Krampe GmbH & Co. KG

59077 Hamm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRA 1876
Eingetragen
11.10.2001

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Krampe Verwaltungs GmbH
Persönlich haftender Gesellschafter
CATCON GmbH
Kommanditist

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Krampe GmbH & Co. KG

Hamm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.200.304,15 3.327.912,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.124,00 30.534,00
II. Sachanlagen 3.181.180,15 3.297.378,85
B. Umlaufvermögen 1.782.524,20 2.657.268,44
I. Vorräte 814.325,82 1.993.888,67
davon erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.603.264,92 3.430.922,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 903.879,82 659.911,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 64.318,56 3.468,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.145,93 7.624,92
Aktiva 5.003.974,28 5.992.806,21

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 200.000,00 200.000,00
I. Kapitalanteile 200.000,00 200.000,00
1. Kapitalanteile Kommanditisten 200.000,00 200.000,00
II. Bilanzgewinn 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.667.985,62 1.755.148,69
C. Verbindlichkeiten 3.135.988,66 4.037.657,52
Passiva 5.003.974,28 5.992.806,21

Anhang

I.  Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Krampe GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Hamm, sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamm unter HRA 1876 eingetragen.

II.  Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Krampe GmbH & Co. KG, Hamm, ist für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist wie bisher das Gesamtkostenverfahren gewählt worden.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs­grundsätze nach den für kleine Personenhandelsgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

III.  Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind gemäß § 255 Abs. 2 a in Höhe der anteiligen Lohn- und Gehaltskosten sowie Konstruktionsgemeinkosten aktiviert worden.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, die linear und zeitanteilig vorgenommen werden.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer sind betriebliche Erfahrungen sowie als Orientierungshilfe die amtlichen AfA-Tabellen berücksichtigt worden. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über 250,00 Euro bis zu 1.000,00 Euro werden in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre abgeschrieben; bis zu einem Betrag von 250,00 Euro werden diese sofort als Aufwand verbucht.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Unter den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren grundsätzlich mit den Anschaffungskosten und die Erzeugnisse mit ihren jeweiligen Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Bei der Berechnung der Herstellungskosten sind angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung einbezogen worden, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfielen. Fremdkapitalzinsen sind nicht aktiviert worden. Niedrigere Börsen- oder Marktpreise bzw. beizulegende Werte werden durch Abschreibungen berücksichtigt. Bei den fertigen Erzeugnissen ist, soweit notwendig, der sich aus der verlustfreien Bewertung ergebende Wert angesetzt worden.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden nach der Nettomethode (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen und gemäß dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB auf der Aktivseite von dem Posten "Vorräte" offen abgesetzt, soweit diese nicht die Summe der unfertigen Erzeugnisse übersteigen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bilanziert; alle erkennbaren Ausfallrisiken werden durch Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen und ausreichend. Ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme passiviert.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem höheren Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV.  Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen gegenüber Gesellschaftern
Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern enthalten neben Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verrechnungen auch Verpflichtungen aus Darlehen.

Rückstellungen für Pensionen

Die Pensionsrückstellungen enthalten Verpflichtungen aus in Vorjahren erteilten Ruhegeldzusagen gegenüber Betriebsangehörigen.

Die Bewertung der Pensionsrückstellung ist nach der "Projected Unit Credit Method" unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 1,83 % durchgeführt worden. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren am 31. Dezember 2023. Der Berechnung liegen die Richttafeln 2018G von Prof. Klaus Heubeck zu Grunde. Die Pensionsrückstellung verminderte sich danach gegenüber dem Vorjahr um 34.459,00 Euro.

Unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,75 %) hätte sich ein Rückstellungsbetrag in Höhe von 585.978,00 Euro ergeben.

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Martkzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln. Der Unterschiedbetrag beträgt zum Bilanzstichtag 4.138,00 Euro (Vorjahr: 19.505,00 Euro).

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Beträge für Garantieansprüche (855,1 TEuro), für Urlaubsansprüche (46,0 TEuro) und für Arbeitszeitguthaben (110,3 TEuro) enthalten.

Verbindlichkeiten

Von den ausgewiesen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.952,5 TEuro (Vorjahr: 2.272,3 TEuro) weisen 306,9TEuro eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr aus. Von den Verbindlichkeiten mit einer  Restlaufzeit größer als 1 Jahr in Höhe von 1.645,60 TEuro haben 273,4 TEuro eine Restlaufzeit größer 5 Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Grundschuld in Höhe von
1.523 TEuro auf dem Betriebsgrundstück sowie durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft
in Höhe von 1.000 TEuro der CATCON GmbH, Hamm, gesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten neben Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verrechnungen auch Verpflichtungen aus Darlehen.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lohn - und Prämienzahlungen in Höhe von 149.868,68 Euro, aus Steuern in Höhe von 223.575,38 Euro und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 518,31 Euro.

V.  Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug im Berichtsjahr 41 (ohne Geschäftsführung).

Gesellschaftsorgane

Die Vertretung und Geschäftsführung der Krampe GmbH & Co. KG obliegt der Krampe Verwaltungs GmbH, Hamm (Komplementärin). Diese wurde im Berichtsjahr vertreten durch:

          - Herr Adolf Janeczek, Geschäftsführer, Holzwickede
- Herr Jörg Ummelmann, Geschäftsführer, Hamm
- Herr Christian Scholz, Geschäftsführer, Holzwickede

Das Stammkapital der persönlich haftenden Gesellschafterin beträgt 25.600,00 Euro.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge sowie der Angaben nach § 285 Abs. 9b HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, liegen nicht vor.

Die Auswirkungen der Energiepreisentwicklung und die damit zusammenhängende Inflation kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend beurteilt werden.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Hamm, den 12. März 2024

unterzeichnet durch die Geschäftsführer, Adolf Janeczek, Jörg Ummelmann und Christian Scholz


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2024 festgestellt.

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