Volksbank e.G.Liquidiert
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Volksbank eGBechtheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010Volksbank eG, BechtheimI. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Gesamtwirtschaft Das Wirtschaftswachstum erreichte in 2010 nach einer realen Reduzierung im Jahr 2009 von 4,7 % ein Wachstum von 3,6 %. Das Wachstum wurde auf breiter Basis erreicht durch Steigerungen im Bereich der privaten Konsumausgaben, den Beitrag durch ein Wachstum der Staatsausgaben und den Anstieg des Außenbeitrages. Die Konsumausgaben bestehend aus Privat- und Staatsausgaben steigerten sich um 0,7 %. Die Bruttoanlageinvestitionen erreichten eine Steigerung von 1,0 % am Bruttoinlandsprodukt. Die Unterposition Ausrüstungsinvestitionen steigerte sich nach einem Rückgang von 1,8 % in 2009 auf ein Wachstum von 0,7 %. Die Summe der inländischen Verwendung erreichte nach einem Rückgang von 1,8 % im Vorjahr eine Steigerung auf 2,4 %. Der Außenbeitrag mit den Positionen der Ex- und Importe entwickelte sich mit einer Steigerung auf 1,3 % nach einem Rückgang im Vorjahr von 2,9 %. Der Verbraucherpreisindex steigerte sich von 0,8 % im Januar auf 1,7 % im Dezember 2010, im Verhältnis zum Vorjahr. Zu Beginn des Jahres 2010 begann die EZB mit der Rückführung der Sondermaßnahmen beinhaltend dem Ende des billigen Geldes. Die EZB ließ Jahres- und Halbjahrestender endgültig auslaufen. Die Zuspitzung der Krise um die hochverschuldeten Länder (GIPS-Staaten) veranlasste die EZB den geplanten Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes auszusetzen um Verspannungen an den Finanzmärkten entgegenzuwirken. Erstmals kaufte die EZB Staatsanleihen Griechenlands und anderer GIPS-Staaten um die Funktion der Märkte für diese Staaten aufrecht zu erhalten. Die Anleihenaufkäufe erreichten einen Betrag von 73,5 Milliarden Euro. Um das Risiko der Abschreibung dieser aufgekauften Papiere abzusichern beschloss die EZB eine Anhebung des Grundkapitals um fast das Doppelte auf 10,8 Milliarden Euro. Im Umfeld niedriger Inflationsrisiken und der sich moderat erholenden Konjunktur im Euro-Raum verblieb der Leitzins auf seinem Rekordtief von 1,0 %. Im Umfeld der zu beherrschenden Schuldenkrise der GIPS-Staaten entwickelte sich der DAX, anfangs 2010, verhalten. Ende September unter dem Einfluss positiver Konjunkturdaten aus Deutschland und der Ankündigung einer milliardenschweren Geldspritze der US-Notenbank für die US-Wirtschaft überschritt der DAX die 6.000er Marke. Im vierten Quartal 2010 legte der DAX massiv zu unter dem Einfluss, dass die Schuldenkrise der GIPS-Staaten als beherrschbar zu sein erkannt wurde. Der DAX steigerte sich in 2010 um 16,1 % gegenüber dem Vorjahr und erreichte zum Jahresende 6.914 Punkte. Infolge der konjunkturellen Erholung verringerte sich der Jahresdurchschnitt der arbeitslos gemeldet- en Personen auf 3,2 Millionen. Diese Personenzahl entspricht 7,7 % aller Erwerbspersonen und ver- ringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,5 %. Kreditgenossenschaften Die Kreditgenossenschaften in Deutschland wiesen im Jahr 2010 eine sehr positive