Edelstahllager Wittwer GmbH
Rudolf-Diesel-Straße 17, 71711 Murr, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Wittwer seit 1.10.2015 | Geschäftsführer |
Volker Wittwer seit 8.9.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Edelstahllager Wittwer GmbHMurrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Wir betreiben den Handel und die Bearbeitung von Edelstahlrohren. Zusammen mit unseren Kunden werden auch spezielle Problemlösungen entwickelt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Überblick über die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen Das reale deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) viel im abgelaufenen Jahr nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes (preis- und kalenderbereinigt) um 0,1 %. Im vierten Quartal 2023 ist das BIP im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 % gesunken. Die Wirtschaftleistung ist zum Jahresende aufgrund Investitionen gebremst worden. Das preisbererinigte BIP war im vierten Quartal 2023 um 0,4% niedriger gegenüber dem vierten Quartal 2022 (preis- und kalenderbereinigt um 0,2% niedriger). Aufgrund der anhaltenden schwierigen Rahmenbedingungen sind die aktuellen Ergebnisse auch weiterhin mit größeren Unsicherheiten als sonst üblich behaftet. Dies gilt insbesondere für die saison- und kalenderbereinigten Quartalswerte. 2.2. Überblick über Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Auf der Beschaffungsseite waren in den ersten 9 Monaten im Geschäftsjahr bedingt durch die gesamt- wirtschaftliche Situation insgesamt sinkende Einkaufspreise zu verzeichnen. Seit Oktober gibt es eine leichte Preiserhöhung. Augrund der Preisentwicklung am Beschaffungsmarkt blieben die mengenmäßigen Lagerbestände nahezu identisch gegenüber dem Vorjahr. Das Rohergebnis im Geschäftsjahr 2023 hat sich um 32,2% auf TEUR 4.191,1 vermindert. Wie im Vorjahr war unsere Lieferbereitschaft zu jedem Zeitpunkt gesichert. Die in 2023 getätigten Investitionen von TEUR 211,9 wurden aus dem laufenden Cash - Flow finanziert. Für das neue Geschäftsjahr sind keine größeren Investitionen geplant. 2.3. Ertragslage Die im Lagebericht des Vorjahres dargelegten Prognosen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erreicht. Die gesamtwirtschaftlich rückläufige Investitionsbereitschaft war auch im Unternehmen erkennbar. Der Jahresüberschuss im Berichtsjahr verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.360,3 auf TEUR -237,7 und ergibt sich im 3-Jahresvergleich aus folgenden Quellen:
Die Gesamtkapitalrentabilität (Jahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen + EE-Steuern zu Gesamtkapital am 31.12.) vor Zinsen und Steuern betrug im Berichtsjahr -1,5 % (i. V. 19,2 %). Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss zu Eigenkapital am 31.12.) nahm im Berichtsjahr von 78,9 % im Vorjahr auf -279,5 % ab. Ebenso verminderte sich die Umsatzrendite I (Jahresüberschuss zu Umsatzerlöse). 2.4. Finanzlage Die Ermittlung der nach 3 Tätigkeitsbereichen geordneten Zahlungsströme erfolgte nach dem deutschen Rechnungslegungsstandard DRS 21; sie setzen sich in 2023 wie folgt zusammen: Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug TEUR 676,9. Die Investitionstätigkeit beanspruchte Zahlungsmittel von TEUR 146,4. Der Kapitalbedarf wurde durch den Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit gedeckt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug -1.472,2 TEUR und resultiert im Wesentlichen durch Auszahlungen an den Gesellschafter in Form von Gewinnausschüttungen, Darlehenszinsen sowie Einzahlungen aus der Aufnahme eines weiteren Gesellschafterdarlehens. Zum Bilanzstichtag sind liquide Mittel von 1.429 TEUR vorhanden (Vj. 2.370 TEUR). Die finanziellen Mittel dienen zur Sicherung der Beschaffung der Warenvorräte. 2.5. Vermögenslage Die Bilanzsumme verminderte sich im Berichtsjahr um TEUR 984,3 = 10,9 %. Hauptursache war der verminderte Bestand an liquiden Mittel zum Bilanzstichtag. Das Eigenkapital zu Jahresbeginn von TEUR 1.422,7 verminderte sich um den Jahresfehlbetrag 2023 von TEUR 237,7 und durch die gesellschaftsrechtliche Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 1.100,0, so dass sich das Eigenkapital insgesamt auf TEUR 85,0 verminderte. Bei den Rückstellungen und Verbindlichkeiten waren bis auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Rückstellungen für Personalkosten zum Bilanzstichtag hin keine wesentlichen Änderungen zu verzeichnen. Die Eigenmittel in Form von Eigenkapital (1,1%, Vj. 15,7%) und Gesellschafterdarlehen (65,3%, Vj. 60,0%) betragen 66,4% (Vj. 75,7%) der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen mit 10,8% (Vj. 9,8%) der Bilanzsumme ist teilweise durch Eigenkapital gedeckt. Die Vorräte sind zum Bilanzstichtag durch die verbleibenden Eigenmittel mit 100,0% (Vj. 100,0%) gedeckt. 