3M German Holdings GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 10003
Eingetragen
6.5.2002
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb und das Halten von Beteiligungen an anderen Unternehmen und ggfs. die Übernahme von deren Geschäftsführung.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Bökenkamp
seit 6.12.2005
Geschäftsführer
Kurt-Henning Wiethoff
seit 15.6.2005
Geschäftsführer
Michael Peters
seit 18.2.2004
Geschäftsführer
Hans-Josef Mrozek
seit 17.6.2003
Geschäftsführer
Theo Nöcker
seit 6.5.2002
Geschäftsführer
Herbert Dr. Lang
seit 6.5.2002
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

3M German Holdings GmbH

Neuss

Konzernabschluss zum 31.12.2006

Konzernlagebericht 2006

Konjunkturlage

Der Aufschwung der Weltwirtschaft hat sich im Laufe des Jahres 2006 weiter verstärkt. Trotz des wiederum kräftigen Anstiegs der Ölpreise beschleunigte sich das Wachstum der weltweiten Produktion, die im Gesamtjahr 2006 nach vorläufigen Berechnungen des Institutes für Weltwirtschaft insgesamt um 5,1 % zunahm. Auch wenn sich das Wachstum in den USA zum Jahresende etwas abgeschwächt hat, blieb die konjunkturelle Dynamik in den USA insgesamt hoch und war damit neben den schnell wachsenden Volkswirtschaften Ostasiens wieder ein wichtiger Antriebsmotor der Weltkonjunktur. Auch der Aufschwung des Euroraums verstärkte sich.

Die deutsche Wirtschaft ist gemessen am Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr 2006 kräftig um 2,7 % gewachsen. Neben der nach wie vor positiven Exportnachfrage wurde der Anstieg des Bruttoinlandproduktes allerdings auch durch Konjunkturimpulse in der Binnenwirtschaft sowie durch einen stärkeren privaten Konsum getragen.

Ertragslage

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich im Berichtsjahr 2006 auf 199,3 Mio. €. Das sind 11,1 % vom Umsatz.

Die erfreuliche Konjunkturentwicklung in Deutschland im Jahr 2006 hat sich auch positiv auf die Umsatzentwicklung der 3M German Holdings GmbH ausgewirkt. Der Gesamtumsatz stieg um 10,7 %. Der Inlandsumsatz einschließlich des Anteils an Direktexporten erhöhte sich um 3,9 %. Mit einem Wachstum von 19,6 % verzeichneten die Umsätze mit Konzernschwestergesellschaften außerhalb des Konsolidierungskreises eine überproportionale Steigerung. Die Umsatzentwicklung verlief in den einzelnen Geschäftsbereichen unterschiedlich. Umsatzsteigerungen sind vor allem mit Arbeits- und Personenschutzprodukten, Verkehrssicherheitsprodukten, Produkten für die Außenwerbung, Dentalprodukten für die Zahnmedizin und Zahntechnik, kieferorthopädischen Produkten sowie mit fluorhaltigen Polymeren, letztere aufgrund der hohen Nachfrage der Automobilindustrie bzw. der chemischen Prozess-Industrie, erzielt worden. Daneben erreichten elektrotechnische Produkte und Produkte für die Nachrichtentechnik erfreuliche Zuwachsraten. Büro-, Visual-, Haushalts- und Heimwerker-Produkte sowie Hygieneklebebänder hatten Umsatzreduzierungen zu verzeichnen. Zum Umsatzwachstum trugen auch Akquisitionen bei, etwa der Erwerb und die Verschmelzung des führenden DRG-Software-Herstellers, SBG GmbH, Berlin, und die Übernahme aller Geschäftsaktivitäten der Cuno GmbH, Mainz, einem führenden Anbieter im Bereich der Flüssigkeitsfiltration.

Das Geschäft mit den 3M Schwestergesellschaften, das zum überwiegenden Teil Umsätze mit 3M Gesellschaften in Europa beinhaltet, erhöhte sich um 19,6 % im Vergleich zum Vorjahr, so dass sich der Anteil des Umsatzes mit Konzerngesellschaften außerhalb des Konsolidierungskreises auf 53,7 % erhöhte, während er im Vorjahr noch bei 50,2 % lag. Dieser Anstieg ist überwiegend auf die verstärkte Belieferung europäischer Märkte und Länder aus dem Europäischen Warenverteilzentrum zurückzuführen. Auch der Umsatz mit in den Werken der Tochtergesellschaften der 3M German Holdings GmbH hergestellten Produkten hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen haben sich aufgrund der gestiegenen Umsätze gegenüber dem Vorjahr erhöht und betragen nun 74,1 % vom Umsatz, nach 73,1 % im Vorjahr.

Die betrieblichen Aufwendungen des Unternehmens ausschließlich der Ertragsteuer beliefen sich unverändert zum Vorjahr auf 14,6 % im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.

Umsatzstruktur 3M in Deutschland im Geschäftsjahr 2006

Vermögens- und Finanzlage

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um 13,8 % entsprechend 94,5 Mio. €. Das ist im Wesentlichen durch den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf der Aktivseite und durch das im Vergleich zum Vorjahr erhöhte Eigenkapital auf der Passivseite bedingt.

Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Vorräte um 13,8 Mio. €. Im Wesentlichen resultiert dies aus der Zunahme der Bestände von Fertigerzeugnissen und Waren.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 71,8 Mio. € erhöht. Der Anstieg ist überwiegend durch die erhöhten Forderungen gegen verbundene Unternehmen begründet. Insbesondere haben sich die Forderungen aus konzerninternen Geldanlagen bei einer europäischen Schwestergesellschaft erhöht.

Aufgrund des erzielten Jahresüberschusses hat sich der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme der Gesellschaft trotz der gestiegenen Bilanzsumme, auf 49,0 % erhöht. Gemessen an der Bilanzsumme betrug die Quote des Vorjahres noch 35,7 %.

Die Verbindlichkeiten verminderten sich um 42,1 Mio. €. Dies ist insbesondere durch rückläufige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund der vertragsgemäßen Tilgung eines Darlehens in Höhe von 35,0 Mio. € begründet.

Die Finanzlage der Gesellschaft wurde im Wesentlichen durch den Mittelabfluss aus der Tilgung eines Darlehens in Höhe von 35,0 Mio. € und durch ein gestiegenes Cash-Pool-Guthaben bei einer europäischen Konzernschwestergesellschaft bestimmt.

