REWE Märkte 9 GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Eltze seit 25.7.2022 | Vorstandsmitglied |
Telerik Schischmanow seit 25.7.2022 | Vorstandsmitglied |
Marcus Birmelin seit 15.4.2016 | Prokura |
Sven Spork seit 10.3.2016 | Prokura |
Dirk Kühn seit 20.3.2013 | Prokura |
Klaus Wirbel seit 6.12.2012 | Prokura |
Lionel Souque seit 10.8.2011 | Vorstandsmitglied |
Jan P. Kunath seit 10.8.2011 | Vorstandsmitglied |
Thorsten Stau seit 15.9.2010 | Prokura |
Volker Dürschlag seit 20.11.2008 | Prokura |
Hans Christoph Schmidt seit 29.6.2007 | Prokura |
Andreas Schmidt seit 15.5.2006 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 26.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REWE - Zentral-AktiengesellschaftKölnJahresabschluss
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| in Prozent 1 | 2017 | 2018e * | 2018e |
| Bruttoinlandsprodukt (BIP) | 2,5 | 2,3 | 1,5 |
| Veränderung private Konsumausgaben | 1,8 | 1,7 | 1,5 |
| Veränderung verfügbares Einkommen | 3,4 | 3,4 | 3,5 |
| Sparquote * | 9,9 | 9,7 | 10,1 |
| Arbeitslosenquote | 3,8 | 3,3 | 3,2 |
Quellen: International Monetary Fund, World Economic Outlook Database Update Januar 2019; Gemeinschaftsdiagnose (Herbst 2018)
e=erwartet; e * =im Vorjahr erwartet; 1 BIP Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent
* in Prozent des verfügbaren Einkommens
2. BRANCHENENTWICKLUNG
Lebensmittelhandel
Für Deutschland ist die Umsatzentwicklung des Lebensmitteleinzelhandels nach GfK (nominal: +1,2 Prozent; FMCG ohne Non-Food) und Nielsen/TradeDimension (nominal: +2,5 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Nach GfK wuchsen die Discounter nominal um 1,2 Prozent (real: gesunken um 1,1 Prozent), die LEH-Vollsortimenter Food nominal um 2,4 Prozent (real: 1,0 Prozent), die Drogeriemärkte nominal um 0,4 Prozent (real: gesunken um 1,3 Prozent), die SB-Warenhäuser sanken nominal um 0,8 Prozent (real: -2,8 Prozent).
Auch die Eurostat-Daten bestätigen die Entwicklung im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, werden von uns jedoch aufgrund der Ermittlungssystematik im Vergleich zu den GfK-Daten als weniger aussagekräftig eingestuft.
Baumarkt
Der Baumarkthandel konnte nach Aussagen des BHB - Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e. V., Köln, 2018 ein Umsatzwachstum von 1,6 Prozent auf 18,75 Mrd. € verbuchen.
Auf bereinigter Verkaufsfläche wurde ein leichtes Umsatzwachstum von 1,3 Prozent erzielt.
Während die Umsatzentwicklung im ersten Quartal insbesondere aufgrund der schlechten Wetterlage im März und der geringeren Anzahl an Verkaufstagen rückläufig war (-7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal), trug die Entwicklung des zweiten Quartals mit einem Umsatzplus von 8,3 Prozent wesentlich zu dem positiven Verlauf bei: Die Monate April, Mai und Juni waren mit 6,0 Mrd. € die umsatzstärksten Monate in den ersten neun Monaten. Nach einem soliden dritten Quartal, das die positive Entwicklung mit einem Umsatzplus von 0,3 Prozent stützte, konnte auch das vierte Quartal - insbesondere aufgrund eines starken Oktobers - zur positiven Entwicklung des Jahres beitragen.
1. VERGLEICH DER IM VORJAHR BERICHTETEN PROGNOSE MIT DER TATSÄCHLICHEN GESCHÄFTSENTWICKLUNG
Unsere Geschäftsentwicklung wird insbesondere von der Geschäftsentwicklung unserer Kunden geprägt. Insofern stellen wir unsere Prognosen auf die Geschäftsfelder unserer Kunden ab.
Gegenüber dem Vorjahr konnte das Geschäftsfeld Handel Deutschland seinen Umsatz wesentlich steigern und erfüllte damit im Wesentlichen die geplanten Erwartungen.
Im Geschäftsfeld Handel Deutschland konnte das EBITA gegenüber dem Budget wesentlich gesteigert werden: Steigerungen konnten sowohl REWE als auch Penny verzeichnen. Trotz positiver Entwicklung der Integration der Supermärkte Nord Gesellschaften belasten diese weiterhin das Ergebnis.
Die Umsatzentwicklung im Geschäftsfeld Handel International liegt über den budgetierten Erwartungen. Es zeigten sowohl Penny als auch das Vollsortiment positive Entwicklungen auf. So verlief vor allem die Entwicklung in Osteuropa besser als erwartet. Vor allem die Umsätze in Tschechien entwickelten sich über den Prognosen. Die Entwicklung im Vollsortiment CEE ist durch die erstmalige Konsolidierung von UAB Palink, Vilnius (Litauen), ab August 2018 wesentlich beeinflusst.
Das EBITA im Geschäftsfeld Handel International liegt über den Erwartungen. Penny wie auch das Vollsortiment konnten das EBITA-Ziel übererfüllen. Nur im Vollsortiment in Osteuropa konnten die Erwartungen in Russland und der Ukraine nicht erfüllt werden.
Das Geschäftsfeld Baumarkt konnte die gestellten Umsatzerwartung nicht ganz erfüllen, liegt aber mit seiner Entwicklung über dem Vorjahr. Aufgrund geringerer Kostenentwicklungen konnte der Baumarkt die budgetierten EBITA-Erwartungen übererfüllen.
2. ERTRAGSLAGE
Die RZAG erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Jahresüberschuss von 33,2 Mio. € (Vorjahr: 28,1 Mio. €), der sich wie folgt entwickelt:
| In Mio. € | 2018 | 2017 | Veränderung |
| Umsatzerlöse | 1.546,6 | 1.692,6 | -146,0 |
| Materialaufwand | -1.509,8 | -1.654,7 | 144,9 |
| Rohertrag | 36,8 | 37,9 | -1,1 |
| Marge in % | 2,4 | 2,2 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 15,1 | 8,1 | 7,0 |
| Personalaufwand | -9,6 | -8,3 | -1,3 |
| Abschreibungen | -2,1 | -2,1 | 0,0 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -37,5 | -38,8 | 1,3 |
| Betriebsergebnis | 2,7 | -3,2 | 5,9 |
| Beteiligungsergebnis | 32,3 | 30,8 | 1,5 |
| Zinsergebnis | 1,7 | 1,2 | 0,5 |
| Finanzergebnis | 34,0 | 32,0 | 2,0 |
| Ergebnis vor Steuern | 36,7 | 28,8 | 7,9 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -3,6 | -0,8 | -2,8 |
| Ergebnis nach Steuern | 33,1 | 28,0 | 5,0 |
| Sonstige Steuern | 0,1 | 0,1 | 0,0 |
| Jahresüberschuss | 33,2 | 28,1 | 4,9 |
Der Rohertrag verringerte sich geringfügig um 1,1 Mio. € auf 36,8 Mio. € (Vorjahr: 37,9 Mio. €), wobei die Rohertragsmarge Marge um 0,2 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent (Vorjahr: 2,2 Prozent) gestiegen ist.
Das Betriebsergebnis stieg um 5,9 Mio. € auf 2,7 Mio. €. Der Rückgang ist insbesondere bei den Dienst- und Beratungsleistungen festzustellen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um 7,0 Mio. € auf 15,1 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus Kursgewinnen aus Derivaten, denen nahezu gleichlautende Kursverluste in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüberstehen.
Die Personalaufwendungen stiegen, im Wesentlichen durch die Aufwendungen für Altersvorsorge, um 1,3 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr auf nunmehr 9,6 Mio. €.
Das Finanzergebnis veränderte sich positiv gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Mio. € auf 34,0 Mio. € (Vorjahr: 32,0 Mio. €). Ursächlich ist hier die Entwicklung des Beteiligungsergbnisses auf 32,3 Mio. € (Vorjahr: 30,8 Mio. €). Das Zinsergebnis stieg um 0,5 Mio. € auf 1,7 Mio. €.
3. FINANZ - UND VERMÖGENSLAGE
Finanzlage
Die Finanzierung der REWE Group organisiert im Wesentlichen die REWE International Finance B.V., Venlo (Niederlande; im Weiteren kurz "RIF"). Der RZAG steht derzeit im Wesentlichen folgende Fremdfinanzierungslinien der REWE Group zur Verfügung:
Fremdfinanzierungsmittel
| in Mio. € | 31.12.2018 | 31.12.2017 | Laufzeitende | |
| Syndizierter Kredit | 2.000,0 | 1.500,0 | 03. Dezember 2023; maximale Laufzeit 03. Dezember 2025 | |
| Schuldscheindarlehen | 1.000,0 | 0,0 | 28. Februar 2021 bis 28. Februar 2028 | |
| Schuldscheindarlehen | 175,0 | 175,0 | 02. September 2024 | |
| Gesamt | 3.175,0 | 1.675,0 |
Mit Vertrag vom 3. Dezember 2018 hat die RIF einen syndizierten Kredit mit einem Volumen von 2.000,0 Mio. € vereinbart, der eine Laufzeit bis Dezember 2023 inklusive zweier jeweils einjähriger Verlängerungsoptionen hat. Dieser Kreditvertrag löst den bis dahin bestehenden Konsortialkredit in Höhe von 1.500,0 Mio. € ab. Der syndizierte Kredit war zum Stichtag 31.12.2018 nicht (Vorjahr: 650,0 Mio. €) in Anspruch genommen. Das Gesamtvolumen der Transaktion beträgt 1.000,0 Mio. € und umfasst verschiedene Laufzeittranchen von drei bis zehn Jahren.
Am Stichtag bestehen drei bilaterale Kreditlinien in Höhe von insgesamt 275,0 Mio. € (Vorjahr: vier bilaterale Kreditlinien in Höhe von insgesamt 350,0 Mio. €) mit unterschiedlichen Laufzeiten. Die Kreditlinien wurden zum Stichtag mit 204,0 Mio. € (Vorjahr: 62,6 Mio. €) in Anspruch genommen.
Durch den internen Finanzausgleich (Cash pooling) wird eine Reduzierung des Fremdfinanzierungsvolumens sowie eine Optimierung der Geld- und Kapitalanlagen erreicht. Das Cash pooling ermöglicht die Nutzung der Liquiditätsüberschüsse einzelner Gesellschaften der Konzerne zur internen Finanzierung.
Vermögenslage
Aktiva
Das Anlagevermögen sank hauptsächlich durch Wertberichtigungen in der Höhe von 2,1 Mio. € (Vorjahr: 2,1 Mio. €) zum 31. Dezember 2018 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Mio. €.
Die Finanzanlagen blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Das gesamte Anlagevermögen wird zu 136,8 Prozent (Vorjahr: 136,7 Prozent) durch Eigenkapital gedeckt.
Die finanziellen Forderungen (Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht) reduzierten sich um 27,2 Mio. €.
Der Rückgang ist vornehmlich durch Inanspruchnahme von Tagesgelder zur Finanzierung des Vorratsvermögens zurückzuführen. Das übrige Umlaufvermögen stieg gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Mio. €. Ursache für die Zunahme der Vorräte um 16,4 Mio. € auf 258,5 Mio. € ist die verstärkte und intensivierte Mindestmengenbevorratung, um auf veränderte Bestellzyklen innerhalb des Lebensmittel- und Baumarktgroßhandels zeitnah reagieren zu können.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind geringfügig um 4,5 Mio. € auf 123,7 Mio. € gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf rückläufige Umsätze zurückzuführen. Die Ansprüche aus Steuerforderungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 7,0 Mio. € auf 15,2 Mio. € vermindert. Die Minderung der Steuerforderungen ist auf einen umsatzsteuerlichen Sondereffekt des Vorjahres zurückzuführen.
Passiva
Auf der Passivseite reduzierte sich das Fremdkapital um 18,5 Mio. € auf 318,3 Mio. €. Korrespondierend zur Entwicklung des Umlaufvermögens verminderten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 23,3 Mio. €. Die Bilanzsumme verringerte sich um 21,7 Mio. €. Das Eigenkapital sank bei einem Jahresübrschuss von 33,2 Mio. € und einer erhöhten Dividende um 3,1 Mio. €. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt damit 72,5 Prozent und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte erhöht.
Die finanziellen Verbindlichkeiten (Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht) verminderten sich um 4,8 Mio. € hauptsächlich durch Begleichung über den laufenden Verrechnungsverkehr.
