Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Krämer seit 27.1.2020 | Geschäftsführer |
Holger Knobloch seit 24.10.2019 | Geschäftsführer |
Armin Arnold Luczkowski seit 26.1.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alvo GmbHSendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016der Alvo GmbH, SendenI. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell Die Gesellschaft fertigt Maschinenverkleidungen, Groß- und Kompaktkabinen, Sondertanks, Schaltschränke, Bedienpulte, Sondergehäuse und Speziallösungen ganz nach kundenspezifischen Bedürfnissen für eine Vielzahl von Branchen. Sie erbringt im Rahmen ihrer Tätigkeiten auch eigene Konstruktionsleistungen für die Kunden. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das statische Bundesamt hat in seiner Pressemitteilung vom 12. Januar 2017 dargestellt, dass die "deutsche Wirtschaft im Jahr 2016 weiter auf Wachstumskurs" ist. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 % höher als im Vorjahr. Zur Belebung haben in 2016 alle Wirtschaftsbereiche beigetragen. Auch die anderen Konjunkturindikatoren weisen einen weiterhin positiven Trend in 2016 auf. Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. geht in seinem globalen Wachstumsausblick vom 25. Januar 2017 davon aus, dass die Weltwirtschaft in 2017 deutlich anziehen wird. Der Wachstumsanteil der deutschen Wirtschaft beträgt dabei ungefähr 1,5 %. Das Wachstum der realen Wirtschaftsleistung betrug innerhalb der EU in 2016 1,8 % und wird auch in 2017 und 2018 auf ungefähr diesem Niveau verbleiben. Es wird davon ausgegangen, dass die Wirtschaft in Europa moderat, aber stabil weiter wächst. Die Alvo GmbH konnte in 2016 den Umsatz erneut steigern. Diese Steigerung lag über dem Trend im Maschinenbau. Im Bereich der Umsatzerlöse war das erste Halbjahr leicht unter dem zweiten Halbjahr, was ebenfalls über dem Trend lag. Die Entwicklung der Auftragseingänge ist weiterhin sehr positiv, was ebenfalls über dem allgemeinen Trend liegt. Beide Geschäftsfelder Galerien und Druck und Werkzeugmaschinen trugen zum Umsatzwachstum bei. Der Preisdruck von Kundenseite hielt auch in 2016 unvermindert an. Auch 2016 war die Alvo GmbH in der Lage, durch intelligente Kundenlösungen und vor allem enger Abstimmung mit den Kunden zur Erfüllung derer Bedürfnisse sowie Gewinnung von Neukundengeschäft diesem Preisdruck zu begegnen. 2. Gesellschaftsrechtliche Strukturen Die Bader GmbH, Senden, ist mit 100 % an der Alvo GmbH, Senden, beteiligt. Mit der Bader GmbH, Senden, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Darüber hinaus ist die Gesellschaft mit einer Kommanditeinlage von € 9.990,00 (99,9 %) an der MOLGEKA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Wachau KG, Düsseldorf, beteiligt. 3. Geschäftsverlauf Auch in den vergangenen 12 Monaten hielt der Preisdruck von Kundenseite an. Dieser konnte teilweise durch intelligente Kundenlösungen abgewehrt sowie durch Neukundengeschäft kompensiert werden. Die Gesellschaft konnte den Umsatz per Dezember 2016 um ca. 5 % gegenüber dem Vorjahr 2015 (Addition der beiden Rumpfgeschäftsjahre T€ 13.441) steigern. Das Ergebnis konnte dabei nahezu um ein Drittel (basierend auf 12 Monaten vor Gewinnabführung) verbessert werden. In dem Geschäftsjahr 2016 wurden insgesamt T€ 15, im Gesamtjahr (beide Rumpfgeschäftsjahre 2015) T€ 195 investiert. Die Investitionen der Bader Gruppe in 2016 wurden überwiegend von der Bader Anlagen- und Immobilienbesitz GmbH mit Sitz in Senden getätigt und anteilig an die operativen Gesellschaften weiterberechnet. 4. Ertragslage