Forschung und Entwicklung

Weltweit investierte 3M auch im Jahr 2006 mehr als 1 Mrd. US $ in Forschung und Entwicklung. Außerhalb der USA entfiel auf Deutschland der höchste Anteil an Investitionen in diesem Bereich.

Die größten deutschen Einrichtungen für Forschung und Entwicklung befinden sich in Neuss, Seefeld und Gendorf. Zu deren Hauptaktivitäten gehören die Entwicklung neuer und die Modifikation existierender Produkte und Technologien, die Unterstützung der 3M Kunden und der internen Geschäftsbereiche durch technischen Service sowie Patentanmeldungen. Generell sind dies Aktivitäten im europäischen Bereich. Einer der Schwerpunkte war auch im Jahr 2006 die verstärkte Zusammenarbeit mit den deutschen Kunden. Mehr als 4.300 Geschäftspartner besuchten allein im Jahr 2006 das Customer Technical Center in Neuss. In Seefeld und in Gendorf waren es mehr als 1.500 Besucher.

Die Innovationskraft, dokumentiert durch die Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte, bleibt ein wesentlicher Faktor für das organische Wachstum bei 3M. "Acceleration", eine Initiative, die die robuste und fortwährende Produktentwicklung sowie Markteinführung neuer Produkte anstrebt, war weiterhin richtungweisend für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Unter den neu entwickelten Produkten und Technologien war 2006 unter anderem das Selbst-Leuchtende-Nummernschild (SLN), die Markteinführung neuer Fluorelastomere im Hochpreissegment sowie Rely X Unicem Fiberpost, ein neues System für Wurzelstifte und LAVA Scan ST, eine neue Scanner Generation aus dem Bereich der Dentalsparte.

Produktion

Im Geschäftsjahr 2006 wuchs das Produktionsvolumen erfreulicherweise weiter. Die Steigerung lag im oberen einstelligen Bereich. Die Auslastung der Produktionsstätten war gut. Zahlreiche Verbesserungsprojekte trugen wesentlich zur Steigerung der Produktivität und der Verkürzung der Durchlaufzeiten bei.

Die Anzahl der Investitionsprojekte lag leicht unter dem Niveau der Vorjahre und war sowohl auf die Verringerung der eingesetzten Primärenergien als auch auf den schonenden Umgang mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgerichtet. Aufgrund von Kapazitätserweiterungen sind im Jahr 2007 unter anderem Investitionen in eine Fluorelastomer-Aufarbeitungsanlage sowie im Bereich von PTFE und Fluorthermoplaste im Werk Gendorf geplant.

Die Werksbesuche durch Kunden entwickelten sich sehr positiv. Dadurch war es möglich, spezielle Projekte zur Verbesserung von Qualität und Lieferservice im Direktgeschäft mit Großkunden abzusprechen und umzusetzen. Alle Prüfungen zur Rezertifizierung von Umwelt- und Qualitätssystem-Normen wurden im Berichtsjahr sehr erfolgreich abgeschlossen.

Umweltschutz

Mit allen Aktivitäten der 3M German Holdings GmbH ist das Bestreben verbunden, über die gesetzlichen Regelungen hinaus natürliche Ressourcen zu schonen, die Umwelt zu erhalten und Entsorgungsprobleme durch Recycling zu minimieren. Insgesamt sind die Bemühungen im Sinne der Umweltschonung auch im Geschäftsjahr 2006 weiter vorangetrieben worden. Bereits bei der Entwicklung werden die Folgelasten für die Umwelt bedacht und soweit möglich minimiert. Das für alle Arbeits- und Einsatzgebiete geltende Umweltmanagement-System orientiert sich am international anerkannten Standard ISO 14001, nach dem alle Fertigungsstätten der 3M German Holdings GmbH zertifiziert sind.

Die von der Muttergesellschaft, 3M Company, USA, bekannt gegebene freiwillige Produktionseinstellung von perfluorierten Sulfon- bzw. Carbonsäuren bei der Dyneon GmbH & Co. KG haben erhebliche Ressourcen und Investitionen aufgrund der Aktivitäten zur Verminderung der Umweltemissionen und in die Entwicklung von neuen technischen Lösungen gebunden. Es existieren bereits freiwillige Vereinbarungen der Fuorpolymerindustrie in den USA, welche von den europäischen Umweltbehörden noch untersucht und bewertet werden. Bereits heute erfüllt die Dyneon GmbH & Co. KG diese freiwillige Vereinbarung weitestgehend. Als Technologieführer bei der Rückgewinnung und Wiederaufbereitung von perfluorierten Carbonsäuren bietet die Dyneon GmbH & Co. KG dieses Verfahren anderen Fluorpolymer-Herstellern in Lizenz zur Nutzung an.

Risikomanagement

Die 3M German Holdings GmbH sieht ihr Risikomanagement als integralen Bestandteil der Geschäftsführung. Ihr Risikomanagement-System greift grundsätzlich auf die im weltweiten 3M Konzern existierenden Organisations-, Berichts- und Führungsstrukturen zurück und ergänzt diese um spezifische lokale Elemente, die zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Risikomanagements erforderlich sind. Ein umfangreiches Planungswesen sowie die allgemeine bereichsinterne und bereichsübergreifende Reportingstruktur im 3M Konzern gewährleisten, dass Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder zu Verlusten führen könnten, frühzeitig erkannt und die erforderlichen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Es bezieht alle Geschäftsfelder, Funktionen und Standorte der 3M German Holdings GmbH ein. Die Einhaltung dieser grundsätzlichen Vorgehensweise sowie die Sicherstellung der Einzelmaßnahmen werden durch regelmäßige, intensive Untersuchungen der (Konzern-) Innenrevision sichergestellt.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Chancen

Die Weltwirtschaft entwickelt sich im laufenden Geschäftsjahr mit insgesamt geringerer Dynamik, aber auf hohem Niveau. Die aktuelle Prognose der Wirtschaftsforschungsinstitute geht für das Jahr 2007 von einem weiteren Wachstum des Bruttoinlandproduktes von über 2 % in Deutschland und weltweit von einem Wachstum von über 4 % aus.

Die erfolgreiche Einführung neuer Produkte und die konsequente Umsetzung der Vertriebsstrategie in den einzelnen Märkten stimmen die 3M German Holdings GmbH zuversichtlich, das Gesamtjahresziel hinsichtlich des Umsatzes zu übertreffen.

