WECO
Contact GmbH
Hanau
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021
Lagebericht
A. Grundlagen der Gesellschaft
Die WECO Contact GmbH ist Hersteller im Bereich
Elektronik und Elektrotechnik und hat ihren Sitz in Hanau.
Sie gehört als mittelständisches Unternehmen zu
der international agierenden WECO Group. Innerhalb der WECO
Group verantwortet die WECO Contact GmbH die Regionen EMEIA
und Asien. Sie verfügt über eine eigene
Produktionsstätte in Deutschland sowie über
Vertriebsgesellschaften in China und Hongkong. Die Regionen
Nord-, Mittel- und Südamerika werden von der
Muttergesellschaft, der WECO Electrical Connectors Inc. in
Montreal, Kanada, sowie deren Tochtergesellschaften in
Mexiko und Brasilien betreut. Zusätzlich hat WECO
Electrical Connectors Inc. eine Montagestätte in
Tunesien. Zusammen mit Vertriebspartnern ist WECO weltweit
in 56 Ländern präsent.
Zu unseren Produkten gehören insbesondere
Leiterplattenklemmen und ‑steckverbinder,
Klemmleisten, Flachsteckverbinder, blanke Klemmen /
Keramikklemmleisten sowie Modul-Leergehäuse und
Zubehör.
B. Wirtschaftsbericht
I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
In seinem Weltwirtschaftsausblick meldet der
Internationale Währungsfonds (IWF) für das Jahr
2021 zu Jahresbeginn ein weltweites Wachstum von + 5,5 %
gegenüber einem Rückgang von - 3,5 % im Jahr
2020. Eine Korrektur auf + 4,4% für das Jahr 2021 fand
im Herbst 2021 statt.
Das Wachstum der Wirtschaft in der Euro-Zone
steigerte sich gemäß IWF nach einem
Rückgang im Vorjahr von - 6,4 % in 2020 auf + 5,2 % in
2021. In Deutschland wurde gemäß IWF ein
Wirtschaftsanstieg von 2,7 % in 2021 gegenüber einem
Rückgang von -4,6 % in 2020 erzielt. Damit konnte man
eine deutliche Steigerung zu Beginn des Jahres
gegenüber dem Vorjahr verzeichnen, die jedoch im 4.
Quartal abflachte. Die an die Euro-Zone angrenzenden
Volkswirtschaften fielen Corona bedingt sehr
unterschiedlich aus. Das Wachstum stieg in dieser Region
nach dem Einbruch um - 1,8 % im Jahr 2020 auf mehr als 6,5
% im abgelaufenen Jahr 2021.
Der Branchenumsatz der deutschen Elektronik- und
Elektroindustrie entwickelte sich im abgelaufenen Jahr 2021
positiv. Es wird gemäß ZVEI (Zentralverband
Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) eine Steigerung um
+10,2 % gegenüber 2020 auf 200,4 Mrd. € erwartet.
Dabei stiegen die Inlandsumsätze auf 94,0 Mrd. €,
was einem prozentualen Anstieg von + 9,1 % entspricht. Die
Auslandsumsätze stiegen im Jahr 2021 um + 11,2 % auf
106,4 Mrd. €.
Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen
Elektroindustrie stieg von 867.500 im Jahr 2020 auf 874.100
Beschäftigte.
Im gesamten vergangenen Jahr 2021 sind die
Auftragseingänge um + 23,5 % gegenüber Vorjahr
gestiegen.
II. Marktsituation und Auftragslage
Die Marktsituation ist seit Jahren durch
Verdrängungswettbewerb und Internationalisierung
gekennzeichnet. Preisvergleiche und -entscheidungen durch
Kunden erfolgen zunehmend länderübergreifend. Die
WECO Contact GmbH positioniert sich weiterhin über ein
hohes Liefer- und Qualitätsniveau, Produktinnovationen
im Bereich SMD-Technologie und durch kundenspezifische
Lösungen auf dem Markt. Insbesondere in 2021 sind
Kunden durch die Liefersituation am Markt hinzugekommen.
Die starken Einwirkungen durch die Corona-Pandemie
haben dazu geführt, dass eine zusätzliche
Veränderung im Weltmarkt stattgefunden hat, da gerade
China durch eine schnelle Bekämpfung der Pandemie im
2. Quartal 2020 bereits wieder voll lieferfähig war
und einen enormen Ankauf von Rohmaterialen getätigt
hatte. Dadurch kam es in Europa zu Lieferverzögerungen
und Rohstoffpreisanstiegen, die auch weiterhin in 2021
nachgewirkt haben.
C. Geschäftsverlauf und Lage der
Gesellschaft
I. Ertragslage
Die Ertragslage war im Geschäftsjahr 2021 wie
folgt gekennzeichnet:
Die Umsatzerlöse konnten von 13.060 TEUR in 2020
um 20,4% auf 15.725 TEUR deutlich gesteigert werden.
Ursächlich dafür war das Kundenverhalten unter
Corona-Einflüssen in Europa. Gerade durch die
anhaltenden Pandemieeinflüsse kam es bei vielen Kunden
zu wachsenden und langfristigen Bestellungen. Erwartete
Projekte aus 2020, die sich durch die Pandemie zeitlich
verschoben hatten, sind nun angelaufen.
Die wesentlichen Faktoren für die
verlängerten Lieferzeiten waren
Kunststoffgranulatverknappung sowie die
Materialverfügbarkeit von Metall und Messing.
Erschwerend kam die Flut im Ahrtal dazu, die einen
erheblichen Einfluss auf Messingbe- und Verarbeitung
brachte. Das hat sich durchgängig an der
unterjährig wachsenden Überschreitung der
Kundenwunschtermine gezeigt.
Der Auftragseingang mit monatlich 1,9 Mio.€
(2020: 1,3 Mio. €) entwickelte sich sehr positiv.
Der Bestand an Erzeugnissen und Waren verringerte
sich um -169 TEUR (im Vorjahr + 120 TEUR).
