3M German Holdings GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Bökenkamp seit 6.12.2005 | Geschäftsführer |
Kurt-Henning Wiethoff seit 15.6.2005 | Geschäftsführer |
Michael Peters seit 18.2.2004 | Geschäftsführer |
Hans-Josef Mrozek seit 17.6.2003 | Geschäftsführer |
Theo Nöcker seit 6.5.2002 | Geschäftsführer |
Herbert Dr. Lang seit 6.5.2002 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
3M German Holdings GmbHNeussKonzernabschluss zum 31.12.2006Konzernlagebericht 2006KonjunkturlageDer Aufschwung der Weltwirtschaft hat sich im Laufe des Jahres 2006 weiter verstärkt. Trotz des wiederum kräftigen Anstiegs der Ölpreise beschleunigte sich das Wachstum der weltweiten Produktion, die im Gesamtjahr 2006 nach vorläufigen Berechnungen des Institutes für Weltwirtschaft insgesamt um 5,1 % zunahm. Auch wenn sich das Wachstum in den USA zum Jahresende etwas abgeschwächt hat, blieb die konjunkturelle Dynamik in den USA insgesamt hoch und war damit neben den schnell wachsenden Volkswirtschaften Ostasiens wieder ein wichtiger Antriebsmotor der Weltkonjunktur. Auch der Aufschwung des Euroraums verstärkte sich. Die deutsche Wirtschaft ist gemessen am Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr 2006 kräftig um 2,7 % gewachsen. Neben der nach wie vor positiven Exportnachfrage wurde der Anstieg des Bruttoinlandproduktes allerdings auch durch Konjunkturimpulse in der Binnenwirtschaft sowie durch einen stärkeren privaten Konsum getragen. ErtragslageDas Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich im Berichtsjahr 2006 auf 199,3 Mio. €. Das sind 11,1 % vom Umsatz. Die erfreuliche Konjunkturentwicklung in Deutschland im Jahr 2006 hat sich auch positiv auf die Umsatzentwicklung der 3M German Holdings GmbH ausgewirkt. Der Gesamtumsatz stieg um 10,7 %. Der Inlandsumsatz einschließlich des Anteils an Direktexporten erhöhte sich um 3,9 %. Mit einem Wachstum von 19,6 % verzeichneten die Umsätze mit Konzernschwestergesellschaften außerhalb des Konsolidierungskreises eine überproportionale Steigerung. Die Umsatzentwicklung verlief in den einzelnen Geschäftsbereichen unterschiedlich. Umsatzsteigerungen sind vor allem mit Arbeits- und Personenschutzprodukten, Verkehrssicherheitsprodukten, Produkten für die Außenwerbung, Dentalprodukten für die Zahnmedizin und Zahntechnik, kieferorthopädischen Produkten sowie mit fluorhaltigen Polymeren, letztere aufgrund der hohen Nachfrage der Automobilindustrie bzw. der chemischen Prozess-Industrie, erzielt worden. Daneben erreichten elektrotechnische Produkte und Produkte für die Nachrichtentechnik erfreuliche Zuwachsraten. Büro-, Visual-, Haushalts- und Heimwerker-Produkte sowie Hygieneklebebänder hatten Umsatzreduzierungen zu verzeichnen. Zum Umsatzwachstum trugen auch Akquisitionen bei, etwa der Erwerb und die Verschmelzung des führenden DRG-Software-Herstellers, SBG GmbH, Berlin, und die Übernahme aller Geschäftsaktivitäten der Cuno GmbH, Mainz, einem führenden Anbieter im Bereich der Flüssigkeitsfiltration. Das Geschäft mit den 3M Schwestergesellschaften, das zum überwiegenden Teil Umsätze mit 3M Gesellschaften in Europa beinhaltet, erhöhte sich um 19,6 % im Vergleich zum Vorjahr, so dass sich der Anteil des Umsatzes mit Konzerngesellschaften außerhalb des Konsolidierungskreises auf 53,7 % erhöhte, während er im Vorjahr noch bei 50,2 % lag. Dieser Anstieg ist überwiegend auf die verstärkte Belieferung europäischer Märkte und Länder aus dem Europäischen Warenverteilzentrum zurückzuführen. Auch der Umsatz mit in den Werken der Tochtergesellschaften der 3M German Holdings GmbH hergestellten Produkten hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen haben sich aufgrund der gestiegenen Umsätze gegenüber dem Vorjahr erhöht und betragen nun 74,1 % vom Umsatz, nach 73,1 % im Vorjahr. Die betrieblichen Aufwendungen des Unternehmens ausschließlich der Ertragsteuer beliefen sich unverändert zum Vorjahr auf 14,6 % im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Umsatzstruktur 3M in Deutschland im Geschäftsjahr 2006