Durch die bisher im Jahr 2007 sehr erfreuliche Umsatzentwicklung und die damit verbundene gute Auslastung der Produktionskapazitäten hat sich auch der Unternehmensertrag des laufenden Geschäftsjahres entsprechend positiv entwickelt. Nach wie vor erhöhte Rohstoff- und Energiekosten konnten bisher durch Produktivitätssteigerungen aufgefangen werden.

Das Exportgeschäft sowohl mit Dritten als auch mit Schwesterunternehmen verzeichnet ebenfalls eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr, insbesondere mit in Deutschland produzierten Produkten der Werke in Gendorf, Hilden, Kamen und Seefeld. Für die verbleibenden Monate des laufenden Geschäftsjahres werden weiterhin kontinuierliche Umsatzzuwächse erwartet.

Gesamtwirtschaftliche Risiken: Wesentliche Risiken für die Entwicklung der 3M German Holdings GmbH resultieren aus konjunkturellen Einflüssen auf den relevanten Märkten. Diese umfassen neben dem deutschen Markt insbesondere auch die europäischen Märkte, da rund die Hälfte des Umsatzes der 3M German Holdings GmbH mit europäischen Schwestergesellschaften erzielt wird. Risikoreduzierende Maßnahmen bestehen darin, einerseits den Produktionsplan sowie die Kapazitäten laufend an die Entwicklung des Auftragseinganges anzupassen und andererseits die Volumina der Handelsaktivitäten flexibel zu gestalten. Zudem wird in den Produktionsbereichen aller 3M Gesellschaften planmäßig Lean Management eingeführt. Diese Form der Unternehmensführung stellt die Wertschöpfung aus der Sicht der Kunden in den Mittelpunkt und zielt gleichermaßen auf Wettbewerbsfähigkeit und Risiko-Minimierung ab. Zu den Risikopotenzialen zählen Naturkatastrophen, welche steigende Energiepreise oder aber verzögerte Zuliefererleistungen verursachen können. Insgesamt sind aus gesamtwirtschaftlicher Sicht für die 3M German Holdings GmbH nach heutigen Erkenntnissen keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen.

Branchenrisiken: Ein spezielles Branchenrisiko besteht für die 3M German Holdings GmbH nicht, da das Produktportfolio weit gefächert ist und insofern bereits selbst eine Risikoabsicherung darstellt.

Finanzielle Risiken: In der 3M German Holdings GmbH können möglicherweise finanzielle Risiken aus Währungskurs-Schwankungen entstehen, da ein großer Teil der Produkte von der Muttergesellschaft aus den USA bezogen wird. Somit kann die Entwicklung des US-Dollars einen wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung haben. Aufgrund von Konzernrichtlinien ist der Einsatz derivativer Finanzinstrumente ausgeschlossen, so dass sich entsprechende finanzielle Risiken nicht ergeben können. Die Fremdfinanzierung ist mit einer Festzinsvereinbarung gegen Zinsänderungsrisiken abgesichert.

Da innerhalb Europas - mit Ausnahme von Großbritannien - das Währungsrisiko durch den einheitlichen Euro-Raum weitgehend ausgeschlossen ist, kann davon ausgegangen werden, dass durch die derzeitige Entwicklung der Kapitalmärkte und des Zinsniveaus keine Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung der 3M German Holdings GmbH zu erwarten ist.

Personalrisiken können sich im Wesentlichen durch die Fluktuation von Mitarbeitern, insbesondere solcher in Schlüsselpositionen, sowie bei der Personalbeschaffung und -entwicklung ergeben. Die 3M German Holdings GmbH begrenzt diese Risiken durch intensive Weiterbildungs- und Nachwuchskräfte-Programme sowie leistungsgerechte Vergütungsstrukturen. Derzeit werden keine Risiken aus den genannten Sachverhalten gesehen.

Produktionsrisiken werden insbesondere über Kennzahlen der Durchlaufzeit und Durchlaufstetigkeit permanent kontrolliert. Hierdurch werden die Kapitalbindung durch Vorräte und das Abwertungsrisiko der Bestände gesenkt. Weiteren möglichen Risikopotenzialen wird durch Anwendung von Lean Manufacturing in allen Produktionsstandorten begegnet.

Im Bereich Forschung und Entwicklung können insbesondere Budgetüberschreitungen und Fehlentwicklungen zu Risiken führen. Durch die konsequente Fortführung der "2X/3X"-Methodik können diese Gefahren bei 3M zeitnah minimiert werden.

Weitere operative, finanzielle oder strategische, insbesondere bestandsgefährdende Risiken sind für die 3M German Holdings GmbH derzeit nicht zu sehen.

Investitionen und ihre Finanzierung

Die Zugänge bei den Sachanlagen beliefen sich auf 35,5 Mio. €. Die durchgeführten Investitionsprojekte sind hinsichtlich ihrer Umsatz- und Ertragsentwicklung sorgfältig analysiert und bewertet worden. Im Wesentlichen wurden Investitionen an allen Standorten zu Rationalisierungszwecken oder als Ersatz für bestehende Produktionsanlagen vorgenommen. Das zahlungswirksame Investitionsvolumen im Sachanlagebereich konnte vollständig aus den Abschreibungen des Berichtsjahres finanziert werden.

Personal- und Sozialwesen

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 3M German Holdings GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 58 auf nunmehr 4.428 erhöht (jeweils zum 31.12.). Der Zuwachs fand in erster Linie in den Vertriebs- und Produktionsbereichen statt.

Die Zahl der Auszubildenden stieg 2006 auf einen Stand von 84 jungen Menschen, die bei der 3M German Holdings GmbH an den Standorten Gendorf, Hilden, Jüchen, Kamen, Neuss und Seefeld eine qualifizierte Ausbildung in elf Berufen absolvieren. Unter dem Leitgedanken Work-Life-Balance/Konzept für mehr Zufriedenheit setzte 3M neben den vielfältigen individuellen Arbeitszeitmodellen auf die Förderung und Unterstützung von Müttern und Vätern und allen, die pflegebedürftige Familienmitglieder haben. Zahlreiche Angebote unter dem Dach "Familienservice" erleichtern das Nebeneinander von Privatleben und Beruf ohne Stress und schlechtes Gewissen.

Wachstum ist und bleibt bei der 3M das Thema Nr. 1. Unter diesem Leitgedanken wurde ein neues variables Vergütungssystem für alle Vertriebs- und Marketingfunktionen (Professional Plus Bonus) eingeführt, welches denjenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in besonderem Maße zum Erreichen der Wachstumsziele beigetragen haben, einen überdurchschnittlichen Anreiz bietet.