Die Gesamtleistung erhöhte sich von 13.266 TEUR
im Vorjahr um 2.401 TEUR auf 15.667 TEUR.
Der Materialaufwand hat sich von 7.171 TEUR im
Vorjahr um 1.276 TEUR auf 8.447 TEUR gesteigert und betrug
53,7 % (im Vorjahr 54,9 %) der Umsatzerlöse. Die
Ursachen liegen wesentlich an den gestiegenen
Aufträgen aber auch den Preissteigerungen. Die
Materialaufwandsquote konnte durch verbesserte Prozesse um
1,2 Prozentpunkte gesenkt werden.
Der Rohertrag hat sich von 47,8 % auf 48,7 % der
Umsatzerlöse verbessert. Dabei tragen sowohl
Erträge aus dem Wegfall von Verpflichtungen
gegenüber einem Tochterunternehmen von 325 TEUR als
auch am Markt durchgesetzte Preiserhöhungen bei.
Der Personalaufwand hat sich mit 4.078 TEUR im
Vergleich zum Vorjahr um 206 TEUR erhöht und betrug
25,9 % (im Vorjahr 29,6 %) der Umsatzerlöse. Die
strategische Veränderung der Vertriebsstruktur und die
damit verbundene interne Ausrichtung sind ursächlich
dafür.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
erhöhten sich bei gleichzeitig erhöhtem Umsatz
und aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen um 278 TEUR auf
2.390 TEUR. Die veränderte Vertriebsstruktur
führte zu einem Einmaleffekt, der allerdings
planmäßig innerhalb des Jahres kompensiert
werden konnte.
Die Erträge aus verbundenen Unternehmen betrugen
noch 1 TEUR (im Vorjahr 17 TEUR). Diese entfallen komplett
auf Zinserträge eines in 2021 getilgten Darlehens.
Die sonstigen betrieblichen Erträge
erhöhten sich von 153 TEUR im Vorjahr auf 445 TEUR.
Davon entfallen 325 TEUR auf den Wegfall von
Verpflichtungen gegenüber einem Tochterunternehmen.
Der Zinsaufwand konnte von 97 TEUR im Jahr 2020 um 21
TEUR auf 76 TEUR verringert werden.
Das Jahresergebnis hat sich von - 47 TEUR im Vorjahr
auf 677 TEUR im abgelaufenen Geschäftsjahr signifikant
gesteigert.
II. Vermögenslage
Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich
im Laufe des Geschäftsjahrs 2021 wie folgt
verändert:
Die Bilanzsumme erhöhte sich von 6.506 TEUR im
Vorjahr um 33 TEUR auf 6.539 TEUR.
Im Anlagevermögen standen den Zugängen von
201 TEUR die Abgänge von 488 TEUR und die
Abschreibungen von 153 TEUR gegenüber. Die
Investitionen betreffen im Wesentlichen die technischen
Anlagen und Maschinen.
Die bisherigen Anteile an einem verbundenen
Unternehmen von 13 TEUR wurden in 2021 an die Konzernmutter
verkauft. In diesem Zusammenhang kam es auch zum Abgang der
Ausleihung an verbundene Unternehmen von 475 TEUR.
Die Vorräte sind von 3.477 TEUR um 332 TEUR auf
3.809 TEUR gestiegen, um die Materialversorgung wegen der
Rohstoffverknappung sicherzustellen.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben sich von 1.863 TEUR um
114 TEUR auf 1.977 TEUR erhöht.
Die Rückstellungen haben sich von 492 TEUR im
Vorjahr um 585 TEUR auf 1.077 TEUR erhöht.
Die Verbindlichkeiten sind von 4.928 TEUR um 1.228
TEUR auf 3.700 TEUR gesunken. Davon entfallen 1.466 TEUR
auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen (im Vorjahr 2.714 TEUR).
Aufgrund des Jahresergebnisses von 677 TEUR hat sich
die Eigenkapitalquote bei einer um 33 TEUR gestiegenen
Bilanzsumme gegenüber Vorjahr von rd. 16,7 % auf rd.
27,0 % erhöht.
III. Finanzlage
Die Finanzlage der Gesellschaft konnte im
Geschäftsjahr 2021 als befriedigend bezeichnet werden.
Verbindlichkeiten wurden innerhalb der Zahlungsfrist
beglichen und
Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.
Der Saldo der liquiden Mittel und kurzfristig fälligen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat sich
auf - 411 TEUR verändert. Größere
Forderungsausfälle konnten dank der Fokussierung auf
Kundenbonität nicht verzeichnet werden.
Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten betrugen 941 TEUR gegenüber 1.106
TEUR im Vorjahr. Davon sind 612 TEUR innerhalb eines
Jahres, 329 TEUR innerhalb von einem bis fünf Jahren
fällig.
Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr
2021 durchgängig gegeben.
IV. Finanzielle und nichtfinanzielle
Leistungsindikatoren
Zur Steuerung des Unternehmens verwendet die
Gesellschaft die finanziellen Leis-tungsindikatoren Umsatz,
Auftragseingang und Investitionen.
Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren verwendet
die Gesellschaft insbesondere den Leistungsindikator
Mitarbeiter. Daneben betrachtet die Gesellschaft auch die
Bereiche Umweltschutz und insbesondere Neu- und
Bestandskunden als bedeutende Indikatoren der weiteren
Entwicklung und wird diese in den kommenden Jahren
ausbauen.
Umsatzerlöse
Im Geschäftsjahr 2021 konnten Umsatzerlöse
von insgesamt 15.725 TEUR nach 13.060 TEUR im Vorjahr
erzielt werden. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung
um 2.665 TEUR bzw. um rund 20,4 %. Die deutliche
Steigerung trotz der Corona-Einflüsse bei
gleichzeitigen gestreckten Entscheidungen bei neuen
Projekten zeigt eine stabile Marktentwicklung und den
Zugewinn von Kunden. Generell ist festzustellen, dass
keines der für 2020 eingeplanten Projekte storniert,
sondern nur nach 2021 verschoben worden sind und diese
jetzt zum Start kamen.