Die Rückstellungen aus Steuern erhöhten sich um 0,6 Mio. € und enthalten Risiken aus Gewerbe- und Umsatzsteuer.
Im Geschäftsjahr 2018 haben sich die Eventualverbindlichkeiten von 889,6 Mio. € deutlich auf 1.381 Mio. € erhöht. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus der Neuaufnahme eines Schuldscheindarlehens im Geschäftsjahr.
4. LEISTUNGSINDIKATOREN
Finanzielle Leistungsindikatoren
Die bedeutendste Steuerungskennzahl der RZAG ist das EBT. Es umfasst das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Das EBT des Geschäftsjahres 2018 beläuft sich auf 36,8 Mio. €.
Die RZAG verfügt zum Bilanzstichtag über ein Eigenkapital in Höhe von 837,7 Mio. € (Vorjahr: 840,8 Mio. €). Die Eigenkapitalrendite liegt im Berichtszeitraum bei 3,9 Prozent (Vorjahr: 3,4 Prozent).
Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist bei der REWE Group sowohl in der Unternehmensstrategie als auch in der Unternehmensorganisation fest verankert. Die Verantwortung für die Nachhaltigkeitsstrategie der gesamten REWE Group liegt beim Vorsitzenden des Vorstands, Herrn Lionel Souque.
Zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie wurden 2008 vier strategische Säulen eingeführt: "Grüne Produkte", "Energie, Klima und Umwelt", "Mitarbeiter" sowie "Gesellschaftliches Engagement". Innerhalb der Säulen hat das Unternehmen Handlungsfelder definiert, die alle für die REWE Group relevanten Themen abdecken.
Im Jahr 2016 wurde beim Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und bei der DER Touristik ein Strategieprozess implementiert, um die Organisation und die Ausrichtung des Nachhaltigkeitsengagements zu überprüfen sowie bei Bedarf anzupassen. Ziel war es, die Aktivitäten stärker in die bestehenden Geschäftsprozesse der Vertriebslinien zu integrieren, um Nachhaltigkeit noch tiefer im Unternehmen zu verankern. So wurden im Rahmen des Strategieprozesses der DER Touristik folgende fünf Nachhaltigkeitssäulen neu definiert: "Umwelt und Natur", "Kunden und Produkte", "Partner in den Ländern", "Mitarbeiter" und "Gesellschaft". Für den Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland wurden die vier Nachhaltigkeitssäulen bestätigt und die Handlungsfelder überarbeitet.
a) Grüne Produkte
Ziel der Säule "Grüne Produkte" ist es, nachhaltigere Sortimente verfügbar zu machen und diese den Konsumenten in den Märkten anzubieten. Zu den Handlungsfeldern der Säule "Grüne Produkte" gehören daher der "Ausbau nachhaltigerer Sortimente" und die Forderung nach "Sozialstandards in der Lieferkette". Des Weiteren werden "Produktqualität und -sicherheit" sowie "Biodiversität" adressiert.
Im Rahmen des Strategieprozesses Nachhaltigkeit wurden die Handlungsfelder für den Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland neu definiert. Diese lauten nun "Fairness", "Ressourcenschonung", "Tierwohl" und "Ernährung".
Mit dem PRO PLANET-Label für Eigenmarken-Produkte, die neben hoher Qualität zusätzlich auch positive ökologische und/oder soziale Eigenschaften aufweisen, dem Ausbau des Bio-Sortiments und des Sortiments regionaler Produkte sowie diversen rohstoffbezogenen Leitlinien verfolgt die REWE Group konsequent ihr Ziel, den Anteil nachhaltigerer Eigenmarken- und Markenprodukte zu steigern.
b) Energie, Klima und Umwelt
In der Säule "Energie, Klima und Umwelt" wurden drei Handlungsfelder identifiziert: "Energieeffizienz", "Klimarelevante Emissionen" und "Ressourcenschonung".
Die REWE Group hat das Ziel, die Treibhausgasemissionen je Quadratmeter Verkaufsfläche bis 2022 gegenüber 2006 zu halbieren. Die Klimabilanz von 2017 zeigte, dass bereits eine Reduzierung um 40,3 Prozent erreicht werden konnte. Des Weiteren soll der Stromverbrauch je Quadratmeter Verkaufsfläche zwischen 2012 und 2022 um 7,5 Prozent reduziert werden. Die kältemittelbedingten Treibhausgasemissionen je Quadratmeter Verkaufsfläche sollen zwischen 2012 und 2022 um 35 Prozent verringert werden.
c) Mitarbeiter
Die Zufriedenheit und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sind zentrale Elemente des strategischen Personalmanagements der REWE Group. Für die Säule "Mitarbeiter" wurden dementsprechend folgende Handlungsfelder identifiziert: "Faire Arbeitsbedingungen", "Personalentwicklung", "Gesundheitsmanagement und Arbeitsschutz", "Lebensphasenorientierte Personalpolitik" und "Vielfalt und Chancengleichheit".
Für den Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland wurden die Handlungsfelder im Strategieprozess Nachhaltigkeit wie folgt definiert: "Werte und Kultur", "Ausbildung und Entwicklung", "Gesundheit und Sicherheit", "Beruf und Lebensphasen" sowie "Vielfalt und Chancengleichheit".
In allen Handlungsfeldern werden diverse Maßnahmen umgesetzt, um die Zufriedenheit und das Engagement der Mitarbeiter zu erhöhen. Beispiele sind die Förderung der Mitarbeiter über alle Hierarchieebenen hinweg im Rahmen unserer systematischen Karriere- und Nachfolgeplanung, die ständige Weiterentwicklung von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Förderung von Integration und Inklusion sowie die Intensivierung von Maßnahmen zur Erhöhung des Anteils von weiblichen Führungskräften.
d) Gesellschaftliches Engagement
Die REWE Group fühlt sich als große Unternehmensgruppe und in ihrer genossenschaftlichen Tradition dem gesellschaftlichen Engagement verpflichtet und unterstützt zahlreiche nationale und internationale soziale Projekte. Die Handlungsfelder der Säule "Gesellschaftliches Engagement" lauten "Gesunde Ernährung und Bewegung ", "Chancen für Kinder und Jugendliche", "Bewusster Umgang mit Lebensmitteln" und "Artenvielfalt und Umweltschutz". Zudem wurde für diese Säule folgende Präambel für den Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland formuliert: "REWE und PENNY fördern gemeinnützige Organisationen und Projekte sowie Organisationen, die sich für Verbraucheraufklärung einsetzen."
Ein Engagement von besonderer Bedeutung ist für die REWE Group die Unterstützung der lokalen Tafelinitiativen. So gehört das Unternehmen seit über 19 Jahren zu den Hauptunterstützern der mittlerweile deutschlandweit mehr als 900 Tafeln und des Bundesverbands Deutsche Tafel e.V.
Nachhaltigkeitsaktivitäten
Kern der REWE Group-Nachhaltigkeitsaktivitäten ist die aktive Einbindung und Sensibilisierung aller relevanten Stakeholdergruppen, insbesondere der Konsumenten. Die Vertriebslinien übernehmen die Kundenansprache, indem sie beispielsweise in wöchentlichen Handzetteln, auf ihren Internetseiten oder im Rahmen von Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit informieren. Zudem werden auch die Hersteller von Markenprodukten motiviert, ihr Angebot nachhaltiger auszurichten. So unterstützt die REWE Group den Wettbewerb "Deutschlands nachhaltigste Produkte". Dabei können Verbraucher über ein Online-Voting die Gewinner bestimmen. Diese erhalten den Deutschen Nachhaltigkeitspreis, der im Dezember 2018 gemeinsam mit der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis verliehen wurde. Als Handels- und Touristikunternehmen hat die Geschäftstätigkeit der REWE Group Auswirkungen auf die biologische Vielfalt. Die REWE Group setzt sich daher seit Jahren für den Schutz der Biodiversität ein. Beispielsweise werden seit 2010 Blühflächen und Nisthilfen auf Apfelplantagen geschaffen. Die positiven Auswirkungen der Maßnahmen konnten 2018 veröffentlicht werden. Das sogenannte Wildbienen-Monitoring zeigte z. B. einen deutlichen Zuwachs von Wildbienenarten in den untersuchten Gebieten im Vergleich zu 2010.
Diese und weitere Aktivitäten der REWE Group werden ausführlich im jährlich erscheinenden REWE Group Nachhaltigkeitsbericht beschrieben.
Die REWE Zentral AG ist neben der REWE-ZENTRALFINANZ eG eine der beiden Konzernobergesellschaften der REWE Group. Der REWE Group als genossenschaftlich organisierter Unternehmensgruppe ist es wichtig, Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern, um Ihnen potenzialgerechte Karrierechancen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck wurden zahlreiche Initiativen gestartet, wie "Women@REWE" (Erfahrungsaustausch und Maßnahmenableitung) oder die entsprechenden Mentorenprogramme. Zudem wird die weitreichende Auditierung nach den Standards von "berufundfamilie" fortgeführt, woraus flexible Arbeitszeitangebote, der gezielte Ausbau von Teilzeitarbeitsplätzen und die Erweiterung der Home Office-Möglichkeiten resultieren. Zudem erfolgt eine permanente Weiterentwicklung aller Angebote rund um die Kinderbetreuung (z.B. Betriebs-KiTa, Vermittlungs- und Beratungsangebote) oder Pflege von Angehörigen.
Bis Juni 2022 wird eine deutliche Erhöhung der Frauenquote von derzeit 8,33 Prozent auf 18,18 Prozent angestrebt.
Unter Berücksichtigung der bestehenden Vertragslaufzeiten beträgt die Zielquote für die Vorstände 0,00 Prozent und für die ersten beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstandes 0,00 Prozent bzw. 33,33 Prozent. Für den Aufsichtsrat wird eine Zielgröße von 11,11 Prozent angestrebt. Die Zielgrößenfestlegung ist bis zum 1. Juli 2022 befristet.
Stellenwert des Risikomanagements
Als international tätige Handels- und Touristik-Gruppe sind wir im Rahmen unserer Geschäftstätigkeiten den unterschiedlichsten Risiken mit zum Teil kurzen Reaktionszeiten ausgesetzt.
Risiken sind unsichere unternehmensexterne und -interne Einflussfaktoren, die Erfolgspotenziale (Vermögen, Erfolg und Liquidität) und/oder Unternehmensreputation beeinträchtigen und damit die Realisierung geplanter Ziele verhindern oder drohen zu verhindern bzw. die weitere Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen können. Chancen sind dagegen unternehmensexterne und -interne Einflussfaktoren, die Erfolgspotenziale (Vermögen, Erfolg und Liquidität) schaffen und damit die geplanten Ziele bzw. die weitere Geschäftsentwicklung positiv beeinflussen.
Mit dem Einsatz eines Group-weiten und einheitlichen Risikomanagements begegnen wir diesem Gefahrenpotenzial erfolgreich und sichern nachhaltig unser Chancenpotenzial. Dabei verstehen wir Risikomanagement als einen kontinuierlichen Prozess, der als regelmäßiger Vorgang in unsere betrieblichen Abläufe fest integriert ist.
Alle Risiken unterliegen bei der REWE Group einer Steuerungspflicht und werden durch operative Maßnahmen in ihrer Auswirkung und Wahrscheinlichkeit begrenzt. Der Umfang des damit verbundenen Handlungsbedarfs und der Zeitpunkt für die Einleitung entsprechender Maßnahmen richten sich dabei nach der Dringlichkeit (mögliche Eintrittswahrscheinlichkeit) sowie dem Bedrohungspotenzial (mögliches Schadenspotenzial, ermittelt aus der monetären, reputativen und rechtlichen Auswirkung) des Risikos. Bestehende Handlungsbedarfe dokumentieren und steuern wir in unseren Risikofeldern über dokumentierte Maßnahmenpläne und -termine.
Als oberste Muttergesellschaft des RZAG-Konzerns ist die RZAG mit ihren Tochtergesellschaften in das Risikomanagementsystem der REWE Group eingebunden. Zudem hält die REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln (RZF), 17,97 Prozent der Aktien der RZAG und die RZAG 6,22 Prozent der Geschäftsanteile der RZF. Daher wird im Folgenden auf das gruppenweite Risikomanagement sowie auf Risiken und Chancen aus Sicht der Konzerne von RZAG und RZF der REWE Group eingegangen:
Organisation des Risikomanagements
Die Rahmenbedingungen, Richtlinien und Prozesse für ein konzerneinheitliches Risikomanagement der REWE Group werden dabei zentral durch den Bereich Konzern-Controlling in Abstimmung mit den Zentralbereichen Governance & Compliance und Betriebswirtschaft erarbeitet.
Der Aufbau und der Ablauf des operativen Risikomanagementprozesses werden im Rahmen vorgegebener Richtlinien der Konzerne über definierte Risikofelder in deren Eigenverantwortung dezentral organisiert.
