AVANA
Invest GmbH
München
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2017
1. Grundlagen des Unternehmens
Die AVANA Invest GmbH (AVANA) ist eine
Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) im Sinne des
Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB). Gegenstand des
Unternehmens ist die Verwaltung von inländischen
Investmentvermögen, EU-Investmentvermögen oder
ausländischen AIF (kollektive
Vermögensverwaltung). Daneben betreibt die
Gesellschaft unter anderen als Nebendienstleistungen im
Sinne des KWG bzw. KAGB die Finanzportfolioverwaltung, die
individuelle Vermögensverwaltung und die
Anlageberatung.
Das Geschäftsmodell der AVANA ruht auf vier
Geschäftsfeldern, AVANA Asset Management
(Anlagekonzepte für liquide Assets und illiquide
Assets/ Real Assets), AVANA Service KVG (Auflegung von
OGAWs und AIFs für fremde Fondsinitiatoren), AVANA
Vermögensverwaltung (Vermögensverwaltung auf
diskretionärer Basis und Einzeldepotebene) und AVANA
Selektion (Vertrieb von Anlagestrategien ausgewählter
Partner).
2. Wirtschaftsbericht
Das Wachstum der Weltwirtschaft hat 2017 an Dynamik
gewonnen. Laut IWF1 ist die globale Wirtschaft 2017 um 3,7
% gewachsen, nach 3,2 % in 2016. Dabei hat sich das
Wachstum 2017 in fast allen Regionen beschleunigt, so in
den USA von 1,5 % auf 2,3 %, in der Eurozone von 1,8 % auf
2,4 % und in Japan von 0,9 % auf 1,8 %.2 Von den
größeren Emerging Market Ländern konnte
sich das Wirtschaftswachstum in Russland von -0,2 % auf +
1,8 % verbessern, in Brasilien von -3,5 % auf
+ 1,1 %.3
Das Jahr 2017 war politisch gesehen eher von
positiven Überraschungen geprägt. So konnten sich
in den Niederlanden und Frankreich die Rechtspopulisten
nicht durchsetzen. In Italien kam es nicht zu vorgezogenen
Neuwahlen und die befürchteten protektionistischen
Maßnahmen der US Regierung blieben ebenfalls aus.
Auch die separatistischen Bestrebungen Kataloniens scheinen
für die Wirtschaft und Börse eher bedeutungslos
zu sein.
Die Fondsbranche erfreute sich auch 2017
kräftiger Zuflüsse. Diese beliefen sich bei den
offenen Publikumsfonds auf EUR 72 Mrd., bei den
Spezialfonds auf EUR 87 Mrd.. Wie im Vorjahr waren
Mischfonds Absatzspitzenreiter bei den Publikumsfonds mit
Zufluss von EUR 30 Mrd.. Aber auch Aktienfonds
verzeichneten einen beachtlichen Zufluss in Höhe von
EUR 18 Mrd. und liegen damit nur leicht hinter dem Zufluss
von den Rentenfonds EUR 21 Mrd..4
In der Finanzdienstleistungsbranche dürfte sich
der Wettbewerbsdruck weiter verschärfen. Zum einen
treten mit den sogenannten Fintechs neue Wettbewerber in
den Markt ein, die schon für niedrige
Kostensätze, die im Regelfall deutlich unter den
Verwaltungsgebühren aktiver Fonds liegen,
Vermögensverwaltungsdienstleistungen für
Anlagebeträge ab ca. TEUR 10 anbieten. Zum anderen
hält das Wachstum von ETFs ungebremst an, wodurch
diese ihren Marktanteil weiter erhöhen. Die
Managementvergütung liegt im Regelfall nur bei einem
Bruchteil derer aktiv gemanagter Fonds. Zusätzlich
werden die gesunkenen Renditen am Rentenmarkt weiter
für Margendruck sorgen. Hier führten in den
letzten Jahren Kursgewinne bei Festverzinslichen trotz
niedriger Kupons zu noch insgesamt befriedigenden
Wertentwicklungen. Damit ist angesichts der niedrigen
Renditen in den kommenden Jahren nicht mehr zu rechnen,
wodurch sich das Verhältnis zwischen Fondskosten und
Renditepotenzial für den Anleger erheblich
verschlechtern wird. Hier ist Kreativität im Hinblick
auf neue Produkte bei den Anbietern gefragt, da
traditionelle Renten- und rentenlastige Mischfonds stark an
Attraktivität einbüßen könnten.
3. Geschäftsverlauf
Das Geschäftsjahr 2017 wurde mit einem
Jahresfehlbetrag i.H.v. TEUR - 303 abgeschlossen (Vj. TEUR
- 799). Ursache für das negative Ergebnis waren
für das Geschäftsjahr 2017 geplante
Fondsprojekte, die nicht bzw. nicht in vollem Umfang
realisiert werden konnten bzw. voraussichtlich erst im
Geschäftsjahr 2018 realisiert werden können.
Ursächlich für die Verzögerungen waren
ausstehende Entscheidungen bei potenziellen Investoren.
Die von der Geschäftsleitung eingeleiteten
Maßnahmen im Bereich der Sach- und Personalkosten
greifen und haben die finanzielle Situation der
Gesellschaft im Jahr 2017 weiter verbessert.
Entwicklung der verwalteten Volumina und der
Geschäftstätigkeit
Zum Stichtag 31.12.2017 verwaltete die Gesellschaft
drei Publikums-TGV (Vj. drei) und einen Publikumsfonds (Vj.
keinen), elf geschlossene Publikums-AIF (Vj. elf) und einen
geschlossenen Spezial-AIF (Vj. einen) mit einem
Gesamtvolumen von EUR 796 Mio. (Vj. EUR 867 Mio.). Der
Geschäftsbereich AVANA Service KVG steuerte
maßgeblich die Gesamterträge in 2017 bei.
Die Auslagerung der Portfolioverwaltung auf die
fairAM für verschiedene Portfolios wurde zwischen
März und Juni sukzessive beendet.