Die ursprünglich für 2021 geplanten
Umsatzerlöse in Höhe von 13,0 Mio. EUR konnten
somit deutlich übertroffen werden.
Investitionen
Die Zugänge im Anlagespiegel betrugen zum 31.
Dezember 2021 insgesamt 201 TEUR und lagen damit um 9 TEUR
unter dem Vorjahreswert. Mit einem Gesamtbetrag von 125
TEUR (Vorjahr: 144 TEUR) entfiel im abgelaufenen
Geschäftsjahr 2021 der überwiegende Teil der
Investitionstätigkeit auf Spritz- und Stanzwerkzeuge.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle
Vermögensgegenstände des Geschäftsjahres
2021 lagen mit 153 TEUR um 28 TEUR über dem Vorjahr
mit 125 TEUR. Die Steigerung im Sachanlagevermögen
liegt an Neuinvestitionen für Maschinen für ein
Großprojekt.
Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr 2021 beschäftigte die
Gesellschaft durchschnittlich 71 Arbeitnehmer (Vorjahr: 78
Arbeitnehmer). Das entspricht einer Verringerung von 7
Arbeitnehmern.
Umweltschutz
In der Fertigung legen wir hohen Wert auf einen
schonenden und effizienten Umgang mit Ressourcen und den
daraus entstehenden Produkten. Regelmäßige
Überprüfungen durch die zuständigen
Behörden belegen, dass alle gesetzlichen und
behördlichen Vorgaben eingehalten werden.
Kunden
Unsere Kundenbasis ist durch eine Diversifikation in
zahlreiche Branchen sowie Unter-nehmensgrößen
gekennzeichnet. Zur Erhöhung der Kundenbindung sowie
der Kunden-zufriedenheit werden unsere Kunden ständig
befragt und es wird aktiv ein Feedback eingeholt.
V. Gesamtaussage
Zusammenfassend betrachtet, ist die Lage des
Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 als
stabil zu bezeichnen. Die wirtschaftliche Situation
insgesamt ist zufriedenstellend.
D. Forschung und Entwicklung
Die WECO Contact GmbH unterhält am Sitz in Hanau
eine Entwicklungsabteilung. Der Schwerpunkt der
Tätigkeit liegt in der Marktbeobachtung und der darauf
basierenden Entwicklung neuer Produkte und Anwendungen
sowie der stetigen Verbesserung der vorhandenen Produkte.
Im Fokus bei aktuellen Neuentwicklungen steht die
SMD-Technologie, der Einsatz neuer und moderner Kunststoffe
sowie Anwendungen in bisher weniger stark bearbeiteten
Branchen und Nischen.
Ein weiterer wichtiger Teil der Arbeit ist die
kundenspezifische Entwicklung bzw. Modifikation von
Produkten. Die Aufwendungen für die Entwicklung neuer
Produkte betrugen wie im Vorjahr insgesamt rd. 96 TEUR.
E. Risiko- und Chancen der zukünftigen
Entwicklung, Prognosebericht
I.
Allgemeine Risiken
Gesamtwirtschaftliche Risiken entstehen
grundsätzlich aus Konjunkturschwankungen,
gesellschaftspolitischen Ereignissen, Wechselkurs- und
Zinsentwicklungen sowie aus Änderungen der rechtlichen
und steuerlichen Rahmenbedingungen. Branchenrisiken ergeben
sich aus der Wettbewerbssituation und der Charakteristik
der bearbeiteten Märkte.
Neben der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kann die
konjunkturelle Abkühlung der für uns wichtigen
Märkte, insbesondere in der Eurozone, die Nachfrage
deutlich beeinträchtigen. Damit besteht das Risiko,
dass Kunden Aufträge verschieben oder
möglicherweise im Einzelfall stornieren. Darüber
hinaus kann eine geringere Verfügbarkeit von
Finanzierungsmitteln zu Liquiditätsverknappung bei
bestehenden Kunden führen. Sollten wir dadurch einen
oder mehrere Kunden verlieren, könnten die von uns zur
Lieferung dieser Produkte getätigten
Anfangsinvestitionen oder gegen den betreffenden Kunden
noch ausstehende Forderungen ganz oder teilweise verloren
gehen. Mit einer stärker zunehmenden Diversifikation
mit unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen und
Neukunden bzw. Ausbau bestehender Kunden bzw.
Marktanteilszugewinn in verschiedenen Branchen federn wir
mögliche Marktschwankungen ab. Durch zukünftiges
Neugeschäft in wenig bearbeiteten Märkten und
Marktanteilsgewinnung in neuen Marktsegmenten, in denen wir
zuvor nicht tätig waren, kann ein weiterer
Risikoausgleich geschaffen werden. Der Markteintritt in
diesen Märkten birgt neben den Chancen hingegen auch
zusätzliche Risiken, die sich vor allem aus
politischen und gesellschaftlichen Instabilitäten, aus
Wechselkursschwankungen und aus rechtlichen Unsicherheiten
ergeben.
Möglichen Risiken durch Substitution von
Prozessen und Dienstleistungen begegnen wir durch die
ständige, bedarfsgerechte Weiterentwicklung unserer
Prozesse, Produkte und Dienstleistungen gemeinsam mit den
Kunden, um den Kundennutzen und damit die Kundenbindung
weiter steigern zu können.
II.
Operative Risiken
Preisänderungsrisiken im Beschaffungsprozess
begrenzen wir vor allem durch mittel- und langfristige
Rahmenvereinbarungen oder durch Preisgleitklauseln in
Absprache mit unseren Kunden. Hier besteht ein Risiko, dass
mögliche kurzfristige, unterjährige
Materialpreissteigerungen nicht zeitnah und
vollständig an die Kunden weitergegeben werden
können.
Risiken im Rahmen des Beschaffungsprozesses
können sich zudem aus Lieferantenausfällen,
Qualitätsproblemen oder zeitlichen Verzögerungen
im Zulieferprozess ergeben. Diese Risiken reduzieren wir
durch eine sorgfältige Auswahl von Lieferanten und
deren laufende Betreuung und Auditierung sowie den Auf- und
Ausbau alternativer Bezugsmöglichkeiten. Dadurch
können zukünftige Risiken begrenzt, aber nicht
vollständig ausgeschlossen werden.