2.6. Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf war von durchschnittlich gesunkenen Einkaufspreisen mit vermindertem Rohergebnis bei leicht verminderten Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen geprägt. Der Geschäftsverlauf ist, auch unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Situation in 2023, als nicht zufriedenstellend zu beurteilen. Weitere nennenswerte Vorgänge, die für den Geschäftsverlauf im Jahr 2023 besonders prägend waren bzw. negativ beeinflusst hätten, waren nicht zu verzeichnen. Insgesamt sind auch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts der Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens positiv. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im nachfolgenden Prognosebericht. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Trotz der derzeitigen aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation belasteten Lage beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv und erwarten im Geschäftsjahr 2024 aufgrund steigender Preise und Absatzmengen ein erhöhtes Umsatzvolumen bei steigendem Rohergebnis. Die Anstrengungen hinsichtlich der Kostenreduktion durch effiziente Einkaufs- und Verkaufspolitik werden weiter vorangetrieben, so dass wir von einem gegenüber dem Jahr 2023 verbesserten Jahresergebnis in 2024 ausgehen, wenngleich die Prognosefähigkeit aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage weiterhin wesentlich beeinträchtigt ist. Die ersten 3 Monate des laufenden Geschäftsjahres bestätigen diesen Trend. Aufgrund unserer soliden finanziellen Ausstattung werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Auswirkungen der weltpolitischen Situation sind derzeit immer noch schwer vorherzusagen und damit auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft und den vorliegenden Abschluss. Die aufgestellte Prognose ist daher mit hohen bzw. deutlich höheren Unsicherheiten als sonst behaftet. 3.2 Chancen- und Risikobericht Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben, hinzuweisen. Die Gesellschaft betreibt für das Erkennen wesentlicher Risiken eine ständige Marktanalyse, um Tendenzenauf dem Absatz- und Beschaffungsmarkt durch gezielte Dispositionen entgegenzuwirken. Dem Wettbewerb am Markt, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Auf der Materialbeschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen direkt bei unseren Lieferanten durch. Risiken für die künftige Geschäftsentwicklung sind auf der Absatzseite in der Wettbewerbsintensität sowie auf den Beschaffungsmärkten durch tendenziell schwankende Preise zu sehen. Wir sind überzeugt, durch die geschlossenen Rahmenverträge diesen Risiken wie in den Vorjahren erfolgreich zu begegnen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Ein weiteres Risiko stellen die konjunkturellen Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen und politischen Lage dar. Wir verweisen hierzu auf die unter "3.1 Prognosebericht" enthaltenen Darstellungen. Wie stark die finanziellen und wirtschaftlichen Folgen tatsächlich sein werden, lässt sich aus heutiger Sicht nur sehr schwer vorhersagen. Aufgrund dessen stellt der Ukraine-/Russland-Konflikt aus heutiger Sicht ein bedeutendes Risiko für die Wirtschaft und damit auch für die Edelstahllager Wittwer GmbH dar. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität unserer Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Langfristige Finanzierungen sind nicht notwendig. Das langfristig im Unternehmen gebundene Vermögen ist durch die Eigenmittel gedeckt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Gesellschafterdarlehen. Die Gesamtrisikosituation ergibt sich aus den zuvor dargestellten Einzelrisiken. Darüber hinaus bestehennach heutigem Kenntnisstand keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können. 4. Forschungsbericht Die Edelstahllager Wittwer GmbH betreibt keine Forschung und Entwicklung. 5. Zweigniederlassungsbericht Die Edelstahllager Wittwer GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.