Meldepflichtige Risiken werden in unseren Risikofeldern von definierten Risikoverantwortlichen über einen Bottom-up-Ansatz frühzeitig identifiziert, klassifiziert, konzerneinheitlich bewertet und eigenverantwortlich gesteuert.
Risiko-Checklisten in Form von Konzernempfehlungen werden von unseren Zentralbereichen erarbeitet und den Risikofeldern regelmäßig zur Unterstützung ihrer Risikoidentifikation und analyse im Vorfeld der jährlichen Risikoinventur zur Verfügung gestellt. Dies sichert die Group-weite Berücksichtigung zentralseitig gesehener möglicher Risikoereignisse.
Die Risikoanalyse erstreckt sich auf einen Planungshorizont von drei Jahren, analog dem Zeitraum unserer Mittelfristplanung.
Risiken mit relevanter Bedeutung für die Konzerne werden von ausgewählten Zentralbereichen aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz kontrolliert und überwacht. Im Fokus stehen dabei neben operativen Geschäftsrisiken mit wesentlichem Bedrohungspotenzial auch bedeutende Risiken aus den Kategorien Finanzen, Compliance, Steuern und Finanzberichterstattung. Abweichende Risikoeinschätzungen werden von den Zentralbereichen mit den Risikofeldern nach Beendigung der Risikoinventur und vor Erstellung des Risikoberichts diskutiert und abgestimmt.
Jährlich werden unsere Führungs- und Aufsichtsgremien über die aktuelle Risikolage der Konzerne in standardisierter Form unterrichtet. Hierzu melden die Risikoverantwortlichen über Risikoinventuren stichtagsbezogen melderelevante Einzelrisiken aus den Risikofeldern an die Konzerne. Risiken mit ähnlichen Inhalten und Ursachen werden anschließend auf Ebene der Konzerne zu Risikoarten aggregiert und gemäß ihrem Bedrohungspotenzial für unsere Geschäftstätigkeit, Finanz- und Ertragslage, Cashflows sowie unsere Reputation bezüglich der Konzernrelevanz als hoch, mittel oder gering klassifiziert (hoch: monetäre Auswirkung im Einzelfall >100 Mio. € oder erhebliche Bedeutung bzgl. Geschäftstätigkeit, Vermögens-, Finanz-, Ertragslage (VFE-Lage) und Reputation; mittel und gering: allenfalls moderate Bedeutung bzgl. Geschäftstätigkeit, VFE-Lage und Reputation).
Chancen bewerten und steuern wir im Zuge unserer turnusmäßigen operativen und strategischen Planungen. Eine Saldierung von Chancen und Risiken auf Ebene der Konzerne findet nicht statt.
Darüber hinaus wurden verbindliche Regelungen getroffen, nach denen eine direkte Berichterstattung für neu identifizierte, bedeutende Risiken oder für bestehende Risiken mit wesentlichen Auswirkungen, Entwicklungsänderungen und hohen Eintrittswahrscheinlichkeiten in den Risikofeldern zeitnah und auf direktem Wege an unsere Führungsgremien zu erfolgen hat.
Externe Prüfer und die Konzernrevision begutachten als unabhängige Kontrollinstanzen in regelmäßigen Abständen die Qualität und Funktionsfähigkeit unseres Risikomanagementsystems. Dennoch können wir nicht mit letzter Sicherheit garantieren, dass alle relevanten Risiken frühzeitig erkannt werden und die Kontrollen und Prozesse in gewünschtem Maße funktionieren. Menschliches Fehlverhalten etwa lässt sich nie ganz ausschließen.
Darstellung der Risiken
Die Risikobewertung erfolgt auf der Basis von gegebenen bzw. realistisch anzunehmenden Umständen. Die Veränderung des Risikoumfelds, die Einleitung von Maßnahmen und die Veränderung von Planungsansätzen führen dazu, dass sich das Risiko-Portfolio ändert. Daher sind die Risikoarten Verträge und Umwelt nicht mehr in den Top-Risiken enthalten.
a) Top Risiken
Bewertungsrisiken
Vermögenswerte
Unerwartete Budget- oder Prognoseabweichungen sowie Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen können dazu führen, dass Vermögenswerte, wie Finanzanlagen neu bewertet werden müssen. Dies kann die Ergebnisentwicklung der RZAG wesentlich beeinflussen. Veränderungen der Input-Faktoren können durch Impairmentabschreibungen zu Belastungen der Ergebnissituation führen. Regelmäßige Überprüfungen der Werthaltigkeit der Vermögenswerte, die Prüfung und Plausibilisierung der Mittelfristplanungen sowie die Überwachung der laufenden Ergebnis- und Wertentwicklungen geben uns jederzeit ein aktuelles Bild über unser Bewertungsportfolio und über zukünftige Bewertungsrisiken. Notwendige strategische Maßnahmen zur Reduzierung des Wertminderungsrisikos können rechtzeitig getroffen werden.
IT und Datensicherheit
Aufgrund der hohen Abhängigkeit der Handelsprozesse von IT-Systemen, einschließlich der gespeicherten Informationen, stellt die Sicherheit dieser Systeme ein wichtiges Fundament für den Erfolg des Unternehmens dar. Durch hohe Aufwendungen und Investitionen in die Sicherheit und Leistungsbereitschaft der Systeme sowie die laufende Kontrolle wichtiger Prozesse sollen die Risikolücken geschlossen werden. Zusätzlich werden unsere Mitarbeiter regelmäßig über wesentliche Veränderungen im Bereich der Datensicherheit durch Informationsveranstaltungen, Schulungen und Arbeitsanweisungen informiert.
Durch das Einführen neuer und aktueller Technologien wird die Sicherheit der Daten gewährleistet und somit ein möglicher Missbrauch auf ein Minimum reduziert. Das Dokumentieren von Prozessen, das Festlegen von Regelungen und Anweisungen sowie die Absicherung durch Verträge sind Basis für die Sicherheit der IT-Prozesse und -Systeme.
Trotz notwendiger Sicherungsmaßnahmen ist ein Restrisiko nicht ganz auszuschließen.
Warenbeschaffung
Eingeschränkte Warenverfügbarkeit, Qualitätsprobleme sowie Lieferanteninsolvenzen können vorrübergehend aber auch längerfristig zu Umsatz- und Ertragsreduzierungen führen.
Eine genaue Beobachtung des Beschaffungsmarktes, die mögliche Vermeidung von Lieferantenabhängigkeiten sowie intensive Qualitätskontrollen dienen der Reduzierung des Risikos.
b) Sonstige Risiken
Finanzwirtschaftliche Risiken
Die RZAG ist durch ihre Geschäftstätigkeit verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt, insbesondere dem Liquiditätsrisiko, dem Zinsrisiko, dem Fremdwährungsrisiko und dem Rohstoffpreisrisiko (Jet Fuel). Die Liquiditäts-, Zins- und Fremdwährungsrisiken werden gemäß der Finanzrahmenrichtlinie systematisch gesteuert. Die finanziellen Risiken werden in enger Zusammenarbeit mit den operativen Einheiten identifiziert, bewertet und abgesichert. Über die Risikopolitik und Risikostrategie berät und entscheidet ein zentrales Treasury Committee. Darüber hinaus existieren Treasury Committees auf Ebene der Geschäftsfelder. Die Handlungsrahmen, die Verantwortlichkeiten, die finanzwirtschaftliche Berichterstattung und die Kontrollmechanismen für Finanzinstrumente sind in Richtlinien detailliert festgelegt. Insbesondere gehört hierzu eine klare Funktionstrennung zwischen Handel und Abwicklung.
Das übergreifende Management finanzwirtschaftlicher Risiken ist auf die Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen auf den Finanzmärkten fokussiert und zielt darauf ab, negative Auswirkungen auf die Finanzlage zu minimieren. Hierbei hat die Risikobegrenzung generell Vorrang vor Rentabilitätsaspekten.
Zins- und Fremdwährungsrisiken werden entsprechend der Finanzrahmenrichtlinie mithilfe eines Treasury-Management-Systems stets auf einen festgelegten Rahmen beschränkt. Zur Absicherung von Risiken werden auch derivative Finanzinstrumente eingesetzt, deren Einsatz vom Treasury Committee koordiniert wird.
Als Finanzinstrumente werden Darlehen sowie Fest- und Tagesgelder eingesetzt.
Im Zuge des Liquiditätsmanagements wird sichergestellt, dass die einbezogenen Unternehmen jederzeit über die REWE International Finance B.V., Venlo (Niederlande; im Weiteren kurz: RIF), durch ausreichend ungenutzte Kreditlinien über genügend Liquidität verfügen, sodass auch dann keine Liquiditätsrisiken bestehen, wenn unerwartet auftretende Ereignisse negative finanzwirtschaftliche Auswirkungen auf die Liquiditätslage haben.
Rechtliche Risiken
Die REWE Group ist als international tätiges Unternehmen mit Veränderungen des Gesetzesrahmens für ihre unternehmerischen Aktivitäten sowie Rechtsstreitigkeiten und behördlichen Verfahren konfrontiert, die zum Teil erhebliche Auswirkungen auf die Geschäfte der Gruppe haben können. Ein Team von Rechtsexperten beobachtet solche Veränderungen fortlaufend und koordiniert wichtige rechtliche Schritte der Gruppe.
Zur Sicherstellung der Einhaltung von gesetzlichen und unternehmensinternen Vorgaben wurde in der REWE Group im Jahr 2010 ein Compliance-Management-System (CMS) implementiert. Das CMS wird seitdem fortlaufend weiterentwickelt und umfasst insbesondere präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Compliance-Risiken mit dem Fokus auf Kartell- und Korruptionsrisiken. Die dezentral strukturierte Compliance-Organisation verfügt über eine direkte Anbindung zum Vorstandsvorsitzenden.
Das Compliance-Programm wurde auch 2018 weiter ausgebaut. Das Projekt "Zertifizierung des Compliance-Management-Systems" der REWE Group nach dem IDW Prüfungsstandard PS 980 wurde 2017 mit der Phase I, "Prüfung der Konzeption des CMS in der REWE Group", erfolgreich abgeschlossen. Damit wurde die Konzeption des Compliance-Management-Systems konzernweit festgeschrieben und im Ergebnis ohne Einschränkung durch die prüfende externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG bestätigt. Seit Mitte 2017 läuft die Projektphase II, die Prüfung zur "Angemessenheit des CMS". Diesbezüglich wurden und werden weiterhin Compliance-relevante Prozessabläufe optimiert, inhaltlich und systemtechnisch angepasst sowie neue Prozesse aufgesetzt und sukzessive in der Gruppe implementiert. 2018 wurde darüber hinaus damit begonnen, das Schulungskonzept auszubauen und ganzheitlich zu implementieren. Des Weiteren wurden erneut zahlreiche Präsenzschulungen und Workshops durchgeführt, in denen den Mitarbeitern auch fachspezifisch ein Compliance-konformes Verhalten vermittelt wurde. Zu den bereits bestehenden interaktiven Online-Schulungen wurden auch 2018 umfangreiche Präsenzschulungen zum Thema Kartellrecht durchgeführt. Darüber hinaus wurde mit dem Aufbau neuer Online-Schulungen zu den Themen "Integrität und Antikorruption" begonnen, die 2019 Group-weit ausgerollt werden. Auch das Angebot einer individuellen Compliance-Beratung wurde sowohl von den Führungskräften als auch von den Mitarbeitern genutzt. Nach Abschluss des Projektes der Reorganisation des Konzern-Richtlinienmanagements 2017, das seit 2016 im Verantwortungsbereich des Zentralbereichs Governance & Compliance liegt, wurden auch 2018 fortlaufend konzernrelevante Richtlinien auf die neue Systematik und in das eigens dafür geschaffene national und international gültige IT-System "House of Rules (HORUS)" überführt und durch regelmäßige Kommunikationsmaßnahmen begleitet.
Des Weiteren wurde 2018 die Compliance-Kommunikation auf den REWE internen Mitarbeiterplattformen neugestaltet, sodass wesentliche Compliance-Informationen den Mitarbeitern verständlich und aktuell zur Verfügung stehen. Dort wird auch das Hinweismanagementsystem der REWE Group vorgestellt und alle möglichen Kontaktdaten für eine Hinweismeldung veröffentlicht. Wesentliche Informationen zum CMS sowie der Verhaltenskodex der REWE Group sind darüber hinaus auch auf den Internetseiten der REWE Group verfügbar.
Steuerrisiken
Steuerliche Risiken ergeben sich insbesondere aus laufenden und noch ausstehenden Betriebsprüfungen. Diese und mögliche rechtliche Risiken werden grundsätzlich durch die Bildung von Rückstellungen bzw. durch eine Wertberichtigung von Ansprüchen bilanziell berücksichtigt. Steuerliche Risiken werden durch die intensive Betreuung und Information der operativen Bereiche durch ausgebildete Steuerexperten, die Einbindung dieser Experten in Veränderungsprojekte und Vertragsangelegenheiten und durch das interne Kontrollsystem vermindert.