Innerhalb des Wertschöpfungsprozesses sind wir
der Gefahr von Betriebsunterbrechungen,
Qualitätsproblemen sowie Arbeitssicherheits- und
Umweltrisiken ausgesetzt. Wir vermeiden oder reduzieren
diese Risiken durch ein umfassendes und integriertes
Risikomanagement. Darüber hinaus existiert in unserem
Organisations-Handbuch eine umfassende Verfahrensanweisung
zur strukturierten Abwicklung. Als ständige Aufgabe
sehen wir die Weiterentwicklung und Verbesserung der
Produktions- und Logistikprozesse an.
Auch das sorgfältigste Managementsystem kann
Schadensfälle und Haftungsrisiken nicht
vollständig ausschließen. Für diese Risiken
sind in angemessenem Umfang Versicherungen abgeschlossen
und gegebenenfalls Rückstellungen bilanziert. Die
Angemessenheit des Versicherungsschutzes wie auch der
bilanzierten Rückstellungen wird regelmäßig
durch die Geschäftsführung überprüft.
Im Zuge der Auftragsabwicklung entstehen Risiken aus
der Komplexität von neuen Kundenprojekten. Darunter
fallen unerwartete technische Schwierigkeiten, Probleme bei
Lieferanten, logistische Herausforderungen sowie
Verschiebungen zugesagter Liefertermine. Insbesondere in
der Anlaufphase neuer Projekte oder bei der erstmaligen
Zusammenarbeit mit neuen Lieferanten können Risiken
vermehrt auftreten und zu Mehraufwendungen oder
Vertragsstrafen führen. Durch entsprechende Gestaltung
der Verträge und ein umfassendes, vollständig
überarbeitetes Projekt- und Qualitätsmanagement
lassen sich diese Risiken begrenzen, aber nicht
vollständig ausschließen.
Die Gesellschaft hat keine nennenswerten
Währungsrisiken.
Es wird ein fortlaufender Liquiditätsplan
erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen
angepasst wird und als Basis für die
Geldmitteldisposition dient. Dadurch können eventuelle
Liquiditätsengpässe frühzeitig erkannt,
proaktiv geplant und somit vermieden werden.
Die Kreditlinien bei beiden Hausbanken sind
ausreichend hoch bemessen. Die Inanspruchnahme erfolgt
über lang- und mittelfristige Darlehen sowie über
kurzfristige Geldmarktkredite und Kontokorrentlinien.
III.
Risiken im Hinblick auf die weiterhin anhaltende
Corona-Pandemie sowie den Ukraine-Krieg
Laut der Prognose vom ZVEI steigerten sich die
Bestellungen aus dem Inland im Zeitraum Januar bis Juni
2022 um 10,4 % und aus dem Ausland um 14,5 %. Beim Blick
auf die nächsten 6 Monate erwarten im August 2022
11 % der Firmen anziehende und 52% gleichbleibende
Geschäfte. 37 % gehen von Rückgängen aus.
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen und dem Umgang
mit der Corona-Pandemie ist von einem stabilen
Geschäft im Jahr 2022 auszugehen, da nach unserer
Einschätzung die Nachfrage in allen relevanten
Märkten gleichbleibend bis leicht ansteigend sein
wird. Alleiniges Risiko ergibt sich aus der weiterhin
problematischen Rohmaterialversorgung und den indirekten
Auswirkungen durch den Ukraine-Krieg und der damit
verbundenen Gas- und Ölversorgung.
IV.
Bestandsgefährdende Risiken
Bestandsgefährdende Risiken bestehen nach
unserer Einschätzung zurzeit nicht und sind auch nicht
absehbar.
V.
Chancen
Die Weltwirtschaft wird nach Einschätzung des
Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht, wie
geplant, um 4,5 % wachsen sondern nur noch um 3,0 %.
Aufgrund des russischen Einmarsches in die Ukraine wird
auch das europäische Wachstum relativiert. Für
die deutsche Wirtschaft rechnet die Industriestaaten-Gruppe
in diesem Jahr nur noch mit 1,9 % Wachstum.
Wir halten die Chancenlage mittelfristig insgesamt
für gut. Allerdings sind die Rohstoffmärkte
weiterhin drastisch minimiert und es kommt immer noch, auch
für 2022 avisiert, zu deutlichen Preissteigerungen
für Basismaterialen wie Kupfer, Messing und
Kunststoffe.
Wir werden weiterhin unsere eingeschlagene
strategische Ausrichtung konsequent verfolgen. Dabei wird
die Diversifikation der Tätigkeitsbereiche weiter
ausgebaut. Die Qualität der angebotenen Produkte und
die Fokussierung auf attraktive Kunden und Neukunden stehen
weiterhin im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Die
strategische Ausrichtung auf neue Märkte zeigt erste
positive Ergebnisse und wird auch in Zukunft ein
ergänzendes Standbein sein. In auf gegenseitigem
Vertrauen aufbauenden Partnerschaften bieten wir unseren
Kunden eine hohe Prozesstiefe in Bezug auf den gesamten
Produktlebenszyklus an.
VI.
Ausblick, Prognose
Die eingeleiteten Strukturmaßnahmen werden
fortgesetzt, insbesondere verbunden mit einer strategischen
Neuausrichtung des Unternehmens.
Es sind keine wesentlichen Änderungen in der
Produktausrichtung geplant. Die Fortführung von einem
weltweiten Key Account Management wird unsere Marktposition
zukünftig weiterhin festigen. Wir werden auch im
Ausbau des deutschen und europäischen Key-Accounts
voranschreiten und den Außendienst personell
aufstocken, um die Marktdurchdringung zu erhöhen.
