KommunalBau Chemnitz GmbH (KBC)
Selbe AdresseIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kathrin Pallent seit 14.9.2022 | Prokura |
Frank Bertram seit 28.6.2021 | Geschäftsführer |
Katja Loße seit 8.1.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Chemnitz | 90.00% |
Stadt Chemnitz | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
wohnen in chemnitz gmbhChemnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Tätigkeitsgebiet des UnternehmensDie Gesellschaft vermietet für die Konzernmuttergesellschaft Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft m.b.H. (GGG) und vier Tochtergesellschaften Wohnungen auf Provisionsbasis sowie Gewerbeeinheiten. Daneben beschäftigt sich die Gesellschaft mit der Planung, Entwicklung und Veräußerung von Restflächen eines Gewerbegebietes. Seit dem 1. April 2008 hat die Gesellschaft Vermietungsleistungen für die Konzernmuttergesellschaft GGG übernommen. Hierzu wurde ein Dienstleistungsvertrag mit der GGG geschlossen, in dem u. a. die Leistungserbringung und Leistungsvergütung geregelt sind. Dieser Vertrag wurde mit Wirkung zum 1. Juni 2023 erneuert. Ferner erfolgt die Vermietung von Immobilien der Schwestergesellschaften Chemnitzer Wohn- und Heimstätten-Gesellschaft mit beschränkter Haftung (seit 2009) und Röhrsdorfer Wohnungsbauförderungsgesellschaft mbH (seit 2012) durch die Gesellschaft. Für die Vermietung von Gewerbeeinheiten wurde mit Wirksamkeit ab 1. Juni 2023 der Dienstleistungsvertrag mit der GGG und den Schwestergesellschaften Projektierungs- und Verwaltungsgesellschaft SCHOCKEN Chemnitz GmbH und Projektierungs- und Verwaltungsgesellschaft TIETZ Chemnitz GmbH neu geschlossen. Für die Gesellschaft erbringt die GGG im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages Verwaltungsdienstleistungen, hierfür zahlt die Gesellschaft ein aufwandsbezogenes Entgelt. 2. Geschäftsverlauf 2023Das Ergebnis im Bereich der Wohnraumvermietung konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Bis zum 31. Dezember 2023 konnten 2.998 (i. Vj. 2.703) Mietvertragsbeginne für die GGG realisiert werden. Darüber hinaus wurden 94 (i. Vj. 84) Wohnungsmietverträge für die Schwestergesellschaften RWF und CWH sowie 408 (i. Vj. 237) Zimmermietverträge wirksam. Damit wurden die für das Geschäftsjahr prognostizierten 2.700 Vermietungen für die GGG übertroffen. Gegenüber dem Vorjahr wirkten die weiterhin anhaltenden Zuzüge in die Stadt Chemnitz aus dem Ausland positiv auf die Nachfrage nach Wohnraum. Gleichzeitig investierte die Gesellschaft gemeinsam mit der Konzernmutter weiter in digitale Vertriebskanäle zur Neukundenakquise, was sich ebenfalls positiv ausgewirkt hat. Die durchschnittliche Mietinteressentenzahl pro Woche erhöhte sich von 175 auf 210. Im Geschäftsjahr 2023 konnten damit erstmals mehr als 10.000 Kundenanfragen verzeichnet werden. Neben der Stärkung des Neukundengeschäftes unterstützt die Gesellschaft die Betreuung der Bestandskunden durch ein etabliertes Team. Dieses berät Mieter des GGG-Konzerns bei vorhandenen Umzugswünschen in enger Abstimmung mit den GGG-Geschäftsstellen. Im Bereich Gewerbevermietungen konnten 39 Mietvertragsabschlüsse bzw. Vertragsverlängerungen realisiert werden. Im Geschäftsjahr konnte eine der verbliebenen drei im Eigentum der Gesellschaft befindlichen und zum Verkauf bestimmten Grundstücksteilflächen veräußert werden. Das Verkaufsmanagement der Grundstücke erfolgt in Geschäftsbesorgung durch die GGG. Die Gesellschaft forciert weiterhin den Verkauf der danach verbliebenen Flächen, um sich künftig vom Altgeschäft der ehemaligen Terra Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH vollständig zu lösen und den Fokus auf die Vermietungsdienstleistungen für