Ertragslage
Die Provisionserträge beliefen sich auf TEUR
20.956 (Vj. TEUR 22.574), die Provisionsaufwendungen
betrugen TEUR 18.676 (Vj. TEUR 20.714). Insgesamt
ergab sich für das Geschäftsjahr 2017 ein
Provisionsergebnis i.H.v. TEUR 2.279 (Vj. TEUR 1.860). Das
gegenüber dem Jahr 2016 angestiegene
Provisionsergebnis ist auf das in 2017 übernommene
Portfoliomanagement der geschlossenen Fonds bei dennoch
gesunkenen Vermögenswerte (in 2017: EUR 796 Mio.
ggü. Vj. EUR 867 Mio.) zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge bezifferten
sich auf TEUR 138 (Vj. TEUR 66). Diese setzen sich im
Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von
Rückstellungen i.H.v. TEUR 30 (Vj. TEUR 0),
Periodenfremden Erträgen i.H.v. TEUR 77 (Vj. TEUR 0)
aus der Korrektur des Zinsanteils aus
Pensionsrückstellungen und verrechneten sonstigen
Sachbezügen i.H.v. TEUR 21 (Vj. TEUR 31) zusammen.
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen verringerten
sich auf TEUR 2.604 (Vj. TEUR 2.677).
Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen
und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere
betrugen TEUR 65 (Vj. TEUR 0).
Die Eigenkapitalrentabilität lag bei -34,9 %
(Vj. -47,9 %), die Kosten-Ertrags-Relation lag bei 113,5 %
(Vj. 145,8 %).
Finanzlage
Das gezeichnete Kapital betrug zum Ende des
Geschäftsjahres TEUR 125 (Vj. TEUR 125). Zusammen
mit den eingezahlten Kapitalrücklagen in
Höhe von TEUR 936 (Vj TEUR 936), den anderen
Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR
1.918), dem Verlustvortrag auf neue Rechnung in Höhe
von TEUR 193 und dem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR
303 (Vj. TEUR 799) war die Gesellschaft neben den
Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus laufenden
Geschäftstätigkeiten zum Bilanzstichtag mit 30,6
% (Vj. 38,4 %) Eigenkapital finanziert.
Die Gesellschafter gaben seit dem Geschäftsjahr
2015, ein eigenmittelwirksames Nachrangdarlehen i.H.v. TEUR
300.
Seit 6. September 2017 hält die Undevicesimus
Stiftung, Tübingen als strategischer Investor einen
Anteil von 75,5 % der Anteile. Daneben ist Herr Götz
J. Kirchhoff mit 24,5 % beteiligt.
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte im
Geschäftsjahr 2017 aus dem sich aus dem laufenden
Geschäftsbetrieb ergebenden Cashflow und
Rücklagen sowie Gesellschafterdarlehen. Die
jederzeitige Liquidität der Gesellschaft im
Geschäftsjahr 2017 war sichergestellt. Da die
Gesellschaft für ihre Geschäftstätigkeit
keiner wesentlichen Investitionen bedurfte, waren keine
externen Fremdfinanzierungsmaßnahmen im
Geschäftsjahr 2017 erforderlich.
Das Unternehmen gehört der
Entschädigungseinrichtung der
Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) an.
Die Gesellschaft erfüllt zum Berichtstag und
erfüllte während des gesamten
Geschäftsjahres 2017 die Eigenmittelanforderungen des
KAGB.
Vermögenslage
Die Vermögensanlagen der Gesellschaft sind im
Wesentlichen Forderungen gegen Kreditinstitute i.H.v. TEUR
1.333 (Vj. TEUR 983) und Forderungen gegen Kunden i.H.v.
TEUR 315 (Vj. TEUR 891). In diesem Betrag ist ein
Forderungsbetrag i.H.v. TEUR 133 enthalten, dessen
Begleichung im 1. Halbjahr 2018 erfolgen soll.
Weiterhin existieren Anteile an verbundenen
Unternehmen i.H.v. TEUR 100 (Vj. TEUR 216). Die sonstigen
Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 11 (Vj TEUR 0)
bestehen aus Steuerrückforderungen.
Die Verbindlichkeit aus dem Schuldbeitritt an die UJK
GmbH steht zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 564
(Vj. TEUR 403) zu Buche.
Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung gebildet und decken alle am
Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab. Rückstellungen
für Risiken aus laufenden steuerlichen Verfahren
Dritter im Zusammenhang den von der Gesellschaft als
externer Portfoliomanager für selbstverwaltete
Investmentaktiengesellschaften und deren
Teilgesellschaftsvermögen (TGV) getätigten
Aktientransaktionen rund um den Dividendenstichtag wurden
nicht gebildet. Wegen weiterer Details hierzu wird auf den
Prognose-, Chancen- und Risikobericht verwiesen.
Im Dezember 2017 wurde die Beteiligung an der FIRST
INVESTMENT PARTNERS GmbH vollständig abgegeben.
Zusammenfassende Beurteilung von Geschäftsverlauf
und Lage
Die Ertragslage der Gesellschaft ist für das
Jahr 2017 als noch nicht gänzlich zufriedenstellend zu
beurteilen. Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses
wurde allen erkennbaren Risiken durch Bildung von
Wertberichtigungen und Rückstellungen Rechnung
getragen. Die vorhandenen Zins- und Währungsrisiken
sind von untergeordneter Bedeutung. Der Fortbestand der
Gesellschaft konnte insbesondere durch Verbesserung der
Ertragslage und der Übernahme von Portfoliomanagement
Mandaten im Bereich der Geschlossenen Fonds abgesichert
werden.
Mitarbeiter
Zum Jahresende beschäftigte die Gesellschaft
(einschließlich Geschäftsleitung) 12 Mitarbeiter
(Vorjahr:
12). Sie bietet ihren Mitarbeitern neben
gruppeninternen Schulungen auch die Möglichkeit der
externen Weiterbildung. Hiervon haben die Mitarbeiter auch
im Geschäftsjahr 2017 rege Gebrauch gemacht.
