Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 1656
Vorher
Albert Steinhoff GmbH
Eingetragen
21.1.1987
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
der Handel, die Fertigung und der Vertrieb von Dichtungen für den Kanalbau. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Albert jun. Steinhoff
seit 17.7.2003
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DS Dichtungstechnik GmbH

Nottuln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Berichtsfirma ist ein führendes Unternehmen von Produkten für die Dichtungstechnologie in der Abwassertechnik. Basierend auf den Patenten und Sortimenten des vorherigen Dichtungshersteller Albert Steinhoff GmbH ergibt sich daraus ein bedeutendes Know-how von dem auch heute noch die Abwassertechnik profitiert.

DS Dichtungstechnik GmbH steht für Weiterentwicklung und Forschung in enger Zusammenarbeit mit den langjährigen Kunden in der Betonrohrindustrie, Betonverbänden und überwachenden Stellen. Als inhabergeführtes Familienunternehmen hat die Berichtsfirma eine klare und saubere Firmenphilosophie: Qualität, Kontinuität und Kundenzufriedenheit. Dazu bei trägt eine nach modernsten Kriterien aufgebaute Fertigung und die seit Jahren bewährte Vertriebslogistik mit einem für alle Fälle gut gerüstetem Lager.

Ein volles Sortiment mit vielen technischen Highlights ist ein weiteres Markenzeichen von DS Dichtungstechnik GmbH. Dabei sind wir immer auf dem neuesten Stand der Technik.

2. Wirtschaftsbericht

Der Sachverständigenrat hat in seinem Jahresgutachten 2023/24 und Frühjahrsgutachten vom 15.05.2024 die gesamtwirtschaftliche Entwicklung begutachtet. Dieses trägt den Titel: "Wachstumsschwäche überwinden - in die Zukunft investieren".

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedinungen

Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat gegenüber dem Frühjahr 2023 nachgelassen. Die globale Industrieproduktion wuchs zum Jahresbeginn 2024 nur schwach. Stützende Impulse für die Weltkonjunktur kamen lediglich von der starken Binnennachfrage in den USA. In vielen anderen Regionen der Welt, wie im Euro-Raum, in Japan und im Vereinigten Königreich, belasteten die hohen Inflationsraten die privaten Konsumausgaben. Die schwache Binnennachfrage sowie der fragile Immobiliensektor in China dämpfen das Wachstum in der Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer. Da die Inflationsraten weltweit zurückgehen, dürfte die geldpolitische Straffung durch die Zentralbanken in den USA, im Euro-Raum und im Vereinigten Königreich ihren Höhepunkt nahezu erreicht haben. Trotzdem verbessern sich die Konsumaussichten in vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften lediglich graduell. Insgesamt bleibt der globale konjunkturelle Ausblick verhalten.

Die Entwicklung der Weltwirtschaft ist schwer abzusehen, insbesondere aufgrund der Binnenkonjunktur in China. Darüber hinaus könnten geopolitische Risiken wie eine Eskalation des Nahost-Konflikts nach den Terrorangriffen der Hamas auf Israel oder eine weitere Verknappung des Energieangebots im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu neuen Energiepreisschüben führen.

Für das Jahr 2024 erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum des globalen BIP um 1,3 %. Im Jahr 2025 dürfte es um 2,0 % steigen.

Der Sachverständigenrat teilte mit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,2 % zurückgegangen ist. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen moderat erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein.

Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,2 % beträgt. Im Jahr 2025 ist darüber hinaus damit zu rechnen, dass die Investitionen das Wachstum stützen und die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 % wachsen dürfte.

Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Monat Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023.

Im Jahr 2023 lag die durchschnittliche Inflationsrate bei 5,9 %. Diese wird sich zukünftig weiter verlangsamen. Der Sachverständigenrat rechnet beim nationalen Verbraucherpreisindex in den Jahren 2024 und 2025 mit Steigerungsraten von 2,4 % bzw. 2,1 %.

Die im Jahresgutachten präsentierte Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials deutet auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin. Durch die demografische Alterung wird das inländische Arbeitsvolumen sinken. Gleichzeitig sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des Kapitalstocks, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern seit Jahrzehnten rückläufig. Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis. Um das Wachstumspotenzial zu stärken, gilt es, beiden Entwicklungen entgegenzuwirken, durch verbesserte Erwerbsanreize, Reformen der Zuwanderungspolitik, sowie Innovations- und Investitionstätigkeit, um die Wirtschaft zu modernisieren und das Produktivitätswachstum zu steigern. Unterstützt werden sollte dies durch eine Stärkung und Integration der europäischen Kapitalmärkte.