Unternehmen des GGG-Konzerns zu legen. Zum 31. Dezember 2023 wurden 22 Mitarbeiter/-innen (einschließlich Geschäftsführer) beschäftigt. Die Verwaltung der Gesellschaft, der Vertrieb von Grundstücken, das Personal- und Rechnungswesen, die Erstellung des Jahresabschlusses sowie Controlling und Planung wurden auf der Grundlage eines Geschäftsbesorgungsvertrages mit Wirkung vom 1. April 2008 auf die GGG übertragen. Dieser wurde letztmalig mit Wirkung zum 1. Januar 2022 an die Tätigkeit der Gesellschaft angepasst. Die Umsatzerlöse stellen den maßgeblichsten finanziellen Leistungsindikator dar. Ergänzend dazu dient die Anzahl der für die GGG abgeschlossenen Mietverträge als bedeutsamster nichtfinanzieller Leistungsindikator. 3. VermögenslageDas Anlagevermögen (TEUR 15; i. Vj. TEUR 51) verringert sich durch die Umgliederung eines Grundstücks ins Umlaufvermögen sowie planmäßige Abschreibungen und umfasst 1,2 % (i. Vj. 3,9 %) der Bilanzsumme. Die im Umlaufvermögen bilanzierten zum Verkauf bestimmten unbebauten Grundstücke belaufen sich auf 45,2 % (i. Vj. 48,6 %) der Bilanzsumme. Im Geschäftsjahr wurde ein Grundstück im Chemnitz-Park (Teilflurstück 745/8, Gemarkung Röhrsdorf) aus dem Umlaufvermögen verkauft. Hieraus hat sich für die Gesellschaft ein Buchgewinn von TEUR 31 ergeben. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 1.185 (i. Vj. TEUR 1.185) ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags unverändert geblieben. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 92,9 % (i. Vj. 89,8 %). Damit ist die Gesellschaft am Bilanzstichtag zu ca. 7,1 % (i. Vj. 10,2 %) fremdfinanziert. Die Fremdfinanzierung umfasst ausschließlich kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen. Hinsichtlich der Angaben gemäß § 99 SächsGemO verweisen wir auf die Anlagen zum Lagebericht. 4. FinanzlageDie Finanzierung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr 2023 durch Einnahmen aus dem Kerngeschäft Vermietungsdienstleistungen von Wohn- und Gewerbeflächen. Das kurzfristige Fremdkapital ist zum 31. Dezember 2023 zu 519,6 % (i. Vj. 468,4 %) durch liquide Mittel gedeckt (Liquidität 1. Grades). Die Deckung des kurzfristigen Fremdkapitals durch liquide Mittel sowie kurzfristige Forderungen beläuft sich auf 765,4 % gegenüber 469,6 % zum Vorjahresstichtag (Liquidität 2. Grades). Die Gesellschaft verfügt über einen ausreichenden Liquiditätsbestand und ist ihren Zahlungsverpflichtungen im Jahr 2023 jederzeit nachgekommen. Die Finanzinstrumente der Gesellschaft beschränken sich auf Guthaben bei Kreditinstituten sowie kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft hat keine Sicherungsgeschäfte getätigt. 5. Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt Umsatzerlöse von TEUR 2.270 (i. Vj. TEUR 2.048) erwirtschaftet. Auf das Kerngeschäftsfeld der Gesellschaft, die Vermietungsdienstleistungen, entfallen Umsatzerlöse von TEUR 2.126 (i. Vj. TEUR 2.041). In der Planung für das Jahr 2023 wurden Umsatzerlöse von insgesamt TEUR 2.070, wovon TEUR 2.063 auf Vermietungsleistungen entfallen, angenommen. Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse aus dem Verkauf eines Grundstücks im Chemnitz-Park (Teilflurstück 745/8, Gemarkung Röhrsdorf) von TEUR 138 erzielt. Die Bestandsveränderungen (TEUR -65; i. Vj. TEUR -7) enthalten im Berichtsjahr ausschließlich die Bestandsminderung durch den getätigten Flächenverkauf, der bereits zum 1. Januar 2023 im Umlaufvermögen ausgewiesenen Grundstücke ohne Bauten. Aufwandsseitig beeinflussen insbesondere die Personalaufwendungen von TEUR 1.833 (i. Vj. TEUR 1.591), resultierend aus höheren Vermietungsdienstleistungen, das Betriebsergebnis. Im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 293) konnten