Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 15355
Eingetragen
21.4.2016
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und ReinigungsmittelnGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Vertrieb, Produktentwicklung und Produktmanagement von Kosmetik- und Haushaltsartikeln und Handel mit Rohstoffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Reinhard Kraus
seit 25.4.2025
Prokura
Patrick Fetzer
seit 25.4.2025
Prokura
Bernhard Ruf
seit 11.7.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

30.00% identifiziert70.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
J****** F*****
15.00%
B******* R**
15.00%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
FinEsse S.p.A.
65.00%
SPAFID S.p.A.
5.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
FinEsse S.p.A.
Germany
97.500 €
65.00%
J****** F*****
22.500 €
15.00%
B******* R**
22.500 €
15.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JoCos GmbH

Regensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

1.2 Ziele und Strategien

1.3 Forschung und Entwicklung

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

2.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen

2.3 Geschäftsverlauf

2.3.1 Ertragslage

2.3.2 Finanzlage

2.3.3 Vermögenslage

2.3.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

2.3.5 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

3. Prognose-, Chancen-, Risikobericht

3.1 Forecast

3.1.1 Prognose der Rahmenbedingungen

3.1.2 Prognose der Branchenentwicklung

3.1.3 Prognose der Unternehmensentwicklung

3.2 Risikobericht

3.3 Chancenbericht

4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

a) organisatorische und rechtliche Struktur:

Die Gesellschaft wurde im Jahr 2016 als Ausgründung im Rahmen eines Management-Buy-Out errichtet. Sie ist als GmbH errichtet und inhabergeführt.

Grundlagen des Geschäftsmodells sind die Entwicklung und der Handel sowie Vertrieb von Kosmetika im Bereich Fachhandel sowie Eigenmarken. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells werden je nach Anforderungen neue Produktlinien entwickelt und vertrieben.

Nach einer ersten Phase eines schwerpunktmäßig nationalen Geschäftsmodells werden zwischenzeitlich gezielt auch Strategien der Internationalisierung erfolgt. Dies betrifft die Lieferanten- wie die Kundenseite gleichermaßen.

b) Gesamtübersicht

2023 Vorjahr
Sitz der Niederlassung/ des Standorts Regensburg Regensburg
Umsatz in T€ 24,8 Mio. € 19,4 Mio. €
Mitarbeiter 11 10

Die Gesellschaft unterhält keine Niederlassungen.

c) Wichtigste Produkte und Dienstleistungen

Die Leistung des Unternehmens umfasst den Vertrieb, das Produktmanagement, die Entwicklung und die Logistik von folgenden Kosmetik- und Körperpflegeartikeln im Private Label und Markenbereich:

Colorationen und Haarpflege

Mücken- und Zeckenschutzmittel (Repellentien) mit After Bite

Wasch-/Putz-/Reinigungsmittel im Aerosol

Aerosolprodukte Haar- und Körperpflege (wie Rasierschäume, Rasiergele, Deosprays, Haarsprays, Stylingschäume)

Die Vertriebs- und Vermittlungsdienstleistung an Industriekunden ist ein weiteres Standbein der JoCos GmbH.

d) Geschäftsprozesse

Die Prozesse sind wie folgt aufgebaut:

e) Wesentliche Absatzmärkte und deren Wettbewerbsposition

Hauptabsatzmarkt ist Deutschland (ca. 85% Umsatzanteil), Europa (ca. 15%). Wir sind Marktführer im Bereich Insektenschutz Private Label in Deutschland. Wir sind auf Nischen konzentriert, wo geringe Wettbewerbsdichte herrscht.

Auch im europäischen Ausland sind wir präsent, vor allem über Niederlassungen der deutsche Drogeriekunden. Exportaktivitäten in China, arabischen Ländern und im europäischen Umfeld sollen zukünftig intensiviert werden. Speziell für den Bereich Repellents werden die internationalen Aktivitäten verstärkt.

f) Externe Einflussfaktoren für das Geschäft

2022 haben wir Zulassungen für Repellents eingereicht, damit der Erhalt des Geschäfts in Deutschland sichergestellt ist und Grundlagen für das Wachstum im europäischen Ausland geschaffen werden können. Mit Erhalt der Zulassungen ist im Laufe 2024 zu rechnen.

Übervolle Kapazitäten bei beispielsweise Aluminiumdosen sowie längere Transportzeiten bei der internationalen Beschaffung sorgen für Herausforderungen. Vorliegende Engpässe in der Beschaffung und Logistik werden ausgeglichen durch frühzeitige Produktionsplanung und Vorziehen der entscheidenden Bestellungen in Verbindung mit einer ausgeweiteten Lagerhaltung.