Geschäftsentwicklung auf. Die addierte Bilanzsumme der 1.138 Institute nahm um 16 Milliarden Euro auf 707 Milliarden Euro zu. Insbesondere die Einlagenentwicklung ist im Jahr 2010 nach wie vor von den Auswirkungen der Finanzmarktkrise geprägt, welche den Kreditgenossenschaften in Deutschland weiterhin hohe Einlagenzuflüsse bescherte. So war Sicherheit ein bedeutender Faktor bei der Geldanlage der Kunden der Kreditgenossenschaften. Gleichzeitig wirkte die Skepsis der Kunden gegenüber Wertpapierengagements (insbesondere im Aktien- und Fondsbereich) einlagenfördernd. In den letzten 12 Monaten sind die Verbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken um mehr als 24 Milliarden Euro oder 5,1 % auf 507 Milliarden Euro gestiegen. Über alle Kundengruppen hinweg stiegen die Kreditbestände der Volks- und Raiffeisenbanken im Jahr 2010 kontinuierlich und zugleich stärker als im Markt an. Der prozentuale Zuwachs im Kreditgeschäft von 4,1 % (oder etwas mehr als 16 Milliarden Euro) war der höchste seit über zehn Jahren. Während das kurz- und mittelfristige Kreditgeschäft mit 5,2 % bzw. 0,7 % rückläufig waren, erhöhten sich die langfristigen Forderungen, die Hauptmotor im Kreditgeschäft blieben, um 5,4 %. Insgesamt haben die Kreditgenossenschaften per Ende 2010 Kredite in Höhe von 406 Milliarden Euro herausgegeben. Die Genossenschaftsbanken haben damit wesentlich dazu beigetragen, dass es in Deutschland zu keiner Kreditklemme gekommen ist. Die Attraktivität der Kreditgenossenschaften zeigte sich auch in der starken Zunahme der Mitglieder um 300.000 auf 16,7 Millionen. Der seit Jahren anhaltende Konsolidierungsprozess unter den Volksbanken und Raiffeisenbanken hat sich gegenüber den Vorjahren wieder leicht verlangsamt. Im Jahresverlauf ist die Zahl der Kreditgenossenschaften um 18 Institute (1,6 %) auf nunmehr 1.138 Banken zum Jahresende 2010 gesunken. Die Rückgänge in der genossenschaftlichen FinanzGruppe basierten ausschließlich auf Fusionen. 2. Entwicklung der Volksbank eG
*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten) und 2 (Andere Verpflichtungen) Die Veränderung der Bilanzsumme wird anhand einzelner Positionen des Aktiv- und Passivgeschäftes dargestellt. Die Verringerung der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Kundeneinlagen zurückzuführen. Die Reduzierung der außerbilanziellen Geschäfte entfällt auf die unwiderruflichen Kreditzusagen.
Ursächlich für den Rückgang der Kundenforderungen war das stark eingeschränkte Geschäftsgebiet der Bank. Dadurch konnten Mittelzuflüsse aus Tilgungsleistungen der Kundschaft nicht in gleicher Höhe neu ausgereicht werden. Infolge der Stabilisierung der Finanzmärkte und der Erholung der Konjunkturen im Euro-Raum haben wir unsere freien Gelder aus Renditegründen in Wertpapieren angelegt. Dies führte zu einem Rückgang der Forderungen an Banken.
Die Globalrefinanzierungen blieben unverändert, während sich die Verbindlichkeiten aus zweckgebunden Mitteln erhöhten. Sowohl die Spar- als auch die Termineinlagen waren infolge des Konditionswettbewerbes stark rückläufig. Die Sichteinlagen konnten um TEUR 97 gesteigert werden.
