Berbel Ablufttechnik GmbH
Sandkampstraße 100, 48432 Rheine, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gregory Sylvester Oswald seit 5.2.2025 | Geschäftsführer |
Matthias Pieper seit 20.1.2025 | Prokura |
Stephan Robusch seit 21.5.2024 | Prokura |
Jens Göcke seit 27.12.2023 | Prokura |
Vera Beerboom seit 27.12.2023 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Franke Holding AG | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Berbel Ablufttechnik GmbHRheineJahresabschluss zum 30. September 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023Berbel Ablufttechnik GmbH, RheineGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Berbel Ablufttechnik GmbH (im Weiteren: berbel) mit Sitz in Rheine ist Hersteller und Vertreiber von Dunstabzügen für den privaten Gebrauch im hochpreisigen Segment. Der Vertrieb erfolgt im Inland ausschließlich über den Fachhandel. Im Export arbeitet berbel entweder mit eigenen Vertriebsmitarbeitern oder mit Importeuren. Berbel ist bei allen namhaften Einkaufsverbänden der Küchenbranche gelistet, was einen optimalen Zugang zum deutschen und europäischen Fachhandel gewährleistet. Das Unternehmen konzentriert sich auf Produkte mit hohem Kundennutzen und Alleinstellungsmerkmalen, welche überwiegend mit Schutzrechten abgesichert sind. Die WESCO AG, Wettingen/Schweiz, ist 100 %-iger Gesellschafter der berbel. Die Homeier Küchentechnik GmbH, Rheine, (im Folgenden kurz "Homeier") ist eine 100 %-ige Tochter der berbel. Ziele und Strategien Berbel wird sein Produktsortiment ständig erweitern, mit dem Ziel weitere Marktanteile zu gewinnen. Berbel beabsichtigt, Marktführer im Bereich hochwertiger Dunstabzüge zu werden. Nach der erfolgreichen Erweiterung im Segment der filterfreien Kochfeldabsaugung 'Downline Performance mit Monolüfter' sowie einem Facelift der laufenden 'Downline Produkte' im Vorjahr, wurde im Herbst 2022 dieses Produktsortiment um eine Steckdose im Design der bestehenden Drehknebel erweitert. Für jedes Produktsegment, ob Einbauhaube, Wandhaube, Kopffreihaube, Deckenhaube oder Kochfeldabzug, bietet berbel eine Alternative, die auf herkömmliche Fettfilter verzichtet. Weiterhin wurde im Herbst 2023 das Produktsortiment der Deckenlifthauben um eine technisch-überarbeitete 'Skyline' erweitert. Für den Fachhandel, also die Kunden von berbel, ist damit eine Konzentration auf eine starke Marke im Bereich Dunstabzüge möglich geworden. Neben den funktionalen Vorteilen der berbel-Technik orientiert sich das Unternehmen an Design- und Ausstattungstrends für das 'Zuhause' und setzt laufend emotionale Maßstäbe. Strategisch verfolgen wir weiterhin komplexe Technologiethemen, die eine energieeffiziente Wrasenerfassung, einen geringen Geräuschpegel sowie eine vollständige Geruchsbindung bei einfachster Handhabung und Reinigungsfreundlichkeit garantieren. Forschung und Entwicklung In der Zeit vom 01.10.2022 bis 30.09.2023 haben wir TEUR 1.584 für Entwicklungen aufgewendet, die zu 100 % aktiviert wurden. In der Zeit vom 01.10.2021 bis 30.09.2022 betrug der Aufwand für Entwicklungen TEUR 1.676, der ebenfalls vollständig aktiviert wurde. Der Bereich Forschung und Entwicklung entwickelt sowohl neue Technologien als auch Sortimentserweiterungen. Neben Neuentwicklungen und der Produktpflege bestehender Produkte zur Optimierung der Wrasenerfassung liegt der Fokus im Bereich der Geräuschreduzierung, der Keimvernichtung sowie der Analyse der Partikelgrößen bei Kochwrasen. Diese Erkenntnisse werden ständig bei Neu- & Weiterentwicklungen berücksichtigt. Unsere Entwicklungsabteilung wird von externen Ingenieurbüros und Designern unterstützt und ist ausgesprochen innovativ und aktiv in der Umsetzung neuer Technologiethemen. Ein wichtiger Teil der Zukunftssicherung besteht in der Sicherung von Erfindungen. So konnten weitere Innovationen in Patentanmeldungen gesichert werden im Bereich der Technologieentwicklung, aber auch im Zusammenhang mit neuen Produktideen. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach einer rückläufigen Entwicklung der deutschen Wirtschaftsleistung im Winterhalbjahr 2022/2023 stellte sich die allgemein erwartete konjunkturelle Erholung auch im Sommer 2023 noch nicht ein. Binnenwirtschaftlich zeigen sich mit der erwarteten vorsichtigen Belebung des privaten Konsums, der Dienstleistungen wie auch der Inflationsentwicklung erste Lichtblicke, die sich im weiteren Jahresverlauf festigen dürften. Gleichzeitig dämpfen die noch schwache außenpolitische Nachfrage, die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, das nach wie vor hohe Preisniveau wie auch die zunehmend spürbaren Auswirkungen der geldpolitischen Straffungen eine kräftigere wirtschaftliche Erholung. Aktuelle Frühindikatoren wie Auftragseingänge und Geschäftsklima deuten weiterhin nicht auf eine nachhaltige wirtschaftliche Belebung in Deutschland in den nächsten Monaten hin. In der Folge liegt die Inflationsrate in Deutschland im September 2023 bei 4,5 %. Die deutsche Möbelindustrie verzeichnet insgesamt in den ersten Monaten des Jahres 2023 einen leichten Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,2 %, der allerdings nur durch einen positiven Trend im Auslandsgeschäft erreicht wurde. Zurückzuführen ist dieser positive Umsatztrend auf ein Plus von 10 % bei Küchenmöbeln sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft. Geschäftsverlauf Uns ist es gelungen, die gebräuchliche Technik im Bereich Dunstabzüge weiter zu optimieren. Unsere Dunstabzüge arbeiten leiser, wesentlich effizienter, nahezu ohne Saugkraftverlust und deutlich energieschonender. Innovative Technik, hochwertige Materialien und umfangreiche Qualitätskontrollen erfüllen den Anspruch "Made in Germany". Das abgelaufene Geschäftsjahr 2022/2023 war zum einen beeinflusst durch die noch vorhandenen Materialengpässe und Materialkostensteigerungen, resultierend aus dem Ukraine-Krieg seit Februar 2022. Hierdurch bedingt kam es bei uns in den ersten Monaten des Geschäftsjahres noch zu Produktions- & Lieferengpässen, die allerdings in der Folge abgebaut werden konnten. Weiterhin war das Geschäftsjahr ab Mitte des Jahres 2022 durch zunehmende Probleme bei der Finanzierung von privaten Bauvorhaben infolge gestiegener Bauzinsen und sinkender Realeinkommen beeinflusst. Dieses führte zu sinkenden Auftragseingängen und Baugenehmigungen im Wohnungsbau, vermehrten Auftragsstornierungen und einer pessimistischeren Geschäftserwartung der Bau- und Möbelbranche. Diese Situation hat dazu geführt, dass sich unsere Umsatzerwartung im Geschäftsjahr nicht erfüllt hat. Auch wenn der Umsatz leicht über dem Vorjahresniveau liegt (+3,4 %), so ist dieser deutlich unter unseren Erwartungen geblieben. Unabhängig davon werden wir in den nächsten Jahren unsere Strategie der permanenten Sortimentserweiterung sowie den Ausbau in europäischen Wachstumsmärkten weiterverfolgen. Materialkostensteigerungen durch die seit Anfang 2021 bestehenden Probleme auf den Beschaffungsmärkten, die sich insbesondere Anfang 2022 durch den Ukraine-Krieg im Energiebereich noch einmal verschärften, konnten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr mit eigenen Preiserhöhungen entgegenwirken. Weiterhin versuchen wir, unsere Materialbedarfe über größere Rahmenmengen und langfristige Bestellungen abzusichern, insbesondere gilt dies für kritische Bauteile. Mit unserer Umsatzentwicklung sind wir in Anbetracht der konjunkturellen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht zufrieden. Unser Geschäftsjahr (01.10.2022 bis 