Gesellschaftspolitische Risiken
Als international tätige Unternehmensgruppe ist die REWE Group von der politischen und wirtschaftlichen Situation in den Ländern, in denen sie tätig ist, abhängig. Die Rahmenbedingungen der einzelnen Länder können sich schnell ändern. Wechsel oder Instabilität der politischen Führung, Streiks, Unruhen, Anschläge, Embargos oder die Veränderung von Vorschriften, Gesetzen oder Abgaben können zu Risiken führen.
Die aktuell angespannte Situation in Europa, die intensiven Diskussionen zur Einwanderungs- und Asylpolitik und die unterschiedlichen Auffassungen der einzelnen Mitgliedsstaaten zur Europapolitik verfolgen wir sehr gezielt, insbesondere aber auch die Diskussionen und Entscheidungen zum Austritt Großbritanniens aus der EU (Brexit). Aufgrund der aktuell geführten Diskussionen erwarten wir wesentliche Auswirkungen auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung in Europa.
Risiken oder Chancen, die sich aus der gesellschaftlichen und politischen Situation ergeben, werden wir genau analysieren und Maßnahmen, wenn notwendig, einleiten.
Die Entwicklung der gesellschaftspolitischen Risiken in den für uns relevanten Ländern beobachten wir stetig. Vor allem die derzeitige politische Entwicklung in den Ländern der arabischen Welt sowie die damit einhergehende Unsicherheit für unsere Märkte in den Zielgebieten und für die europäische Wirtschaft beobachten wir sehr genau.
Darstellung der Chancen
Markt und Kunde
Die REWE Group ist in den Ländern West- und Osteuropas mit erfolgreichen Marken und Vertriebsstrategien vertreten. Durch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und die Weiterentwicklung innovativer Vertriebskonzepte sowie die konsequente Ausrichtung des Handels auf die Bedürfnisse der Kunden kann die REWE Group ihre Chancen im Markt nutzen.
Hierbei steht der Kunde im Mittelpunkt des Handelns. Durch den Ausbau der Sortimente an regionalen und nachhaltigen Produkten übernimmt die REWE Group eine Vorreiterrolle im Lebensmittelhandel, die zu einer deutlichen Differenzierung zu den Wettbewerbern führt.
Im internationalen Geschäft steht die REWE Group im Handel für starke Marken wie BILLA, MERKUR, BIPA, PENNY und IKI die einen hohen Bekanntheitsgrad haben. Unsere Stärke ist ein landesspezifisches und innovatives Sortiment, das es ständig zu verbessern und auszubauen gilt. Verbesserungen im Bereich Qualität und Frische führen zu einer positiven Kundenwahrnehmung und verstärken unsere Position im Wettbewerb.
Durch Investitionen in ein modernes und flächendeckendes Filialnetz und das Fokussieren auf starke Marken und Vertriebskonzepte sind wir in der Lage, unseren Marktanteil zu verbessern.
Durch den weiteren Ausbau unserer Online-Aktivitäten wollen wir weiterhin die Chancen nutzen, vom Wachstum des Onlinehandels bzw. Online-Geschäfts zu profitieren. Gleichzeitig können wir unsere Marktposition durch eine sinnvolle Verknüpfung unserer starken stationären Handelsaktivitäten weiter ausbauen.
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die im letzten Jahr positiven wirtschaftlichen Entwicklungen in Westeuropa fördern auch das wirtschaftliche Klima in Osteuropa. Sollte, trotz der zur Zeit negativen Einschätzung, die positive Entwicklung in Westeuropa weiterhin anhalten, wird die Ausstrahlung dieser Entwicklung auch für positive Rahmenbedingungen in Osteuropa sorgen.
Preise
Der vorherrschende starke Wettbewerb im Lebensmittelhandel und die anhaltenden Preiskämpfe sowie die verstärkte Markenartikellistung im Discountbereich belasten die Margen des Lebensmittelhandels stark. Sollten die Preiskämpfe und der Wettbewerbsdruck abnehmen bzw. sich entspannen, kann dies zu steigenden Umsätzen und Margen und somit zu einer positiven Entwicklung der Roherträge führen.
Der Erfolg unserer Handelsunternehmen ist in erheblichem Maße von den Einkaufspreisen abhängig. Um den wachsenden Herausforderungen des Wettbewerbs im Handel und der zunehmenden Internationalisierung des Lebensmitteleinzelhandels gerecht zu werden, haben wir in der Vergangenheit eine Einkaufsgesellschaft mit E.Leclerc in Brüssel gegründet.
Weiterhin besteht mit weiteren europäischen Handelsunternehmen die strategische Allianz COOPERNIC. Durch den gemeinsamen Einkauf und die Konditionenverhandlungen können wir dem Risiko der Einkaufspreisvolatilität entgegenwirken und internationale Einkaufspotenziale heben.
Kosten
Kontinuierliche Prozess- und Kostenoptimierungen führen zu Produktivitätsverbesserungen, die sich positiv auf die Kosten und somit auf das Ergebnis auswirken.
Gesamtbewertung der Risikosituation durch die Unternehmensleitung
Aufgrund unserer Tätigkeit im Handelsbereich sind wir in besonderem Maße von der Konsumgüternachfrage und den Wettbewerbsverhältnissen abhängig. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die wirtschaftliche Entwicklung in den Ländern West-, Süd- und Osteuropas sehr starken Einfluss auf die Kaufkraft und somit auf die Konsumgüternachfrage hat. Auch wenn der Lebensmittelhandel nicht so stark von der Konjunkturkrise betroffen ist wie andere Handelsbereiche, so zeigt sich doch bei einer Verschlechterung der Rahmenbedingungen ein negativer Einfluss auf den Unternehmenserfolg.
Bei einer wesentlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einer Verschärfung der politischen und wirtschaftlichen Situation der führenden Nationen in Amerika, Asien und Europa werden die Risikopotenziale stark ansteigen. Auch die Entwicklung innerhalb der Europäischen Union und die Diskussion um deren Zukunft, insbesondere die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU, können zu einem erhöhten Risikopotenzial führen.
Insgesamt sind dennoch keine Risiken erkennbar, deren Eintritt den Fortbestand der RZAG gefährden könnte.
1. KÜNFTIGE GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG
Der Prognosebericht berücksichtigt die zum Zeitpunkt der Berichterstellung bekannten relevanten Fakten und Ereignisse, die die zukünftige Geschäftsentwicklung beeinflussen können. Die Prognosen basieren im Wesentlichen auf den Analysen des International Monetary Fund (IMF) und der Gemeinschaftsdiagnose.
Prognose Eckdaten Deutschland
| in Prozent 1 | 2018e | 2019e |
| Bruttoinlandsprodukt (BIP) | 1,5 | 1,3 |
| Veränderung private Konsumausgaben | 1,5 | 1,9 |
| Veränderung verfügbares Einkommen | 3,5 | 3,7 |
| Sparquote * | 10,1 | 10,1 |
| Arbeitslosenquote | 3,2 | 3,0 |
Quelle: International Monetary Fund, World Economic Outlook Database Oktober 2018, Update Januar 2019; Gemeinschaftsdiagnose (Herbst 2018)
e=erwartet; 1 BIP Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent
* in Prozent des verfügbaren Einkommens
Deutschland wird 2019 gegenüber 2018 ein geringeres Wachstum aufweisen. Die Probleme der Automobilindustrie und die rückläufige Dynamik in der Industrieproduktion im 2. Halbjahr 2018 werden auf das Wachstum in Deutschland 2019 ausstrahlende Wirkung haben. Eine positive Entwicklung der Konsumausgaben und steigende Löhne wirken sich günstig auf die Binnennachfrage aus, die weiterhin der wesentliche Wachstumsfaktor der Wirtschaft sein wird, während Engpässe am Arbeitsmarkt die Wachstumsmöglichkeiten begrenzen werden. Eine stabile Nachfrage nach Arbeitskräften und eine Verringerung der Zunahme von Erwerbstätigkeit werden zur einer Anspannung am Arbeitsmarkt führen. Dies zeigt sich besonders in der Baubranche, die bereits 2018 an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen ist. Unsicher ist, wie sich die zukünftige Wirtschaftspolitik der USA und die weitere Entwicklung des Austritts Großbritanniens aus der EU auf die Weltwirtschaft auswirken werden.
2. ERWARTETE UMSATZ - UND EBT-ENTWICKLUNG
Für das Jahr 2019 plant die REWE Group leicht steigende Umsätze, die durch ein verstärktes Wachstum aufgrund von Expansion und durch die positive Entwicklung auf bestehender Fläche geprägt sind. Demzufolge erwarten wir für die RZAG für das Geschäftsjahr 2019 ein geringfügig höheres EBT als 2018.
Handel Deutschland
In der Sparte REWE stehen 2019 die Stärkung der Preis- und Leistungswahrnehmung im stationären Geschäft sowie die Weiterentwicklung des Online-Geschäfts im Vordergrund. Investitionen in das bestehende Ladennetz und in die Logistik sichern langfristig die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.
Positive Entwicklungen der im Vorjahr integrierten Einheiten sowie die gute Entwicklung im Filial- und Großhandelsgeschäft führen zu einer Steigerung der Umsätze. Steigende Umsätze sowie effizientere Kostenstrukturen tragen wesentlich zu einer positiven Ergebnisentwicklung bei.
Für die Sparte PENNY erwarten wir eine fortgesetzt positive Umsatzentwicklung. Maßgeblich hierfür ist die weitere Investition in das bestehende Ladennetz, die Optimierung der Sortimente, effiziente Prozess- und Kostenstrukturen sowie eine steigende Filialanzahl. Umsatzbelastend wirken sich die verschärfte Wettbewerbssituation und der daraus resultierende hohe Preisdruck aus.
Die positive Umsatzentwicklung, die Intensivierung der Kundenbindungsprogramme sowie effiziente Kostenstrukturen beeinflussen die Ergebnisentwicklung 2019 positiv.
Handel International
Im Vollsortiment Österreich und CEE wird 2019 ein leicht steigender Umsatz gegenüber 2018 erwartet. Die durchgeführten und noch geplanten Modernisierungen führen weiterhin zu einem Umsatz- und Ergebniswachstum. Die Entwicklung von BIPA Österreich läuft plankonform, belastet jedoch auch 2019 weiterhin das Ergebnis. Die geplanten Aktivitäten sind aber die Grundlage für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit in einem starken Umfeld.
Auch in Osteuropa führen die verstärkten Expansionsaktivitäten zu steigenden Umsätzen und stabilen Ergebnissen. Die Situationen in Russland und der Ukraine bleiben auch künftig herausfordernd. Die Integration der UAB Palink, Vilnus (Litauen), 2018 und der sich dadurch ergebende Ganzjahreseffekt 2019 beeinflussen die Spartenentwicklung wesentlich.
Bei Penny International wird ein steigender Umsatz gegenüber 2018 erwartet. Dies ist vor allem auf die positive Entwicklung bestehender Flächen sowie auf die weitere Expansion zurückzuführen. Die positive Umsatzentwicklung wirkt sich positiv auf die Ertragslage aus, wird aber durch Kostensteigerungen zum Teil wieder kompensiert. Trotz verschiedener Projektaktivitäten, der Expansion in die Infrastruktur sowie der geplanten Kostensteigerung wird das geplante Ergebnis über dem des Jahres 2018 liegen.
Baumarkt
Der Fachmarkt National geht von einer leichten Verbesserung der Umsatzsituation aus und plant bei steigenden Umsätzen auch ein steigendes Ergebnis. Die Weiterentwicklung der Online-Aktivitäten in Verbindung mit dem stationären Geschäft steht auch in 2019 im Fokus des Handelns.
Gesamtaussage der Unternehmensleitung zur Umsatz- und EBT-Entwicklung
Für das Geschäftsjahr 2019 erwarten wir für die RZAG leicht steigende Umsätze bei einem leicht steigenden Preisniveau. Die Entwicklung des EBT 2019 wird sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2018 demnach nur leicht steigern.
