Herstellung von Lampen und Leuchten
Messerfabrik Neuenkamp GmbH
Bockhackerstraße 14, 42499 Hückeswagen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Geveke seit 10.11.2025 | Prokura |
Rüdiger Uhlitz seit 5.3.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Supe-Dienes GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Messerfabrik Neuenkamp GmbHHückeswagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2023Messerfabrik Neuenkamp GmbH, Hückeswagen1. Grundlagen des Unternehmens Die Messerfabrik Neuenkamp GmbH ist im Handelsregister unter HRB 97367, Amtsgericht Köln eingetragen und der Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von industriellen Schneidwerkzeugen und der Vertrieb von Diesen, insbesondere von Rollscherenmessern, Auswerfringen, Distanzringen, sowie von allen artverwandten Produkten. Sie unterhält ihren Firmensitz in Hückeswagen. Sie ist eine 100 % Tochter der Supe-Dienes GmbH, Overath. Das Unternehmen gehört seit 1976 zur Dienes-Gruppe und hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 48 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 15 Angestellte (ohne Aushilfen). Zusammen mit anderen Gesellschaften der Dienes-Gruppe und dritten Vertragspartnern werden die Produkte der Messerfabrik Neuenkamp GmbH weltweit vertrieben. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen a. Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland in 2023 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 % zurück. Entscheidend dafür war eine signifikant niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,3 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. b. Entwicklung der Branche Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 % gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen aufgefangen wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Quelle: VDMA c. Entwicklung der Messerfabrik Neuenkamp GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 für die Messerfabrik Neuenkamp GmbH entwickelte sich gegenüber dem bereits starken Vorjahr, nochmals deutlich positiv. Die Umsätze wurden wie in den Vorjahren im Wesentlichen aus dem Verkauf von industriellen Schneidwerkzeugen erzielt. Der Umsatz lag im Kalenderjahr 2023 mit 20.453 TEUR um 10,3 % über dem Wert des Vorjahres. Der Anstieg entfällt dabei insbesondere auf Drittumsätze mit eigenen Produkten (+ 22,1 %), während die Handelswarenumsätze gesunken sind (-15,4 %). Es gibt weiterhin ein großes Potenzial für Wachstum im bestehenden Marktumfeld. Ertragslage Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für das Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 3.740 TEUR (VJ 2.474 TEUR) aus. Nach Abzug aller Steuern konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von 2.564 TEUR (VJ 1.676 TEUR) erzielt werden. Der Rohertrag des Kalenderjahres 2023 ist gegenüber dem Vorjahr von 9.796 TEUR auf 10.939 TEUR also um 1.143 TEUR oder 11,7 % gestiegen. Die Rohertragsmarge (Umsatz abzüglich Materialaufwand und Bestandsveränderung zu Umsatz) ist im Vergleich zum Vorjahr von 49,7 % auf 53,2 % gestiegen, während die Materialeinsatzquote gleichzeitig von 50,3 % auf 46,8 % sank. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 104 auf TEUR 6.977 gesunken. Der Rückgang betrifft insbesondere die Vertriebsaufwendungen, während die Verwaltungsaufwendungen gestiegen sind. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 4.339 TEUR (Vorjahr 4.356 TEUR). Die Personalaufwandsquote beträgt 21,1 % (Vorjahr: 22,1 %). Im Vorjahr hatten wir mit einem Umsatzanstieg im einstelligen Prozentbereich gerechnet, der im Jahr 2023 auch entsprechend eingetreten ist und mit 10,3 % sogar übertroffen wurde. Ebenso zutreffend war die Prognose, dass das Ergebnis 2023 deutlich über dem Vorjahresniveau liegt. Vermögenslage Die Bilanz zeigt zum Stichtag 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von 7.259 TEUR, gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies trotz einer Gewinnausschüttung in Höhe von 0,5 Mio. EUR eine Steigerung von 2.064 TEUR. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 70,8 % (VJ 54,1 %). Finanzlage Die Dienes-Gruppe steuert die Liquidität der einzelnen Gesellschaften, indem neben dem Zahlungsmittelzufluss aus der operativen Tätigkeit Kredite bei Banken oder bei anderen Unternehmen der Dienes-Gruppe in Anspruch genommen werden, um den finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Zudem wurden bei den inländischen Gesellschaften mit der Deutschen Bank AG, der Commerzbank, der Postbank AG und der Kreissparkasse Köln Vereinbarungen über ein automatisches Cash-Management-System geschlossen, so dass eine effiziente Allokation der flüssigen Mittel entsprechend des operativen Bedarfs gewährleistet wird. Die Messerfabrik Neuenkamp GmbH ist Teilnehmerin dieses Cash-Pools, dem Gesellschaften der Dienes-Gruppe angehören und der von der DIENES GmbH & Co. KG geführt wird. Der Cash-Flow aus der laufenden Tätigkeit ist mit 5.533 TEUR positiv. Dies resultiert im Wesentlichen aus den niedrigeren offenen Forderungen zum Jahresende, bei einem gleichzeitigen Anstieg der erhaltenen Kundenanzahlungen. Insofern gehen wir davon aus, dass die Finanzlage für einen hinreichend langen Zeitraum sichergestellt ist. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. 3. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken a. Zukünftige Entwicklung Die Geschäftsleitung erwartet, basierend auf der aktuellen Planung und unter Berücksichtigung der Ergebnisse für den Zeitraum Januar bis November 2024 eine leichte Steigerung der Umsätze auf MEUR 20,5 für das Jahr 2024. Wir gehen aktuell davon aus, dass der Bedarfstrend für industrielle Schneidtechnik langfristig weiterhin positiv bleibt. Für das Geschäftsjahr 2025 gehen wir jedoch aufgrund der nach wie vor schwierigen Rahmenbedingungen durch den andauernden Krieg in der Ukraine, sowie der politischen Unsicherheit, von einem leicht rückläufigen Ergebnis aus. Die zukunftsbezogenen Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Lageberichts. Sie sind daher mit Risiken und Ungewissheiten verbunden. Die tatsächlichen Ergebnisse können daher wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. Wir gehen davon aus, dass der Bedarfstrend für industrielle Schneidtechnik langfristig weiterhin positiv bleibt. Bei einem Neustart des globalen Wachstums erwarten wir eine verstärkte Nachfrage nach hochwertiger Schneidtechnik. Dämpfend wird sich dagegen die zunehmende Konkurrenz insbesondere aus China auswirken. b. Risiko- und Chancenbericht Die Risiken für die Prognose sind finanzieller und politischer Natur. Zwar bilden Energieversorgung und Energiepreise nach wie vor ein Risiko. Doch hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Märkte bei freier Preisbildung in der Lage sind, Anpassungsreaktionen auszulösen, welche die gesamtwirtschaftlichen Folgen stark mindern. Der weiterhin bestehende Konflikt im Nahen Osten hat die geopolitischen Risiken zusätzlich zum russischen Krieg gegen die Ukraine erhöht und stellt weiterhin eine Gefahr dar. In beiden Fällen könnte eine Eskalation zu erheblichen Auswirkungen auf die globale Wirtschaftstätigkeit führen. Die Geschäftsführung beobachtet laufend die Märkte, um Risiken zu identifizieren und geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken wird ein Reporting - System in der Dienes-Gruppe eingesetzt und laufend weiterentwickelt, das die Unternehmensleitung unterstützt, bestandsgefährdende Risiken zeitnah zu erkennen, sowie einen bewussten und optimierten Umgang mit Risiken zu gewährleisten. Dabei verhält sich das Management grundsätzlich risikoavers. Die Entwicklung von alternativen Technologien zum industriellen Schneiden stellt zwar eine potenzielle Gefahr für die Unternehmensentwicklung dar, die wir ständig beobachten. Es gibt jedoch - so wie in den Vorjahren - nach wie vor keine Anzeichen, dass eine der in Frage kommenden Technologien das Schneiden mit Hilfe von Messern hinsichtlich Qualität und Kosten verdrängen könnte. Das Risiko wird daher bei einem Prognosezeitraum von zwei Jahren als gering eingeschätzt. Die Messerfabrik Neuenkamp GmbH verfolgt einen mittel- bis langfristigen Investitionsplan, der die Aktualisierung des Produktionsmaschinenparks zum Ziel hat. Dieser Investitionsplan wird in Abhängigkeit von der Finanzkraft schrittweise realisiert. Die getätigten Investitionen sollen im Kalenderjahr 2025 ff. ein schneller wachsendes und höheres Umsatzergebnis ermöglichen.