Die Unternehmensfinanzierung wird zunehmend belastet vom gestiegenen Zinsniveau, was in der Kalkulation und der Preisgestaltung aufgefangen werden muss. Dies führt zu steigenden Risiken in den Preisverhandlungen.

Einen besonderen Einfluss vor allem auf das saisonal sensible Repellent-Geschäft stellt die Witterung dar: Der Umsatz bei Insektenschutz und After Bite war in 2023 sehr gut, eine Planung ist immer mit Bezug auf die Wetterlage und den daraus resultierenden Saisonverlauf durchzuführen.

Die Klimaveränderungen bringen immer mehr tropische Mückenarten auch in nördlicher gelegene Länder, wodurch kontinuierlich mit steigendem Bedarf zu rechnen ist.

1.2 Ziele und Strategien

Ziel Qualitätsmanagement

Bestehen des Wiederholungsaudits nach ISO 9001:2015 im November 2024. Im Sommer 2024 wird die Zertifizierung nach IFS HPC Broker angestrebt.

Ziel Kundenzufriedenheit

Kundenzufriedenheit soll stabil gehalten werden.

Ziel Liefertreue

Erreichen von mindestens 98% Lieferzuverlässigkeit.

Ziel Prozessbewertung

Prozessbewertung wird durchgeführt mittels internen Audits im August 2024.

Ziel Vertrieb

Umsatz Soll für 2024 ist 23.200.000 EUR.

Ziel Lieferantenbewertung

Kein C-Lieferant, 4 Hauptlieferanten zweimal A und zweimal B.

Ziel Materialwirtschaft

Weitere Optimierung der Zusammenarbeit und der Prozessabläufe mit dem Lagerdienstleister.

Ziel Keralock

Relaunch der Verpackungen der verbleibenden Produkte unter neuer CI der Marke Keralock ist abgeschlossen. Das Sortiment soll um spezielle Produkte zur Pflege von lockigem Haar erweitert werden.

Ein alternativer Lieferant für die Dauerwellen wird aufgenommen.

Weitere Listungen von Permanent Hair Color vorgesehen. Ausweitung des internationalen Geschäfts mit Keralock.

Nach Fertigstellung der Registrierungen im Nahen Osten kontinuierliche Lieferungen und Festigung von Kundenabsätzen.

Ziel Private Label

Sortiment an Icaridin-Produkten halten und ausbauen, Position als Marktführer und Experte festigen.

Ausbau des Umsatzes mit den Eigenmarken Stichstop und repisol.

Konzentration des Vertriebs auf Neuprodukte mit dem Wirkstoff EC Öl und After Bite Produkte.

Zulassung EC Öl ist auf 2027 verschoben. Frühzeitige Definition der Strategie für die dann notwendigen Zulassungen.

Sortimente bei Colorationen halten und um innovative Nischenprodukte ergänzen Konzentration auf Preisverhandlungen und Sicherung in der Beschaffung.

Ziel Auf- und Ausbau Aerosole

Weiter Konzentration auf die Reputation als nachhaltiger Aerosolanbieter. Das Sortiment an Sprays ohne Propan/Butan wird weiterentwickelt und stetig bei allen relevanten Kunden angeboten.

Die Sonnenschutz-Sprays sollen auf Octocrylene-freie Versionen umgestellt werden. Wachstum soll v.a. mit internationalen Kunden erreicht werden. Bei deutschen Drogerien wird weiter angeboten und präsentiert, um den Kunden als alternativer Lieferant zur Verfügung zu stehen.

Die Bag-On-Valve Kompetenz soll durch die Erarbeitung eines Markenkonzeptes für Duschgele und die Entwicklung neuer Sonnenschutz-Rezepturen ausgebaut werden. Premium-Konzepte für den Drogeriehandel sollen erarbeitet werden.

Ziel Ausbau Vertrieb Industriekunden

Es wurde ein Vertriebsmitarbeiter mit spezifischer Erfahrung eingestellt, der sich speziell auf die Erschließung von Markenkunden für Cosmosol konzentriert. Die Konzentration liegt auf mittelständischen Markenartikellieferanten, die auf der Suche nach zuverlässigen Partnern für die Herstellung sind.

Ziel Nachhaltigkeit

Weiterer Fokus auf Vertrieb von Stickstoff-Aerosolen und compressed-Ideen.

Vertrieb von Bag-On-Valve Aerosolen, die ohne mineralölbasierte Treibmittel auskommen

Bei allen Neuentwicklungen und Anfragen Nachhaltigkeitsmöglichkeiten einbeziehen.

