Pamec Papp GmbH
Schreiberhauer Straße 5, 90475 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Verena Geißdörfer seit 22.7.2025 | Geschäftsführer |
Benedikt Daumenlang seit 30.11.2023 | Prokura |
Christoph Marcus Daumenlang seit 30.11.2023 | Prokura |
Nancy Duwensee seit 2.12.2020 | Prokura |
Heinrich Christoph Daumenlang seit 13.5.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
EVOMEC Technologie GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pamec Papp GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1 Wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsbereiche des Unternehmens Im Jahr 2023 hatte die deutsche Wirtschaft in vielen Bereichen mit Nachfragerückgängen aufgrund der durch den Ukrainekrieg ausgelösten Preissteigerungen zu kämpfen. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 %. Zwar normalisierten sich die Lieferketten wieder weitgehend und auch die in 2022 stark gestiegenen Energiepreise gingen leicht zurück. Die Inflation verharrte jedoch weiterhin auf hohem Niveau. Die Notenbanken reagierten zur Bekämpfung der hohen Inflationsraten mit einer weiteren Anhebung der Leitzinsen. Die steigenden Finanzierungskosten dämpften dabei auch die wirtschaftliche Entwicklung. Die meisten von der Bundesregierung gewährten Entlastungsmaßnahmen für die Bevölkerung, wie z. B. die Preisbremsen für Strom und Gas und die Mehrwertsteuersenkung auf Erdgas sind mittlerweile ausgelaufen. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Jahr 2023 mit 45,9 Millionen auf einen weiteren Rekordstand. Im Bereich der Zeitarbeitsbranche mit den Segmenten Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung stieg die Zahl der Mitarbeiter von 816.000 Mitarbeiter im Jahr 2021 auf 830.000 in 2022 und sank dann auf 802.000 zur Jahresmitte 2023. 1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Mit dem allgemeinen Rückgang der Zeitarbeitsbranche war auch der Umsatz der Gesellschaft rückläufig. Es ergab sich ein Minderung von absolut TEuro -404 (-2,0%) gegenüber dem Vorjahr. Auch die Zeitarbeitsbranche spürt die demographische Entwicklung. Der Arbeitsmarkt wandelt sich zusehens in einen Bewerbermarkt. Die Herausforderungen der Branche liegen heute nicht mehr hauptsächlich in der Auftragsbeschaffung, sondern vielmehr in der Rekrutierung von passenden Bewerbern/innen und in der Schnelligkeit des Angebots zum Kunden (Direktansprache, Einsatz von Social Media). So gehen wir den Weg mit unseren Kunden, Volumen mit niedrigeren Margen zu besetzen, bauen aber die Nischengeschäfte der hochqualifizierten Mitarbeiter/innen aus. Dieser Weg wird in den Folgejahren konsequent unter Beachtung der Branchen- und Einzelkundenabhängigkeit weiter fortgeführt. 1.3 Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 betrugen TEuro 21. Es handelte sich überwiegend um Investitionen in GWG und Betriebs- und Geschäftsausstattung. 1.4 Finanzierung Die getätigten Investitionen wurden im wesentlichen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb finanziert. An die Gesellschafter wurden Gesellschafterdarlehen i. H. v. TEuro 375.zurückgeführt. 1.5 Personal-und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2023 gehörten durchschnittlich 355 Mitarbeiter zur Belegschaft des Stammhauses und seiner Niederlassungen (Vorjahr 390). Der Personalaufwand reduzierte sich bei um TEuro -404 gesunkener Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr absolut um TEuro -287 (-1,6%). In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z. B. Unfallschutz, Berufsunfälle u. ä. haben sich im Geschäftsjahr 2023 keine besonderen Vorkommnisse ergeben. Die Gesellschaft ist Fördermitglied der Rudolf-Diesel-Fachschule für Techniker in Nürnberg und Partner der Fachhochschule Nürnberg. 