Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 13135
Eingetragen
9.10.2000
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art sowie Handel mit Kfz-Ersatzteilen und -zubehör.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Josef Gruber
seit 23.3.2004
Geschäftsführer
Gerald Unterberger
seit 26.4.2001
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Unterberger GmbH

Rosenheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht zum 31.12.2010

Autohaus Unterberger GmbH Handel mit Kraftfahrzeuge Sepp-Heindl-Str. 2 83026 Rosenheim

Allgemein:

Unsere Geschäftstätigkeit liegt im Verkauf von neuen PKW der Marken BMW und MINI, sowie im Handel mit Gebrauchtfahrzeugen aller Hersteller. Weiterhin betreiben wir den Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör sowie die Wartung und Instandhaltung von Fahrzeugen. Darüberhinaus vermitteln wir Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäfte.

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die heimischen Wirtschaftsforscher erwarten für die nächsten zwei Jahre ein stabiles Wachstum für Deutschland, warnen aber vor Gefahren für die Konjunktur durch die Probleme mehrerer Euroländer. Im Euroraum bilde sich eine "Konjunktur der zwei Geschwindigkeiten" heraus. Deutschland profitiert vom weltweiten Aufschwung und wird weiter merklich expandieren. Abwärtsrisiken drohen vor allem durch Spannungen im Finanzmarkt. Außerdem könnten erneute Preissteigerungen bei Öl und anderen Rohstoffen das Wachstum bremsen.

Allen Befürchtungen zum Trotz ist es dem Autohandel im vergangenen Jahr gut ergangen.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft:

Im Geschäftsjahr 2010 konnten die Umsatzerlöse leicht gesteigert werden, von 29,8 Mio. € in 2009 auf 30,1 Mio. € in 2010. Insgesamt wurde vor Steuern und Ergebnisabführung ein positives Ergebnis in Höhe von T€ 740,4 erzielt.

Das vom Autohaus Unterberger GmbH in Rosenheim erzielte positive Jahresergebnis in Höhe von T€ 740,4 wurde durch die Übernahme des Gewinnes der Autohaus Unterberger GmbH in Prien aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages erhöht, so dass sich insgesamt ein handelsrechtliches Ergebnis in Höhe von T€ 1.062,9 vor Steuern ergibt.

Aus aktueller Sicht kann gesagt werden, dass sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft weiterhin stabilisiert hat. Die Struktur der Betriebe in Rosenheim und in Prien wird kontinuierlich überwacht und an neue Umstände angepasst.

Verkauf neue Automobile:

Der Absatz von neuen Automobilen hat unser geplantes Ziel nicht erreicht. Der Umsatz des Vorjahres konnte nicht übertroffen werden.

Verkauf gebrauchte Automobile:

Der Umsatz beim Verkauf von gebrauchten Automobilen lag deutlich über dem des Vorjahres. Der daraus erzielte Ertrag lag weit über dem des Vorjahres.

Vertrieb Teile und Zubehör:

Der Umsatz im Teile- und Zubehörvertrieb lag über dem Niveau des Vorjahres. Das geplante Ertragsziel konnte mehr als erreicht werden.

Kundendienst und Service:

Im Service lag der Umsatz über dem Niveau des Vorjahres. Das geplante Ertragsziel konnte aber trotzdem nicht ganz erreicht werden.