1.3 Forschung und Entwicklung

Folgende Entwicklungsaktivitäten wurden im Berichtsjahr durchgeführt:

Entwicklung und Ausbau nachhaltiger Aerosolkonzepte

Ausbau und Registrierung des innovativen Repellent-Sortiments

Modernisierung der Sonnenschutz-Rezepturen

Entwicklung neuer Sonnenschutz-Rezepturen für spezielle Anwendungen

Entwicklung von Premium-Elementen für die Colorationsprodukte

Entwicklungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Anti-Aging-Produkt

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

[Quelle: www.sachverständigenrat-wirtschaft.de; Auszüge und inhaltliche Wiedergabe aus Jahresgutachten 2023/24; WACHSSTUMSSCHWÄCHE ÜBERWINDEN - IN DIE ZUKUNFT INVESTIEREN - Kurzfassung]

Für 2023 wird eine fortgesetzte wirtschaftliche Herausforderung vorhergesagt. Die Wirtschaftsleistung ist durch die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Energiekrise beeinträchtigt. Die Energiepreise sind deutlich gestiegen, was zu erhöhten Produktionskosten und sinkender Kaufkraft führt. Die Energieversorgung bleibt unsicher, insbesondere im Hinblick auf Gaslieferungen aus Russland. Ein signifikanter Anstieg der Inflationsrate ist zu beobachten, getrieben durch höhere Energie- und Rohstoffpreise sowie durch Lieferkettenstörungen. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen bleibt der Arbeitsmarkt relativ stabil, mit einer geringen Arbeitslosenquote. Allerdings gibt es Anzeichen für einen Rückgang der Beschäftigung in bestimmten Sektoren. Die globale Wirtschaftserholung ist schwach, was die deutsche Exportwirtschaft beeinträchtigt. Handelskonflikte und geopolitische Spannungen tragen zur Unsicherheit bei. Die öffentlichen Finanzen sind durch hohe Ausgaben zur Bewältigung der Pandemie und zur Unterstützung der Wirtschaft belastet. Es besteht ein erhöhter Bedarf an fiskalpolitischer Konsolidierung. Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur sind entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Es besteht jedoch ein Investitionsrückstand, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Energieinfrastruktur.

Diese Zusammenfassung gibt einen Überblick über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland für das Jahr 2023, die von Unsicherheit und Herausforderungen, aber auch von Chancen durch Investitionen und Digitalisierung geprägt sind.

2.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Mit unseren Produkten bedienen wir die Drogeriemarktketten sowie den Lebensmitteleinzelhandel.

Branchenspezifische Rahmenbedingungen sind:

Preisdruck durch Kunden

Preissteigerungen und Verknappung bei Rohstoffen

Preissteigerungen und volle Kapazitäten bei den Packmitteln

Stetig hohe Energiekosten

Lange Beschaffungszeiten

Gestörte Transportwege

2.3 Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung ist insgesamt sehr gut verlaufen.

Im Vergleich zur Branchenentwicklung (Wachstums bei dm 14,8 %, Wachstum bei Rossmann 14,4 %) konnte die JoCos GmbH eine überproportionale Umsatzsteigerung in Höhe von 27,8 % erzielen.

Gründe für diese Entwicklung liegen vor allem im erfolgreichen Vertrieb von Produkten, die einen Mehrwert für die Kunden bieten. In allen Produktbereichen werden innovative Konzepte entwickelt und angeboten, die nachhaltig zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Die Konzentration lag dabei auf Premium-Konzepten.

Des Weiteren hat sich der Repellent-Absatz aufgrund des warmen Sommers sehr gut entwickelt.

Der Rohertrag des Kalenderjahres 2023 konnte gegenüber dem Vorjahr von T€ 3.698 auf T€ 4.542 also um T€ 844 oder 22,8 % gesteigert werden.

Der positive Trend der vergangenen Kalenderjahre setzt sich auch im Kalenderjahr 2024 fort. Trotz gestiegener Kosten im Einkauf konnte der Rohgewinn aufgrund des gestiegenen Umsatzes stabil gehalten werden.

Grundlage für die Analyse des Geschäftsergebnisses stellt das Jahresergebnis dar. Das Jahresergebnis lässt sich in folgende Komponenten gliedern:

2023
T€
Vorjahr
T€
Betriebsergebnis 1.348 917
Zinsergebnis -214 -94
Periodenfremdes und neutrales Ergebnis 8 1
Ertragsteuern -355 -254
Jahresergebnis 787 570

Es wird ein Betriebsergebnis von T€ 1.348 ausgewiesen. Nach Abzug aller Steuern konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von T€ 787 erzielt werden.