Murr, den 05. April 2024 gez. Volker Wittwer, Geschäftsführer gez. Jens Wittwer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma Edelstahllager Wittwer GmbH hat Ihren Sitz in Murr. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HR B 310965 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Edelstahllager Wittwer GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 ff. HGB gewählt. Nach den in §§ 267, 267a Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren). Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend vorgenommen. Die den technischen Anlagen und Maschinen sowie den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zu Grunde gelegten Nutzungszeiten betragen 3 bis 15 Jahre. Die in den Vorräten enthaltenen Waren sind auf Basis durchschnittlicher Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zum Bilanzstichtag bewertet. Die Bestände an Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren wurden zum Bilanzstichtag körperlich aufgenommen. Die Wertansätze wurden an die Ergebnisse der körperlichen Aufnahme angepasst. Als Minderung der Anschaffungskosten wurde im Berichtsjahr ein pauschaler Skontoabschlag vorgenommen. Hierbei wurden die Eingangsfrachten als Anschaffungsnebenkosten in den pauschalen Abschlag einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das in den Forderungen liegende Ausfallwagnis wurde durch Absetzung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen Versicherungen und Überführungskosten Leasingfahrzeuge für Zeiträume, die das neue Geschäftsjahr betreffen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Personalkosten, Beiträge, Prüfungs-, Steuerberatungskosten, Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses, Kosten für die Veröffentlichung für 2023 so wie die Sachleistungsverpflichtung der Gesellschaft für die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. IV. Erläuterungen zur Bilanz und GuV Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Hieraus ergeben sich auch die gesonderten Angaben zu den Abschreibungen (§ 284 Abs. 3 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich binnen eines Jahres fällig. Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 37.054,00 (i.V. Euro 86.502,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind abgesichert durch Maschinenübereignungen, des weiteren bestehen übliche Sicherheiten (Eigentumsvorbehalte bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus dem Miet- und Pachtvertrag für das Betriebs- und Verwaltungsgebäude Rudolf - Diesel - Strasse 17 in 71711 Murr in Höhe von Euro 382.800,00 p. a. Die Miet- und Pachtzeit gilt grundsätzlich für die Dauer von 10 Jahren Jahren mit Optionsmöglichkeit vereinbart. Wird der Miet- und Pachtvertrag unter Einhaltung einer Frist von 12 Monaten vor Ablauf des vereinbarten Zehn - Jahres - Zeitraums nicht gekündigt, so verlängert er sich um weitere fünf Jahre. Für sechs betriebliche Fahrzeuge bestehen Leasingverträge. Der Erfüllungsbetrag dieser finanziellen Verpflichtungen beträgt Euro 65.565,82. Zudem besteht noch für die Silver ERP-Software ein monatlich kündbarer Mietvertrag. Daraus ergeben sich Mietzahlungen in Höhe von Euro 7.920,00 p.a. Für insgesamt fünf Arbeitnehmer der Gesellschaft wurden im Wege der Gehaltsumwandlung betriebliche Altersversorgungen über eine Unterstützungskasse eingerichtet. V. Sonstige Pflichtangaben Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
Mitglieder der Geschäftsführung
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Vergütungen der Geschäftsführer wurde entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt zur Beschlussfassung vor, den Jahresfehlbetrag mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Murr, den 05. April 2024 gez. Volker Wittwer, Geschäftsführer gez. Jens Wittwer, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023Edelstahllager Wittwer GmbH, Handel u. Bearbeitung von Edelstahlrohren, Murr
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Edelstahllager Wittwer GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Edelstahllager Wittwer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Edelstahllager Wittwer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Eschwege, den 12. April 2024 gez. Prof. Dr. Volkmar Rode, Wirtschaftsprüfer |
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