WESTAR Immobilienverwaltung GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Gödert seit 2.7.2024 | Prokura |
Jürgen Ott seit 7.10.2022 | Geschäftsführer |
Sebastian Nickel-Eberle seit 7.10.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
H************ G****** | 23.46% |
D****** S* B*** | 20.31% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WESTAR Internationale Spedition GmbHRemscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die WESTAR Internationale Spedition GmbH wurde am 28.02.1994 gegründet. Die Unternehmensschwerpunkte liegen in der Erbringung von qualitativ hochwertigen Dienstleistungen im Bereich der See-, Bahn und Luftfracht, wobei es sich um Ex- und Importverkehre für Stückgut, Vollcontainer und konventionelle Ladungen handelt. Teilweise werden vor- und nachgelagerte Leistungen insbesondere im Bereich der Verzollungen, Lagerung, Verpackung, Kommissionierung, Beschaffungs- und Distributionslogistik angeboten. Durch die Mitgliedschaft im Speditionsnetzwerk ''The Cooperative Logistics Network'' mit aktuell 332 Agenten in über 131 Ländern, können wir eine weltweite Abwicklung der Kundenaufträge auf hohem Niveau sicherstellen. Die wichtigsten Absatzmärkte sind Deutschland & USA. 2. Ziele und Strategien Das Ziel unseres Unternehmens ist es effiziente und zuverlässige Logistiklösungen anzubieten, die den spezifischen Anforderungen unserer Kunden gerecht werden. Um dieses Ziel zu erreichen, einer der führenden regionalen Anbieter zu sein, setzt das Unternehmen auf eine strategische Planung, die auf einer Kombination aus modernster Technologie, umfangreichem Fachwissen und einem globalen Netzwerk von Partnern basiert. Durch die kontinuierliche Optimierung der Transportwege, die Einhaltung höchster Qualitätsstandards und die Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte strebt die Firma Westar an, ein vertrauenswürdiger und verlässlicher Partner für internationale Frachttransporte zu sein. Dabei setzten wir auf gut ausgebildetes Personal, organisches Wachstum, Erweiterung der Infrastruktur, enge Kundenbindung sowie Steigerung des Digitalisierungsgrades. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Wirtschaftsleistung hat in Deutschland im Jahr 2023 gemäß dem Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung um 0,3 Prozent abgenommen. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Aus diesem geht ebenfalls hervor, dass die deutsche Wirtschaft gegenüber anderen großen westlichen Volkswirtschaften aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt war. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Binnennachfrage. (vgl. https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-990892) 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 war für die Logistikwirtschaft besonders herausfordernd. Nach den Boomjahren 2021 und 2022 traf es besonders die Luft- und Seefracht als Ergebnis postpandemischer Normalisierung, schwächelnder Weltkonjunktur sowie geopolitischer Unsicherheiten. Die Menge der abgefertigten Luftfracht an den 23 Hauptverkehrsflughäfen ist im Jahr 2023 (4,6 Millionen Tonnen) um 7,1% gegenüber dem Jahr 2022 (4,9 Millionen Tonnen) gesunken. Gemessen an 2019 (4,7 Millionen Tonnen) fiel laut dem Statistischem Bundesamt (Destatis) das Luftfrachtaufkommen 2023 damit um 2,3 Prozent geringer aus. Im internationalen Vergleich hat die Verkehrsleistung der Luftfrachtgesellschaften laut IATA ein minus von 3,8% gegenüber 2022 erreicht und ist somit noch immer nicht auf dem Niveau vor der Pandemie. Der Grund dafür war eine schwache Nachfrage bei gleichzeitigem Kapazitätsüberhang als Folge der schnellen Erholung der weltweiten Flugreisen nach der Coronakrise und damit auch der Anstieg der Beiladefracht von Passagierflugzeugen - schätzungsweise 50% des gesamten Aufkommens wurden auf diese Weise vor der Pandemie transportiert. (vgl.https://logistik-heute.de/galerien/luftfracht-aufkommen-2023-den-deutschen-hauptverkehrsflughaefen-gesunken-83347.html) Die Nachfrage in der Seefracht hat sich ebenfalls im Jahresverlauf abgekühlt. Um Lieferengpässen auszugleichen, hatten Händler im Vorjahr große Lagerbestände aufgebaut. Als Folge verbilligten sich die Frachtraten im weltweiten Verkehr in 12 Monaten um 77%. Im Europa-Asien Verkehr sanken die Raten fast auf das Niveau vor der Coronakrise. So wurden Anfang 2022 für 20ft Box (TEU) noch USD 8000 fällig, kostete dieser bereits im Oktober im Schnitt nur noch USD 1.479. (vgl.https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/schifffahrt-schiffscontainer-fast-so-guenstig-wie-vor-corona/28820014.html) 3. Geschäftsverlauf und Lage Trotz der herausfordernderen Rahmenbedienung ist es uns gelungen, ein positives Rohergebnis und EBIT zu erreichen. Wir bewerten den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft als insgesamt zufriedenstellend. 4. Ertragslage Das Rohergebnis veränderte sich von TEUR 5.380 um -10,60 % auf TEUR 4.809 bedingt durch gesunkene Frachtmengen und ein niedriges Ratenniveau im Bereich Seefracht. Das EBIT reduzierte sich in der Folge von TEUR 1.905 auf TEUR 1.288 (-32,43%). Der Personalaufwand stieg im Zusammenhang mit dem allgemeinen Fachkräftemangel sowie durch Einstellung neuer Mitarbeiter um 8,37 % im Vergleich zum Vorjahr. Die interne Steuerung der Gesellschaft erfolgt vor allem anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Rohergebnis sowie dem EBIT. 5. Finanzlage Wir finanzieren uns überwiegend aus eigenen Mitteln. Lediglich langfristige Kreditleihen (Avale) werden bei Kreditinstituten für die Stellung von Sicherheiten in Anspruch genommen. Das Unternehmen ist bankenunabhängig finanziert und jederzeit in der Lage, fällige Verbindlichkeiten mit Skontonutzung auszugleichen. 6. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote sank von 23,4% auf 21,0%. Diese Entwicklung ist bei gesunkener Bilanzsumme in Wesentlichen auf die komplette Ausschüttung des Jahresüberschusses 2022 sowie des Rückgangs des Jahresergebnis 2023 zurückzuführen. Die Quote der flüssigen Mittel liegt bei 35,6% gegenüber 47,4% in 2022. Die Forderungen und sonstigen Vermögengegenstände verminderten sich um 7,98% von TEUR 3.971 auf TEUR 3.654. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung erhöhten sich von TEUR 1.020 auf TEUR 1.289 (+26,4%). 7. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage ist als positiv zu bezeichnen. Die Vermögensverhältnisse sowie unsere finanziellen Verhältnisse sind äußerst solide. Unser Finanzwesen ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Außerdem wird großer Wert auf eine positive Kreditwürdigkeit bei Kreditinstituten und Wirtschaftsauskunfteien gelegt. III. Prognose, Chancen & Risiken 1. Prognosebericht Die zukünftige Entwicklung ist aus Sicht von Westar mit Schwerpunkten im Überseeverkehr eng verknüpft mit der weltweiten Konjunktur, Geopolitische Spannungen, Robustheit der Lieferketten, Zinsentwicklung als Folge der Inflation, Energiepolitik, Bürokratie und Fachkräftemangel. Daraus ableitend wird das Geschäftsjahr 2024 für unsere Kunden und Lieferanten herausfordernd bleiben und damit auch für uns. Denn einhergehend mit dem Beginn der Angriffe auf Frachtschiffe im Roten Meer, ist der Transit durch das Rote Meer stark zurückgegangen. Die Umleitung um das Kap der Guten Hoffnung beeinträchtigt knapp 10% des weltweiten Seehandels und knapp ein Fünftel des Volumens der Langstreckenschiffe und verlängert die Fahrzeit für die betroffene Fracht zwischen Nordeuropa und Asien um etwa 30%. Die Trockenheit im Panamakanal tut ihr Übriges, um Frachtzeiten und -kosten zu erhöhen. Trotz Prognosen des IWF, der für Deutschland eine leichte Rezession (Reduktion des BIP um 0,1%) erwartet, sind bereits Tendenzen erkennbar, die ein Mini-Wachstum prognostizieren. Laut der Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland wird die Inflationsrate im Jahr 2024 rund 2,3 Prozent betragen. Unser Hauptfokus wird auch im Jahr 2024 darauf liegen, unserer Stammkundschaft eine gute Serviceleistung zu bringen. Dazu zählen auch die Prüfung und Umsetzung neuer Dienstleistungsangebote, Weiterbildung der Mitarbeiter, Investitionen in die Digitalisierung und Ausbau der Netzwerkstrukturen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir im Vergleich zum Vorjahr eine Erhöhung der Umsatzerlöse als Folge der Ratenerhöhung im Seefrachtbereich. Aufgrund der vorläufigen Zahlen rechnen wir mit einem ähnlichen Rohergebnis / EBIT wie im Vorjahr. Insgesamt erwarten wir ein solides Jahr 2024, in dem unsere Planungen erreicht werden. 2. Risiko- und Chancenbericht 2.1. Personal Die Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital und werden bei der Geschäftsführung als elementar wichtiger Bestandteil gesehen. Bis auf wenige Ausnahmen konnte der Großteil der Mitarbeiter gehalten werden. Veränderungen wurden durch gezielte Neueinstellungen aufgefangen. 2.2. Forderungsmanagement Um Forderungsausfälle zu vermeiden, wird ein aktives Debitorenmanagement betrieben. Dazu gehört es, bei neuen und bestehenden Geschäftsbeziehungen insbesondere mit hohen Forderungsbeständen regelmäßig Auskünfte einzuholen. Zusätzlich wird halbjährlich durch einen Finanzpartner eine Portfolioanalyse aller aktiven Debitoren vorgenommen. 2.3. Erschließung neuer Kunden Durch stetige Weiterentwicklung von kundenbezogenen Produkten (z.B. Indien-Sammelcontainer), Ausbau unseres Partnernetzwerks und Investitionen in unser ERP-System ist es uns möglich wertige Mehrwertdienstleitungen anzubieten. Darüber hinaus stärken wir durch punktuelle Akquisition von Neukunden unsere exklusiven Produkte im Seefrachtbereich. 2.4 Fremdwährungsrisiken Die Währungsrisiken werden intern durch gegenläufige Zahlungsströme abgesichert, so dass externe Absicherungsinstrumente in der Regel nicht notwendig sind. Zusätzlich besteht jederzeit die Möglichkeit mit Devisentermingeschäften größer auftretende Kursrisiken abzudecken. 2.5. Vorbeugung globaler Effekte Durch die Diversifizierung und regelmäßigen strategischen Anpassungen, verringern wir die Gefahren einer Abhängigkeit potenzieller globaler Konflikte unter der Berücksichtigung einer möglichen, weiteren Verschärfung der Krisenherde auf der Welt insbesondere durch die Abschottung einzelner Staaten. IV. Forschung und Entwicklung Wir betreiben keine eigenständige Forschung und Entwicklung.