Ein weiteres außerordentlich positives Bild zeigte das Ergebnis des von der Zeitschrift "Capital" unterstützten Wettbewerbs "Deutschlands Beste Arbeitgeber", an dem sich die Tochtergesellschaft 3M Deutschland GmbH zum vierten Mal in Folge beteiligte. In allen Kategorien (Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung) konnte sie sich erheblich verbessern. Das Unternehmen liegt damit 2007 auf Rang 5 in der Gesamtwertung und auf Platz 4 in der Kategorie der Unternehmen von 501 bis 5.000 Beschäftigten. In Nordrhein-Westfalen belegte die 3M Deutschland GmbH sogar Platz 1 der "Besten Arbeitgeber".

Ausblick

Die Wirtschaftsdynamik in Deutschland wird auch im Jahr 2007 weiter anhalten. Die Mehrwertsteuer-Erhöhung zum Anfang des Jahres hat das Tempo des Wachstums nicht bedeutend verlangsamt. Die Beurteilung des Geschäftsklimas signalisiert zwar eine Wachstumsabschwächung, bedingt durch die Turbulenzen an den Finanzmärkten, es deutet aber alles auf eine zunehmende Konjunkturdynamik im weiteren Jahresverlauf hin. Verantwortlich ist die anhaltend kräftige Gangart der Weltwirtschaft. Der dadurch stimulierte Export hat auch die Binnennachfrage angekurbelt und den Arbeitsmarkt belebt. Die Erholung auf dem Arbeitsmarkt sowie die Aussicht auf höhere Lohnabschlüsse dürften die Einkommenserwartungen und damit den privaten Konsum weiter verbessern.

Die positive Entwicklung im Jahr 2007 spiegelt sich auch im bisherigen Geschäftsverlauf des laufenden Jahres wider. In den ersten Monaten des Jahres 2007 haben sich die Umsätze in fast allen Geschäftsbereichen sehr positiv entwickelt, was sich durch Zuwachsraten oberhalb der Planung ausdrückt.

Basierend auf den Ergebnissen der ersten Monate und auf den Umsatzaussichten für die verbleibenden Monate ist zum heutigen Zeitpunkt davon auszugehen, dass die Gewinnsituation im laufenden Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr verbessert werden kann.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Im Januar 2007 hat die 3M German Holdings GmbH ein Contractual Trust Arrangement (CTA) für die Pensionsverpflichtungen ihrer Tochtergesellschaften eingeführt und mit der Gründung entsprechender Trusts hierfür bereits im Jahr 2006 die entsprechenden Grundlagen geschaffen. Die Versorgungsansprüche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche im Wesentlichen bis einschließlich 31. Dezember 2006 von der 3M Unterstützungskasse GmbH verwaltet wurden, sind mit Wirkung zum 1. Januar 2007 auf die jeweiligen Trägerunternehmen zurück transferiert worden. Die Dotierung des Trusts erfolgte im ersten Quartal 2007; sie ermöglicht eine weitergehende Unterlegung der Pensionsverpflichtungen mit externen Finanzanlagen.

Im Zuge der Konzern-Entscheidung, sich von der Pharma-Sparte zu trennen, wurde das entsprechende Geschäft von der 3M Deutschland GmbH mit Wirkung vom 2. Januar 2007 übertragen.

Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Geschäftsleitung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Beitrag und den persönlichen Einsatz bei der Umsetzung der Unternehmensziele.

Ein besonderer Dank gilt der Arbeitsgemeinschaft der Betriebsräte für die konstruktive Zusammenarbeit und die Abschlüsse wichtiger Vereinbarungen.

 

Neuss, 26. Oktober 2007

Die Geschäftsführer

Bökenkamp

Mrozek

Nöcker

Peters

Wiethoff

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2006

Aktiva

31.12.2006
31.12.2005
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.409.889,00 2.961.414,21
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 25.645.229,67 2.603.019,52
3. geleistete Anzahlungen 6.384,00 0,00
27.061.502,67 5.564.433,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 131.818.430,00 136.893.912,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 101.821.189,00 108.420.935,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.091.144,63 10.005.491,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.000.952,00 8.382.465,52
251.731.715,63 263.702.805,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.564,64 30.585,49
2. Beteiligungen 5.282,52 5.220,26
35.847,16 35.805,75
278.829.065,46 269.303.044,59
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 25.322.881,00 24.261.641,55
2. Unfertige Erzeugnisse 22.041.402,00 40.356.861,97
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 123.368.792,29 91.771.393,50
4. Geleistete Anzahlungen 579.000,00 1.158.000,00
171.312.075,29 157.547.897,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr T€ 5; Vorjahr T€ 3) 86.380.568,57 73.921.636,41
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 197.943.837,36 143.952.189,73
3. Sonstige Vermögensgegenstände
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr T€ 6.058; Vorjahr T€ 4.103) 40.120.128,27 34.761.487,13
324.444.534,20 252.635.313,27
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.636.334,90 3.222.718,40
498.392.944,39 413.405.928,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.878.153,25 1.874.905,56
779.100.163,10 684.583.878,84

Passiva

31.12.2006
31.12.2005
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 695.920.720,70 695.920.720,28
III. Verlustvortrag - 482.761.443,93 - 632.157.858,48
IV. Jahresüberschuss 137.458.188,37 149.396.414,55
350.667.465,14 213.209.276,35
V. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 31.367.930,10 31.367.930,10
382.035.395,24 244.577.206,45
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 54.461.974,00 52.219.802,00
2. Steuerrückstellungen 37.478.107,63 34.928.687,69
3. Sonstige Rückstellungen 126.694.635,07 131.000.251,44
218.634.716,70 218.148.741,13
C. Passiver latenter Steuerabgrenzungsposten 2.420.000,00 2.797.200,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 35.021; Vorjahr T€ 70.000) 70.028.619,00 105.009.925,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 38.963; Vorjahr T€ 30.845) 38.962.601,47 30.845.123,75
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 55.909; Vorjahr T€ 63.809) 55.908.625,52 63.809.456,82
4. Sonstige Verbindlichkeiten
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 8.341; Vorjahr T€ 15.714)
(davon aus Steuern T€ 4.524; Vorjahr T€ 0)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 1.496; Vorjahr T€ 6.181) 8.341.300,17 15.714.196,69
173.241.146,16 215.378.702,26
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.768.905,00 3.682.029,00
779.100.163,10 684.583.878,84

Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. Dezember 2006

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2006
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 38.750.735,00 120.356,00 1.831.883,88 418.204,00 37.457.411,12
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 5.364.406,00 12.975.000,00 0,00 11.306.298,00 29.645.704,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 6.384,00 0,00 0,00 6.384,00
44.115.141,00 13.101.740,00 1.831.883,88 11.724.502,00 67.109.499,12
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 259.687.117,00 511.389,00 561.557,00 2.985.400,00 262.622.349,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 536.682.444,00 2.171.022,00 5.643.167,00 14.909.941,00 548.120.240,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 46.790.688,72 2.219.258,27 1.581.609,00 1.287.411,00 48.715.748,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.382.465,52 30.525.741,00 0,00 - 30.907.254,00 8.000.952,52
851.542.715,24 35.427.410,27 7.786.333,00 - 11.724.502,00 867.459.290,51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.585,49 0,00 0,00 0,00 30.585,49
2. Beteiligungen 164.232,26 62,26 0,00 0,00 164.294,52
194.817,75 62,26 0,00 0,00 194.880,01
895.852.673,99 48.529.212,53 9.618.216,88 0,00 934.763.669,64
Abschreibungen
01.01.2006
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 35.789.320,79 2.090.086,21 1.831.884,88 0,00 36.047.522,12
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 2.761.386,48 1.239.087,85 0,00 0,00 4.000.474,33
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
38.550.707,27 3.329.174,06 1.831.884,88 0,00 40.047.996,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 122.793.204,90 8.571.271,10 560.557,00 0,00 130.803.919,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 428.261.508,21 23.393.326,79 5.355.784,00 0,00 446.299.051,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.785.197,02 3.466.639,34 1.627.232,00 0,00 38.624.604,36
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,52 0,00 0,00 0,52
587.839.910,13 35.431.237,75 7.543.573,00 0,00 615.727.574,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 20,85 0,00 0,00 20,85
2. Beteiligungen 159.012,00 0,00 0,00 0,00 159.012,00
159.012,00 20,85 0,00 0,00 159.032,85
626.549.629,40 38.760.432,66 9.375.457,88 0,00 655.934.604,18
Restbuchwerte
31.12.2006
31.12.2005
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.409.889,00 2.961.414,21
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 25.645.229,67 2.603.019,52
3. geleistete Anzahlungen 6.384,00 0,00
27.061.502,67 5.564.433,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 131.818.430,00 136.893.912,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 101.821.189,00 108.420.935,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.091.144,63 10.005.491,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.000.952,00 8.382.465,52
251.731.715,63 263.702.805,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.564,64 30.585,49
2. Beteiligungen 5.282,52 5.220,26
35.847,16 35.805,75
278.829.065,46 269.303.044,59

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006

2006
2005
1. Umsatzerlöse 1.788.732.878,25 1.615.666.133,32
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 1.324.906.334,65 1.180.874.663,54
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 463.826.543,60 434.791.469,78
4. Vertriebskosten 224.318.512,51 212.375.550,37
5. Allgemeine Verwaltungskosten 79.117.647,81 81.988.586,26
6. Sonstige betriebliche Erträge 63.364.423,95 74.524.124,46
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 21.540.189,71 34.176.388,53
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 3.048; Vorjahr T€ 9.140) 4.347.311,69 10.362.197,30
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 159.012,48
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
(davon an verbundene Unternehmen T€ 777; Vorjahr: T€ 889) 7.235.253,52 2.362.321,89
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 199.326.675,69 188.615.932,01
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 61.269.634,49 35.819.339,93
13. Sonstige Steuern 598.852,83 3.400.177,53
14. Konzernjahresüberschuss 137.458.188,37 149.396.414,55

Kapitalflussrechnung 2006

2006
2005
1. Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten 137.458 149.396
2. + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 38.760 40.782
3. + Zunahme der Rückstellungen 486 9.443
4. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 85.577 314.252
5. - Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 8.446 - 27.988
6. = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 82.681 485.885
(Summe aus 1 bis 5)
7. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 243 175
8. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 35.428 - 22.344
9. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 13.102 - 51
10. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 48.287 - 22.220
(Summe aus 7 bis 9)
11. - Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter 0 - 571.685
12. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 105.000
13. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten - 34.981 0
14. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 34.981 - 466.685
(Summe aus 11 bis 12)
15. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus Zf. 6, 10, 14) - 587 - 3.020
16. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.223 6.243
17. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.636 3.223
(Summe aus 15 bis 16)

Eigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital
T€
Kapitalrücklage
T€
Erwirtschaftes Konzerneigenkapital (Konzernergebnisvortrag, Konzernjahresergebnis, Konzerngewinnrücklagen)
T€
Konzerneigenkapital vor Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter
T€
Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter
T€
Konzerneigenkapital
T€
Stand am 01.01.2005 50 695.920 - 632.158 63.812 31.368 95.180
Abgang durch Endkonsolidierung 0 0 0 0 0 0
Stichtags-Umrechnungsdifferenzen 0 0 0 0 0 0
erfolgsneutrale Verrechnung aktivischer Unterschiedsbetrag mit Kap-RL 0 0 0 0 0 0
Einlagen/(Entnahmen) bei Mutterunternehmen 0 0 0 0 0 0
Jahresergebnis 0 0 149.397 149.397 0 149.397
Stand am 31.12.2005/01.01.2006 50 695.920 - 482.761 213.209 31.368 244.577
Abgang durch Endkonsolidierung 0 0 0 0 0 0
Stichtags-Umrechnungsdifferenzen 0 0 0 0 0 0
erfolgsneutrale Verrechnung aktivischer Unterschiedsbetrag mit Kap-RL 0 0 0 0 0 0
Einlagen/(Entnahmen) bei Mutterunternehmen 0 0 0 0 0 0
Jahresergebnis 0 0 137.458 137.458 0 137.458
Stand am 31.12.2006 50 695.920 - 345.303 350.667 31.368 382.035

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006

Name und Sitz Direkte und indirekte Beteiligung
%
Konsolidierungsvermerk *)
In den Konzernabschluss einbezogen (§ 294 HGB) 3M German Holdings GmbH, Neuss
3M Deutschland GmbH, Neuss 90,00 voll
3M Unitek GmbH, Seefeld 100,00 voll
3M Espe AG, Seefeld 100,00 voll
Dyneon GmbH & Co. KG, Burgkirchen 99,00 voll
Dyneon Holding GmbH, Burgkirchen 100,00 voll
3M Unterstützungskasse GmbH, Neuss 100,00 § 296 HGB

*) voll = in den Konzernabschluß auf dem Wege der Vollkonsolidierung gem. § 300ff HGB einbezogen § 296 HGB = in den Konzernabschluß nicht einbezogen gem. § 296 HGB

Konzernanhang 2006

Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Der Konzernabschluss der 3M German Holdings GmbH, Neuss, und der Konzernlagebericht wurden nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB - unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes - erstellt. Die 3M German Holdings GmbH wendet grundsätzlich die gültigen Deutschen Rechnungslegungs Standard (DRS) an, behält sich aber die Entscheidung über die Nichtanwendung in begründeten Einzelfällen vor. Derzeit werden DRS 4 "Unternehmenserwerbe im Konzernabschluss", DRS 10 "Latente Steuern im Konzernabschluss" und DRS 12 "Immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens" nicht angewendet.

