Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
DSM Computer AGLiquidiert
Am Loferfeld 50, 81249 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Schäfer seit 28.9.2009 | Vorstandsmitglied |
Susanne Iris Schierlinger seit 2.5.2007 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DSM Computer AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007UnternehmenshistorieDer Rechtsvorgänger der DSM Computer AG (nachfolgend DSM genannt), die 1981 als eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründete DSM Digital Service Vertriebsgesellschaft für digitale elektronische Bauteile mbH, begann bereits 1987 erste Technologien der heutigen Embedded Controller Technik - ECT - am Markt einzuführen. Auf Basis des bis dahin erworbenen Know-hows wurde die Produktpalette um Embedded PCs und Industrie-Systeme erweitert. Seit dem Geschäftsjahr 2001 ist die DSM auch in der Lage kundenspezifische Konfigurationen zu realisieren. Um die gesellschaftsrechtlichen Voraussetzungen für das zukünftige Wachstum zu sichern, erfolgte mit Wirkung zum 01.07.2000 die Umwandlung der DSM Digital Service Vertriebsgesellschaft für digitale elektronische Bauteile mbH in die DSM Computer AG, die am 23.01.2001 in das Handelsregister München eingetragen worden ist. Zur Absicherung des weiteren Wachstums haben die Altaktionäre sich zur Veräußerung an einen strategischen Investor entschlossen. Seit 2005 ist die DSM Computer AG zu 100% in den MSC-Konzern eingebunden. Konjunkturelles UmfeldDie DSM konnte 2007 das fünfte Jahr in Folge das beste Geschäftsjahr der Firmengeschichte verzeichnen. Damit konnte sie sich sehr erfolgreich am Markt behaupten. Da der Zielmarkt der DSM nur im einstelligen Prozentbereich wächst bedeutet dies, dass die DSM auch in 2007 der Konkurrenz Marktanteile abnehmen konnte. Der Schwerpunkt der DSM innerhalb des Marktsegments hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr in Richtung kundenspezifisches Geschäft bzw. Neuentwicklungen/Projektgeschäft entwickelt. In 2007 hat die DSM mit dem Standardgeschäft 41,6% (2003: 73,2%), mit kundenspezifischen Anpassungen 25,4% (2003: 26,5%) und mit Neuentwicklungen 33,0% (2003: 0,4%) Ihres Umsatzes erwirtschaftet. Der Vergleich mit 2003 zeigt deutlich, dass sich die Schwerpunkte der DSM innerhalb der letzten 5 Jahre stark gewandelt haben. Der Anteil am sehr aufwendigen Entwicklungsgeschäft bringt mittlerweile 1/3 des Umsatzes ein und ist zu einem festen Standbein der DSM geworden. Das Standardgeschäft hat prozentual noch den größten Anteil am Umsatz. Das Produktportfolio für den Standardbereich wird regelmäßig auf Aktualität überprüft und mit innovativen Produkten ergänzt. Die kundenspezifischen Anpassungen haben sich prozentual nicht viel verändert. Über diese Schiene können Kunden sehr gut an die DSM gebunden werden, woraus evtl. auch größere Projekte bzw. Neuentwicklungen generiert werden können. Umsatz- und AuftragsentwicklungIn 2007 wurde von der DSM insgesamt ein Umsatzwachstum von 11,8% erwirtschaftet. Sowohl im In- als auch im Ausland konnten die Umsätze gesteigert werden. Die größte Zuwachsrate mit einer Steigerung von 29,7% gegenüber Vorjahr wurde mit den Geschäftsaktivitäten im EU-Ausland umgesetzt. Das Geschäft mit Nicht-EU-Staaten konnte dazu im Verhältnis nur leicht um 2,6% gesteigert werden. Im Inlandsgeschäft wurde eine Zuwachsrate von 6,6% verzeichnet. Die Exportquote wurde damit von 27,3% auf 30,6% gesteigert. Die Auftragsbücher der DSM haben den höchsten Stand der Firmengeschichte erreicht und bieten damit eine komfortable Ausgangssituation für die Zukunft. ProduktpaletteDie Kernkompetenzen der DSM liegen in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Embedded Computer Technology (soft- und