Sonstiges
Die regulatorischen Anforderungen haben auch im
Geschäftsjahr 2017 erhebliche Kapazitäten
gebunden. Die MiFID II Anforderungen werden fristgerecht
umgesetzt.
Ab dem 1. Januar 2018 gilt mit entsprechenden
Übergangsregelungen das neue Investmentsteuerrecht.
AVANA Invest hat entsprechende Vorkehrungen getroffen, um
den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
4. Risikobericht
Die AVANA Invest GmbH hat einen ganzheitlichen
Risikomanagementprozess etabliert. Dieser beinhaltet, dass
unter anderem für die im Rahmen des Risikomanagements
identifizierten Risiken (Adressenausfallrisiken,
Liquiditäts- und Marktpreisrisiken, operationale und
sonstige Risiken) entsprechende interne Kontrollverfahren
installiert wurden, um Risiken rechtzeitig identifizieren,
bewerten, aggregieren und kommunizieren zu können und
die Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit der internen
Kontrollsysteme sicherstellen zu können, um
rechtzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen zu
können.
Die Interne Revision der AVANA Invest GmbH prüft
regelmäßig nach einem festgelegten Revisionsplan
die verschiedenen Unternehmensbereiche. Etwaige
Feststellungen im Rahmen der Revisionsprüfung werden
im Rahmen von Maßnahmenplänen abgearbeitet und
mit Nachschauprüfungen überwacht.
Eine quartalsweise durchgeführte Risikoanalyse
gewährleistet die fortlaufende Erhebung und Bewertung
aller potenziellen Risiken.
Die Risikokommunikation wird durch die
regelmäßige Risikoberichterstattung an die
Geschäftsführung
und den Aufsichtsrat sichergestellt und im Falle
wesentlicher Änderungen der Risikosituation durch
Ad-hoc-Meldungen ergänzt. Im Rahmen der
Risikodokumentation werden die Ergebnisse der
Risikoerhebung und -bewertung systematisch dokumentiert.
Die für alle wesentlichen Risikoarten
formulierten Risikostrategien leiten sich dabei aus der
Geschäftsstrategie der AVANA Invest GmbH ab. Sie
werden mindestens einmal jährlich überprüft
und
gegebenenfalls angepasst.
Die einzelnen Risikoarten werden zum Zweck der
Risikosteuerung aus der vierteljährlichen
Risikoinventur abgeleitet. Zu den als wesentlich erachteten
Risikoarten zählen die Adressenausfallrisiken, die
Ertragsrisiken, operationelle Risiken,
Liquiditätsrisiken und strategische Risiken.
Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung wird
zudem vierteljährlich bzw. anlassbezogen
überprüft,
welche Risiken die Vermögenslage
einschließlich der Kapitalausstattung, die
Ertragslage oder die Liquiditätslage maßgeblich
beeinträchtigen können. Die
Risikotragfähigkeit war während des gesamten
Jahres 2017 jederzeit gegeben.
Adressenausfallrisiken
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die
ausgewiesenen Aktienbestände unterliegen
Wertschwankungen bzw. möglichen Wertverlusten, die im
Rahmen der implementierten Kontrollsysteme zur Vermeidung
wesentlicher Folgen auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage laufend überwacht werden.
Darüber hinaus bestehende, freie Liquidität
wurde im Rahmen laufender Kontokorrentkonten und in Tages-
und Festgeldern bei inländischen Kreditinstituten
angelegt. Daraus resultierende Kreditrisiken sind somit
begrenzt und unterliegen ebenfalls zeitnahen Kontrollen.
Liquiditätsrisiken
Die Liquiditätsplanung ist Teil des
Finanzplanes, der von der Geschäftsführung
erstellt und regelmäßig überprüft
wird. Als wesentliches Risiko kann angesehen werden, dass
Neukunden nicht in dem Ausmaß bzw. nicht zu dem
Zeitpunkt akquiriert werden können, wie es die
Planzahlen vorsehen. Dies würde Folgen auf die
Liquiditätsentwicklung der Gesellschaft nach sich
ziehen. Über vorgenannte Liquiditätsrisiken im
engeren Sinne hinausgehende wesentliche
Liquiditätsrisiken (Refinanzierungs- und
Marktliquiditätsrisiken) werden derzeit nicht gesehen.
Ertragsrisiken
Die Gesellschaft unterliegt, wie jedes am Markt
operierende Unternehmen auch Risiken durch Ertragsausfall.
Der geschäftliche Erfolg der Gesellschaft ist
wesentlich abhängig von den Erträgen aus der
Verwaltung der Investmentvermögen und den
Nebentätigkeiten. Reduziert oder verzögert sich
der Anfall diese Erträge oder fallen sie ganz weg, hat
dies direkte Auswirkungen auf den Erfolg der Gesellschaft.
Rückgänge der verwalteten Volumina haben
unmittelbaren Einfluss auf die Ertragssituation der
Gesellschaft. Im Rahmen des Risikocontrollings werden diese
Risiken laufend beobachtet.
Operationale Risiken
Operationelle Risiken definiert die Gesellschaft als
das Risiko von Verlusten, die als Folge von unangemessenen
oder unzureichenden internen Verfahren oder Systemen,
menschlichem Versagen oder infolge externer Ereignisse
sowie Rechtsrisiken eintreten können. Die Gesellschaft
führt zur Reduzierung dieser Risiken
regelmäßig eine Risikoinventur zur Bewertung der
Risiken durch. Gegebenenfalls werden Prozesse auch ad hoc
angepasst.
Dem latenten Personalrisiko begegnet die Gesellschaft
durch interne und externe Fortbildungsmaßnahmen der
Mitarbeiter sowie einer internen Vertretungsregelung.
Risiken aus der Auslagerung von Tätigkeiten
werden initial durch sorgfältige Auswahl der
Dienstleister sowie laufend durch ein
regelmäßiges Auslagerungscontrolling reduziert.
