Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 4875
Vorher
ABS Industriemontagen GmbH
Eingetragen
16.1.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
der Handel mit sowie die Installation von Absturzsicherungen allen Art an Gebäuden u. ä. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig oder nützlich erscheinen. Sie ist auch berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen und Zweigniederlassungen zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maurice Pastuska
seit 6.2.2025
Prokura
Ingrid Beckers
seit 12.8.2022
Prokura
Kai Brendel
seit 12.8.2022
Geschäftsführer
Josef Bergrath
seit 12.8.2022
Geschäftsführer
Stefan Beckers
seit 12.8.2022
Geschäftsführer
Ludwig Linus Beckers
seit 12.8.2022
Prokura
Ilona Wassenberg
seit 15.11.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Lima Stiftung
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Lima Stiftung
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ABS Safety GmbH

Kevelaer

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

ABS Safety GmbH, Gewerbering 3, 47623 Kevelaer

Inhaltsverzeichnis

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen

4. Personal- und Sozialbereich

5. Lage

a. Vermögenslage

b. Finanzlage

c. Ertragslage

6. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

7. Gesamtaussage

C. Prognosebericht

D. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Risiken aus dem Ukraine Krieg und der Energiekrise

3. Chancen

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

F. Bericht über Zweigniederlassungen

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft wurde zum 01. Januar 2004 in Weeze gegründet und hat ihren Sitz seit 2006 in Kevelaer. Unsere Kernkompetenz betrifft die Entwicklung-, den Vertrieb und die Herstellung von Produkten der Absturzsicherung. Abnehmer sind primär Händler und verarbeitende Betriebe. Wir haben unseren Schwerpunkt in Europa.

2. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung waren im Geschäftsjahr ca. vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Entwicklungsarbeiten finden bei Bedarf im Bereich unsere IT-Abteilung statt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Mit Beginn des Krieges in der Ukraine sowie den wirtschaftlichen Sanktionen gegenüber Russland hat sich die Gesamtwirtschaft abgekühlt. Insbesondere die hohen Energiekosten treiben die Preise in allen Märkten in Rekordhöhen. Zusammen mit den deutlich gestiegenen Preisen ist die Liefersituation auf den Beschaffungsmärkten schwieriger geworden. Die deutsche Wirtschaft hat sich daher im Jahr 2023 deutlich abgekühlt. Das Bruttoinlandsprodukt sank preisbereinigt insgesamt um 0,3%. Dies ist der zweite Rückgang innerhalb weniger Jahre. Vor allem das krisengeprägte Umfeld, die Inflation (durchschnittlich 5,9%) sowie die steigenden Fremdkapitalzinsen in Kombination mit der sinkenden Nachfrage im In- und Ausland waren die Auslöser für diese Entwicklung. Die Entwicklung im Wohnungsbau ist von einer deutlichen Zurückhaltung geprägt. Dies ist zum einen auf die weiterhin hohe Inflation und zum anderen auf die stetig steigenden Fremdkapitalzinsen von Mitte 2022 bis September 2023 zurückzuführen. Die Neubauaktivität für Wohnimmobilien ist nahezu zum Erliegen gekommen.

2. Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr hat sich die Aufwärtsbewegung der Vorjahre in unserem Unternehmen weiter fortgesetzt abgeflacht. Das Geschäftsjahr 2023 konnte mit einer deutlichen Umsatz- und Mengensteigerung gegenüber 2022 von über 11 % bzw. 7,5 Mio. Euro abgeschlossen werden. Dabei konnten wir den Umsatz auf nahezu allen wichtigen Märkten steigern. Von dem Gesamtumsatz des Jahres 2022 entfielen rund 73 % auf das Inland und 27 % auf das Ausland, hiervon der größte Teil auf das europäische Ausland. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt beim Vertrieb von Absturzsicherungen. Daneben wird versucht sich im Produktbereich breiter aufzustellen, um auch in den Bereichen der Photovoltaik und der Steigtechnik neue Märkte zu erschließen. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Daneben liegt sie Stärke des Unternehmens und der Grund der guten Entwicklung in der stetigen Innovationstätigkeit und der Entwicklung neuer Produkte. Unsere Devise lautet "Lösungsfindung mit Kunden für Kunden" und wir setzen hier auf eine Partnerschaft zu unseren Kunden. Das Fundament zu diesem Erfolg lässt sich auch durch die vorzügliche technische Einrichtung im Lager, die guten Verbindungen zu unseren weltweiten Geschäftspartnern und schließlich durch unsere fachlich gut ausgebildeten Mitarbeiter erklären. Zum Stichtag waren im Unternehmen 192 Personen beschäftigt. Personalzuwachs erwarten wir insbesondere in den kaufmännischen Berufen und der IT. In der Produktion wird das Wachstum insbesondere durch Rationalisierungen in den Prozessen und Abläufen getragen. Hier wird der Personalbedarf eher weniger zunehmen. Auch weiterhin werden wir Teile unseres Personalbedarfs durch eigene Ausbildungsplätze decken, um so dem allgemeinen Fachkräftemangel zu begegnen. Aus diesem Grund haben wir unseren Auftritt bei schulischen Ausbildungsbörsen verstärkt.

Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten für uns im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auf, obwohl gesamtwirtschaftlich in Teilen nach wie vor Materialknappheiten vorliegen. Die Rohstoffpreise haben sich gegenüber dem Vorjahresniveau stabilisiert. Durch Änderungen in der Produktionstiefe und an Produkten konnte jedoch der Materialeinsatz prozentual gesenkt werden. Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen. Damit einher ging im Vorjahr ein deutlicher Anstieg des Vorratsbestands, welcher nun sukzessive abgebaut wurde. Für 2024 zeichnet sich eine weitgehende Stabilität auf dem Beschaffungsmarkt ab. Wir haben die Beschaffungsprozesse entsprechend angepasst. Zusätzlich haben wir auch die vorhandenen Lagerflächen erweitert und langfristige Lieferkontrakte geschlossen. Insgesamt konnten wir unser Geschäftsergebnis um 939 T€ auf 13.843 T€ erhöhen.

3. Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen

Im Geschäftsjahr 2023 hat die GmbH insgesamt ca. 4.414 T€ und davon ca. 441 T€ in Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Es wurden alle notwendigen Investitionen zur Sicherung eines reibungslosen Geschäftsbetriebs getätigt.

Investitionen wurden insbesondere in die Erweiterung der technischen Anlagen und Einrichtungen vorgenommen. Die Finanzierung erfolgte vollständig aus Eigenmitteln. Zusätzlich wurden erhebliche Investitionen in unsere selbstgeschaffene Service-App "ABS Lock-Book" investiert. Daneben werden insbesondere in die Qualitätssicherung erhebliche Mittel investiert.

Die Investitionen wurden mit den vorhandenen Liquiditätsreserven beglichen. Unternehmensbeteiligungen wurden nicht erworben.

4. Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 194 Mitarbeiter angestellt, davon 19 Auszubildende, 12 Personen in leitender Position sowie drei Personen in der Geschäftsführung.

5. Lage des Unternehmens

a. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen in Höhe von 9.591 Mio. Euro an der Bilanzsumme gekennzeichnet, das entspricht ca. 18,2%. 20,9 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von ca. 92,2 % gekennzeichnet. Die Bilanzsumme hat sich um 377 T€ auf 52.774 T€ vermindert.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich im Vergleich zu den beiden Vorjahren zusammenfassend wie folgt dar:

2023
T€
% 2022
T€
%
VERMÖGENSSTRUKTUR
langfristig gebundenes Vermögen
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 90 0,2 46 0,1
Sachanlagen 9.501 18,0 6.497 12,2
kurz-/ mittelfristig gebundenes Vermögen
Umlaufvermögen
Vorräte 11.017 20,9 11.378 21,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.739 5,2 2.677 5,0
Sonstige Vermögensgegenstände 604 1,1 749 1,4
Flüssige Mittel 28.485 54,0 31.512 59,3
Rechnungsabgrenzungsposten 338 0,6 292 0,5
Summe 52.774 100,0 53.151 100,0
KAPITALSTRUKTUR
langfristig verfügbares Kapital
Eigenkapital 47.477 92,2 48.633 91,5
kurz-/ mittelfristig verfügbares Kapital
Rückstellungen 1.508 3,2 2.256 4,2
Verbindlichkeiten
erhaltene Anzahlungen 380 0,7 397 0,7
aus Lieferungen und Leistungen 616 1,2 557 1,0
sonstige Verbindlichkeiten 2.793 2,8 1.308 2,5
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0
52.774 100,0 53.151 100,0
2021
T€
% Veränderung Geschäftsjahr zum Vorjahr
T€
VERMÖGENSSTRUKTUR
langfristig gebundenes Vermögen
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 87 0,2 44
Sachanlagen 5.381 11,1 3.004
kurz-/ mittelfristig gebundenes Vermögen
Umlaufvermögen
Vorräte 5.524 11,4 -361
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.896 3,9 62
Sonstige Vermögensgegenstände 703 1,5 -145
Flüssige Mittel 34.515 71,4 -3.027
Rechnungsabgrenzungsposten 202 0,4 46
Summe 48.308 100,0 -377
KAPITALSTRUKTUR
langfristig verfügbares Kapital
Eigenkapital 45.731 94,7 -1.156
kurz-/ mittelfristig verfügbares Kapital
Rückstellungen 1.091 2,3 -748
Verbindlichkeiten
erhaltene Anzahlungen 235 0,5 -17
aus Lieferungen und Leistungen 366 0,8 59
sonstige Verbindlichkeiten 885 1,8 1.485
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0
48.308 100,0 -377

