Techno-Physik Engineering GmbH
Schürmannstraße 27, 45136 Essen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Balshüsemann seit 16.12.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Techno-Physik Engineering GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020Inhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Darstellung der Lage des Unternehmens 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Vergleich mit Prognosen der Vorperiode III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht 2. Risikobericht 3. Chancenbericht 4. Gesamtaussage IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten V. Bericht über Zweigniederlassungen VI. Schlussbemerkung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Techno-Physik Engineering GmbH (TPE) ist zusammen mit ihren Tochtergesellschaften in Deutschland, Slowenien und Österreich weltweit in den Geschäftsbereichen Wärmetechnik, passiver Brandschutz im Hochbau/Haustechnik sowie Brandschutz im Schiffsbau/Offshore tätig und entwickelt, produziert und vertreibt insbesondere feuerfeste Produkte auf anorganischer Basis. Unsere Gesellschaft deckt hierbei im Wesentlichen den Vertrieb und die Entwicklung neuer Produkte in den Geschäftsbereichen Brandschutz und Wärmedämmung ab. Neben den Produkten, die innerhalb der TPE-Gruppe produziert und durch die Gesellschaft vertrieben werden, fungiert das Unternehmen auch als Handelsunternehmen für Dämm- und Isolierwerkstoffe, die mehrheitlich ihre Anwendung im Bereich Elektro- und Gaswärme sowie im Maschinen- und Anlagenbau finden. Am Standort der Gesellschaft befindet sich zudem ein Produktionsbetrieb für mikroporöse Dämmstoffe und Konfektionsanlagen zur Bearbeitung solcher. Durchschnittlich beschäftigte die Gesellschaft im Berichtsjahr 23 Mitarbeiter. 2. Forschung und Entwicklung Innovative Produkte sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Neue Produkte werden daher grundsätzlich auf Basis einer umfassenden Marktforschung und eines detaillierten, für alle F&E-Projekte verbindlichen Innovationsprozesses eingeführt, dem sorgfältige Labor- und Feldtests vorausgehen. Als Anbieter von maßgeschneiderten Systemlösungen prüfen wir neue Produkte auch auf ihr Zusammenspiel mit anderen Modulen. Risiken aus einer erfolglosen Produktneueinführung sowie das Produkthaftungsrisiko sind dadurch erheblich begrenzt. Dem wachstumsstarken Bereich der Erneuerbaren Energien tragen wir in unserem F&E-Projektportfolio Rechnung. Die Entwicklung bzw. die Weiterentwicklung von Produkten im Bereich Wärmetechnik und Brandschutz werden intensiv durch die Entwicklungsabteilung der Tochtergesellschaften und durch externe Forschungsunternehmen vorangetrieben, um die Alleinstellungsmerkmale der Gruppe am Markt noch stärker als bisher herauszuarbeiten. Ein wichtiger Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team Forschung und Entwicklung von qualifizierten Mitarbeitern, die teilweise auch in Tochtergesellschaften tätig sind. Im Geschäftsjahr wurden der Gesellschaft und deren Tochterunternehmen mehrere technische Zulassungen erteilt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft fiel im Jahr 2020 im Zuge der Corona-Pandemie im Frühjahr in eine beispiellose Rezession. Nach temporären Lockdown-Maßnahmen setzte in der 2. Jahreshälfte eine starke Erholung ein, deren Erfolg maßgeblich vom weiteren Infektionsgeschehen abhängt. Die globale Wirtschaftsleistung schrumpfte laut BMWI (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) im zweiten Quartal 2020 in US-Dollar preis- und saisonbereinigt um 7,8 % gegenüber dem Vorquartal. Im dritten Quartal 2020 erfolgte eine kräftige Belebung der Weltwirtschaft (Wachstumsrate von 7,4 % gegenüber dem zweiten Quartal). Da die einzelnen Länder in unterschiedlichem zeitlichen Ablauf und Ausmaß von der Verbreitung des Corona-Virus betroffen sind, ergeben sich dabei unterschiedliche Phasen des Erholungsprozesses. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seinem Bericht vom Oktober davon aus, dass die globale Wirtschaftsleistung im Gesamtjahr 2020 zwar preis- und kaufkraftbereinigt um 4,4 % zurückgeht, im Folgejahr aber um 5,2 % steigen wird. Das Vorkrisenniveau des globalen BIP wird gemäß dieser Prognose im Laufe des Jahres 2021 wieder erreicht. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gibt in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2020 an: "Die deutsche Wirtschaft hat ein turbulentes Jahr 2020 hinter sich. Im Zuge der Pandemie-Eindämmungsmaßnahmen kam es im zweiten Quartal zu einem historischen Einbruch der Wirtschaftsleistung in nahezu allen Sektoren der Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt ging im vergangenen Jahr um 5,0 % zurück. Nach einer ersten schnellen Erholung kämpft sich die deutsche Wirtschaft nun allmählich wieder aus der Krise. Für über das laufende Jahr rechnet die Bundesregierung mit einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,0 %. Die Erwerbstätigkeit wird im Jahr 2021 voraussichtlich stagnieren, die Zahl der registrierten Arbeitslosen leicht zurückgehen. Die Wirtschaftsleistung vor der Krise dürfte erst zur Mitte des Jahres 2022 wieder erreicht werden. Die wirtschaftliche Entwicklung wird weiterhin maßgeblich vom Pandemieverlauf und von den Maßnahmen zur Eindämmung beeinflusst. Die Soziale Marktwirtschaft hat sich in der Krise erneut bewährt. Über umfassende Corona-Wirtschaftshilfen und das erweiterte Kurzarbeitergeld konnten Millionen von Arbeitsplätzen gesichert und Unternehmen mit lebenswichtiger Liquidität zu versorgt werden. Das historische Konjunktur- und Zukunftspaket der Bundesregierung stabilisiert zusätzlich die Gesamtwirtschaft und stößt wichtige Zukunftsinvestitionen in den Bereichen Digitalisierung, Klimaschutz und Bildung und Forschung an. Unter dem Titel "Corona-Krise überwinden, wirtschaftliche Erholung unterstützen, Strukturen stärken" stellt die Bundesregierung zentrale wirtschafts- und finanzpolitische Themenschwerpunkte dar. Darüber hinaus bilanziert sie die Maßnahmen aus 2020 und gibt einen Ausblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung für das laufende Jahr. 2. Geschäftsverlauf Die Umsätze der TPE reduzierten sich um 1,3 % aufgrund geringerer Nachfrage gegenüber dem Vorjahr. Die konjunkturelle Dynamik lies aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie im 2. und 3. Quartal deutlich nach, bevor die Nachfrage im 4. Quartal stark anzog. Bei der WD-Technik GmbH wurden im Jahr 2020 weitere Synergien bei steigenden Umsätzen realisiert. Der Bereich Brandschutz war vor allem durch einen Nachfragerückgang im Schiffbau geprägt. Hingegen konnte im Segment der Wärmetechnik, die bei der TPE im Streckengeschäft und durch Eigenfertigung abgewickelt werden, nahezu auf dem Vorjahresniveau abgeschlossen werden. Aufgrund unserer permanenten Bemühungen in den letzten Jahren, bestehende Kundenkontakte zu pflegen beziehungsweise zu intensivieren und neue potentielle Kontakte zu erschließen, konnten wir in einigen Bereichen Umsatzsteigerungen über den reinen konjunkturellen Abschwung hinaus erreichen. Negativ zu beurteilen sind nach wie vor die stetig steigenden Importe von Dämmstoffen aus dem nicht europäischen Ausland wie z.B. Mexiko und China. China wird insbesondere durch Russlands Buy-East Vorgabe angefacht. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf: Wir beurteilen das Geschäftsjahr 2020 insgesamt als zufriedenstellend. 3. Darstellung der Lage des Unternehmens a) Ertragslage Die Umsätze der Techno-Physik Engineering GmbH reduzierten sich um 1,3 % aufgrund geringerer Nachfrage gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse, welche sämtlich aus dem Verkauf der Produktgruppen resultieren, lassen sich wie folgt nach geographisch bestimmten Märkten unterteilen: Deutschland 28,0 % EU-Ausland 61,7 % Drittland 10,3 % Das Rohergebnis betrug im Geschäftsjahr TEUR 3.754 (Vorjahr TEUR 3.911). Der Rückgang resultiert aus geringeren Umsätzen bei gestiegenen Beschaffungskosten. Die Marge hat sich gegenüber dem Vorjahr von 25,2 % auf 24,8 % verschlechtert. Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 1.377 ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.428) leicht gesunken. Die Abschreibungen sind mit TEUR 44 im Vergleich zum Vorjahr reduziert, da die planmäßigen Abschreibungen auf den Geschäftswert in Höhe von TEUR 1.461 im Vorjahr ausgelaufen sind. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 133 gesunken. Coronabedingt sind alle Projekte und Kosten auf absolute Betriebsnotwendigkeit überprüft worden. Die geringeren Beratungkosten für Sonderprojekte und auch der Rückgang der Werbe- und Reisekosten durch die stark gesunkene Teilnahme an Messen/Kundenbesuche sind hierfür ursächlich. Die geplanten Kostensenkungsmaßnahmen, insbesondere durch Ausschreibungen von Servicepartnerkosten, wurden erfolgreicher als geplant realisiert (z. B. Wartungs-, Transportkosten). Mit Wirkung ab dem Jahr 2013 wurde mit der Tochtergesellschaft WD-Technik GmbH, Werdohl, ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Hieraus resultiert eine Gewinnabführung an die TPE in Höhe von TEUR 406 (Vorjahr TEUR 160). Ein Nachfrageanstieg nach einer schwächeren Nachfrage im Vorjahr auf dem türkischen wie auch chinesischen Markt sind für den Ergebnisanstieg bei der WD-Technik GmbH und damit für die höhere Ergebnisabführung verantwortlich. Gewinnausschüttungen von ausländischen Tochterunternehmen sind im Geschäftsjahr 2020 nicht vereinnahmt worden (Vorjahr: TEUR 1.000). Das Finanzergebnis berücksichtigt - wie bereits im Vojahr - insbesondere die Zinsen und ähnliche Aufwendungen (TEUR 139; Vorjahr: TEUR 133) die vor allem aus der Bankenfinanzierung resultieren. Die Zinsen und ähnlichen Erträge (TEUR 63; Vorjahr: TEUR 58) resultieren vor allem aus Darlehensforderungen an den Gesellschafter). Der adjusted EBITDA (Geschäftsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen, außerordentlichem Ergebnis, Ergebnisabführungen/Beteiligungserträgen und Steuern) betrug in 2020 TEUR 1.027. Die Rohertragsquote beträgt 24,8 % (Vorjahr: 25,2 %) laut Management Reporting. b) Finanzlage Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 betrug die Liquidität (Kassenbestand, Bankguthaben) TEUR 582 (Vorjahr: TEUR 1.308). Zum 31. Dezember 2018 wurde die Kreditlinie in Höhe von TEUR 6.000 als endfälliger Barkredit in Anspruch genommen. Eine Inanspruchnahme der TEUR 3.000 Betriebsmittellinie erfolgte im Geschäftsjahr, um potentielle Liquiditätsengpässe infolge der Corona-Pandemie zu vermeiden. Da diese jedoch nicht eingetreten sind, wurde die Kreditlinie zeitnah zurückgeführt. Diese Kredite wurden ursprünglich durch Kreditvertrag vom 22. Mai 2017 der LM TPE GmbH & Co. KG aufgenommen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 30. Mai 2017 ist die Techno-Physik Engineering GmbH dem Kredit als Schuldner beigetreten. Mit schuldbefreiender Übernahme zugunsten der LM TPE GmbH & Co. KG vom 28. Juni 2017 hat die Techno-Physik Engineering GmbH diese Kredite übernommen. Wesentliche Investitionsausgaben wurden nicht getätigt, auch für die Jahre ab 2021 sind lediglich Ersatzinvestitionen geplant. In geringfügigem Umfang bestehen Kfz-Leasingverträge. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme der TPE beträgt TEUR 22.287 (Vorjahr: TEUR 20.489). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der kurzfristigen Finanzforderungen gegen den Gesellschafter. Die immateriellen Vermögensgegenstände betragen TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 12). Es wurden planmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Sachanlagen sind mit TEUR 86 (Vorjahr: TEUR 96) bewertet. Es wurden planmäßige Abschreibungen vorgenommen und Investitionen in Höhe von TEUR 23 getätigt. Die Finanzanlagen bestehen in Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 10.552 (Vorjahr: TEUR 10.552). Die Vorräte betragen per Bilanzstichtag TEUR 145 (Vorjahr: TEUR 119). Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen betrug TEUR 1.282 (Vorjahr: TEUR 859). Dies ist auf die ansteigenden Umsätze in den letzten beiden Monaten des Jahres zurückzuführen. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 9.508 ist im Wesentlichen ein der LM TPE GmbH & Co. KG gegebenes Darlehen, welches inklusive Zinsen einen Bestand von TEUR 8.926 hat, und die Forderung aus Gewinnabführung der WD-Technik GmbH enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 120 (Vorjahr: TEUR 171) und beinhalten im Wesentlichen Erstattungsansprüchen aus Umsatzsteuern. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug per 31.12.2020 TEUR 15.173 (Vorjahr: TEUR 13.862). Gemäß Finanzplan 2021 bis 2024 werden weiter positive Ergebnisse erwirtschaftet. Der Gesellschaft stehen ausreichend liquide Mittel zur Begleichung fälliger Verbindlichkeiten zur Verfügung. Es wurden Rückstellungen von insgesamt TEUR 320 (Vorjahr: TEUR 330) gebildet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen kurzfristige personalbezogene Rückstellungen sowie Risikovorsorgen aus Rechtstreitigkeiten. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft betrugen zum Abschluss des Geschäftsjahres TEUR 6.794 (Vorjahr: TEUR 6.297) und setzen sich im Wesentlichen aus langfristigen Bankdarlehen zusammen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertragsquote und adjusted EBITDA nach Leasingaufwendungen (Geschäftsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen, außerordentlichem Ergebnis, Ergebnisabführungen/Beteiligungserträgen und Steuern) heran. Die Kennzahl Rohertragsquote hat sich wie folgt entwickelt:
Der Rückgang ist auf gestiegene Bezugspreise für Rohstoffe, auch bei Tochterunternehmen deren Vertrieb durch die TPE übernommen wird, zurückzuführen. Die Kennzahl adjusted EBITDA hat sich wie folgt entwickelt:
Vor allem Kosteneinsparungen haben bei einer leicht rückläufigen Nachfrage und gestiegenen Bezugspreisen dazu geführt, dass das adjusted EBITDA auf dem Niveau des Vorjahres liegt. 5. Vergleich mit Prognosen der Vorperiode In unserer Planung gingen wir für 2020 von etwa 4,6 % höheren Umsätzen bei leicht ansteigender EBITDA-Marge aus. Der tatsächliche Umsatzrückgang betrug 1,3 % bei rückläufiger EBITDA-Marge. Siehe dazu die Erläuterung zum Geschäftsverlauf. Die geplanten Kostensenkungsmaßnahmen wurden erfolgreicher als geplant umgesetzt. Folglich verbesserte sich das adjusted EBITDA auf TEUR 1.025 (Plan: TEUR 1.011/Vorjahr: TEUR 1.001). Die Rohertragsquote liegt bei 24,8 %. Das Geschäftsergebnis (vor Ergebnisabführungen/Beteiligungserträgen und Steuern) und Finanzergebnis waren für das Geschäftsjahr 2020 gleichlautend besser als erwartet. Das außerordentliche Ergebnis war wie erwartet III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir in 2021 weiterhin das vorhandene Innovationspotential in das Produktportfolio einbringen, sowie Synergien aus dem gemeinsamen Vertrieb (bzw. Nutzung vorhandener Kundenbeziehungen) mit der Tochtergesellschaft WD-Technik GmbH verstärken. Darüber hinaus sind im Bereich Brandschutz weitere Konstruktionsprüfungen geplant, verbunden mit der Erlangung von nationalen und europäischen Prüfzeugnissen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Für 2021 erwarten wir einen leichten Umsatzanstieg bei leicht steigender Rohertragsmarge. Aufgrund von leicht sinkenden Personalkosten und minimal steigenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen/geringeren sonstigen betrieblichen Erträgen erwarten wir einen Anstieg des EBITDA im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Die Rohstoffpreise haben sich nach sehr starken