Vermögens- und FinanzlageIm Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um 13,8 % entsprechend 94,5 Mio. €. Das ist im Wesentlichen durch den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf der Aktivseite und durch das im Vergleich zum Vorjahr erhöhte Eigenkapital auf der Passivseite bedingt. Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Vorräte um 13,8 Mio. €. Im Wesentlichen resultiert dies aus der Zunahme der Bestände von Fertigerzeugnissen und Waren. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 71,8 Mio. € erhöht. Der Anstieg ist überwiegend durch die erhöhten Forderungen gegen verbundene Unternehmen begründet. Insbesondere haben sich die Forderungen aus konzerninternen Geldanlagen bei einer europäischen Schwestergesellschaft erhöht. Aufgrund des erzielten Jahresüberschusses hat sich der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme der Gesellschaft trotz der gestiegenen Bilanzsumme, auf 49,0 % erhöht. Gemessen an der Bilanzsumme betrug die Quote des Vorjahres noch 35,7 %. Die Verbindlichkeiten verminderten sich um 42,1 Mio. €. Dies ist insbesondere durch rückläufige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund der vertragsgemäßen Tilgung eines Darlehens in Höhe von 35,0 Mio. € begründet. Die Finanzlage der Gesellschaft wurde im Wesentlichen durch den Mittelabfluss aus der Tilgung eines Darlehens in Höhe von 35,0 Mio. € und durch ein gestiegenes Cash-Pool-Guthaben bei einer europäischen Konzernschwestergesellschaft bestimmt. Forschung und EntwicklungWeltweit investierte 3M auch im Jahr 2006 mehr als 1 Mrd. US $ in Forschung und Entwicklung. Außerhalb der USA entfiel auf Deutschland der höchste Anteil an Investitionen in diesem Bereich. Die größten deutschen Einrichtungen für Forschung und Entwicklung befinden sich in Neuss, Seefeld und Gendorf. Zu deren Hauptaktivitäten gehören die Entwicklung neuer und die Modifikation existierender Produkte und Technologien, die Unterstützung der 3M Kunden und der internen Geschäftsbereiche durch technischen Service sowie Patentanmeldungen. Generell sind dies Aktivitäten im europäischen Bereich. Einer der Schwerpunkte war auch im Jahr 2006 die verstärkte Zusammenarbeit mit den deutschen Kunden. Mehr als 4.300 Geschäftspartner besuchten allein im Jahr 2006 das Customer Technical Center in Neuss. In Seefeld und in Gendorf waren es mehr als 1.500 Besucher. Die Innovationskraft, dokumentiert durch die Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte, bleibt ein wesentlicher Faktor für das organische Wachstum bei 3M. "Acceleration", eine Initiative, die die robuste und fortwährende Produktentwicklung sowie Markteinführung neuer Produkte anstrebt, war weiterhin richtungweisend für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Unter den neu entwickelten Produkten und Technologien war 2006 unter anderem das Selbst-Leuchtende-Nummernschild (SLN), die Markteinführung neuer Fluorelastomere im Hochpreissegment sowie Rely X Unicem Fiberpost, ein neues System für Wurzelstifte und LAVA Scan ST, eine neue Scanner Generation aus dem Bereich der Dentalsparte. ProduktionIm Geschäftsjahr 2006 wuchs das Produktionsvolumen erfreulicherweise weiter. Die Steigerung lag im oberen einstelligen Bereich. Die Auslastung der Produktionsstätten war gut. Zahlreiche Verbesserungsprojekte trugen wesentlich zur Steigerung der Produktivität und der Verkürzung der Durchlaufzeiten bei. Die Anzahl der Investitionsprojekte lag leicht unter dem Niveau der Vorjahre und war sowohl auf die Verringerung der eingesetzten Primärenergien als auch auf den schonenden Umgang mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgerichtet. Aufgrund von Kapazitätserweiterungen sind im Jahr 2007 unter anderem Investitionen in eine Fluorelastomer-Aufarbeitungsanlage sowie im Bereich von PTFE und Fluorthermoplaste im Werk Gendorf geplant. Die Werksbesuche durch Kunden entwickelten sich sehr positiv. Dadurch war es möglich, spezielle Projekte zur Verbesserung von Qualität und Lieferservice im Direktgeschäft mit Großkunden abzusprechen und umzusetzen. Alle Prüfungen zur Rezertifizierung von Umwelt- und Qualitätssystem-Normen wurden im Berichtsjahr sehr erfolgreich abgeschlossen. UmweltschutzMit allen