Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 6737
Eingetragen
13.12.1984
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
a) Projektbearbeitung sowie Entwicklung, Konstruktion und Vertrieb von Apparaten und Geräten, insbesondere im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik; b) Beratungstätigkeit im Bereich des Gegenstandes nach lit. a); c) Arbeitnehmerüberlassung; insbesondere im Bereich nach lit. a).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Verena Geißdörfer
seit 22.7.2025
Geschäftsführer
Benedikt Daumenlang
seit 30.11.2023
Prokura
Prokura
Nancy Duwensee
seit 2.12.2020
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

90491 Nürnberg
55.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pamec Papp GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsbereiche des Unternehmens

Im Jahr 2023 hatte die deutsche Wirtschaft in vielen Bereichen mit Nachfragerückgängen aufgrund der durch den Ukrainekrieg ausgelösten Preissteigerungen zu kämpfen. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 %.

Zwar normalisierten sich die Lieferketten wieder weitgehend und auch die in 2022 stark gestiegenen Energiepreise gingen leicht zurück. Die Inflation verharrte jedoch weiterhin auf hohem Niveau. Die Notenbanken reagierten zur Bekämpfung der hohen Inflationsraten mit einer weiteren Anhebung der Leitzinsen. Die steigenden Finanzierungskosten dämpften dabei auch die wirtschaftliche Entwicklung. Die meisten von der Bundesregierung gewährten Entlastungsmaßnahmen für die Bevölkerung, wie z. B. die Preisbremsen für Strom und Gas und die Mehrwertsteuersenkung auf Erdgas sind mittlerweile ausgelaufen.

Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Jahr 2023 mit 45,9 Millionen auf einen weiteren Rekordstand. Im Bereich der Zeitarbeitsbranche mit den Segmenten Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung stieg die Zahl der Mitarbeiter von 816.000 Mitarbeiter im Jahr 2021 auf 830.000 in 2022 und sank dann auf 802.000 zur Jahresmitte 2023.

1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Mit dem allgemeinen Rückgang der Zeitarbeitsbranche war auch der Umsatz der Gesellschaft rückläufig. Es ergab sich ein Minderung von absolut TEuro -404 (-2,0%) gegenüber dem Vorjahr.

Auch die Zeitarbeitsbranche spürt die demographische Entwicklung. Der Arbeitsmarkt wandelt sich zusehens in einen Bewerbermarkt.

Die Herausforderungen der Branche liegen heute nicht mehr hauptsächlich in der Auftragsbeschaffung, sondern vielmehr in der Rekrutierung von passenden Bewerbern/innen und in der Schnelligkeit des Angebots zum Kunden (Direktansprache, Einsatz von Social Media). So gehen wir den Weg mit unseren Kunden, Volumen mit niedrigeren Margen zu besetzen, bauen aber die Nischengeschäfte der hochqualifizierten Mitarbeiter/innen aus. Dieser Weg wird in den Folgejahren konsequent unter Beachtung der Branchen- und Einzelkundenabhängigkeit weiter fortgeführt.

1.3 Investitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 betrugen TEuro 21. Es handelte sich überwiegend um Investitionen in GWG und Betriebs- und Geschäftsausstattung.

1.4 Finanzierung

Die getätigten Investitionen wurden im wesentlichen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb finanziert. An die Gesellschafter wurden Gesellschafterdarlehen i. H. v. TEuro 375.zurückgeführt.

1.5 Personal-und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 gehörten durchschnittlich 355 Mitarbeiter zur Belegschaft des Stammhauses und seiner Niederlassungen (Vorjahr 390).

Der Personalaufwand reduzierte sich bei um TEuro -404 gesunkener Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr absolut um TEuro -287 (-1,6%).

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z. B. Unfallschutz, Berufsunfälle u. ä. haben sich im Geschäftsjahr 2023 keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

Die Gesellschaft ist Fördermitglied der Rudolf-Diesel-Fachschule für Techniker in Nürnberg und Partner der Fachhochschule Nürnberg.

2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1 Vermögenslage

Bei einer um TEuro 464,3 zurückgegangenen Bilanzsumme beträgt die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 47,0% (Vorjahr 39,0%). Absolut ist eine Erhöhung des Eigenkapitals um TEuro 286 zu verzeichnen.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 7,9% (Vorjahr 8,2%).