Das Dienstleistungsgeschäft konnte lediglich durch Erträge aus der Vermittlung von Wertpapieren gesteigert werden, während das übrige Vermittlungsgeschäft und auch die Erträge aus dem Zahlungsverkehr sich leicht rückläufig darstellen. Immer mehr Kunden nutzen das kostengünstigere Onlinebanking. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Im Zuge einer frühzeitigen Nachfolgeregelung wurde zum 01.10.2010 der Vorstand der Volksbank eG Bechtheim mit der Neubestellung des Herrn Arnold van de Winkel erweitert. II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Volksbank eG 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagenfragen sicherstellt. Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von großer Wichtigkeit. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Hierfür ist ausschließlich der Vorstand zuständig. Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Kredit-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationellen Risiken, wobei die Kredit- und Marktpreisrisiken einen Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d. h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik, erfolgt unmittelbar durch den Vorstand. Daneben nimmt der Vorstand die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten und insolventen Krediten vor. Für die Steuerung der Marktpreisrisiken ist ebenfalls der Vorstand verantwortlich. Die Zinsänderungsrisiken messen wir durch eine dynamische Zinselastizitätenbilanz unter Anwendung standardisierter Elastizitäten und Stressszenarien. Mit Hilfe eines Limitsystems dessen Kriterien strenger als die Vorschriften des KWG sind, werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank gesteuert. Turbulenzen an den Finanzmärkten berühren uns - ausgehend von Bonitätsrisiken bei den Eigenanlagen - kaum. Sehr wohl wirken sich Zinssteigerungen auf dem Geld- und Kapitalmarkt negativ auf unser Bewertungsergebnis bei den Eigenanlagen und damit auch negativ auf das Jahresergebnis aus. Das Liquiditätsrisiko ist ebenso wie das Risiko aus Zahlungsstromschwankungen aufgrund der Einbringung in den genossenschaftlichen FinanzVerbund und im Hinblick auf die laufende Überwachung durch den Vorstand überschaubar. Es wird durch die aufsichtsrechtliche Liquiditätskennzahl begrenzt und gesteuert. Operationelle Risiken (z.B. Betriebsrisiken im EDV-Bereich, fehlerhafter Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken, Betrugs- und Diebstahlrisiken und allgemeine Geschäftsrisiken) sehen wir aufgrund der Größe unseres Hauses eher als gering an. Den Betriebs- und Rechtsrisiken begegnen wir auch durch Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (z.B. im EDV-Bereich oder im Bereich der Rechtsberatung). Daneben verwenden wir ausschließlich die aktuellen Verträge bzw. Formulare des DG-Verlages und der Verbundunternehmen. Versicherbare Gefahrenpotenziale, z.B. Diebstahl- und Betrugsrisiken, haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgeschirmt. 2. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
*) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten), 10 (Genussrechtskapital), 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital). Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen des KWG aufgestellten Anforderungen über die Eigenmittelausstattung wurden von uns im Geschäftsjahr 2010 stets eingehalten. Unter Berücksichtigung der vorgesehenen Rücklagendotierung aus dem Bilanzgewinn 2010 beträgt unser anrechenbares Kernkapital TEUR 4.567; das sind 13,3 % der Bilanzsumme. Nach Feststellung des Jahresabschlusses reduziert sich das haftende Eigenkapital unter Berücksichtigung der Auflösung eines Teilbetrages der stillen Reserven gemäß § 340f HGB auf TEUR 5.992. Kundenforderungen Unser Kreditvolumen weist Konzentrationen bei Engagements mit einem Volumen über TEUR 150 auf. Darüber hinaus schlägt sich auch die besondere Branchenstruktur der Wirtschaft im Geschäftsgebiet in deren Kreditstreuung mit dem Schwerpunkt Land- und Forstwirtschaft einschließlich Weinbau nieder. Hierauf entfallen zum Prüfungsstichtag 30,7 % des Kundenkreditvolumens. Die durch die Generalversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes, eingehalten. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2010 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Aufgrund der Liquiditätsausstattung konnten wir allen vertretbaren Kreditwünschen unserer Kundschaft entsprechen. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:
Der unter Renditegesichtspunkten weiter aufgestockte Anteil der Wertpapieranlagen beträgt 36,2 % der Bilanzsumme. Sämtliche Wertpapiere sind der Liquiditätsreserve zugeordnet und nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Der gesamte Wertpapierbestand setzt sich ausschließlich aus festverzinslichen Wertpapieren zusammen. Es wurde nicht in Unternehmensanleihen investiert. Zinsänderungsrisiko Das Zinsänderungsrisiko ist Bestandteil unseres Risikomanagements und wurde vom Vorstand regelmäßig mittels einer dynamischen Elastizitätenbilanz berechnet. In unserer Bilanz besteht ein deutlicher Aktivüberhang von sogenannten Festzinsblöcken gegenüber der Passivseite. Hier werden wir versuchen im Bereich der Kundengelder entsprechende Gegenpositionen aufzubauen. Dennoch halten wir das Zinsänderungsrisiko aufgrund der aktuellen und erwarteten Zinsentwicklung noch für überschaubar. Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. 3. Finanz- und Liquiditätslage Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets gegeben. Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen zur Liquiditätshaltung hat die Bank zu jedem Zeitpunkt mit ausreichendem Sicherheitsabstand eingehalten. In Anbetracht der vorhandenen Liquiditätsreserven und der Einbringung der Genossenschaft in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund, ist mit nachhaltigen Störungen der Zahlungsfähigkeit aus derzeitiger Sicht nicht zu rechnen. 4. Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16 Unser Betriebsergebnis vor Bewertung war im abgelaufenen Geschäftsjahr unzureichend. Im Wesentlichen sind hierfür die deutlich höheren anderen Verwaltungsaufwendungen infolge angestiegener Prüfungs- und Beratungskosten sowie Aufwendungen für eine Geländerückbaumaßnahme aus dem ehemaligen Warenbereich verantwortlich. Die Zinsaufwendungen reduzierten sich stärker als die Zinserträge. Dies führte zu einer Verbesserung des Zinsüberschusses. Der Provisionsüberschuss konnte gegenüber dem Vorjahr, bedingt durch geringere Provisionsaufwendungen sowie einer Steigerung der Vermittlungsprovision im Wertpapiergeschäft, leicht verbessert werden. Im Bewertungsergebnis konnten die gegenüber dem Vorjahr reduzierten Belastungen aus der Risikovorsorge im Bereich der Kundenforderungen aufgrund eines positiven Beitrags im Bereich der Eigenanlagen mehr als kompensiert werden. Die Anpassung der Pensionsrückstellungen führten zu außerordentlichen Aufwendungen in erheblichen Umfang. Um einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 98 ausweisen zu können, wurde ein Teil der Vorsorgereserven gemäß 340f HGB aufgelöst. Zur Verbesserung unserer Ertragslage haben wir Maßnahmen zur Erhöhung der Zinsspanne und zur Einsparung von Verwaltungsaufwendungen eingeleitet. Nach unserer Ergebnisvorschaurechnung für 2011 zeichnet sich ein deutlich verbessertes Betriebsergebnis vor Bewertung - zwar nach wie vor auf unterdurchschnittlichen Niveau - ab. Das Kreditgeschäft mit Kunden gilt es zu aktivieren und die Mittelabflüsse der Einleger zu vermeiden. 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Bank verfügt, getragen durch eine überdurchschnittliche Eigenkapitalausstattung, weiterhin über eine ausreichende wirtschaftliche Basis. Die Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage sind geordnet. Wesentliches Ziel wird es zukünftig sein, die in 2010 unzureichende Ertragslage zu verbessern. Zur Erreichung einer Verbesserung ist es unerlässlich die Bilanzstruktur zu optimieren. Ergebnis muss eine deutlich erhöhte Zins- und Provisionsspanne sein. Die möglichen Einsparpotentiale in den anderen Verwaltungsaufwendungen gilt es zu heben. Die Instrumente der Gesamtbanksteuerung und des Risikomanagements haben wir im vergangenen Jahr durch eine Optimierung, im Hinblick einer verbesserten Kontrollmöglichkeit der Ertragsentwicklung, weiter ausgebaut um die Einschätzung und Steuerung der wirtschaftlichen Situation und Entwicklung der Bank zu verbessern. Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir im zunehmenden Wettbewerb, in der bestehenden Eingrenzung unseres Geschäftsgebietes sowie dem veränderten Kundenverhalten. Positive Aspekte sehen wir insbesondere in der Kundennähe als Regionalbank. In diesem Zusammenhang beabsichtigen wir vorhandene und noch nicht ausgeschöpfte Ertragspotenziale zu erschließen. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Im November 2010 haben wir einen Kooperationsvertrag mit der Raiffeisenbank Alsheim-Gimbsheim eG geschlossen. Im Mai diesen Jahres erfolgte die Fusionsabsichtsanzeige nach § 24 KWG an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Es ist beabsichtigt, in 2012 rückwirkend auf den 31. Dezember 2011 mit der Raiffeisenbank Alsheim-Gimbsheim eG zu fusionieren. Dementsprechende Beschlüsse sollen in der Generalversammlung im Jahre 2012 gefasst werden. Am 31. März 2011 ist das langjährige Vorstandsmitglied Wilhelm Acker aus den Diensten der Volksbank eG Bechtheim ausgeschieden. Zum 30. September 2011 beendet das Vorstandsmitglied Wolfgang Schott seine Tätigkeit für die Volksbank eG Bechtheim. IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Aufsichtsrechtliche Regelungen treffen uns weiterhin härter als ein großes Institut, weil der daraus abzuleitende verwaltungsrelevante Pflichtenkatalog von einem sehr kleinen Mitarbeiterstab umzusetzen ist. Die dadurch gebundenen Ressourcen gehen im direkten Kundengeschäft verloren. Diese Anforderungen schwächen die Vertriebskraft eines kleinen Betriebes ungleich stärker als die eines großen Unternehmens welches über die notwendigen Personalreserven verfügt. Für die kommenden Jahre 2011 und 2012 erwarten wir eine moderate Ausweitung des Geschäftsvolumens und eine Verbesserung des Betriebsergebnis vor Bewertung. Diese Entwicklung hängt davon ab, ob wir es schaffen, die angestoßenen Markt- und Marketingaktivitäten erfolgreich in Kundengeschäfte umzusetzen. Im Kreditgeschäft wird im Branchenschwerpunkt "Weinbau" und im Bereich der privaten Wohnungsbaufinanzierungen ein Anstieg erwartet. Für 2011 gehen wir von einem Kreditwachstum in Höhe von ca. TEUR 900 aus. Auch für 2012 wird mit einer weiteren Ausweitung gerechnet. Eine risikoorientierte Kreditvergabe steht unverändert im Vordergrund. Im Einlagengeschäft möchten wir über eine aktive Beratung und Betreuung das vorhandene Volumen trotz Ausweitung des Vermittlungsgeschäft halten. Für 2011 rechnen wir mit einem Einlagenwachstum in Höhe von ca. TEUR 200. Die Sicherheitenstruktur unserer Kundenkredite ist als gut zu bezeichnen. Wir erwarten für die nächsten beiden Geschäftsjahre keine größeren Kreditrisiken. Der Eigenanlagepolitik sowie der Liquiditätssteuerung und der damit verbundenen möglichen Generierung von Zusatzerträgen kommt eine besondere Bedeutung zu. Der Stärkung unseres Eigenkapitals durch die Dotierung der Rücklagen messen wir eine große Bedeutung bei. Chancen sehen wir in unserer ausgeprägten Kundennähe und den hohen Serviceleistungen. Wir versuchen durch zusätzliche Angebote den Mitbewerbern entgegen zu wirken und die gute Kundenloyalität zu erhalten bzw. auszubauen. Weitere Chancen sehen wir in der Aufnahme einer aktiven Marktbearbeitung und der damit verbundenen Generierung von Erträgen. Risiken sehen wir insbesondere im Zinsänderungsrisiko sowie im Bewertungsergebnis bei den Eigenanlagen. Steigende Zinsen auf dem Geld- und Kapitalmarkt verringern tendenziell unsere Zinsspanne und verursachen bei den Eigenanlagen in festverzinslichen Wertpapieren Abschreibungsbedarf. Eine solche Entwicklung belastet unsere Ertragslage. Wegen der guten Vermögenslage und der damit verbundenen Risikotragfähigkeit sowie unseren regionalen Marktkenntnissen gehen wir davon aus, auch zukünftige Ertragschancen für Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter nutzen zu können. Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt der Verbesserung der derzeit unzureichenden ordentlichen Ertragslage. Ansonsten sind bestandsgefährdende Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hätten, gegenwärtig nicht erkennbar.
