Manfred Schmelzer GmbH
Güterhallenstraße 3, 79106 Freiburg im Breisgau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernhard Kernen seit 15.7.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Panholzer seit 3.1.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Manfred Schmelzer GmbHTeningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021der Manfred Schmelzer GmbH, TeningenI. Allgemeine Angaben einschließlich der Angaben zum Unternehmen Der Jahresabschluss der Manfred Schmelzer GmbH, Teningen (Amtsgericht Freiburg i. Br., HRB 260332) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu den Vorschriften des HGB wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes angewendet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen erfüllt die Gesellschaft die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft. Dementsprechend wurden die größenabhängigen Befreiungen gemäß § 288 Abs. 1 HGB bei der Aufstellung des Anhangs teilweise berücksichtigt. Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichtes verzichtet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet, sofern das Gesetz nicht ausdrücklich einen saldierten Ausweis erlaubt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände betreffen Entwicklungsaufwand für ein neues ERP-System. Diese werden mit den Herstellkosten angesetzt und nach Fertigstellung über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die Herstellkosten umfassen die Einzel- und Gemeinkosten, die Sondereinzelkosten und die angemessenen Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Abschreibungen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht nach § 255 Abs. 3 S. 2 HGB nicht in Anspruch und aktiviert keine Fremdkapitalzinsen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nennwert angesetzt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden über 5 Jahre, Software zum Teil auch über 3 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen 2 und 20 Jahren. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und sofort abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Als Börsen- oder Marktpreis werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren die Wiederbeschaffungskosten, bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten, oder niedrigere Wiederherstellungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zum gewichteten letzten Einkaufspreis ermittelt. In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Kosten der allgemeinen Verwaltung des jeweiligen Produktionsbereichs bei normaler Auslastung der Produktion einbezogen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten berücksichtigt. Finanzierungskosten sowie Kosten für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und die betriebliche Altersversorgung werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für unfertige und fertige Erzeugnisse, fertige Leistungen und Waren erfolgt eine verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten. Zudem werden Bestandsrisiken infolge verminderter Verwertbarkeit oder Veralterung durch Gängigkeitsabschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht schon einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Es ist noch nicht auf den Euro umgestellt und beläuft sich auf 250.000,00 DM. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet, alle erkennbaren Risiken werden berücksichtigt. Rückstellungen werden in Höhe des aufgrund vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssatz werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern Aktive und passive latente Steuern werden getrennt ermittelt und sodann saldiert. Nur ein Passivüberhang wird ausgewiesen, ein Aktivüberhang wird nicht aktiviert. Dabei werden auch aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge insoweit einbezogen, um einen ansonsten auszuweisenden Passivüberhäng auszugleichen. Der Ermittlung liegt ein Steuersatz von 30,0 % zugrunde. Fremdwährungsumrechnung Die Umrechnung von Fremdwährungsposten erfolgt im Entstehungszeitpunkt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs. Die Umrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden zum Bilanzstichtag erfolgt gemäß § 256a HGB. III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz AKTIVA Anlagevermögen Auf die Aufstellung eines Anlagenspiegels i.S.d. § 284 Abs. 3 HGB wird entsprechend der Erleichterungsregel in § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet. Umlaufvermögen Forderungen Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in Höhe von T€ 469 (Vj. T€ 175) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und T€ 214 (Vj. T€ 0) auf sonstige Vermögensgegenstände. PASSIVA Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen nicht genommenen Urlaub T€ 74 (Vj. T€ 71), Restrukturierung T€ 67 (T€ 0), Tantieme T€ 50 (Vj. T€ 37), Garantien / Gewährleistungen T€ 36 (Vj. T€ 30), Archivierungskosten T€ 19 (T€ 19), interne Jahresabschlusskosten T€ 18 (Vj. T€ 15) und Beiträge zur Berufsgenossenschaft T€ 9 (Vj. T€ 9). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 628 (Vj. T€ 448), im Übrigen T€ 2.420 (Vj. T€ 1.920) aus sonstigen Verbindlichkeiten. Dabei bestehen gegenüber der Gesellschafterin Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.735 (Vj. T€ 1.585). V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz ausgewiesene sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:
Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wie folgt: Die Gesellschaft hat zusammen mit anderen Konzerngesellschaften für das verbundene Unternehmen die Tech Power Electronics Group GmbH eine Kreditbesicherungsgarantie mit einem Höchstbetrag von T€ 12.000 zu Gunsten eines Bankenkonsortiums abgegeben. Es besteht zudem eine Sicherungsübereignung für sämtliche Vorräte und eine Globalzession für sämtliche bestehende und künftige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die besicherten Bankverbindlichkeiten der Tech Power Electronics Group GmbH valutieren am Stichtag mit T€ 6.784. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2021 wurden durchschnittlich 51 Arbeitnehmer (Vj. 43) beschäftigt, davon 26 Angestellte (Vj. 20) und 25 gewerbliche Mitarbeiter (Vj. 23). Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Dr. iur. Roger Pierenkemper, Marburg, Geschäftsführer der mittelbaren Gesellschafterin PI-SM GmbH Rainer Jungk, Seligenstadt, operative Geschäftsführung der Manfred Schmelzer GmbH Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der PI-SM GmbH, Ehringshausen, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der einzubeziehenden Unternehmen aufstellt. Darüber hinaus wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Pi-BG SPV GmbH & Co. KG, Ehringshausen, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis der einzubeziehenden Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der PI-SM GmbH und der Pi-BG SPV GmbH & Co. KG wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Kündigung des Ergebnisabführungsvertrags Zum 30. September 2021 hat die Gesellschafterin Schwa-Medico, Medizinische Apparate, Vertriebsgesellschaft mbH, Ehringshausen, aufgrund der Veräußerung der Anteile an der Manfred Schmelzer GmbH an die Tech Power Electronics Group GmbH, Frankfurt am Main, den Ergebnisabführungsvertrag mit der Manfred Schmelzer GmbH gekündigt. Infolgedessen hat die Manfred Schmelzer GmbH zum 30. September 2021 letztmalig einen Verlustausgleichanspruch in Höhe von EUR 213.661,68 gegen die Schwa-Medico, Medizinische Apparate, Vertriebsgesellschaft mbH.
Teningen, 31. August 2022 Dr. jur. Roger Pierenkemper, Geschäftsführer Rainer Jungk, Geschäftsführer |
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