Anstiegen Anfang des Jahrzehnts nahezu stabilisiert. Wir erwarten hier in dem kommenden Geschäftsjahr nur geringe Preissteigerungen. Wir sind zuversichtlich, dass die Energiewende einen positiven Einfluss auf die künftige Geschäftsentwicklung des Unternehmens nehmen wird. Getrieben wird diese Annahme aus der Erkenntnis, dass Technologien der alternativen Energieerzeugung teilweise gefördert werden und unsere Gesellschaft sich auf die Zulieferung von systemrelevanten Teilen in diesen Industrien spezialisiert hat. Gemäß Finanzplan 2021 bis 2024 werden weiter positive Ergebnisse erwirtschaftet. Der Gesellschaft stehen ausreichend liquide Mittel zur Begleichung fälliger Verbindlichkeiten zur Verfügung. 2. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken: Energiepolitische Entscheidungen und umweltpolitische Einflüsse insbesondere innerhalb der europäischen Gemeinschaft stellen für unsere Branche ein nicht kalkulierbares Risiko dar. Dieses versucht die Gesellschaft durch Verbandstätigkeit zu minimieren bzw. frühzeitig zu erkennen. Weiterhin zeigen auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, dass einzelne Branchen stark betroffen sind und dies in Abhängigkeit der weiteren Entwicklung der Pandemie auch künftig die Nachfrage bestimmter Kundensegemente vor allem negativ beeinflussen kann. b) Ertragsorientierte Risiken: Die Gesellschaft erzielt einen Großteil des Umsatzes mit den führenden europäischen Anbietern von Wärmegeräten für Heiz- und Klimaanwendungen. Alleinstellungsmerkmale im Produktbereich und langfristige Lieferverträge mit den Großkunden der Gesellschaft sichern die Produktionsstätten des Unternehmens mittelfristig ab. Ansonsten hat sich das Unternehmen durch die Gewinnung weiterer Kunden besser am Markt etablieren können. Ein wesentliches Risiko liegt in möglichen Rohstoffpreiserhöhungen, die nicht in vollem Umfang und zur gleichen Zeit an die Kunden weitergegeben werden können. c) Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der vorstehend dargestellten Finanzierungsstrukturen sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der als Basis für die Geldmitteldisposition in der Gruppe dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag über ungenutzte Kreditlinien in Höhe von Mio. EUR 3,0. Weitere positive Liquiditätsbeiträge liefern die Tochtergsellschaften der TPE, die regelmäßig positive operative Cashflows generieren. Die TPE partizipiert über die Ergebnisabführung bzw. Dividenden. Von Währungseinflüssen ist unsere Gesellschaft weitestgehend unbeeinflusst, da Ausgangsrechnungen jeweils in Euro erstellt werden und auch Eingangsleistungen fast ausschließlich in Euro bezogen werden. Auch unsere Kunden kommen fast ausschließlich aus dem Euro-Raum, so dass auch auf dem Absatzmarkt keine wesentlichen Einflüsse zu erwarten sind. 3. Chancenbericht In seiner unternehmerischen Tätigkeit eröffnen sich für die TPE Chancen und Risiken. Beides muss sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Der Geschäftserfolg ist davon abhängig, dass die eingegangenen Risiken beherrscht werden und die Chancen überwiegen. Unsere Unternehmensstrategie ist darauf angelegt, sich bietende Chancen frühzeitig zu identifizieren, diese zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen für eine unverändert erfolgreiche Entwicklung unserer Gesellschaft zu nutzen. Die Tatsache, dass insbesondere im Bereich der Wärmetechnik faserige Produkte mehrheitlich durch anorganische nicht faserige Produkte ersetzt werden, bietet unserer Gesellschaft aufgrund seiner Produktschwerpunkte große Chancen. Auch die Tatsache, dass im Bereich Brandschutz die notwendigen europäischen Zulassungen erteilt wurden, eröffnet neue interessante Chancen in diesen Märkten. 4. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität innerhalb der Unternehmensgruppe sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Bankguthaben und Bankverbindlichkeiten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. Wesentliche Wechselkursrisiken bestehen nicht. V. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. VI. Schlussbemerkung Die Gesellschaft blickt auf eine sehr positive Entwicklung seit der Gründung zurück. Diese Entwicklung basiert auf einer soliden Partnerschaft mit Kunden und Lieferanten, dem Einsatz guter Mitarbeiter und einem Streben nach Qualität und Innovation. Die enge und äußerst effiziente Zusammenarbeit mit den Tochtergesellschaften bildet den Garanten für den künftigen Erfolg der Gesellschaft. Dieses Erfolgskonzept wird auch in Zukunft Bestand haben. Wir bedanken uns bei unseren Geschäftspartnern für das entgegengebrachte Vertrauen. Unseren Mitarbeitern dürfen wir unseren herzlichen Dank für den vorbildlichen Einsatz aussprechen.
Essen, den 19. März 2021 Uwe Balshüsemann, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020A. Allgemeine Angaben Die Techno-Physik Engineering GmbH hat ihren Sitz in Essen und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HRB 22426 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsvorschriften nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, § 266 ff. HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gewinn-Verlust-Rechnung wurde in Ausübung des Wahlrechts in § 276 HGB unter Zusammenfassung des Rohergebnisses aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen I. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern orientieren sich an steuerlichen AfA-Tabellen. Der entgeltlich erworbene Geschäftswert wurde zu Anschaffungskosten aktiviert und über 10 Jahre vollständig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt, und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Rahmen der steuerlichen Bestimmungen wurden die Anlagegegenstände in früheren Jahren degressiv abgeschrieben, soweit und solange diese Methode gegenüber der linearen Abschreibungsmethode zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgte in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Abschreibungsbeträgen führte. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig und nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauern orientieren sich an steuerlichen AfA-Tabellen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Wesentliche Bewertungsabweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz ergeben sich dadurch nicht. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. II. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des handelsrechtlichen Mindestumfangs bewertet. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Risiko ist durch pauschale Abschläge in Höhe von 1,75 % (Vorjahr: 2 %) berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. III. Passivposten Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zu den jeweiligen Bilanzstichtagen ermittelt wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Fremdwährungsumrechnung Zum Bilanzstichtag bestehen keine Fremdwährungsforderungen oder Fremdwährungsverbindlichkeiten. C. Angaben zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung der Anlagepositionen im Geschäftsjahr ist in dem als Anlage zu diesem Anhang beiliegenden Anlagespiegel dargestellt. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 40) und sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 9.479 (Vorjahr: TEUR 7.327) enthalten. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von TEUR 8.926 (Vorjahr: TEUR 7.031) ausgewiesen Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. III. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellung für Sozialversicherungsbeiträge sowie Rückstellungen für Sondervergütungen und Provisionen ausgewiesen. IV. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeitenspiegel
2. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
3. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. 4. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 498 (Vorjahr: TEUR 56) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 12). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen. D. Sonstige Angaben I. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist dem Kreditvertrag vom 22. Mai 2017 der Muttergesellschaft LM TPE GmbH & Co. KG, Essen, am 26. Juli 2017 als Garantiegeber beigetreten. Die Verbindlichkeiten aus dem Kreditvertrag der Muttergesellschaft valutieren zum 31. Dezember 2020 mit TEUR 4.623 (Vorjahr: TEUR 5.620). Das verbundene Unternehmen hat bis dato alle Raten an die betreffenden Kreditinstitute gezahlt, so dass davon auszugehen ist, dass diese ihre Verpflichtung auch weiterhin vertragsgemäß erfüllen wird. Mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft wird daher nicht gerechnet. II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 577 (Vorjahr: TEUR 272) und teilen sich wie folgt auf: Die finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft aus Leasing und Miete belaufen sich auf TEUR 468 (Vorjahr: TEUR 169), davon haben TEUR 145 eine Laufzeit bis zu einem Jahr, TEUR 302 eine Laufzeit von 2-5 Jahren und TEUR 20 eine Laufzeit von über 5 Jahren. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 103) und haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Hierin sind sonstige finanzielle Verpflichtungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 69 enthalten. Bei den vorgenannten Transaktionen steht nicht die Finanzierung im Vordergrund, sondern die Inanspruchnahme von Dienstleistungen wie z. B. die Anmietung von Gebäuden und das Fuhrparkmanagement im Bereich der Dienstwagen. III. Organe und Organbezüge Geschäftsführer ist Uwe Balshüsemann, Geschäftsführer, Düsseldorf Herr Balshüsemann ist einzelvertretungsberechtigt. Die Gesellschaft macht von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. IV. Abschlussprüferhonorare Die Angabe der Honorare für den Abschlussprüfer unterbleibt gem. § 288 Abs. 2 HGB. V. Beschäftigte Im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiter:
VI. Anteilsbesitz Die Gesellschaft besitzt Anteile an folgenden Unternehmen:
* Das angegebene Jahresergebnis der
ausländischen Tochtergesellschaft zeigt das
Jahresergebnis, wie sie auf der Grundlage der lokalen
Rechnungslegungsvorschriften der Tochtergesellschaft
ermittelt wurden. Die Erstellung erfolgte bereits in Euro,
so dass keine Währungsumrechnung erforderlich war.
VII. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft geht in den Konzernabschluss der LM TPE GmbH & Co. KG, Essen, ein, die den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Gesellschaft wird weiterhin in den Konzernabschluss der Leonhard Moll AG, München, (Amtsgericht München, HRB 97994) einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der von der Leonhard Moll AG, München, auf den 31. Dezember 2020 nach HGB aufgestellte und geprüfte Konzernabschluss ist nach Offenlegung beim Bundesanzeiger erhältlich. Oberstes Mutterunternehmen ist die Moll GmbH & Co. KG, München. VIII. Nachtragsbericht Nach dem Geschäftsjahresende sind keine Vorgänge eingetreten, die von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 31. Dezember 2020 sind.
Essen, den 19. März 2021 Techno-Physik Engineering GmbH Uwe Balshüsemann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Techno-Physik Engineering GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Techno-Physik Engineering GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Techno-Physik Engineering GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 19. März 2021 Deloitte
GmbH
Franz Klinger, Wirtschaftsprüfer Dennis Klawitter, Wirtschaftsprüfer Sonstiger Berichtsbestandteil Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 der Techno-Physik Engineering GmbH wurde am 18. Mai 2021 festgestellt. |
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