Hückeswagen, den 15. Dezember 2024 Rudolf Supe-Dienes Julian Supe-Dienes BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023MESSERFABRIK NEUENKAMP GMBH, HÜCKESWAGENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2023Messerfabrik Neuenkamp GmbH, HückeswagenI. Allgemeine Angaben Die Firma der Gesellschaft lautet Messerfabrik Neuenkamp GmbH. Sie hat ihren Sitz in Hückeswagen und ist eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Köln unter HRB 97367. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Messerfabrik Neuenkamp GmbH, Hückeswagen, handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Bilanz wurde unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist in die Cash-Pool-Vereinbarungen der Dienes-Gruppe eingebunden. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern degressiv sowie linear, wobei der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Methode zu höheren Abschreibungen führt. Die Nutzungsdauern betragen bei immateriellen Vermögensgegenständen drei bis fünf Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen fünf bis zehn Jahre und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zehn Jahre. Eine Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten erfolgt nicht. Geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG (Anschaffungskosten bis EUR 800,00) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Verbrauchswerkzeuge erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Bei länger lagernden Artikeln werden nach besonderen Ermittlungen Abschläge vorgenommen, die von 30 % der in 2022 bis auf 100 % der in 2019 und früher angeschafften Artikeln ansteigen. Rohmaterial wird mit einem maximalen Abschlag von 90 % bewertet. Bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen werden die Herstellungskosten aus den Nachkalkulationen abgeleitet, wobei die in den Nachkalkulationswerten enthaltenen nicht aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile unberücksichtigt bleiben. Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Auf nicht gängige Erzeugnisse werden entsprechende Abschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Gewährleistungsrisiken werden mit einem Prozentsatz der garantiebehafteten Umsatzerlöse pauschal geschätzt. Langfristige Rückstellungen werden unter Verwendung des laufzeitäquivalenten Abzinsungssatzes i.S.v. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei Restlaufzeiten von einem Jahr und weniger werden das Anschaffungskosten- und das Realisationsprinzip nicht angewandt. III. Erläuterungen zur Bilanz a. Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der beiliegende Anlagenspiegel. Aus ihm sind auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie die Zusammensetzung der in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesenen Posten ersichtlich. b. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 2.433 Forderungen aus dem Cash-Pool, mit TEUR 1.151 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 64 Forderungen aus Anlagenverkäufen. Die Forderungen werden saldiert mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 44. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von TEUR 22 eine Restlaufzeit von über einem Jahr und ansonsten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. c. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.107.668,66 enthalten. d. Verbindlichkeiten
Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten die vor dem Bilanzstichtag beschlossene, zum 30. September 2024 fällige Ausschüttung (TEUR 500, Vj. TEUR 500). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch mit der DIENES GmbH & Co. KG, Overath, der Dienes Werke für Maschinenteile GmbH & Co. KG, Overath, der Luise Supe-Dienes & Co. Verwaltungsgesellschaft mbH, Overath, der DIENES Verwaltungsgesellschaft mbH, Overath, der Supe-Dienes GmbH, Overath, sowie der Dienes Süd GmbH, Sulzburg, für Betriebsmittellinien von TEUR 3.600, die über den Cash-Pool in Anspruch genommen werden können. Gleichzeitig verfügten die Gesellschaften zum Bilanzstichtag saldiert über ein Guthaben von TEUR 2.533 bei den gleichen Banken. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Unternehmen, die die Kreditlinien beansprucht haben, als gering eingestuft. Zusätzlich hat die Dienes Werke für Maschinenteile GmbH & Co. KG für Kreditlinien von TEUR 750 eine Bürgschaft von TEUR 3.250 gegeben. Bürgschaften über TEUR 4.000 bestehen gesamtschuldnerisch mit der Dienes Werke für Maschinenteile GmbH & Co. KG, Overath, zu Gunsten der DIENES GmbH & Co. KG, Overath, für von der Kreissparkasse gewährte Darlehn über TEUR 2.572. Die Gesellschaft hat außerdem mit der Dienes Werke für Maschinenteile GmbH & Co. KG, Overath, einen Schuldbeitritt über TEUR 1.500 für Bankverbindlichkeiten der DIENES GmbH & Co. KG von TEUR 444 erklärt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus Leasingverträgen über Maschinen und Fahrzeuge und betragen insgesamt TEUR 266. Ausschlaggebend für den Abschluss dieser Geschäfte sind ausschließlich wirtschaftliche Gründe. IV. Sonstige Angaben a. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Dipl. Ing. Rudolf Supe-Dienes, Unternehmer, Overath, Herr Julian Supe-Dienes, Vertriebsleiter, Köln (ab 2. März 2023). Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB zulässigerweise verzichtet. b. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 48 gewerbliche Arbeitnehmer (Vj. 48) sowie 15 Angestellte (Vj. 15) angestellt. c. Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB der DIENES GmbH & Co. KG, Overath. V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten und noch nicht in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, liegen nicht vor. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt eine Ausschüttung von TEUR 1.000 vor. Der verbleibende Jahresüberschuss und Gewinnvortrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Hückeswagen, den 15. Dezember 2024 Messerfabrik Neuenkamp GmbH Geschäftsleitung Dipl.-Ing. Rudolf Supe-Dienes Julian Supe-Dienes Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023Messerfabrik Neuenkamp GmbH, HückeswagenAn die Messerfabrik Neuenkamp GmbH, Hückeswagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Messerfabrik Neuenkamp GmbH, Hückeswagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Messerfabrik Neuenkamp GmbH, Hückeswagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Wuppertal, den 28. März 2025 WTG
Wirtschaftstreuhand Dr. Grüber PartG mbB
Dipl.-Ökonom A. Düsterloh, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Ökonom T. Knaup, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 ist am 29. März 2025 erfolgt. |
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