Entwicklung der Branche

In dem Jahresgutachten 2023/2024 des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie e.V. wird zur Branchenentwicklung wie folgt ausgeführt:

Um den Geschäftsverlauf der deutschen Kautschukindustrie im Jahr 2023 richtig einordnen zu können, muss man sich nochmal die Vergangenheit vor Augen führen. Im Jahr 2018 mündeten die für die industrielle Transformation in der deutschen Kautschukindustrie gestellten strategischen Weichen in konkreten zukunftsorientierten Maßnahmen. Die Unternehmen der Branche schulterten hohe Investitionsbudgets, um sich fit für die künftigen regulatorischen und kundenseitigen Anforderungen zu machen.

Diese mehrjährigen Projekte wurden zunächst mit der Corona-Pandemie und im Weiteren von zusätzlichen externen Schocks - zumeist geopolitischer Natur - konfrontiert. Auf die Lockdowns des Jahres 2020 folgten Versorgungsengpässe in 2021 und eine Kostenexplosion bei Energie, Rohstoffen, Logistik und Löhnen im Jahr 2022 und zu Beginn von 2023. Die wirtschaftlichen Folgen für das Jahr 2023 lassen sich auf einen Nenner bringen: hohe Kostenbelastungen trotz niedriger Absatzzahlen. Für die deutsche (Kautschuk)Industrie kamen im Jahr 2023 erschwerend noch die sich rapide verschlechternden Standortbedingungen im internationalen Vergleich hinzu.

Statt in eine Phase konjunktureller Erholung rutschte die deutsche (Kautschuk)Industrie in eine Rezession, die über das Winterhalbjahr 2023/2024 hinausdauert. Ablesbar ist diese wirtschaftliche Entwicklung an den rückläufigen Produktionsumfängen in Deutschland, einem geschrumpften Absatzvolumen - nicht zwingend zum Vorjahr, aber im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit -, weniger Beschäftigten, niedrigeren Investitionen und einer Unterauslastung der Kapazitäten. Die Ertragslage vieler Unternehmen der Branche ist zum Zerreißen angespannt.

Die Geschäftsentwicklung bei Technischen Elastomer-Erzeugnissen (GRG) hängt von den Branchenkonjunkturen ihrer wichtigsten Abnehmerindustrien ab. Die Kundenseite ist überaus breit aufgestellt, denn GRG werden quasi überall zum Dichten, Dämpfen, Lagern, Verbinden, Transportieren und Schützen benötigt. Entsprechend vielschichtig ist auch die Unternehmensstruktur auf der Anbieterseite der deutschen Kautschukindustrie. Wenigen "Vollsortimentern" stehen eine Vielzahl von spezialisierten Unternehmen gegenüber, von denen wiederum etliche "Hidden Champions" beziehungsweise Nischenanbieter und Marktführer sind. Insofern ist eine aggregierte Betrachtung der Geschäftsentwicklung immer nur die Bestimmung der Branchenlage in Summe.

Die starke Konjunktur des Jahres 2022 im non-automotiven Industriegeschäft der Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie hat sich in 2023 ins Gegenteil verkehrt. Im Jahresverlauf schwächelte die Nachfrage immer weiter und setzte Um- und Absätze zunehmend unter Druck. Insbesondere im Winterhalbjahr 2023/2024 konnte die Branche der gesamtwirtschaftlichen Rezession nicht entkommen.

Noch schlimmer steht es um die Geschäfte mit der Bauindustrie. Hier weisen die Unternehmen hochrote Zahlen und zweistellige prozentuale Rückgänge aus. Die gestiegenen Zinsen bei hoher Inflation haben viele Bauprojekte getroffen und zu Stornierungen, Verschiebungen oder Verkleinerungen der Bauvorhaben geführt - mit entsprechenden Rückkopplungen für die Zulieferer aus der Kautschukindustrie.

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) führt in seiner Konjunkturprognose für den öffentlichen Bausektor wie folgt aus:

Die Order im öffentlichen Bau zeigen sich im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum gefestigt. Während die Order im Hochbau um nominal ca. 4 Prozent zulegten, waren es im Tiefbau (Straßenbau und sonstiger öff. Tiefbau) ca. +7 Prozent. Insgesamt legten die Order, wegen des hohen Gewichtes des Tiefbaus, um gut 6 Prozent zu. Im Öffentlichen Hochbau stützen die Konjunkturprogramme zum Kita- und Schulausbau die Nachfrage.

