Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 31710
Vorher
Railpart Services GmbH
Eingetragen
29.7.2009
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Transformatoren und Stromrichtern
Gegenstand
Die weltweite Kundenberatung, Projektierung, Entwicklung, Fertigung sowie der Vertrieb und Service von Bordnetzgeräten für Luft- und Sonderfahrzeuge sowie von ähnlichen Produkten auf dem Gebiet der Energie- und Antriebstechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Belhassen Jerbi
seit 15.7.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Christoph Speith
67354 Römerberg, Im Oberen Berg 22
12.500 €
50.00%
Ralf Miethke
03229 Altdöbern, Pritzen-Ressener-Weg 1
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ENTRAK GmbH

Wendelstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

A. Grundlage des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand der ENTRAK GmbH ist die nachhaltige Produktion und Instandsetzung von Komponenten für zivile und militärische Anwendungen. In den Bereichen Wehrtechnik, Marine und dem Schienenverkehr liegen die wesentlichen Aufgaben bei der System- und Antriebstechnik.

Zu den Kunden der ENTRAK GmbH zählen Verteidigungskräfte und Partner der NATO, nationale Industriekonzerne sowie lokale Instandsetzungsunternehmen, die seit vielen Jahren das Know-How und die Kompetenz der ENTRAK schätzen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

ENTRAK ist vorwiegend im Bereich der Wartung und Instandsetzung von Geräten für die Bundeswehr tätig. Der Haushaltsansatz im Verteidigungsetat für Materialerhaltung und Betrieb ist mittelfristig stabil bzw. durch das Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden für die Ausrüstung der Bundeswehr positiv zu beurteilen.

Auf Grund eines Generationswechsels der Flugzeuge der Luftwaffe werden die Anzahl der derzeit betreuten Geräte bis zum Ende dieses Jahrzehntes allmählich sinken. Gleichzeitig werden die neuen Flugzeugmuster frühzeitig Investitionen in Anlagen, Teststände und natürlich Know-How der Mitarbeiter erfordern.

Die Auswirkungen des andauernden Russland-Ukraine-Konfliktes verlangen flexible und zeitnahe Instandsetzung der Landfahrzeuge. Darüber hinaus ist auch eine Reaktivierung älterer Baureihen zu beobachten.

II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Ertragslage

Die Gesellschaft konnte im Jahr 2023 ein Jahresergebnis von 3.587.410,90 € erzielen.

Die Gesamtleistung betrug im Berichtszeitraum 22,1 Mio. € und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 6,6 % gestiegen.

Der Rohertrag stieg um 21,0 %, da die Umsatzsteigerungen zwar mit absolut gestiegenen Einstandspreisen und gestiegenen Fremdleistungen einhergingen, sich der Produktmix jedoch leicht verändert hat.

Die Betriebskosten veränderten sich wie folgt:

Absolut In Prozent
Personalkosten -124.685,52 -3,3 %
Abschreibungen 183.946,14 138,9 %
Sonstige Aufwendungen 92.376,35 +5,1%
Betriebskosten 151.636,97 + 2,6%

Die Umsätze veränderten sich wie folgt:

Absolut In Prozent
Umsatz Inland 2.612.193,47 +13,5 %
Umsatz EU-Ausland -77.054,95 -49,1 %
Umsatz Drittland -131.588,60 -36,4 %
Gesamtumsatz 2.403.549,92 +12,1 %

Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr um 1.744 T€ oder um 53,3 % gestiegen.

Durch die erhebliche Umsatzsteigerung in Inland konnte ein Umsatzzuwachs über alle Bereiche in Höhe von 12,1 % erzielt werden.

Die Kosten der Warenbeschaffung lagen auf dem hohen Vorjahresniveau.

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 50 Mitarbeiter (Vorjahr 50 Mitarbeiter) beschäftigt.

Vermögenslage

Die Vermögenslage der ENTRAK GmbH stellt sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:

Geschäftsjahr Vorjahr
Anlagevermögen 390.543,00 336.591,00
Vorräte und geleistete Anzahlungen 3.587.607,83 3.645.021,87
Forderungen 3.531.942,82 1.621.506,57
Sonstige Vermögensgegenstände 35.333,47 110.001,34
Flüssige Mittel 3.451.422,24 1.991.761,42
Rechnungsabgrenzungsposten 24.169,60 8.133,16

Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist als gesichert zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Kapitalstruktur der ENTRAK GmbH ist ausgewogen. Sie stellt sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr Vorjahr
Eigenkapital 8.124.170,73 5.536.759,83
Rückstellungen 1.991.996,95 1.142.825,28
Verbindlichkeiten davon aus Lieferungen und Leistungen 292.201,92 703.902,83
Sonstige Verbindlichkeiten 577.787,52 314.510,78
Passive latente Steuern 34.861,84 15.016,64

Die Eigenkapitalrendite beträgt 44,2 %.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 2,7 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Die kurzfristigen Forderungen überschreiten die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Prognosebericht

Für 2024 rechnen wir mit einem positiven Ergebnis, welches leicht über dem Vorjahr liegen wird. Die ENTRAK GmbH beurteilt die Entwicklungen für das Geschäftsjahr 2024 vorsichtig positiv und rechnet mit einem Umsatz von rund 22 Mio. €. Die Ertragslage wird sich in den nächsten Jahren positiv entwickeln, wenn sich die Entrak auf die neuen Waffensysteme vertriebstechnologisch und technologisch eingestellt hat.