2.3.1 Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr stieg damit das Betriebsergebnis um 47 % (Vorjahresveränderung: 0,8 %).

Ursache für den Anstieg im Vorjahr und im Berichtsjahr waren der gestiegene Umsatz, das Wachstum gemeinsam mit den Kunden und die Akquise neuer Kunden im In- und Ausland.

Die Umsatzerlöse haben sich um T€ 5.395 auf T€ 24.844 erhöht. Dies ergibt sich aus dem Wachstum der Kunden, aus dem Zugewinn neuer Aufträge und Kunden sowie aus einem sehr starken Saisonverlauf bei Mückenschutz und After Bite.

Die laufenden sonstigen betrieblichen Erträge betragen T€ 27 und sind somit um T€ 7 niedriger als im Vorjahr.

Der Anstieg des Materialaufwandes um T€ 4.297 auf T€ 19.142 ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass in beinahe allen Rohstoff- und Packmittelsegmenten Preissteigerungen aufgrund hoher Energiekosten und knapper Ressourcen angefallen sind. Es wurden aber auch deutlich höhere Stückzahlen eingekauft, um den wachsenden Bedarf der Kunden erfüllen zu können. Die Materialaufwandsquote beläuft sich auf 77,0 % (Vj. 76,2 %). Der Anstieg ist auf angestiegene Einkaufskonditionen zurückzuführen.

2.3.2 Finanzlage

Die Eigenkapitalquote des Unternehmens liegt zum Stichtag bei 25,3 % (Vj. 28,0 %).

Als finanzieller Leistungsindikator betreffend die Finanzlage wird nachfolgend die Entwicklung des Finanzmittelfonds bzw. Kapitalflussrechnung dargestellt:

2023
T€
Vorjahr
T€
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -87 -868
+/- Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit -482 1.392
+/- Cash-flow aus Investitionstätigkeit -8 -90
+/- Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit -553 -521
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode -1.130 -87

Der Finanzmittelfonds aus Finanzierungstätigkeiten ist geprägt von Kapitaldiensten (- T€ 353) sowie von Ausschüttungen (-T€ 200).

Die Gesellschaft hat zur Finanzierung des operativen Geschäfts Factoring im Einsatz.

2.3.3 Vermögenslage

Nachfolgend werden wesentliche Veränderungen von Vermögenskomponenten dargestellt:

2023
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
%
Geleistete Anzahlungen 363 322 12,7
Liefer- und Leistungsforderungen 2.183 385 467,0
Barbestände 314 232 35,3
Rechnungsabgrenzungsposten 223 243 -8,2

Die geleisteten Anzahlungen betreffen Vorauskassen von Lieferanten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um T€ 1.798 auf T€ 2.183 bzw. 467,0 % angestiegen.

Der Anstieg der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten um T€ 82 auf T€ 314.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen Zulassungskosten für Repellent-Produkte in Höhe von T€ 122 (Vj. T€ 122).

Die Bilanz zeigt zum Stichtag 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von T€ 2.403, gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einer Steigerung von 32,3 %. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 25,3 %.

Folgende geleaste, gepachtete oder gemietete Vermögenswerte sind wesentlich für die wirtschaftliche Lage des Unternehmens: Werkzeuge für Produktion von Kunststoff-Spender für Permanent Coloration.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte in Form von Markenrechten werden über ein nahestehendes Unternehmen für das Geschäftsmodell der Gesellschaft verwendet.

2.3.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als sehr gut anzusehen ist.

2.3.5 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Folgende finanzielle Leistungsindikatoren sind für das abgelaufene Geschäftsjahr heranzuziehen:

Die Eigenkapitalrendite beläuft sich auf 43,3 % (Vj. 37,1 %).

Wir haben im Berichtsjahr ein EBIT von T€ 1.348 (Vj. T€ 915) erwirtschaftet.

Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren können regelmäßige Kunden- sowie Lieferantenbewertungen herangezogen werden. Außerdem wird die geschäftliche Entwicklung der Branche sowie der maßgeblichen Akteure und Handelshäuser laufend überwacht und bewertet.

Als weitere nicht finanzielle Leistungsindikatoren sehen wir ein aktives Markenmanagement sowie unser Umgang mit Marken sowie immateriellen Wirtschaftsgütern. Wir investieren erhebliche Summen in Forschung und Entwicklung und nehmen neue Trends und Entwicklungen frühzeitig auf. Die Gesellschaft kann als sehr innovativ eingestuft werden. Außerdem ist hier unsere Internationalisierungsstrategie zu nennen, die uns neue Märkte und Wachstumspotentiale erschließt.