hardwarebasierte Steuerungssysteme mit eigener Intelligenz- und Kommunikationsfunktion) sowie von Industriecomputern. Die DSM besitzt neben der Systemlösungskompetenz eine Produktkompetenz zur Herstellung von Komponenten sowie von kundenspezifischen Lösungen. Neben dem vorhandenen Netzwerk von Partnerfirmen und insbesondere Kooperationen mit der Muttergesellschaft wurde im Berichtsjahr deutlich in die eigene Entwicklungskompetenz für kundenspezifische Anwendungen investiert. Die DSM ist in der Lage, durch die BlueBoard ®-Modulartechnologie über 1.600 mögliche Systemlösungen darzustellen (Baukastensystem). Diese Variabilität wird durch individuelle Gehäuselösungen ergänzt, welche die DSM entsprechend der Kundenvorgaben entwickelt und in Zusammenarbeit mit Partnerfirmen realisiert. Aufbauend auf dem Know-how im Bereich der Slot-CPU-Technik sowie der Systemlösungskompetenz hat sich die DSM zu einem der Technologie- und Qualitätsführer im Markt für Embedded PC's und Industrie-Systeme entwickelt. Die professionellen Anwender der Lösungen der DSM werden neben Embedded XP und Windows 2000/XP auch mit Linux als Betriebssystemsoftware unterstützt. Innovationsfähigkeit und Kreativität in den einzelnen Geschäftsfeldern haben zu einem deutlichen Entwicklungs- und Know-how Vorsprung geführt. Durch ihren Technologievorsprung und ihre langjährige Marktkenntnis setzt die DSM Standards in der Embedded-Technologie und gestaltet neue Marktsegmente entscheidend mit. Aufgrund dieser Voraussetzungen geht die DSM davon aus, ihren Wachstumskurs zukünftig weiter fortsetzen zu können. InvestitionenIm ersten Quartal 2007 wurden die in 2006 begonnen Umbaumaßnahmen an dem Gebäude "Am Loferfeld 52" (Produktion und Lager) abgeschlossen und erfolgreich in Betrieb genommen. Dadurch wurde die notwendige Erweiterung der Kapazitäten für das geplante Umsatzwachstum umgesetzt sowie wichtige Optimierungen bei den Abläufen und den Informationsflüssen ermöglicht. Der Kauf des Bürogebäudes "Am Loferfeld 50a" wurde mit Kaufvertrag im Dezember 2006 in die Wege geleitet, der Eigentumsübergang fand jedoch erst in 2007 statt. Durch diese Investition konnten im Vertriebs-, Einkaufs- und Verwaltungsbereich strukturelle und organisatorische Verbesserungen umgesetzt sowie Raum für das geplante Wachstum geschaffen werden. Dezember 2007 wurde für das unbebaute Grundstück "Am Loferfeld 54" der Kaufvertrag unterschrieben. Der Kauf der Immobilie stellt sich bilanziell jedoch erst in 2008 dar, da der Eigentumsübergang erst in 2008 stattfinden wird. Diese Investition soll die zukünftige räumliche Entwicklung der DSM am Standort München sichern und produktionstechnische sowie logistische Abläufe innerhalb des Unternehmens weiter optimieren. Die sonstigen Re- und Neuinvestitionen wurden durchgeführt und bewegen sich im üblichen Rahmen. FinanzierungsmaßnahmenDer Immobilienkauf "Am Loferfeld 50a" in 2007 wurde zu 100% fremdfinanziert. Zur kurzfristigen Überbrückung der Umbaumaßnahmen an dem Gebäude "Am Loferfeld 52" wurde vom Mutterunternehmen ein kurzfristiger Kredit gewährt, der in 2008 wieder vollständig getilgt sein wird. Die DSM kann das operative Geschäft wie in den Vorjahren auch, aus eigener Kraft finanzieren. Der relativ starke Lageraufbau in 2006 und zu Beginn 2007 konnte im Laufe des Jahres 2007 trotz des Umsatzwachstums sogar wieder leicht unter Vorjahreswert gesenkt werden, so dass auch hier eine finanzielle Entlastung stattgefunden hat. Bei der Finanzierung des Lagers sollen zukünftig die Lieferanten verstärkt mit in die Pflicht genommen werden. Im Verlauf des Jahres 2007 konnte die DSM trotz Tilgung der Kredite wieder liquide Reserven schaffen, die jedoch zu einem großen Teil für anstehende Steuerzahlungen