Die Wertansätze des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2005 wurden unverändert übernommen.

Der Konzernabschluss ist in € aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Soweit zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst werden, erfolgt ein getrennter Ausweis im Anhang.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der 3M German Holdings GmbH, Neuss, als Konzernmuttergesellschaft die folgenden Gesellschaften:

Name Sitz Direkter und indirekter Anteil in %
3M Deutschland GmbH Neuss 90
3M Unitek GmbH Seefeld 100
3M Espe AG Seefeld 100
Dyneon GmbH & Co. KG Burgkirchen 99
Dyneon Holding GmbH Burgkirchen 100

Die 3M Unterstützungskasse GmbH, Neuss, an der die 3M German Holdings GmbH, Neuss, zu 90,2% indirekt beteiligt ist, wurde gemäß § 296 Abs. 1 Nr.1 HGB wegen der andauernden Beschränkung der Ausübung der Rechte des Konzerns in Bezug auf das Vermögen der Unterstützungskasse nicht in den Konsolidierungskreis aufgenommen.

Zugänge zum Konsolidierungskreis und Abgänge aus dem Konsolidierungskreis haben im Geschäftsjahr nicht stattgefunden.

Wesentliche Auswirkungen aus Veränderungen des Konsolidierungskreises haben sich im Vorjahresvergleich nicht ergeben.

Folgende vollkonsolidierte deutsche Konzerngesellschaften machten im Geschäftsjahr 2006 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB bezüglich der Offenlegung Gebrauch.

Name Sitz
3M Deutschland GmbH Neuss
3M Unitek GmbH Seefeld
3M Espe AG Seefeld
Dyneon GmbH & Co. KG Burgkirchen
Dyneon Holding GmbH Burgkirchen

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Buchwertmethode. Dabei werden die vorhandenen Beteiligungsbuchwerte gegen das anteilige Eigenkapital aufgerechnet.

Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist der Erwerbs-/Gründungszeitpunkt bzw. der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss der jeweiligen Gesellschaft.

Die bei der Kapitalkonsolidierung zu verschiedenen Zeitpunkten entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge wurden aktiviert und über ihre Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Der zum Bilanzstichtag aus der Kapitalkonsolidierung resultierende Geschäfts- oder Firmenwert stammt aus dem Erwerb der Gesellschaftsanteile der SBG Software und Beratung im Gesundheitswesen GmbH. Er wird über die Dauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Forderungen, Verbindlichkeiten und Ausleihungen sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert.

Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen konnte wegen Geringfügigkeit verzichtet werden.

Die Berichtsgesellschaft hat wie im Vorjahr in Ausübung eines nach herrschender Meinung bestehenden Wahlrechtes (gemäß § 274 HGB i.V.m. DRS Nr. 10, Punkt 11) auf die Aktivierung eines aktiven latenten Steuerabgrenzungspostens auf steuerliche Verlustvorträge verzichtet.

Demgegenüber wurde aufgrund einer Konzernbewertungsanpassung infolge des Wegfalls des § 308 Abs. 3 HGB (gemäß Artikel 54 EGHGB) und den dadurch im Konzernabschluss nicht mehr ansetzbaren steuerlichen Sonderposten, passive latente Steuerabgrenzungsposten gebildet.

Bilanzierungs- und Bewertungsansätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden, soweit zulässig, nach der degressiven Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen, jedoch nach der linearen Methode, wenn diese Abschreibung höher ist. Die Abschreibungen der Zugänge im immateriellen Anlagevermögen und im Sachanlagevermögen erfolgten im Anschaffungsjahr pro rata temporis. Zugänge mit Anschaffungskosten bis zu 410 € (geringwertige Anlagegüter) wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungsmethode hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht erforderlich.

Die ausgewiesenen Geschäfts- und Firmenwerte haben eine wirtschaftliche Nutzungsdauer von 15 Jahren und werden planmäßig linear abgeschrieben.

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzipes bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtige Einzelkosten und die nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktivierungsfähigen Gemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung - nicht produktionsbezogen - sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes und für freiwillige soziale Leistungen sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Ferner wird den vorhersehbaren Risiken durch angemessene Bewertungsabschläge Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken sowie des allgemeinen Forderungsrisikos bewertet. Die Forderungen in fremder Währung wurden zum Stichtagskurs umgerechnet. Sofern der Stichtagskurs unterhalb der Entstehungskurse liegt, erfolgt eine Abwertung auf den Stichtagskurs.

Flüssige Mittel sind zu Nennwerten angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Vorauszahlungen bzw. Einnahmen für künftige Zeiträume, die zeitanteilig abgegrenzt werden.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß § 6a EStG. Dabei wurden die im Juli 2005 veröffentlichten Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt.

Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeit-Vereinbarungen umfasst die Aufwendungen für Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie die Aufstockungsleistungen. Diese Rückstellungen werden ratierlich ab Beginn der Beschäftigungsphase der Altersteilzeit angesammelt und mit dem Barwert bewertet.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt nach den Vorschriften des Financial Accounting Standard Nr. 87 nach der Projected Unit Credit-Methode. Dabei erfolgte die Bewertung mit einem Rechnungszins von 4,75 %, einer Gehaltssteigerung von 3,0 % und einer Inflationsrate von 2,0 %.

Der Wertansatz der übrigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung.

Der passive latente Steuerabgrenzungsposten (T€ 2.420; Vorjahr T€ 2.797) beinhaltet latente Steuern auf temporäre Bewertungsunterschiede zwischen Konzernbilanz und Steuerbilanzen infolge des Wegfalls des § 308 Abs. 3 HGB (gemäß Artikel 54 EGHGB). Die im Konzernabschluss nicht mehr ansetzbaren steuerlichen Sonderposten sind im Verlustvortrag erfasst. Für die Berechnung latenter Steuern auf diese Konzernbewertungsanpassung wurde ein Steuersatz von 40 % unterstellt. Der Steuerabgrenzungsposten wurde 2004 um T€ 377 ergebniswirksam (ertragsteuermindernd) vermindert.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert.