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von deutlich über 90 % gekennzeichnet.

b. Finanzlage

Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Berichtsjahr zu jeder Zeit, wie auch in den Vorjahren, sehr gut. Jederzeit waren wir in der Lage unsere finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Zur besseren Analyse verweisen wir auf die nachfolgende Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr:

Kapitalflussrechnung T€
Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis 13.844
Zu- und Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.144
Zunahme/ Abnahme der Rückstellungen -748
Zunahme/ Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -62
Zunahme/ Abnahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 460
Zunahme/ Abnahme der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen 59
Zunahme/ Abnahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.468
Ein- und Auszahlungen aus außerordentlichen Posten
16.165
Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 222
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -4.332
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -82
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0
-4.192
Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0
Auszahlungen an Unternehmenseigner -13.681
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und Krediten 0
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Krediten 0
-13681
Liquiditätsveränderung insgesamt -3.027
Finanzmittelfonds am 01.01. 31.512
Finanzmittelfonds am 31.12. 28.485

c. Ertragslage

Die Ertragslage stellt sich im Vergleich zu den beiden Vorjahren zusammenfassend wie folgt dar:

2023
TEUR
% 2022
TEUR
%
Umsatzerlöse 64.062 99,9 56.501 99,4
Bestandsveränderung -144 -0,2 159 0,3
sonstige betriebliche Erträge 194 0,3 169 0,3
betriebliche Gesamtleistung 64.112 100,0 56.829 100,0
Materialaufwand 21.548 33,6 17.285 30,4
Rohergebnis 42.564 66,4 39.544 69,6
Personalaufwand 12.981 20,2 11.728 20,6
Abschreibungen 1.144 1,8 1.116 2,0
sonstige b. Aufwendungen 8.841 13,8 8.176 14,4
sonstige Steuern 0 0,0 0 0,0
Betriebsaufwendungen 22.966 35,8 21.020 37,0
Betriebsergebnis 19.598 30,6 18.524 32,6
Finanzergebnis 358 0,6 9 0,0
Ergebnis vor Steuern 19.956 31,1 18.533 32,6
Steuern v. Einkommen 6.113 9,5 5.629 9,9
Jahresüberschuss 13.843 21,6 12.904 22,7
2021
TEUR
% Veränderung Geschäftsjahr zum Vorjahr
TEUR
Umsatzerlöse 43.245 99,3 7.561
Bestandsveränderung 171 0,4 -303
sonstige betriebliche Erträge 146 0,3 25
betriebliche Gesamtleistung 43.562 100,0 7.283
Materialaufwand 12.282 28,2 4.263
Rohergebnis 31.280 71,8 3.020
Personalaufwand 10.072 23,1 1.253
Abschreibungen 1.102 2,5 28
sonstige b. Aufwendungen 6.654 15,3 665
sonstige Steuern 0 0,0 0
Betriebsaufwendungen 17.828 40,9 1.946
Betriebsergebnis 13.452 30,9 1.074
Finanzergebnis -8 0,0 349
Ergebnis vor Steuern 13.444 30,9 1.423
Steuern v. Einkommen 4.092 9,4 484
Jahresüberschuss 9.352 21,5 939

6. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung berücksichtigen wir Kennzahlen wie Umsatzentwicklung, Umsatzrendite und Cashflow. Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr ca. 21,6 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 1,1 % vermindert. Die Finanzmittel am Ende der Periode liegen um 3.027 T€ unter denen des Vorjahres.

2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Forschung und Entwicklung

Mit Forschung und Entwicklungstätigkeit verfolgen wir primär folgende Ziele:

Wir versuchen mit unseren Produkten besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen. Dazu werden Verfahren und Prozesse ständig optimiert, so dass wir auch zukünftig nachhaltig wirtschaften können.