Remscheid, 31. März 2024 Sebastian Nickel-Eberle und Jürgen Ott BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. ALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft ist unter der Firma WESTAR Internationale Spedition GmbH mit Sitz in Remscheid beim Amtsgericht Wuppertal unter der Registernummer HRB 12308 eingetragen. Der Jahresabschluss der WESTAR Internationale Spedition GmbH, Remscheid, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem Gliederungsschema des § 266 HGB. Sie ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Ausleihungen in Höhe von EUR 247.940,00 (Vorjahr EUR 247.940,00) wurden aufgrund langfristiger Gewährung in die Finanzanlagen umgebucht. Im Vorjahr erfolgte noch ein Ausweis unter den sonstigen Vermögensgegenständen. Die Vorjahreswerte sind daher nur eingeschränkt vergleichbar. 2. ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,-- wurde in Anlehnung an den Wesentlichkeitsgrundsatz die Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG in Anspruch genommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Geleistete Anzahlungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit den Nominalwerten bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Höhe gebildet, in der im Berichtsjahr Zahlungen erfolgten, die Aufwand für das Folgejahr oder spätere Perioden darstellen. Das Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden wurden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken insbesondere ungewisse Verpflichtungen gegenüber dem Personal (EUR 126.400,00) und Aufwendungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (EUR 40.000,00). Angabe zu Restlaufzeitvermerken In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge enthalten mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr in Höhe von EUR 5.201,20 (Vorjahr: EUR 253.131,09).
Weitere Davon-Vermerke In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 17.748,05 (Vorjahr: EUR 18.761,52) und im Rahmen der soziale Sicherheit in Höhe von EUR 6.263,96 (Vorjahr: EUR 9.021,76) enthalten. Sicherungsrechte nach § 285 Nr. 1b HGB Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 7.930,00 sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. 4. SONSTIGE PFLICHTANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von EUR 599.121,01. Haftungsverhältnisse Es besteht zum Bilanzstichtag eine gesamtschuldnerische Mithaftung für zwei Darlehensverträge. Die Darlehensstände betragen zum 31. Dezember 2023 167.007,93 EUR. Im Mai 2024 ist die Gesellschaft aus der gesamtschuldnerischen Mithaftung entlassen worden. Geschäftsführung Mitglied der Geschäftsführung waren im Berichtszeitraum: • Sebastian Nickel-Eberle, Speditionskaufmann, Wermelskirchen • Jürgen Ott, Speditionskaufmann, Hückeswagen Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer unterbleiben mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Durchschnittlich wurden während des Geschäftsjahres im Unternehmen 46 Arbeitnehmer, welche ausschließlich Angestellte sind, beschäftigt. Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Über die Verwendung des Ergebnisses wird die Gesellschafterversammlung entscheiden.
Remscheid, 31. März 2024 Sebastian Nickel-Eberle und Jürgen Ott Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
sonstige BerichtsbestandteileBeschluss über die Ergebnisverwendungdes Geschäftsjahres vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 vom 27. August 2024: Aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 wird eine Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 625.000,00 vorgenommen. Die Auszahlung soll in zwei Tranchen am 01.09.2024 und am 15.10.2024 erfolgen. Der Restbetrag in Höhe von EUR 249.660,06 soll in die Gewinnrücklagen eingestellt werden.
Remscheid, 23. Dezember 2024 Sebastian Nickel-Eberle und Jürgen Ott Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 27.08.2024 festgestellt. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WESTAR Internationale Spedition GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WESTAR Internationale Spedition GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WESTAR Internationale Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlageder Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise , die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtige Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsame Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Remscheid, den 6. August 2024 B&O
Rheinisch-Bergische Treuhand GmbH
Thomas Strycker, Wirtschaftsprüfer |
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