Unsere auf Qualität, Liefergeschwindigkeit und
kundenspezifische Lösungen ausgerichtete
Verkaufspolitik trifft auf positive Resonanz bei den
Vertriebspartnern und Kunden. Diese Strategie sowie die
Ertüchtigung und Redundanz der Zulieferer werden
konsequent fortgesetzt. Auf die zunehmende Konkurrenz am
Markt, insbesondere im Wettbewerb mit asiatischen
Anbietern, wird u.a. durch innovative Entwicklungen,
verbesserten Konzepten wie z.B. Total Cost of Ownership,
auf Kundenanforderungen zugeschnittenen Produkten sowie
Präsentation neuer Produkte und Anwendungen reagiert.
Durch Bündelung von globalen
Einkaufsaktivitäten innerhalb der WECO Group und
erfolgreichen Vertragsabschlüssen mit strategischen
Lieferanten kann dem weltweiten Preisdruck entgegengewirkt
werden. Zusätzlich werden mit allen Lieferanten
verlängerte Zahlungsbedingungen vereinbart und die
Auftragsvolumina über Rahmenverträge abgerufen.
Weiterhin werden die Prozesse optimiert, um
insbesondere den Automatisierungsgrad zu steigern.
Mit der Neuausrichtung werden die jeweiligen
Unternehmensbereiche gestärkt und Synergieeffekte
genutzt.
Die Umsatzplanung für 2022 liegt auf
Vorjahresniveau und ist somit identisch mit dem Umsatz des
Geschäftsjahres 2021. Bei dieser Schätzung wurden
bereits die Folgen der Corona-Pandemie, des Ukraine-Kriegs
und der angespannten Materialversorgung
berücksichtigt.
Die Umsatzprognose berücksichtigt vor allem die
Fortführung des Aufbaus eines Key Account Managements,
um die Geschäftsbeziehung bestehender und neuer Kunden
weiter zu verbessern.
Zur Reduzierung der Personalkosten wird die
Mitarbeiteranzahl der Auftragslage und den
In-House-Aktivitäten, besonders unter Betrachtung der
Wertschöpfung in Produkten Rechnung zu tragen, sowie
der mittel- und langfristigen Entwicklung der
Wirtschaftslage, angepasst.
Ergänzend sind alle Lieferanten zur
Losgrößenlieferung durch Rahmenaufträge,
verbunden mit verlängerten Zahlungszielen,
verpflichtet worden.
Die Ertragslage wird sich in 2022 weiter
stabilisieren, da wir die Maßnahmen zur Kompensation
und anlaufende Neuprojekte eingeleitet haben.
Für 2022 erwarten wir eine stabile bis leicht
steigende Entwicklung, da die Auftragseingänge
weiterhin auf geplantem Niveau laufen und die wesentlichen
Großkunden bis heute keine negativen Signale
äußern, eher in Einzelsegmenten Steigerungen
anmelden. Diese werden jedoch durch Einbußen in
anderen Marktsegmenten kompensiert.
Eine hinreichende Ausstattung an Liquidität ist
in 2022 gewährleistet, es ist von einer fristgerechten
Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen auszugehen. Die
Gesellschaft verfügt über ein effizientes
Mahnwesen, Forderungsausfälle sind
betragsmäßig unerheblich und die Ausnahme.
Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr
2022 wird voraussichtlich konstant bleiben. Da sich die
Corona-Pandemie, die Preissteigerungen im Rohstoffmarkt
sowie die Rohstofflage im allgemeinen bislang nicht
stabilisiert haben, ist eine detaillierte Prognose aus
heutiger Sicht nicht exakt voraussehbar. Hinzu kommen die
Auswirkungen des Ukraine-Kriegs.
Durch die ständige Optimierung der betrieblichen
Prozesse streben wir eine möglichst umweltgerechte und
nachhaltige Nutzung von Ressourcen an. Dies gilt auch
für unsere Produkte, wobei wir bereits im
Entwicklungsprozess nicht nur die technischen
Funktionalitäten, sondern auch die möglichst
umweltschonende Herstellung und Nutzung während des
gesamten Produktlebenszyklus berücksichtigen.
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter wird
sich im Geschäftsjahr 2022 auf voraussichtlich 68
Mitarbeiter reduzieren.
Hanau, den 8. September
2022
gez.
Detlef Fritsch
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
679.529,72 |
1.118.341,80 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
34.387,00 |
41.837,00 |
| 1.
Geschäfts- oder Firmenwert |
30.000,00 |
40.000,00 |
| 2.
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
4.387,00 |
1.837,00 |
| II.
Sachanlagen |
632.592,72 |
576.323,47 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
549.882,00 |
465.033,17 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
62.486,18 |
62.043,18 |
| 3.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
20.224,54 |
49.247,12 |
| III.
Finanzanlagen |
12.550,00 |
500.181,33 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
12.500,00 |
25.131,33 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
|
475.000,00 |
| 3.
Sonstige Finanzanlagen |
50,00 |
50,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
5.837.825,57 |
5.346.146,24 |
| I.
Vorräte |
3.808.725,16 |
3.476.843,52 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.977.001,82 |
1.863.286,52 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
683.704,70 |
811.914,88 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.293.297,12 |
1.051.371,64 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
52.098,59 |
6.016,20 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
22.026,20 |
41.583,95 |
| Aktiva |
6.539.381,49 |
6.506.071,99 |
Passiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.763.101,36 |
1.085.707,56 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
150.000,00 |
150.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
935.707,56 |
982.943,83 |
| III.
Jahresüberschuss |
677.393,80 |
-47.236,27 |
| B.
Rückstellungen |
1.076.650,49 |
492.016,03 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.699.629,64 |
4.928.348,40 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
941.067,64 |
1.105.974,00 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
1.465.746,04 |
2.714.035,06 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.292.815,96 |
1.108.339,34 |
| Passiva |
6.539.381,49 |
6.506.071,99 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR |
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.664.768,58 |
6.247.945,78 |
| 2.
Personalaufwand |
4.078.234,79 |
3.872.308,56 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.426.588,12 |
3.199.305,88 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
651.646,67 |
673.002,68 |
| davon
für Altersversorgung |
4.760,28 |
5.508,37 |
| 3.