Bechtheim, 20. Juni 2011 Volksbank eG Der Vorstand van de Winkel Schott Geil-Bierschenk 1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2010Volksbank eG, BechtheimAktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010
3. Anhang für das Geschäftsjahr 2010Volksbank eG, BechtheimA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank. Im Rahmen der Übergangsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurde von den mit Art. 67 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) für bestimmte Bilanzposten und Wertansätze eingeräumten Beibehaltungs- und Fortführungswahlrechten der Rechtslage vor Inkrafttreten des BilMoG wie folgt Gebrauch gemacht: - Beibehaltung der steuerrechtlichen Abschreibungen (§ 279 Abs. 2 i. V. m. § 254 Satz 1 HGB a. F.) nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB In der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich aufgrund der Umsetzung des BilMoG Veränderungen durch neue Positionen bzw. bei den Bezeichnungen. Auf eine Anpassung der Vorjahresbeträge an die im Zuge der erstmaligen Anwendung des BilMoG geänderte Form der Darstellung oder die geänderten Bewertungsmethoden wurde verzichtet. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die auf EUR lautenden Barreserven wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag. Die Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert bilanziert. Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweiges Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere haben wir nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Da die Wertpapiere im Girosammeldepot verwahrt werden, werden die Anschaffungskosten bei gleicher Wertpapiergattung nach der Durchschnittsmethode ermittelt. Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Sachanlagen wurden zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, bei Gebäuden linear und beim beweglichen Sachanlagevermögen linear sowie degressiv mit dem Zweieinhalbfachen der linearen Abschreibung vorgenommen. Erhöhte Absetzungen für Abnutzung für vor dem 1. Januar 2010 angeschaffte Sachanlagen wurden weitergeführt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150 werden als Aufwand erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150 und bis zu EUR 1.000 wurde eine Poolabschreibung nach steuerrechtlichen Vorgaben vorgenommen. Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Pensionsrückstellung liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Die Verpflichtung aus der Pensionsanwartschaft wird mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellung angewendete Zinssatz von 5,15 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Es wurde eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung sowie eine Rentendynamik in Höhe von jeweils 2,00 % zugrunde gelegt. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Eine Überdeckung bei den anderen Rückstellungen in Höhe von EUR 3.170, die aus der geänderten Bewertung aufgrund des BilMoG resultiert, wurde nicht beibehalten. Der aus der Auflösung resultierende Betrag wurde unmittelbar in die anderen Ergebnisrücklagen eingestellt. Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert (vgl. Erläuterungen im Abschnitt D.). Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2010(volle EUR)
D. Erläuterungen zur Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 5.503.643 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 1.158.579 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an Beteiligungsunternehmen sind:
In folgenden Posten sind enthalten:
In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 188.819 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 10.646 enthalten. In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände ist folgender wesentliche Einzelbetrag enthalten:
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 2.361 enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 3.631.488 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen sind:
Es errechnen sich aktive latente Steuern, die in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurden. Sie setzen sich aus Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansatz bei der Bewertung von Forderungen an Kunden und der Pensionsrückstellungen zusammen. Für die Berechnung latenter Steuern wurde ein Steuersatz von 27,1 % zugrunde gelegt. Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