Risiken, die sich aus dem IT-Bereich ergeben
können, werden im Rahmen des bestehenden Outsourcings
mit einem IT-Provider durch ein striktes Outsourcing
Controlling minimiert. Es besteht die Möglichkeit,
dezentral auf die Systeme der Gesellschaft zuzugreifen.
Die Geschäftsleitung und der Aufsichtsrat werden
regelmäßig über die Ergebnisse des
Risikocontrollings informiert.
Strategische Risiken der Gesellschaft
Als strategische Risiken bezeichnet die Gesellschaft
negative Einflüsse, die mittel- bis langfristig durch
die geschäftspolitische Ausrichtung und externe oder
interne Änderungen der Rahmenbedingungen der
Geschäftstätigkeit eintreten könnten.
Geschäftsaktivitäten in neuen Produkten oder
neuen Märkten sowie der Aufbau neuer
Geschäftseinheiten werden grundsätzlich erst nach
sorgfältiger Risikobewertung vorgenommen. Derzeit sind
strategische Risiken nicht erkennbar.
5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Die weitere Entwicklung der Gesellschaft hängt
naturgemäß stark von der Entwicklung der
Kapitalmärkte ab. Das Geschäftsmodell der AVANA
Invest GmbH ist auf das Wertpapiergeschäft und auf
Real Assets ausgerichtet. Laufende Gespräche mit
Emissionshäusern, die eine Service-KVG suchen,
eröffnen weitere Geschäftsmöglichkeiten.
Die Geschäftsführung geht davon aus, dass
das Marktumfeld auch im Jahr 2018 von weiteren
Unsicherheiten beeinflusst sein wird. Mit ihrer
Produktpalette sollte die Gesellschaft jedoch gut
positioniert sein, um die individuellen
Anlagebedürfnisse der Investoren erfolgreich
erfüllen zu können. Die Vermögensverwaltung
eröffnet ebenfalls weitere Ertragschancen.
Für 2018 erwartet der IWF eine weitere
Beschleunigung des weltwirtschaftlichen Wachstums auf 3,9
%. Hierzu trägt auch die US Steuerreform bei. So hat
der IWF die Wachstumsschätzung für die USA
für 2018 von 2,3 % auf 2,7 % angehoben und erwartet
auch positive Effekte für die Handelspartner.
Konjunkturell steht 2018 damit unter einem guten Stern.
Allerdings hat die starke Konjunktur negative Auswirkungen
auf die Zinsentwicklung und wahrscheinlich auch auf die
Inflationsentwicklung. In den USA lief schon vor der
Steuerreform die Konjunktur gut und die Arbeitslosigkeit
ist im historischen Vergleich extrem niedrig. Das
prozyklische konjunkturelle Gasgeben durch die
US-Steuerreform bringt das Risiko mit sich, dass es an den
Renten- und Aktienmärkten aufgrund von
tatsächlichen oder erwarteten Zinssteigerungen zu
Verwerfungen kommen könnte, was negative Auswirkungen
auf die Welt-Konjunktur haben könnte. In Europa
entwickelt sich derweil die Konjunktur positiv. Allerdings
sind die Folgen der Wahl in Italien sowie der Ausgang der
Verhandlung zum BREXIT noch nicht absehbar. Hinzu kommen
die bekannten geopolitischen Krisenherde im Nahen Osten und
Korea.
Das Jahr 2018 dürfte aber auch politische
Risiken bergen. Präsident Trump könnte seine
protektionistischen Bestrebungen zur Ablenkung von
innenpolitischen Schwierigkeiten wiederaufnehmen. Aus dem
gleichen Grund könnte auch von Seiten der USA der
Druck auf Russland erhöht werden, mit dem Risiko, dass
der Syrien-Konflikt eskaliert. Weitere Sanktionen gegen
Russland würden die russische Wirtschaft
schwächen. Zudem würde eine Erhöhung der
Spannungen in der ohnehin fragilen Region des Nahen Ostens
steigende Ölpreise zur Folge haben.
Das regulatorische Umfeld entwickelt sich ebenfalls
weiter. Im Jahr 2018 tritt die Datenschutzgrundverordnung
in Kraft, die jedoch aufgrund des Geschäftsmodells und
der Kundenstruktur keinen wesentlichen finanziellen Aufwand
für die Gesellschaft bedeuten sollte. Die IT
Infrastruktur wird, wo erforderlich, entsprechend
angepasst. Weitere Vorkehrungen zum Schutz
persönlicher Daten werden ebenfalls überarbeitet.
Im Rahmen der Umsetzung der neuen steuerlichen Regeln
ab 2018 werden die Anlagebedingungen der
Sondervermögen beziehungsweise
Teilgesellschaftsvermögen an die geltenden
steuerlichen Regelungen angepasst.
Für das Geschäftsjahr 2018 erwarten wir
deutlich steigende Provisionserträge, die zu einem
positiven Jahresergebnis 2018 führen werden. Die
Gesellschaft stützt diese Annahme auf die Tatsache,
dass insbesondere durch die Beendigung der Auslagerung des
Portfoliomanagements auf die fairAM bereits aus dem
Bestandsgeschäft ein Überschuss erzielt werden
kann. Darüber hinaus wurden bislang projektierte
Fondsvorhaben zum Vertrieb zugelassen und sind soweit
fortgeschritten, dass Sie im Jahr 2018 an den Markt kommen
können.
Ein auf Sachwertanlagen spezialisiertes Emissionshaus
hat AVANA das Mandat erteilt, eine in Deutschland zum
Vertrieb notifizierte Luxemburger S.C.S. SICAV-FIS bei
semiprofessionellen und professionellen Investoren zu
platzieren.
Insgesamt plant die Gesellschaft für das
Geschäftsjahr 2018 mit einer deutlich gesunkenen
Cost-Income-Ratio i.H.v. ca. 80 %.