Aktivitäten der 3M German Holdings GmbH ist das Bestreben verbunden, über die gesetzlichen Regelungen hinaus natürliche Ressourcen zu schonen, die Umwelt zu erhalten und Entsorgungsprobleme durch Recycling zu minimieren. Insgesamt sind die Bemühungen im Sinne der Umweltschonung auch im Geschäftsjahr 2006 weiter vorangetrieben worden. Bereits bei der Entwicklung werden die Folgelasten für die Umwelt bedacht und soweit möglich minimiert. Das für alle Arbeits- und Einsatzgebiete geltende Umweltmanagement-System orientiert sich am international anerkannten Standard ISO 14001, nach dem alle Fertigungsstätten der 3M German Holdings GmbH zertifiziert sind. Die von der Muttergesellschaft, 3M Company, USA, bekannt gegebene freiwillige Produktionseinstellung von perfluorierten Sulfon- bzw. Carbonsäuren bei der Dyneon GmbH & Co. KG haben erhebliche Ressourcen und Investitionen aufgrund der Aktivitäten zur Verminderung der Umweltemissionen und in die Entwicklung von neuen technischen Lösungen gebunden. Es existieren bereits freiwillige Vereinbarungen der Fuorpolymerindustrie in den USA, welche von den europäischen Umweltbehörden noch untersucht und bewertet werden. Bereits heute erfüllt die Dyneon GmbH & Co. KG diese freiwillige Vereinbarung weitestgehend. Als Technologieführer bei der Rückgewinnung und Wiederaufbereitung von perfluorierten Carbonsäuren bietet die Dyneon GmbH & Co. KG dieses Verfahren anderen Fluorpolymer-Herstellern in Lizenz zur Nutzung an. RisikomanagementDie 3M German Holdings GmbH sieht ihr Risikomanagement als integralen Bestandteil der Geschäftsführung. Ihr Risikomanagement-System greift grundsätzlich auf die im weltweiten 3M Konzern existierenden Organisations-, Berichts- und Führungsstrukturen zurück und ergänzt diese um spezifische lokale Elemente, die zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Risikomanagements erforderlich sind. Ein umfangreiches Planungswesen sowie die allgemeine bereichsinterne und bereichsübergreifende Reportingstruktur im 3M Konzern gewährleisten, dass Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder zu Verlusten führen könnten, frühzeitig erkannt und die erforderlichen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Es bezieht alle Geschäftsfelder, Funktionen und Standorte der 3M German Holdings GmbH ein. Die Einhaltung dieser grundsätzlichen Vorgehensweise sowie die Sicherstellung der Einzelmaßnahmen werden durch regelmäßige, intensive Untersuchungen der (Konzern-) Innenrevision sichergestellt. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungChancen Die Weltwirtschaft entwickelt sich im laufenden Geschäftsjahr mit insgesamt geringerer Dynamik, aber auf hohem Niveau. Die aktuelle Prognose der Wirtschaftsforschungsinstitute geht für das Jahr 2007 von einem weiteren Wachstum des Bruttoinlandproduktes von über 2 % in Deutschland und weltweit von einem Wachstum von über 4 % aus. Die erfolgreiche Einführung neuer Produkte und die konsequente Umsetzung der Vertriebsstrategie in den einzelnen Märkten stimmen die 3M German Holdings GmbH zuversichtlich, das Gesamtjahresziel hinsichtlich des Umsatzes zu übertreffen. Durch die bisher im Jahr 2007 sehr erfreuliche Umsatzentwicklung und die damit verbundene gute Auslastung der Produktionskapazitäten hat sich auch der Unternehmensertrag des laufenden Geschäftsjahres entsprechend positiv entwickelt. Nach wie vor erhöhte Rohstoff- und Energiekosten konnten bisher durch Produktivitätssteigerungen aufgefangen werden. Das Exportgeschäft sowohl mit Dritten als auch mit Schwesterunternehmen verzeichnet ebenfalls eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr, insbesondere mit in Deutschland produzierten Produkten der Werke in Gendorf, Hilden, Kamen und Seefeld. Für die verbleibenden Monate des laufenden Geschäftsjahres werden weiterhin kontinuierliche Umsatzzuwächse erwartet. Gesamtwirtschaftliche Risiken: Wesentliche Risiken für die Entwicklung der 3M German Holdings GmbH resultieren aus konjunkturellen Einflüssen auf den relevanten Märkten. Diese umfassen neben dem deutschen Markt insbesondere auch die europäischen Märkte, da rund die Hälfte des Umsatzes