Vermögenslage

Das Vermögen sowie das Kapital unserer Gesellschaft stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

  31.12.2010 Vorjahr Veränderung
  T€ v.H. T€ v.H. T€ v.H.
Vermögen            
Anlagevermögen 1.712,3 20,9 1.587,5 23,0 124,8 7,9
Vorräte 3.287,5 40,2 2.459,0 35,6 828,5 33,7
Forderungen 3.115,4 38,1 2.837,7 41,1 277,7 9,8
Flüssige Mittel 59,1 0,7 17,6 0,3 41,5 235,8
Sonstige Aktiva 5,5 0,1 8,8 0,1 -3,3 -37,5
  8.179,8 100,0 6.910,6 100,0 1.269,2 18,4
  31.12.2010   Vorjahr   Veränderung  
  T€ v.H. T€ v.H. T€ v.H.
Kapital            
Eigenkapital 839,3 10,3 81,6 1,2 757,7 928,6
Rückstellungen 518,0 6,3 680,4 9,8 -162,4 -23,9
Verbindlichkeiten 6.822,5 83,4 6.128,0 88,7 694,5 11,3
Sonstige Passiva 0,0 0,0 20,6 0,3 -20,6 -100,0
  8.179,8 100,0 6.910,6 100 1.269,2 18,4 €

Bei den Vorräten ergibt sich die Erhöhung im Wesentlichen durch den stichtagsbedingten höheren Fahrzeugbestand. Dadurch ergibt sich auch ein höherer Finanzierungsbedarf bzw. höhere Verbindlichkeiten.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) beträgt 10,3 % (Vorjahr 1,2 %). Der Kapitalumschlag (Umsatz / Gesamtkapital) 3,7 (Vorjahr 4,2).

Finanzlage

Der Cashflow hat sich im Vergleich zum Vorjahr vermindert.

  2010
T€
Vorjahr
T€
Jahresüberschuss / -fehlbetrag 757,7 1.090,1
+ Abschreibungen auf das Anlage- vermögen 185,1 493,6
+ / ./. Erhöhung / Verminderung der Rückstellungen -162,4 296,4
Jahres-Cashflow 780,4 1.880,1

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2010 wurde ohne die Berücksichtigung des Ergebnisabführungsvertrages ein Jahresüberschuss vor Steuern von T€ 740,4 erzielt (Vorjahr: T€ 857,4). Daraus ergibt sich eine Umsatzrendite (Jahresergebnis / Umsatz) von 2,5 % (Vorjahr 2,8 %) und eine Gesamtkapitalrendite (Jahresergebnis / Gesamtkapital) von 9,1 % (Vorjahr 12,1 %).

Das Finanzergebnis beinhaltet Zinserträge in Höhe von T€ 100,1 und Zinsaufwendungen in Höhe von

T€ 150,2

Gesamturteil: Im Branchenvergleich ist das Ergebnis für 2010 sehr zufriedenstellend bei insgesamt auch sehr zufriedenstellender Lage der Gesellschaft.

Risikomanagementziele und -methoden sowie Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken:

Im Forderungsmanagement wurde das Mahnwesen bereits in den vergangenen Jahren deutlich gestrafft. Die Folge daraus sind kurze zeitliche Abstände zwischen den Mahnungen und eine kontinuierliche Überwachung von Zahlungsvorgängen.

Zur Vermeidung von Forderungsausfällen wurde in erster Linie die Barzahlung unserer Kunden penetriert. Außerdem wird nach dem fruchtlosen Ablauf der zweiten Mahnung zeitnah ein Inkassoinstitut zur Beitreibung der Forderung in Anspruch genommen.

Stark risikobehaftete Finanzinstrumente, wie zum Beispiel Optionsgeschäfte, werden im Unternehmen nicht eingesetzt.

Bei der Finanzierung der Gesellschaft ist diese insgesamt mit einem normalen Risiko behaftet.

Einem geringen bis mittlerem Risiko unterliegen die Kredite zur Finanzierung des Umlaufvermögens bei der BMW Bank GmbH. Dieser Zinssatz ist für ein Jahr festgeschrieben. Die Kredite und Eurogelder für die notwendige Restfinanzierung über die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling unterliegen einem kurzfristigen, marktüblichen Zinsänderungsrisiko.

Liquiditätsrisiken bestehen aus heutiger Sicht nicht, da in Summe bei den zur Verfügung stehenden Kreditlinien der BMW Bank und der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling noch ausreichend Reserven vorhanden sind.

Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung und Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres:

Besondere und außerordentliche Risiken, welche die Fortführung der Gesellschaft gefährden könnten, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Ebenso sind keine außergewöhnlichen Chancen absehbar, über die zu berichten wäre.

Das Preis- und Bonussystem der BMW AG birgt mittlere, branchenübliche zukünftige Risiken hinsichtlich der Entwicklung der Margen und der zu erwartenden Bonuszahlungen.

Zusätzlich ergibt sich aus der Rücknahme von Leasingfahrzeugen ein Risiko betreffend drohende Verluste aus den künftigen Verkäufen dieser Fahrzeuge. Dieses Risiko ist im Wesentlichen davon abhängig, wie sich die künftige Entwicklung des Marktes darstellt, sowie von eventuellen künftigen Stützungsaktionen der BMW AG.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine zu verzeichnen.

Planung und voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft:

Die weltwirtschaftliche Erholung setzt sich weiter fort. Unter diesen Rahmenbedingungen erwartet man, für die folgenden zwei Geschäftsjahre eine durchaus zufriedenstellende Entwicklung der Gewinne.

Bereich Forschung und Entwicklung:

Das Unternehmen war im abgelaufenen Geschäftsjahr im Bereich Forschung und Entwicklung nicht tätig.

 

Rosenheim, den 15.02.2011

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 1.712.340,00 1.587.484,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 51.603,50 63.499,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 47.667,00 57.898,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.936,50 5.601,00
II. Sachanlagen 646.096,50 509.345,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.284,00 26.966,00
2. technische Anlagen und Maschinen 94.775,50 83.620,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 528.037,00 398.758,50
III. Finanzanlagen 1.014.640,00 1.014.640,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 430.000,00 430.000,00
2. sonstige Finanzanlagen 584.640,00 584.640,00
B. Umlaufvermögen 6.461.919,83 5.314.259,06
I. Vorräte 3.287.453,93 2.458.985,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.115.348,49 2.837.718,90
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 229.991,54 296.649,22
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.885.356,95 2.541.069,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 59.117,41 17.554,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.521,44 8.843,65
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.179.781,27 6.910.586,71

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 839.232,64 81.501,54
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
1. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -187.500,00 -187.500,00
2. eingefordertes Kapital 62.500,00 62.500,00
II. Kapitalrücklage 1.150,67 1.150,67
III. Gewinnvortrag 17.850,87 -1.072.276,89
IV. Jahresüberschuss 757.731,10 1.090.127,76
B. Rückstellungen 518.035,25 680.444,44
C. Verbindlichkeiten 6.822.513,38 6.128.038,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.935.243,29 5.172.801,20
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 79.507,93 438.104,01
3. sonstige Verbindlichkeiten 807.762,16 517.133,39
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 20.602,13
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.179.781,27 6.910.586,71

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1. Rohergebnis 5.488.894,62 6.198.588,73
2. Personalaufwand 2.577.671,52 2.583.363,21
a) Löhne und Gehälter 2.118.117,32 2.125.010,06
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 459.554,20 458.353,15
3. Abschreibungen 185.067,78 193.578,14
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 185.067,78 193.578,14
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.935.585,00 1.966.802,43
5. Erträge aus Beteiligungen 322.508,72 232.715,92
davon aus verbundenen Unternehmen 322.508,72 232.715,92
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100.056,74 118.643,70
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 432,29
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 150.214,16 226.022,45
davon an verbundene Unternehmen 6.556,89 29.908,81
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.062.921,62 1.580.182,12
9. außerordentliche Aufwendungen 0,00 300.000,00
10. außerordentliches Ergebnis 0,00 -300.000,00
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 305.190,52 190.054,36
12. Jahresüberschuss 757.731,10 1.090.127,76

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

der Autohaus Unterberger GmbH Handel mit Kraftfahrzeugen Sepp-Heindl-Str. 2, 83026 Rosenheim

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss zum 31.12.2010 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Auf die Gesellschaft sind die Vorschriften über die mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 1 HGB anzuwenden.