3. Prognose-, Chancen-, Risikobericht

3.1 Forecast

Wir weisen darauf hin, dass es sich um zukunftsbezogene Aussagen handelt mit der Konsequenz, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Hinsichtlich der im Rahmen des Forecasts darzustellenden Risiken verweisen wir auf den Risikobericht. Dem nachfolgenden Forecast liegt ein Prognosezeitraum von einem Jahr zugrunde. Über diesen Prognosehorizont hinaus sind Sondereinflüsse zu berücksichtigen.

Planung für 2024:

2023
T€
2024
T€
Umsatzerlöse 24.844 23.172
Wareneinsatz 19.142 18.236
EBIT DA 1.456 808

3.1.1 Prognose der Rahmenbedingungen

[Quelle: Auszüge und inhaltliche Wiedergaben der Konjunkturprognose März 2022 "Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine und Energiepreise verschlechtern wirtschaftliche Aussichten drastisch" des Sachverständigenrates, veröffentlicht am 30. März 2022 und der "ifo Konjunkturprognose Herbst 2022: Inflation würgt privaten Konsum ab - deutsche Konjunktur vor hartem Winter" des ifo Institutes, Veröffentlicht am 12. September 2022]

Abhängig vom Verlauf des Angriffskrieges auf die Ukraine und den damit einhergehenden Schwierigkeiten auf dem Energiemarkt prognostiziert der Sachverständigenrat ein Wachstum des BIP im Euroraum von 3,6 % für das Jahr 2023. Damit geht ebenfalls ein Anstieg der Arbeitslosenquote auf 5,4 % und ein Wachstum der Verbraucherpreise um 3,4 % einher. Im Vergleich dazu lag letzteres im Jahr 2022 bei 6,1 % Prozent. Engpässe bei Materialien und Vorprodukten und den weiterhin überlasteten Transportwegen sorgt für einen historischen Höchststand in den Auftragsbüchern der Industrieunternehmen. Bis zum Ende des Jahres 2023 wird eine Leitzinsanhebung auf 4 % prognostiziert, was vor allem die Baubranche am meisten betreffen wird. Falls die russischen Gaslieferungen teilweise oder komplett wegfallen sollten, ist es fraglich, wie der Euroraum diese kompensieren kann. Der innereuropäische Import ist nur begrenzt erweiterbar, weshalb Gasimporte aus den USA oder dem Nahen Osten notwendig werden würden. Die Skalierbarkeit weltweiter Gasimporte ist ebenfalls abhängig von freien Transportkapazitäten auf den Seewegen.

Mit Beginn des Winterhalbjahres rechnet der Sachverständigenrat mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,2 %. Dieser Trend wird sich im 1. Quartal 2023 fortsetzen (-0,4 %). Im Jahresdurchschnitt 2023 wird ein Rückgang des BIP im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % erwartet. Ebenso wird eine Inflation von 9,3 % prognostiziert (2022: 8,1 %). Der Höhepunkt der Inflation wird, aufgrund der erwarteten Preiserhöhung der Energieversorger zu Beginn des Jahres 2023, auf 11 % geschätzt. Dies wird einen spürbaren Einfluss auf die realen Haushaltseinkommen und somit auch auf die Kaufkraft haben. Die Bundesregierung versucht dem mit dem Entlastungspaket III entgegenzuwirken, welches den Rückgang voraussichtlich nicht ausgleichen kann. Die Annahme ist hier immer, dass die Versorgung mit (russischem) Gas auch über das Winterhalbjahr 2022/2023 gewährleistet wird. Es ist davon auszugehen, dass im Frühjahr 2023 verspätet einsetzende Gehaltserhöhungen, durch den Abschluss neuer Tarifverträge, den Rückgang der Inflation aufgrund sinkender Gaspreise vorerst kompensieren werden. Durch Gehaltsanpassungen erholen sich die Haushalteinkommen bis zur Jahresmitte 2023 wieder leicht. Das verarbeitende Gewerbe wird die Auftragsbestände, abhängig von anhaltenden Lieferengpässen weiter abbauen können. Hier ist allerdings auch mit einem Rückgang der Nachfrage zu rechnen. Das ifo Institut geht erst 2024 wieder von einer Normalisierung der Preissteigerungen auf 1,8 % und der Inflation auf 2,4 % aus. Von erneuten signifikanten Auswirkungen der Corona Pandemie ist allerdings nicht auszugehen. Deutschland muss möglichst schnell von russischen Energielieferungen unabhängig werden. Kurzfristig kann die Abhängigkeit durch Energiesparmaßnahmen im öffentlichen und privaten Raum leicht eingeschränkt werden. Langfristig muss durch eine Diversifikation der Lieferquellen und Energieproduktion eine höhere Energiesicherheit hergestellt werden.