der 3M German Holdings GmbH mit europäischen Schwestergesellschaften erzielt wird. Risikoreduzierende Maßnahmen bestehen darin, einerseits den Produktionsplan sowie die Kapazitäten laufend an die Entwicklung des Auftragseinganges anzupassen und andererseits die Volumina der Handelsaktivitäten flexibel zu gestalten. Zudem wird in den Produktionsbereichen aller 3M Gesellschaften planmäßig Lean Management eingeführt. Diese Form der Unternehmensführung stellt die Wertschöpfung aus der Sicht der Kunden in den Mittelpunkt und zielt gleichermaßen auf Wettbewerbsfähigkeit und Risiko-Minimierung ab. Zu den Risikopotenzialen zählen Naturkatastrophen, welche steigende Energiepreise oder aber verzögerte Zuliefererleistungen verursachen können. Insgesamt sind aus gesamtwirtschaftlicher Sicht für die 3M German Holdings GmbH nach heutigen Erkenntnissen keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen. Branchenrisiken: Ein spezielles Branchenrisiko besteht für die 3M German Holdings GmbH nicht, da das Produktportfolio weit gefächert ist und insofern bereits selbst eine Risikoabsicherung darstellt. Finanzielle Risiken: In der 3M German Holdings GmbH können möglicherweise finanzielle Risiken aus Währungskurs-Schwankungen entstehen, da ein großer Teil der Produkte von der Muttergesellschaft aus den USA bezogen wird. Somit kann die Entwicklung des US-Dollars einen wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung haben. Aufgrund von Konzernrichtlinien ist der Einsatz derivativer Finanzinstrumente ausgeschlossen, so dass sich entsprechende finanzielle Risiken nicht ergeben können. Die Fremdfinanzierung ist mit einer Festzinsvereinbarung gegen Zinsänderungsrisiken abgesichert. Da innerhalb Europas - mit Ausnahme von Großbritannien - das Währungsrisiko durch den einheitlichen Euro-Raum weitgehend ausgeschlossen ist, kann davon ausgegangen werden, dass durch die derzeitige Entwicklung der Kapitalmärkte und des Zinsniveaus keine Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung der 3M German Holdings GmbH zu erwarten ist. Personalrisiken können sich im Wesentlichen durch die Fluktuation von Mitarbeitern, insbesondere solcher in Schlüsselpositionen, sowie bei der Personalbeschaffung und -entwicklung ergeben. Die 3M German Holdings GmbH begrenzt diese Risiken durch intensive Weiterbildungs- und Nachwuchskräfte-Programme sowie leistungsgerechte Vergütungsstrukturen. Derzeit werden keine Risiken aus den genannten Sachverhalten gesehen. Produktionsrisiken werden insbesondere über Kennzahlen der Durchlaufzeit und Durchlaufstetigkeit permanent kontrolliert. Hierdurch werden die Kapitalbindung durch Vorräte und das Abwertungsrisiko der Bestände gesenkt. Weiteren möglichen Risikopotenzialen wird durch Anwendung von Lean Manufacturing in allen Produktionsstandorten begegnet. Im Bereich Forschung und Entwicklung können insbesondere Budgetüberschreitungen und Fehlentwicklungen zu Risiken führen. Durch die konsequente Fortführung der "2X/3X"-Methodik können diese Gefahren bei 3M zeitnah minimiert werden. Weitere operative, finanzielle oder strategische, insbesondere bestandsgefährdende Risiken sind für die 3M German Holdings GmbH derzeit nicht zu sehen. Investitionen und ihre FinanzierungDie Zugänge bei den Sachanlagen beliefen sich auf 35,5 Mio. €. Die durchgeführten Investitionsprojekte sind hinsichtlich ihrer Umsatz- und Ertragsentwicklung sorgfältig analysiert und bewertet worden. Im Wesentlichen wurden Investitionen an allen Standorten zu Rationalisierungszwecken oder als Ersatz für bestehende Produktionsanlagen vorgenommen. Das zahlungswirksame Investitionsvolumen im Sachanlagebereich konnte vollständig aus den Abschreibungen des Berichtsjahres finanziert werden. Personal- und SozialwesenDie Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 3M German Holdings GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 58 auf nunmehr 4.428 erhöht (jeweils zum 31.12.). Der Zuwachs fand in erster Linie in den Vertriebs- und Produktionsbereichen statt. Die Zahl der Auszubildenden stieg 2006 auf einen Stand von 84 jungen Menschen, die bei der 3M German Holdings GmbH