Die Gesellschaft hat als externer Portfoliomanager
von selbstverwalteten Investmentaktien-gesellschaften
verschiedene TGV verwaltet, welche mittlerweile liquidiert
wurden. Im Mai 2014 wurden Untersuchungen der
zuständigen Behörden für vier TGV, die in
den Jahren 2009 bis 2011 verwaltet wurden und
Aktientransaktionen um den Dividendenstichtag
ausgeführt haben, eingeleitet. Solche Transaktionen
wurden auch in den Jahren 2011 bis 2013 für vier
weitere TGV durchgeführt. Für diese vier TGV
dauert die anberaumte Betriebsprüfung noch an.
Der Gesellschaft liegen steuerrechtliche Gutachten
sowie ergangene Urteile der Finanzgerichte und
Veröffentlichungen, die diesem Themenkomplex Rechnung
tragen, vor. Sämtliche Gutachten sehen keine
Notwendigkeit für die Gesellschaft, handelsrechtliche
Rückstellungen zu bilden. Eigene Analysen der
Geschäftsleitung im Kontext der aktuellen
BMF-Schreiben zur Haftung der AVANA als externer
Portfoliomanager für Ansprüche Dritter gegen die
jeweiligen selbstverwalteten
Investment-aktiengesellschaften bzw. deren TGV kommen zu
dem Ergebnis, dass die AVANA gegenwärtig nicht mit
einer Inanspruchnahme für Ansprüche Dritter gegen
die von ihr gemanagten TGV rechnen muss.
Die Geschäftsführung erachtet die
Wahrscheinlichkeit für das Risiko, dass die
Finanzverwaltung bestandskräftig zu einer anderen
steuerlichen Beurteilung kommen wird, als gering. Sollte
der Fall einer Inanspruchnahme jedoch, trotz geringer
Wahrscheinlichkeit, eintreten, dann wäre der Bestand
der Gesellschaft gefährdet.
Im Dezember 2016 hat für die AVANA Invest GmbH
eine noch andauernde Betriebsprüfung für die
Jahre 2011 bis 2014 begonnen.
Der Aufsichtsrat wird fortlaufend über diesen
Themenkomplex unterrichtet.
Wir weisen darauf hin, dass es sich bei den
prognostischen Angaben im Lagebericht um zukunftsbezogene
Aussagen handelt. Daher können die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die
voraussichtliche Entwicklung abweichen.
München, den 28. Mai 2018
AVANA Invest GmbH
gez. Götz J. Kirchhoff gez. Gerhard
Rosenbauer gez. Roger A. Welz
1 IWF, World Economic Outlook update, Januar 2018, S.
1
2 IWF, World Economic Outlook update, Januar 2018, S.
8
3 IWF, World Economic Outlook update, Januar 2018, S.
8
4 BVI Investmentstatistik vom 05.02.2018.
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2017
EUR |
31.12.2016
EUR |
| A.
Barreserve |
245,68 |
210,62 |
| B.
Forderungen an Kreditinstitute |
1.332.618,50 |
983.252,72 |
| C.
Forderungen an Kunden |
315.303,37 |
891.397,39 |
| D.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
99.935,99 |
215.543,55 |
| E.
Immaterielle Anlagewerte |
33.191,67 |
33.794,67 |
| F.
Sachanlagen |
53.618,00 |
66.333,00 |
| G.
Sonstige Vermögensgegenstände |
10.904,86 |
60.830,06 |
| H.
Rechnungsabgrenzungsposten |
1.686,87 |
7.800,85 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
1.847.504,94 |
2.259.162,86 |
Passiva
|
|
31.12.2017
EUR |
31.12.2016
EUR |
| A.
Sonstige Verbindlichkeiten |
882.732,48 |
988.817,86 |
| B.
Nachrangige Verbindlichkeiten |
304.500,00 |
304.500,00 |
| C.
Eigenkapital |
565.292,46 |
867.865,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
125.000,00 |
125.000,00 |
| II.
andere Zuzahlungen in das Eigenkapital |
936.250,00 |
936.250,00 |
| III.
Gewinnrücklagen |
0,00 |
1.918.465,30 |
| 1.
andere Gewinnrücklagen |
0,00 |
1.918.465,30 |
| IV.
Verlustvortrag |
193.385,00 |
1.312.949,86 |
| V.
Jahresfehlbetrag |
302.572,54 |
798.900,44 |
| D.
sonstige Rückstellungen |
94.980,00 |
97.980,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
1.847.504,94 |
2.259.162,86 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR |
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR |
| 1.
Zinserträge aus Kredit- und
Geldmarktgeschäften |
64,00 |
0,00 |
| 2.
Zinsaufwendungen |
15.759,28 |
25.025,27 |
| 3.
Provisionserträge |
20.955.541,75 |
22.574.014,65 |
| 4.
Provisionsaufwendungen |
18.676.313,04 |
20.713.719,83 |
| 5.
Sonstige betriebliche Erträge |
138.485,47 |
65.951,01 |
| 6.
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen |
2.603.788,39 |
2.676.511,63 |
| a)
Personalaufwand |
1.466.611,60 |
1.520.195,58 |
| Löhne
und Gehälter |
1.192.034,96 |
1.235.515,53 |
| Soziale
Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
und für Unterstützung |
274.576,64 |
284.680,05 |
| darunter:
für Altersversorgung |
125.355,86 |
156.029,66 |
| b)
andere Verwaltungsaufwendungen |
1.137.176,79 |
1.156.316,05 |
| 7.
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen |
14.678,02 |
20.833,61 |
| 8.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
20.619,63 |
380,38 |
| 9.
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen
und wie Anlagevermögen behandelten
Wertpapiere |
64.605,56 |
0,00 |
| 10.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
-301.672,70 |
-796.097,16 |
| 11.
sonstige Steuern |
899,84 |
2.803,28 |
| 12.
Jahresfehlbetrag |
302.572,54 |
798.900,44 |
Anhang
1. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der AVANA Invest GmbH wurde auf
der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs für große
Kapitalgesellschaften unter besonderer Beachtung der
ergänzenden Vorschriften für
Finanzdienstleistungsinstitute (§§ 340 ff.