30.09.2023) weist zwar insgesamt eine Umsatzsteigerung von +3,4 % aus (EUR 73,7 Mio., Vj.: EUR 71,3 Mio.), aber mit deutlichen Rückgängen auf den Absatzmärkten seit dem zweiten Quartal 2023. Die Materialaufwandsquote (Verhältnis der Materialaufwendungen zur Gesamtleistung) liegt mit 48,7 % unter dem Niveau des Vorjahres (51,5 %). Zurückzuführen ist dies auf die inzwischen wieder verbesserte Situation auf den Beschaffungsmärkten mit guter Materialverfügbarkeit bei sinkenden Materialpreisen. Der Personalaufwand ist mit 15,2 % überproportional gegenüber dem Vorjahr zum Umsatz angestiegen. Hier wirkt sich der deutliche Rückgang auf den Absatzmärkten ab dem zweiten Quartal 2023 aus, aufgrund dessen die getroffenen Anpassungsmaßnahmen im August 2023 zu Restrukturierungsrückstellungen geführt haben. Des Weiteren ist berbel durch die Vertriebsstrategie inzwischen in allen wesentlichen Einkaufsverbänden gelistet, die unser Wachstum fördern. Die Zusammenarbeit mit Einkaufsverbänden belastet die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Ein Teil des Unternehmenserfolges beruht auf dem Werkskundendienst von berbel. Als hochwertiger Markenhersteller haben wir uns dazu entschieden, Kunden schnell und serviceorientiert zu bedienen. Für die Außenwirkung des Unternehmens wurde im Berichtsjahr eine weitere werbliche und emotionale Kampagne entwickelt, die u.a. zur Endkundenansprache in hochwertigen Medien unserer Zielgruppe zum Einsatz kommt. Diese Ausrichtung der Außenwirkung wurde für die Fachhandels- und Endkundenmessen verfeinert und mit großem Erfolg eingesetzt. Lage Im Berichtsjahr hat sich das Unternehmen neben dem Fokus auf Produktentwicklungen sowie auf durch die Beschaffungsmarktkrise notwendige Produktänderungen weiterhin auf die Verbesserung der internen Prozesse konzentriert. Insbesondere wurden weitere Produktionsprozesse in der Fertigung im Berichtsjahr weiterentwickelt und Tools des Lean-Production-Managements weiter verbessert. Weiterhin wurden die eingeführten Prozesse in der Produktionsplanung und -steuerung weiterentwickelt sowie die Prozesse in den Vertriebs- und Servicebereichen überarbeitet. Der Außendienst wurde weiter ausgebaut, die Vertriebsgebiete flexibler gestaltet zur besseren und intensiveren Betreuung des Fachhandels. In der berbel-Akademie werden regelmäßig mehrtägige Schulungen für Kundengruppen durchgeführt. Diese finden sowohl in der berbel-Akademie in unserem Stammhaus in Rheine sowie in einem weiteren Showroom in Süddeutschland statt. Erfolgreich fortgeführt wurde die im Vorjahr eingeführt Interaktive Digitale Akademie mit einem Video-Studio mit Greenscreen-Technologie. Hier werden Verkäufer und Monteure unserer Kunden interaktiv und live in kurzen Sessions geschult. Um das weitere Wachstum langfristig ermöglichen zu können, wurde der Standort in Rheine um zusätzliche Kapazitäten und Flächen für den Bereich Technik erweitert. Zusätzlich ist der berbel-Truck als 'rollender' Schulungsraum europaweit unterwegs und schult Fachhändler am jeweiligen Sitz der Unternehmen. Auftragslage Aufgrund des konjunkturellen Einbruchs in der für uns wichtigen Bau- & Küchenindustrie hat sich unsere Auftragslage auf einem deutlich geringeren Niveau eingependelt. Positive Effekte gingen aber von der für uns wichtigen Messe area30 im September 2023 aus. Ertragslage Die Steigerung des Rohergebnisses resultiert aus höheren Umsätzen sowie aus einer Verringerung der Materialpreisquote um 1,1 %-Punkte. Das Rohergebnis beläuft sich per Abschlussstichtag auf TEUR 39.153 (Vorjahr TEUR 35.365). Die Personalaufwandsquote beträgt 22,07 % und liegt damit über dem Vorjahresniveau (19,56 %). Schwankungen in den Rohstoffpreisen konnten im Berichtsjahr ausgeglichen werden. Nach dem Abflachen der Auswirkungen der Corona-Krise im Laufe des Jahres 2022 haben sich bis Anfang des Jahres 2023 auch die durch den Ukraine-Krieg resultierenden Materialengpässe verringert. Grundsätzlich sind ab Anfang des Jahres 2023 alle notwendigen Materialien verfügbar, Engpässe kommen nur temporär vor. Wir begegnen dieser Situation weiterhin mit einem Ausbau des Lieferantenmix. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 8,1 % gestiegen, was im Wesentlichen auf erhöhte Aufwendungen für Mieten, steigenden Vertriebsaufwand sowie höhere Aufwendungen für Gewährleistungen zurückzuführen ist. Die dargestellten Entwicklungen, insbesondere die gestiegenen Personalaufwendungen und sonstigen Aufwendungen bei deutlicher konjunktureller Abschwächung, führten insgesamt zu einem negativen Jahresergebnis von TEUR -3.347 im Berichtsjahr (Vorjahr TEUR -2.154). Hierin enthalten ist ein latenter Steuerertrag in Höhe von TEUR 770 (Vorjahr: TEUR 223), der im Wesentlichen in aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge begründet ist. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb vereinbarter Ziele möglichst unter Inanspruchnahme von Skonti zu begleichen und Forderungen innerhalb vereinbarter Ziele zu vereinnahmen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind selten und gemessen am Gesamtumsatz in geringer Höhe. Ein großer Teil der Umsätze wird über Einkaufsverbände generiert, mit denen in der Regel Zentralregulierungsverträge inkl. Übernahme der Delkredere-Haftung bestehen. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Im Zweifel erfolgen die ersten Lieferungen, insbesondere im Export, nur gegen Vorauskasse. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 17,32 % (Vorjahr 20,54 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten wurden innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über Lieferantenkredite sowie über die Inanspruchnahme von Kreditlinien bei der Muttergesellschaft und bei Kreditinstituten. Die diesjährigen Investitionen konnten nicht vollständig aus eigenen Überschüssen erfolgen. Der Anlagendeckungsgrad I, bei dem wir das Eigenkapital ins Verhältnis zur Summe aus immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Finanzanlagevermögen setzen, reduzierte sich von 127,70 % auf 72,07 %. Unsere Liquidität 2. Grades (Verhältnis liquider Mittel + kurzfristiger Forderungen zu kurzfristigen Verbindlichkeiten + Rückstellungen) beträgt 45,80 % (Vorjahr 93,36 %). Die Veränderung resultiert insbesondere aus einer deutlichen Verminderung der Kundenforderungen und aus einer Erhöhung der Rückstellungen. Bestehende Zahlungsverpflichtungen wurden grundsätzlich erfüllt. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote ist von 33,78 % auf 23,10 % gesunken. Dies ist zurückzuführen auf den Rückgang des Eigenkapitals, bedingt durch den Jahresfehlbetrag des Berichtsjahres bei einer leichten Reduzierung der Bilanzsumme von TEUR 28.349 auf TEUR 26.967. Die Verringerung der Bilanzsumme resultiert insbesondere aus einer deutlichen Reduzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände bzw. des Eigenkapitals. Diese Rückgänge stehen insbesondere im Zusammenhang mit den deutlichen Rückgängen auf den Absatzmärkten seit dem zweiten Quartal 2023. Bei der Anlagenintensität, also dem Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen, kam es aufgrund der Investitionen im Berichtsjahr zu einem Anstieg auf 32,06 % (Vj.: 26,45 %). Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung den Deckungsbeitrag I sowie das EBIT heran. Der Deckungsbeitrag I (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) hat sich im Geschäftsjahr auf Euro 37,0 Mio. erhöht (Vorjahr: Euro 34,1 Mio.). Im Verhältnis zu den Umsatzerlösen hat sich der Deckungsbeitrag I gegenüber dem Vorjahr um 2,4 %-Punkte erhöht. Hier spiegelt sich die Preisreduzierung auf dem Beschaffungsmarkt aufgrund der Beruhigung nach der Corona-Pandemie bei gleichzeitiger guter Verfügbarkeit von Materialien wider. Das EBIT mit TEUR -3.511 ist gegenüber dem Vorjahr mit TEUR -2.840 weiter gesunken. Die negative Entwicklung ist zurückzuführen auf den Umsatzrückgang seit dem zweiten Quartal 2023 als auch durch die EBIT-mindernden Restrukturierungsaufwendungen im Berichtsjahr. Aufgrund der bereits im Berichtsjahr getroffenen Restrukturierungsmaßnahmen ist das Unternehmen auf die zukünftigen konjunkturellen Herausforderungen vorbereitet. Unsere strategische Zielverfolgung verläuft weiterhin wohlüberlegt, so dass wir auch für die kommenden Geschäftsjahre gut aufgestellt sind. Auf mögliche negative Entwicklungen kann weiterhin reagiert werden. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Neben den vorgenannten finanziellen Leistungsindikatoren verwenden wir zusätzlich nicht finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens. Als wesentliche Kennzahlen gelten der Auftragsbestand, die Liefertreue sowie die Kundenzufriedenheit. Der Kunde steht bei berbel an erster Stelle. Um die Kundenbedürfnisse zu jeder Zeit mit höchstem Qualitätsanspruch bedienen zu können, werden regelmäßig Kundenbefragungen und Qualitätsaudits durchgeführt. Hierbei ergeben sich regelmäßig Verbesserungen in der Kundenbetreuung sowie in der Qualität unserer Produkte und Prozesse. Im Bereich der Social-Media-Kanäle werden die Kundeninteraktionen durch Follower, Likes sowie Nachrichten auf den jeweiligen Kanälen analysiert. Gleiches gilt für Kundenkontakte im Rahmen der Inbound-Telefonie. Weiterhin analysieren wir regelmäßig einschlägige HR-Kennziffern, wie z.B. Krankenquoten, Fluktuationsraten, Übernahmequoten von Auszubildenden sowie Arbeitgeberbewertungen durch Mitarbeiter und Bewerber. Das Ziel dieser Maßnahmen ist die stetige Verbesserung der Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber und die damit korrelierende Qualität und Zufriedenheit der Mitarbeiter. Prognosebericht Berbel wird das Produktsortiment kontinuierlich erweitern. Hierzu werden wir erhebliche Anstrengungen in der Entwicklung von Innovationen und von neuen Produkten unternehmen. Im Rahmen eines strukturierten Innovations- und Produktmanagementprozesses verfolgen wir eine klare mittel- und langfristig ausgerichtete Strategie. Im Zuge unserer Weiterentwicklung werden wir unsere Fachabteilungen systematisch mit qualifiziertem Personal weiter entwickeln und in die Ausbildung unserer Mitarbeiter investieren. Wir werden unseren Standort in Rheine kontinuierlich weiterentwickeln. So werden neue Kapazitäten und Flächen für den Bereich Logistik mit einem externen Logistikpartner geschaffen, insbesondere zur Optimierung von Prozessen und zur Verringerung von Kosten. Wir werden in der Produktion die Anwendung von Lean-Prinzipien kontinuierlich ausbauen und damit Produktivität und Ausbringung am Standort erhöhen. Im Vertrieb setzen wir sowohl im Inland als auch im Ausland auf den Ausbau unseres Teams an Außendienstmitarbeitern, um die flächendeckende Marktbearbeitung zu intensivieren. Der Vertrieb im Ausland wird in den an Deutschland angrenzenden Ländern durch fest angestellte Vertriebsmitarbeiter verstärkt ausgebaut. Der Internationale Währungsfonds erwartet für die kommenden Jahre ein jährliches Wachstum der Weltwirtschaft von rund drei Prozent und damit im historischen Vergleich eine unterdurchschnittliche Entwicklung. Aber auch hierdurch wird bereits ein leichter Aufschwung im Euroraum erwartet, der zu einem leichten Wachstum von 1,3 % im Jahr 2024 führen wird. Die Entwicklung des deutschen Marktes bleibt dagegen weiterhin eingetrübt. Die rezessive Entwicklung