Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 12372
Vorher
Rupp Verwaltung GmbH
Eingetragen
30.5.2014
Branche
Herstellung von MilcherzeugnissenHerstellung von Stärke und StärkeerzeugnissenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Käseerzeugung und Handel mit Käseprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Gaus
seit 10.2.2025
Geschäftsführer
Mathias Gattermayer
seit 11.7.2024
Prokura
Stefan Walter
seit 7.3.2022
Geschäftsführer
Daniel Marte
seit 19.6.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Rupp AGAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Rupp AG
Austria
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rupp Lindenberg Produktions GmbH

Lindenberg i. Allgäu

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

der Firma Rupp Lindenberg Produktions GmbH

I. Geschäftstätigkeit

Die Geschäftstätigkeit unserer Gesellschaft erstreckt sich im Wesentlichen auf die Abpackung von Naturkäse im Privat-Label Bereich.

II. Geschäftsverlauf

Rahmenbedingungen

Die Ausgaben deutscher Haushalte für private Konsumausgaben betragen rd. 3.006 € pro Monat. Der Anteil für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren macht davon 14,8 % aus.1 Die Marktpreise der wesentlichen Rohwaren waren auch 2023 volatil.

Analyse des Geschäftsverlaufs

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 hat sich die allgemeine Preisentwicklung bei einem weiterhin hohen Inflationsniveau stabilisiert, weshalb sich im Vergleich zum Vorjahr eine bessere Planungssicherheit einstellen konnte. Sinkenden Energiekosten und zum Teil Beschaffungspreisen standen außergewöhnlich hohe Lohn- und Gehaltserhöhungen gegenüber. Das hohe Preisniveau und sinkender Konsum führte dazu, dass die Absatzmenge rückläufig war. Auch der Arbeitsmarkt bleibt weiterhin angespannt.

Trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfeldes, konnte in 2023 in gutes Gesamtergebnis erwirtschaftet werden.

Ergebnissituation, Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Erlöse im Geschäftsjahr 2023 betrugen 51 Mio. € (Vj. 51 Mio. €). Die Absatzmenge ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Erlöse aus Nebenbetrieben, durch Kostenweiterbelastungen an Drittbetriebe erhöhten sich um T€ 236 auf T€ 1.256. Das Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2023 ist positiv und beläuft sich auf T€ 940 (Vj. T€ 462). Das Jahresergebnis lag damit deutlich über unseren Erwartungen des Vorjahres.

Die Materialeinsatzquote sank von 77,38 % auf 74,74 %.

Die Absatzmärkte der Gesellschaft befinden sich sowohl im Inland als auch im EU-Ausland.

Die Personalkosten inkl. der Fremdlöhne und der sonstigen Personalaufwendungen sind für das jeweilige Gesamtjahr betrachtet Vermögens durch den Produktmix, sowie tarifliche Erhöhungen von T€ 7.289 auf T€ 7.779 gestiegen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank um T€ 1.671 auf T€ 8.035 und resultiert im Wesentlichen aus den niedrigeren Forderungen. Ferner verringerten sich die Vorräte um T€ 859 auf T€ 1.680.

Die niedrigere Bilanzsumme resultiert auf der Passivseite im Wesentlichen durch die Senkung des Darlehens auf T€ 4.015.

Investitionen und Finanzen

Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf T€ 1.691 (Vj. T€ 751). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 21,05 % (Vj. 7,74 %). Die Investitionen betragen T€ 445 und flossen überwiegend in die Betriebsausstattung.

Die Bankverbindlichkeiten sanken um T€ 2.500. Das Wachstum der Gesellschaft soll organisch erfolgen. Mittelfristig plant die Gesellschaft durch nachhaltige Jahresüberschüsse die Eigenkapitalsituation zu stärken.

Im Berichtsjahr 2023 und für das folgende Geschäftsjahr sind keine Engpässe in der Liquidität eingetroffen bzw. zu erwarten. Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir weitere Investitionen in unsere Produktionsanlagen, die zum Großteil aus dem operativen Cash-Flow und darüber hinaus unter Zuhilfenahme der noch offenen Kreditlinien von rd. T€ 2.000 finanziert werden sollen.