HGB) aufgestellt.
Außerdem wurde der Jahresabschluss nach den
Vorschriften des GmbHG sowie nach der für
Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung
über die Rechnungslegung der Kredit- und
Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.
Sitz:
München
Anschrift:
Thierschplatz 6 - Lehel Carré
80538 München
Eintragung ins Handelsregister:
München, HRB 177572
2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Jahresabschluss der AVANA Invest GmbH wurde auf
der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs aufgestellt.
Die Barreserve, die Forderungen an Kreditinstitute
und an Kunden, andere Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert, unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken, angesetzt.
Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen
erfolgte gemäß § 340e Abs. 1 S. 1 HGB
nach den für Anlagevermögen geltenden
Vorschriften. Sofern zum Abschlussstichtag von einer
voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist,
wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf
den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
Immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände und entsprechend den
steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von EUR 410,00, die im Geschäftsjahr
2017 zugegangen sind, wurden aktiviert und im
Geschäftsjahr sofort abgeschrieben.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung wurden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit
dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die
Folgebewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten in
fremder Währung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr
erfolgte zum Abschlussstichtag mit dem
Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Das
Imparitätsprinzip wurde in diesen Fällen nicht
beachtet. Zum Bilanzstichtag lagen keine Forderungen oder
Verbindlichkeiten in fremder Währung vor.
Auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern auf
zeitliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und
steuerlichen Wertansätzen der Pensions- und sonstigen
Rückstellungen sowie auf steuerliche
Verlustvorträge wurde in Ausübung des Wahlrechts
gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Die Rückstellungen wurden ausreichend bemessen
und tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen
Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen
kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen
Erfüllungsbetrag Rechnung. Bei der Ermittlung des
Erfüllungsbetrages wurden künftige Preis- und
Kostensteigerungen berücksichtigt.
Die in 2010 gebildete Pensionsrückstellung
für Versorgungszusagen an die beiden
Geschäftsführer wurde im Jahr 2014 mit
Schuldbeitrittsvertrag vom 26.11.2014 auf die UJK
Management GmbH übertragen.
Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der
bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
erstellt. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Die Gesellschaft geht derzeit von der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus.
Bezüglich möglicher bestandsgefährdender
Risiken verweisen wir auf unsere Aussagen im Lagebericht in
Abschnitt 5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht.
3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen
Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
3.1 Bruttoanlagenspiegel
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte
ist aus dem Bruttoanlagenspiegel zum 31.12.2017 zu
entnehmen.
3.2 Aktiva
Barreserve, Forderungen an Kreditinstitute
Der Kassenbestand beträgt zum 31.12.2017 EUR
245,68. Das Guthaben des Geschäftskontos bei der
Commerzbank AG, Hamburg, beläuft sich auf EUR
347.587,38, bei der HypoVereinsbank AG, München, auf
EUR 970.091,30, bei der V-Bank AG, München, auf EUR
13.811,62 sowie bei der DAB Bank AG, München auf EUR
1.128,20.
Forderungen an Kunden
Die Forderungen an Kunden aus Lieferungen und
Leistungen belaufen sich zum 31.12.2017 auf EUR 315.303,37.
Davon entfallen EUR 25.309,17 auf Forderungen gegen
verbundene Unternehmen (siehe Forderungsspiegel zum
31.12.2017). Die hierunter im Vorjahr ausgewiesenen
zweifelhaften Forderungen an einen Kunden in Höhe von
EUR 820.625,00 wurden mit einer Patronatserklärung der
Muttergesellschaft besichert. Des Weiteren wurde die
Forderung am 20.12.2016 zusätzlich durch eine
Bürgschaft besichert, welche am 30.06.2017 in
Höhe von EUR 690.000,00 zur Auszahlung kam. Der
Restbetrag in Höhe von EUR 130.625,00 wird von der
Geschäftsleitung weiterhin als werthaltig betrachtet.
Daher wird von der Geschäftsleitung keine
Wertberichtigung vorgenommen.
Anteile an verbundenen Unternehmen
Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285
Nr. 11 HGB.
Der Anteil an der First Investment Partners GmbH
wurde im Dezember 2017 veräußert.
Des Weiteren hält das Unternehmen folgende nicht
börsennotierte Unternehmensaktien an verbundenen
Unternehmen:
| |
Anteil an
Unternehmensaktien
bzw. am Aktienbestand
% |
Eigenkapital zum Ende
des letzten Geschäftsjahres
der InvAGs/AGs gesamt
€ |
Ergebnis des letzten
Geschäftsjahres
der gesamten InvAGs/AGs
T€ |
AVANA InvAG München, durch AVANA Multi
Assets Pensions, Aktienklasse I
|
100,00
|
32.861.787,27
|
1.631
|
AVANA II AG München i.L.,
|
100,00
|
26.187,61
|
-11
|
AVANA III AG München i.L.,
|
100,00
|
25.567,68
|
-92
|
Vorstehende Unternehmensaktien an der AVANA InvAG
sowie Anteile an der AVANA II AG i.L. und AVANA III AG i.L.
hatten zum 31.12.2017 einen Buchwert von TEUR 62 (AVANA
InvAG), TEUR 19 (AVANA II AG i.L.) und TEUR 19 (AVANA III
AG i.L.).
Immaterielle Anlagewerte
Die immateriellen Anlagewerte beliefen sich zum
31.12.2017 auf insgesamt EUR 33.191,67, darunter fallen
immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe
von EUR 32.670,67 und EDV-Software in Höhe von EUR
521,00.
Sachanlagen
Die Sachanlagen betrugen zum 31.12.2017 EUR
53.618,00, welche vollständig aus sonstiger Betriebs-
und Geschäftsausstattung bestanden. Die Betriebs- und
Geschäftsausstattung wurde ausschließlich
für eigenbetriebliche Zwecke verwendet.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände wiesen
zum 31.12.2017 einen Wert von EUR 10.904,86 auf. Diese
setzten sich aus Forderungen gegen das Finanzamt aus
Umsatzsteuer in Höhe von EUR 10.822,26 und aus
Körperschaftsteuer in Höhe von EUR 82,60 zusammen
(siehe Forderungsspiegel zum 31.12.2017).
