Wohnungsgenossenschaft Thale eG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Beck seit 6.5.2022 | Vorstandsmitglied |
Jeannette Podzun seit 3.1.2022 | Prokura |
Wolfgang Reinhardt Möhner seit 10.1.2014 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wohnungsgenossenschaft Thale eGThaleJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
3. Anhangder Wohnungsgenossenschaft Thale eGThaleA. Allgemeine Angaben Die Wohnungsgenossenschaft Thale eG hat ihren Sitz in Thale und ist eingetragen in das Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Stendal (GnR-Nr.: 2450). Der Jahresabschluss 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BiLRUG) und den ergänzenden Vorschriften des Genossenschaftsgesetzes sowie der Satzung aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) erfolgt nach dem vorgeschriebenen Formblatt (Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen in der Fassung vom 14. Juni 2023). Die enthaltenen Sonderposten ergeben sich aus dem DMBilG. Die GuV wurde in Staffelform gegliedert (§ 275 Abs. 1 HGB). Als Form der Darstellung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Für die übrigen Positionen wurden die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten. Bei der Wohnungsgenossenschaft Thale eG handelt es sich nach den Kriterien der Größenmerkmale des § 267 HGB um eine kleine Genossenschaft. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln angewandt:
Bewertungsmethoden / Anlagevermögen Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Den planmäßigen linearen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von 3 Jahren zugrunde. Das Sachanlagevermögen, das insbesondere Grundstücke und Wohngebäude umfasst, wurde zu fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Modernisierungskosten im Rahmen von Komplexmodernisierungen wurden als nachträgliche Herstellungskosten, soweit die Voraussetzungen nach § 255 HGB vorliegen, aktiviert. Die erhaltenen Fördermittel wurden direkt abgesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich nur aus Fremdkosten zusammen. Die Grundstücke mit Wohnbauten wurden aufgrund des strukturellen Leerstandes einer Ertragswertanalyse gemäß des § 253 Abs. 3 S.5 HGB unterzogen. Bei der Ermittlung des beizulegenden Wertes wurde der Ertragswert (Barwert) den zukünftigen Einnahmeüberschüssen über die Restnutzungsdauer des Gebäudes als Maßstab zu Grunde gelegt. Eine voraussichtlich dauernde Wertminderung wurde unterstellt, wenn innerhalb von 5 Jahren der sich bei planmäßigen Abschreibungen ergebene Gebäudebuchwert den Ertragswert übersteigt. Die Berechnungen ergaben keinen außerplanmäßigen Abschreibungsbedarf in 2023. Die Grundstücke ohne Bauten wurden einer Einschätzung entsprechend den Bodenrichtwerten laut Internetseite des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation unterzogen und danach bewertet. Art. 67 Absatz 4 EGHGB wurde dabei beachtet. Die planmäßigen linearen Abschreibungen auf abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens wurden wie folgt vorgenommen:
Bewertungsmethoden / Umlaufvermögen Im Umlaufvermögen sind leerstandsabhängige Wertberichtigungen zu den unfertigen Leistungen aus noch abzurechnenden Betriebskosten auf der Grundlage der in der Abrechnung des Vorjahres angefallenen Leerstandskosten ermittelt und für den zu erwartenden Ausfall hochgerechnet worden. Unfertige Leistungen Unter den "Unfertigen Leistungen" werden - wie auch zum vorherigen Bilanzstichtag - ausschließlich noch nicht abgerechnete Betriebskosten in Höhe von 1.523,5 T€ (VJ: 1.549,6 T€) ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken bewertet. Von den Forderungen aus Vermietung von insgesamt 94,8 T€ (VJ: 59,1 T€) sind 3,8 T€ (VJ: 12,1 T€) als mittelfristig anzusetzen, da diese infolge Abtretungserklärungen zum Auseinandersetzungsguthaben erst nach dem 31.12.2024 beglichen werden. Unter "sonstige Vermögensgegenstände" sind Forderungen aus Gutschriften mit Dienstleistern und Forderungen aus Zinserträgen von jahresübergreifenden Geldanlagen bilanziert. In der aktiven Rechnungsabgrenzung sind im Wesentlichen im Voraus entrichtete Beiträge zu Sachversicherungen und Abonnementverträgen erfasst. Kasse, Bankguthaben Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Bewertungsmethoden / Rückstellungen Passivierungspflichtige Rückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge gebildet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert worden. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen - hier im Voraus gezahlter Mietzins. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens Hier wird gemäß § 288 Abs. 1 (1) HGB zur Befreiung der Angabepflicht Gebrauch gemacht. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Der Posten "sonstige Vermögensgegenstände" enthält u.a. die noch ausstehenden Guthaben aus Jahresabrechnungen 2023 der Lieferanten in Höhe von 318,7 T€. Flüssige Mittel Am 07.06.2023 wurde ein neues Tagesgeldkonto eröffnet. Rücklagen Die "Rücklagen" haben sich insgesamt um 302,4 T€ auf 16.515,7 T€ (VJ 16.818,1 T€) durch die Entnahme des Jahresfehlbetrages aus dem Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 302,4 T€ (aus der gesetzliche Rücklage) verringert. Sonstige Rückstellungen Die "Sonstigen Rückstellungen" enthalten Rückstellungen für Prüfungskosten und Steuerberatungskosten des Geschäftsjahres 2023 (29,2 T€), für interne Jahresabschlusskosten 2023 (23,4 T€), für Hausgeldzahlungen (71,7 T€) und für die Rückstellung für Erstattungsansprüche von Mietern mit Gasetagenheizung nach CO 2 KostAufG (4,4 T€), für die Hausbewirtschaftung - für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (4,1 T€) sowie die Rückstellung für noch anfallende Kosten aus der Klage eines Dienstleisters (98,5 T€). Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Die "Erhaltenen Anzahlungen" enthalten - analog zum vorherigen Bilanzstichtag - ausschließlich Vorauszahlungen der Mieter auf noch abzurechnende Betriebskosten. Es wurde eine Korrektur in Höhe von 228,4 T€ vorgenommen. Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten entsprechend Laufzeit sowie der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Grundpfandrechte/Verpfändungen besichert sind, ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel, der als Anlage 1 dem Anhang beigefügt ist. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzsteigerungen in den "Umsatzerlösen aus Hausbewirtschaftung" resultiert aus einer freiwilligen Grundmietenerhöhung ab August 2023. In den "Sonstigen betrieblichen Erträgen" sind keine wesentlichen periodenfremden Erträge enthalten. Sie enthalten wesentliche Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von insgesamt 22,1 T€ sowie Versicherungsentschädigungen 5 T€. In den "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" sind wesentliche periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 228,4 T€ enthalten. Diese resultieren aus einem Eröffnungskontobetrag welcher im Zuge der Umstellung von manueller auf maschinelle Buchung fehlerhaft ausgewiesen wurde sowie aus nicht berücksichtigten Jahresabschlussbuchungen der Folgejahre. Berichtigt wurden die erhaltenen Anzahlungen der Umlage-Vorauszahlungen der Jahre: 2020 (59,3 T€), 2021 (104,0 T€) und 2022 (65,1 T€). D. Sonstige Angaben Arbeitnehmeranzahl Im Geschäftsjahr 2023 sind durchschnittlich folgende Arbeitnehmer beschäftigt worden:
Mitgliederbewegung (verbleibende Mitglieder)
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich um 19,3 T€ verringert. Die Mitglieder haften gegenüber der Genossenschaft mit der Summe der von ihnen übernommenen Geschäftsanteile. Es besteht keine Nachschusspflicht zur Konkursmasse. Prüfungsverband Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e.V. Breiter Weg 261, 39104 Magdeburg Mitglieder des Vorstandes
Mitglieder des Aufsichtsrates
W = Wiederwahl NW = Neuwahl Forderungen an Organmitglieder Am 31.12.2023 bestehen keine Forderungen an die Vorstandsmitglieder. Gegenüber Mitgliedern des Aufsichtsrates bestehen zum Bilanzstichtag keine Forderungen. E. Weitere Angaben Die im Namen und auf Rechnung der Eigentümergemeinschaften/Eigentümer geführten Treuhandkonten belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.277.798,17 € (VJ: 1.237.449,08 €). Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 302.400,49 € ab. Der Jahresfehlbetrag ist satzungskonform bei Bilanzaufstellung aus der gesetzlichen Rücklage entnommen worden. F. Nachtragsbericht Am 14.05.2024 hat der Aufsichtsrat der Gründung einer Energie- und Servicetochter zugestimmt. Künftige Betätigungsfelder der GmbH werden u. a. die Aufstellung und der Betrieb von PV-Anlagen (Mieterstrom) sowie kaufmännische und technische Dienstleistungen aller Art im Rahmen der Bewirtschaftung von Grundstücken und Gebäuden im eigenen Bestand sein. Die Vorstände der Genossenschaft Thale eG werden die Geschäftsführer der GmbH.
Thale, 28.05.2024 Möhner, Vorstand Beck, Vorstand |
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