im Winterhalbjahr 2022/2023 ist in eine Stagnation übergegangen. Frühindikatoren deuten kurzfristig nicht auf eine spürbare Belebung der Konjunktur hin. Auch wenn die Inflation langsam zurückgeht, so belastet der damit einhergehende Kaufkraftverlust weiterhin den privaten Konsum. Aufgrund dessen betrachten wir das Marktumfeld in Deutschland und im angrenzenden Euroraum in den nächsten Monaten als labil, auch in der für berbel wichtigen hochwertigen Küchenbranche. Berbel erwartet daher für das folgende Geschäftsjahr einen deutlichen Umsatzrückgang auf Basis der konjunkturellen Entwicklung seit Anfang des Jahres 2023, insbesondere aufgrund der Entwicklung der Auftragseingänge in den letzten Monaten. Nach Einleitung von Gegenmaßnahmen im Laufe des Berichtsjahres werden sich die positiven Effekte aber erst zeitverzögert einstellen, so dass für das Folgejahr zwar mit einem leicht ansteigenden Deckungsbeitrag I gerechnet wird, allerdings bei einem gegenüber dem Vorjahr leicht verbesserten, jedoch weiterhin deutlich negativen EBIT und Jahresergebnis. Das bereits zum 30.09.2023 reduzierte Eigenkapital wird daher im Folgejahr weiter abnehmen. Die Finanzierung sowie die Liquidität wird weiterhin über die bestehenden Kreditlinien bei den Banken sowie eine Ausweitung von Gesellschafterdarlehen sichergestellt. Chancen- und Risikobericht Branchenspezifische Chancen und Risiken: Resultierend aus der Unternehmensgröße hat unser Handeln für unsere Marktbegleiter an Bedeutung gewonnen. Wir haben den Marktbegleitern in den vergangenen Jahren relevante Marktanteile abgenommen und müssen mit verstärkter Gegenreaktion rechnen. Ferner steigen große Vollsortimenter in bisher von uns allein oder nur von Spezialisten für Dunstabzüge bearbeitete Marktsegmente ein. Dieses könnte unsere bestehenden Platzierungen im Handel weiter unter Druck setzen. Als Chance bleibt weiterhin die Fähigkeit, sehr schnell und flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren. Mit unserer hervorragenden Vernetzung im Fachhandel und mit der weiteren Intensivierung der Marktbearbeitung vor Ort in den Küchenstudios sehen wir sehr gute Möglichkeiten, auch unter steigendem Wettbewerbsdruck, weiter sehr erfolgreich unseren Umsatz ausbauen zu können. Ertragsorientierte Chancen und Risiken: Die größte Herausforderung sehen wir insbesondere darin, dass der starke Umsatzrückgang zu einer deutlichen und möglichst schnellen Reduzierung der Kosten führt. Hierdurch wird zusammen mit einer deutlichen Bestandsreduzierung und reduzierten Einkaufskosten sichergestellt, dass das Unternehmen im übernächsten Geschäftsjahr die derzeitige Entwicklungsbeeinträchtigung überwunden hat. Berbel will an dem Qualitätsniveau festhalten und möchte auch weiterhin alle Produkte am Hauptsitz des Unternehmens in Rheine /Deutschland produzieren. Lohn- und Einkaufskosten für Halbfabrikate werden mittelfristig auch weiterhin in West-Europa ansteigen, in den letzten zwei Jahren vorhandene Engpässe auf den Beschaffungsmärkten sind aktuell nicht erkennbar, auch nicht durch den seit Anfang 2022 andauernden Ukraine-Krieg. Wir sehen jedoch den Verlauf als Chance. Und so werden wir über die Steigerung der Produktivität, unter anderem mittels steigenden Automatisierungsgrads, sowie eine Optimierung des Fertigungslayouts und der innerbetrieblichen Logistikprozesse die Gesamteffizienz des Standortes in Rheine so weit verbessern, dass sich 'Made in Germany' weiterhin auszahlt. Wir erwarten, dass der Trend in der Branche zu qualitativ hochwertigen und technisch ausgereiften Produkten nur temporär durch die Wirtschaftskrise negativ beeinflusst wird. Es ist weiter davon auszugehen, dass unsere Kunden die Einrichtung einer Küche als Erlebnis verstehen und dieses weiterhin zu Up-Trading-Effekten führen wird. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken: Aufgrund der finanziellen Unabhängigkeit unserer Muttergesellschaft ist weiterhin mit einer ausreichenden Liquidität zu rechnen. Möglichen zusätzlichen Liquiditätsrisiken bei weiterer negativer Geschäftsentwicklung gegenüber unserer Planung für das Folgejahr kann mit weiteren Kosteneinsparungen und Restrukturierungsmaßnahmen entgegengewirkt werden. Mit Wechselkursrisiken ist zunächst nicht zu rechnen, da die Rechnungsstellung mehrheitlich in Euro erfolgt. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Rheine, den 06. November 2023 gez. Andreas Wolfsholz, Geschäftsführer BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2023BERBEL ABLUFTTECHNIK GMBH, RHEINEAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Berbel Ablufttechnik GmbHI. Vorbemerkung Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen Berbel Ablufttechnik GmbH, Rheine, und ist beim Amtsgericht Steinfurt unter HRB 5827 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 3 HGB auf. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Wertansätze in der Bilanz der Berbel Ablufttechnik GmbH zum 30. September 2023 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung genommen. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den produktionsbezogenen Vollkosten. Die Abschreibung erfolgt linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 5 Jahren. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Beachtung der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet; Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert waren nicht erforderlich. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Durchschnittspreisen, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist. Fertige Erzeugnisse werden zu Durchschnittspreisen bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen nach Maßgabe des wahrscheinlichen Ausfallrisikos gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 0,5 % Rechnung getragen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauten, bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwand nach dem Stichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die latenten Steuern betreffen im Wesentlichen passive latente Steuern auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände und aktive latente Steuern auf die körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge. Die daraus resultierenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet angesetzt (§ 274 Abs. 1 Satz 3 HGB). Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 30,875 %. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen für Entwicklung von insgesamt 1.584 TEUR (Vj.: 1.676 TEUR) getätigt. Diese Aufwendungen wurden ausschließlich für Entwicklungen aufgewendet, in voller Höhe aktiviert und unter "selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens" ausgewiesen. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die Homeier Küchentechnik GmbH, Rheine. Zum 30. September 2023 betrugen die Ausleihungen an dieses Unternehmen 100 TEUR. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie gegen Gesellschafter resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Zum 30. September 2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von 5.425 TEUR (Vj.: 3.750 TEUR), die in voller Höhe die Aktivierung von Entwicklungskosten abzgl. der hierauf entfallenden passiven latenten Steuern und die Aktivierung latenter Steuern auf die steuerlichen Verlustvorträge betreffen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalaufwendungen, Garantieverpflichtungen, ungewisse Verbindlichkeiten und ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind über eine Raumsicherungsübereignung abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 66 TEUR die Verlustübernahme aus dem Ergebnisabführungsvertrag sowie mit 2 TEUR Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen ein kurzfristiges Darlehen i.H.v. 5.000 TEUR sowie 191 TEUR aus Lieferungen und Leistungen. Latente Steuern In der Bilanz angesetzte latente Steuerschulden entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt (Angaben in TEUR):