3.3 Passiva
Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR
882.732,48 beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen in Höhe von EUR 540.084,48. Darüber
hinaus bestehen Verbindlichkeiten aus Lohn- und
Kirchensteuer in Höhe von EUR 26.675,78, aus sozialer
Sicherheit in Höhe von EUR 3.303,44, aus
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in
Höhe von EUR 123.223,98 sowie übrige
Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 163.220,91 (siehe
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2017).
Rückstellungen
Für das Geschäftsjahr 2017 wurden
Rückstellungen in Höhe von EUR 94.980,00
gebildet. Diese entfallen auf die Positionen Abschluss und
Prüfung in Höhe von EUR 61.230,00,
Rückstellungen für Personalkosten in Höhe
von EUR 24.700,00 sowie sonstige Rückstellungen in
Höhe von
EUR 9.050,00.
Nachrangige Verbindlichkeiten
Zum Bilanzstichtag bestanden Nachrangdarlehen
gegenüber den
Gesellschafter-Geschäftsführern in Höhe von
insgesamt EUR 304.500,00. (siehe Verbindlichkeitenspiegel
zum 31.12.2017)
Darlehensgeber
|
Betrag
T€
|
Auszahlung am
|
Nachrang
erklärt am
|
Laufzeit
|
Zins
|
angefallene
Aufwendungen €
|
Thomas Uhlmann
|
76
|
26.06.2015
|
15.12.2016
|
5 Jahre
|
1,5 %
|
1.125,00
|
Thomas Uhlmann
|
76
|
26.08.2015
|
15.12.2016
|
5 Jahre
|
1,5 %
|
1.125,00
|
Götz J. Kirchhoff
|
76
|
26.06.2015
|
15.12.2016
|
5 Jahre
|
1,5 %
|
1.125,00
|
Götz J. Kirchhoff
|
76
|
25.08.2015
|
15.12.2016
|
5 Jahre
|
1,5 %
|
1.125,00
|
|
304
|
|
|
|
|
|
Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 125.000,00.
Gewinnrücklagen
|
Entwicklung der anderen
Gewinnrücklagen:
|
|
Gewinnrücklagen zum
31.12.2016
|
1.918.465,30 EUR
|
Verwendung im Jahr 2017
lt. Beschluss vom 21.02.2017
|
-1.312.949,86 EUR
|
Verwendung im Jahr 2017
lt. Beschluss vom 22.06.2017
|
-605.515,44 EUR
|
Gewinnrücklagen
nach Verwendung zum 31.12.2017
|
0,00 EUR
|
Verlustvortrag
Der Verlust aus dem Jahr 2015 in Höhe von EUR
1.312.949,86 sowie der Verlust aus dem Jahr 2016 in
Höhe von EUR 798.900,44 wurden mit den
Gewinnrücklagen in Höhe von 1.918.465,30 EUR
verrechnet. Der Restbetrag in Höhe von 193.385,00 wird
auf neue Rechnung vorgetragen.
3.4 Gewinn- und Verlustrechnung
Provisionserträge
Die Position Provisionserträge enthält im
Wesentlichen laufende Verwaltungsvergütungen, daneben
Erträge aus Beratung sowie in geringerem Umfang
performanceabhängige Vergütungen.
Personalaufwand
Der Personalaufwand betrug EUR 1.466.611,60.
Steueraufwand
Im Geschäftsjahr 2017 ergaben sich bedingt durch
den entstandenen Verlust keine Steuern vom Einkommen und
vom Ertrag.
3.5 Haftungsverhältnisse aus nicht
bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen
Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle
Verpflichtungen:
Verpflichtungen aus Mietverträgen TEUR 522.
Verpflichtungen aus KFZ-Leasingverträgen TEUR 1.
Nicht bilanzierte Haftungsverhältnisse und
weitere nicht bilanzierte sonstige finanzielle
Verpflichtungen bestehen nicht.
4. Sonstige Pflichtangaben
4.1 Geschäftsführung und
Aufsichtsrat
Im Geschäftsjahr 2017 bestand die
Geschäftsführung aus den Herren Götz J.
Kirchhoff, Gerhard Rosenbauer, Roger A. Welz und Herr
Thomas W. Uhlmann, der mit Ablauf des 30.06.2017
ausgeschieden ist. Ab 01.07.2017 ist Herr Gerhard
Rosenbauer eingetreten.
Herr Götz J. Kirchhoff ist verantwortlich
für die Bereiche Risikocontrolling,
Fondsadministration und Qualitätsmanagement; Recht und
Geldwäsche; Compliance sowie Personal, Revision und
IT.
Herr Roger A. Welz ist verantwortlich für die
Bereiche Portfolio- und Produktmanagement Immobilien.
Herr Thomas W. Uhlmann war bis 30.06.2017
verantwortlich für die Bereiche Portfolio- und
Produktmanagement, Marketing, Vertrieb und
Finanzbuchhaltung.
Herr Gerhard Rosenbauer ist seit 01.07.2017 für
die Bereiche Portfolio- und Produktmanagement, Marketing,
Vertrieb und Finanzbuchhaltung zuständig.
Auf die Angabe der Bezüge der
Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB
verzichtet.
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Herr Dr. h.c. Friedrich Oelrich, Bankkaufmann und
Sparkassenbetriebswirt (Vorsitzender)
Frau Jasmin Arpke-Knoll, Geschäftsführerin
ab 13.12.2017
Herr Frank-Michael Sievers, Rechtsanwalt ab
13.12.2017
Herr Dipl. Kfm. Hans Jürgen Dannheisig,
Diplomkaufmann (Stellvertreter) bis 12.12.2017
Herr Reinhold Ziegler, Direktor, lic. rer. pol. bis
12.12.2017
Folgende Mitarbeiter hatten ein Mandat in einem
gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremium:
Herr Günter Stibbe, Aufsichtsratsmitglied der
AVANA Investment AG mit Teilgesellschaftsvermögen,
München bis 22.11.2017.