Das Fremdkapital reduzierte sich absolut um TEuro -750 auf TEuro 3.082.

Die Stichtagsliquidität erhöhte sich ohne Einbeziehung der vorhandenen Wertpapiere um TEuro 455. Berücksichtigt man den Bestand an Wertpapieren, so hat sich die Stichtagsliquidität um TEuro 497 gegenüber dem Vorjahr erhöht.

2.2 Finanzlage

Der Finanzmittelfonds unter Einbeziehung des Bestands an Werpapieren hat sich um TEuro 497 erhöht. Die Erhöhung des Finanzmittelfonds resultiert aus der Investitionstätigkeit (TEuro -14), der Finanzierungstätigkeit (TEuro -398) sowie dem positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEuro 867) und der Veränderung im Bestand der Wertpapiere (TEuro 41).

2.3 Ertragslage

Die Gesamtleistung hat sich im Geschäftsjahr um TEuro -404 auf TEuro 19.425 verringert.

Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro -53 verringert. Die Personalkosten haben sich um TEuro -287 reduziert. Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich um TEuro 46.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen liegen mit 0,4% der Gesamtleistung etwas über dem Niveau des Vorjahres von 0,3%.

Das Finanzergebnis weist eine Erhöhung um TEuro 4 gegenüber dem Vorjahr aus.

Für das Berichtsjahr ist ein handelsrechtlicher Jahresüberschuss nach Steuern von TEuro 286 und somit eine Verringerung gegenüber dem Vorjahr (TEuro 320) von TEuro -34 erzielt worden.

3. Beurteilung der künftigen Entwicklung - Risiken und Chancen

Die Zeitarbeitsbranche verzeichnete im Kalenderjahr 2023 eine Reduzierung der beschäftigten Zeitarbeitnehmer. Der Rückgang von ca. 3,4 % zeigt die aus früheren Auf- und Abschwungphasen bereits beobachtete überdurchschnittlich starke Reaktion der Branche auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und das Bedürfnis der nachfragenden Unternehmen nach flexiblen Kostenstrukturen im Personalbereich.

Hemmend wirkt sich für die Branche neben der Begrenzung der Überlassungsdauer auf 18 Monate auch die gesetzlich vorgegebene Equal-Pay-Behandlung aus. Zudem durchlaufen die für die Zeitarbeitsbranche äußerst wichtige Automobilindustrie und deren Zuliefererbetriebe einen Strukturwandel vom Verbrennungsmotor zu elektrischen Antrieben, der mit einem deutlichen Personalabbau in den Stammbelegschaften und einer Reduzierung von Zeitarbeit einhergeht.

Neben diesen Belastungsfaktoren wirkt sich zunehmend die demographische Entwicklung und die daraus folgende schlechte Verfügbarkeit von Fachkräften negativ auf die Entwicklung der Zeitarbeitsbranche aus.

Nach einer leichten Zunahme in 2022 von 1,7 % gab es in 2023 einen Rückgang von -3,4 % bei den beschäftigten Zeitarbeitnehmern. Die in den Spitzenjahren 2017 und 2018 erreichten Werte der Branche werden auf absehbare Zeit wohl in weiter Ferne bleiben.

Herausforderungen aber auch Chancen für die Zeitarbeitsfirmen werden in der fortschreitenden Digitalisierung von Prozessen wie der Zeitplanung, Abrechnung und Einführung der digitalen Personalakte gesehen.

Die Digitalisierung mit dem Megatrend Künstliche Intelligenz (KI) wird vor allem Einfluss auf Büro-, Handels-, und Dienstleistungsberufe (White Collar) haben. In diesen Branchen sehen Zeitarbeitsfirmen derzeit auch am ehesten Wachstumschancen.

Im Bereich der Handwerks- und Industrieberufe (Blue Collar) wird hingegen mit weiteren Rückgängen gerechnet. Insbesondere der Transformationsprozess in der Automobilindustrie und ihren Zuliefererbetrieben hin zur Elektromobilität lässt in diesen Branchen eine geringere Nachfrage nach Arbeitskräften und somit auch nach Zeitarbeit erwarten.