Die errechneten Werte für 2015 ergeben sich aus der Addition der beiden Rumpfgeschäftsjahre vom 1.1.-31.7. und 1.8.-31.12.2015. Auch im Jahr 2016 konnte die Alvo GmbH einen Umsatzanstieg in Höhe von ca. 5 % erzielen. Das EBITDA und das EBIT liegen über Vorjahresniveau. 5. Finanzlage Der Finanzmittelbestand der Gesellschaft hat sich zum 31. Dezember 2016 im Vergleich zu 2015 (12 Monate) wie folgt entwickelt:
Der Finanzmittelbestand hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2015 aufgrund des Cash-Pooling kaum verändert und beträgt T€ 5. Der nahezu gleichbleibende Finanzmittelbestand beruht auf Ausgaben für Nettoinvestitionen in Höhe von T€ 8 bei einem leicht verringerten operativen Cashflow. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultiert aus den Zinszahlungen für das in 2015 im Rahmen der Refinanzierung aufgenommene Darlehen sowie dem gruppeninternen Cash-Pooling mit der Bader GmbH, Senden. Die Steuerung der Zahlungsströme der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, jederzeit über ausreichend Liquidität zu verfügen. Dies wird unterstützt durch das in der Bader Gruppe vorhandene Cash-Pooling-Verfahren. 6. Vermögenslage Das langfristig gebundene Vermögen mit einem Buchwert von T€ 544 (31.12.2015: T€ 624) ist im Geschäftsjahr 2016 zu mehr als 100 % durch Eigenkapital finanziert. Dem Umlaufvermögen in Höhe von T€ 5.994 (31.12.2015: T€ 5.815) steht langfristiges Fremdkapital in Höhe von T€ 2.000 (31.12.2015: T€ 2.000) gegenüber. Die Vorratsbestände lagen zum 31. Dezember 2016 um T€ 170 über dem Niveau zum 31. Dezember 2015. Die leichte Erhöhung ist stichtagsbedingt. Die Bilanzsumme liegt im Wesentlichen aufgrund der Erhöhung des Vorratsvermögens bei T€ 6.538 (31.12.2015: T€ 6.440). 7. Fazit Die Prognose im Lagebericht 2015 wurde bezüglich der geplanten Umsatzsteigerung bezogen auf das Gesamtjahr 2016 in Höhe von 5 % wesentlich übertroffen. Die Gesellschaft konnte vom 2016 wiederum ein sehr positives Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von T€ 1.373 erwirtschaften. Insbesondere vor dem Hintergrund der Branchenentwicklung im Segment Druck sowie der Vorbereitung auf die Implementierung des ERP-Systems zum 1. Januar 2017 ist die Geschäftsführung mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr voll zufrieden. III. Nicht finanzielle LeistungsindikatorenDer Erfolg der Alvo GmbH beruht auf den Fähigkeiten sowie der Einsatzbereitschaft ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Personalstrategie der Alvo GmbH ist darauf ausgerichtet, die strategische Weiterentwicklung und das internationale Wachstum bestmöglich zu unterstützen. Die Alvo GmbH will auf allen betrieblichen Ebenen eine jederzeit hinreichende Zahl qualifizierter und engagierter Mitarbeiter beschäftigen und ihnen attraktive Arbeitsbedingungen und Perspektiven in einer international ausgerichteten Unternehmensgruppe bieten. Damit begegnet das Unternehmen zugleich den Herausforderungen des demografischen Wandels. Die Besetzung von Fach- und Führungspositionen mit qualifizierten Mitarbeitern ist ein erfolgskritischer Faktor für die Alvo GmbH. Die Maßnahmen der Bader Gesellschaft hinsichtlich Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz haben innerhalb der Bader Gruppe einen hohen Stellenwert. Die Alvo GmbH sorgt für eine umfassende Vorsorge für eine sichere Arbeitsumgebung und versetzt die Mitarbeiter in die Lage, Risiken und Unfälle zu vermeiden. Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte stehen bei den geschäftlichen Aktivitäten der Alvo GmbH in einem ausgewogenen Verhältnis. Die nachhaltige Ausrichtung der Gesellschaft zeigt sich in umweltfreundlichen und sicheren Produkten, die Kunden helfen, ihrerseits für die Nachhaltigkeit einzustehen. Dasselbe gilt für umweltschonende Produktionsprozesse und eine sichere und diskriminierungsfreie Arbeitsumgebung. Die Alvo GmbH ist auch im Bereich der Zertifizierung nach DIN ISO 9001 zertifiziert. Außerdem wurden unter dem Einsatz von Experten im Bereich Umwelt- und Energiemanagement an den Standorten der Alvo GmbH Ergebnisse erzielt, um den Energieeinsatz und die Ressourcen effizienter einzusetzen. Dies wird sich in den Folgejahren positiv auswirken. IV. Prognosebericht1. Risikobericht Im Zuge des Risikomanagements werden sämtliche nachstehenden Risiken von der Geschäftsführung laufend überwacht. 1.1. Gesamtwirtschaftliche Risiken Auch Ende 2016 war die Tendenz der gesamtwirtschaftlichen Lage noch eher zurückhaltend, was auch aus den Pressemitteilungen des statistischen Bundesamtes ersichtlich ist. Die Auswirkungen des Regierungswechsels in den USA auf die deutsche Wirtschaft und deren Folgeeffekte sind immer noch nicht voll abschätzbar. Trotzdem kann die Alvo GmbH einen Anstieg der Auftragseingänge feststellen und sich weiter im Markt etablieren. 1.2. Marktrelevante Risiken Die Alvo GmbH ist insbesondere von der Branchenentwicklung im deutschen Maschinenbau abhängig. Das wesentliche Risiko liegt für die kommenden zwölf Monate weiterhin in der Bereitstellung der notwendigen Produktionskapazitäten und Sicherstellung der Termintreue. Aufgrund der weiterhin hohen Produktion im deutschen Maschinenbau dürfte sich dieses Problem auch unseren anderen Mitbewerbern stellen. Die Abhängigkeit von einem Großkunden war in 2016 im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. 1.3. Auslastungsrisiken Aufgrund wechselnder Auftragseingänge kann es zu möglichen Unterauslastungen kommen. Das Auslastungsrisiko wird die Alvo GmbH durch gezielte Steuerung von Mitarbeiterkapazitäten, vor allem im Bereich der Leiharbeiter, entsprechend steuern. 1.4. Finanzierungsrisiken Die Gesellschaft ist in die zentrale Finanzierung und das Cashmanagement der Bader Gruppe eingebunden. Risiken aus der Finanzierung der Bader Gruppe bzw. der Alvo GmbH werden derzeit nicht gesehen. 1.5. Chancen Der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) geht für die kommenden zwölf Monate von einem Nullwachstum des deutschen Maschinenbaumarktes aus. Die Alvo GmbH geht für 2017 von einem moderaten Umsatzanstieg aus. Dies wird durch die bereits im Vorjahr erfolgte Ausweitung des Vertriebs und verbesserte Strukturen in der internen Kommunikation sowie Kooperation unterstützt werden. 2. Ausblick Die Alvo GmbH ist das Jahr 2017 verhalten optimistisch angegangen. Der Auftragseingang zeigte eine stabile Tendenz. Das Ergebnis 2017 wird tendenziell auf dem Niveau 2016 erwartet. Es wird erwartet, dass die Umsatzsteigerungen sich durch die Kostenerhöhungen in den verschiedenen Bereichen (insbesondere Metall) ergebnistechnisch nahezu neutralisieren. Die Akquise von Neukunden und Projekten steht weiterhin im Blickfeld, gleichzeitig werden die Geschäfte mit den Bestandskunden intensiviert. Sofern keine wesentlichen negativen Änderungen gegenüber unseren Planungsprämissen erfolgen, erwarten wir bei gleichbleibenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für 2017 leicht gestiegene Umsatzerlöse bei einem nahezu identischen Gewinn, der an die Bader GmbH, Senden, abgeführt werden kann.
