Vermittlung von Krediten
Maxda Darlehensvermittlungsgesellschaft mbH
Boschstraße 3, 67346 Speyer, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Hierold seit 27.7.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Maxda Darlehensvermittlungsgesellschaft mbHSpeyerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 01.01.2023-31.12.2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Maxda Darlehensvermittlungsgesellschaft mbH (kurz: Maxda) wurde im Jahr 1982 gegründet und hat ihren Sitz in Speyer. Seit dem Jahr 1992 hat die Gesellschaft als beherrschtes Unternehmen einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der DEKAP Kreditvermittlungen Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Speyer, abgeschlossen. Weiterhin besteht seit dem Jahr 2008 auch ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Deutscher Kreditservice GmbH, Speyer, an der die Maxda im Geschäftsjahr 100% der Geschäftsanteile hält. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Maxda liegt in der Vermittlung von Konsumentenkrediten an inländische Privatpersonen unter Ausnutzung aller gängigen Finanzierungsformen. Dabei wird auf ein Netzwerk an Bankpartnern im In- und Ausland zurückgegriffen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Zum Ende des Jahres 2023 belief sich die Summe der vergebenen Konsumentenkredite in Deutschland auf 234,4 Milliarden EUR. Dies stellt einen leichten Rückgang in Höhe von 1,3 Milliarden EUR im Vergleich zum Ende des Vorjahres dar. Die vergebenen Konsumentenkredite sind damit immer noch auf einem hohen Niveau. Der deutliche Anstieg der Zinsen, bedingt durch die deutliche Erhöhung der Leitzinsen, und die verschärften Vergaberichtlinien der Banken, hatten jedoch erhebliche Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2023 und werden auch die Kreditvermittlung in der Zukunft schwieriger machen. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage
Trotz des deutlichen Umsatzrückgangs um rund 4,3 Mio. EUR auf rund 26,7 EUR, war das Geschäftsjahr 2023 erneut ein sehr gutes Jahr, weil die Maxda insbesondere ihre Werbekosten um mehr als 50% auf nur noch rund 6,7 Mio. EUR reduzieren konnte. Dies war insbesondere durch eine Veränderung bei der Leadgewinnung möglich. Weiterhin hat sich auch der Aufwand für Stornoprovisionen gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert, was ebenfalls zu der nachfolgenden Ergebnisverbesserung beigetragen hat. Die Maxda konnte daher das Geschäftsjahr 2023 mit einem außerordentlich hohen Gewinn (vor Steuern) von rund 12,5 Mio EUR abschließen. Da die ausgebenden Banken ihre Vergabekriterien für die Ausgabe von Krediten, nicht zuletzt durch die regelmäßigen technischen Analysen zum Zahlungsverhalten der Kunden, weiter verschärfen, wird sich das Ankaufsvolumen und damit der Vermittlungsumsatz der Maxda weiter reduzieren. Diese Auswirkungen hat die Maxda auch bereits im laufenden Geschäftsjahr 2024 gespürt. Die Gesamtleistung der Monate Januar bis Juni 2024 liegt um rund 14 % unter der des Vorjahreszeitraums Januar bis Juni 2023. Die Maxda hat daher die Werbekosten auch im ersten Halbjahr 2024 nochmals sehr deutlich (um ca. 46,7%) auf rund 3,7 Mio. EUR reduziert. Hierdurch kann die aktuelle (Ertrags-) Lage im Geschäftsjahr 2024 weiterhin als sehr gut bezeichnet werden. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr nur minimal erhöht auf 3.164 TEUR. Da der Gewinn des Geschäftsjahres 2023 im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abgeführt wird, beträgt der verbleibende Jahresüberschuss der Maxda GmbH demnach - wie jedes Jahr - 0,00 - EUR. b) Finanzlage Die Finanzlage wird nicht zuletzt im Hinblick auf den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft DEKAP GmbH nach wie vor als sehr gut eingeschätzt. Mit den Zahlungsmittelflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können aktuell alle Betriebsausgaben und die notwendigen Investitionen finanziert werden. c) Vermögenslage Vermögensstruktur AKTIVA
Kapitalstruktur
Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich verändert und beträgt unter Berücksichtigung der laufenden planmäßigen Abschreibungen zum Bilanzstichtag 31.12.2023 rund 123 TEUR. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich auf 2,4 Mio EUR reduziert. Der Bestand der Postion "Flüssige Mittel / Wertpapiere" hat sich zum Bilanzstichtat auf rund 19,0 Mio EUR erhöht. Wie in den Vorjahren ergibt sich im Geschäftsjahr eine Verbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft aufgrund der Gewinnabführung für 2023. Diese ist in den Verbundverbindlichkeiten enthalten. Die Gewinnabführung für das Jahr 2023 erfolgt nach der Feststellung des Jahresabschlusses. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage war im Geschäftsjahr 2023 trotz des hohen Umsatzrückgangs außerordentlich gut, was sich nicht zuletzt am Jahresergebnis (vor Steuern) von rund 12,5 Mio. EUR zeigt. Durch die enormen Einsparungen bei den Werbekosten konnten die deutlichen Umsatzrückgänge mehr als kompensiert werden. Für die Zukunft rechnen wir zwar mit weiteren Umsatzrückgängen, sind aber durch die Veränderungen bei der Leadgenerierung und den damit verbundenen Kosteneinsparungen sehr zuversichtlich, auch weiterhin gute Gewinne zu erzielen. Dies zeigt sich bereits in der ersten Jahreshälfte 2024, die mit einem positiven Ergebnis vor Steuern von rund 4,5 Mio. EUR abgeschlossen werden konnte. Unser Finanzmanagement ist nach wie vor darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte vollständig gedeckt. 5. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht Die Nachfrage nach Verbraucherkrediten ist trotz der deutlich höheren Zinsen als vor einigen Jahren, immer noch hoch. Trotzdem ist es sehr herausfordernd für Maxda, den Umsatzrückgang zu stoppen, weil die Bankpartner immer höhere Anforderungen an die Kreditvergabe stellen und die Ankaufskriterien weiter verschärfen. Maxda wird weiter in den Ausbau der Digitalisierung investieren, damit die Abwicklung der einzelnen Verträge noch schneller, effizienter und komfortabler erfolgen kann. Letztlich versucht Maxda durch die geplante personelle Aufstockung der Abteilung "Nachrangdarlehen im Immobilienbereich" zumindest in diesem Segment Umsatz- und Ertragssteigerungen zu generieren. Trotz der vorgenannten Herausforderungen gehen wir von einer positiven Zukunftsprognose für uns aus. Die bereits getätigten und die weiteren Investitionen in die Marke "MAXDA" und in die technische Infrastruktur und Digitalisierung als auch in die weitere Qualifikation der Mitarbeiter sehen wir als eine gute Basis, um dauerhaft gute Gewinne zu erzielen. Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sind aktuell nicht ersichtlich. Dies gilt sowohl für mögliche gesetzliche Änderungsrisiken in Deutschland, als auch für mögliche Konkurrenzrisiken aus der EU. Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. 6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Mit der DEKAP Kreditvermittlungen Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Speyer (Amtsgericht Ludwigshafen: HRB 52714), besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Maxda ist das beherrschte Unternehmen. Weiterhin besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Deutscher Kreditservice GmbH, Speyer, an der die Maxda 100% der Geschäftsanteile hält. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages im Wege der Schätzung ermittelt worden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Es besteht zum 31.12.2023 keine Forderung, deren Restlaufzeit länger als 1 Jahr ist. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurde folgende Annahme getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 674,00 Seit dem 01.09.2019 werden Versorgungsbezüge von monatlich EUR 1.785,79 brutto ausbezahlt. Angabe zu Rückstellungen Die "Sonstigen Rückstellungen" enthalten Beträge für rückständigen Urlaub, für sonstigen Personalaufwand, für Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, für Provisionsrückforderungen (Stornoprovisionen), sowie für Jahresabschlusskosten, Kosten zur Erstellung der betrieblichen Steuererklärungen und Kosten für die Prüfung des Jahresabschluss durch den Wirtschaftsprüfer. Die Sonstigen Rückstellungen betragen insgesamt € 7.003.517,00 darauf entfallen auf:
Betrag der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten und Sicherungsrechten
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 14.352.425,68 (Vorjahr:EUR 17.573.264,44). Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H. von EUR 13.631.898,16 (Vorjahr: EUR 8.294.560,29). Sonstige Angaben Die Angaben nach § 285 Abs. 11 HGB wurden gem. § 286 Abs. 3 HGB unterlassen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Oliver Hierold Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt. Die Angabe zur Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag waren nicht zu verzeichnen. Unterschrift der Geschäftsführung
Speyer, den 03.08.2024 gez. Oliver Hierold, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei der Offenlegung des vorstehenden Jahresabschlusses und Lageberichts wurden größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Maxda Darlehensvermittlungsgesellschaft mbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Maxda Darlehensvermittlungsgesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Maxda Darlehensvermittlungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Anlage zu diesem Bestätigungsvermerk enthält eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortung für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Landau, 25. Oktober 2024 RS
Audit GmbH
Klaus-Peter Risch, Wirtschaftsprüfer ANLAGE ZUM BESTÄTIGUNGSVERMERK: WEITERGEHENDE BESCHREIBUNG DER VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. |
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