an den Standorten Gendorf, Hilden, Jüchen, Kamen, Neuss und Seefeld eine qualifizierte Ausbildung in elf Berufen absolvieren. Unter dem Leitgedanken Work-Life-Balance/Konzept für mehr Zufriedenheit setzte 3M neben den vielfältigen individuellen Arbeitszeitmodellen auf die Förderung und Unterstützung von Müttern und Vätern und allen, die pflegebedürftige Familienmitglieder haben. Zahlreiche Angebote unter dem Dach "Familienservice" erleichtern das Nebeneinander von Privatleben und Beruf ohne Stress und schlechtes Gewissen. Wachstum ist und bleibt bei der 3M das Thema Nr. 1. Unter diesem Leitgedanken wurde ein neues variables Vergütungssystem für alle Vertriebs- und Marketingfunktionen (Professional Plus Bonus) eingeführt, welches denjenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in besonderem Maße zum Erreichen der Wachstumsziele beigetragen haben, einen überdurchschnittlichen Anreiz bietet. Ein weiteres außerordentlich positives Bild zeigte das Ergebnis des von der Zeitschrift "Capital" unterstützten Wettbewerbs "Deutschlands Beste Arbeitgeber", an dem sich die Tochtergesellschaft 3M Deutschland GmbH zum vierten Mal in Folge beteiligte. In allen Kategorien (Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung) konnte sie sich erheblich verbessern. Das Unternehmen liegt damit 2007 auf Rang 5 in der Gesamtwertung und auf Platz 4 in der Kategorie der Unternehmen von 501 bis 5.000 Beschäftigten. In Nordrhein-Westfalen belegte die 3M Deutschland GmbH sogar Platz 1 der "Besten Arbeitgeber". AusblickDie Wirtschaftsdynamik in Deutschland wird auch im Jahr 2007 weiter anhalten. Die Mehrwertsteuer-Erhöhung zum Anfang des Jahres hat das Tempo des Wachstums nicht bedeutend verlangsamt. Die Beurteilung des Geschäftsklimas signalisiert zwar eine Wachstumsabschwächung, bedingt durch die Turbulenzen an den Finanzmärkten, es deutet aber alles auf eine zunehmende Konjunkturdynamik im weiteren Jahresverlauf hin. Verantwortlich ist die anhaltend kräftige Gangart der Weltwirtschaft. Der dadurch stimulierte Export hat auch die Binnennachfrage angekurbelt und den Arbeitsmarkt belebt. Die Erholung auf dem Arbeitsmarkt sowie die Aussicht auf höhere Lohnabschlüsse dürften die Einkommenserwartungen und damit den privaten Konsum weiter verbessern. Die positive Entwicklung im Jahr 2007 spiegelt sich auch im bisherigen Geschäftsverlauf des laufenden Jahres wider. In den ersten Monaten des Jahres 2007 haben sich die Umsätze in fast allen Geschäftsbereichen sehr positiv entwickelt, was sich durch Zuwachsraten oberhalb der Planung ausdrückt. Basierend auf den Ergebnissen der ersten Monate und auf den Umsatzaussichten für die verbleibenden Monate ist zum heutigen Zeitpunkt davon auszugehen, dass die Gewinnsituation im laufenden Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr verbessert werden kann. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresIm Januar 2007 hat die 3M German Holdings GmbH ein Contractual Trust Arrangement (CTA) für die Pensionsverpflichtungen ihrer Tochtergesellschaften eingeführt und mit der Gründung entsprechender Trusts hierfür bereits im Jahr 2006 die entsprechenden Grundlagen geschaffen. Die Versorgungsansprüche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche im Wesentlichen bis einschließlich 31. Dezember 2006 von der 3M Unterstützungskasse GmbH verwaltet wurden, sind mit Wirkung zum 1. Januar 2007 auf die jeweiligen Trägerunternehmen zurück transferiert worden. Die Dotierung des Trusts erfolgte im ersten Quartal 2007; sie ermöglicht eine weitergehende Unterlegung der Pensionsverpflichtungen mit externen Finanzanlagen. Im Zuge der Konzern-Entscheidung, sich von der Pharma-Sparte zu trennen, wurde das entsprechende Geschäft von der 3M Deutschland GmbH mit Wirkung vom 2. Januar 2007 übertragen. Dank an die Mitarbeiterinnen und MitarbeiterDie Geschäftsleitung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Beitrag und den persönlichen Einsatz bei der Umsetzung der Unternehmensziele. Ein besonderer Dank gilt der Arbeitsgemeinschaft der Betriebsräte für die konstruktive Zusammenarbeit und die Abschlüsse wichtiger Vereinbarungen.