die sonstigen Aufwendungen auf TEUR 187 reduziert werden. Hierbei wirken sich insbesondere die geringeren Aufwendungen für Werbung, Marketing und analoger Produktpräsentation durch die Nutzung digitaler Kanäle aus. Unter den Materialaufwendungen (TEUR 161, i. Vj. TEUR 118) werden (einmalig) anfallende Aufwendungen aus dem Abgang der bislang im Anlagevermögen bilanzierten Teilfläche in Höhe des Restbuchwerts zum Zeitpunkt des Verkaufs von TEUR 42 ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresergebnis vor Gewinnabführung von TEUR 19 (i. Vj. TEUR 17) erwirtschaftet, das entsprechend dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag vollständig an die GGG abgeführt wird. Damit wurde das im Wirtschafsplan für das Geschäftsjahr 2023 anvisierte Jahresergebnis vor Gewinnabführung erreicht. 6. Wesentliche Chancen und Risiken für die zukünftige EntwicklungWesentliche Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft werden vor allem in der erfolgreichen Fortführung der Vermittlung von Interessenten an Wohn- und Gewerbeflächen für die GGG und weitere verbundene Unternehmen gesehen, mithin den weiteren Ausbau digitaler Vertriebskanäle zur (Neu-)Kundenakquise. Zudem wird sich die Gesellschaft perspektivisch von den noch verbliebenen unbebauten Flächen aus dem Altgeschäft der Terra Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH trennen. Mittelfristig kann die Gesellschaft ihren Fokus stärker auf den Ausbau des Kerngeschäftsfeldes legen. Die Beurteilung der Risikobetrachtung ist seitens der Geschäftsleitung gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert und stellt sich wie folgt dar: Die Umsatzerlöse aus der Vermietungsdienstleistung der Gesellschaft für die GGG und weitere verbundene Unternehmen unterliegen dem Spannungsfeld der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung der Stadt Chemnitz als Wohn- und Arbeitsstätte. In den vergangenen Jahren zeichneten sich hierbei zum Teil gegenläufige Trends ab. Einerseits wurden in Verbindung mit der erweiterten Nutzung von Home-Office-Angeboten beruflich bedingte Zuzüge rückläufig, andererseits konnten im vergangenen Jahr vermehrt Zuzüge von Geflüchteten aus der Ukraine beobachtet werden. Die Gesellschaft ist in das integrierte Risikomanagement- und Controllingsystem der Konzernmuttergesellschaft GGG eingeschlossen. Dabei ist für die Gesellschaft von herausragender Bedeutung, dass die GGG und andere verbundene Unternehmen weiterhin ein marktorientiertes Angebotsportfolio an Wohn- und Gewerbeflächen bereitstellen. Hierzu werden laufend Bedarfsanalysen durchgeführt, sodass das Investitions- und Ausbaubudget der GGG mengen- und zielgruppenorientiert eingesetzt werden kann. Zugleich werden beeinträchtigende Entwicklungen frühzeitig erkannt und diesen Entwicklungen zeitnah gegengesteuert. Neben umfangreichen regelmäßigen Quartalskontrollen ist bei der GGG weiterhin ein Liquiditätsmanagement installiert, in das die Gesellschaft einbezogen ist. Ausfallrisiken beim Forderungsbestand werden im Mahnwesen der GGG zeitnah behandelt und reduziert, bei Bedarf werden Wertberichtigungen vorgenommen. Weitere wesentliche - insbesondere bestandsgefährdende - Risiken sind für die Gesellschaft derzeit nicht erkennbar. 7. AusblickGemäß dem vom Aufsichtsrat bestätigten Wirtschaftsplan geht die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 von einem Jahresergebnis vor Gewinnabführung von TEUR 20 und Umsatzerlösen von insgesamt TEUR 2.120, wovon TEUR 2.116 auf Vermietungsleistungen entfallen, aus. Im Fokus steht weiterhin das Vermietungsgeschäft im Wohnraumbereich. Aufbauend auf den Vermietungsaktivitäten der vergangenen Jahre ist das Ziel, ca. 2.700 Mietverträge für die GGG abzuschließen.