Das Unternehmen wird auch zukünftig zu jeder Zeit in der Lage sein, allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

II. Chancen- und Risikobericht

1. Allgemeiner Chancen- und Risikobericht

Da die Gesellschaft zunehmend international operiert, bestehen Risiken aus Wechselkursschwankungen. Das Wechselkursrisiko im operativen Geschäft soll bei Bedarf durch den Abschluss von projektbezogenen Kurssicherungsgeschäften verhindert werden.

Aufgrund der soliden zielgerichteten Entwicklungspolitik der ENTRAK GmbH bestehen weiterhin gute Voraussetzungen, dem Markt und den besonderen Wünschen der Kundschaft passende Reparatur-und Instandsetzungsleistungen sowie bedarfsgerechte Entwicklungsleistungen zur Verfügung zu stellen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken aller Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Die Wettbewerbsrisiken sind wegen der größeren Konkurrenz gewachsen. Wir gehen aber davon aus, uns weiterhin im Wettbewerb erfolgreich behaupten zu können.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Subunternehmer zurück, mit denen wir langfristige Beziehungen anstreben oder bereits halten.

Der Ukraine-Krieg erhöht den Focus der NATO-Staaten auf den Fähigkeitserhalt und Ausbau von wehrtechnischem Material. Daraus können zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten für die Gesellschaft entstehen.

2. Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist dem aktuellen und geplanten Geschäftsvolumen angemessen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen mit Skonto gezahlt.

Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über das Eigenkapital.

Die bisher zur Risikosteuerung eingeleiteten Maßnahmen waren grundsätzlich geeignet, den negativen Einflüssen auf das Unternehmen entgegenzuwirken. Die Gesellschaft ist aufgrund der getroffenen Maßnahmen finanziell und unternehmerisch gut aufgestellt.

Geschäftliche Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Lieferverzögerungen und Ersatzteilknappheit können auch in 2024 zu Lieferverzugsstrafen und Umsatzverschiebungen in das Folgejahr führen.

3. Spezieller Chancenbericht

Die ENTRAK GmbH ist fest am Markt positioniert.

Das Marktpotenzial ergibt sich zu wesentlichen Teilen aus den Verteidigungsbudgets der Kundenländer. Durch den Russland-Ukraine Krieg hat ein Umdenken in Europa und insbesondere auch in Deutschland stattgefunden. Die Militärausgaben werden auf breiter Front erhöht. So hat u. a. die Bundesregierung ein Sondervermögen über 100 Mrd. € für die Ausrüstung der Bundeswehr beschlossen, wodurch sich auch Chancen für die ENTRAK GmbH ergeben.

Da diese Investitionen auch in neue Fahrzeugsysteme fließen, profitiert die ENTRAK GmbH auch im After-Sales-Geschäft (Reparaturen und Ersatzteile) davon, allerdings erst nach deren Einführung und Nutzung. Die Auswirkung tritt daher erst langfristig ein.

Die grundsätzliche gestiegene Anforderung der Einsatzbereitschaft erhöht aber auch bereits jetzt das Geschäftspotenzial der ENTRAK GmbH.

Wir sehen unsere Wettbewerbsposition nach wie vor als stabil an.

Weitere Wachstumspotenziale ergeben sich mittelfristig insbesondere in der Einführung neuer Flugzeugmuster, Entwicklung von Komponenten aber auch Unternehmenszukäufen.

 

Wendelstein, den 20. Oktober 2024

Christoph Speith, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 390.543,00 336.591,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.346,00 53.991,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 8.327,00 9.661,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 11.019,00 44.330,00
II. Sachanlagen 371.197,00 282.600,00
1. technische Anlagen und Maschinen 85.047,00 117.081,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 286.150,00 165.519,00
B. Umlaufvermögen 10.606.306,36 7.368.291,20
I. Vorräte 3.587.607,83 3.645.021,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.567.276,29 1.731.507,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.451.422,24 1.991.761,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.169,60 8.133,16
Summe Aktiva 11.021.018,96 7.713.015,36

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.124.170,73 5.536.759,83
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.000,00 5.000,00
III. Gewinnvortrag 4.506.759,83 3.161.305,51
IV. Jahresüberschuss 3.587.410,90 2.345.454,32
B. Rückstellungen 1.991.996,95 1.142.825,28
C. Verbindlichkeiten 869.989,44 1.018.413,61
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 37.682,15
2. sonstige Verbindlichkeiten 869.989,44 980.731,46
D. Passive latente Steuern 34.861,84 15.016,64
Summe Passiva 11.021.018,96 7.713.015,36