Anfang 2008 benötigt werden. PersonalbereichIm Berichtsjahr wurden durchschnittlich 55 (Vorjahr 49) Mitarbeiter beschäftigt. Außerdem waren durchschnittlich 15 (Vorjahr 14) Auszubildende beschäftigt. Am 31.12.2007 waren 61 Mitarbeiter und 16 Auszubildende angestellt. Lage der GesellschaftVermögenslage Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft sinkt von 74,2% im Vorjahr auf 57,2%. Die Reduktion der Eigenkapitalquote resultiert im Wesentlichen aus der starken Zunahme der Bilanzsumme um 49,1%. Auf der Aktivseite sind die Aktivierung des Immobilienkaufs, die aktivierten Umbaumaßnahmen und die starke Zunahme des Forderungsbestands hinzugekommen. Diesen Positionen stehen entsprechende Kredite auf der Passivseite gegenüber. Da die Erhöhungen auf der Aktivseite fremdfinanziert wurden, hat die Eigenkapitalquote abgenommen. Finanzlage Die liquiden Mittel der Aktivseite konnten gegenüber dem Vorjahr um 138,1% aufgebaut werden. Unter Einbeziehung der größeren fremdfinanzierten Investitionen stehen diesen liquiden Mitteln allerdings ein langfristiger Kredit bei der Bank sowie ein kurzfristiger Kredit beim Mutterunternehmen gegenüber. Diese Fremdfinanzierungen wurden ausschließlich für den Immobilienkauf und die Immobilienausbaumaßnahmen eingesetzt und nicht für die Bewältigung des operativen Geschäfts. Als Saldo ergibt sich ein rechnerischer Abbau der liquiden Mittel um 76,6%. Das Unternehmen verfügt über ausreichend finanzielle Mittel, um das operative Geschäft auch zukünftig aus eigenen Kräften zu finanzieren trotz Tilgung der Kredite. Ertragslage Die DSM kann 2007 ein weiteres erfolgreiches Jahr mit einer deutlichen Umsatzsteigerung von 11,8% verzeichnen. Der Rohertrag konnte um 1,2%-Punkte verbessert werden, obwohl ein harter Preiskampf auf dem Markt herrscht. Dies liegt knapp 3% über Plan, da mit einer Verringerung der Marge gerechnet wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten trotz Umsatzwachstums in Summe um 1,0%-Punkte gesenkt werden. Dies ist im Wesentlichen auf Einsparungen im Bereich der Werbe- und Reisekosten zurück zu führen, ohne dass dabei wesentliche Einschränkungen beim Marketing vorgenommen werden mussten. Bei den restlichen Positionen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden soweit möglich nur absolut notwendige Ausgaben durchgeführt, um der leichten Umsatzplanunterschreitung entgegenzuwirken. So konnten auch steigende Aufwendungen für Raumkosten durch das neue Gebäude "Am Loferfeld 50a" mit abgefedert werden. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit TEUR 1.169 um 32,5% über dem Vorjahresergebnis von TEUR 883. Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 689 liegt um 27,9% über dem Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von TEUR 538. Da weder für die Gewerbesteuer, noch für die Körperschaftsteuer Verlustvorträge vorhanden waren, mussten für den Jahresüberschuss in voller Höhe Steuerrückstellungen gebildet werden. Sowohl das Ergebnis vor und nach Steuern, als auch der Auftragseingang wurde gegenüber den Planzahlen deutlich übertroffen. Der Umsatzplan wurde annähernd erreicht. In Summe ergibt sich damit eine über 100%-ige Planerfüllung. Vertrieb Die DSM hat ihre Schwerpunkte auf 3 Geschäftsfelder verteilt, mit denen sie ihre Umsätze erwirtschaftet - Standardgeschäft, kundenspezifisches Geschäft und Neuentwicklungen für den Kunden. Wie oben bereits ausgeführt, hat sich der Schwerpunkt innerhalb der Geschäftsfelder in den letzten Jahren vom Standardgeschäft in Richtung Eigenentwicklungen verlagert. In 2007 hat die DSM 1/3 ihres Umsatzes durch Eigenentwicklungen erwirtschaftet. Dies bedeutet, dass sich der Vertrieb, aber auch die Entwicklung an diesen Trend anpassen und entsprechend