Neuss, 26. Oktober 2007 Die Geschäftsführer Bökenkamp Mrozek Nöcker Peters Wiethoff Konzernbilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. Dezember 2006
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006
Kapitalflussrechnung 2006
Eigenkapitalspiegel
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006
Konzernanhang 2006Allgemeine Angaben zum KonzernabschlussDer Konzernabschluss der 3M German Holdings GmbH, Neuss, und der Konzernlagebericht wurden nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB - unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes - erstellt. Die 3M German Holdings GmbH wendet grundsätzlich die gültigen Deutschen Rechnungslegungs Standard (DRS) an, behält sich aber die Entscheidung über die Nichtanwendung in begründeten Einzelfällen vor. Derzeit werden DRS 4 "Unternehmenserwerbe im Konzernabschluss", DRS 10 "Latente Steuern im Konzernabschluss" und DRS 12 "Immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens" nicht angewendet. Die Wertansätze des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2005 wurden unverändert übernommen. Der Konzernabschluss ist in € aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Soweit zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst werden, erfolgt ein getrennter Ausweis im Anhang. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis umfasst neben der 3M German Holdings GmbH, Neuss, als Konzernmuttergesellschaft die folgenden Gesellschaften:
Die 3M Unterstützungskasse GmbH, Neuss, an der die 3M German Holdings GmbH, Neuss, zu 90,2% indirekt beteiligt ist, wurde gemäß § 296 Abs. 1 Nr.1 HGB wegen der andauernden Beschränkung der Ausübung der Rechte des Konzerns in Bezug auf das Vermögen der Unterstützungskasse nicht in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Zugänge zum Konsolidierungskreis und Abgänge aus dem Konsolidierungskreis haben im Geschäftsjahr nicht stattgefunden. Wesentliche Auswirkungen aus Veränderungen des Konsolidierungskreises haben sich im Vorjahresvergleich nicht ergeben. Folgende vollkonsolidierte deutsche Konzerngesellschaften machten im Geschäftsjahr 2006 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB bezüglich der Offenlegung Gebrauch.
KonsolidierungsgrundsätzeDie Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Buchwertmethode. Dabei werden die vorhandenen Beteiligungsbuchwerte gegen das anteilige Eigenkapital aufgerechnet. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist der Erwerbs-/Gründungszeitpunkt bzw. der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss der jeweiligen Gesellschaft. Die bei der Kapitalkonsolidierung zu verschiedenen Zeitpunkten entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge wurden aktiviert und über ihre Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Der zum Bilanzstichtag aus der Kapitalkonsolidierung resultierende Geschäfts- oder Firmenwert stammt aus dem Erwerb der Gesellschaftsanteile der SBG Software und Beratung im Gesundheitswesen GmbH. Er wird über die Dauer von 15 Jahren abgeschrieben. Forderungen, Verbindlichkeiten und Ausleihungen sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen konnte wegen Geringfügigkeit verzichtet werden. Die Berichtsgesellschaft hat wie im Vorjahr in Ausübung eines nach herrschender Meinung bestehenden Wahlrechtes (gemäß § 274 HGB i.V.m. DRS Nr. 10, Punkt 11) auf die Aktivierung eines aktiven latenten Steuerabgrenzungspostens auf steuerliche Verlustvorträge verzichtet. Demgegenüber wurde aufgrund einer Konzernbewertungsanpassung infolge des Wegfalls des § 308 Abs. 3 HGB (gemäß Artikel 54 EGHGB) und den dadurch im Konzernabschluss nicht mehr ansetzbaren steuerlichen Sonderposten, passive latente Steuerabgrenzungsposten gebildet. Bilanzierungs- und BewertungsansätzeDie immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden, soweit zulässig, nach der degressiven Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen, jedoch nach der linearen Methode, wenn diese Abschreibung höher ist. Die Abschreibungen der Zugänge im immateriellen Anlagevermögen und im Sachanlagevermögen erfolgten im Anschaffungsjahr pro rata temporis. Zugänge mit Anschaffungskosten bis zu 410 € (geringwertige Anlagegüter) wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungsmethode hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht erforderlich. Die ausgewiesenen Geschäfts- und Firmenwerte haben eine wirtschaftliche Nutzungsdauer von 15 Jahren und werden planmäßig linear abgeschrieben. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzipes bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtige Einzelkosten und die nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktivierungsfähigen Gemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung - nicht produktionsbezogen - sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes und für freiwillige soziale Leistungen sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Ferner wird den vorhersehbaren Risiken durch angemessene Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken sowie des allgemeinen Forderungsrisikos bewertet. Die Forderungen in fremder Währung wurden zum Stichtagskurs umgerechnet. Sofern der Stichtagskurs unterhalb der Entstehungskurse liegt, erfolgt eine Abwertung auf den Stichtagskurs. Flüssige Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Vorauszahlungen bzw. Einnahmen für künftige Zeiträume, die zeitanteilig abgegrenzt werden. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß § 6a EStG. Dabei wurden die im Juli 2005 veröffentlichten Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeit-Vereinbarungen umfasst die Aufwendungen für Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie die Aufstockungsleistungen. Diese Rückstellungen werden ratierlich ab Beginn der Beschäftigungsphase der Altersteilzeit angesammelt und mit dem Barwert bewertet. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt nach den Vorschriften des Financial Accounting Standard Nr. 87 nach der Projected Unit Credit-Methode. Dabei erfolgte die Bewertung mit einem Rechnungszins von 4,75 %, einer Gehaltssteigerung von 3,0 % und einer Inflationsrate von 2,0 %. Der Wertansatz der übrigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Der passive latente Steuerabgrenzungsposten (T€ 2.420; Vorjahr T€ 2.797) beinhaltet latente Steuern auf temporäre Bewertungsunterschiede zwischen Konzernbilanz und Steuerbilanzen infolge des Wegfalls des § 308 Abs. 3 HGB (gemäß Artikel 54 EGHGB). Die im Konzernabschluss nicht mehr ansetzbaren steuerlichen Sonderposten sind im Verlustvortrag erfasst. Für die Berechnung latenter Steuern auf diese Konzernbewertungsanpassung wurde ein Steuersatz von 40 % unterstellt. Der Steuerabgrenzungsposten wurde 2004 um T€ 377 ergebniswirksam (ertragsteuermindernd) vermindert. Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert. Die Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zum Tageskurs oder zum höheren Stichtagskurs bewertet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Übersicht als Anlage zur Bilanz dargestellt. Bei vollständig amortisierten Geschäfts- oder Firmenwerten wird deren Abgang unterstellt. Immaterielle Vermögensgegenstände Aus der Übernahme aller Geschäftsaktivitäten der Cuno GmbH, Mainz, wurde im Geschäftsjahr 2006 ein Geschäftswert- und Firmenwert in Höhe von T€ 11.306 erworben. Dieser wird über 15 Jahre abgeschrieben. Mit Wirkung zum 1. Juni 2006 wurden alle Gesellschaftsanteile der SBG Software und Beratung im Gesundheitswesen GmbH erworben. Der im Rahmen dieses Erwerbs entstandene Geschäftswert in Höhe von T€ 12.975 wurde im Konzernabschluss aktiviert und über 15 Jahre linear abgeschrieben. Finanzanlagen Der Anteilsbesitz an verbundenen Unternehmen stellt sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:
Die dargestellten Werte betreffen das Geschäftsjahr 2006 der Gesellschaft. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 12.459. Die höheren Umsätze zum Geschäftsjahresende führten zu entsprechend gestiegenen Forderungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit rund T€ 100.335 aus konzerninternen Finanzierungen sowie aus Lieferungen und Leistungen. Sie wurden, soweit zulässig, um Verbindlichkeiten gleicher Art gekürzt. Im Vergleich zum Vorjahr resultiert der Anstieg im Wesentlichen aus gestiegenen kurzfristigen Geldanlagen, welche im Jahr 2005 für Ausschüttungen verwendet wurden. Gegenüber der Gesellschafterin, 3M Innovative Properties, USA, bestehen Forderungen in Höhe von T€ 1.574. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche sowie an einen Treuhänder übergebenes Vermögen zur Sicherung betrieblicher Wertguthaben (Altersteilzeitkonten). Rechnungsabgrenzungsposten Die hier ausgewiesenen Beträge betreffen hauptsächlich Versicherungsprämien, Aufwendungen für Messen und Mitgliedsbeiträge, soweit sie das Folgejahr betreffen. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen wurden hauptsächlich für Zwecke der Ertragsteuern des Geschäftsjahres 2006 gebildet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (T€ 61.783), ausstehende Lieferantenrechnungen (T€ 15.524), Kundenboni (T€ 10.481) sowie übrige Rückstellungen in Höhe von T€ 38.907. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber Gesellschaften außerhalb des Konsolidierungskreises. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind weder durch Pfandrechte noch durch ähnliche Rechte gesichert. Rechnungsabgrenzungsposten Die hier ausgewiesenen Beträge betreffen überwiegend abgegrenzte Lizenzerträge (T€ 2.288). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Stichtag in Höhe von insgesamt T€ 49.686 für Leasing- und Mietverträge (T€ 35.196), aus begonnenen Investitionsvorhaben (T€ 10.360), aus Dienstleistungsverträgen (T€ 3.762) und für andere (T€ 368).
Unterdeckung der Unterstützungskasse Im Januar 2007 hat die 3M Deutschland GmbH ein Contractual Trust Arrangement (CTA) für die Pensionsverpflichtungen ihrer Tochtergesellschaften eingeführt. Daher wird auf die Bewertung der Unterdeckung der Unterstützungskasse verzichtet. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von € 1.789 Mio. sind Nettoumsätze aus dem Verkauf von eigenen Erzeugnissen und Handelswaren sowie damit verbundener Dienstleistungen nach Abzug aller Erlösschmälerungen.
Die Umsätze mit Konzerngesellschaften betreffen 3M-Gesellschaften außerhalb des Konsolidierungskreises.