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter bei hat sich im Geschäftsjahr 2023 geringfügig erhöht. Zum Bilanzstichtag (31. Dezember 2023) waren 192 Mitarbeiter (31. Dezember 2022: 178 Mitarbeiter) beschäftigt. Das sind 7,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Wesentlicher Grund für den Zugang waren die Besetzung freier Stellen.

7. Gesamtaussage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir unsere Kundenbeziehungen weiter gefestigt und ausgebaut. Wir haben unsere Unternehmensziele einschließlich unserer strategischen Ziele in dieser durch Krisen bestimmten Zeit in der von uns ursprünglich geplanten Bandbreite erreicht. Die Geschäftsentwicklung ist in 2023 insgesamt günstig verlaufen.

C. Prognosebericht

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt im besonderen Maße davon ab, innovative und neue Produkte zu entwickeln. Die ABS Safety GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung sichert dabei die fachliche Kompetenz des Personals.

Zur Vermeidung räumlicher Engpässe wird weiterhin die Marktlage in unmittelbarer Nähe zum jetzigen Firmensitz sondiert und das entsprechende Kaufinteresse bei Anbietern von Grundstücken hinterlegt. Bereits vorhandene Gebäude werden sukzessive modernisiert und Instand gehalten. Es wurde zudem begonnen ein hochmodernes, teilautonomes Lager zu errichten.

Gleichzeitig investieren wir in digitale Medien um Arbeitsabläufe in den Bereichen Wartung und Montage zu verbessern, beispielsweise in unsere Service-App "Lock-Book". Auch in den laufenden Betriebsprozessen und der Digitalisierung von Verwaltung, Produktion und Lager ist das Unternehmen personell und technisch gut aufgestellt und kann der weiteren zukünftigen Entwicklung entgegensehen. Zusätzlich investieren wir in den Bereichen Umweltschutz und Ressourcenschonung.

Nach dem jetzigen Stand sind wir mit unserer Organisation gut aufgestellt und erwarten für 2024 eine weitere Bestätigung unserer Arbeit.

Für das kommende Geschäftsjahre rechnen wir mit einem leichten Umsatz- und Ertragsrückgang. Wir erwarten für das kommende Jahr daher Umsatzerlöse in einer Bandbreite in Höhe von ca. T€ 60.000 bis zu T€ 63.000.

Die Prognose für das kommende Jahr ist jedoch aufgrund der zukunftsgerichteten Aussage unsicher. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im nachfolgenden Chancen- und Risikobericht. Dabei sehen wir unsere Chancen insbesondere in der Erschließung neuer Absatzmärkte, in neuen innovativen Produkten und in einer hohen Produktqualität. Der Auftragsbestand ist ausreichend hoch. Der Beschäftigungsstand wird weiter bei über 180 Mitarbeitern liegen.

D. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Preissteigerung

Die Baukosten sind auch im Jahr 2023 Tag gestiegen, pendelten sich gegen Jahresende auf einem stabilen Niveau mit moderater Steigerung ein. Insgesamt haben wir in den letzten Jahren einen sprunghaften Anstieg der Baukosten von teilweise bis zu 60 % zu verzeichnen. Besonders steigende Rohstoffpreise, steigende Energiekosten, steigende Löhne sowie die hohe Inflation sorgen für einen erheblichen Anstieg der Baukosten.

Zinsniveau

Zu den gestiegenen Baukosten addiert sich der Anstieg des Zinsniveaus. Die 10-jährige Swap-Rate lag in 2023 auf einem Niveau von über 3%, wie zuletzt vor 12 Jahren. Die hohen Fremdkapitalzinsen belasten die Wirtschaftlichkeit von Investitionen und bergen das Risiko angestrebter Investitionen nicht in gewünschtem Umfang realisieren zu können. Die Zahl der Investitionsprojekte ist bei den aktuell vorherrschenden Rahmenbedingungen rückläufig.

Risiken aus dem Ukraine Krieg und der Energiekrise

Der Krieg gegen die Ukraine wirkt weltweit nachfragedämpfend und inflationstreibend. Die durch den Krieg ausgelöste Energiekriese hat die Preisentwicklung der Rohstoffe stark geprägt und das Geschäftsklima insgesamt deutlich belastet.