Abschreibungen |
152.572,75 |
124.871,86 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
152.572,75 |
124.871,86 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.390.402,30 |
2.112.444,17 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
134.597,06 |
4.659,70 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
1.387,63 |
17.502,17 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
1.385,42 |
17.499,96 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
75.981,57 |
96.872,04 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
285.552,63 |
104.668,81 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
683.412,17 |
-45.717,49 |
| 9.
sonstige Steuern |
6.018,37 |
1.518,78 |
| 10.
Jahresüberschuss |
677.393,80 |
-47.236,27 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben
Die Weco Contact GmbH mit Sitz in Hanau ist beim
Amtsgericht Hanau unter der Nummer HRB 93696 in das
Handelsregister eingetragen.
Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde nach den
Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung
der ergänzenden Bestimmungen für
Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen
des GmbH-Gesetzes beachtet.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 und Abs.
4 HGB.
Größenabhängige Erleichterungen bei
der Erstellung (§§ 276 und 288 HGB) und bei der
Offenlegung (§ 327 HGB) wurden in Anspruch
genommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Zur besseren Vergleichbarkeit und Darstellung der
Vermögens- und Ertragslage wurden die Vorjahreszahlen
wie folgt angepasst:
Position Vorjahr (31.12.2020)
|
Ursprünglicher Wert (€)
|
Angepasster Wert (€)
|
Differenz (€)
|
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
|
989.199,25
|
1.004.339,24
|
15.139,99
|
Forderungen gegen
verbundene Unternehmen
|
827.054,87
|
811.914,88
|
- 15.139,99
|
Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren
|
5.428.563,03
|
5.422.143,29
|
- 6.419,74
|
Aufwendungen für
bezogene Leistungen
|
1.742.187,01
|
1.748.606,75
|
6.419,74
|
II. Bilanzierungs- und
BewertungsvorschriftenErworbene immaterielle
Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und
sofern sie der Abnutzung unterlagen, um
planmäßige lineare Abschreibungen über die
betriebliche Nutzungsdauer vermindert.
Das Ansatzwahlrecht für selbst geschaffene
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens wurde nicht ausgeübt.
Die Sachanlagen sind zu den Anschaffungskosten
aktiviert und werden nach Maßgabe der betrieblichen
Nutzungsdauer um planmäßige lineare
Abschreibungen vermindert.
|
|
Anschaffungskosten
|
|
|
Stand 01.01.2021
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Stand 31.12.2021
|
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I . Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
110.569,58
|
3.960,00
|
0,00
|
0,00
|
114.529,58
|
Firmenwert
|
|
150.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
150.000,00
|
|
|
260.569,58
|
3.960,00
|
0,00
|
0,00
|
264.529,58
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Technische
Anlagen und Maschinen
|
1.400.792,58
|
140.691,84
|
0,00
|
49.247,12
|
1.590.731,54
|
andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung
|
405.941,27
|
36.515,62
|
52,48
|
0,00
|
442.404,41
|
Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
49.247,12
|
20.224,54
|
0,00
|
-49.247,12
|
20.224,54
|
|
|
1.855.980,97
|
197.432,00
|
52,48
|
0,00
|
2.053.360,49
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
25.131,33
|
0,00
|
12.631,33
|
0,00
|
12.500,00
|
Ausleihungen
an verbundenen Unternehmen
|
475.000,00
|
0,00
|
475.000,00
|
0,00
|
0,00
|
sonstige Finanzanlagen
|
|
50,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
50,00
|
|
|
500.181,33
|
0,00
|
487.631,33
|
0,00
|
12.550,00
|
Anlagevermögen insgesamt
|
|
2.616.731,88
|
201.392,00
|
487.683,81
|
0,00
|
2.330.440,07
|
|
|
Abschreibungen
|
|
|
Stand 01.01.2021
|
Zugänge
|
Zuschreibungen
|
Änderungen i.Zm
Zugängen
|
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I . Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
108.732,58
|
1.410,00
|
0,00
|
0,00
|
Firmenwert
|
|
110.000,00
|
10.000,00
|
0,00
|
0,00
|
|
|
218.732,58
|
11.410,00
|
0,00
|
0,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
Technische
Anlagen und Maschinen
|
935.759,41
|
105.090,13
|
0,00
|
0,00
|
andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung
|
343.898,09
|
36.072,62
|
0,00
|
0,00
|
Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
|
1.279.657,50
|
141.162,75
|
0,00
|
0,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Ausleihungen
an verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
sonstige Finanzanlagen
|
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Anlagevermögen insgesamt
|
|
1.498.390,08
|
152.572,75
|
0,00
|
0,00
|
|
|
Änderungen iZm
Abgängen
|
Änderungen iZm
Umbuchungen
|
Stand 31.12.2021
|
|
|
€
|
€
|
€
|
I . Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
0,00
|
110.142,58
|
Firmenwert
|
|
0,00
|
0,00
|
120.000,00
|
|
|
0,00
|
0,00
|
230.142,58
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
Technische
Anlagen und Maschinen
|
0,00
|
0,00
|
1.040.849,54
|
andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung
|
52,48
|
0,00
|
379.918,23
|
Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
|
52,48
|
0,00
|
1.420.767,77
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Ausleihungen
an verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
sonstige Finanzanlagen
|
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Anlagevermögen insgesamt
|
|
52,48
|
0,00
|
1.650.910,35
|
|
|
Restbuchwerte
|
|
|
31.12.2021
|
31.12.2020
|
|
|
€
|
€
|
I . Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
4.387,00
|
1.837,00
|
Firmenwert
|
|
30.000,00
|
40.000,00
|
|
|
34.387,00
|
41.837,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
Technische
Anlagen und Maschinen
|
549.882,00
|
465.033,17
|
andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung
|
62.486,18
|
62.043,18
|
Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
20.224,54
|
49.247,12
|
|
|
632.592,72
|
576.323,47
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
12.500,00
|
25.131,33
|
Ausleihungen
an verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
475.000,00
|
sonstige Finanzanlagen
|
|
50,00
|
50,00
|
|
|
12.550,00
|
500.181,33
|
Anlagevermögen insgesamt
|
|
679.529,72
|
1.118.341,80
|
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800
werden in Übereinstimmung mit § 6 Abs. 2 EStG
voll abgeschrieben.