Die Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zum Tageskurs oder zum höheren Stichtagskurs bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Übersicht als Anlage zur Bilanz dargestellt. Bei vollständig amortisierten Geschäfts- oder Firmenwerten wird deren Abgang unterstellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Aus der Übernahme aller Geschäftsaktivitäten der Cuno GmbH, Mainz, wurde im Geschäftsjahr 2006 ein Geschäftswert- und Firmenwert in Höhe von T€ 11.306 erworben. Dieser wird über 15 Jahre abgeschrieben.

Mit Wirkung zum 1. Juni 2006 wurden alle Gesellschaftsanteile der SBG Software und Beratung im Gesundheitswesen GmbH erworben. Der im Rahmen dieses Erwerbs entstandene Geschäftswert in Höhe von T€ 12.975 wurde im Konzernabschluss aktiviert und über 15 Jahre linear abgeschrieben.

Finanzanlagen

Der Anteilsbesitz an verbundenen Unternehmen stellt sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:

Eigenkapital
T€
Ergebnis
T€
Kapitalanteil
in %
3M Unterstützungskasse GmbH, Neuss 60 (4) 100

Die dargestellten Werte betreffen das Geschäftsjahr 2006 der Gesellschaft.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 12.459. Die höheren Umsätze zum Geschäftsjahresende führten zu entsprechend gestiegenen Forderungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit rund T€ 100.335 aus konzerninternen Finanzierungen sowie aus Lieferungen und Leistungen. Sie wurden, soweit zulässig, um Verbindlichkeiten gleicher Art gekürzt. Im Vergleich zum Vorjahr resultiert der Anstieg im Wesentlichen aus gestiegenen kurzfristigen Geldanlagen, welche im Jahr 2005 für Ausschüttungen verwendet wurden. Gegenüber der Gesellschafterin, 3M Innovative Properties, USA, bestehen Forderungen in Höhe von T€ 1.574.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche sowie an einen Treuhänder übergebenes Vermögen zur Sicherung betrieblicher Wertguthaben (Altersteilzeitkonten).

Rechnungsabgrenzungsposten

Die hier ausgewiesenen Beträge betreffen hauptsächlich Versicherungsprämien, Aufwendungen für Messen und Mitgliedsbeiträge, soweit sie das Folgejahr betreffen.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen wurden hauptsächlich für Zwecke der Ertragsteuern des Geschäftsjahres 2006 gebildet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (T€ 61.783), ausstehende Lieferantenrechnungen (T€ 15.524), Kundenboni (T€ 10.481) sowie übrige Rückstellungen in Höhe von T€ 38.907.

Verbindlichkeiten

31.12.2006
T€
Davon mit einer Restlaufzeit 31.12.2005
T€
bis 1 Jahr
T€
über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 70.029 35.021 0 105.010
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38.962 38.962 0 30.845
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Beteiligungsunternehmen 55.909 55.909 0 63.810
Sonstige Verbindlichkeiten 8.341 8.341 0 15.714
Summe Verbindlichkeiten 173.241 138.233 0 215.379

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber Gesellschaften außerhalb des Konsolidierungskreises. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind weder durch Pfandrechte noch durch ähnliche Rechte gesichert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die hier ausgewiesenen Beträge betreffen überwiegend abgegrenzte Lizenzerträge (T€ 2.288).

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Stichtag in Höhe von insgesamt T€ 49.686 für Leasing- und Mietverträge (T€ 35.196), aus begonnenen Investitionsvorhaben (T€ 10.360), aus Dienstleistungsverträgen (T€ 3.762) und für andere (T€ 368).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen T€
davon fällig Januar 2007 bis Dezember 2007 25.455
davon fällig nach dem Kalenderjahr 2008 24.231
49.686

Unterdeckung der Unterstützungskasse

Im Januar 2007 hat die 3M Deutschland GmbH ein Contractual Trust Arrangement (CTA) für die Pensionsverpflichtungen ihrer Tochtergesellschaften eingeführt. Daher wird auf die Bewertung der Unterdeckung der Unterstützungskasse verzichtet.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von € 1.789 Mio. sind Nettoumsätze aus dem Verkauf von eigenen Erzeugnissen und Handelswaren sowie damit verbundener Dienstleistungen nach Abzug aller Erlösschmälerungen.

Aufgliederung nach Geschäftsbereichen 01.01.2006 - 31.12.2006
T€
01.01.2005 - 31.12.2005
T€
Büro- und Visual-Produkte, Haushalts- und Heimwerker-Produkte 45.299 49.476
Elektrotechnische Produkte und Produkte für die Nachrichtentechnik 74.534 67.855
Industrie-Klebebänder, Klebstoffe und Kennzeichnungssysteme, Hygieneklebebänder, Chemische Produkte 162.629 164.478
Produkte für die Automobil- und Luftfahrtindustrie 50.714 51.734
Schleifmittel und Schleifwerkzeuge, Autoreparatur-Systeme 52.275 51.125
Verkehrssicherheits-, Arbeits- und Personenschutz-Produkte sowie Produkte für die Außenwerbung 132.469 119.491
Medizinische, Pharmazeutische und Dentalprodukte 172.974 166.592
Fluorpolymere 136.742 131.588
Inlandsumsatz einschließlich Direktexporten 827.636 802.339
Umsätze mit Konzerngesellschaften 961.097 813.327
Gesamtumsätze 1.788.733 1.615.666

Die Umsätze mit Konzerngesellschaften betreffen 3M-Gesellschaften außerhalb des Konsolidierungskreises.

Aufgliederung nach Regionen 01.01.2006 - 31.12.2006
Mio €
01.01.2005 - 31.12.2005
Mio €
Deutschland 725 697
übriges Europa 803 723
Nordamerika 151 105
übriges Ausland 110 91
1.789 1.616

Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen

Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen erhöhten sich um € 144 Mio. auf € 1.324 Mio. und betragen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen 74,1%, nach 73,1 % im Vorjahr.

Bruttoergebnis vom Umsatz

Das Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von € 463,8 Mio. verminderte sich damit im Verhältnis zu den Umsatzerlösen von 26,9 % auf 25,9 %.