neu organisieren müssen, da der Schwerpunkt Eigenentwicklungen/Projektgeschäft grundsätzlich andere Anforderungen an Strukturen und Organisation stellt. Die DSM hat in 2007 mit ihren A-Kunden 74,2% des Gesamtumsatzes realisiert. Es ist der DSM gelungen im Jahre 2007 die breite Verteilung der kaufenden Kunden zu reduzieren und den TOP-Kunden-Anteil wieder zu vergrößern. Auch in den nächsten Jahren wird daran gearbeitet, den Anteil von A-Kunden bzw. ausbaufähigen B-Kunden zu erhöhen. Um diese Maßnahmen erfolgreich umsetzen zu können und den Anforderungen durch die Verlagerungen der Geschäftsschwerpunkte weiterhin erfolgreich gewachsen zu sein, werden Vertrieb und Entwicklung entsprechend ausgebaut und den neuen Anforderungen angepasst umstrukturiert. 2007 war das Jahr der räumlichen Erweiterung, 2008 wird das Jahr der internen Neuorganisation und Neustrukturierung. Chancen und RisikenChancen: Made in Germany: Als wesentliche Chance ist das Gütesiegel "Made in Germany" zu sehen. Deutsche Wertarbeit steht für Qualität, Sicherheit, Präzision und vor allem Zuverlässigkeit und hohes Servicebewusstsein. Dies sind im industriellen Bereich nach wie vor die Kriterien, nach denen Lieferanten ausgewählt werden, da man sich hier keine Ausfälle leisten oder jede Modeerscheinung in der Technik mitmachen kann. Die DSM bedient nicht den Massenmarkt, der sehr stark durch die chinesische bzw. asiatische Konkurrenz bedroht wird. Kundenspezifische Systemlösungen und Eigenentwicklungen: Das Produktportfolio der DSM hat sich in den letzten Jahren immer mehr in die Richtung von kundenspezifischen Systemlösungen und Eigenentwicklungen verschoben. Durch die hochqualifizierten Mitarbeiter der DSM und der jahrelangen gute Zusammenarbeit mit den Kunden, konnte sich die DSM spezielles Know-how aufbauen, was die DSM von anderen Anbietern unterscheidet und immer mehr Marktanteile zuwachsen lässt. Die strategische Ausrichtung hin zu kundenspezifischen Systemlösungen und Eigenentwicklungen und die damit verbundene jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet, zeichnen die DSM als kompetenten Gesprächspartner für die Kunden aus und sind ihr Gütesiegel. Die DSM erhebt den Anspruch, Spezialisten-Know-how und beste Qualität bieten zu können. Dieses Geschäftsfeld muss konsequent weiter ausgebaut werden, um die hierin liegenden Chancen für die Zukunft auf einem sehr stark umkämpften Markt nutzen zu können. Standort Deutschland: Der Standort Deutschland ist eine weitere große Chance. Die räumliche Nähe wird von den Kunden der DSM sehr geschätzt. Dadurch ist die DSM in der Lage, zeitnah zu reagieren und mit den Kunden vor Ort über Wünsche oder Probleme im Detail sprechen zu können. Sobald es um gesprächsintensive Entwicklungsprodukte geht, kann die Sprachbarriere und die räumliche Entfernung ein Problem werden. Außerdem haben die Kunden in der DSM einen Gesamtanbieter direkt vor Ort. Die deutsche Vertragsabwicklung und Greifbarkeit im Haftungsfalle wird oft als großer Vorteil empfunden. Die DSM bietet den Kunden die Möglichkeit, sich allein auf die Produktentwicklung und Problemlösung konzentrieren zu können. Risiken: Im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeit ist die DSM einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über das Risikomanagementsystem und die als wesentlich erachteten Risiken gegeben. Die Risikopolitik der DSM besteht darin, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, wenn damit ein entsprechender Mehrwert geschaffen werden kann. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Die Erreichung der Geschäftsziele sowie die Risiken und Risikobegrenzungsmaßnahmen werden regelmäßig überwacht. Im Berichtsjahr wurden Berichte mit den wesentlichen Größen und Kennzahlen regelmäßig zur Überwachung dem Vorstand und Aufsichtsrat vorgelegt, um frühzeitig über wesentliche Punkte des Geschäftsverlaufes zu informieren. Durch verschiedene Risiken könnten Geschäftsentwicklung, Finanzlage und Ergebnis stark negativ beeinflusst werden. Neben diesen im Folgenden ausdrücklich genannten Risikofaktoren sieht sich die DSM noch weiteren Risiken ausgesetzt, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar für vernachlässigbar gehalten werden, aber das Geschäft ebenfalls beeinträchtigen können. Geschäftsrisiken: Die weltweiten Märkte für die Produkte der DSM sind mittlerweile durch einen harten Wettbewerb geprägt, der durch die Ausweitung der taiwanesischen Aktivitäten im Industriecomputer-Markt an Schärfe gewinnt. Dies gilt für Preise, Produkt- und Dienstleistungsqualität, die Entwicklungs- und Markteinführungszeiten, den Service sowie für die Finanzierungskonditionen. Um Prozess- und Wertschöpfungsrisiken zu begegnen, wurden Grundsatz- und Verfahrensvorgaben zu Projekt- und Qualitätsmanagement sowie zur Produktions- und Arbeitssicherheit festgelegt. Diese werden im Rahmen der ISO 9001 regelmäßig überprüft und ggf. angepasst. Zudem werden die Produktionsverfahren, Herstellungstechniken und -abläufe ständig weiterentwickelt und verbessert, unsere Anlagen sorgfältig gewartet und unsere Mitarbeiter entsprechend aus- und weitergebildet. Zur Verstärkung dieser Maßnahmen findet zunächst auf der leitenden Ebene ein regelmäßiger Qualitätszirkel statt. Lieferantenrisiken: Bei der Versorgung mit Komponenten, Vorprodukten und Dienstleistungen sowie bei der Herstellung, Montage- und Funktionsprüfung der Produkte ist die DSM teilweise auf Fremdanbieter angewiesen. Diese Einbeziehung Dritter reduziert die Einflussmöglichkeiten auf Produktivität, Qualitätssicherung, Liefertermine und Kosten. Unerwartete Preiserhöhungen infolge von Marktengpässen oder Währungseinflüssen können darüber hinaus die Ergebnisse einiger Bereiche der DSM beeinträchtigen. Die DSM versucht diesen Risiken durch intensive Marktbeobachtung, enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten sowie ggf. langfristigen Lieferverträgen zu begegnen. Währungs- und Zinsrisiken in nennenswertem Umfang sind derzeit nicht zu erkennen. Veränderungen der Währungsrelationen wird durch entsprechende Anpassungsklauseln in den Verträgen Rechnung getragen. SchlusswortDie DSM bewegt sich in einem hart umkämpften Marktsegment, dass nur noch geringe jährliche Zuwachsraten verzeichnet. Trotzdem hat sich die DSM im Laufe der Jahre immer mehr der Konkurrenz entgegen stellen und dieser sogar Marktanteile abnehmen können. Die Ausrichtung und Aufstellung der DSM hat sich bewährt und wird sich weiterhin durch Flexibilität und strikte Kundenorientierung auszeichnen. Laufende Verbesserungsprozesse sichern den Kunden der DSM auch zukünftig gewohnte hohe Qualität und einen hohen Standard. Um dem immer härter werdenden Preiskampf gut gewappnet entgegentreten zu können, wird die Produktivität jedes einzelnen Bereiches der DSM regelmäßig überprüft und optimiert. Sich ständig ändernde Anforderungen bedeuten, sich ständig in Bewegung zu befinden. Dies gilt vor Allem dafür, sich verändernde Bedürfnisse des Marktes bzw. der Kunden und neueste Trends zu erkennen. Die DSM muss weiterhin Trendsetter bleiben. Es ist ein entscheidender Marktvorteil, neueste Trends vor anderen zu erkennen und dem Markt zu präsentieren und den Kunden immer eine moderne und ganz individuelle Lösung schnell anbieten zu können. Die Planung 2008 geht von ähnlich ehrgeizigen Zielen wie 2007 aus. In der momentanen Aufstellung und mit der aktuellen Firmenphilosophie steht einem erfolgreichen Jahr 2008 nichts entgegen.