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Wir verfügen über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zu unserem internen Überwachungssystem gehören die Anwendung einheitlicher Richtlinien, der Einsatz zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals und die laufende Überwachung. Wir sind auch nach DIN ISO 9001 zertifiziert und haben für die meisten unserer Produkte eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) erteilt bekommen und damit unsere Marktführerschaft in der Branche gefestigt. Daneben sind wir auch nach DIN 45001:2018 (Gesundheitsaudit) zertifiziert. Neben diesen Instrumenten wurden auch zahlreiche Produkte aus unserem Hause zum Patent angemeldet, um auch künftig diese hiesigen Innovationen zu schützen.

Entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen

Die derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dämpfen die weitere wirtschaftliche Entwicklung unseres Rechtsträgers. Die allgemeine Krisensituation im Wohnungsbau durch gestiegene Fremdkapitalzinsen, weiter steigenden Baukosten sowie der steigenden Inflation birgt ein enormes Risiko für zukünftige Projekte. Die Zinssituation hat die Nachfrage der Investoren massiv geschwächt und wird bei längerem Fortbestehen dafür sorgen, dass zukünftige Bauprojekte auf Eis gelegt werden, bis sich die allgemeine Marktsituation entspannt hat.

Aufgrund unserer liquiden Mittel halten wir uns derzeit kurz- und mittelfristig für sehr gut aufgestellt.

Eine Bestandsgefährdung unseres Unternehmens sehen wir derzeit nicht.

Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

2. Chancen

Wir sehen unsere Chancen insbesondere in der Erschließung neuer Absatzmärkte, in neuen innovativen Produkten und in einer hohen Produktqualität

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir insbesondere in den möglichen wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine, die derzeit aber nicht verlässlich zu prognostizieren sind. Vor dem Hintergrund der dargestellten Finanzierungsmöglichkeiten und bei Eintritt der Prognoseerwartungen, sehen wir den Fortbestand der Gesellschaft derzeit nicht gefährdet. Allerdings verweisen wir auf die Prognoseunsicherheit und unsere Stellungnahmen im Risikobericht.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Aufgrund unserer langjährigen Zusammenarbeit mit einem Großteil unserer Kunden sind Forderungsausfälle eher selten zu verzeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt. Aufgrund des vorgehaltenen freien Finanzmittelbestandes sind Lieferantenkredite bzw. Kreditlinien bei verschiedenen Banken nicht notwendig. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dabei verfolgt unser Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei speziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt unser Unternehmen über ein angemessenes Forderungsmanagement.

F. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Kevelaer, 25. September 2024

gez.

Stefan Beckers

Josef Bergrath

Kai Brendel

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.591.487,13 6.543.443,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 90.365,00 46.089,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 87.221,00 46.089,00
2. geleistete Anzahlungen 3.144,00
II. Sachanlagen 9.501.122,13 6.497.354,91
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.607.620,78 2.334.255,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.652.372,11 1.508.639,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.972.752,46 1.983.912,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.268.376,78 670.548,91
B. Umlaufvermögen 42.844.269,83 46.316.266,24
I. Vorräte 11.016.857,69 11.377.989,34
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 359.300,69 503.740,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 10.969.241,44 11.285.214,00
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 311.684,44 410.964,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.342.832,43 3.425.995,28
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.739.018,17 2.677.243,95
2. sonstige Vermögensgegenstände 603.814,26 748.751,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 28.484.579,71 31.512.281,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 338.354,53 292.305,49
Aktiva 52.774.111,49 53.152.015,64

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 47.476.629,41 48.633.215,14
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 47.451.629,41 48.608.215,14
davon Gewinnvortrag 48.608.215,14 45.705.730,69
B. Rückstellungen 1.508.489,28 2.255.939,00
1. Steuerrückstellungen 1.185.023,72 1.539.839,00
2. sonstige Rückstellungen 323.465,56 716.100,00
C. Verbindlichkeiten 3.788.992,80 2.262.861,50
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 379.784,88 397.270,44
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 379.784,88 397.270,44
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 615.767,14 556.824,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 615.767,14 556.824,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.793.440,78 1.308.767,06
davon aus Steuern 1.493.041,21 133.333,13
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 5.912,47 1.437,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.793.440,78 1.308.767,06
Passiva 52.774.111,49 53.152.015,64

