dev.log GmbHLiquidiert

53859 Niederkassel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 13783
Eingetragen
1.2.2016
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenBauträger für WohngebäudeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Die Erbringung von On-Site-Logistik Leistungen am Standort des Evonik Konzerns in Lülsdorf, sowie die Entwicklung und Vermarktung von Grundstücksflächen am Standort des Evonik-Konzerns in Lülsdorf für Logistik-/Handel- /Produktionsunternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Evonik Industries AGEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 €
50.00%
Germany
50.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

dev.log GmbH

Niederkassel

Jahresabschluss zum 31.12.2020

Bilanz zum 31.12.2020

dev.log GmbH, Niederkassel

Aktiva

EUR 31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen 852,50 948,50
852,50 948,50
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 768.743,94 701.420,16
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 677.513,86 663.918,99
1.446.257,80 1.365.339,15
1.447.110,30 1.366.287,65

Passiva

EUR 31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklagen 400.000,00 400.000,00
III. Gewinnvortrag 144.187,05 39.897,16
IV. Jahresüberschuss 58.288,00 56.814,61
702.475,05 644.187,05
B. Rückstellungen 3.495,00 22.050,00
C. Verbindlichkeiten 741.140,25 700.050,60
1.447.110,30 1.366.287,65

Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens 2020

dev.log GmbH

Anschaffungskosten
1.1.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.239,00 0,00 0,00 26.239,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.588,00 0,00 0,00 2.588,00
28.827,00 0,00 0,00 28.827,00
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.239,00 0,00 0,00 26.239,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.639,50 96,00 0,00 1.735,50
27.878,50 96,00 0,00 27.974,50
Buchwerte
31.12.2020
EUR
31.12.2019
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 852,50 1
852,50 1

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die dev.log GmbH, Niederkassel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der dev.log GmbH, Niederkassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dev.log GmbH, Niederkassel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sich in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglich, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeiten der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit in Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild von der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigeständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 23. April 2021

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Josef Pergens, Wirtschaftsprüfer

Jonas Hagen, Wirtschaftsprüfer

Anhang für 2020

dev.log GmbH, Niederkassel

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Sitz der dev.log GmbH (dev.log) ist Niederkassel-Lülsdorf. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 13783 im Register des Amtsgerichts Siegburg eingetragen.

Die dev.log ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde jedoch freiwillig nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Von größenabhängigen Erleichterungen hat die Gesellschaft daher keinen Gebrauch gemacht. Die Angaben gem. § 285 Nr. 17 HGB unterbleiben, da diese im Konzernabschluss der Duisburger Hafen AG, Duisburg, (duisport) enthalten sind.

An der Gesellschaft sind die duisport und die Evonik Operations GmbH, Essen, mit jeweils 50 % beteiligt.

Die dev.log wird als Gemeinschaftsunternehmen in den Konzernabschluss der duisport einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die Beteiligungsverwaltungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mbH, Düsseldorf, stellt als Mutterunternehmen der duisport den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die Konzernabschlüsse werden im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Um die Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke im Anhang gemacht. Ferner werden einzelne Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang gesondert erläutert.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und dreizehn Jahren. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu einem Netto-Einzelwert von 800,00 EUR (Geringwertige Wirtschaftsgüter) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 251,00 EUR und 800,00 EUR wurde ein Sammelposten für Anschaffungen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2017 gebildet; dieser wird über einen Zeitraum von fünf Jahren erfolgswirksam aufgelöst. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 801,00 EUR und 1.000,00 EUR werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt, dabei wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Ausfallrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Derartige Rückstellungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Dieser ist als Anlage dem Anhang beigefügt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2020
TEUR
31.12.2019
TEUR
Lieferungen und Leistungen 757 701
Gesellschafter 9 0
Sonstige Vermögensgegenstände 3 0
769 701

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen ausschließlich den Liefer- und Leistungsverkehr. Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

3. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beziehen sich insbesondere auf Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. Die sonstigen Rückstellungen betreffen ausschließlich Rückstellungen für Jahresabschlusskosten und Steuerberatung.

4. Verbindlichkeiten

31.12.2020
TEUR
31.12.2019
TEUR
Lieferungen und Leistungen 532 692
Gesellschafter 209 6
Sonstige Verbindlichkeiten 0 2
741 700

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Abschlussstichtag 532 TEUR (Vorjahr: 692 TEUR). Sie beinhalten im Wesentlichen die On-Site-Logistik-Leistungen am Standort Lülsdorf.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 209 TEUR (Vorjahr: 6 TEUR) betreffen wie im Vorjahr ausschließlich den Liefer- und Leistungsverkehr.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

IV. Nachtragsbericht

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind weiterhin sichtbar. So ist das Geschäftsjahr 2021 im Zuge des zweiten Lockdowns ohne grundlegende Besserung gestartet.

Allerdings ist bis heute nicht absehbar, wie lange die Einschränkungen des Wirtschaftslebens aufgrund der Pandemie anhalten werden. Dies wird im Wesentlichen von der weiteren Impfstrategie und den damit zusammenhängenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen abhängen.

Darüber hinaus haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

V. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführer

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2020:

Herr Dirk Müller, Hürth,

Leiter strategische Projekte im Bereich Business Development, Evonik Technology & Infrastructure GmbH, Essen (bis 31. März 2021)

Herr David Penschek, Duisburg, Manager Projects & Development, Duisburger Hafen AG, Duisburg

Herr Dr. Arndt Karl Franz Selbach, Erftstadt, Standortleiter Wesseling und Lülsdorf, Evonik Industries GmbH, Essen (seit 1. April 2021)

2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit als Geschäftsführer der Gesellschaft keine Vergütung.

 

Niederkassel, den 23. April 2021

dev.log GmbH

Die Geschäftsführung

Dr. Arndt Karl Franz Selbach

David Penschek

Ergebnisverwendungsbeschluss

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 16. August 2021.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2020 in Höhe von 58.288,00 EUR wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

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