Stammdaten

Register
Amtsgericht Landau HRB 2590
Eingetragen
20.2.1995
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind a) der Vertrieb von Kraftfahrzeugen, b) der Handel mit Ersatzteilen sowie Treibund Schmierstoffen, c) der Betrieb einer Reparaturwerkstätte für Kraftfahrzeuge. Die Gesellschaft kann sich auf verwandten Gebieten betätigen und alle Geschäfte betreiben, die mit dem Gegenstand des Unternehmens im Zusammenhang stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Holz
seit 11.10.2022
Geschäftsführer
Andreas Holz
seit 8.12.2005
Geschäftsführer
Elmar Hilzendegen
seit 8.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Holz GmbH & Co.
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

76831 Birkweiler
500.000 DM
50.00%
Holz GmbH & Co.
Germany
500.000 DM
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Holz GmbH

Landau in der Pfalz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 8,00 8,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 87.765,00 97.707,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 134.381,00 113.474,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.529.373,71 3.182.896,38
4. geleistete AZ und Anlage im Bau 38.852,56 2.790.372,27
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 7.387.280,10 7.634.158,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.757.561,58 11.144.841,68 4.172.646,30
III Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.284.832,58 700.658,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
Summe 16.220.054,53 15.901.548,64

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Kapitalrücklagen 1.435.919,88 1.435.919,88
III. Gewinnrücklagen 148.924,53 148.924,53
IV. Gewinnvortrag 3.531.700,21 2.597.516,46
V Jahresüberschuss 1.032.886,19 934.183,75
B. Rückstellungen 3.140.974,56 2.908.017,20
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.178.518,63 6.119.503,92
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.313.493,79 534.558,90
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 225.000,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.926.344,86 486.632,12
Summe 16.220.054,53 15.901.548,64

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
Euro Euro Euro Euro
1. Rohergebnis 8.635.684,26 8.049.040,05
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.419.679,28 3.955.526,65
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 711.388,37 5.131.067,65 643.128,24 4.598.654,89
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 193.105,83 194.116,75
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.778.589,98 1.880.924,51
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.716,02 8.159,53
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 41.864,50 49.489,55
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 448.846,82 387.187,71
8. Ergebnis nach Steuern 1.061.925,50 946.826,17
9. sonstige Steuern 29.039,31 12.642,42
10. Jahresüberschuss 1.032.886,19 934.183,75

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 194.108,74 0,00 0,00 194.108,74
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 750.918,51 3.754,88 0,00 754.673,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 474.641,79 46.440,52 0,00 521.082,31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.094.385,39 2.661.721,91 3.468.857,96 3.287.249,34
4. Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 38.852,56 0,00 38.852,56
5.319.945,69 2.750.769,87 3.468.857,96 4.601.857,60
5.514.054,43 2.750.769,87 3.468.857,96 4.795.966,34
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 194.100,74 0,00 0,00 194.100,74
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 653.211,51 13.696,88 0,00 666.908,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 361.167,79 25.533,52 0,00 386.701,31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 911.489,01 27.619,46 181.232,84 757.875,63
4. Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.925.868,31 66.849,86 181.232,84 1.811.485,33
2.119.969,05 66.849,86 181.232,84 2.005.586,07
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 8,00 8,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 87.765,00 97.707,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 134.381,00 113.474,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.529.373,71 3.182.896,38
4. Anzahlungen und Anlagen im Bau 38.852,56 0,00
2.790.372,27 3.394.077,38
2.790.380,27 3.394.085,38

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Autohaus Holz GmbH hat ihren Sitz in Landau und ist im Register des Amtsgerichts Landau unter der Nummer HRB 2590 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Autohaus Holz GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (sog. Going-Concern-Prämisse) aufgestellt.

Sofern Angaben wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Absatz 2 HGB) gegliedert.

Die Gesellschaft ist nach § 267 HGB als mittelgroße Gesellschaft einzuordnen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei den Bilanzposten wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibung erfolgt linear.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern nicht ein Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert geboten war. Das Verwertungs- und Verbrauchsrisiko ist durch entsprechende Abschläge berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag angesetzt und betreffen sämtlich auf Euro lautende Beträge.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen; sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in einer Anlage zum Anhang dargestellt.