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen erhöhten sich um € 144 Mio. auf € 1.324 Mio. und betragen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen 74,1%, nach 73,1 % im Vorjahr. Bruttoergebnis vom Umsatz Das Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von € 463,8 Mio. verminderte sich damit im Verhältnis zu den Umsatzerlösen von 26,9 % auf 25,9 %. Vertriebskosten Die Vertriebskosten erhöhten sich um € 5,2 Mio. auf € 224,3 Mio. und haben einen Anteil im Verhältnis zu den Umsatzerlösen von 12,5 %, nach 13,6 % im Vorjahr. Allgemeine Verwaltungskosten Die allgemeinen Verwaltungskosten reduzierten sich im Verhältnis zu den Umsatzerlösen auf 4,4 % und betragen € 79,1 Mio. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Weiterbelastungen an 3M-Gesellschaften außerhalb des Konsolidierungskreises enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Diese Aufwendungen betreffen schwerpunktmäßig Labor-, Forschungs- und Entwicklungskosten sowie in geringem Umfang Kursverluste und Aufwendungen aus Abschreibungen auf Forderungen. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Berichtszeitraum T€ 73.944. Zinserträge Im Berichtszeitraum wurden Zinserträge von T€ 4.347 erzielt. Im Wesentlichen sind die Zinserträge durch die 3M-konzerninterne Anlage liquider Mittel bedingt (T€ 2.241). Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen betrugen im Berichtzeitraum auf T€ 7.235. Die Zinsaufwendungen umfassen im Wesentlichen Darlehenszinsen sowie Zinsaufwand aufgrund der Betriebsprüfung für die Jahre 1999-2001. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 199.327 betrug 11,1 % im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Materialaufwand Der Materialaufwand belief sich auf T€ 991.903. Personalaufwand
Sonstige AngabenBezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen T€ 1.606, die des Aufsichtsrates T€ 60. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Der Konzern beschäftigte im Berichtsjahr 2006 durchschnittlich 4.340 Mitarbeiter.
Oberstes Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen Der Kreis der verbundenen Unternehmen der 3M German Holdings GmbH, Neuss, umfasst das oberste Mutterunternehmen, die 3M Company, St. Paul, Minnesota/USA, und sämtliche ihrer Tochterunternehmen. Die 3M German Holdings GmbH wird in den weltweiten Konzernabschluss der 3M Company, St. Paul, Minnesota/USA, mit einbezogen; dieser Konzernabschluss ist am Sitz der 3M Company erhältlich. Die 3M German Holdings GmbH, Neuss, ist Muttergesellschaft für einen Teilkonzern und erstellt für das Geschäftsjahr 2006 einen Teilkonzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis; dieser ist am Sitz der 3M German Holdings GmbH erhältlich. Angabe zu nahestehenden Personen Als nahestehende Personen und Unternehmen im Sinne von DRS 11 kommen grundsätzlich die Gesellschafterin sowie die Schwestergesellschaften, Mitglieder der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrates, deren nahen Familienangehörigen sowie nicht voll konsolidierte Tochtergesellschaften in Betracht. Nahestehende Personen waren an keinen wesentlichen oder in Art oder Beschaffenheit unüblichen Transaktionen mit Gesellschaften des 3M German Holdings Konzern beteiligt. Organe der GesellschaftMitglieder des Aufsichtsrates Zu Mitgliedern des Aufsichtsrats waren folgende Damen und Herren bestellt:
Geschäftsführer Zum Geschäftsführer der Gesellschaft sind folgende Herren bestellt:
Neuss, 26. Oktober 2007 Die Geschäftsführer Bökenkamp Mrozek Nöcker Peters Wiethoff Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der 3M German Holdings GmbH, Neuss, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 30. Oktober 2007 PricewaterhouseCoopers
Klaus Kosak, Wirtschaftsprüfer ppa. Gerd Tolls, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsWährend des Berichtsjahres hat sich der Aufsichtsrat in regelmäßigen Sitzungen durch die Geschäftsführung über die Entwicklung des Unternehmens, die Auslastung der einzelnen Betriebe und alle wichtigen Planungen und Entscheidungen unterrichten lasse. Der Aufsichtsrat ist seinen Pflichten, die ihm nach dem KonTraG obliegen, nachgekommen. Die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat die gesetzliche Prüfung vorgenommen und den Konzernabschluss, der uneingeschränkt bestätigt worden ist, dem Aufsichtsrat in der Sitzung am 10. Dezember 2007 in Neuss erläutert. Der Aufsichtsrat hat den Konzernabschluss sowie das Prüfungsergebnis zustimmend zur Kenntnis genommen.
Neuss, 10. Dezember 2007 Der Aufsichtsrat Reinhold Hiersemann, Vorsitzender Luigi Pastore, Stellv. Vorsitzender |
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