3.1.2 Prognose der Branchenentwicklung

Aufgrund einer zurückhaltenden Planung des stark wetterabhängigen Saisonverlaufes mit Repellents erwarten wir einen leichten Rückgang des Geschäfts. In den weiteren Sortimentsbereichen Aerosole und Colorationen ist mit moderaten Steigerungen um ca. 6-8 % zu rechnen.

3.1.3 Prognose der Unternehmensentwicklung

Die Prognose der zukünftigen Ertragslage kann nachfolgender Übersicht entnommen werden:

2023
T€
2024 (e)
T€
Umsatz 24.844 23.172
Materialaufwand 19.142 18.236
Personalaufwand 1.187 1.294
Ergebnis vor Steuern 1.134 750

Die Prognose der Umsatzentwicklung haben wir auf Basis langjähriger und stabiler Kundenbeziehungen sowie der aktuellen Inflationsentwicklung vorgenommen.

Im kommenden Jahr ist die Erschließung des italienischen Absatzmarktes durch Eröffnung eines Onlineshops und Gespräche mit ausgewählten Handelspartnern geplant. Des Weiteren werden Absatzmärkte für Colorationen und Insektenschutz außerhalb Europas anvisiert.

Die Prognose des Materialaufwands wurde auf Basis unserer Materialaufwandsquoten von rund 77,0 % im Berichtsjahr und rund 78,7 % im Prognosejahr ermittelt.

Es wird von einer stabilen Entwicklung des Finanzmittelpools auf Basis eines starken operativen Cash-flows ausgegangen.

Insgesamt geht die Unternehmensleitung von einer stabilen bis leicht rückläufigen voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens im nächsten Jahr aus. Herausfordernd bleiben die hohen Energiekosten, stark schwankende Einkaufskonditionen in der Beschaffung und hohe Kapazitätsauslastungen bei den Vorlieferanten. Die tatsächliche Entwicklung wird vom Saisonverlauf der Repellent abhängen. Die hohen Zinsen für die Finanzierung des Warenbestandes drücken aufs Ergebnis.

3.2 Risikobericht

Verkaufsbeschränkung und Zulassung

Das Risiko einer Verkaufsbeschränkung für Biozid-Produkte konnte abgewendet werden, da die im Umsatz bedeutenden Insektenschutzmittel, zur Produktgruppe PT19 gehörend, aus der Verkaufsbeschränkung entnommen wurden. Im Laufe 2024 ist mit den Zulassungen der Repellents mit dem Wirkstoff Icaridin zu rechnen.

Preisänderungsrisiken

Hohe Energiekosten und damit einhergehende hohe Beschaffungskosten für Rohstoffe und Packmittel werden auch das Jahr 2024 belasten. Herausfordernd sind die deutlich länger gewordenen Lieferzeiten für bestimmte Rohstoffe und Packmittel-Komponenten (Aluminium-Dosen).

Ausfallrisiken

Die Kundenstruktur besteht weitgehend aus großen Handelsunternehmen in Deutschland (dm, Rossmann, Müller, Kaufland), so dass ein Insolvenzrisiko von Kunden als äußerst niedrig eingeschätzt wird. Die Forderungen sind zusätzlich weitgehend über die Kreditversicherung Euler Hermes versichert.

Liquiditätsrisiken:

Die Liquidität wird über das Finanzierungsinstrument Factoring und eine sinnvoll gestreute Struktur von Fremdkapitalgebern sichergestellt. Steigende Zinsen haben vor allem auf die kurzfristig ausgelegten Finanzierungen des Warenbestands einen hohen Einfluss. Die in 2024 erwarteten weiteren Zinssteigerungen werden zusätzlich die Kosten des Factoring erhöhen.

Risiko Vertragsstrafe wegen Qualität und Lieferperformance

Durch die Auditierung der Produktionen wird die Qualität der Produkte sichergestellt, und der Vergleich und die Auswahl von zuverlässigen Logistikern ermöglichen eine sehr gute Lieferperformance.

Personalrisiken

Durch Förderung von Weiterbildungen, einer branchen- und regionskonformen Bezahlung und der Schaffung eines guten Arbeitsklimas werden die Mitarbeiter * Innen motiviert und an das Unternehmen gebunden. Eine transparente Informationspolitik und interessante Arbeitsinhalte verhindern unnötigen Ausfall durch Krankheit und Fehler im Arbeitsablauf.