München, im März 2008 DSM Computer AG Bernd Gallenberger, Vorstandsvorsitzender Lothar Kümmerlin, Vorstand Bilanz zum 31.12.2007AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007
Anhang für das Geschäftsjahr 2007A. AllgemeinesDie Gesellschaft wurde mit notarieller Urkunde vom 05. Oktober 2000 mit Rückwirkung zum 01. Juli 2000 errichtet. Im Rumpfgeschäftsjahr 2000 (vom 01. Juli 2000 bis 31. Dezember 2000) erfolgte mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. November 2000 die Änderung der Firma von "Mexico II Vermögensverwaltung AG" in "DSM Computer AG". Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 18. Dezember 2000. Mit notarieller Urkunde vom 05. Dezember 2000 wurde die DSM Digital Service Vertriebsgesellschaft für digitale elektronische Bauteile mbH (übertragende Gesellschaft) auf die Mexiko II Vermögensverwaltungs AG, später DSM Computer AG (übernehmende Gesellschaft) rückwirkend auf den 01. Juli 2000 verschmolzen (Verschmelzung durch Aufnahme). Die Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister erfolgte am 01. Februar 2001. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 2 HGB. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden unter Beachtung des Prinzips des going concern angewendet. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften (§§ 246 bis 251 HGB) sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 269 bis 274 HGB) erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 sowie 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die Vermerke zu Posten der Bilanz sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Der Grundsatz der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Absatz 1 HGB) wird beachtet. Bewertungsmethoden Der Abschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften (§§ 252 bis 256 HGB) sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 279 bis 283 HGB) erstellt. Bei der Bewertung wurde die Fortführung der Unternehmenstätigkeit entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unterstellt. Die Währungsumrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und den Verbindlichkeiten mit dem maßgeblichen Kurs des Entstehungsstichtages bzw. mit dem niedrigeren/höheren Kurs des Abschlussstichtags. C. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - planmäßig linear bzw. degressiv abgeschrieben. Bei den geringwertigen Anlagegütern wurde im Anschaffungsjahr von der Möglichkeit der Bewertungsfreiheit gem. § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und der Abgang im Zugangsjahr unterstellt. Das Finanzanlagenvermögen wird mit den Anschaffungskosten angesetzt und unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Ende des Geschäftsjahrs bewertet. Vorratsvermögen Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen oder Rückstellungen, das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Kassenbestand und Bankguthaben Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zum rechnerisch ermittelten Wert der Vorauszahlung bilanziert. Grundkapital Die Gesellschaft weist zum 31.12.2007 ein Grundkapital in Höhe von TEUR 1.047 aus. Kapitalrücklage Zum 31.12.2007 wird eine Kapitalrücklage in Höhe von EUR 1.320 ausgewiesen. Steuerrückstellungen Die voraussichtliche Gewerbesteuerverbindlichkeit in Höhe von TEUR 231 und Körperschaftsteuerverbindlichkeit in Höhe von TEUR 244 für das Geschäftsjahr 2007 wurden zum 31.12.2007 bilanziert. Es waren für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer keine Verlustvorträge mehr vorhanden. Da die Steuern für die Vorjahre von der Finanzbehörde noch nicht festgestellt waren, wurden in der Bilanz insgesamt Rückstellungen für Gewerbesteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 383 und für Körperschaftsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 434 gebildet. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in der Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bilanziert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Sie beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit und Zeitwertkonten (TEUR 124), Gewährleistungen und Kulanzen (TEUR 70), Beträge für ausstehende Urlaubsansprüche (TEUR 20), Berufsgenossenschaft (TEUR 14), sowie Aufwendungen der Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 7). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zusammen aus ausstehenden Vergütungen (TEUR 88), Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 20), Rückstellungen für Archivierungsverpflichtungen (TEUR 19) und ausstehenden Rechnungen (TEUR 81). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen bilanziert. Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und vor Ablauf eines Jahres fällig. D. Sonstige AngabenAllgemeines Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Bilanzstichtag wie folgt:
Vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse sind am Bilanzstichtag nicht aufzuführen. Im Berichtszeitraum wurden im Durchschnitt 55 (Vorjahr 49) Mitarbeiter und 15 (Vorjahr 14) Auszubildende beschäftigt. Bilanzergebnis Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Vorstand und Aufsichtsrat Während des Berichtszeitraums waren Mitglieder des Vorstandes:
Im Berichtszeitraum betrugen die Bezüge aller Vorstandsmitglieder insgesamt TEUR 335. Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Die Vergütung des Aufsichtsrats betrug im Berichtszeitraum TEUR 12. Muttergesellschaft Muttergesellschaft der DSM Computer AG ist die:
München, im März 2008 DSM Computer AG Bernd Gallenberger, Vorstandsvorsitzender Lothar Kümmerlin, Vorstand Anlagenspiegel 31. Dezember 2007
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DSM Computer AG für das Geschäftsjahr vom 0 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Ludwigshafen, den 20. März 2008 ALLTREU
· Revision & Treuhand GmbH
Dipl.-Kfm. Jörg Bauer, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Reiner Junker, Wirtschaftsprüfer |
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