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten
bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung
werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden
Wert vorgenommen.
Die Vorräte werden mit den
Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten
aktiviert. Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen
für soziale Einrichtungen des Betriebs, für
freiwillige soziale Leistungen sowie Fremdkapitalzinsen
werden in die Herstellungskosten nicht mit einbezogen.
Es wird eine Gruppenbewertung zum gewogenen
Durchschnittswert vorgenommen. Soweit erforderlich, werden
Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am
Bilanzstichtag vorgenommen.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind zu den
Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des
niedrigeren beizulegenden Wertes bewertet. Risiken bei den
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind, sofern
erforderlich, durch Wertberichtigungen angemessen Rechnung
getragen. Für das allgemeine Bonitätsrisiko wurde
eine Pauschalwertberichtigung ermittelt.
Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden
vorausbezahlte Aufwendungen ausgewiesen.
In Ausübung des Wahlrechts gem. § 274 Abs.
1 Satz 2 HGB wurden keine aktiven latenten Steuern
aktiviert. Bei der Gesamtdifferenzenbetrachtung wurden
keine passiven latenten Steuern mit aktiven latenten
Steuern verrechnet.
Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert
angesetzt.
Die Rückstellungen wurden für alle weiteren
ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbare Verpflichtungen
gebildet und mit dem wahrscheinlichen Erfüllungsbetrag
bewertet. Der Erfüllungsbetrag von Sach- oder
Dienstleistungsverpflichtungen umfasst die im
Erfüllungszeitpunkt voraussichtlich anfallenden
Vollkosten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit
entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihren
Erfüllungsbeträgen passiviert.
III. Erläuterungen zu einzelnen posten
der bilanz
Die betriebliche Nutzungsdauer des Geschäfts-
oder Firmenwerts aus dem Asset Deal zum 1. Januar 2010
i.H.v. 150 TEUR beträgt 15 Jahre und entspricht somit
der steuerlichen Nutzungsdauer. Die Annahme dieser
Nutzungsdauer ist auch handelsrechtlich vertretbar und
sachgerecht, da das Unternehmen und insbesondere die Marke
"WECO" seit Jahrzehnten im Markt erfolgreich
eingeführt sind.
Bei den Vorräten wurden zum Bilanzstichtag
Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert von
insgesamt 189 TEUR sowie Reichweitenabschläge in
Höhe von TEUR 198 vorgenommen.
Die Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen enthalten Forderungen gegenüber
Gesellschaftern über 304 TEUR (Vorjahr: 519 TEUR).
Weiterhin sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
von insgesamt 684 TEUR (Vorjahr: 827; angepasst: 812 TEUR)
enthalten, davon 304 TEUR (Vorjahr: 519 TEUR)
gegenüber Gesellschaftern.
Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind
Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von 89 TEUR
enthalten.
Die aktive Rechnungsabgrenzung betrifft
vorausbezahlte Aufwendungen von 22 TEUR.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten u. a.
Resturlaubsansprüche, Überstunden und
Erfolgsvergütungen in Höhe von 206 TEUR,
Restrukturierungskosten in Höhe von 40 TEUR, noch
nicht fakturierte Wareneingänge von 227 TEUR,
Beiträge zur Berufsgenossenschaft in Höhe von 25
TEUR, Kosten der Erstellung und Prüfung des
Jahresabschlusses sowie Beratungskosten in Höhe von 21
TEUR, Gewährleistungen in Höhe von 16 TEUR sowie
Aufbewahrungskosten in Höhe von 11 TEUR.
Mit Ausnahme der Rückstellungen für
Aufbewahrungskosten bestehen keine Rückstellungen mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Auf die
Abzinsung der Rückstellungen für
Aufbewahrungskosten wurde wegen des geringfügigen
Zinseffekts verzichtet, ebenso auf die
Berücksichtigung von Kostensteigerungen.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:
|
bis zu 1 Jahr
(TEUR) |
1-5 Jahre
(TEUR) |
größer 5 Jahre
(TEUR) |
Kreditinstitute
|
612
|
329
|
0
|
(Vorjahr)
|
(628)
|
(478)
|
(0)
|
Erhaltene Anzahlungen
|
0
|
0
|
0
|
(Vorjahr)
|
(6)
|
(0)
|
(0)
|
Lieferungen und
Leistungen
|
1.242
|
0
|
0
|
(Vorjahr)
|
(1.005)
|
(0)
|
(0)
|
Verbundene Unternehmen
|
1.466
|
0
|
0
|
(Vorjahr)
|
(2.714)
|
(0)
|
(0)
|
Sonstige
|
51
|
0
|
0
|
(Sonstige)
|
(97)
|
(0)
|
(0)
|
Summe
|
3.371
|
329
|
0
|
(Vorjahr)
|
(4.450)
|
(478)
|
(0)
|
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind vollumfänglich besichert durch Pfandrechte an
beweglichen Sachen, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen sind vollumfänglich besichert durch
branchenübliche Eigentumsvorbehalte.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern über 1.312 TEUR (Vorjahr: 2.328 TEUR),
von denen 1.312 TEUR (Vorjahr: 2.328 TEUR) innerhalb eines
Jahres fällig sind. Weiterhin sind Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen von insgesamt 996 TEUR
(Vorjahr: 2.244 TEUR) enthalten, davon 842 TEUR (Vorjahr:
1.857 TEUR) gegenüber Gesellschaftern.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten
Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe
von 36 TEUR (Vorjahr: 52 TEUR).
IV. Erläuterungen zu einzelnen posten der
gewinn- und verlustrechnungVon den Umsatzerlösen
wurden 6.561 TEUR (Vorjahr: 5.639 TEUR) im Inland und 9.164
TEUR (Vorjahr: 7.421 TEUR) im Ausland erwirtschaftet.
Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen u.
a. Sachbezüge aus geldwerten Vorteilen von 23 TEUR
sowie Erträge aus der Währungsumrechnung von 83
TEUR. Es sind periodenfremde Erträge aus dem Wegfall
von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen von 325 TEUR enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im
Wesentlichen die Kosten der Warenabgabe von 455 TEUR,
Raumkosten von 621 TEUR, Werbe- und Reisekosten von 66 TEUR
sowie Reparaturen und Instandhaltung von 155 TEUR. Es sind
Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung von 135
TEUR enthalten.
Posten in Fremdwährung wurden zum jeweiligen
Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Zahlung
umgerechnet. Die Aufwendungen aus der
Fremdwährungsumrechnung betragen 135 TEUR (Vorjahr: 5
TEUR), die Erträge aus der
Fremdwährungsumrechnung betragen 83 TEUR (Vorjahr: 87
TEUR).
Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge
entfallen mit 1 TEUR (Vorjahr: 17 TEUR) auf verbundene
Unternehmen.
Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen entfallen
mit 21 TEUR (Vorjahr: 17 TEUR) auf verbundene Unternehmen,
die zugleich Gesellschafter sind.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen das
laufende Geschäftsjahr.
V. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN
HAFTUNGSVERHÄLTNISSEN, AUSSERBILANZIELLEN
GESCHÄFTEN UND SONSTIGEN FINANZIELLEN
VERPFLICHTUNGEN
Es bestehen die folgenden nicht in der Bilanz
enthaltenen Geschäfte, die für die Beurteilung
der Finanzlage notwendig sind (§ 285 Nr. 3 HGB):
|
Art
|
Zweck
|
Risiken
|
Vorteile
|
Betrag (TEUR)
|
Miet- und
Leasingverträge für Immobilien
|
Beschaffung von
Produktions- und Verwaltungsflächen
|
Sinkende Mietpreise im
Vergleich zur vereinbarten Miete
|
Flexibilität, kein
Bestands- und Verwertungsrisiko
|
867
|
Miet- und
Leasingverträge für bewegliche Sachen
|
Beschaffung von
Betriebs- und Geschäftsausstattung, PKW und
Maschinen
|
Überalterung durch
technolo-gischen Fortschritt
|
Geringere
Stör-anfälligkeit,
Er-weiterungsmöglichkeiten
|
92
|
Summe
|
|
|
|
959
|
Die Laufzeit der Verträge liegt zwischen 1 und 5
Jahren. Von dem Betrag über 959 TEUR sind 293 TEUR
innerhalb eines Jahres fällig.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§
285 Nr. 3a HGB) betragen insgesamt 3.516 TEUR, davon sind
3.516 TEUR innerhalb eines Jahres fällig. Im
Gesamtbetrag sind sonstige finanzielle Verpflichtungen
gegenüber verbundenen Unternehmen von 263 TEUR
enthalten. Es gibt keine sonstigen finanziellen
Verpflichtungen aus Altersversorgung oder gegenüber
assoziierten Unternehmen.
VI. Sonstige Angaben
Im Geschäftsjahr 2021 wurden durchschnittlich 71
Personen beschäftigt, davon 54 Personen im Bereich
Herstellung, 9 Personen im Bereich Verwaltung und 8
Personen im Bereich Vertrieb.
Im Geschäftsjahr 2021 bestanden Beteiligungen
an:
- WECO Electrical Connectors Limited, Room 1105,
New Commerce Centre, 19 On Sum Street, Shatin New
Territory, Hong Kong. Die Höhe der Beteiligung
beträgt 100 %. Das Stammkapital der WECO
Electrical Connectors Limited beträgt 10.000 HKD
(1.132 EUR). Der Jahresüberschuss des
Geschäftsjahres 2021 beträgt 767.977 HKD (86.945
EUR) und das Eigenkapital 3.070.518 HKD (347.623 EUR).
- WCT SARL, Route de Korba, km 1,2, 8021 Beni
Khalled, Tunesien. Die Beteiligung wurde im Februar 2021 an
das kanadische Mutterunternehmen veräußert.
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der
Weco Electrical Connectors Inc., Québec/Kanada
(Mutterunternehmen), einbezogen. Eine Offenlegung des
Konzernabschlusses erfolgt nicht.
VII. Organe
Zum Geschäftsführer im abgelaufenen
Geschäftsjahr war Herr Detlef Fritsch, Springe,
bestellt. Er übt berufsmäßig die
Führung der Geschäfte der Gesellschaft aus.
Auf die Angabe der
Geschäftsführerbezüge wurde gemäß
§ 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
VIII. Ergebnisverwendung
Die Geschäftsleitung schlägt vor, den
Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 in
Höhe von 677.393,80 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
IX. Vorgänge von besonderer Bedeutung
Die globale Corona-Pandemie (COVID-19) sowie deren
weiterer Verlauf wirken sich auch nach Ablauf des
Geschäftsjahres 2021 auf die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage aus. Hinzu kommen die Folgen des
Kriegsausbruchs in der Ukraine im Februar 2022. Über
die Auswirkungen im Einzelnen wird auf den Lagebericht
verwiesen.
Ansonsten gibt es keine Vorgänge von besonderer
Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres
2021 eingetreten und weder in der Gewinn- und
Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt
sind.
Hanau, den 8. September
2022
gez.
Detlef Fritsch
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2022 festgestellt.
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich
um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke
verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen
Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende
Bestätigungsvermerk erteilt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Weco Contact GmbH, Hanau
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Weco Contact GmbH,
Hanau, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der Weco Contact GmbH, Hanau,
für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum
31.12.2021 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften im Sinne des
§ 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften
und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage
für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum
31.12.2021 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt
hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften im Sinne des § 264a HGB
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen
wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder
unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
ist bei Verstößen höher als bei
Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob
der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Frankfurt am Main, den 8.
September 2022
GKRW
Revisions- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Th.
Worm
Wirtschaftsprüfer
St.
Drögemüller
Wirtschaftsprüfer
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