Umlaufvermögen

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 2.680) enthalten.

Eigenkapital

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 24 (Vj. TEUR 104).

Rückstellungen

Die Pensionsverpflichtungen wurden versicherungsmathematisch mit dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln, errechnet. Dabei wurde ein Rechnungszins von 1,82 % und Anpassungen der Pensionsleistungen von 0 % p. a. zugrunde gelegt. Bei dem Rechnungszins handelt es sich um den durchschnittlichen Marktzinssatz auf Basis des 10-Jahresdurchschnittszinssatzes bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Erfüllungsbetrag beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.942. Im laufenden Geschäftsjahr wurde kein Sicherungsvermögen verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich (Urlaub, Überstunden und Boni).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen:

bis zu einem Jahr: TEUR 2.179 (Vj. TEUR 4.240)

mehr als ein Jahr: TEUR 0 (Vj. TEUR 1.880)

mehr als fünf Jahre: TEUR 0 (Vj. TEUR 0)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und die sonstigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen besteht der übliche Eigentumsvorbehalt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig mit banküblichen Sicherheiten versehen (Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen in Höhe von TEUR 2.177, Abtretung von Forderungen in Höhe von TEUR 15).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:

Verbindlichkeiten aus Steuern: TEUR 34 (Vj. TEUR 152)

Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 2 (Vj. TEUR 0).

Die sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern betreffen noch abzuführende Umsatzsteuer und Lohnsteuer.

Der Gesamtbetrag, der sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB beträgt:

 

Miet-, Pacht- und Leasingverträge TEUR 310

 

Rücknahme von Fahrzeugen TEUR 5.280

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB wird unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB verzichtet.

Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 163 (Vj. TEUR 3) welche überwiegend aus der Auflösung der Rückstellungen resultieren.

Personalaufwand

Von den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung entfällt ein Betrag in Höhe von TEUR 49 (Vj. TEUR 48) auf Altersversorgung.

Aufwendungen aus der Pensionsrückstellung wurden in Höhe von TEUR 90 verbucht.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Posten in Höhe von TEUR 58 (Vj. TEUR 23) und betreffen Aufwendungen für Vorjahre.

Zinsaufwand

Im Zinsaufwand sind TEUR 33 (Vj. TEUR 32) aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen enthalten.

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 20
Angestellte 47
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 67

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Name, Ort ausgeübter Beruf
Andreas Holz, Birkweiler Geschäftsführer
Jan Holz, Landau Geschäftsführer
Elmar Hilzendegen, Landau Geschäftsführer

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.

 

Landau, 12. April 2024

Die Geschäftsführung

A.Holz

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäft und Rahmenbedingungen

Ausgangssituation

Die Situation in der Autobranche hat sich im Geschäftsjahr 2023 auf Grund der besseren Verfügbarkeit bei allen Marken deutlich verändert. Bei den Marken Opel hatten wir einen deutlichen Rückgang, da wir seit Mai 2023 keinen Verkaufsvertrag mehr haben. Bei KIA hatten wir einen Rückgang da die Produkt-Verfügbarkeit sehr gering war. Bei Land Rover und Ford konnten wir die vorjährigen Verkaufszahlen wieder erreichen. Die Zahl der PKW-Neuzulassungen in Deutschland stieg im Vergleich zu 2022 um 7,3 % auf 2,84 Mio.

Darstellung des Unternehmens

Der Tätigkeitsbereich der Gesellschaft erstreckt sich vornehmlich auf den Verkauf von Neuwagen der Marken Opel, Ford, KIA und Land Rover und den Handel mit Gebrauchtwagen. Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gepachteten Räumen. Die wirtschaftliche Tätigkeit wird im Hauptbetrieb in Landau, in der Betriebsstätte in Neustadt/Weinstraße sowie im Gebrauchtwagencenter in Landau ausgeübt.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Neu-, Vorführ- und Mietwagen gingen gegenüber dem Vorjahr um € 5,30 Mio. (-17,90 %) zurück, die Erlöse aus dem Verkauf von Gebrauchtwagen stiegen dagegen aufgrund der guten Verfügbarkeit um € 4,46 Mio (+54,75 %). Im Servicebereich konnten die Umsatzerlöse um € 0,22 Mio (+8,54 %), gesteigert werden, im Teilebereich wurde ein Umsatzplus von 0,40 Mio (+10,88 %) erzielt. Die Kraftstofferlöse verzeichneten durch rückläufige Benzinpreise ein Umsatzminus in Höhe von € 0,16 Mio (-2,55 %).