Gem. § 316 HGB besteht somit eine Prüfungspflicht für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Für den Jahresabschluss zum 31.12.2010 kamen erstmals die nach BilMoG geänderten handelsrechtlichen Vorschriften zum Ansatz. Soweit gesetzlich zulässig, wurde die Bilanzierung für Vermögensgegenstände und Schulden aus den Geschäftsjahren vor erstmaliger Anwendung des BilMoG mit den bisherigen Ansatz- und Bewertungsvorschriften weiter geführt. Die Vorjahreszahlen wurden nicht an die geänderten Vorschriften nach BilMoG angepasst. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Von den Vorschriften des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht.

Im Einzelnen kamen folgende Grundsätze und Methoden zur Anwendung:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen linear pro rata temporis vermindert. Vom Wahlrecht, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zu aktivieren, wurde kein Gebrauch gemacht.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände degressiv und linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410,00 € wurden, soweit sie im Geschäftsjahr zugegangen sind, voll abgeschrieben. Für Zugänge von geringwertigen Wirtschaftsgütern bis € 410,00 aus früheren Jahren wurde die planmäßige Abschreibung fortgesetzt; für Zugänge zwischen € 150,00 und € 1.000,00 des Vorjahres die pauschale Abschreibung mit 20%.

Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Vorführfahrzeuge trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren abgeschrieben.

Vorführfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres ge- und wieder verkauft wurden, werden aus Vereinfachungsgründen hier nicht erfasst.

Außerdem werden aus dem Verkauf der Fahrzeuge resultierende Veräußerungserlöse bei den Umsätzen und die Restbuchwerte im Wareneinsatz ausgewiesen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen wurden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt bei Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen zu Anschaffungskosten. Wegen der kontinuierlichen Wiederbeschaffung werden gewogene Durchschnittspreise zu Grunde gelegt.

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegendem Stichtagswert angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergaben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen sind zum Nennwert unter Abzug von angemessenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe der voraussichtlichen tatsächlichen Inanspruchnahme gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte jeweils mit dem zukünftigen Erfüllungsbetrag. Eine Abzinsung erfolgte, soweit die Restlaufzeit der Rückstellung mehr als ein Jahr beträgt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Planmäßige Verteilung des Geschäfts- und Firmenwertes

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Die planmäßige Verteilung des aktivierten Wertes wurde auf 15 Jahre festgelegt.

Die planmäßige Verteilung auf 15 Jahre ist durch die erwarteten Geschäftschancen über diesen Zeitraum begründet.

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres nach Bilanzposten stellen sich wie folgt dar:

Position Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 1.174,00 1.174,00
EDV-Software 490,50 1.459,70
Geschäfts- und Firmenwert 10.231,00 10.231,00
Sachanlagen    
Bauten auf fremdem Grund und Boden 3.682,00 4.352,00
Technische Anlagen und Maschinen 39.553,02 39.295,02
Andere Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.593,03 66.178,50
Geschäfts- und Vorführwagen 41.344,23 70.887,92
Summe 185.067,78 193.578,14

Die Position sonstige Ausleihungen beinhaltet eine Mietkautionsforderung in Höhe von € 584.640,00 (Vorjahr: € 584.640,00) gegenüber der Unterberger GbR, Rosenheim. Die Unterberger GbR steht im Alleineigentum von Gesellschaftern der Autohaus Unterberger GmbH, Rosenheim. Insofern liegen hier mittelbar auch Forderungen gegen Gesellschafter vor.

Anteilsbesitz

Die Autohaus Unterberger GmbH, Rosenheim ist an folgenden Gesellschaften beteiligt:

  Anteil am Stamm- bzw. Haftkapitalkapital Eigenkapital des letzten Geschäftsjahres Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
Gesellschaft, Sitz v.H. GJ GJ
Autohaus Unterberger            
GmbH, Prien 25.000,00 100% 2010 25.000,00 2010 0,00
Unterberger Management            
GmbH, Lindau 25.000,00 100% 2010 24.361,04 2010 -187,29
Unterberger Automobile            
GmbH & Co. KG, Lindau 200.000,00 100% 2010 119.458,66 2010 109.994,84

Das Ergebnis der Autohaus Unterberger GmbH, Prien des Jahres 2010 betrug 0,00 €, da diese aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages ihr gesamtes Ergebnis an die Autohaus Unterberger GmbH, Rosenheim abführt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten - wie im Vorjahr - keine Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Position sonstige Vermögensgegenstände beinhaltet eine Darlehensforderung in Höhe von € 1.507.000,00 (Vorjahr: € 1.356.000,00) gegenüber der Unterberger GbR, Rosenheim. Die Unterberger GbR steht im Alleineigentum von Gesellschaftern der Autohaus Unterberger GmbH, Rosenheim. Insofern liegen hier mittelbar auch Forderungen gegen Gesellschafter vor.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten aus:

Gesamt
T€
davon bis zu 1 Jahr
T€
davon 1 bis 5 Jahre
T€
davon über 5 Jahre
T€
davon besichert (Sicherheiten)
1. Verbindlichkeiten gegen- über Kreditinstituten 5.935,2 5.935,2 0,0 0,0 T€ 2.861,3 (Sicherungsüber-
(Vorjahr) (5.172,8) (5.126,4) (46,4) (0,0) eignungen)
2. Verbindlichkeiten gegen- über verbundenen Unter- nehmen 79,5 79,5 0,0 0,0
(Vorjahr) (438,1) (438,1) (0,0) (0,0)  
3. sonstige Verbindlichkeiten 807,8 807,8 0,0 0,0 T€ 527,6 Höhe (Eigentums-
(Vorjahr) (517,1) (517,1) (0,0) (0,0) vorbehalte)
Summe 6.822,5 6.822,5 0,0 0,0  
(Vorjahr) (6.128,0) (6.081,6) (46,4) (0,0)  

Die Verbindlichkeiten gegenüber Banken im Rahmen der Fahrzeugfinanzierung sind durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Fahrzeuge besichert.

Periodenfremde und außerordentliche Aufwendungen und Erträge

Die im Berichtsjahr in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen periodenfremde Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Schadenersatzzahlungen. Die periodenfremden Erträge betreffen im Wesentlichen die Abwicklung von Kundenkonten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

III. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen folgende Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten:

Die Bauten auf fremdem Grund und Boden mit einem Buchwert von T€ 23,3 (Vorjahr: T€ 27,0) haften im Rahmen der vom Grundstückeigentümer gegebenen Grundschuld auch für fremde Verbindlichkeiten. Diese Haftung stellt in voller Höhe auch eine Haftung für verbundene Unternehmen und mittelbar für Gesellschafter dar.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr eine Bürgschaft für Bankverbindlichkeiten der Unterberger Management Deutschland GmbH & Co. KG in Höhe von T€ 595,0 übernommen.

Ferner besteht eine Mitverpflichtung für Kredite der Unterberger Grundstücks GbR in Höhe von T€ 1.814,5 (Vorjahr: T€ 1.967,0) gegenüber dem Kreditgeber. Diese Haftung stellt in voller Höhe mittelbar auch eine Haftung gegenüber Gesellschaftern dar.

Das Risiko für die Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird als äußerst gering eingeschätzt. Der Grund für diese Einschätzung liegt in der guten Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätssituation der Sicherungsnehmer.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gemieteten Räumen. Die finanziellen Verpflichtungen aus den Mietverträgen betragen für die Restlaufzeit T€ 2.553,7 (incl. Umsatzsteuer). In gleicher Höhe bestehen die finanziellen Verpflichtungen mittelbar gegenüber Gesellschaftern.

Aus Fahrzeugleasingverträgen ergeben sich für die Restdauer der Verträge finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 43,9 (incl. Umsatzsteuer) sowie Rückkaufverpflichtungen in Höhe von T€ 36,7 (incl. Umsatzsteuer).

Aus dem Verkauf von Fahrzeugen bestehen branchenübliche Rücknahmeverpflichtungen für die Jahre 2010-2015 in Höhe von T€ 15.177,2 (incl. Umsatzsteuer).

Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren folgende Personen zu Geschäftsführern bestellt:

Herr Friedrich Unterberger, gesamtverantwortlicher Geschäftsführer

Herr Gerald Unterberger, gesamtverantwortlicher Geschäftsführer

Herr Fritz Unterberger jun., gesamtverantwortlicher Geschäftsführer

Herr Josef Gruber, gesamtverantwortlicher Geschäftsführer

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Mit Vertrag vom 11.11.2002 hat die Autohaus Unterberger GmbH mit Sitz in Rosenheim als herrschende Gesellschaft mit der Autohaus Unterberger GmbH mit Sitz in Prien a. Chiemsee einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Demzufolge hat die Autohaus Unterberger GmbH, Rosenheim

den Jahresgewinn 2010 der Autohaus Unterberger GmbH, Prien in Höhe von € 322.508,72 übernommen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeiter 31
Angestellte 26

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 57.

 

Rosenheim, 15.02.2011

Gez.: Kom.Rat Fritz Unterberger

Gez.: Gerald Unterberger

Gez.: Friedrich Unterberger

Gez.: Josef Gruber

Anlagespiegel

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2010
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2010
Euro
kumulierte Abschreibungen 01.01.2010
Euro
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Geschäfts- oder Firmenwert 153.387,56     153.387,56 95.489,56
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 130.990,92 130.990,92 125.389,92
Immaterielle Vermögensgegenstände 284.378,48     284.378,48 220.879,48
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 61.256,78 61.256,78 34.290,78
2. technische Anlagen und Maschinen 338.475,97 50.708,02   389.183,99 254.855,47
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.539.160,63 508.338,76 300.201,29 1.747.298,10 1.140.402,13
Sachanlagen 1.938.893,38 559.046,78 300.201,29 2.197.738,87 1.429.548,38
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 730.000,00     730.000,00 300.000,00
2. Ausleihungen 584.640,00     584.640,00  
Finanzanlagen 1.314.640,00     1.314.640,00 300.000,00
Anlagevermögen 3.537.911,86 559.046,78 300.201,29 3.796.757,35 1.950.427,86
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2010
Euro
Buchwert Euro 31.12.2010 Buchwert Euro 31.12.2009
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Geschäfts- oder Firmenwert 10.231,00   105.720,56 47.667,00 57.898,00
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.664,50 127.054,42 3.936,50 5.601,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 11.895,50   232.774,98 51.603,50 63.499,00
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.682,00 37.972,78 23.284,00 26.966,00
2. technische Anlagen und Maschinen 39.553,02   294.408,49 94.775,50 83.620,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 129.937,26 51.078,29 1.219.261,10 528.037,00 398.758,50
Sachanlagen 173.172,28 51.078,29 1.551.642,37 646.096,50 509.345,00
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen     300.000,00 430.000,00 430.000,00
2. Ausleihungen       584.640,00 584.640,00
Finanzanlagen     300.000,00 1.014.640,00 1.014.640,00
Anlagevermögen 185.067,78 51.078,29 2.084.417,35 1.712.340,00 1.587.484,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.05.2011 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Unterberger GmbH, Rosenheim für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."

Rosenheim

 

13. April 2011

Gez.: NW TREUCONSULT GMBH
Buchprüfungsgesellschaft

Dipl-Kfm. Wolfgang Neumayr, vBP

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