Der andauernde Ukrainekrieg und die nach den hohen Inflationsraten der Vorjahre geschwächte Kaufkraft führen in Deutschland für weite Teile der Wirtschaft zu deutlich verschlechterten wirtschaftlichen Aussichten. Die Bundesregierung erwartet in ihrer Frühjahrsprojektion für 2024 eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes von 0,3 %, und für 2025 ein Wachstum von 1,0 %.

Die in Deutschland schwache wirtschaftliche Entwicklung bringt auch für die Berichtsfirma Herausforderungen mit sich, langfristig blickt die Gesellschaft aber weiterhin positiv der Zukunft entgegen.

Für 2024 erwarten wir aufgrund der anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Probleme sowohl bei den Umsatzerlösen als auch dem Jahresergebnis einen deutlichen Rückgang.

 

Nürnberg, den 19. Dezember 2024

Pamec Papp GmbH

Heinrich Daumenlang, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 460.524,33 513.534,33
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.517,00 4.442,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2.516,00 4.441,00
II. Sachanlagen 68.258,00 119.343,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 68.258,00 119.343,00
III. Finanzanlagen 389.749,33 389.749,33
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 389.749,33 389.749,33
B. Umlaufvermögen 5.223.886,92 5.623.415,60
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.582.384,59 4.478.575,83
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 100.000,00
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 51.460,43
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.482.384,59 4.427.115,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 13.912,41 6.630,09
II. Wertpapiere 859.281,85 817.853,41
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 782.220,48 326.986,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.865,17 30.551,28
D. Aktive latente Steuern 100.048,73 114.126,48
Aktiva 5.817.325,15 6.281.627,69

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.735.203,04 2.449.297,33
I. Gezeichnetes Kapital 55.000,00 55.000,00
II. Kapitalrücklage 500.000,00 500.000,00
III. Gewinnrücklagen 0,00 134.367,51
IV. Bilanzgewinn 2.180.203,04 1.759.929,82
davon Gewinnvortrag 1.894.297,33 1.440.287,88
B. Rückstellungen 1.536.444,20 1.609.984,04
C. Verbindlichkeiten 1.545.477,53 2.222.346,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 375.000,00 750.270,83
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 270,83
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 375.000,00 750.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.170.477,53 1.472.075,49
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.170.477,53 1.472.075,49
D. Rechnungsabgrenzungsposten 200,38
Passiva 5.817.325,15 6.281.627,69

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.564.509,38 19.854.032,63
2. Personalaufwand 17.766.097,10 18.052.814,04
a) Löhne und Gehälter 14.710.451,06 15.022.917,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.055.646,04 3.029.896,75
davon für Altersversorgung 24.610,66 35.398,10
3. Abschreibungen 73.783,21 66.211,76
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 73.783,21 66.211,76
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.159.948,90 1.113.600,57
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 169,08 0,01
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31.543,36 6.825,22
davon aus verbundenen Unternehmen 4.209,33
davon Erträge aus Abzinsung 1,00
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 43.280,15
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 164.722,32 100.362,80
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 10.563,00 9.906,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 141.367,23 160.780,38
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 16.278,52
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 14.077,75
9. Ergebnis nach Steuern 290.133,98 323.808,15
10. sonstige Steuern 4.228,27 4.166,21
11. Jahresüberschuss 285.905,71 319.641,94
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.894.297,33 1.440.287,88
13. Bilanzgewinn 2.180.203,04 1.759.929,82

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Pamec Papp GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Nürnberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Nürnberg
Register-Nr.: HRB 6737

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten, Nennwerten bzw. Aktivwerten angesetzt.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen sind zum Nennwert, sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten zum Nominalwert und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Soweit erforderlich, wurde ein abgezinster Wert in Ansatz gebracht.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Höhe des Erfüllungsbetrags wurde nach der Projected Unit Credit Method berechnet.

Die Pensionsrückstellungen betragen 590.967,00 Euro.

Die Bewertung des sogenannten Planvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Als Bewertungsparameter wurden zugrunde gelegt:

Rechnungszinssatz beträgt 1,82%, Gehaltsdynamik 2,00% p. a., Fluktuation 0,00% p. a. und Rentendynamik 1,50% p. a.

Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2018 G der Heubeck Richttafeln.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Soweit bei den Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auszugehen war, wurde die Verzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.235,70 8.850,00 22.385,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 90.000,00 90.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 121.235,70 8.850,00 112.385,70
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 614.637,65 21.247,21 80.859,44 555.025,42
Summe Sachanlagen 614.637,65 21.247,21 80.859,44 555.025,42
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 389.749,33 389.749,33
Summe Finanzanlagen 389.749,33 389.749,33
Summe Anlagevermögen 1.125.622,68 21.247,21 89.709,44 1.057.160,45
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
Euro
Abschreibung Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.794,70 1.923,00 8.848,00 19.869,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 89.999,00 89.999,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 116.793,70 1.923,00 8.848,00 109.868,70
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 495.294,65 71.860,21 80.387,44 486.767,42
Summe Sachanlagen 495.294,65 71.860,21 80.387,44 486.767,42
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 612.088,35 73.783,21 89.235,44 596.636,12
Zuschreibung Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.516,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.517,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 68.258,00
Summe Sachanlagen 68.258,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 389.749,33
Summe Finanzanlagen 389.749,33
Summe Anlagevermögen 460.524,33

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden fünf Jahre festgelegt. Der Zeitraum entspricht der Einschätzung der Werthaltigkeit durch die Geschäftsführung.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 13.912,41 Euro (Vorjahr: 6.630,09 Euro).

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurde die Leistung aus einer betrieblichen Altersversorgung, sowie die Zinsabgrenzung ausgewiesen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Aktive latente Steuern

Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern ergeben sich aus temporären Differenzen. Passive latente Steuern waren nach Saldierung nicht zu berücksichtigen.

Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurden folgende Steuersätze zu Grunde gelegt.

Effektiver Körperschaftsteuersatz 15,82 50%
Effektiver Gewerbesteuersatz 16,24 38%
Gesamtsteuersatz (latent) 32,06 88%

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt insgesamt 106.744,73 Euro und entfällt auf die Aktivierung latenter Steuern sowie auf den Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 1.894.297,33 einbezogen. (Vorjahr: Euro 1.440.287,88)

Pensionsrückstellungen

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 6.696,00. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zu Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Euro
Berufsgenossenschaft 160.000,00
Schwerbehindertenabgabe 11.340,00
Siemens Kantine 1.082,40
Tantiemen 81.386,00
offene Urlaubstage 210.900,00
Zeitkonten Arbeitnehmer 215.500,00
Rückstellung für Jahresabschluss/Prüfung 51.200,00
Archivierung Geschäftsunterlagen 14.160,00
745.568,40

Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.170.477,53 Euro (Vorjahr: 1.472.346,32 Euro).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 375.000,00 Euro (Vorjahr: 750.000,00 Euro).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 848.957,75 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Euro
Verpflichtungen aus Mietverträgen 692.672,95
Verpflichtungen aus Leasingverträgen Kfz 140.436,80
Verpflichtungen aus der Anmietung von BGA 15.848,00
848.957,75

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 353,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 355,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 351,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 4,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Manfred Papp

ausgeübter Beruf: Kaufmann

Weitere Geschäftsführer: Heinrich Daumenlang

ausgeübter Beruf: Kaufmann

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
Euro
Eigenkapital
Euro
SYSTEC GmbH i. L., Nürnberg 100,00% 4.522,29 375.863,86
PACON EXPERTS GmbH, Nürnberg 100,00% 280.108,60 412.970,38

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 285.905,71 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von Euro 1.894.297,33 zum Bilanzgewinn zusammengefasst und in Höhe von Euro 2.180.203,04 auf neue Rechnung vorgetragen.

Euro
Gewinnvortrag 31.12.2022 1.440.287,88
Jahresüberschuss 2022 319.641,94
Stand 31.12.2022 1.759.929,82
Auflösung satzungsm. Rücklage 5.112,92
Auflösung and. Gewinnrücklagen 129.254,59
Ausschüttung 2023 - Gewinnvortrag 31.12.2023 1.894.297,33

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Nürnberg, den 19. Dezember 2024

Pamec Papp GmbH

Daumenlang Heinrich, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Pamec Papp GmbH mit einer Bilanzsumme von Euro 5.817.325,15 und einem Jahresüberschuss von Euro 285.905,71 den folgenden Bestätigungsvermerkt erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Pamec Papp GmbH, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pamec Papp GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pamec Papp GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Landshut, 19.12.2024

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