Köln, den 15. März 2019
AKTIVA
| Anhang |
31.12.2018
€ |
31.12.2017
€ |
|
| A. Anlagevermögen | (1) | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.017.494,00 | 5.731.242,00 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 546.231,41 | |
| 2. Einbauten in fremde Grundstücke und Gebäude | 894.895,00 | 1.073.055,00 | |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 266.576,00 | 434.575,00 | |
| 1.161.471,00 | 2.053.861,41 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 110.272.637,05 | 109.780.108,89 | |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 6.829.810,68 | |
| 3. Beteiligungen | 489.850.202,73 | 489.810.974,10 | |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 7.032.104,57 | 725.041,77 | |
| 607.154.944,35 | 607.145.935,44 | ||
| 612.333.909,35 | 614.931.038,85 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | (2) | ||
| Waren | 258.454.681,00 | 242.020.724,60 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (3) | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 123.655.742,27 | 128.125.573,51 | |
| - davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 428.785,16 € (Vorjahr: 327.321,59 €) | |||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 6.780.163,26 | 4.160.442,77 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 118.292.329,05 | 148.120.964,92 | |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 32.697.109,92 | 39.151.689,47 | |
| 281.425.344,50 | 319.558.670,67 | ||
| III. Guthaben bei Kreditinstituten | (4) | 2.796.675,68 | 796.216,44 |
| 542.676.701,18 | 562.375.611,71 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | (5) | 964.525,45 | 333.141,25 |
| 1.155.975.135,98 | 1.177.639.791,81 | ||
|
PASSIVA |
|||
| Anhang | 31.12.2018
€ |
31.12.2017
€ |
|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | (6) | 38.653.666,22 | 38.653.666,22 |
| II. Kapitalrücklage | (7) | 30.847.638,24 | 30.847.638,24 |
| III. Gewinnrücklagen | (8) | ||
| 1. Gesetzliche Rücklage | (8.a) | 38.653.666,22 | 38.653.666,22 |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | (8.b) | 712.921.727,02 | 694.515.036,57 |
| - davon aus Bilanzgewinn des Vorjahres eingestellt €1.822.061,51 | |||
| - davon aus Jahresübeschuss des Geschäftsjahres eingestellt 16.584.628,94 € (Vorjahr: 0,00 €) | |||
| - davon für das Geschäftsjahr entnommen 0,00 € (Vorjahr: 10.000.000,00 €) | |||
| 751.575.393,24 | 733.168.702,79 | ||
| IV. Bilanzgewinn | (9) | 16.584.628,94 | 38.110.061,51 |
| 837.661.326,64 | 840.780.068,76 | ||
| B. Rückstellungen | (10) | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 27.147.592,00 | 26.065.720,00 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 974.891,29 | 417.575,00 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 39.458.952,56 | 31.952.929,04 | |
| 67.581.435,85 | 58.436.224,04 | ||
| C. Verbindlichkeiten | (12) | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,00 | 5.163,59 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 233.491.976,24 | 256.786.264,88 | |
| - davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.392.800,89 € (Vorjahr: 13.429.687,83 €) | |||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 14.080,31 | 14.938.626,78 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 14.397.606,25 | 4.315.036,15 | |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 2.791.197,98 | 2.378.407,61 | |
| - davon aus Steuern: 500.381,69 € (Vorjahr: 383.575,46 €) | |||
| 250.694.860,78 | 278.423.499,01 | ||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | (13) | 37.512,71 | 0,00 |
| 1.155.975.135,98 | 1.177.639.791,81 |
| 2018 | 2017 | ||||
| Anhang | € | € | € | € | |
| 1 . Umsatzerlöse | (17) | 1.546.642.782,23 | 1.692.558.113,92 | ||
| 2 . Sonstige betriebliche Erträge | (18) | 15.149.633,71 | 8.091.804,24 | ||
| 1.561.792.415,94 | 1.700.649.918,16 | ||||
| 3 . Materialaufwand | (19) | ||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -1.162.052.091,57 | -1.307.864.600,14 | |||
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -347.759.558,98 | -1.509.811.650,55 | -346.885.062,20 | -1.654.749.662,34 | |
| 4 . Personalaufwand | (20) | ||||
| a) Löhne und Gehälter | -6.321.063,61 | -6.479.609,22 | |||
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -3.286.545,41 | -9.607.609,02 | -1.834.596,30 | -8.314.205,52 | |
| - davon für Altersversorgung: - 2.174.338,32 € (Vorjahr: - 695.468,91 €) | |||||
| 5 . Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | (21) | -2.074.583,05 | -2.118.619,27 | ||
| 6 . Sonstige betriebliche Aufwendungen | (22) | -37.490.377,16 | -38.774.444,32 | ||
| 2.808.196,16 | -3.307.013,29 | ||||
| 7 . Erträge aus Beteiligungen | (23) | 28.655.784,62 | 27.164.668,23 | ||
| - davon aus verbundenen Unternehmen: 9.451.619,13 € (Vorjahr: 7.971.106,93 €) | |||||
| 8 . Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | (23) | 3.672.968,24 | 3.738.725,03 | ||
| - davon aus verbundenen Unternehmen: 3.672.968,24 € (Vorjahr: 3.738.725,03 €) | |||||
| 9 . Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | (24) | 170.195,64 | 164.629,25 | ||
| - davon aus verbundenen Unternehmen: 147.932,12 € (Vorjahr: 159.540,63 €) | |||||
| 10 . Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | (24) | 8.211.796,22 | 3.530.268,73 | ||
| - davon aus verbundenen Unternehmen: 382,82 € (Vorjahr: 60.929,15 €) | |||||
| 11 . Aufwendungen aus Verlustübernahme | (23) | -33.509,91 | -78.634,58 | ||
| - davon an verbundenen Unternehmen: - 33.509,91 € (Vorjahr: - 78.634,58 €) | |||||
| 12 . Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (24) | -6.694.595,69 | -2.451.855,09 | ||
| - davon an verbundene Unternehmen: - 4.073,61€ (Vorjahr: - 20.924,64 €) | |||||
| 33.982.639,12 | 32.067.801,57 | ||||
| 13 . Ergebnis vor Steuern | 36.790.835,28 | 28.760.788,28 | |||
| 14 . Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (25) | -3.602.473,22 | -750.235,93 | ||
| 15 . Ergebnis nach Steuern | 33.188.362,06 | 28.010.552,35 | |||
| 16 . Sonstige Steuern | -19.104,18 | 99.509,16 | |||
| 17 . Jahresüberschuss | 33.169.257,88 | 28.110.061,51 | |||
| 18 . Entnahme aus anderen Gewinnrücklagen | 0,00 | 10.000.000,00 | |||
| 19 . Einstellung in andere Gewinnrücklagen | -16.584.628,94 | 0,00 | |||
| 20 . Bilanzgewinn | 16.584.628,94 | 38.110.061,51 | |||
Handelsregister Amtsgericht Köln - Abteilung B Nr. 5281
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 ist nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes und der Satzung der Gesellschaft aufgestellt.
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB.
Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 Abs. 2 und 3 sowie 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt ist.
Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen grundsätzlich im Anhang.
Die Wertansätze der Bilanz zum 31. Dezember 2017 wurden unverändert übernommen.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Software und Dauernutzungsrechte. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear entsprechend ihrer jeweiligen Nutzungsdauer abgeschrieben.
Den Abschreibungen zugrundeliegende Nutzungsdauern
| Immaterielle VG | Nutzungsdauer in Jahren |
| Software | 3 Jahre |
| Dauernutzungsrechte | 5 Jahre |
Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens besteht nach § 248 Abs. 2 HGB ein Aktivierungswahlrecht. Die Gesellschaft übt dieses grundsätzlich dahingehend aus, dass keine Aktivierung stattfindet, sondern dass eine ergebniswirksame Erfassung der hierfür anfallenden Aufwendungen erfolgt.
Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige sowie gegebenenfalls erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.
Bei vollständigem oder teilweisem Entfall der Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung wird gemäß § 253 Abs. 5 HGB eine Wertaufholung vorgenommen.
Vermögensgegenstände des unbeweglichen Sachanlagevermögens werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Eine degressive Abschreibung erfolgt lediglich bei Gebäuden, für die vor dem 1. Januar 2010 eine degressive Abschreibung festgelegt wurde.
Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Eine degressive Abschreibung wird lediglich für Mobilien vorgenommen, für die vor dem 1. Januar 2010 eine solche Abschreibungsmethode festgelegt wurde.
Den Abschreibungen zugrundeliegende Nutzungsdauern
| Sachanlagevermögen | Nutzungsdauer in Jahren |
| Gebäude | 10- 50 Jahre |
| Außenanlagen | 10 Jahre |
| Einbauten | 13 Jahre |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2-23 Jahre |
Im Geschäftsjahr erworbene Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 250 € bis 800 € (ohne Umsatzsteuer), werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über 800 € werden über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben.
Finanzanlagen werden in Höhe ihrer Anschaffungskosten unter Berücksichtigung erforderlicher Abschreibungen bewertet. Liegen Anzeichen für eine dauerhafte Wertminderung vor, so werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Bei voraussichtlich nicht dauerhafter Wertminderung werden in Ausübung des Wahlrechts des § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB grundsätzlich keine Abschreibungen vorgenommen. Entfallen die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung, so werden die niedrigeren Wertansätze nicht beibehalten.
Der Ansatz der Beteiligungsbuchwerte wird einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Für in Ausleihungen enthaltene Zins- und Ausfallrisiken werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.
Vorräte sind zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten bzw. niedrigeren Marktpreisen bewertet. Für schlechtgängige Waren und andere (Verkaufs-)Risiken werden in erforderlichem Maße Einzelwertberichtigungen gebildet.
Für die Vorräte aus dem Non-Food Bereich, deren Lagerverweildauer größer als ein Jahr ist, werden aufgrund besserer Erkenntnisse abweichend zum Vorjahr pauschale Abschläge in der Höhe der zu erwartenden Lagermietkosten vorgenommen. Bei Beibehaltung der vorherigen Ermittlungsmethode hätte sich im Geschäftsjahr 2018 eine Erhöhung der Pauschalwertberichtigung um 5.500 Tsd. € ergeben. Aus der Umstellung ergab sich eine Auflösung der Pauschalwertberichtigung von € 6.000 Tsd. €.
Bei allen Vorräten werden Abschläge für Vergütungen des Geschäftsjahres 2018 berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Nominalbeträgen bilanziert. Für mögliche Ausfallrisiken werden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet.
Liquide Mittel werden zu Nominalwerten bilanziert.
Rechnungsabgrenzungsposten werden für transitorische Sachverhalte gebildet. Die Höhe des aktiven wie passiven Abgrenzungsbetrags richtet sich grundsätzlich nach dem Zahlungsbetrag und dem Verhältnis von bis zum Abschlussstichtag empfangener bzw. erbrachter Leistung und noch ausstehender Gegenleistung.
Abgrenzungsposten, die sich über mehrere Geschäftsjahre erstrecken, werden nicht abgezinst.
Latente Steuern werden gemäß dem "temporary-concept" ermittelt und betrachten dabei ausschließlich die Abweichungen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden. Verlustvorträge werden nur insofern berücksichtigt, als sie innerhalb von fünf Jahren genutzt werden können.
Die Bewertung latenter Steuern erfolgt mit den Steuersätzen, die bei der Umkehrung der Differenz gültig sein werden. Sind diese Steuersätze nicht bekannt, sind die individuellen Steuersätze am Bilanzstichtag anzuwenden. Eine Abzinsung latenter Steuern erfolgt nicht. Vom Wahlrecht, aktive und passive latente Steuern saldieren zu dürfen, wird Gebrauch gemacht. Das Wahlrecht, zur Aktivierung eines nach der Saldierung ggf. verbleibenden Aktivüberhangs wird nicht ausgeübt.
Das Eigenkapital ist unter Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses dargestellt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe. Rückstellungen werden unter Beachtung zukünftiger Preis- und Kostenänderungen mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden grundsätzlich mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Berechnung erfolgte mittels eines prognostizierten sieben-Jahres-Zinssatzes aus der linearen Weiterentwicklung von Oktober und November auf Dezember.
Die Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie der sonstigen langfristigen Personalrückstellungen erfolgt unter Beachtung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode). Es wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,00 Prozent sowie Rentensteigerungen von 1,90 Prozent zugrunde gelegt. Der Rechnungszins (zum 30. September 2018 prognostiziert auf den 31. Dezember 2018) für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen beläuft sich auf 3,21 Prozent. Bei dem zugrunde liegenden Zinssatz handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Rechnungszins für die Abzinsung der Rückstellungen für ähnliche Verpflichtungen sowie für Jubiläumsgelder beläuft sich auf 2,32 Prozent (zum 30. September 2018 prognostiziert auf den 31. Dezember 2018). Bei dem zugrunde liegenden Zinssatz handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Altersteilzeitrückstellungen werden mit einem Rechnungszins von 0,87 Prozent (zum 30. September 2018 prognostiziert auf den 31. Dezember 2018) abgezinst. Bei dem zugrunde liegenden Zinssatz handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von zwei Jahren.
Die Altersversorgungsverpflichtungen beinhalten alle unmittelbaren und mittelbaren Zusagen zur Gewährung von Leistungen der Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung.
Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden bei der Währungsumrechnung das Anschaffungskosten- und das Realisationsprinzip nicht beachtet. Für kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind auch Wertansätze oberhalb der Anschaffungskosten, für kurzfristige Verbindlichkeiten Wertansätze unterhalb der Anschaffungskosten möglich.
Warenwirtschaftliche Kontrakte in Fremdwährung werden durch Devisentermingeschäfte gegen das Risiko von Währungskursschwankungen abgesichert. Die Bilanzierung dieser Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt im Rahmen einer Bewertungseinheit nach einem zum 01. Januar 2018 neu eingeführten Plansicherungsverfahren. Das bisherige Einzelsicherungsverfahren nach der Einfrierungsmethode entfällt.
1. Anlagevermögen
Die Angaben zu der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018 sind unter Angabe der Abschreibungen im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang gesondert dargestellt.
2. Vorräte
Bei den Vorräten handelt es sich ausschließlich um Waren. Es wurden bei allen Vorräten Abschläge für nicht in die Einstandspreise einkalkulierte Lieferantenvergütungen des Geschäftsjahres 2018 berücksichtigt.
Darüber hinaus wurden Einzelrisiken durch individuelle Wertberichtigungen berücksichtigt.
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
| in Tsd. € | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 123.656 | 128.126 |
| (davon gegen verbundene Unternehmen) | (429) | (327) |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 6.780 | 4.160 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 118.292 | 148.121 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 32.697 | 39.152 |
| (davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) | (26) | (26) |
| Gesamt | 281.425 | 319.559 |
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Warenlieferungen und Dienstleistungen.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem laufenden Verrechnungsverkehr.
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht, betreffen Forderungen aus dem laufenden Verrechnungsverkehr.
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden zum Abschlussstichtag im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche und Forderungen gegen Lieferanten aus Vergütungsansprüchen ausgewiesen.
4. Guthaben bei Kreditinstituten
| in Tsd. € | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 2.797 | 796 |
| Gesamt | 2.797 | 796 |
5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beläuft sich auf 965 Tsd. € (Vorjahr: 333 Tsd. €) und beinhaltet unter anderem Aufwendungen für Warenlieferungen, Dienstleistungen, IT- und Lizenzgebühren.
6. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2018 unverändert 38.654 Tsd. €. Es ist eingeteilt in 1.512.000 vinkulierte nennwertlose Namensstückaktien.
Jede Aktie verbrieft einen anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 25,56 € und gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Das Grundkapital ist voll eingezahlt.
7. Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage betrifft die Aufgelder aus den Kapitalerhöhungen in 1987 und in 1990 und beträgt unverändert zum Vorjahr 30.848 Tsd. €.
8. Gewinnrücklagen
Die Gewinnrücklagen entwickelten sich im Geschäftsjahr 2018 wie folgt:
a) Gesetzliche Rücklage
Die gesetzliche Rücklage beträgt unverändert zum Vorjahr 38.654 Tsd. €.
Gemäß § 27 Abs. 1 der Satzung ist unbeschadet der Vorschriften des § 150 AktG der 20. Teil des Jahresüberschusses in die gesetzliche Rücklage einzustellen, bis die gesetzliche Rücklage die Höhe des gezeichneten Kapitals erreicht. Die Einstellung aus dem Jahresüberschuss erfolgte letztmalig im Geschäftsjahr 2013.
b) Andere Gewinnrücklagen
| in Tsd. € 2018 | in Tsd. € 2017 | |
| 1. Januar | 694.515 | 681.627 |
| Einstellung aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres | 1.822 | 22.888 |
| Einstellungen aus dem aktuellen Jahresüberschuss | 16.584 | 0 |
| Entnahmen für das Geschäftsjahr | 0 | -10.000 |
| 31. Dezember | 712.921 | 694.515 |
9. Bilanzgewinn
| in Tsd. € 2018 | in Tsd. € 2017 | |
| Jahresüberschuss | 33.169 | 28.110 |
| Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen | 0 | 10.000 |
| Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen | 16.584 | 0 |
| 31. Dezember | 16.584 | 38.110 |
10. Rückstellungen
Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
| in Tsd. € | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 27.148 | 26.065 |
| Steuerrückstellungen | 974 | 418 |
| Sonstige Rückstellungen | ||
| Personalrückstellungen | 1.323 | 1.856 |
| Drohverlustrückstellungen | 783 | 3.851 |
| Vergütungen | 32.736 | 19.257 |
| Andere | 4.617 | 6.989 |
| Gesamt | 67.581 | 58.436 |
Die Pensionsrückstellungen umfassen Aufwendungen für laufende Pensionen, Anwartschaften auf eine Pension oder vergleichbare Verpflichtungen im Versorgungsfall. Unter den ähnlichen Verpflichtungen werden Rückstellungen für Hinterbliebenenversorgung ausgewiesen.
Den Pensionsrückstellungen liegen die Gutachten der Hamburger Pensionsverwaltung e.G., Hamburg, zugrunde.
Der Unterschiedsbetrag, der sich aus der Abzinsung dieser Altersversorgungsverpflichtungen mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre anstatt der vergangenen sieben Jahre ergibt, unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre und beträgt 2.652 Tsd. €. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend freie Rücklagen.
Die Personalrückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Altersteilzeit, Jubiläumszuwendungen und Jahressonderzahlungen.
Die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgte entsprechend dem versicherungsmathematischen Gutachten der Hamburger Pensionsverwaltung e. G., Hamburg.
Die Steuerrückstellungen betreffen überwiegend Steuern vom Einkommen und Ertrag aus Vorjahren. Sie wurden unter anderem für Gewerbesteuer und für Risiken aus Betriebsprüfungen gebildet.
In den sonstigen Rückstellungen sind unter anderem Rückstellungen für Vergütungen, ausstehende Eingangsrechnungen, Rückstellungen für Aufbewahrungskosten und Rückstellungen für Garantieleistungen sowie Prozesskosten ausgewiesen.
Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wurden insbesondere für Warenkontraktabwertungen, Miet- und Pachtrisiken gebildet.
11. Deckungsvermögen, ausschüttungs- und abführungsgesperrte Beträge
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde Deckungsvermögen mit den Pensionsrückstellungen verrechnet.
| Vermögensgegenstand | Anschaffungskosten (in Tsd. €) | Beizulegender Zeitwert (in Tsd. €) |
| Wertpapiere | 550 | 754 |
| Gesamt | 550 | 754 |
Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Vermögensgegenstände erfolgt auf der Grundlage von an einem aktiven Markt notierten Marktpreisen.
Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsverpflichtungen beträgt 27.887 Tsd. €.
12. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
| mit einer Restlaufzeit | ||||
| In
Tsd.€ |
31.12.2018 | bis zu einem Jahr | von mehr als einem Jahr | davon: mehr als fünf Jahre |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | - | - |
| (Vorjahr:) | (5) | (5) | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 233.492 | 233.492 | - | - |
| (Vorjahr:) | (256.786) | (256.786) | - | - |
| - davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 8.393 | 8.393 | - | - |
| (Vorjahr:) | (13.430) | (13.430) | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 14 | 14 | - | - |
| (Vorjahr:) | (14.939) | (14.939) | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 14.398 | 14.398 | - | - |
| (Vorjahr:) | (4.315) | (4.315) | - | - |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.791 | 2.761 | 30 | - |
| (Vorjahr:) | (2.378) | (2.339) | (39) | (-) |
| - davon aus Steuern | 501 | 501 | - | - |
| (Vorjahr:) | (384) | (384) | - | - |
| Gesamt | 250.695 | 250.665 | 30 | - |
| (Vorjahr:) | (278.423) | (278.384) | (39) | (-) |
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Beschaffungsdienstleistungen und Warenlieferungen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem laufenden Verrechnungsverkehr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht betreffen mit 11.985 Tsd. € (Vorjahr: 3.088 Tsd. €) einen Gesellschafter.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten unter anderem sonstige Darlehen, Verbindlichkeiten aus Steuern und kreditorische Debitoren. Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen Verbindlichkeiten aus der sozialen Sicherheit von 94 Tsd. € (Vorjahr: 0 Tsd. €).
Eigene Sicherheiten wurden für die Verbindlichkeiten nicht gegeben.
13. Passive Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beläuft sich auf 38 Tsd. € (Vorjahr: 0 Tsd. €) und betrifft Kreditgebühren der REWE International Finance B.V., Venlo (Niederlande).
14. Latente Steuern
Bei der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft liegt ertragsteuerlich eine Organschaft vor. In diesem Falle sind künftige Steuerbe- oder -entlastungen aus temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Buchwerten von Vermögensgegenständen, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten der Organgesellschaften und den korrespondierenden steuerlichen Wertansätzen im Jahresabschluss des Organträgers als Steuersubjekt zu berücksichtigen.
Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen von Drohverlustrückstellungen, Rückstellungen für Pensionen und Altersteilzeit sowie den sonstigen Rückstellungen. Passive latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen von Rückstellungen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte wie im Vorjahr auf Grundlage eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 29,825 Prozent für die REWE - Zentral-Aktiengesellschaft und Organgesellschaften bzw. eines Ertragsteuersatzes von 15,825 Prozent für Beteiligungen in der Rechtsform einer Personengesellschaft und unter Berücksichtigung von Steuergutschriften und Zinsvorträgen.
Insgesamt werden die passiven latenten Steuern durch aktive Steuerlatenzen überkompensiert. In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde für den Überhang aktiver Steuerlatenzen eine aktive latente Steuer nicht bilanziert.
15. Haftungsverhältnisse
| in Tsd. € | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
| Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverpflichtungen | 1.380.969 | 889.574 |
| (davon zugunsten von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht) | (1.380.969) | (889.524) |
| Gesamt | 1.380.969 | 889.574 |
Die Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverpflichtungen bestehen im Wesentlichen für ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 175.000 Tsd. € mit einer Laufzeit von sieben Jahren sowie drei bilaterale Kreditlinien mit unterschiedlichen Laufzeiten, die insgesamt mit 203.964 Tsd. € (Vorjahr: 62.600 Tsd. €) in Anspruch genommen wurden.
Die in CHF lautenden Garantieverpflichtungen zugunsten der REWE Schweiz AG in Höhe von 2.005 Tsd. € (Vorjahr: 1.924 Tsd. €) sind geringfügig gestiegen. Die Garantieverpflichtungen sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet worden.
Die zugrunde liegenden Verpflichtungen können von den betreffenden Gesellschaften in allen Fällen erfüllt werden. Die Gesellschaft schätzt aufgrund der stabilen Bonität des Primärverpflichteten die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme derart gering ein, sodass keine Passivierung der Eventualverbindlichkeiten als Rückstellung erfolgte.
16. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
| in Tsd. € | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
| Verpflichtungen aus längerfristigen Miet- und Leasingverträgen | 8.136 | 10.953 |
| (davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht) | (233) | (86) |
17. Umsatzerlöse
Die größtenteils (89,1 Prozent) im Inland erzielten Umsatzerlöse betragen 1.546.643 Tsd. € (Vorjahr: 1.692.558 Tsd. €). Darin enthalten sind hauptsächlich Umsatzerlöse aus dem Lebensmittel- und Baumarktgroßhandel.
18. Sonstige betriebliche Erträge
| in Tsd. € | 2018 | 2017 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 974 | 3.833 |
| Erträge aus früheren Forderungsausfällen | 919 | 307 |
| Erträge aus Schadensfällen | 793 | 935 |
| Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen | 385 | 428 |
| Andere betriebliche Erträge | 12.079 | 2.589 |
| Gesamt | 15.150 | 8.092 |
Die anderen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Vergütung von Lieferanten.
Insgesamt sind periodenfremde Erträge von 4.733 Tsd. € (Vorjahr: 5.881 Tsd. €) in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Diese beinhalten unter anderem die Auflösung von Rückstellungen, die Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und die Vereinnahmung von Verbindlichkeiten.
19. Materialaufwand
Der Materialaufwand beträgt 1.509.812 Tsd. € (Vorjahr: 1.654.750 Tsd. €) und umfasst im Wesentlichen Kosten für den Wareneinsatz im Großhandel, Distributionskosten für Zentrallager und Kosten für Marketingleistungen.
20. Personalaufwand
Die Erhöhung des Personalaufwands um 1.294 Tsd. € auf 9.608 Tsd. € (Vorjahr: 8.314 Tsd. €) ist im Wesentlichen auf gestiegene Aufwendungen für Altersversorgung zurückzuführen.
21. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
| in Tsd. € | 2018 | 2017 |
| Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | 1.714 | 1.725 |
| Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen | 360 | 394 |
| Gesamt | 2.074 | 2.119 |
22. S onstige betriebliche Aufwendungen
| in Tsd. € | 2018 | 2017 |
| Fremde Dienstleistungen | 16.658 | 18.640 |
| Aufwendungen aus Währungsumrechnung | 6.664 | 861 |
| Zentralregulierungsgebühren | 5.440 | 6.104 |
| Andere Verwaltungsaufwendungen | 4.538 | 6.583 |
| Verluste aus der Wertberichtigung von Forderungen | 305 | 1.090 |
| Instandhaltung und Verbrauchsmaterial | 244 | 95 |
| Fuhrpark und Frachten | 96 | 131 |
| Mieten, Pacht, Leasing, Raumkosten | 29 | 25 |
| Verluste aus Anlagenabgängen | 10 | 49 |
| Andere betriebliche Aufwendungen | 3.506 | 5.196 |
| Gesamt | 37.490 | 38.774 |
Die anderen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Umlagen für Beratungs- und Verwaltungsleistungen.
Des Weiteren beinhalten die Aufwendungen aus Währungsumrechnung Kursverluste aus warenwirtschaftlichen Kontrakten, die im Rahmen von Bewertungseinheiten durch derivative Finanzinstrumente abgesichert wurden.
Zudem sind insgesamt periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 305 Tsd. € (Vorjahr: 1.090 Tsd. €) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.
23. Beteiligungsergebnis
| in Tsd. € | 2018 | 2017 |
| Erträge aus | ||
| Gewinnabführungen | 3.673 | 3.739 |
| Beteiligungen | 28.655 | 27.165 |
| Aufwendungen aus Verlustübernahmen | -34 | -79 |
| Gesamt | 32.294 | 30.825 |
24. Z insergebnis
| in Tsd. € | 2018 | 2017 |
| Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 170 | 165 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 8.212 | 3.530 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -6.695 | -2.452 |
| Gesamt | 1.687 | 1.243 |
Die Verzinsung der Forderungen bzw. der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, erfolgt mittels der an die Marktverhältnisse angepassten Zinssätze.
Im Zinsergebnis sind Erträge aus der Bewertung von Finanzinstrumenten in Höhe von 6.183 Tsd. € (Vorjahr: 452 Tsd. €) enthalten. Daneben entstanden Aufwendungen aus der Bewertung von Finanzinstrumenten in Höhe von 5.001 Tsd. € (Vorjahr: 812 Tsd. €) sowie Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen von 1.013 Tsd. € (Vorjahr: 1.125 Tsd. €).
25. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gliedern sich wie folgt auf:
| in Tsd. € | 2018 | 2017 |
| Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag | 2.410 | 817 |
| Gewerbesteuer | 1.192 | -67 |
| Gesamt | 3.602 | 750 |
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten im Berichtsjahr periodenfremde Aufwendungen von 313 Tsd. € (Vorjahr: 413 Tsd. €).
1. Derivative Finanzinstrumente
Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Deren Absicherung erfolgt im Wesentlichen durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente.
Die Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2018 derivative Finanzinstrumente in der Form von Devisenswap- und Devisentermingeschäften mit einem Volumen von 107.253 Tsd. € (Vorjahr: 117.771 Tsd. €) und einer Restlaufzeit bis zum 16. Dezember 2019. Hierin enthalten ist ein Volumen von insgesamt 24.053 Tsd. € an Termingeschäften, die als freistehende Derivate (stand alone) behandelt werden.
Die Nominalvolumina der Makro-Bewertungseinheiten je Währung sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:
| ISO-Code | Land | Währung | 31.12.2018 Nominalvolumen in Tsd. Einheiten |
| USD | USA | US-Dollar | 106.175 |
| HKD | Hongkong | HK-Dollar | 803 |
| CNY | China | Yuan | 149 |
| THB | Thailand | Baht | 126 |
Die Nominalwerte der Grundgeschäfte stimmen mit denen der Derivate überein. Während die in US-Dollar abgeschlossenen Sicherungsgeschäfte ausschließlich schwebenden Geschäften aus Warenbezügen zugeordnet werden, liegen den anderen Sicherungsgeschäften sowohl Forderungen und Verbindlichkeiten als auch schwebende Geschäfte zugrunde.
Zur Absicherung von Risiken aus Wechselkursschwankungen im Rahmen von Warenkontrakten (Warenimporte und -exporte) in Fremdwährung werden in der Gesellschaft derivative Finanzinstrumente in Form von Devisenswap- und Devisentermingeschäften eingesetzt. Gemäß § 254 HGB wird das Wahlrecht zur Bildung von Bewertungseinheiten ausgeübt. Zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen werden Makro-Bewertungseinheiten zur Absicherung der hieraus bestehenden Risiken gebildet. Der Nachweis der Effektivität erfolgt durch ein ordnungsgemäßes und angemessenes Risikomanagementsystem.
Die Devisensicherung erfolgt ab dem 1. Januar 2018 nach dem Plansicherungsverfahren, dass das bisherige Einzelsicherungsverfahren ersetzt. Devisenbedarfsprognosen werden nach festgelegtem Rhythmus gebündelt und abgeschlossenen Sicherungsgeschäften zugeordnet (Makro-Hedge). Die Messung der Effektivität erfolgt nach der Critical Terms Match Methode. Da die entscheidenden Parameter wie Nominalbetrag und Laufzeit von Grundgeschäft (auf Grundlage der Devisenprognosen)
- und Sicherungsgeschäft übereinstimmen, wird die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung als hoch effektiv eingeschätzt. Aufgrund der kompensatorischen Wertentwicklungen der Devisentermingeschäfte und der zukünftigen Anschaffungskosten der Warenlieferungen wurde kein Rückstellungsbedarf ermittelt.
Zum 31. Dezember 2018 bestehen ausschließlich Devisenderivate in verschiedenen Währungen mit Restlaufzeiten von höchstens 12 Monaten.
| ISO-Code | Land | Währung | 31.12.2018 Nominalvolumen in Tsd. Einheiten |
| USD | USA | US-Dollar | 106.175 |
| HKD | Hongkong | HK-Dollar | 803 |
| CNY | China | Yuan | 149 |
| THB | Thailand | Baht | 126 |
Die Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente stellen sich wie folgt dar:
| in Tsd. € | Beizulegender Zeitwert | Beizulegender Zeitwert | ||
| - Aktiva - | - Passiva - | |||
| 31.12.2018 | 31.12.2017 | 31.12.2018 | 31.12.2017 | |
| Devisentermingeschäfte | 972 | 63 | 306 | 1.465 |
| (davon in Bewertungseinheiten) | (845) | (63) | (181) | (1.465) |
| Gesamt | 972 | 63 | 306 | 1.465 |
Die Marktwerte der vorgenannten derivativen Finanzinstrumente werden anhand der Marktinformationen zum Bilanzstichtag ermittelt.
2. Gesamthonorar des Abschlussprüfers
Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars für die Jahresabschlussprüfung der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2018 wird verzichtet, da im Konzernabschluss der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2018 die Abschlussprüferhonorare aller einbezogenen Gesellschaften angegeben werden.
3. Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
| Anzahl | 2018 | 2017 |
| Vollzeitkräfte | 82 | 111 |
| Teilzeitkräfte | 48 | 41 |
| Geringfügig Beschäftigte/Aushilfen | 4 | 4 |
| Gesamt | 134 | 156 |
4. Konzernabschluss
Die REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln, erstellt für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss (kleinster/größter Kreis) nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger elektronisch eingereicht.
5. Vorstand
Dem Vorstand der Gesellschaft gehörten im Berichtszeitraum und dem Zeitraum bis zur Erstellung des Jahresabschlusses 2018 folgende Mitglieder an:
| Name | Beruf |
| Lionel Souque | Vorsitzender des Vorstands der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und der REWE - Zentral Aktiengesellschaft, Köln |
| Handel Deutschland incl. REWE Group Buying, Coopernic/EURELEC, Selbstständigkeit und Genossenschaft, Konzernrevision, Corporate Affairs, Executive Development | |
| Jan Kunath | Stellvertr. Vorsitzender des Vorstands der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln |
| Handel International, IT Konzern incl. REWE Systems, REWE Digital | |
| Sören Hartmann | Mitglied des Vorstands der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln |
| Touristik | |
| Dr. Christian Mielsch | Mitglied des Vorstands der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln |
| Baumarkt, Betriebswirtschaft, Finanzen, Steuern, Konzerncontrolling, Beteiligungsmanagement / M&A, Unternehmenssicherheit & Zentrale Services | |
| Frank Wiemer
(bis 30.09.2018) |
Mitglied des Vorstands der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln |
| Baumarkt, Logistik, REWE Systems, Unternehmenssicherheit & Zentrale Services |
6. Aufsichtsrat
Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten im Berichtszeitraum und dem Zeitraum bis zur Erstellung des Jahresabschlusses 2018 folgende Mitglieder an:
| Name | Beruf |
| Erich Stockhausen
(Vorsitzender) |
Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE West eG, Hürth |
| Fritz Aupperle | Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE Süd/Südwest eG, Fellbach |
| Klaus Dohle | Geschäftsführender Gesellschafter der Dohle Handelsgruppe Holding GmbH & Co. KG, Siegburg |
| Michael Fricke | Kaufmann und Vorstandsmitglied der REWE Handels eG Hungen, Hungen |
| Dr. Christian Hornbach | Geschäftsführer der Hornbach Baustoff Union GmbH, Neustadt/Weinstraße |
| Jürgen Lang | Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE Süd/Südwest eG, Fellbach |
| Stefan Lenk | Kaufmann und Aufsichtsratsvorsitzender der REWE Dortmund Großhandel eG, Dortmund |
| Bruno Naumann
(bis 24.06.2018) |
Kaufmann und Aufsichtsratsvorsitzender der REWE Handels eG Hungen, Hungen |
| Matthias Peikert | Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE Nord-Ost eG, Teltow |
| Heinz-Werner Satter | Geschäftsführer der SCHWÄLBCHEN Frischdienst GmbH, Mainz und Aufsichtsratsvorsitzender der FÜR SIE Handelsgenossenschaft eG Food - Non Food, Köln |
| Robert Schäfer | Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE West eG, Hürth |
| Andreas Schmidt
(bis 24.06.2018) |
Vorstandsvorsitzender der REWE DORTMUND Großhandel eG, Dortmund |
| René Schneider (ab 24.06.2018) | Kaufmann und Aufsichtsratsvorsitzender der REWE Nord-Ost eG, Teltow |
| Christoph Steverding
(ab 24.06.2018) |
Kaufmann und Mitglied des Aufsichtsrats der REWE DORTMUND Großhandel eG, Dortmund, und der DOEGO Fruchthandel und Import eG, Dortmund |
7. Arbeitnehmervertreter
| Name | Beruf |
| Josef Czok (ab 24.06.2018) | Freigestellter Betriebsratsvorsitzender, REWE Markt GmbH, Region West II, Hürth |
| Angelika Winter
(Stellvertretende Vorsitzende ab 24.06.2018) |
Freigestellte stellvertretende Betriebsratsvorsitzende, REWE Markt GmbH, Region West II, Hürth |
| Maik Esser (bis 24.06.2018) | Stellvertretender Vorsitzender Freigestelltes Betriebsratsmitglied, REWE Systems GmbH, Köln |
| Maic Gerhards (bis 24.06.2018) | Sachgebietsleiter Fuhrparkmanagement, REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln |
| Bernd Goerissen (bis 24.06.2018) | Freigestelltes Betriebsratsmitglied, REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln |
| Daniel Janssen (ab 24.06.2018) | Funktionsbereichsleiter Operation, REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln |
| Toni Kiel | Senior Category Buyer, REWE Group Buying GmbH, Köln |
| Bettina Mink (bis 24.06.2018) | Freigestelltes Betriebsratsmitglied, REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln |
| Monika Stach | Kaufmännische Angestellte Gesundheit & Innovation, REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln |
8. Angaben zu Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und P ersonen
Als nahestehende Unternehmen und Personen werden bei der Gesellschaft sowohl juristische als auch natürliche Personen angesehen. Diese umfassen den Vorstand und den Aufsichtsrat sowie von diesen Personen oder deren nahe stehenden Familienangehörigen beherrschte, gemeinsam beherrschte bzw. maßgeblich beeinflusste Unternehmen.
Bei Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen kann es sich vor allem um Miet-, Dienstleistungs- und Finanzierungsgeschäfte handeln. Sofern für derartige Geschäfte ein entsprechender Markt besteht, werden sie regelmäßig zu auf dem jeweiligen Markt üblichen Konditionen abgeschlossen.
9. Gesamtbezüge der Organmitglieder
Die Geschäftsführungstätigkeit bei der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft wird vollständig in Personalunion durch die Vorstandsmitglieder der REWE ZENTRALFINANZ eG durchgeführt. Es wurden im Berichtsjahr keine direkten Bezüge an die Vorstände der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft gezahlt. Gleiches gilt für die Zuführung der Pensionsrückstellung. Für die Geschäftsführungstätigkeiten wurde eine Umlage von 1.738 Tsd. € (Vorjahr: 933 Tsd. €) erhoben.