Vertriebskosten

Die Vertriebskosten erhöhten sich um € 5,2 Mio. auf € 224,3 Mio. und haben einen Anteil im Verhältnis zu den Umsatzerlösen von 12,5 %, nach 13,6 % im Vorjahr.

Allgemeine Verwaltungskosten

Die allgemeinen Verwaltungskosten reduzierten sich im Verhältnis zu den Umsatzerlösen auf 4,4 % und betragen € 79,1 Mio.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Weiterbelastungen an 3M-Gesellschaften außerhalb des Konsolidierungskreises enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Diese Aufwendungen betreffen schwerpunktmäßig Labor-, Forschungs- und Entwicklungskosten sowie in geringem Umfang Kursverluste und Aufwendungen aus Abschreibungen auf Forderungen.

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Berichtszeitraum T€ 73.944.

Zinserträge

Im Berichtszeitraum wurden Zinserträge von T€ 4.347 erzielt. Im Wesentlichen sind die Zinserträge durch die 3M-konzerninterne Anlage liquider Mittel bedingt (T€ 2.241).

Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen betrugen im Berichtzeitraum auf T€ 7.235. Die Zinsaufwendungen umfassen im Wesentlichen Darlehenszinsen sowie Zinsaufwand aufgrund der Betriebsprüfung für die Jahre 1999-2001.

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 199.327 betrug 11,1 % im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.

Materialaufwand

Der Materialaufwand belief sich auf T€ 991.903.

Personalaufwand

01.01.2006 - 31.12.2006
T€
Löhne und Gehälter 273.040
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 49.330
Aufwendungen für Altersversorgung 23.460
345.830

Sonstige Angaben

Bezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen T€ 1.606, die des Aufsichtsrates T€ 60.

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

Der Konzern beschäftigte im Berichtsjahr 2006 durchschnittlich 4.340 Mitarbeiter.

Beschäftigte (Jahresdurchschnitt) 01.01.2006 - 31.12.2006
Produktion und Lager 2.309
Technik und Labor 562
Vertrieb 971
Verwaltung 498
4.340

Oberstes Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen

Der Kreis der verbundenen Unternehmen der 3M German Holdings GmbH, Neuss, umfasst das oberste Mutterunternehmen, die 3M Company, St. Paul, Minnesota/USA, und sämtliche ihrer Tochterunternehmen. Die 3M German Holdings GmbH wird in den weltweiten Konzernabschluss der 3M Company, St. Paul, Minnesota/USA, mit einbezogen; dieser Konzernabschluss ist am Sitz der 3M Company erhältlich. Die 3M German Holdings GmbH, Neuss, ist Muttergesellschaft für einen Teilkonzern und erstellt für das Geschäftsjahr 2006 einen Teilkonzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis; dieser ist am Sitz der 3M German Holdings GmbH erhältlich.

Angabe zu nahestehenden Personen

Als nahestehende Personen und Unternehmen im Sinne von DRS 11 kommen grundsätzlich die Gesellschafterin sowie die Schwestergesellschaften, Mitglieder der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrates, deren nahen Familienangehörigen sowie nicht voll konsolidierte Tochtergesellschaften in Betracht. Nahestehende Personen waren an keinen wesentlichen oder in Art oder Beschaffenheit unüblichen Transaktionen mit Gesellschaften des 3M German Holdings Konzern beteiligt.

Organe der Gesellschaft

Mitglieder des Aufsichtsrates

Zu Mitgliedern des Aufsichtsrats waren folgende Damen und Herren bestellt:

Reinhold Hiersemann, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Generaldirektor 3M Deutschland GmbH i.R.,

Luigi Pastore, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, Betriebsratsvorsitzender 3M Deutschland GmbH, Arbeitnehmervertreter,

Peter Altvater, Rechtsanwalt,

Rainer Goldammer, Personaldirektor 3M Europe i.R.,

Dr.-Ing. Horst Zölzer, Vorstandsvorsitzender der Quante AG i.R.,

Manfred Kremer, Communications and Public Relations 3M Deutschland GmbH,

Theresia Zimmermann, Produktmanager Marketing, Arbeitnehmervertreterin,

Ansgar Claes, Rechtsanwalt und Gewerkschaftssekretär IG BCE, Gewerkschaftsvertreter,

Erich Ruch, Bezirksleiter der IG BCE, Bezirk Düsseldorf, Gewerkschaftsvertreter,

Thomas Sautner, Betriebsratsvorsitzender 3M Espe AG, Arbeitnehmervertreter,

Felix Thun-Hohenstein, Director eProductivity Initiative Europe & Middle East,

Jörg Zähres, Business Direktor i.R.,

Geschäftsführer

Zum Geschäftsführer der Gesellschaft sind folgende Herren bestellt:

Josef Mrozek, Personaldirektor 3M Deutschland GmbH,

Theo Nöcker, Finanzdirektor 3M Deutschland GmbH,

Michael Peters, Vorsitzender Geschäftsführung Dyneon GmbH & Co. KG.,

Kurt Henning Wiethoff, Generaldirektor 3M Deutschland GmbH,

Thomas Bökenkamp, Germering, Sprecher des Vorstandes 3M Espe AG,

Heinz-Günter Greßler, Bergisch Gladbach, Vorsitzender Geschäftsführung Dyneon GmbH & Co. KG., bis 30. April 2007.

 

Neuss, 26. Oktober 2007

Die Geschäftsführer

Bökenkamp

Mrozek

Nöcker

Peters

Wiethoff

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der 3M German Holdings GmbH, Neuss, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, den 30. Oktober 2007

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klaus Kosak, Wirtschaftsprüfer

ppa. Gerd Tolls, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Während des Berichtsjahres hat sich der Aufsichtsrat in regelmäßigen Sitzungen durch die Geschäftsführung über die Entwicklung des Unternehmens, die Auslastung der einzelnen Betriebe und alle wichtigen Planungen und Entscheidungen unterrichten lasse. Der Aufsichtsrat ist seinen Pflichten, die ihm nach dem KonTraG obliegen, nachgekommen.

Die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat die gesetzliche Prüfung vorgenommen und den Konzernabschluss, der uneingeschränkt bestätigt worden ist, dem Aufsichtsrat in der Sitzung am 10. Dezember 2007 in Neuss erläutert. Der Aufsichtsrat hat den Konzernabschluss sowie das Prüfungsergebnis zustimmend zur Kenntnis genommen.

 

Neuss, 10. Dezember 2007

Der Aufsichtsrat

Reinhold Hiersemann, Vorsitzender

Luigi Pastore, Stellv. Vorsitzender

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