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.871.788,59 9.003.443,71
2. Personalaufwand 3.674.378,35 3.799.063,87
a) Löhne und Gehälter 3.009.271,53 3.105.980,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 665.106,82 693.083,51
3. Abschreibungen 316.377,56 132.431,42
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 124.760,78 132.431,42
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 191.616,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.890.436,47 1.798.060,12
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 3.840,63
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.205,18
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 404,69 2.428,28
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.426.152,28 921.930,18
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 19.845,20 15.016,64
8. Ergebnis nach Steuern 3.591.244,42 2.349.529,84
9. sonstige Steuern 3.833,52 4.075,52
10. Jahresüberschuss 3.587.410,90 2.345.454,32

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der "Entrak GmbH" wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB aufgeführten Größenklassen ist die Gesellschaft eine Mittelgroße Gesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ENTRAK GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wendelstein
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Nürnberg
Register-Nr.: 31710

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 876.238,28

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 994.248,49

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Vorjahr
Rückstellung für Personalkosten 311.308,00 282.291,00
Rückstellung für Gewährleistungen 110.400,00 98.400,00
Rückstellung für Abschluss u. Prüfung 45.000,00 23.000,00
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht 31.100,00 31.600,00
sonstige Rückstellungen 513.553,00 369.125,00
Summe 1.011.361,00 804.416,00

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 869.989,44 Euro (Vorjahr: 1.018.413,61 Euro).

Verbindlichkeitsspiegel:

Gesamtbetrag: bis ein Jahr: größer ein Jahr: mehr als fünf Jahre:
Verbindlichkeiten gg Kreditinstitute 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Verbindl. aus Lieferung u Leistung 292.201,92 € 292.201,92 € 0,00 € 0,00 €
sonstige Verbindlichkeiten 577.787,52 € 577.787,52 €
Gesamtsumme: 869.989,44 € 869.989,44 € 0,00 € 0,00 €

Passive latente Steuern

Im Berichtsjahr ergeben sich aus der unterschiedlichen Bewertung zwischen Handels- und Steuerrecht aktive latente Steuern in Höhe von 4.832,25 Euro und passive latente Steuern in Höhe von 39.694,09 Euro. Diese wurden saldiert, sodass zum Bilanzstichtag passive latente Steuern in Höhe von 34.861,84 Euro ausgewiesen werden. Hierbei wurde ein Steuersatz von 30% zu Grunde gelegt.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 622.319,39 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Miete Gebäude

- Kfz-Leasing und Kfz-Miete

- E-Bike-Leasing

- Miete Kopierer / Drucker

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich im Einzelnen in Höhe von 25.286,68 Euro um Erträge aus Kursdifferenzen.

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich im Einzelnen in Höhe von 191.616,78 Euro um Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens und in Höhe von 64.984,70 Euro um Aufwendungen aus Kursdifferenzen.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gem. § 288 Abs.2 Satz 3 HGB verzichtet.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
gewerbliche Mitarbeitende 30,25
Angestellte 19,50
leitende Angestellte 0,75
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 50,50
Vorjahr 50,25
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 46,50
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 4,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Christoph Speith, Römerberg Kaufmann

Geschäftsführer: Christian Dreser, Altenmendingen Dipl.-Kfm. (vom 23.03.2023 bis 20.10.2023)

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 3.587.410,90 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 8.094.170,73 Euro, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 8.094.170,73 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wendelstein, den 20. Oktober 2024

Christoph Speith, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 200.070,76 0,00 0,00 0,00 200.070,76
2. Geschäfts- oder Firmenwert 20.000,00 0,00 0,00 0,00 20.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 220.070,76 0,00 0,00 0,00 220.070,76
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 332.129,56 0,00 0,00 0,00 332.129,56
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 660.628,96 178.712,78 6.750,57 0,00 832.591,17
Summe Sachanlagen 992.758,52 178.712,78 6.750,57 0,00 1.164.720,73
Summe Anlagevermögen 1.212.829,28 178.712,78 6.750,57 0,00 1.384.791,49
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 155.740,76 33.311,00 0,00 0,00 189.051,76
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.339,00 1.334,00 0,00 0,00 11.673,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 166.079,76 34.645,00 0,00 0,00 200.724,76
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 215.048,56 32.034,00 0,00 0,00 247.082,56
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 495.109,96 58.081,78 6.750,57 0,00 546.441,17
Summe Sachanlagen 710.158,52 90.115,78 6.750,57 0,00 793.523,73
Summe Anlagevermögen 876.238,28 124.760,78 6.750,57 0,00 994.248,49
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 11.019,00 44.330,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 8.327,00 9.661,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 19.346,00 53.991,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 85.047,00 117.081,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 286.150,00 165.519,00
Summe Sachanlagen 0,00 371.197,00 282.600,00
Summe Anlagevermögen 0,00 390.543,00 336.591,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ENTRAK GmbH, Wendelstein

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ENTRAK GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ENTRAK GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Quakenbrück, den 03.03.2025

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