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Untergliedert nach geografisch bestimmten Merkmalen stellen sich die Umsätze wie folgt dar, ohne Darstellung von Erlösschmälerungen:
Abschreibungen In diesem Jahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen getätigt (Vj.: 37 TEUR). Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von 1 TEUR (Vj.: 49 TEUR). In den übrigen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten von 63 TEUR (Vj.: 17 TEUR) und Einstellungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen von 75 TEUR (Vj.: 0 TEUR) sowie sonstige periodenfremde Aufwendungen von 27 TEUR (Vj.: 44 TEUR) enthalten. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen i.H.v. 1.507 TEUR, die sich wie folgt zusammensetzen:
Die finanziellen Verpflichtungen aus Gebäudemieten bestehen im Wesentlichen aus Mietverträgen. Abschlussprüferhonorar Für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar in Höhe von TEUR 29 berechnet. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen 18 TEUR und auf Steuerberatungsleistungen 11 TEUR. Anteilsbesitz Die Berbel Ablufttechnik GmbH ist alleinige Anteilseignerin der Homeier Küchentechnik GmbH, Rheine. Diese verfügt zum 30. September 2023 über ein Eigenkapital in Höhe von 25 TEUR. Das Jahresergebnis (vor Verlustübernahme) im Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt -7 TEUR. Personal Die Berbel Ablufttechnik GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt insgesamt 264 Mitarbeiter, davon 139 Angestellte, 118 gewerbliche Arbeitnehmer und 7 geringfügig Beschäftigte. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch Herrn Karl von Bodelschwingh, Vorsitzender der Geschäftsführung, Geschäftsführer für die Bereiche Kundenservice, Produktmanagement, Marketing, Vertrieb, Entwicklung, Produktion und Qualitätsmanagement (bis 22. August 2023) Herrn Andreas Wolfsholz, (bis 22. August 2023: zuständig für die Bereiche Personal, Finanzen, IT, Einkauf, Logistik und Produktionsplanung) Von der Schutzklausel gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 HGB i.V. mit § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Die WESCO AG, Wettingen/Schweiz, ist 100%-iger Gesellschafter der berbel und stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, auf. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Alle wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen (Hauptgesellschafter und Mitglieder des Geschäftsführungsorgans) werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.
Rheine, den 6. November 2023 gez. Andreas Wolfsholz, Geschäftsführer Feststellung des Jahresabschlusses: Mit dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 21. Dezember 2023 wurde der Jahresabschluss zum 30.09.2023 festgestellt. Ergebnisverwendungsbeschluss:Der ausgewiesene Jahresfehlbetrag in Höhe von € 3.346.757,54 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"An die Berbel Ablufttechnik GmbH, Rheine Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Berbel Ablufttechnik GmbH, Rheine, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berbel Ablufttechnik GmbH, Rheine, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Osnabrück, den 10. November 2023 Dr.
Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
Esmann, Wirtschaftsprüfer Dr. Joswig, Wirtschaftsprüfer |
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