Die Kommunen verweisen in ihrem aktuellen Bericht vom 2. Juli 2024 auf eine eklatant schlechter werdende Finanzlage, unter der faktisch keine neuen Investitionen geplant werden könnten. Damit werden beim wichtigsten öffentlichen Auftraggeber die Investitionsbudgets schmaler. Dies bestätigt auch das aktuelle Kommunalpanel. Jede zweite Kommune weist eine nur ausreichende oder sogar mangelhafte Finanzsituation auf. Zudem erwarten vier von fünf Kommunen für die kommenden fünf Jahre eine negative Entwicklung ihrer Finanzsituation. Nur 44 % der Kommunen konnten in den vergangenen fünf Jahren die Unterhaltung ihrer Infrastruktur vollständig oder weitgehend gewährleisten.

Geschäftsverlauf

Nach einem zufriedenstellenden Geschäftsjahr 2022 verlief das Geschäftsjahr 2023 wegen der bestehenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine sowie des stark schwankenden Verkaufspreises sowie des zunehmenden Konkurrenz- sowie Preisdrucks nicht zufriedenstellend. Es konnte ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 1.582 TEUR (Vorjahr: 4.387 TEUR) erwirtschaftet werden. Das Geschäftsjahr ist weiterhin geprägt durch Lieferengpässe, hohe Energiekosten sowie eine hohe Inflation. Die zunehmende Konkurrenz und der damit verbundene Preisdruck führten zu einem deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse. Bedingt durch den starken Rückgang der Umsatzerlöse konnten die guten Zahlen des Geschäftsjahres 2022 nicht erreicht werden.

Im Berichtsjahr hat sich das Rohergebnis um -3.169 TEUR gegenüber dem Vorjahr vermindert und beläuft sich auf 8.882 TEUR. Der deutlichen Reduzierung der Personalaufwendungen um -241 TEUR steht ein leichter Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 61 TEUR gegenüber. Dem Anstieg der Verwaltungskosten steht ein Rückgang der Betriebskosten sowie ein umsatz- und preisbedingter Rückgang der Vertriebskosten gegenüber. Insgesamt lässt sich festhalten, dass das Geschäftsjahr 2023 für die DS Dichtungstechnik nicht zufriedenstellend verlaufen ist.

Der zunehmende Konkurrenz- und Preisdruck in der Branche führte zu einem deutlichen Umsatzrückgang. Asiatische Mitbewerber drängen auf den Markt und bieten teilweise nicht normgerechte Produkte zu "Dumpingpreisen" an. Preisorientierte Kunden orientieren sich neu, so dass sich hierdurch zunehmend Marktanteile verschieben.

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr wurden wie bereits im Vorjahr umfangreiche Rationalisierungsinvestitionen im Produktionsbereich getätigt. Hierdurch soll auch zukünftig gewährleistet sein, den Kunden weiterhin qualitativ hochwertige Produkte anbieten bzw. liefern zu können. Des Weiteren wurde die vorhandene Lüftungsanlage erneuert, um auch zukünftig die hohen Anforderungen des BImSchG zu erfüllen.

Daneben wurde das vorhandene ERP-System weiter optimiert sowie die Digitalisierung der Prozesse weiter vorangetrieben.

Lage: Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die Ertragslage der DS Dichtungstechnik GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:

Das Rohergebnis fiel im Berichtsjahr von 12.052 TEUR deutlich um 3.169 TEUR auf 8.882 TEUR.

Im Jahresdurchschnitt waren 55 Arbeiter und 10 Angestellte im Unternehmen beschäftigt. Der Personalaufwand setzt sich aus Löhnen und Gehältern in Höhe von 2.411 TEUR und sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von 406 TEUR zusammen. Der Personalaufwand reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr absolut um -241 TEUR. Die Personalaufwandsquote im Verhältnis zum Rohergebnis stieg um 6,34 Prozentpunkte auf 33,71 %.