3.3 Chancenbericht

1.) Internationalisierung

Die Gesellschaft verfolgt eine umfassende Strategie der Internationalisierung neben den Märkten in Europa sollen mit unserer Marke Keralock die Märkte im Nahen Osten weiter erschlossen werden. Im Rahmen der allgemeinen Entwicklung von Lifestyle-Produkten sieht die Gesellschaft hier große Chancen. Für das Sortiment der Repellents werden Zielmärkte definiert, in denen Zulassungen angestoßen werden.

2.) Chancen aus der Entwicklung der Rahmenbedingungen

Wir sehen den Klimawandel, höhere Temperaturen und mehr Mückenaufkommen als Chance für einen höheren Absatz von Repellents. Es gibt mehr Interesse und Bedarf an mehr Nachhaltigkeit und nachhaltigen Aerosolprodukten (z. B. Stickstoff). Der demografische Wandel, die Alterung der Gesellschaft und mehr graue Haare zum Abdecken führen zu mehr Nachfrage nach Colorationen.

3.) Unternehmensstrategische Chancen

Wir fokussieren uns auf 3 Produktgruppen und steuern unser Wachstum durch Ausbau der bestehenden Produktgruppen. Wir sehen hier große Potentiale.

4.) Leistungswirtschaftliche Chancen

Leistungswirtschaftliche Chancen sehen wir in der Optimierung unserer Lieferketten und unserer Lagerhaltung. Die Gesellschaft verfügt über ein leistungsfähiges Warenwirtschaftssystem mit dem Wachstumsprozesse in der Logistik sehr gut abgebildet werden können. Intakte Lieferantenbeziehungen sind ebenfalls ein Fundament unserer Wachstumsstrategie

4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Risikobereitschaft der Gesellschaft ist als risikoavers einzustufen. Generell wird daher auf den Einsatz von risikobehafteten Finanzinstrumenten beziehungsweise Derivaten verzichtet.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Debitoren-Management sowie Mahnwesen. Aufgrund des eingesetzten Factorings sowie der Kundenstruktur sind die Risiken hier als überschaubar einzustufen.

Fremdwährungsgeschäfte werden nicht durchgeführt.

 

Regensburg, 13. Juni 2024

Joachim Fetzer, Geschäftsführer

Bernhard Ruf, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 402.686,00 533.113,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 137.847,00 185.878,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 120.000,00 165.000,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 17.847,00 20.878,00
II. Sachanlagen 264.839,00 347.235,00
1. technische Anlagen und Maschinen 80.642,00 93.488,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.197,00 253.747,00
B. Umlaufvermögen 8.880.279,42 5.675.398,92
I. Vorräte 5.414.990,84 4.157.888,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.151.480,04 1.285.771,29
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 313.808,54 231.739,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 222.777,78 242.811,88
D. Aktive latente Steuern 31.400,00 27.300,00
Summe Aktiva 9.537.143,20 6.478.623,80

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.403.059,58 1.816.353,32
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Kapitalrücklage 116.000,00 116.000,00
III. Gewinnvortrag 1.350.353,32 980.123,51
IV. Jahresüberschuss 786.706,26 570.229,81
B. Rückstellungen 406.435,84 253.449,20
C. Verbindlichkeiten 6.727.647,78 4.408.821,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.652.860,13 652.428,30
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.074.787,65 3.756.392,98
Summe Passiva 9.537.143,20 6.478.623,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.737.022,43 4.638.827,38
2. Personalaufwand 1.187.207,34 940.320,78
a) Löhne und Gehälter 1.010.770,87 820.985,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 176.436,47 119.335,54
davon Aufwendungen für Altersversorgung 3.973,65 4.466,25
3. Abschreibungen 154.952,73 146.100,84
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 154.952,73 146.100,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.037.808,00 2.633.527,09
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.927,84 11.599,96
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 228.257,98 105.788,90
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 355.497,96 253.896,96
8. Ergebnis nach Steuern 787.226,26 570.792,77
9. sonstige Steuern 520,00 562,96
Jahresüberschuss 786.706,26 570.229,81

Anhang

Offenzulegende Fassung gem. § 327 Nr. 2 HGB

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

1.1 Gesellschaftsrechtliche Angaben

Die JoCos GmbH , Regensburg, gilt gemäß § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Regensburg im Register B unter der Nummer 15355 eingetragen.

1.2 Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde wie im Vorjahr nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie des Gesellschaftsvertrags erstellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Entgeltlich erworbene EDV-Programme werden über eine betriebliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren, der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert über eine betriebliche Nutzungsdauer 10 Jahren abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände werden nach dem tatsächlichen Wertverzehr linear, vorgenommen.

