlbetrag beträgt 1.509.197,32 EUR, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.
Rheda-Wiedenbrück, 09. Mai 2025 Geschäftsführung Dr. Frank Oehmke
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Lübke GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lübke GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lübke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Geschäftstätigkeit Mittel- und langfristig ist der Fortbestand der Gesellschaft von der erfolgreichen Umsetzung der Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung bzw. der finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafter abhängig (bestandsgefährdendes Risiko). Wir verweisen auf die Angaben im Anhang unter Abschnitt 2.a. "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" sowie die Angaben unter Abschnitt C "Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung" im Lagebericht. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 09. Mai 2025 Advent
GmbH
Johann R. Siebrecht, Wirtschaftsprüfer |
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