Absatz

Die Neuwagenendablieferungen gingen um 39,89 % zurück, die Gebrauchtwagenendablieferungen stiegen dagegen um 16,44 %.

Geschäftsergebnis

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von 1.032 TEUR erzielt. Die Ergebnissteigerung von 98 TEUR gegenüber dem Vorjahr ist auf höhere Durchschnittserträge im Fahrzeugverkauf zurückzuführen.

Investitionen

Alle Investitionen waren reine Ersatzbeschaffungen.

Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 67 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beschäftigt. Lohn- und Gehaltsanpassungen erfolgten in Anlehnung an den Manteltarif.

Umweltschutz

Unser Unternehmen hat grundsätzlich keine besonderen emissionsgeneigten Vorgänge in der Leistungserstellung. Eine wiederverwertungsorientierte Abfalltrennung wird durchgeführt, die Entsorgung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen und Wertstoffen wird durch Fachfirmen vorgenommen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 war gekennzeichnet durch überdurchschnittlich gute Erträge im Neuwagenbereich. Die Gebrauchtwagenerträge blieben auf dem schon guten Vorjahresniveau auf Grund der neu erschlossenen Einkaufsquellen.

Der After-Sales-Bereich zeigte sich auf einem weiter steigenden Niveau und konnte im Vergleich zum Vorjahr seinen Deckungsbeitrag vom Vorjahr steigern. Insgesamt ist das Ergebnis nach Steuern auf 1.032 TEUR gegenüber 934 TEUR im Vorjahr gestiegen, zurückzuführen auf die höheren Durchschnitterträge im Fahrzeugverkauf.

Finanzlage

Der Cashflow des Geschäftsjahres 2023 als wesentliche Kenngröße der finanziellen Unabhängigkeit bzw. Kennzahl zur Finanzlage wurde im Wesentlichen von dem Bestandsaufbau der Lagerfahrzeuge sowie dem Ergebnis beeinflusst. Während des gesamten Jahres waren wir in der Lage unsere finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Vermögenslage

Im Wesentlichen aufgrund von Veränderungen beim Umlaufvermögen erhöht sich die Bilanzsumme um rd. € 0,32 Mio. auf € 16,2 Mio.

Die Verbindlichkeiten sind insbesondere auf Grund der gestiegenen Liquidität und der damit einhergehenden Reduzierung des Kreditrahmens gesunken.

Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft stellt sich weiterhin gut dar.

Zukunftsorientierte Berichterstattung

Chancen und Risiken

Nach den uns heute bekannten Informationen bestehen keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die durch den Ukraine-Krieg ausgelöste Energiepreisspirale und die daraus resultierende Kaufzurückhaltung im 1. Quartal 2024 haben zu Versicherungen in den Märkten geführt.

Wir gehen davon aus, dass der Anteil an Elektro- und Hybridfahrzeugen nicht weiter steigen wird, da die hohen Anschaffungskosten auf dem Markt nicht durchsetzbar sind. Ab dem 01.03.24 werden wir mit den Marken Renault und Dacia die fehlenden Opel Verkaufszahlen kompensieren.

Prognosebericht

Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einem eher sinkenden Neuwagenumsatz auf Grund der wirtschaftlichen Aussichten und den weiterhin hohen Zinsniveau. Der Gebrauchtwagenumsatz wird sich auf Vorjahresniveau einpendeln. Die leicht steigenden Rohölpreise werden sich eher negativ auf das Kaufverhalten auswirken.

 

Landau, 12. April 2024

Die Geschäftsführung

A. Holz

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Holz GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Holz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Holz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangen Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Förderung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtige Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darstellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren, Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 31. Mai 2024

bkb audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thorsten Hans, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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