Die Abschreibungen betrugen insgesamt 742 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr ist trotz Investitionen ins Sachanlagevermögen in Höhe von 506 TEUR ein Rückgang um 139 TEUR zu verzeichnen. Zu den Einzelheiten der Zusammensetzung der Abschreibungen verweisen wir auf den Anlagenspiegel.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im laufenden Geschäftsjahr um 61 TEUR. Während ein Rückgang bei den Betriebskosten um 112 TEUR und den Vertriebskosten umsatz- und preisbedingt um 135 TEUR zu verzeichnen ist, stiegen die Verwaltungskosten um 184 TEUR.

Das Finanzergebnis ist vornehmlich bedingt durch die Finanzerträge (293 TEUR) um 60 TEUR gestiegen. Das Finanzergebnis beträgt zum Bilanzstichtag 280 TEUR.

Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags fallen grundsätzlich keine Steuern vom Einkommen und Ertrag an. Es verbleibt ein Jahresüberschuss von 1.582 TEUR (Vorjahr: 4.387 TEUR) bzw. 17,81 % des Rohergebnisses (Vorjahr: 36,40 %).

Finanzlage

Durch eine adäquate Kapitalstruktur ist es das Ziel, im Rahmen des Finanzmanagements, die Liquidität zu sichern und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren, sowie Kapitalkosten zu begrenzen.

Die Liquiditätslage war im Berichtsjahr zu keiner Zeit angespannt. Die Investitionsmaßnahmen wurden im Berichtsjahr aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. Kreditverbindlichkeiten wurden im Berichtsjahr planmäßig zurückgeführt.

Die DS Dichtungstechnik GmbH rechnet damit, auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sieht die DS Dichtungstechnik GmbH eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme der DS Dichtungstechnik GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 36.525 TEUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (37.378 TEUR) um -853 TEUR vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist im Berichtsjahr um -234 TEUR zurückgegangen. Den Anlagenzugängen in Höhe von 504 TEUR stehen Abschreibungen in Höhe von 742 TEUR gegenüber. Das Finanzanlagevermögen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 7.948 TEUR (Vorjahr: 16.044 TEUR). Im Berichtsjahr ergibt sich im Saldo eine negative Veränderung von 8.096 TEUR. Der Rückgang steht mit einer Umschichtung verschiedener Depots in Verbindung.

Der temporäreren Erhöhung der Vorräte im Vorjahr konnte entgegengewirkt werden. Insgesamt hat sich das Vorratsvermögen um 728 TEUR reduziert. Im Wesentlichen waren die unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen (-454 TEUR) sowie die fertigen Erzeugnissen (-404 TEUR) rückläufig. Auf Grund bestehender Liefervereinbarungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Waren im abgelaufenen Geschäftsjahr weitestgehend sichergestellt. Vereinzelt traten im abgelaufenen Geschäftsjahr Lieferengpässe auf. Diese führten jedoch zu keinen nennenswerten Produktionsverzögerungen bzw. -ausfällen.

Die Lieferforderungen betragen stichtagsbezogen 344 TEUR. Sie haben sich aufgrund deutlich gesunkener Umsatzerlöse temporär um 20 TEUR vermindert. Die Verbundforderungen haben sich stichtagsbezogen um 1.825 TEUR auf 7.605 TEUR erhöht. Die Forderung wird mit 1,5 % jährlich (absolut 119 TEUR) verzinst. Im Berichtsjahr wurde die Forderung aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags in Höhe von 1.582 TEUR zurückgeführt.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 91,40 % (Vorjahr: 89,30 %) gekennzeichnet.

Rückstellungen waren für alle ungewissen Verbindlichkeiten zu bilden. Zum Bilanzstichtag waren sonstige Rückstellungen in Höhe von 836 TEUR zu passivieren. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Im Wesentlichen sind hier Personalverpflichtungen, Ausgleichsansprüche von Handelsvertretern, Gewährleistungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie Archivierungskosten enthalten.

Die Kreditverbindlichkeiten wurden planmäßig um -461 TEUR zurückgeführt. Vorhandene Darlehen wurden planmäßig getilgt. Die Finanzierung der sonstigen getätigten Investitionen im Geschäftsjahr erfolgte ausschließlich aus dem laufenden Cash-Flow.