Die Einstellung in die anderen Ergebnisrücklagen infolge der Erstanwendung des BilMoG ist zurückzuführen auf die Ausübung folgender Übergangsvorschrift: Gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB wurden Erträge aus der Auflösung der Überdeckung bei den anderen Rückstellungen in Höhe von EUR 3.170 unmittelbar in die anderen Ergebnisrücklagen eingestellt. Die in den Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten. Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind nicht erkennbar. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen ausschließlich Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden. Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen werden. Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen für Vermittlung von Bausparverträgen und Versicherungen sind bei unserer Ertragsrechnung von untergeordneter Bedeutung. In den Sonstigen betrieblichen Erträgen (GuV-Posten 8) sind folgende nicht unwesentliche Einzelbeträge enthalten:
Die in den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (GuV-Posten 12) enthaltenen wesentlichen Einzelbeträge in Höhe von EUR 38.044 und EUR 6.887 betreffen Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung und außerplanmäßige Abschreibungen auf Rettungserwerbe. Anlässlich der erstmaligen Anwendung des BilMoG fielen außerordentliche Aufwendungen aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen wegen Neubewertung in Höhe von EUR 161.214 an. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 2.657 enthalten. Sie betreffen in voller Höhe Gewerbesteueraufwendungen für Vorjahre. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. F. Sonstige Angaben Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 4.895. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 90.623 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 596.486. Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Höhe von insgesamt EUR 57.080; diese entfallen in voller Höhe auf Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. aus der Zugehörigkeit zum Garantieverbund durch Abgabe einer Garantieerklärung. Die Zahl der 2010 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Mitgliederbewegung
Das vom Prüfungsverband für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt, aufgeschlüsselt in das Honorar für
Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Genossenschaftsverband e.V. Wilhelm-Haas-Platz 63263 Neu-Isenburg Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf Acker, Wilhelm, Vorstandsmitglied der Volksbank eG in Bechtheim, bis 31.03.2011 van de Winkel, Arnold, Vorstandsmitglied der Volksbank eG in Bechtheim, seit 01.10.2010 Schott, Wolfgang, Vorstandsmitglied der Volksbank eG in Bechtheim Geil-Bierschenk, Karl, (ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Volksbank eG, Bechtheim) selbständiger Winzermeister Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf Worch, Hans-Georg, - Vorsitzender - , Regierungsdirektor beim Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Leidner, Edwin, - stellvertretender Vorsitzender -, Geschäftsführer der Firma Holz Schulze GmbH Fischer, Manfred, Oberamtsrat der Stadt Alzey im Ruhestand Hamm, Heinrich W., Laborant im Vorruhestand Ludwig, Wolfgang, selbständiger Winzermeister Spieß, Jürgen, selbständiger Winzermeister
Bechtheim, 20. Juni 2011 Volksbank eG Der Vorstand van de Winkel Schott Geil-Bierschenk Bestätigungsvermerk des PrüfungsverbandesWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volksbank eG, Bechtheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 27. Juni 2011 Genossenschaftsverband e.V. i. V. Kullmann, Wirtschaftsprüfer i. V. Gulde, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesVolksbank eG, BechtheimDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Der vorliegende Jahresabschluss 2010 mit Lagebericht wurde Genossenschaftsverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Generalversammlung berichtet. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2010 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. In diesem Jahr scheiden Herr Manfred Fischer und Herr Hans-Georg Worch aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.
Bechtheim, im Juni 2011 Der Aufsichtsrat Hans-Georg Worch, Vorsitzender Vorschlag für die ErgebnisverwendungVolksbank eG, BechtheimDer Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 98.136,39 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 694,76 (Bilanzgewinn von EUR 98.831,15) - wie folgt zu verwenden:
Bechtheim, 20. Juni 2011 Volksbank eG Der Vorstand van de Winkel Schott Geil-Bierschenk Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung Die Generalversammlung vom 05.09.2011 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2010 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 98.136,39 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 694,76 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen. |
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