Bei beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung im Jahr des Zugangs pro rata temporis.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst.

Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind mit den durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert.

Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennwert aktiviert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt.

Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen wird Gebrauch gemacht.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Abschlusszahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Beilage zu diesem Anhang dargestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über die planmäßige Nutzungsdauer von 3 bzw. 5 Jahren abgeschrieben.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über 10 Jahre abgeschrieben. Diese Nutzungsdauerschätzung basiert auf der voraussichtlichen Lebenszykluslänge der betreffenden Produkte.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 322 (Vj. T€ 366) ausgewiesen.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen mit einem Betrag in Höhe von T€ 73 (Vj. T€ 70).

3.3 Ausschüttungssperre

Ein Gesamtbetrag in Höhe von T€ 31,4 unterliegt der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB. Dieser Gesamtbetrag resultiert aus der Aktivierung latenter Steuern in Höhe von T€ 31,4.

3.4 Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten
bis 1 Jahr 2023
T€
Vorjahr
T€
1 bis 5 Jahre 2023
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.569 444 84
übrige 3.780 2.185 986
5.349 2.629 1.070
Vorjahr
T€
über 5 Jahre 2023
T€
Vorjahr
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 209 0 0
übrige 1.022 309 549
1.231 309 549

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit T€ 689 (Vj. T€ 743) enthalten, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr T€ 603 (Vj. T€ 676) und mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren T€ 267 (Vj. T€ 340).

Zum Bilanzstichtag sind Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 310 durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

3.5 Haftungsverhältnisse/ sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen am Bilanzstichtag nicht.

In einer Factoring-Vereinbarung bestehen vertragliche Verpflichtungen auf unbestimmte Zeit. Der Vertrag kann jedoch mit einer Frist von drei Kalendermonaten zum Ende eines Kalenderhalbjahres ordentlich gekündigt werden.

Ansonsten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im branchenüblichen Rahmen.

4. Ergänzende Angaben

4.1 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Im Jahresdurchschnitt waren entsprechend der Ermittlung nach § 267 Abs. 5 HGB im Unternehmen 11 (Vj. 10) Angestellte beschäftigt, jedoch ohne die zur Berufsausbildung Beschäftigten.

4.2 Geschäftsführung

Joachim Fetzer, Chemietechniker

Bernhard Ruf, Dipl.-Betriebswirt

In Anlehnung an § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet.

4.3 Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Regensburg, den 13. Juni 2024

JoCos GmbH , Regensburg

Die Geschäftsführer:

Joachim Fetzer

Bernhard Ruf

Datum der Feststellung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 17. April 2024 festgestellt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 1.1.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 450.000,00 0,00 0,00 0,00 450.000,00
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 43.110,63 5.746,10 0,00 0,00 48.856,73
493.110,63 5.746,10 0,00 0,00 498.856,73
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 131.565,68 0,00 0,00 0,00 131.565,68
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 526.292,06 18.779,63 0,00 0,00 545.071,69
657.857,74 18.779,63 0,00 0,00 676.637,37
1.150.968,37 24.525,73 0,00 0,00 1.175.494,10
Abschreibungen
Vortrag 1.1.2023
Geschäftsjahr (Zugang)
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 285.000,00 45.000,00 330.000,00
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 22.232,63 8.777,10 31.009,73
307.232,63 53.777,10 361.009,73
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 38.077,68 12.846,00 50.923,68
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.545,06 88.329,63 360.874,69
310.622,74 101.175,63 411.798,37
617.855,37 154.952,73 772.808,10
Buchwert
31.12.2023
Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 120.000,00 165.000,00
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 17.847,00 205.878,00
137.847,00 185.878,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 80.642,00 93.488,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.197,00 253.747,00
264.839,00 347.235,00
402.686,00 533.113,00

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von € 786.706,26 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Jahresüberschuss und Ergebnisvortrag ergeben zusammen einen Gewinnvortrag von € 2.137.059,58.

Bestätigungsvermerk

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der JoCos GmbH, Regensburg, mit einer Bilanzsumme von € 9.537.143,20 und einem Jahresüberschuss von € 786.706,26 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die JoCos GmbH, Regensburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der JoCos GmbH, Regensburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JoCos GmbH, Regensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des La geberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kelheim, den 14. Juni 2024

MTG
Mittelbayerische Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Bernd Waffler, Wirtschaftsprüfer

ppa. Michael Preißl, Wirtschaftsprüfer

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Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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