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Vermögenslage Bei einer um TEuro 464,3 zurückgegangenen Bilanzsumme beträgt die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 47,0% (Vorjahr 39,0%). Absolut ist eine Erhöhung des Eigenkapitals um TEuro 286 zu verzeichnen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 7,9% (Vorjahr 8,2%). Das Fremdkapital reduzierte sich absolut um TEuro -750 auf TEuro 3.082. Die Stichtagsliquidität erhöhte sich ohne Einbeziehung der vorhandenen Wertpapiere um TEuro 455. Berücksichtigt man den Bestand an Wertpapieren, so hat sich die Stichtagsliquidität um TEuro 497 gegenüber dem Vorjahr erhöht. 2.2 Finanzlage Der Finanzmittelfonds unter Einbeziehung des Bestands an Werpapieren hat sich um TEuro 497 erhöht. Die Erhöhung des Finanzmittelfonds resultiert aus der Investitionstätigkeit (TEuro -14), der Finanzierungstätigkeit (TEuro -398) sowie dem positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEuro 867) und der Veränderung im Bestand der Wertpapiere (TEuro 41). 2.3 Ertragslage Die Gesamtleistung hat sich im Geschäftsjahr um TEuro -404 auf TEuro 19.425 verringert. Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro -53 verringert. Die Personalkosten haben sich um TEuro -287 reduziert. Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich um TEuro 46. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen liegen mit 0,4% der Gesamtleistung etwas über dem Niveau des Vorjahres von 0,3%. Das Finanzergebnis weist eine Erhöhung um TEuro 4 gegenüber dem Vorjahr aus. Für das Berichtsjahr ist ein handelsrechtlicher Jahresüberschuss nach Steuern von TEuro 286 und somit eine Verringerung gegenüber dem Vorjahr (TEuro 320) von TEuro -34 erzielt worden. 3. Beurteilung der künftigen Entwicklung - Risiken und Chancen Die Zeitarbeitsbranche verzeichnete im Kalenderjahr 2023 eine Reduzierung der beschäftigten Zeitarbeitnehmer. Der Rückgang von ca. 3,4 % zeigt die aus früheren Auf- und Abschwungphasen bereits beobachtete überdurchschnittlich starke Reaktion der Branche auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und das Bedürfnis der nachfragenden Unternehmen nach flexiblen Kostenstrukturen im Personalbereich. Hemmend wirkt sich für die Branche neben der Begrenzung der Überlassungsdauer auf 18 Monate auch die gesetzlich vorgegebene Equal-Pay-Behandlung aus. Zudem durchlaufen die für die Zeitarbeitsbranche äußerst wichtige Automobilindustrie und deren Zuliefererbetriebe einen Strukturwandel vom Verbrennungsmotor zu elektrischen Antrieben, der mit einem deutlichen Personalabbau in den Stammbelegschaften und einer Reduzierung von Zeitarbeit einhergeht. Neben diesen Belastungsfaktoren wirkt sich zunehmend die demographische Entwicklung und die daraus folgende schlechte Verfügbarkeit von Fachkräften negativ auf die Entwicklung der Zeitarbeitsbranche aus. Nach einer leichten Zunahme in 2022 von 1,7 % gab es in 2023 einen Rückgang von -3,4 % bei den beschäftigten Zeitarbeitnehmern. Die in den Spitzenjahren 2017 und 2018 erreichten Werte der Branche werden auf absehbare Zeit wohl in weiter Ferne bleiben. Herausforderungen aber auch Chancen für die Zeitarbeitsfirmen werden in der fortschreitenden Digitalisierung von Prozessen wie der Zeitplanung, Abrechnung und Einführung der digitalen Personalakte gesehen. Die Digitalisierung mit dem Megatrend Künstliche Intelligenz (KI) wird vor allem Einfluss auf Büro-, Handels-, und Dienstleistungsberufe (White Collar) haben. In diesen Branchen sehen Zeitarbeitsfirmen derzeit auch am ehesten Wachstumschancen. Im Bereich der Handwerks- und Industrieberufe (Blue Collar) wird hingegen mit weiteren Rückgängen gerechnet. Insbesondere der Transformationsprozess in der Automobilindustrie und ihren Zuliefererbetrieben hin zur Elektromobilität lässt in diesen Branchen eine geringere Nachfrage nach Arbeitskräften und somit auch nach Zeitarbeit erwarten. Der andauernde Ukrainekrieg und die nach den hohen Inflationsraten der Vorjahre geschwächte Kaufkraft führen in Deutschland für weite Teile der Wirtschaft zu deutlich verschlechterten wirtschaftlichen Aussichten. Die Bundesregierung erwartet in ihrer Frühjahrsprojektion für 2024 eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes von 0,3 %, und für 2025 ein Wachstum von 1,0 %. Die in Deutschland schwache wirtschaftliche Entwicklung bringt auch für die Berichtsfirma Herausforderungen mit sich, langfristig blickt die Gesellschaft aber weiterhin positiv der Zukunft entgegen. Für 2024 erwarten wir aufgrund der anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Probleme sowohl bei den Umsatzerlösen als auch dem Jahresergebnis einen deutlichen Rückgang.