Chemnitz, den 25. März 2024 wohnen in chemnitz gmbh Bertram, Geschäftsführer Kennzahlen zur wirtschaftlichen Analyse des Unternehmens
Vergleich der Ist-Ergebnisse mit dem Wirtschaftsplan 2023
Angaben gemäß § 99 SächsGemOOrgane des Unternehmens
1 Die Berechnung der
Rentabilitätskennzahlen beruht auf dem Ergebnis vor
Gewinnabführung
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine AngabenDie wohnen in chemnitz gmbh, mit Sitz in Chemnitz, (nachfolgend auch "wic" oder "Gesellschaft") wird im Handelsregister B des Amtsgerichtes Chemnitz unter der Nummer HRB 2373 geführt. Der Jahresabschluss der wic für das Geschäftsjahr 2023 ist entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), dem Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages nach den Grundsätzen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. 2. Beendigung der Berücksichtigung der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von WohnungsunternehmenBis zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wurden die Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen ausgewiesen. Aufgrund von Klarstellungen der 2023 in Kraft getretenen neu gefassten Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen (JAbschlWUV) wurde von deren weiterer Anwendung abgesehen, da die Gesellschaft kein Wohnungsunternehmen im Sinne von § 1 der JAbschlWUV ist (Wegfall von Untergliederungen der Umsatzerlöse und der Aufwendungen für bezogene Leistungen entsprechend der JAbschlWUV sowie Anpassung von Postenbezeichnungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung an § 266 Abs. 2 und 3 bzw. § 275 Abs. 2 HGB). Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde hinsichtlich der Vergleichszahlen des Geschäftsjahres 2022 entsprechend angepasst. Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse und der Aufwendungen für bezogene Leistungen entsprechend der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres erfolgt im Rahmen der Erläuterungen zu diesen Posten (siehe unter Abschnitt 5 des Anhangs). 3. Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und AusweismethodenDer Jahresabschluss ist unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Abgesehen von der unter Abschnitt 2 beschriebenen Änderung wurden alle für den Jahresabschluss des Vorjahres angewendeten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden beibehalten. Der Ausweis der im Umlaufvermögen bilanzierten zum Verkauf bestimmten Grundstücke erfolgt unverändert gegenüber der Bilanz zum 31. Dezember 2022 unter dem gesonderten Bilanzposten "Zum Verkauf bestimmte Grundstücke ohne Bauten". Ebenso unverändert werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die aus dem Vermietungsgeschäft resultieren, gesondert unter dem Bilanzposten "Forderungen aus Vermietung" ausgewiesen (§ 265 Abs. 5 HGB) und die Bezeichnung einzelner Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zur Klarstellung ihres Inhalts angepasst (§ 265 Abs. 6 HGB). Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit der Bilanz werden die geforderten Vermerke zu den Fristigkeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 4 und 5 HGB sowie § 285 Nr. 1a und 2 HGB) vollständig in den Anhang aufgenommen. Der Ausweis der Forderungen gegen Gesellschafter/Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter erfolgt als "davon-Vermerk" bei den Forderungen gegen/Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen unter Berücksichtigung von planmäßigen linearen Abschreibungen bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag. Bei Wegfall der Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen werden Zuschreibungen höchstens bis zum Wert nach Berücksichtigung zwischenzeitlich erforderlicher planmäßiger Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige bewegliche Anlagen mit Anschaffungskosten über EUR 250 und unter EUR 1.000 werden in einem Sammelposten erfasst, der einheitlich im Zugangsjahr und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam abgeschrieben wird (unabhängig vom tatsächlichen Verschleiß und Verbleib der betreffenden Anlagen). Geringwertige bewegliche Anlagen bis EUR 250 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern werden den planmäßigen Abschreibungen von Betriebs- und Geschäftsausstattung fünf bis fünfzehn Jahre zugrunde gelegt. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke ohne Bauten sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Sie umfassen den Kaufpreis der zum Verkauf bestimmten Grundstücke zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten und die von Dritten in Rechnung gestellten Erschließungskosten. Übrige Kosten, wie z. B. Gemeinkosten oder Zinsen, werden nicht aktiviert. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Bei den Forderungen aus Vermietung sind Ausfallrisiken durch angemessene pauschalisierte Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die pauschalisierten Einzelwertberichtigungen werden auf rückständige Forderungen aus beendeten Mietverhältnissen, die bis zum 31. Dezember 2021 entstanden sind, mit 80 %, die bis zum 31. Dezember 2022 entstanden sind, mit 60 %, und die bis zum 31. Dezember 2023 entstanden sind, mit 50 % vorgenommen. Rückständige Forderungen im Zusammenhang mit bestehenden Mietverhältnissen werden pauschal mit 20 % wertberichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert aktiviert und unterliegen keinen Verfügungsbeschränkungen. Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Stammkapital ist zum Nennbetrag bewertet und entspricht der Festsetzung im Gesellschaftsvertrag sowie der Eintragung im Handelsregister. Die Kapitalrücklage ist ebenfalls zum Nennwert ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag werden, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfasst. Zwischen der wic als Organgesellschaft und der Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft m.b.H., Chemnitz (nachfolgend auch "GGG"), als Organträgerin bestehen körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaften. Die Ermittlung und ein ggf. erforderlicher Ansatz latenter Steuern erfolgt deshalb auf der Ebene der Organträgerin. 4. Erläuterungen zur BilanzDie Aufgliederung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung sind im Anlagenspiegel als Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dort ebenfalls angegeben. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 51 vor Wertberichtigung) resultieren im Wesentlichen aus Grundstücksverkäufen (TEUR 51). Diese Forderungen werden fällig, wenn das Eigentum an der vertragsgegenständlichen Grundstücksfläche ganz oder teilweise durch (Weiter-)Verkauf auf Dritte übertragen wird. Zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2023 ist nicht bekannt, ob bzw. wann Weiterverkäufe erfolgen. Folglich sind die Forderungen aus Grundstücksverkäufen unverändert zum Vorjahresbilanzstichtag zu 100 % einzelwertberichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 218; i. Vj. TEUR 0) betreffen zum Bilanzstichtag Vermietungsleistungen sowie Umsatzsteuerforderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 36; i. Vj. TEUR 47) betreffen im Wesentlichen voraussichtliche Aufwendungen für Prämienzahlungen (TEUR 8; i. Vj. TEUR 15), für die Prüfung des Jahresabschlusses und die Erstellung der Steuererklärungen (TEUR 19; i. Vj. TEUR 15), für ausstehende Rechnungen (TEUR 7; i. Vj. TEUR 11) sowie für Urlaubsansprüche (TEUR 1; i. Vj. TEUR 4). Die Laufzeiten und Angaben zur Besicherung der Verbindlichkeiten sind dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang) zu entnehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 20; i. Vj. TEUR 59) betreffen den für das Geschäftsjahr 2023 gemäß dem Gewinnabführungsvertrag mit der GGG abzuführenden Gewinn (TEUR 19; i. Vj. TEUR 17) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1, i. Vj. TEUR 0). Die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 33; i. Vj. TEUR 27) betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer gegenüber dem Finanzamt (TEUR 27; i. Vj. TEUR 21). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft für Grunddienstbarkeiten erhaltene Zahlungen, die über einen Zeitraum von zehn Jahren ertragswirksam werden. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungEntsprechend der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres unter Berücksichtigung der JAbschlWUV setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
Bei den Umsatzerlösen aus anderen Lieferungen und Leistungen handelt es sich um Erträge aus der Kundenvermittlung und Anbahnung von Mietverträgen sowie aus Marketing-Dienstleistungen für verbundene Unternehmen. Sämtliche Umsatzerlöse des Geschäftsjahres wurden im Inland erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von TEUR 5 (i. Vj. TEUR 9); Entsprechend der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres unter Berücksichtigung der JAbschlWUV setzt sich der Materialaufwand wie folgt zusammen:
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren enthalten ausschließlich den Aufwand in Höhe des Buchwerts aus dem Abgang der im Anlagevermögen bilanzierten Teilfläche, die mit einer im Umlaufvermögen ausgewiesenen Teilfläche zusammengelegt und verkauft wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten 2023 keine periodenfremden Aufwendungen (i. Vj. TEUR 23). Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein positives Ergebnis vor Gewinnabführung von TEUR 19 erwirtschaftet, das entsprechend dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag an die GGG abgeführt wird. 6. Ergänzende AngabenArbeitnehmer Zum Bilanzstichtag beläuft sich der Personalbestand mit Geschäftsführer auf 22 Personen. Im Jahresdurchschnitt waren (ohne Geschäftsführer) 22 Mitarbeiter/-innen als kaufmännische Angestellte beschäftigt (davon 15 in der Vermietung von Wohneinheiten, drei in der Vermietung von Gewerbeeinheiten und vier Personen in der Verwaltung und im Marketing). Abschlussprüferhonorar Auf die Angaben zum Gesamthonorar des bestellten Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da diese Angaben in den Konzernabschluss der GGG aufgenommen werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt TEUR 151, von denen TEUR 73 auf 2024 entfallen. Vom Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren TEUR 68 aus Mietverträgen und dem Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Gesellschafterin GGG (verbundenes Unternehmen) und TEUR 5 aus Leasingverträgen mit Dritten (PKW-Leasing). 