Die übrigen Verbindlichkeiten beinhalten sowohl Lieferantenverbindlichkeiten als auch sonstige Verbindlichkeiten. Sie betragen zum Bilanzstichtag 743 TEUR und haben sich gegenüber dem Vorjahr temporär um -435 TEUR vermindert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen kreditorische Debitoren, Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten sowie Lohnsteuerverbindlichkeiten.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

- Umsatzentwicklung,

- Betriebsergebnis und

- Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Deckungsbeitrag/Auftrag, Umsatzrendite und den Cash-Flow heran. Durch ein konsequent umgesetztes (Auftrags-)Controlling werden Fehlkalkulationen bei den Aufträgen umgehend entdeckt und analysiert, um unverzüglich entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Beschäftigt wurden zum Berichtsstichtag des abgelaufenen Geschäftsjahres 65 Mitarbeiter, davon 55 gewerbliche Mitarbeiter und 10 Angestellte.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Anzahl unserer Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr konstant. Unser Personalaufwand belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 2.817 TEUR. Einstellungen werden in Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung geplant. Für 2024 sind in Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung Einstellungen in der Produktion sowie in der Verwaltung geplant.

Wir haben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr in erforderlichem Umfang Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durchgeführt. Ein Schwerpunkt unserer Personalarbeit war auch im Berichtsjahr die interne Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, um dauerhaft den steigenden fachlichen Anforderungen gerecht zu werden. Das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert. Die für das Unternehmen geltenden Rechtsvorschriften zum Umweltschutz wurden eingehalten.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

Aufgrund der Gespräche mit Kunden und Lieferanten sowie der Ungewissheiten im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine erwarten wir im Kalenderjahr 2024 einen Rückgang der Umsatzerlöse. Im Vordergrund stehen hier die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem zunehmendem Konkurrenz- und Preisdruck, die sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken können. Die Geschäftsführung konzentriert sich dauerhaft weiter auf die Realisierung von (Tiefbau-)Projekten im In- und Ausland.

Aus heutiger Sicht nur schwer einzuschätzen, sind die Herausforderungen im Zusammenhang mit der konjunkturellen Entwicklung. Gerade im Bereich Tiefbau - öffentliche Bauten - erwarten wir weiterhin einen deutlichen Rückgang. Die aktuelle Finanzlage der öffentlichen Auftraggeber (Städte/Gemeinden/Land) ist aufgrund der Flüchtlingssituation angespannt, so dass Investitionen in die Infrastruktur nur nachrangig in Angriff genommen werden. Eine abschließende Würdigung der Geschäftsentwicklung ist uns zurzeit nicht möglich. Wir gehen jedoch davon aus, weiterhin ein im Branchenverhältnis zufriedenstellendes Ergebnis erwirtschaften zu können.

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung entspricht bis zum heutigen Zeitpunkt den Erwartungen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

3. Prognose- sowie Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich eine nicht zufriedenstellende Ertragskraft. Die operativen Ziele für 2023 wurden vor dem Hintergrund eines schwierigen Marktumfeldes deutlich verfehlt. Erklärtes Ziel für das kommende Jahr ist ein moderates Wachstum sowie der Erhalt der notwendigen Flexibilität, um sich durch Zuverlässigkeit, Liefertreue und qualitativ hochwertige Produkte vom Wettbewerb abzugrenzen.

Die DS Dichtungstechnik GmbH wird sich wie in der Vergangenheit auch auf die zuverlässige und termingetreue Lieferung qualitativ hochwertiger Produkte fokussieren, um sich auch zukünftig gegenüber dem Wettbewerb behaupten zu können.

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung trotz zunächst positiver konjunktureller Entwicklung sowohl in Deutschland als auch im Euro-Raum erscheint schwierig. Aktuell ist bedingt durch die Delle in der (Bau-)Konjunktur eine fundierte Prognose nur schwer möglich. Auch wenn die Entwicklung in den ersten Monaten positiv verlaufen ist, kann aufgrund der Ungewissheit bei unseren Kunden und Lieferanten eine verlässliche Prognose nicht abgegeben werden. Es zeichnet sich neben einem zunehmenden Konkurrenz- und Preisdruck auch eine gewisse Kaufzurückhaltung seitens der Kunden ab, die die geplante Entwicklung nachhaltig stören kann. Zudem gehen wir davon aus, dass es gerade im öffentlichen Bausektor (Städte/Gemeinden/Land) zu einem temporären Rückgang der Investitionen aufgrund der durch die Flüchtlingsströme bedingten knappen Finanzlage kommt.

Die Planung sieht derzeit für das Gesamtjahr 2024 einen weiteren Rückgang der Umsatzerlöse vor. Vor dem Hintergrund der Ungewissheit der konjunkturellen Entwicklung sowie des zunehmenden Preisdrucks durch Wettbewerber werden die Anstrengungen zur Kosteneinsparung und Effizienzverbesserung konsequent fortgesetzt, um die bisherige Unternehmensentwicklung auch in Zukunft nachhaltig weiter positiv zu gestalten. Weiterhin wird ein strenges (Auftrags-)Controlling durchgeführt, um die notwendigen Deckungsbeiträge pro Auftrag zu erzielen. Trotz der vorstehenden Unsicherheiten rechnen wir mit einer Umsatzrendite annähernd auf dem Niveau des Vorjahres.

Aufgrund der vorstehenden Unsicherheiten erwarten wir jedoch ein Betriebsergebnis, das deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus liegt. Ein im Branchenverhältnis zufriedenstellendes Ergebnis sollte jedoch in jedem Fall erwirtschaftet werden können.

Für das kommende Geschäftsjahr wird die Investitionstätigkeit sowohl Erweiterungs- als auch Ersatz- bzw. Rationalisierungsinvestitionen umfassen. Die Investitionsmaßnahmen werden entweder aus Eigenmitteln oder durch die Aufnahme fristenkongruenter Darlehen finanziert.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Chancenbericht

Allgemein kann festgehalten werden, dass viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschriebenen sind, dem Unternehmen auch Chancen bieten. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- der (Weiter-)Entwicklung von vorhandenen bzw. neuen innovativen Produkten

- der Lieferung hoher Produktqualität

- einer stabilen finanziellen Situation

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Risikobericht

Die Auswirkungen des Angriffskriegs auf die Ukraine können derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Auch wenn bisher die Baubranche noch nicht unmittelbar betroffen ist, erwarten wir hier nachgelagert auch Auftragsrückgänge bzw. -stornierungen. Hierdurch können sich unterschiedliche Auswirkungen auf die untenstehenden Risiken ergeben.

Risikomanagementziele und -methoden

Neben zahlreichen Chancen sind mit dem Betrieb des Unternehmens auch Anforderungen und Risiken verbunden, welche es zu lösen bzw. denen es vorzubeugen gilt. Die Geschäftstätigkeit erfordert Organisationsstrukturen, Führungsmethoden und -fähigkeiten sowie Kontrollsysteme. Es wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Die eingesetzten Instrumente unterscheiden sich notwendigerweise stark voneinander.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch entsprechende Maßnahmen reduziert.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken und Bonitätsrisiken werden durch das eingerichtete Risikomanagementsystem -soweit möglich- reduziert.

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung sowie den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu sehen. Eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden.

Beschaffungsmarktrisiken

Mit der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind grundsätzliche Risiken hinsichtlich Liefertreue, Qualität und sonstige Kosten verbunden. Eine sorgfältige Auswahl der Lieferanten, gute Rahmenbedingungen und langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wirkt diesen Risiken entgegen. Aufgrund der Volatilität der Preise besteht das Risiko von Wertschwankungen im Bestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe bzw. der teilfertigen Arbeiten. Das Risiko ist jedoch aufgrund geringer Lagerreichweiten auf ein Minimum reduziert und würde die Gesellschaft nicht gefährden.

Produktrisiken

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, qualitativ hochwertige Produkte anzubieten. Eine Verschlechterung der Qualität des Materials könnte sich nachhaltig negativ auf die Entwicklung der DS Dichtungstechnik GmbH auswirken. Die sorgfältige Auswahl unserer Lieferanten sowie die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den vorhandenen Lieferanten wirken diesem Risiko entscheidend entgegen.

Investitions-/Finanzierungsrisiken

Risiken, die aus wesentlichen Investitionen im Bereich des Sachanlagevermögens resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet. Wesentliche Fehlinvestitionen können hierdurch weitestgehend vermieden werden.

Die DS Dichtungstechnik GmbH hat die notwendigen Investitionen bisher sowohl aus eigener Kraft als auch Mittels Darlehensaufnahme finanziert. Die Finanzierungsstruktur wird auch für das kommende Geschäftsjahr beibehalten. Es besteht aber unterjährig immer das finanzwirtschaftliche Risiko, dass es nicht -oder nicht ausreichend- gelingt, die Umsatz- und die Ergebnismargen über das ganze Geschäftsjahr entsprechend den Planungen zu erfüllen.

Aus heutiger Sicht sehen wir keine Anhaltspunkte für Finanzierungsrisiken. Ein konsequentes und regelmäßiges Debitorenmanagement soll wie bisher auch zukünftig die Liquidität des Unternehmens entscheidend stützen.

Personalrisiken

Der Erfolg hängt zum einen von der Attraktivität als Arbeitgeber und natürlich entscheidend vom Wissen und Engagement der qualifizierten Fach- und Führungskräfte ab. Es besteht zwangsläufig immer ein Risiko durch Abwanderung qualifizierter oder unzufriedener Mitarbeiter.

Durch gezielte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert sich DS Dichtungstechnik GmbH die fachliche Kompetenz des Personals. Mit der Einbindung unserer Mitarbeiter in Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse sowie der Beibehaltung flacher Hierachiestufen wollen wir diesem Risiko begegnen.

Bestandsgefährdende Risiken

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.

4. Sonstige Angaben

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten erfolgen in der DS Dichtungstechnik GmbH durch ein eigenständiges Team. Die kontinuierliche Forschung erfolgt zudem in engster Zusammenarbeit mit Betonrohrwerken, um clevere Lösungen zu entwickeln und auch zukünftig die hohen Anforderungen im Kanalbau gewährleisten zu können und die komplexen Infrastruktursysteme zu sichern.

Bestehende Zweigniederlassungen

Die DS Dichtungstechnik GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Nottuln, 10. Februar 2025

gez. Albert Steinhoff, Geschäftsführer

gez. Jutta Elisabeth Steinhoff, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 12.495.395,94 20.827.591,53
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.336,00 8.130,00
II. Sachanlagen 4.541.032,38 4.774.972,75
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.047.468,38 2.216.836,38
2. technische Anlagen und Maschinen 1.372.356,00 1.540.789,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 712.853,00 694.298,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 408.355,00 323.049,37
III. Finanzanlagen 7.948.027,56 16.044.488,78
B. Umlaufvermögen 23.990.344,49 16.543.178,86
I. Vorräte 2.484.354,77 3.212.202,37
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 19.397,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.577.148,97 6.642.489,70
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.605.247,56 5.779.967,56
2. sonstige Vermögensgegenstände 971.901,41 862.522,14
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.928.840,75 6.688.486,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.260,83 7.064,00
Summe Aktiva 36.525.001,26 37.377.834,39

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 33.380.124,80 33.380.124,80
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Kapitalrücklage 709.937,61 709.937,61
III. Bilanzgewinn 32.520.187,19 32.520.187,19
B. Rückstellungen 836.000,00 793.000,00
C. Verbindlichkeiten 2.308.876,46 3.204.709,59
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.565.523,05 2.026.850,81
2. sonstige Verbindlichkeiten 743.353,41 1.177.858,78
Summe Passiva 36.525.001,26 37.377.834,39

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.882.352,62 12.051.713,37
2. Personalaufwand 2.816.830,50 3.057.627,00
a) Löhne und Gehälter 2.410.927,10 2.603.060,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 405.903,40 454.566,85
davon für Altersversorgung 4.325,83 4.825,71
3. Abschreibungen 741.929,70 880.624,87
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 741.929,70 880.624,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.960.718,91 3.899.815,98
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 3.232,16 6.264,65
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 163.280,80 107.128,25
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 129.301,99 126.876,92
davon aus verbundenen Unternehmen 119.336,67 126.793,53
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.577,27 14.283,05
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 38.668,73 22.441,61
9. Ergebnis nach Steuern 1.604.210,30 4.410.926,03
10. sonstige Steuern 22.632,32 23.634,71
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.581.577,98 4.387.291,32
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 32.520.187,19 32.520.187,19
14. Bilanzgewinn 32.520.187,19 32.520.187,19

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: DS Dichtungstechnik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Nottuln
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Coesfeld
Register-Nr.: 1656

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- sonstige Finanzanlagen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte entsprechend dem Fertigungsgrad oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Einzelkosten auch Gemeinkosten, durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in den Herstellungskosten berücksichtigt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen der Umrechnung Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt, soweit die Forderungen oder Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausweisen. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger bleibt es gemäß § 256a HGB bei der Bewertung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

- Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit 7.605.247,56 EUR (Vorjahr: 5.779.967,56 EUR). Es handelt sich hierbei im Geschäftsjahr und im Vorjahr ausschließlich um sonstige Vermögensgegenstände.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Finanzinstrumente

Die Finanzanlagen enthalten Finanzinstrumente, bei denen auf eine außerplanmäßige Abschreibung verzichtet wurde.

Die Wertminderung dieser Finanzinstrumente ist nicht von Dauer. Zwischen Abschlussstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses haben sich die Kurse der Wertpapiere erhöht.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 7.605.247,56 EUR (Vorjahr: 5.779.967,56 EUR).

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 32.520.187,19 EUR einbezogen.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie von mehr als einem Jahr sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Gesamtbetrag davon mit Restlaufzeit von
31.12.2023
EUR
< 1 Jahr
EUR
> 1 Jahr
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.565.523,05 548.118,30 1.017.404,75
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 478.726,74 478.726,74 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 264.626,67 264.626,67 0,00
Gesamtsumme 2.308.876,46 1.291.471,71 1.017.404,75

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt Euro 0,00.

Der Verbindlichkeiten sind zu Euro 2.044.249,79 durch Sicherungsübereignungen sowie Eigentumsvorbehalte gesichert.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 117.502,91 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 55
Angestellte Arbeitnehmer 10
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 65

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Albert Steinhoff ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur
Weitere Geschäftsführer: Jutta Elisabeth Steinhoff ausgeübter Beruf: Kauffrau

Vergütungen der Geschäftsführer

Hinsichtlich der Vergütung der Geschäftsführung verweisen wir auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 12.382,19
Rückzahlungen im Berichtsjahr 0,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 27,00
= neuer Kreditbestand 12.409,19
Kreditkonditionen
Zinssatz 1,5%
Laufzeit unbestimmt
Sicherheiten keine

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Nottuln, 10. Februar 2025

gez. Albert Steinhoff, Geschäftsführer

gez. Jutta Elisabeth Steinhoff, Geschäftsführerin

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 123.858,57 2.054,62 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 123.858,57 2.054,62 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.272.960,31 7.750,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 6.785.711,23 28.425,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.907.877,12 185.686,44 116.998,03
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 323.049,37 282.282,27 0,00
Summe Sachanlagen 14.289.598,03 504.143,71 116.998,03
III. Finanzanlagen
sonstige Finanzanlagen 16.044.488,78 2.069.035,95 10.165.497,17
Summe Finanzanlagen 16.044.488,78 2.069.035,95 10.165.497,17
Summe Anlagevermögen 30.457.945,38 2.575.234,28 10.282.495,20
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 125.913,19
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 125.913,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.280.710,31
2. technische Anlagen und Maschinen 196.976,64 7.011.112,87
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.976.565,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -196.976,64 408.355,00
Summe Sachanlagen 0,00 14.676.743,71
III. Finanzanlagen
sonstige Finanzanlagen 0,00 7.948.027,56
Summe Finanzanlagen 0,00 7.948.027,56
Summe Anlagevermögen 0,00 22.750.684,46
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 115.728,57 3.848,62 0,00 0,00 119.577,19
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 115.728,57 3.848,62 0,00 0,00 119.577,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.056.123,93 177.118,00 0,00 0,00 3.233.241,93
2. technische Anlagen und Maschinen 5.244.922,23 393.834,64 0,00 0,00 5.638.756,87
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.213.579,12 167.128,44 116.995,03 0,00 1.263.712,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.514.625,28 738.081,08 116.995,03 0,00 10.135.711,33
III. Finanzanlagen
sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 9.630.353,85 741.929,70 116.995,03 0,00 10.255.288,52
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 6.336,00 8.130,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 6.336,00 8.130,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.047.468,38 2.216.836,38
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.372.356,00 1.540.789,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 712.853,00 694.298,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 408.355,00 323.049,37
Summe Sachanlagen 0,00 4.541.032,38 4.774.972,75
III. Finanzanlagen
sonstige Finanzanlagen 0,00 7.948.027,56 16.044.488,78
Summe Finanzanlagen 0,00 7.948.027,56 16.044.488,78
Summe Anlagevermögen 0,00 12.495.395,94 20.827.591,53

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke gekürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DS Dichtungstechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DS Dichtungstechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DS Dichtungstechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Coesfeld, 11. Februar 2025

W&N Wirtschaftsprüfer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Master of Arts Benedikt Burbaum, Wirtschaftsprüfer

gez. Bachelor of Science Florian Marquardt, Wirtschaftsprüfer

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