Die Vergütungen an den Aufsichtsrat für 2018 betragen insgesamt 430 Tsd. €
(Vorjahr: 378 Tsd. €).
Für Pensionsverpflichtungen ehemaliger Vorstandsmitglieder wurden 6.893 Tsd. € (Vorjahr: 6.622 Tsd. €) zurückgestellt.
Im Geschäftsjahr 2018 sind Rentenzahlungen in Höhe von 480 Tsd. €
(Vorjahr: 470 Tsd. €) für ehemalige Vorstände zur Auszahlung gekommen.
Zum 31. Dezember 2018 bestanden keine Kredite oder Vorschüsse an die Organmitglieder.
Haftungsverhältnisse für diesen Personenkreis sind nicht eingegangen worden.
10. Anteilsbesitz
Die Gesellschaft hat die nach § 285 Nr. 11 HGB verlangten Angaben in der Form einer Anteilsbesitzliste gemacht. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der Gesellschaft ist Bestandteil dieses Anhangs.
11. Gewinnverwendung
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 30. Juni 2019 vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 16.584.628,94 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.
12. Wechselseitige Beteiligung
Die REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, hält 17,97 % der Aktien der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln. Die REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln, hält 6,22 % der Geschäftsanteile der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln.
Köln, den 15. März 2019
REWE - Zentral-Aktiengesellschaft
Lionel Souque, Vorsitzender
Jan Kunath
Sören Hartmann
Dr. Christian Mielsch
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Stand 01.01.2018 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Stand 31.12.2018 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 14.648.590,32 | 0,00 | 439,17 | 0,00 | 14.648.151,15 |
| 14.648.590,32 | 0,00 | 439,17 | 0,00 | 14.648.151,15 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.223.062,15 | 0,00 | 1.719.127,07 | -503.935,08 | 0,00 |
| 2. Einbauten in fremde Grundstücke und Gebäude | 3.672.674,84 | 0,00 | 0,00 | 11.406,92 | 3.684.081,76 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.130.948,06 | 63.537,49 | 354.446,81 | 0,00 | 1.840.038,74 |
| 8.026.685,05 | 63.537,49 | 2.073.573,88 | -492.528,16 | 5.524.120,50 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 111.752.383,26 | 0,00 | 0,00 | 492.528,16 | 112.244.911,42 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 6.829.810,68 | 0,00 | 522.747,88 | -6.307.062,80 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 489.810.974,10 | 39.228,63 | 0,00 | 0,00 | 489.850.202,73 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 725.041,77 | 0,00 | 0,00 | 6.307.062,80 | 7.032.104,57 |
| 609.118.209,81 | 39.228,63 | 522.747,88 | 492.528,16 | 609.127.218,72 | |
| 631.793.485,18 | 102.766,12 | 2.596.760,93 | 0,00 | 629.299.490,37 | |
| Abschreibungen | |||||
| Stand 01.01.2018 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Stand 31.12.2018 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 8.917.348,32 | 1.713.748,00 | 439,17 | 0,00 | 10.630.657,15 |
| 8.917.348,32 | 1.713.748,00 | 439,17 | 0,00 | 10.630.657,15 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.676.830,74 | 11.756,56 | 1.677.180,38 | -11.406,92 | 0,00 |
| 2. Einbauten in fremde Grundstücke und Gebäude | 2.599.619,84 | 178.160,00 | 0,00 | 11.406,92 | 2.789.186,76 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.696.373,06 | 170.918,49 | 293.828,81 | 0,00 | 1.573.462,74 |
| 5.972.823,64 | 360.835,05 | 1.971.009,19 | 0,00 | 4.362.649,50 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.972.274,37 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.972.274,37 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 1.972.274,37 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.972.274,37 | |
| 16.862.446,33 | 2.074.583,05 | 1.971.448,36 | 0,00 | 16.965.581,02 | |
| Buchwerte 31.12.2018 | Buchwerte 31.12.2017 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.017.494,00 | 5.731.242,00 |
| 4.017.494,00 | 5.731.242,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 546.231,41 |
| 2. Einbauten in fremde Grundstücke und Gebäude | 894.895,00 | 1.073.055,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 266.576,00 | 434.575,00 |
| 1.161.471,00 | 2.053.861,41 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 110.272.637,05 | 109.780.108,89 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 6.829.810,68 |
| 3. Beteiligungen | 489.850.202,73 | 489.810.974,10 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 7.032.104,57 | 725.041,77 |
| 607.154.944,35 | 607.145.935,44 | |
| 612.333.909,35 | 614.931.038,85 |
| Land | Anteils-
quote |
Eigen-
kapital |
Ergebnis |
letzter
Jahres- abschluss |
||||
| Nr. | Name und Sitz der Gesellschaft | % |
Vorjahr
% |
T€ | T€ | |||
| 1. | akzenta Immobilien GmbH, Köln | Deutschland | 26,0 | 26,0 | 16.480 | -1.378 | 31.12.2017 | |
| 2. | B-B-B Verwaltungs- und Vertriebsgesellschaft für Lebensmittel und Non-Food mit beschränkter Haftung, Köln | Deutschland | 100,0 | 100,0 | -238 | -8 | 31.12.2017 2 | |
| 3. | bestkauf SB Warenhäuser GmbH, Köln | Deutschland | 100,0 | 100,0 | 24.122 | 13.864 | 31.12.2017 | |
| 4. | Centor-Warenhandels-GmbH, Köln | Deutschland | 100,0 | 100,0 | 705 | -5 | 31.12.2017 | |
| 5. | EKZ-HERMSDORF Objektverwaltungs GmbH & Co. Beteiligungs KG, Köln | Deutschland | 49,0 | 49,0 | 6.299 | -9 | 31.12.2017 | |
| 6. | EKZ-HERMSDORF Objektverwaltungs GmbH, Köln | Deutschland | 49,0 | 49,0 | 34 | -6 | 31.12.2017 | |
| 7. | GFI-Gesellschaft für Industriebedarf mbH, Hürth | Deutschland | 100,0 | 100,0 | -56 | -6 | 31.12.2017 2 | |
| 8. | Grundstücksverwertungs-Gesellschaft Schwerte-Ost mit beschränkter Haftung, Köln | Deutschland | 23,3 | 23,3 | 49.283 | 1.457 | 31.12.2017 | |
| 9. | HLS Handel und Lager Service Gesellschaft mbH, Köln | Deutschland | 100,0 | 100,0 | 2.165 | 0 | 31.12.2017 1 | |
| 10. | IFH Förderer GmbH, Köln | Deutschland | 14,3 | 14,3 | 368 | 8 | 31.12.2017 | |
| 11. | ja-Lebensmittelvertriebsgesellschaft mbH, Köln | Deutschland | 100,0 | 100,0 | 307 | 0 | 31.12.2017 1 | |
| 12. | Michael Brücken GmbH, Hagen | Deutschland | 20,0 | 20,0 | 50.549 | 1.066 | 31.12.2017 | |
| 13. | REWE - Aktiengesellschaft, Köln | Deutschland | 40,0 | 40,0 | 52 | -4 | 31.12.2017 | |
| 14. | REWE Card GmbH, Köln | Deutschland | 100,0 | 100,0 | 44 | 0 | 31.12.2017 1 | |
| 15. | REWE-Centermanagement und Verwaltungs GmbH, Köln | Deutschland | 100,0 | 100,0 | 13.880 | 0 | 31.12.2017 1 | |
| 16. | REWE Far East Limited, Hongkong | China | 99,9 | 99,9 | 16.550 | 2.398 | 31.12.2017 | |
| 17. | REWE-FÜR SIE Eigengeschäft GmbH, Köln | Deutschland | 30,0 | 30,0 | 1.593 | 258 | 31.12.2017 | |
| 18. | REWE Group Buying GmbH, Köln | Deutschland | 100,0 | 100,0 | 1.728 | -2.907 | 31.12.2017 | |
| 19. | REWE Group Buying Italy S.r.l., Vallese di Oppeano | Italien | 100,0 | 100,0 | 3.079 | 470 | 31.12.2017 | |
| 20. | REWE-HANDELSGRUPPE GmbH, Köln | Deutschland | 40,0 | 40,0 | 417 | -4 | 31.12.2017 | |
| 21. | REWE-Immobilien-Beteiligungs-Verwaltungs GmbH, Köln | Deutschland | 100,0 | 100,0 | 184 | 0 | 31.12.2017 1 | |
| 22. | REWE International Finance B.V., Venlo | Niederlande | 33,4 | 33,4 | 78.066 | 10.939 | 31.12.2017 | |
| 23. | REWE Markt GmbH, Köln | Deutschland | 23,5 | 23,5 | 1.535.351 | 0 | 31.12.2017 1 | |
| 24. | REWE Nord-Ost Immobilien GmbH, Teltow | Deutschland | 26,0 | 26,0 | 5.659 | 599 | 31.12.2017 | |
| 25. | REWE Services Shanghai Co., Ltd., Shanghai | China | 100,0 | 100,0 | 265 | 28 | 31.12.2017 | |
| 26. | REWE Verkaufsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln | Deutschland | 100,0 | 100,0 | 67.187 | 18.787 | 31.12.2017 | |
| 27. | Rewe-Verlag Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln | Deutschland | 100,0 | 100,0 | 30.870 | 0 | 31.12.2017 1 | |
| 28. | REWE Warenhandelsgesellschaft mbH, Köln | Deutschland | 100,0 | 100,0 | 27.703 | 0 | 31.12.2017 1 | |
| 29. | REWE-ZENTRALFINANZ eG und REWE-Zentral AG GbR, Köln | Deutschland | 50,0 | 50,0 | 0 | 15.942 | 31.12.2017 | |
| 30. | REWE-Zentral-Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln | Deutschland | 10,8 | 10,8 | 428.318 | 367 | 31.12.2017 | |
1 Nach Gewinnabführung bzw. Verlustübernahme
2 Nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag
Die Umrechnung von Fremdwährungen erfolgt für das Eigenkapital zum Stichtagskurs / Ergebnis zum Durchschnittskurs per 31.12. des jeweiligen Geschäftsjahres.
An die REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| • |
wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| • |
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 7. Mai 2019
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Matthias Kirschke, Wirtschaftsprüfer
ppa. Theres Schäfer, Wirtschaftsprüferin
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit sorgfältig und kontinuierlich überwacht. Insbesondere wurde die Rechtmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung geprüft.
Der Vorstand hat den Aufsichtsrat in den Aufsichtsratssitzungen und zwischen den Sitzungen durch schriftliche und mündliche Berichte über die Geschäftspolitik, alle relevanten Aspekte der Unternehmensplanung einschließlich der Finanz-, Investitions- und Desinvestitionsplanung, den Gang der Geschäfte, die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft und des Konzerns, die Finanzlage sowie über alle für den Konzern wichtigen Entscheidungen und Geschäftsvorgänge regelmäßig und umfassend informiert.
In sämtliche Entscheidungen, die für das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Zustimmungspflichtigen Geschäften hat der Aufsichtsrat nach eingehender Beratung und Prüfung der vom Vorstand übergebenen ausführlichen Unterlagen zugestimmt.
Im Berichtsjahr 2018 haben sieben Aufsichtsratssitzungen sowie vier Audit Committee Sitzungen stattgefunden. Des Weiteren hat aufgrund von Neuwahlen des Aufsichtsrates eine konstituierende Sitzung stattgefunden.
Zusätzlich zu den Sitzungen ließ sich der Aufsichtsratsvorsitzende regelmäßig vom Vorstandsvorsitzenden über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle schriftlich oder mündlich unterrichten.
Die von der Hauptversammlung am 24. Juni 2018 zum Abschlussprüfer gewählte und vom Aufsichtsrat beauftragte PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der Gesellschaft sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk ohne Einwendungen versehen.
Die Abschlussunterlagen und der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden den Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Audit Committee Sitzung am 07. und 08. Mai 2019 zugeleitet.
Diese wurden in Gegenwart des Abschlussprüfers von Audit Committee und Aufsichtsrat umfassend erörtert und geprüft. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und stand zudem für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung.
Nach eigener Prüfung des Jahres- und des Konzernabschlusses sieht der Aufsichtsrat keinen Anlass, Einwendungen gegen den Vorstand und die vorgelegten Abschlüsse zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der Gesellschaft sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht gebilligt und dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands zugestimmt. Der Jahresabschluss der REWE-Zentral-Aktiengesellschaft 2018 ist damit festgestellt.
Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstandes und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der REWE-Zentral-Aktiengesellschaft für die Arbeit im Geschäftsjahr 2018.
Köln, den 15. Mai 2019
DER AUFSICHTSRAT
gez. Erich Stockhausen, Vorsitzender
Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 wurde am 15.5.2019 festgestellt.
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