Herr Roger A. Welz, Aufsichtsratsmitglied und
Vorsitzender der AVANA Investment AG mit
Teilgesellschaftsvermögen, München ab 31.01.2017,
(zuvor Herr Dr. Christian Zerna bis 30.09.2016)
Herr Florian Rinck, Aufsichtsratsmitglied der AVANA
Investment AG mit Teilgesellschaftsvermögen,
München ab 22.11.2017.
4.2 Arbeitnehmer
Im Berichtszeitraum wurden neben den drei
Geschäftsführern durchschnittlich 10 Mitarbeiter
beschäftigt.
4.3 Honorar für den Abschlussprüfer
Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für
Abschlussprüfungsleistungen belief sich in 2017 auf
TEUR 83. Hierin enthalten sind TEUR 26 welche das Jahr 2015
und 2016 betreffen.
4.4 Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Mit Gesellschafterversammlung vom 21.02.2017 wurde
beschlossen, aus den anderen Gewinnrücklagen einen
Betrag in Höhe von EUR 1.312.949,86 aufzulösen
und mit dem Jahresfehlbetrag des Jahres 2015 in Höhe
von EUR 1.312.949,86 zu verrechnen. Hiernach ergibt sich
eine verbleibende Gewinnrücklage vor Verwendung zum
21.02.2017 in Höhe von EUR 605.515,44. Im Anschluss
daran wurde mit Gesellschafterversammlung vom 22.06.2017,
aus den anderen Gewinnrücklagen einen Betrag in
Höhe von EUR 605.515,44 aufgelöst und mit dem
Jahresfehlbetrag des Jahres 2016 in Höhe von EUR
798.900,44 verrechnet. Der danach übersteigenden
Verlust in Höhe von EUR 193.385,00 wurde auf neue
Rechnung vorgetragen.
Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den
Jahresfehlbetrag 2017 in Höhe von EUR 302.572,54
mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von EUR
193.385,00 zu verrechnen und auf neue Rechnung von
insgesamt EUR 495.957,54 vorzutragen.
4.5 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bestehen nicht.
München, den 28.05.2018
AVANA Invest GmbH
gez. Götz J. Kirchhoff gez. Gerhard
Rosenbauer gez. Roger A. Welz
Anlagespiegel
|
Anschaffungs-,
|
|
|
Anschaffungs-,
|
|
|
Herstellungs-
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Herstellungs-
|
kumulierte
|
|
kosten
|
|
|
kosten
|
Abschreibungen
|
|
01.01.2017
|
|
|
31.12.2017
|
01.01.2017
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
Immaterielle Anlagewerte
|
56.569,91
|
0,00
|
0,00
|
56.569,91
|
22.775,24
|
Summe immaterielle
Anlagewerte
|
56.569,91
|
0,00
|
0,00
|
56.569,91
|
22.775,24
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
239.553,59
|
1.360,02
|
1.360,02
|
239.553,59
|
173.220,59
|
Summe Sachanlagen
|
239.553,59
|
1.360,02
|
1.360,02
|
239.553,59
|
173.220,59
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
215.543,55
|
0,00
|
51.002,00
|
164.541,55
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
215.543,55
|
0,00
|
51.002,00
|
164.541,55
|
0,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
511.667,05
|
1.360,02
|
52.362,02
|
460.665,05
|
195.995,83
|
|
Abschreibungen
|
Zugänge
|
Abgänge
|
kumulierte
|
Zuschreibungen
|
|
|
Geschäftsjahr
|
|
|
Abschreibungen
|
Geschäftsjahr
|
Buchwert
|
|
|
|
|
31.12.2017
|
|
31.12.2017
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle Anlagewerte
|
603,00
|
0,00
|
0,00
|
23.378,24
|
0,00
|
33.191,67
|
Summe immaterielle
Anlagewerte
|
603,00
|
0,00
|
0,00
|
23.378,24
|
0,00
|
33.191,67
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
14.075,02
|
0,00
|
1.360,02
|
185.935,59
|
0,00
|
53.618,00
|
Summe Sachanlagen
|
14.075,02
|
0,00
|
1.360,02
|
185.935,59
|
0,00
|
53.618,00
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
64.605,56
|
0,00
|
0,00
|
64.605,56
|
0,00
|
99.935,99
|
Summe Finanzanlagen
|
64.605,56
|
0,00
|
0,00
|
64.605,56
|
0,00
|
99.935,99
|
Summe
Anlagevermögen
|
79.283,58
|
0,00
|
1.360,02
|
273.919,39
|
0,00
|
186.745,66
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.05.2018 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
BESTäTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRüFERS
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus
Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -
unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht
der AVANA Invest GmbH, München, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum
31. Dezember 2017 geprüft. Die
Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss
und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf
der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung
eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter
Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens‑, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens‑, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften,
vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne unsere Beurteilung einzuschränken, heben
wir die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter zu
steuerlichen Risiken in Abschnitt 5. "Prognose-, Chancen-
und Risikobericht" des Lageberichts hervor. Die
gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft stellen dar, dass
im Zusammenhang mit von der Gesellschaft als externer
Portfoliomanager für selbstverwaltete
Investmentaktiengesellschaften und deren
Teilgesellschaftsvermögen (TGV) getätigte
Aktientransaktionen rund um den Dividendenstichtag
steuerliche Risiken bestehen. Die gesetzlichen Vertreter
rechnen nicht mit einer Inanspruchnahme aus einer Haftung
für Ansprüche Dritter gegen die von ihr
gemanagten TGV. Sollte der Fall einer Inanspruchnahme
dennoch eintreten, dann wäre der Bestand der
Gesellschaft gefährdet.
Frankfurt am Main, 28. Mai 2018
BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Otte gez. Schmiederer
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
|