Entsprechend der vereinfachten Cash-Flow Rechnung (Jahresüberschuss + Abschreibungen) ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Cash-Flow von T€ 2.170 (Vj. T€ 1.681).

III. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird erwartet, dass sich das inflationäre Marktumfeld weiter stabilisiert, der Ausblick jedoch weiterhin unsicher bleibt. Tendenziell wird von weiter steigenden Preisen ausgegangen. Durch den Wegfall eines wichtigen Großkunden, wird das Produktionsvolumen deutlich reduziert, was zu einem deutlichen Ergebnisrückgang führen wird. Das Unternehmen wurde dementsprechend angepasst und so organisiert, dass das Wirtschaftsjahr dennoch positiv abgeschlossen werden kann.

IV. Chancen und Risiken

Die gesamte Lebensmittelbranche ist nach wie vor unter starkem ressourcengetriebenen Kostendruck. Deshalb ist unser wichtigster Baustein für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung eine enge Kundenbeziehung. Die Erwartung besteht, dass durch die Stabilisierung der Inflation und möglichen, ersten Zinssenkungen der Konsum wieder ansteigt und sich damit wieder neue Chancen auf den Märkten ergeben.

Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor und sind im Geschäftsjahr 2024 nicht zu erwarten.

 

Lindenberg, 28.03.2024

Die Geschäftsführung

gez. Daniel Marte

gez. Stefan Walter

1 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten/Tabellen/liste-monatlichen-haushalts-nettoeinkommen.html

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.829.937,11 3.741.756,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 281.566,00 345.018,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 280.751,00 343.140,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 815,00 1.878,00
II. Sachanlagen 2.548.371,11 3.396.738,00
1. technische Anlagen und Maschinen 1.744.376,00 2.953.173,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 443.310,00 443.565,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 360.685,11
B. Umlaufvermögen 5.204.898,15 5.963.498,22
I. Vorräte 1.680.175,54 2.538.553,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.328.984,59 2.526.651,15
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 277.458,70 1.254.589,40
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.051.525,89 1.272.061,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.195.738,02 898.293,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 464,00 895,00
Summe Aktiva 8.035.299,26 9.706.149,22

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.691.711,98 751.468,87
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 791.900,00 791.900,00
III. Verlustvortrag 65.431,13 527.604,08
IV. Jahresüberschuss 940.243,11 462.172,95
B. Rückstellungen 642.197,20 350.022,06
C. Verbindlichkeiten 5.701.390,08 8.604.658,29
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.014.843,67 6.514.841,42
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 532.092,85 148.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.154.453,56 1.941.816,87
Summe Passiva 8.035.299,26 9.706.149,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.040.906,92 11.465.984,63
2. Personalaufwand 6.912.730,20 5.744.226,16
a) Löhne und Gehälter 5.720.350,10 4.758.855,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.192.380,10 985.370,93
davon für Altersversorgung 1.000,04 800,04
3. Abschreibungen 1.229.362,51 1.219.300,67
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.229.362,51 1.219.300,67
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.585.982,28 3.956.338,99
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 36,44 -0,02
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.540,00 98,83
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 74.269,68 84.018,78
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 330.859,14 25,91
8. Ergebnis nach Steuern 940.243,11 462.172,95
9. Jahresüberschuss 940.243,11 462.172,95

Anhang zum 31. Dezember 2023

der Firma Rupp Lindenberg Produktions GmbH

I. Allgemeine Hinweise

Rupp Lindenberg Produktions GmbH hat ihren Sitz in Lindenberg. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Kempten unter der Nummer HRB 12372 geführt.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. HGB und den §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz und Davon-Vermerke in den Anhang übernommen worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Im Rahmen der Übernahme zum 1. Juli 2018 entstand ein Firmenwert in Höhe von € 623.890,34. Für den aktivierten Firmenwert wurde eine Nutzungsdauer von 10 Jahren unterstellt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten in Form von Rohstoffen und bezogenen Leistungen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Anlagegüter bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten bilanziert.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu gleitenden Durchschnittspreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und wurden insbesondere für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie für den Personalbereich gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem laufzeitäquivalenten Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs an aktiven latenten Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus dem Anlagevermögen. Passive latente Steuern resultieren aus steuerfreien Rücklagen.

Auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 0) gegen Gesellschafter und betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.014 haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Verbindlichkeiten

In Höhe von T€ 4.015 (VJ: T€ 4.000) bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.044 (Vj. T€ 1.577) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 532 (Vj. T€ 148) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuern in Höhe von T€ 109 (Vj. T€ 363) sowie aus sozialer Sicherheit von T€ 1 (Vj. T€ 1). Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Daneben bestehen handelsübliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus längerfristigen Miet-, Wartungs- und Lagerhaltungsverträgen in Höhe von T€ 587. Davon werden T€ 551 innerhalb eines Jahres fällig.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 1.000 enthalten.

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

Angestellte 20
Arbeiter 136
Auszubildende 3
160

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Mitglieder der Geschäftsführung

Daniel Marte, operativer Geschäftsführer Rupp Lindenberg Produktions GmbH, Dornbirn, Österreich

Stefan Walter, operativer Geschäftsführer Rupp Lindenberg Produktions GmbH, Lochau, Österreich

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 in Verbindung mit § 286 Nr. 9a HGB verzichtet.

Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen

Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, sind nicht bekannt.

Abschlussprüferhonorar

Die Angaben zum Abschlussprüfungshonorar unterbleiben, da von der größenabhängigen Erleichterung nach § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht wird.

Konzernverhältnisse

Oberstes Mutterunternehmen ist die Rupp AG, Hörbranz, Österreich, die einen Konzernabschluss aufstellt und im Firmenbuch Feldkirch veröffentlicht. Die Rupp Lindenberg Produktions GmbH, Lindenberg wird in diesen Konzernabschluss einbezogen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Lindenberg, 28.03.2024

Die Geschäftsführung

gez. Daniel Marte

gez. Stefan Walter

sonstige Berichtsbestandteile

Entwicklung des Anlagevermögens der Firma Rupp Lindenberg Produktions GmbH zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.911,13 0,00 0,00 0,00 12.911,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 623.890,34 0,00 0,00 0,00 623.890,34
636.801,47 0,00 0,00 0,00 636.801,47
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 7.662.260,01 0,00 0,00 127.500,00 7.534.760,01
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 839.086,13 84.358,51 0,00 0,00 923.444,64
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 360.685,11 0,00 0,00 360.685,11
8.501.346,14 445.043,62 0,00 127.500,00 8.818.889,76
9.138.147,61 445.043,62 0,00 127.500,00 9.455.691,23
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.033,13 1.063,00 0,00 0,00 12.096,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 280.750,34 62.389,00 0,00 0,00 343.139,34
291.783,47 63.452,00 0,00 0,00 355.235,47
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.709.087,01 1.081.297,00 0,00 0,00 5.790.384,01
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 395.521,13 84.613,51 0,00 0,00 480.134,64
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.104.608,14 1.165.910,51 0,00 0,00 6.270.518,65
5.396.391,61 1.229.362,51 0,00 0,00 6.625.754,12
Buchwerte
31.12.2022
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.878,00 815,00
343.140,00 280.751,00
345.018,00 281.566,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.953.173,00 1.744.376,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 443.565,00 443.310,00
0,00 360.685,11
3.396.738,00 2.548.371,11
3.741.756,00 2.829.937,11

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk

An die Rupp Lindenberg Produktions GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rupp Lindenberg Produktions GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rupp Lindenberg Produktions GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ravensburg, den 16. Mai 2024

MTG Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Marc Walser, Wirtschaftsprüfer

gez. Rainer Merz, Wirtschaftsprüfer

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