Senden, den 29. März 2017 Anton Seitz Armin Luczkowski Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016A. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Alvo GmbH hat ihren Sitz in Senden, und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Memmingen HRB 14978. Der vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 ist nach den Vorschriften des dritten Buches pdes Handelsgesetzbuchs unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 2 HGB) in der Fassung des deutschen Handelsrechts (HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Zum Zwecke der erhöhten Klarheit von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung wurden Vermerke und Erläuterungen weitgehend im Anhang dargestellt. Die Aufstellung des Anhangs erfolgt unter teilweiser Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahrs (5 Monate) im Vorjahr, sind insbesondere die absoluten Zahlen wesentlicher Posten der Gewinn- und Verlustrechnung nicht mit der Vorperiode vergleichbar. B. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden 2016 abgesehen von Änderungen durch das BilRUG (Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetz) beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Abschreibung auf Zugänge erfolgt zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter werden bei Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis € 150,00 netto grundsätzlich im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung als Aufwand behandelt. Darüber hinaus werden alle abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als € 150,00 netto und bis zu € 1.000,00 netto, die im Wirtschaftsjahr angeschafft wurden, in einem jahresbezogenen Sammelposten zusammengefasst. Dieser Sammelposten wird einheitlich über fünf Jahre mit jeweils 20 % abgeschrieben. Die Finanzanlage besteht aus einer Beteiligung, die mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt ist. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Tageswerten bewertet, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine 0,5 %-ige Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Das Stammkapital wird unter dem Posten Gezeichnetes Kapital ausgewiesen und ist voll einbezahlt. Die Gewinnrücklagen stammen aus Perioden vor dem Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Bader GmbH, Senden. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungBilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen aus Forderungen aus Cash-Pooling (T€ 3.938; VJ: T€ 3.395), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 5; VJ: T€ 17) und sonstigen Forderungen. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt T€ 25, wird in voller Höhe von der Bader GmbH, Senden, gehalten und ist voll einbezahlt. Weiterhin besteht eine Kapitalrücklage in Höhe von T€ 25. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 337 (VJ: T€ 207) setzen sich im Wesentlichen aus Personalrückstellungen für Urlaub, Beiträgen zur Berufsgenossenschaft und Boni (T€ 129; VJ: T€ 74), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 71; VJ: T€ 29) sowie Kundenboni (T€ 87; VJ: T€ 58) zusammen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.198 haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von T€ 2.000. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten waren unter einem Jahr (VJ: ebenfalls unter einem Jahr), mit Ausnahme der Bankverbindlichkeiten. Diese waren > 5 Jahre (VJ: ebenfalls > 5 Jahre). Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Im Zuge der Neufinanzierung der Bader Gruppe (Bader Holding GmbH, Senden, Bader GmbH, Senden, Bader GmbH Gehäusebau, Babenhausen, Alvo GmbH, Senden, Bader Anlagen- und Immobilienbesitz GmbH, Senden sowie HB Kapcsolószekrénygyártó Kft., Pécs, Ungarn) zum 30. Juni 2015 hat die Alvo GmbH ein Darlehen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 2.000 übernommen. Diese sind durch Grundschulden, Verpfändung von Geschäftsanteilen an Gesellschaften der Bader Gruppe, Sicherungsübereignung des beweglichen Anlagevermögens und der Vorräte, Verpfändung von gewerblichen Schutzrechten und Kontoguthaben, Rangrücktritts- und Belassungsvereinbarung sowie Globalzession von Forderungen gesichert. Auf Grund der geschäftlichen Entwicklung und der Fähigkeit der Bader Gruppe, die Verpflichtungen aus dem bestehenden Kreditvertrag erfüllen zu können, ist eine Inanspruchnahme durch die kreditgebenden Banken als unwahrscheinlich auszuschließen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 126; VJ: T€ 312). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen im Wesentlichen aus der Abführung des Jahresergebnisses (T€ 1.373; VJ: T€ 619) und der Umsatzsteuerzahllast auf Grund der bestehenden umsatzsteuerlichen Organschaft (T€: 475; VJ: T€ 169). In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 11 (VJ: T€ 9). Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 48 (VJ: T€ 227) bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten Lohn- und Gehalt in Höhe von T€ 0 (VJ: T€ 185) sowie Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von T€ 34 (VJ: T€ 28). Gewinn- und Verlustrechnung Aufgrund der erstmaligen Anwendung von BilRuG ist die Vergleichbarkeit der Vorjahresangaben eingeschränkt. In den betroffenen Posten der GuV werden die BilRuG-Effekte dargestellt. Umsatzerlöse Gemäß § 288 Abs. 2 HGB unterbleibt die Aufgliederung. Bei erstmaliger Anwendung des BilRUG bereits im Vorjahr erhöhen sich die Vorjahres Umsatzerlöse (Addition aus zwei Rumpfgeschäftjahren). Hintergrund sind notwendige Umgliederungen aus den sonstigen betrieblichen Erträgen T€ 391. Sonstige betriebliche Erträge Korrespondierend zu den Umsatzerlösen ergeben sich aus der erstmaligen Anwendung von BilRUG bereits im Vorjahr sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 289. Bestandsveränderungen fertige und unfertige Erzeugnisse Die Veränderung des Bestandes von fertigen und unfertigen Erzeugnissen beträgt T€ 155 (VJ: T€ 34). Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Das periodenfremde Ergebnis in Höhe von T€ 6 (VJ: T€ 244) betrifft im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 17 (VJ: T€ 66). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen setzen sich aus Zinsen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 92 (VJ: T€ 31). D. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus derzeit bestehenden Miet- und Leasingverträgen:
Die Verpflichtungen aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen beinhalten zum 31.12.2016 Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 83 aus der Miete von Maschinen und Anlagen. Haftungsverhältnisse Die Alvo GmbH, Senden, ist Garant und Kreditnehmer im Rahmen der Konsortialkreditvereinbarung vom 23. Juni 2015 in der Fassung der Änderungsvereinbarung vom 29. September 2016 zwischen der Landesbank Baden-Württemberg als Agent und Sicherheiten-Treuhänder und den Gesellschaften Bader GmbH, Senden; Bader GmbH Gehäusebau , Babenhausen; Alvo GmbH, Senden; Bader Anlagen- und Immobilienbesitz GmbH, Senden, sowie HB Kapcsolószekrénygyártó Kft., Pécs, Ungarn als Kreditnehmer und Garanten sowie der Bader Holding GmbH als Garant. Zum Stichtag 31 Dezember 2016 beträgt der mögliche Haftungshöchstbetrag T€ 27.500. Von einer Inanspruchnahme aufgrund einer Nichteinhaltung von vertraglichen Finanzkennzahlen auf Konzernebene kann aus heutiger Sicht nicht ausgegangen werden. Beteiligungen Die Gesellschaft ist an folgendem Unternehmen beteiligt:
Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Auszubildende und geringfügig Beschäftigte):
Prüfungs- und Beratungsgebühren Auf die Angaben zu dem vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorar wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. Organ der Gesellschaft Die Gesellschaft wird durch folgende Geschäftsführer gemeinsam vertreten: Anton Seitz, Senden, Diplom-Ingenieur, technischer Geschäftsführer Armin Luczkowski, Widdern, Diplom-Kaufmann,
kaufmännischer Geschäftsführer
Robert Schick, Weißenhorn, Diplom-Betriebswirt,
kaufmännischer Geschäftsführer
Bezüge der Geschäftsführung Auf den Ausweis der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mutterunternehmen der Gesellschaft Die Bader GmbH, Senden, besitzt 100 % der Anteile an der Gesellschaft. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bader Holding GmbH, Senden, einbezogen, die gleichzeitig den Konzernabschluss für den größten Kreis der Bader Gruppe aufstellt. Deren Konzernabschluss wird beim Handelsregister unter der Nummer HRB 13464 beim Amtsgericht Memmingen offengelegt. Der Abschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Nachtragsbericht Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres. Ergebnisverwendung Gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ist die Gesellschaft verpflichtet, ihren gesamten Gewinn an die Bader GmbH, abzuführen. Ebenso ist die Bader GmbH nach dem Vertrag verpflichtet, eventuelle Verluste in voller Höhe zu übernehmen. Die Alvo GmbH hat aufgrund dieses Vertrages den Gewinn 2016 in Höhe von T€ 1.373 (VJ: T€ 619) an die Bader GmbH, Senden, abzuführen.
Senden, den 29. März 2017 Anton Seitz Armin Luczkowski Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 21. April 2017 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016
BestätigungsvermerkFür den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss, wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Bader GmbH, Senden, mit einer Bilanzsumme von EUR 6.538.326,03 und einem Jahresüberschuss von EUR 0,00 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Alvo GmbH, Senden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 29. März 2017 Rödl
& Partner GmbH
Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer Germeroth, Wirtschaftsprüfer |
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