Nürnberg, den 19. Dezember 2024 Pamec Papp GmbH Heinrich Daumenlang, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten, Nennwerten bzw. Aktivwerten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen sind zum Nennwert, sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten zum Nominalwert und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Soweit erforderlich, wurde ein abgezinster Wert in Ansatz gebracht. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Höhe des Erfüllungsbetrags wurde nach der Projected Unit Credit Method berechnet. Die Pensionsrückstellungen betragen 590.967,00 Euro. Die Bewertung des sogenannten Planvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Als Bewertungsparameter wurden zugrunde gelegt: Rechnungszinssatz beträgt 1,82%, Gehaltsdynamik 2,00% p. a., Fluktuation 0,00% p. a. und Rentendynamik 1,50% p. a. Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2018 G der Heubeck Richttafeln. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Soweit bei den Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auszugehen war, wurde die Verzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden fünf Jahre festgelegt. Der Zeitraum entspricht der Einschätzung der Werthaltigkeit durch die Geschäftsführung. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 13.912,41 Euro (Vorjahr: 6.630,09 Euro). Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurde die Leistung aus einer betrieblichen Altersversorgung, sowie die Zinsabgrenzung ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Aktive latente Steuern Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern ergeben sich aus temporären Differenzen. Passive latente Steuern waren nach Saldierung nicht zu berücksichtigen. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurden folgende Steuersätze zu Grunde gelegt.
Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt insgesamt 106.744,73 Euro und entfällt auf die Aktivierung latenter Steuern sowie auf den Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 1.894.297,33 einbezogen. (Vorjahr: Euro 1.440.287,88) Pensionsrückstellungen Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 6.696,00. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zu Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.170.477,53 Euro (Vorjahr: 1.472.346,32 Euro). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 375.000,00 Euro (Vorjahr: 750.000,00 Euro). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 848.957,75 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Erster Geschäftsführer: Manfred Papp ausgeübter Beruf: Kaufmann Weitere Geschäftsführer: Heinrich Daumenlang ausgeübter Beruf: Kaufmann Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 285.905,71 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von Euro 1.894.297,33 zum Bilanzgewinn zusammengefasst und in Höhe von Euro 2.180.203,04 auf neue Rechnung vorgetragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Nürnberg, den 19. Dezember 2024 Pamec Papp GmbH Daumenlang Heinrich, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkFür den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Pamec Papp GmbH mit einer Bilanzsumme von Euro 5.817.325,15 und einem Jahresüberschuss von Euro 285.905,71 den folgenden Bestätigungsvermerkt erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pamec Papp GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pamec Papp GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pamec Papp GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Landshut, 19.12.2024 BBT
Control Treuhand GmbH
Bendel, Wirtschaftsprüfer Margolf, Wirtschaftsprüfer |
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