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 64.062.429,10 56.500.660,25
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 144.439,31 -159.042,00
3. sonstige betriebliche Erträge 194.128,42 168.795,95
4. Materialaufwand 21.547.416,44 17.285.198,16
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 19.296.109,41 15.297.857,64
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.251.307,03 1.987.340,52
5. Personalaufwand 12.981.000,55 11.728.341,54
a) Löhne und Gehälter 10.650.968,02 9.609.688,57
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.330.032,53 2.118.652,97
davon für Altersversorgung 330.660,28 303.411,69
6. Abschreibungen 1.143.713,95 1.116.267,64
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.143.713,95 1.116.267,64
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.841.409,54 8.175.510,63
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 358.052,63 8.558,41
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.113.216,09 5.629.254,19
10. Ergebnis nach Steuern 13.843.414,27 12.902.484,45
11. Jahresüberschuss 13.843.414,27 12.902.484,45
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 48.608.215,14 45.705.730,69
13. Ausschüttung 15.000.000,00 10.000.000,00
14. Bilanzgewinn 47.451.629,41 48.608.215,14

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ABS Safety GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Kevelaer
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kleve
Register-Nr.: HRB 4875

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gliederung des Jahresabschlusses hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Gemäß § 267 Abs. 1 i.V.m. Abs. 4 S. 1 HGB gehört die Gesellschaft zu den großen Gesellschaften.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden unter Nichtausübung des Wahlrechts nach § 248 (2) HGB nicht angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken gebildet. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 5.563.881,67 Euro
Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 6.682.301,66 Euro

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen haben Darlehen über ca. 420 T€ eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (251 T€, i.V. 656 T€) sowie Rückstellungen für Jahresabschluss (60 T€, i.V. 48 T€) und Aufbewahrungsverpflichtung (12 T€, i.V. 12 T€).

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beträgt sämtlich bis zu einem Jahr.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 865.638,34 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Kfz-Leasing 304.055,62 Euro
Fahrradleasing 151.939,38 Euro
Mietverträge für Immobilien 388.160,52 Euro
Mietverträge für bewegliche Wirtschaftsgüter 21.482,82 Euro

Sonstige Angaben

Umsatzerlöse

Wir sind europaweit tätig und erzielen unsere Umsatzerlöse zum weit überwiegenden Teil im Inland.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerblich 62,00
Kaufmännisch 110,00
Geschäftsleitung 3,00
Auszubildende 19,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 194,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Stefan Beckers
Josef Bergrath
Kai Brendel

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe des Aufwands nach § 285 Nr. 9 a HGB wird verzichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 30 TEuro und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers TEuro
a) Abschlussprüfungsleistungen 30,00
b) andere Bestätigungsleistungen 0,00
c) Steuerberatungsleistung 0,00
d) sonstige Leistungen 0,00

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 13.682.952,27 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags aus dem Vorjahr ergibt sich ein Betrag von 48.609.918,19 Euro, der zu verwenden ist.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Als Vorgang von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag müssen die Preissteigerungen in allen Bereichen sowie die erschwerten Lieferfähigkeiten auf den Beschaffungsmärkten erwähnt werden. Die ABS Safety GmbH hat bereits seit Ende 2021 mit einer geänderten, höheren Lagerhaltung reagiert und sieht sich für die Zukunft gut gerüstet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Kevelaer, 25.09.2024

Gez. Stefan Beckers

 

Kevelaer, 25.09.2024

Gez. Josef Bergrath

 

Kevelaer, 25.09.2024

Gez. Kai Brendel

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Kevelaer, 25.09.2024

Gez. Stefan Beckers

 

Kevelaer, 25.09.2024

Gez. Josef Bergrath

 

Kevelaer, 25.09.2024

Gez. Kai Brendel

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ABS Safety GmbH, Kevelaer

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ABS Safety GmbH, Kevelaer, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ABS Safety GmbH, Kevelaer, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

1. entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme von möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

1. vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme von möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Bestand und Vollständigkeit der Vorräte sind nicht hinreichend nachgewieen, weil wir nicht an der Inventur teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Demzufolge sind möglicherweise die Vorräte und in der Folge das Eigenkapital sowie die Bestandsveränderungen, der Materialaufwand und der Jahresüberschuss unrichtig. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zum Hervorheben eines Sachverhalts

Wir verweisen im Anhang auf die Angaben unter 5.3 (Vorgänge von besonderer Bedeutung) sowie die Angaben im Rahmen der Risikoberichterstattung des Lageberichts (Teil D. unter "Chancen und Risikobericht, 2. Risiken aus dem Ukraine-Krieg und der Energiekrise"). Dort stellen die gesetzlichen Vertreter die Risiken des Krieges zwischen Russland und der Ukraine für die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft dar. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

1. identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

2. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsysteme und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

3. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

4. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

5. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

6. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

7. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Dinslaken, den 27. November 2024

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