7. KonzernbeziehungenDie GGG hält 90 % und die Stadt Chemnitz hält 10 % der Geschäftsanteile der Gesellschaft. Als verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB wurden neben der GGG (Mutterunternehmen das den Konzernabschluss für den kleinsten bzw. größten Kreis einzubeziehender Unternehmen aufstellt) alle Unternehmen eingestuft, an denen die GGG die Mehrheit der Stimmrechte hat. Die wic wird in den Konzernabschluss der GGG einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger (www.unternehmensregister.de) elektronisch bekannt gemacht. Die Gesellschaft hat seit 2008 die Vermietungsdienstleistungen für die GGG übernommen. Hierzu bestehen aktuell zwei Dienstleistungsverträge mit der GGG, in welchen u.a. die Leistungserbringung und Leistungsvergütung geregelt sind - ein Vertrag für die Vermittlung von Mietern für Wohneinheiten und ein Vertrag für die Vermittlung von Mietern für Gewerbeeinheiten. In den Vertrag zur Vermietung von Gewerbeeinheiten wurden neben der GGG auch die Schwestergesellschaften Projektierungs- und Verwaltungsgesellschaft Schocken Chemnitz GmbH und Projektierungs- und Verwaltungsgesellschaft TIETZ Chemnitz GmbH aufgenommen. Ferner erfolgt die Vermittlung von Wohneinheiten der Schwestergesellschaften Chemnitzer Wohn- und Heimstätten-Gesellschaft mit beschränkter Haftung (seit 2009) und Röhrsdorfer Wohnungsbauförderungsgesellschaft mbH (seit 2012) durch die Gesellschaft. 8. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag sind bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 noch in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 berücksichtigt sind, eingetreten. 9. Organe der GesellschaftGeschäftsführung
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer bestellt ist. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:
Der Aufsichtsrat hat für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 eine Vergütung in Höhe von insgesamt TEUR 1 erhalten.
Chemnitz, den 25. März 2024 wohnen in chemnitz gmbh Frank Bertram, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
* Umgliederung in das Umlaufvermögen, Bilanzposten "Zum Verkauf bestimmte Grundstücke ohne Bauten"
Verbindlichkeitenspiegel 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die wohnen in chemnitz gmbh, Chemnitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der wohnen in chemnitz gmbh, Chemnitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der wohnen in chemnitz gmbh für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 25. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Carl Erik Daum, Wirtschaftsprüfer ppa. Volker Riemann, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023Der Aufsichtsrat der wohnen in chemnitz gmbh hat im Geschäftsjahr 2023 zwei ordentliche Sitzungen durchgeführt. Weiterhin erfolgten Beschlussfassungen in zwei Umlaufverfahren. In diesem Rahmen und anhand mündlicher und schriftlicher Berichte hat sich der Aufsichtsrat über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft, über bedeutende Geschäftsvorfälle und alle Fragen der Geschäftspolitik unterrichtet und sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Der Aufsichtsrat hat die ihm aufgrund gesetzlicher und satzungsmäßiger Bestimmungen vorgelegten Einzelvorgänge behandelt. Im Vordergrund der Sitzungen standen:
Bezüglich folgender Themen wurden Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst:
Der Jahresabschluss und der Lagebericht der wohnen in chemnitz gmbh zum 31. Dezember 2023 wurden durch die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen; der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde am 25. März 2024 erteilt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang sowie dem Lagebericht, geprüft. Sie haben sich mit dem Ergebnis der Prüfung der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft befasst. Nach abschließender Beratung zum Jahresabschluss werden keine Beanstandungen erhoben und der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss gebilligt. Der Aufsichtsrat empfiehlt somit der Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss festzustellen.
Chemnitz, den 24. April 2024 Aufsichtsratsvorsitzende der wohnen in chemnitz gmbh Simone Kalew Beschluss über die ErgebnisverwendungAuszug aus dem Beschluss 01/2024 der Gesellschafterversammlung der wohnen in chemnitz gmbh mbH "Es wird ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 19.380,44 € ausgewiesen. Entsprechend § 1 des Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrags vom 20. Dezember 2013 wird dieser Betrag an die Gesellschafterin GGG abgeführt. Damit ergibt sich eine Bilanzsumme von 1.275.122,29€ und ein Jahresüberschuss von 0,00 € (nach Ergebnisabführung). Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 24.4.2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
11 nahegelegene Organisationen
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Bauträger für Wohngebäude
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Beteiligungsgesellschaften
Malerei- und Lackiergewerbe
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen